Blaulicht

Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026

 

Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt Senio­rin ++ Mofa-Fah­rer flüch­tet vor Poli­zei­kon­trol­le — Zeu­gen gesucht ++ Fah­re­rin unter Drogeneinfluss 

+ Rhau­der­fehn — Die­sel­dieb­stahl aus Lkw +

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des 21.09.2026, gegen 04:00 Uhr, beschä­dig­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft den Tank­de­ckel eines Lkw in der Schlos­ser­stra­ße in Rhau­der­fehn und ent­wen­de­te anschlie­ßend eine noch unbe­kann­te Men­ge Die­sel. Nach der Tat ent­fern­ten sich die Män­ner mit einem Kom­bi vom Tat­ort. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Emden — Fal­sche Poli­zei­be­am­te kon­tak­tie­ren Seniorin +

Im Zeit­raum vom 17.09. bis zum 19.09.2026 erhielt eine 85-jäh­ri­ge Frau aus Emden wie­der­holt Anru­fe und Nach­rich­ten von einer bis­lang unbe­kann­ten Täter­schaft. Über den Nach­rich­ten­dienst Whats­App gaben sich die Täter als Beam­te der Bun­des­po­li­zei aus. Im wei­te­ren Ver­lauf erkun­dig­ten sie sich nach der finan­zi­el­len Situa­ti­on der Senio­rin sowie nach Wert­ge­gen­stän­den, die sie zu Hau­se auf­be­wahrt. Der Betrugs­ver­such wur­de durch die Fami­lie der 85-Jäh­ri­gen früh­zei­tig erkannt und der Poli­zei gemel­det. Zu einem finan­zi­el­len Scha­den kam es nicht.

Die Poli­zei gibt hier­zu fol­gen­de Hinweise:

Die Poli­zei wird nie­mals über Whats­App die Her­aus­ga­be von Infor­ma­tio­nen über Ihre Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se oder Wert­ge­gen­stän­de auf­for­dern. Geben Sie am Tele­fon oder per Nach­richt kei­ne per­sön­li­chen oder finan­zi­el­len Infor­ma­tio­nen an unbe­kann­te Per­so­nen wei­ter. Been­den Sie ver­däch­ti­ge Gesprä­che und wen­den Sie sich im Zwei­fel selbst­stän­dig an die ört­li­che Poli­zei. Las­sen Sie sich nicht unter Druck set­zen und spre­chen Sie auch mit Ange­hö­ri­gen oder Ver­trau­ens­per­so­nen über ver­däch­ti­ge Kontakte.

+ Emden — Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt Seniorin +

Am 21.09.2026 klin­gel­te gegen 10:20 Uhr ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an der Haus­tür einer Senio­rin in der Kol­berg­stra­ße in Emden. Er gab sich als Mit­ar­bei­ter eines Pfle­ge­diens­tes aus und erklär­te, er wol­le eine jähr­li­che Kon­trol­le ihrer Räum­lich­kei­ten durchführen.

Als die Senio­rin erwähn­te, dass ihre Kin­der sie besu­chen wür­den, ver­ließ der Mann die Woh­nung unvermittelt.

Wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts in der Woh­nung ent­wen­de­te der Täter Die­bes­gut im Wert eines nied­ri­gen drei­stel­li­gen Betrags.

Die Poli­zei rät ins­be­son­de­re älte­ren Men­schen, bei unan­ge­kün­dig­tem Besuch an der Haus­tür vor­sich­tig zu sein. Las­sen Sie frem­de Per­so­nen nicht ohne Wei­te­res in Ihre Woh­nung und über­prü­fen Sie die Iden­ti­tät von angeb­li­chen Pfle­ge- oder Ser­vice­mit­ar­bei­tern. Im Zwei­fel soll­te die betref­fen­de Ein­rich­tung selbst über eine bekann­te Tele­fon­num­mer kon­tak­tiert wer­den. Ange­hö­ri­ge kön­nen älte­re Fami­li­en­mit­glie­der unter­stüt­zen, indem sie gemein­sam Ver­hal­tens­re­geln für uner­war­te­te Besu­che bespre­chen. Bei ver­däch­ti­gen Per­so­nen oder Situa­tio­nen soll­te die Poli­zei ver­stän­digt werden.

+ Emden — Mofa-Fah­rer flüch­tet vor Poli­zei­kon­trol­le — Zeu­gen gesucht +

Am 11.09.2026 gegen 20:30 Uhr woll­ten Poli­zei­be­am­te einen Mofa-Fah­rer auf­grund sei­ner auf­fäl­li­gen Fahr­wei­se in der Pet­ku­mer Stra­ße in Emden kon­trol­lie­ren. Nach­dem die Beam­ten dem Fahr­zeug­füh­rer die Hal­te­si­gna­le gege­ben hat­ten, beschleu­nig­te die­ser stark und ver­such­te, sich der Kon­trol­le zu ent­zie­hen. Dabei nutz­te er mehr­fach die Fuß- und Rad­we­ge und fuhr von der Lan­ge­oog­stra­ße in Rich­tung Pet­ku­mer Straße/ Innen­stadt. Die Poli­zei Emden sucht nun Ver­kehrs­teil­neh­mer, die durch das rück­sichts­lo­se Flucht­ver­hal­ten des Mofa-Fah­rers gefähr­det wur­den oder den Vor­fall beob­ach­tet haben.

+ Leer — Ver­kehrs­kon­trol­le: Fah­re­rin unter Drogeneinfluss +

Am 21.09.2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 15:15 Uhr eine 33-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin in der Ness­e­stra­ße in Leer. Die Frau war zunächst auf­ge­fal­len, da weder sie noch ihr Kind, das auf dem Bei­fah­rer­sitz saß, ange­schnallt waren. Im Rah­men der Ver­kehrs­kon­trol­le stell­ten die Beam­ten zudem fest, dass die Fah­re­rin unter dem Ein­fluss von Koka­in und Amphet­amin stand. Eine Blut­ent­nah­me wur­de dar­auf­hin durch­ge­führt. Die Wei­ter­fahrt wur­de der 33-Jäh­ri­gen unter­sagt. Ent­spre­chen­de Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

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