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Ost­fries­land: Feu­er­wehr ver­hin­dert Unter­gang eines Sportbootes

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Feu­er­wehr Wie­sens ret­tet Sport­boot vor dem Untergang

Wie­sens – Ein auf­merk­sa­mer Kon­troll­gang hat am Frei­tag­vor­mit­tag im Hafen­are­al an der Schleu­se Wie­sens Schlim­me­res ver­hin­dert. Mit­glie­der des dor­ti­gen Boots­ver­eins bemerk­ten gegen Vor­mit­tag einen unge­wöhn­lich tie­fen Tief­gang eines Sport­boo­tes. Ein Blick in das Inne­re des Schif­fes bestä­tig­te den Ver­dacht: Gro­ße Was­ser­men­gen hat­ten sich bereits über die gesam­te Län­ge des Rump­fes angesammelt.

Schnel­ler Ein­satz ver­hin­dert das Versinken

Da der Was­ser­ein­bruch mit ver­eins­ei­ge­nen Mit­teln nicht mehr zu bewäl­ti­gen war, wur­de die Feu­er­wehr Wie­sens zur tech­ni­schen Hil­fe­leis­tung alar­miert. Nach dem Ein­tref­fen ver­schaff­ten sich die Ein­satz­kräf­te zunächst einen Über­blick über die Lage. Eine wich­ti­ge Prio­ri­tät war dabei der Umwelt­schutz: Es muss­te sicher­ge­stellt wer­den, dass kei­ne Betriebs­stof­fe wie Öl oder Kraft­stoff im Was­ser stan­den oder in das Hafen­be­cken austraten.

Zehn Kubik­me­ter Was­ser abgepumpt

Nach­dem Ent­war­nung hin­sicht­lich mög­li­cher Umwelt­ge­fah­ren gege­ben wer­den konn­te, setz­ten die Feu­er­wehr­leu­te eine Tauch­pum­pe ein. In einem rund 20-minü­ti­gen Ein­satz wur­den gut zehn Kubik­me­ter Was­ser aus dem Boots­kör­per ins Freie beför­dert. Durch die Ent­las­tung gewann das Was­ser­fahr­zeug schritt­wei­se sei­nen Auf­trieb zurück, bis es schließ­lich wie­der auf gewohn­ter Höhe aufschwamm.

Ein voll­stän­di­ges Ver­sin­ken des Boo­tes konn­te durch das schnel­le Ein­grei­fen erfolg­reich abge­wen­det wer­den. Nach Abschluss der Pum­pen­ar­bei­ten über­nah­men die anwe­sen­den Eigen­tü­mer das Boot, um die Ursa­che für den Was­ser­ein­bruch zu fin­den und mög­li­che Lecka­gen abzudichten.

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