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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahr­gut­ein­satz und Vollsperrung

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LKW-Unfall auf der A28: Gefahr­gut­zug und Logis­tik-Ein­heit stun­den­lang im Einsatz

FILSUM / LEER – Zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall mit einem glimpf­li­chen Aus­gang für die Umwelt kam es am Mitt­woch­mit­tag, den 13. Mai 2026, auf der Bun­des­au­to­bahn zwi­schen den Anschluss­stel­len Fils­um und Leer-Ost. Ein Groß­auf­ge­bot an Ret­tungs­kräf­ten war bis in die Abend­stun­den gefordert.

Gegen 12:40 Uhr ereig­ne­te sich im dich­ten Ver­kehr ein Auf­fahr­un­fall zwi­schen zwei Last­kraft­wa­gen. Durch die Wucht des Auf­pralls kam das hin­te­re Fahr­zeug von der Fahr­bahn ab, durch­brach die Leit­plan­ke und kam erst in der angren­zen­den Ber­me zum Still­stand. Bei­de LKW-Fah­rer erlit­ten leich­te Ver­let­zun­gen und wur­den nach einer Erst­ver­sor­gung vor Ort zur wei­te­ren Behand­lung in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser transportiert.

Spe­zi­al­tank ver­hin­dert Umweltschaden

Auf­grund der zunächst unkla­ren Lage bezüg­lich der Ladung wur­den neben den Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren Detern-Stick­hausen-Vel­de, Fils­um, Lam­merts­fehn und Wies­moor auch der Gefahr­gut­zug der Kreis­feu­er­wehr Leer alar­miert. Vor Ort konn­te jedoch schnell eine Teil­entwar­nung gege­ben werden.

Wie Zug­füh­rer Sir­ke Sie­bens (Gefahr­gut­zug Leer) mit­teil­te, war der ver­un­fall­te Auf­lie­ger mit einem spe­zi­el­len, dop­pel­wan­di­gen Wech­sel­tank­sys­tem aus­ge­stat­tet. Zwar hat­te ein Holz­pfahl beim Abkom­men von der Fahr­bahn die äuße­re Tank­hül­le durch­sto­ßen, die inne­re Wand blieb jedoch glück­li­cher­wei­se intakt. Somit trat kein Lade­gut – ein bau­schaum­ähn­li­ches Mit­tel – aus. Die Ein­satz­kräf­te kon­zen­trier­ten sich dar­auf­hin auf das Abdich­ten aus­tre­ten­der Betriebs­stof­fe. Gerin­ge Men­gen an Die­sel und AdBlue wur­den zügig gesi­chert; ein groß­flä­chi­ges Abpum­pen der Kraft­stoff­tanks war letzt­lich nicht mehr erforderlich.

Auf­wen­di­ge Ber­gung und Logistik-Einsatz

Die Ber­gung des schwe­ren Last­zu­ges gestal­te­te sich zeit­in­ten­siv. Wäh­rend das Fahr­zeug mit­tels Spe­zi­al­ge­rät auf­ge­rich­tet wur­de, stell­ten die Feu­er­weh­ren kon­ti­nu­ier­lich den Brand­schutz sicher. Die Unte­re Was­ser­be­hör­de des Land­krei­ses Leer begut­ach­te­te vor Ort zudem mög­li­che Bodenverunreinigungen.

Um die rund 60 Ein­satz­kräf­te (dar­un­ter 35 Mit­glie­der des Gefahr­gut­zu­ges) bei dem kräf­te­zeh­ren­den Ein­satz bei Kräf­ten zu hal­ten, wur­de gegen 16:50 Uhr die Logis­tik-Ein­heit der Kreis­feu­er­wehr nach­ge­for­dert. Unter der Lei­tung von Zug­füh­rer Joshua Zim­mer ver­sorg­te das Team die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den vor Ort mit war­men und kal­ten Geträn­ken sowie einer Stärkung.

Voll­sper­rung bis zum Abend

Nach­dem das Fahr­zeug sicher auf­ge­rich­tet wor­den war und fest­stand, dass kei­ne Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konn­ten die Ein­satz­kräf­te am Abend wie­der ein­rü­cken. Für die Dau­er der Ret­tungs- und Ber­gungs­maß­nah­men blieb die Auto­bahn zwi­schen Fils­um und Leer-Ost voll gesperrt.

Foto: Kreis­feu­er­wehr Leer

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