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Poli­zei­mel­dun­gen & Fahn­dungs­er­fol­ge: Die Bun­des­po­li­zei in unse­rer Region!

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Schlag gegen Schleu­ser­kri­mi­na­li­tät in Ham­burg: Bun­des­po­li­zei nimmt 54-Jäh­ri­gen fest

HAMBURG / HANNOVER. In den frü­hen Mor­gen­stun­den hat die Bun­des­po­li­zei im Ham­bur­ger Stadt­ge­biet einen umfas­sen­den Zugriff gegen gewerbs­mä­ßi­ge Schleu­sungs­kri­mi­na­li­tät durch­ge­führt. Im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft Ham­burg durch­such­ten Ein­satz­kräf­te meh­re­re Objek­te im gesam­ten Stadt­ge­biet. Dabei konn­te ein voll­streck­ba­rer Unter­su­chungs­haft­be­fehl gegen den Haupt­be­schul­dig­ten, einen 54-jäh­ri­gen ita­lie­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen, erfolg­reich voll­streckt werden.

Dem Fest­ge­nom­me­nen wird vor­ge­wor­fen, Frau­en aus Süd­ame­ri­ka sys­te­ma­tisch und gewerbs­mä­ßig nach Deutsch­land ein­ge­schleust zu haben, um sie hier der Pro­sti­tu­ti­on zuzu­füh­ren. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen der Ermitt­lungs­be­hör­den ver­schaff­te sich der Beschul­dig­te durch die ille­ga­len Schleu­sun­gen einen nicht uner­heb­li­chen Ver­mö­gens­vor­teil. Die genaue Höhe der gene­rier­ten Ein­nah­men sowie wei­te­re Details zur Vor­ge­hens­wei­se des Netz­werks sind Gegen­stand der lau­fen­den Ermittlungen.

Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver kün­dig­te an, im Lau­fe des Tages im Rah­men einer wei­te­ren Pres­se­mit­tei­lung detail­lier­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ermitt­lungs­er­geb­nis­sen und dem Umfang der Durch­su­chungs­maß­nah­men bekanntzugeben.

BPOL-Bad­Bent­heim: Rei­sen­der mit gefälsch­tem Aus­weis­do­ku­ment bei Grenz­kon­trol­le festgestellt 

 
Bad Bent­heim (ots) — Bei der grenz­po­li­zei­li­chen Ein­rei­se­kon­trol­le an der
deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze hat die Bun­des­po­li­zei Mitt­woch­abend einen
40-jäh­ri­gen Mann mit einem gefälsch­ten Aus­weis­do­ku­ment fest­ge­stellt. Den Mann
erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge. Außer­dem prüft die zustän­di­ge Ausländerbehörde
auf­ent­halts­be­en­den­de Maß­nah­men gegen den Mann.
 
Der 40-Jäh­ri­ge war mit einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Rei­se­bus über die
Auto­bahn 30 aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land ein­ge­reist. Im Rah­men der
vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len hat­ten Bundespolizisten
den Fern­rei­se­bus gegen 21 Uhr auf dem Rast­platz Bent­hei­mer Wald gestoppt und die
Fahr­gäs­te kontrolliert.
 
Gegen­über den Beam­ten wies sich der 40-Jäh­ri­ge mit einer rumänischen
Iden­ti­täts­kar­te aus. Bei der genaue­ren Über­prü­fung stell­ten die Einsatzkräfte
fest, dass es sich dabei um eine Total­fäl­schung han­del­te. Der Mann ist
tat­säch­lich alba­ni­scher Staats­an­ge­hö­ri­ger. Außer­dem besteht gegen den Mann eine
Ein­rei­se­ver­wei­ge­rung in das Schengengebiet.
 
Gegen den 40-Jäh­ri­gen besteht der Ver­dacht der uner­laub­ten Ein­rei­se sowie der
Urkun­den­fäl­schung. Die Bun­des­po­li­zei lei­te­te ent­spre­chen­de Ermittlungsverfahren
ein und stell­te das gefälsch­te Doku­ment sicher.
 
Der Mann wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men und ver­brach­te die Nacht im
Poli­zei­ge­wahr­sam. Die zustän­di­ge Aus­län­der­be­hör­de prüft derzeit
auf­ent­halts­be­en­den­de Maßnahmen.
 
Des Wei­te­ren inter­es­sier­te sich die Jus­tiz für den der­zei­ti­gen Auf­ent­halt des
Man­nes. Sie hat­te den 40-Jäh­ri­gen auf­grund exhi­bi­tio­nis­ti­scher Hand­lun­gen zur
Auf­ent­halts­er­mitt­lung ausgeschrieben.
 
 

BPOL-Bad­Bent­heim: Mehr­fach regis­trier­ter Asyl­be­wer­ber bei

Grenz­kon­trol­le fest­ge­stellt — Haft­be­fehl vollstreckt

 
Bad Bent­heim (ots) — Die Bun­des­po­li­zei hat am Mitt­woch an der
deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze einen 32-Jäh­ri­gen fest­ge­stellt, der noch eine
Haft­stra­fe von 15 Tagen ver­bü­ßen muss. Außer­dem war der Mann in drei Staa­ten als
Flücht­ling registriert.
 
Der 32-Jäh­ri­ge war mit einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Rei­se­bus über die
Auto­bahn 30 aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land ein­ge­reist. Im Rah­men der
vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len hat­ten Bundespolizisten
den Fern­rei­se­bus kurz vor 19 Uhr auf dem Rast­platz Bent­hei­mer Wald gestoppt und
die Fahr­gäs­te kontrolliert.
 
Die Fahn­dungs­über­prü­fung des 32-Jäh­ri­gen ergab, dass gegen ihn ein
Voll­stre­ckungs­haft­be­fehl der Jus­tiz vor­lag. Er hat­te eine gegen ihn verhängte
Geld­stra­fe wegen Betru­ges in Höhe von 600,- Euro bis­lang nicht begli­chen und
konn­te den Betrag auch vor Ort nicht bezah­len. Daher wur­de die noch zu
ver­bü­ßen­de Ersatz­frei­heits­stra­fe von 15 Tagen vollstreckt.
 
Bei der Grenz­kon­trol­le leg­te der 32-jäh­ri­ge Paläs­ti­nen­ser einen gültigen
grie­chi­schen Flücht­lings­pass vor. Bei der Über­prü­fung der Per­so­na­li­en stellten
die Beam­ten fest, dass der Mann neben sei­nem Schutz­sta­tus in Grie­chen­land zudem
bereits in Deutsch­land sowie in den Nie­der­lan­den als Asyl­be­wer­ber registriert
ist, bezie­hungs­wei­se ein Schutz­er­su­chen gestellt hat.
 
Die Bun­des­po­li­zis­ten erho­ben eine Sicher­heits­leis­tung und lei­te­ten ein
Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des Ver­sto­ßes gegen das Asyl­ge­setz und
Betru­ges ein.
 
Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­de der Mann zum Antritt der
Ersatz­frei­heits­stra­fe in eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt eingeliefert.
 

Sicher­heits­ga­rant in der Regi­on und welt­weit: Die Auf­ga­ben der Bundespolizei 

WESER-EMS / REGION. Mit etwa 55.000 Beschäf­tig­ten, dar­un­ter rund 48.500 Poli­zei­voll­zugs­be­am­te, stellt die Bun­des­po­li­zei eine bun­des­weit ein­satz­star­ke und fle­xi­bel ver­füg­ba­re Poli­zei­be­hör­de dar. Sie ist an mehr als ein­hun­dert Stand­or­ten ver­tre­ten und an allen zen­tra­len Ver­kehrs­in­fra­struk­tur­punk­ten in Deutsch­land prä­sent. Durch die­se brei­te Auf­stel­lung ist die Bun­des­po­li­zei in der Lage, schnell auf Groß­la­gen zu reagie­ren und ihre viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben flä­chen­de­ckend zu erfül­len. Damit leis­tet sie einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Wah­rung der inne­ren Sicher­heit in Deutschland.

Für die Regi­on Ost­fries­land sowie den gesam­ten Raum Weser-Ems tra­gen ins­be­son­de­re die über­ge­ord­ne­ten Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei­in­spek­tio­nen in Bad Bent­heim und Olden­burg die Ver­ant­wor­tung für die Sicher­heit an den Gren­zen, auf den Bahn­hö­fen und im Bahnverkehr.

Prä­senz vor Ort: Die Revie­re und Inspek­tio­nen für Ostfriesland

Direkt in der Regi­on und für das Küs­ten­ge­biet sind ver­schie­de­ne Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei aktiv:

  • Bun­des­po­li­zei­re­vier Emden: Haupt­säch­lich zustän­dig für bahn­po­li­zei­li­che Auf­ga­ben (z. B. auf Bahn­hö­fen und Schie­nen­stre­cken) sowie für grenz­po­li­zei­li­che Ange­le­gen­hei­ten im Bereich des Emder Hafens.

  • Bun­des­po­li­zei­re­vier Bun­de: Liegt direkt an der Gren­ze zu den Nie­der­lan­den und ist pri­mär für die Über­wa­chung der West­gren­ze, Grenz­kon­trol­len auf der Auto­bahn A280 (Anschluss zur nie­der­län­di­schen A7) sowie die Bekämp­fung der Schleu­sungs­kri­mi­na­li­tät zuständig.

  • Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bad Bent­heim: Dies ist die über­ge­ord­ne­te Haupt­dienst­stel­le im Lan­des­in­ne­ren, zu der die Revie­re Emden und Bun­de orga­ni­sa­to­risch gehören.

  • Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on See Cux­ha­ven: Sie ist für die Über­wa­chung der gesam­ten deut­schen Nord­see­küs­te zustän­dig. Ihre Ein­satz­schif­fe kon­trol­lie­ren auch die Gewäs­ser rund um die Ost­frie­si­schen Inseln.

Ver­läss­li­cher Part­ner im natio­na­len und inter­na­tio­na­len Sicherheitsverbund

Inner­halb des bestehen­den Sicher­heits­ver­bun­des arbei­tet die Bun­des­po­li­zei eng mit den Lan­des­po­li­zei­en sowie wei­te­ren Sicher­heits­be­hör­den von Bund und Län­dern zusam­men. Ergänzt wird die­se Koope­ra­ti­on durch eine inten­si­ve part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit mit zahl­rei­chen aus­län­di­schen Grenz­be­hör­den, um grenz­über­schrei­ten­de Kri­mi­na­li­tät wirk­sam zu bekämpfen.

Welt­wei­ter Ein­satz für Frie­den und Sicherheit

Auch über die Bun­des­gren­zen hin­aus nimmt die Bun­des­po­li­zei wich­ti­ge Auf­ga­ben wahr. Im Auf­trag inter­na­tio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen wie den Ver­ein­ten Natio­nen (UN) oder der Euro­päi­schen Uni­on (EU) ist sie welt­weit im Ein­satz. Zudem unter­stützt sie das Aus­wär­ti­ge Amt beim Schutz deut­scher diplo­ma­ti­scher und kon­su­la­ri­scher Ver­tre­tun­gen im Ausland.

Der­zeit befin­den sich knapp 1.800 Beam­tin­nen und Beam­te als Bera­ter und Exper­ten in Ost­eu­ro­pa, dem Nahen Osten, Afri­ka sowie in inter­na­tio­na­len Kri­sen­ge­bie­ten im Ein­satz, um vor Ort zur Sta­bi­li­tät und Sicher­heit beizutragen.

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