Blaulicht

Poli­zei in Ost­fries­land: Kel­ler­auf­brü­che, E‑S­coo­ter-Flucht, Brän­de und schwe­re Verkehrsunfälle

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 01.10.2026

 

Kel­ler­auf­brü­che ++ Flucht­ver­such vor Poli­zei­kon­trol­le ++ Brand einer land­wirt­schaft­li­chen Maschi­ne ++ Vor­sicht vor gefälsch­ten Schrei­ben ++ Sach­be­schä­di­gung einer Toi­let­ten­an­la­ge ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit ver­letz­ten Personen 

 

+ Emden — Kel­ler­auf­brü­che durch durs­ti­ge Täterschaft +

In der Zeit vom 29.09.2026, 07:00 Uhr, bis zum 30.09.2026, 14:05 Uhr, ver­schaff­te sich eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft Zugang zum Kel­ler eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in der Folk­mar-Allena-Stra­ße in Emden. Im wei­te­ren Ver­lauf drang die Täter­schaft unbe­fugt in zwei Kel­ler­ab­tei­le von Anwoh­nern ein. Unter ande­rem wur­de dabei Alko­hol ent­wen­det. Der ent­stan­de­ne Scha­den durch das Die­bes­gut wird auf einen Betrag im obe­ren zwei­stel­li­gen Bereich geschätzt.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Emden zu melden.

+ Emden — Flucht­ver­such eines E‑S­coo­ter-Fah­rers +

Am 30.09.2026 beab­sich­tig­ten Poli­zei­be­am­te gegen 11:00 Uhr einen E‑S­coo­ter-Fah­rer in der Teu­to­nen­stra­ße in Emden zu kon­trol­lie­ren. Grund hier­für war ein ungül­ti­ges Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen. Der 23-Jäh­ri­ge ent­zog sich der Kon­trol­le und flüch­te­te. Die Poli­zei­be­am­ten nah­men dar­auf­hin die Ver­fol­gung auf und konn­ten den Mann im wei­te­ren Ver­lauf stel­len. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le erga­ben sich Hin­wei­se dar­auf, dass der 23-Jäh­ri­ge unter dem Ein­fluss von Can­na­bis stand. Es wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.

+ Emden — Land­wirt­schaft­li­che Maschi­ne gerät in Brand +

Am 30.09.2026 kam es gegen 21:30 Uhr zu einem Brand einer land­wirt­schaft­li­chen Maschi­ne im Schlie­k­weg in Emden. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen geriet die Rund­bal­len­pres­se auf­grund eines tech­ni­schen Defekts in Brand und brann­te voll­stän­dig aus. Die alar­mier­te Feu­er­wehr lösch­te den Brand. Per­so­nen wur­den nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen nicht ver­letzt. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Scha­dens kön­nen der­zeit noch nicht gemacht werden.

+ Emden — Vor­sicht vor gefälsch­ten Schrei­ben angeb­li­cher Polizeidienststellen +

Am 29.09.2026 erhielt ein 72-jäh­ri­ger Mann aus Emden eine E‑Mail, die angeb­lich von der Poli­zei Ber­lin stamm­te. In der E‑Mail wur­de dem Seni­or unter ande­rem ein angeb­li­cher Durch­su­chungs­be­fehl über­mit­telt und er wur­de über ein ver­meint­lich damit ver­bun­de­nes Gerichts­ver­fah­ren informiert.

Bei der­ar­ti­gen Schrei­ben han­delt es sich häu­fig um eine Betrugs­ma­sche. Die Täter ver­su­chen, durch die ver­meint­li­che Betei­li­gung von Poli­zei und Jus­tiz Angst zu erzeu­gen und die Betrof­fe­nen zu einer schnel­len Reak­ti­on zu bewegen.

Die Poli­zei rät:

Öff­nen Sie kei­ne unbe­kann­ten Anhän­ge und kli­cken Sie nicht auf ent­hal­te­ne Links. Über­wei­sen Sie kein Geld und geben Sie kei­ne per­sön­li­chen Daten oder Zugangs­da­ten wei­ter. Las­sen Sie sich nicht unter Druck set­zen. Im Zwei­fel kon­tak­tie­ren Sie die Poli­zei über die offi­zi­ell bekann­te Tele­fon­num­mer Ihrer ört­li­chen Poli­zei­dienst­stel­le — nicht über die Kon­takt­da­ten aus dem ver­däch­ti­gen Schreiben.

Mer­ke: Ech­te Behör­den for­dern nicht per E‑Mail oder Mes­sen­ger zu Zah­lun­gen von Geld auf und set­zen Betrof­fe­ne nicht auf die­se Wei­se unter Druck.

Im vor­lie­gen­den Fall wur­den kei­ne per­sön­li­chen Daten wei­ter­ge­ge­ben. Ein finan­zi­el­ler Scha­den ist nicht entstanden.

+ Jem­gum — Beschä­di­gung an einer Toilettenanlage +

In der Zeit vom 26.09.2026, 18:00 Uhr bis zum 28.09.2026, 07:45 Uhr, kam es in der Markt­stra­ße in Jem­gum zu einer Sach­be­schä­di­gung an der dor­ti­gen öffent­li­chen Toi­let­ten­an­la­ge. Eine unbe­kann­te Täter­schaft mani­pu­lier­te die Anla­ge der­art, dass dau­er­haft Was­ser aus einer Toi­let­te floss. Hier­durch ent­stand ein bis­lang noch nicht näher bezif­fer­ba­rer Sach­scha­den. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Leer — Ver­kehrs­un­fall zwi­schen Rad­fah­rer und Pkw +

Am 30.09.2026 befuhr ein 72-jäh­ri­ger Opel-Fah­rer gegen 13:30 Uhr die Heis­fel­der Stra­ße in Leer. Auf Höhe der Chris­ti­ne-Char­lot­ten-Stra­ße beab­sich­tig­te er in die­se ein­zu­bie­gen. Dabei über­sah er einen 33-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, der den dor­ti­gen Rad­weg befuhr. Es kam folg­lich zur Kol­li­si­on. Der Fahr­rad­fah­rer stürz­te und erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. An den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen ent­stand ein Sach­scha­den im nied­ri­gen drei­stel­li­gen Bereich.

+ Moorm­er­land — Pkw kol­li­diert fron­tal mit Lkw — Fah­rer schwer verletzt +

Am 01.10.2026 befuhr ein 53-jäh­ri­ger Ford-Fah­rer gegen 06:10 Uhr die Alte Land­stra­ße in Moorm­er­land. In einer lang­ge­zo­ge­nen Rechts­kur­ve geriet er aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf die Gegen­fahr­bahn. Dort kol­li­dier­te der Ford fron­tal mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Lkw, der von einem 52-jäh­ri­gen Fah­rer gelenkt wur­de. Die­ser konn­te dem Pkw nicht mehr aus­wei­chen. Durch die Kol­li­si­on wur­de der Ford auf ein angren­zen­des Feld geschleu­dert. Der 53-jäh­ri­ge muss­te von der Feu­er­wehr aus dem Fahr­zeug gebor­gen wer­den und erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall schwe­re Ver­let­zun­gen. Der Lkw-Fah­rer erlitt einen Schock. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Die Scha­dens­hö­he kann zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht bezif­fert werden.

+ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Auf­fahr­un­fall mit Lini­en­bus — zwei Per­so­nen leicht verletzt +

Am 01.10.2026 befuhr ein 38-jäh­ri­ger Bus­fah­rer gegen 07:40 Uhr die Papen­bur­ger Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Wäh­rend der Fahrt über­sah er den Abbie­ge­vor­gang eines vor­aus­fah­ren­den 67-jäh­ri­gen Dacia-Fah­rers. Der Bus­fah­rer konn­te nicht mehr recht­zei­tig anhal­ten und fuhr auf den Pkw auf. Dabei erlit­ten der 67-jäh­ri­ge Pkw-Fah­rer und sei­ne 70-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen. Die Insas­sen des Bus­ses blie­ben unver­letzt. Der Dacia war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den. Die Scha­dens­hö­he kann zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht benannt werden.

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