Blaulicht

Poli­zei mel­det Brand, Unfall und Schwerlastverstöße

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.04.2026

 
 
 
Moorm­er­land — PKW-Brand

Am 15.04.2026 befuhr ein 48-jäh­ri­ger Fah­rer eines Mer­ce­des-Benz E 220 gegen 19:26 Uhr die Auto­bahn 31 in Fahrt­rich­tung Emden. Im Bereich der Gemein­de Moorm­er­land begann der Motor­raum des PKWs zu qual­men, wor­auf­hin der 48-Jäh­ri­ge das Fahr­zeug auf den Sei­ten­strei­fen lenk­te. Kurz dar­auf stand der Mer­ce­des-Benz in Voll­brand. Der PKW brann­te kom­plett aus. Die Feu­er­wehr lösch­te den Brand, anschlie­ßend wur­de die Fahr­bahn durch eine Spe­zi­al­fir­ma gerei­nigt. Die Auto­bahn war für cir­ca 20 Minu­ten voll­ge­sperrt. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Verkehrsunfall

Am 15.04.2026 befuhr eine 38-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Opel Insi­gnia gegen 15:40 Uhr die Grü­ne Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen und woll­te nach rechts auf die Groß­wol­der Stra­ße abbie­gen. Dabei über­sah sie eine vor­fahrts­be­rech­tig­te 27-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin, die den angren­zen­den Fahr­rad­weg befuhr. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem die Pedelec-Fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen erlitt. Sie wur­de in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Inspek­ti­ons­be­reich Leer/Emden — Schwer­last­kon­trol­len (sie­he Beitragsfoto )

Am 15.04.2026 führ­ten Poli­zei­be­am­te eine Kon­trol­le des Schwer­last­ver­kehrs auf den Auto­bah­nen im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden durch. Von den ins­ge­samt sie­ben kon­trol­lier­ten Sat­tel­zü­gen wur­de die Wei­ter­fahrt von drei Fahr­zeu­gen unter­sagt. Dies ent­spricht einer Bean­stan­dungs­quo­te von knapp 43 Prozent.

Gegen 10:46 Uhr stopp­te die Poli­zei bei Jem­gum einen 55-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 31 in Rich­tung Emden befuhr. Bei der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass das Fahr­zeug die zuläs­si­ge Gesamt­hö­he über­schrit­ten hat­te. Bei erlaub­ten 4 Meter maß der Sat­tel­zug 4,16 Meter und konn­te bau­art­be­dingt nur auf 4,09 Meter abge­senkt wer­den. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt, dar­über hin­aus muss der Fah­rer mit einem Buß­geld­ver­fah­ren rechnen.

Gegen 13:14 Uhr kon­trol­lier­te die Poli­zei bei Brin­kum einen 49-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 28 in Rich­tung Leer befuhr. Dabei stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer kei­ne Geneh­mi­gung für einen Schwer­trans­port vor­le­gen konn­te, die auf­grund des Ladungs­ge­wichts not­wen­dig gewe­sen wäre. Die Über­la­dung betrug 7400 Kilo­gramm bezie­hungs­wei­se 18,5 Prozent.

Gegen 15:35 Uhr kon­trol­lier­te die Poli­zei bei Jem­gum einen 49-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 31 in Rich­tung Emden befuhr. Die Beam­ten stell­ten fest, dass der Fah­rer, der aus einem Dritt­staat stammt, nicht über die erfor­der­li­che Fah­rer­be­schei­ni­gung oder einen dau­er­haf­ten EU-Auf­ent­halts­ti­tel ver­fügt. Unter die­sen Umstän­den hät­te er für die­se Fahrt nicht ein­ge­setzt wer­den dür­fen. Die Spe­di­ti­on muss sich wegen uner­laub­ter Beschäf­ti­gung ver­ant­wor­ten. Der Vor­fall wur­de an das Bun­des­amt für Logis­tik und Mobi­li­tät über­ge­ben. Die Poli­zei unter­sag­te dem 49-Jäh­ri­gen die Weiterfahrt.

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