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Raub­über­fäl­le in Leer und Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sechs Tat­ver­däch­ti­ge im Visier – zwei Män­ner in Untersuchungshaft

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Ermitt­lungs­er­folg nach Raub­ta­ten in Leer und Wes­t­ov­er­le­din­gen: Zwei Tat­ver­däch­ti­ge in Untersuchungshaft

Staats­an­walt­schaft Aurich und Poli­zei ermit­teln gegen sechs Män­ner im Alter zwi­schen 20 und 36 Jah­ren – bei einem Über­fall in Wes­t­ov­er­le­din­gen wur­de eine Bewoh­ne­rin gefes­selt und verletzt

In und um Leer ist der Staats­an­walt­schaft Aurich und der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ein Ermitt­lungs­er­folg gelun­gen. Im Zusam­men­hang mit meh­re­ren Raub­ta­ten und Woh­nungs­ein­brü­chen ste­hen sechs Män­ner im Alter zwi­schen 20 und 36 Jah­ren unter Tat­ver­dacht. Zwei von ihnen befin­den sich inzwi­schen in Untersuchungshaft.

Nach Anga­ben der Staats­an­walt­schaft Aurich ereig­ne­ten sich am 30. Dezem­ber 2025 sowie ab August 2026 ins­ge­samt zwei Raub­ta­ten in Tat­ein­heit mit Kör­per­ver­let­zun­gen und Frei­heits­be­rau­bun­gen. Hin­zu kom­men zwei Wohnungseinbruchsdiebstähle.

Durch zunächst ver­deck­te Ermitt­lungs­maß­nah­men der Staats­an­walt­schaft Aurich gemein­sam mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ergab sich ein Tat­ver­dacht gegen die sechs Männer.

Bewoh­ne­rin in Wes­t­ov­er­le­din­gen gefes­selt und verletzt

Aus­gangs­punkt der jüngs­ten Durch­su­chungs­maß­nah­men war eine wei­te­re Tat in der Nacht zum 29. Okto­ber 2026.

Nach dem bis­he­ri­gen Ermitt­lungs­stand soll sich einer der Beschul­dig­ten gemein­sam mit min­des­tens zwei wei­te­ren Per­so­nen Zutritt zu einer Pri­vat­woh­nung in Wes­t­ov­er­le­din­gen ver­schafft haben. Wäh­rend die Bewoh­ne­rin zunächst noch schlief, sol­len die Täter die Räum­lich­kei­ten durch­sucht haben.

Im wei­te­ren Ver­lauf sol­len sie die Frau gefes­selt haben. Dabei erlitt die Bewoh­ne­rin Schmer­zen und eine Ver­let­zung am Arm. Die Täter ent­wen­de­ten Bar­geld und Goldschmuck.

Nach Anga­ben der Staats­an­walt­schaft sol­len auch die wei­te­ren Raub­ta­ten nach einem ähn­li­chen Mus­ter abge­lau­fen sein.

36-Jäh­ri­ger sitzt in Untersuchungshaft

Am Frei­tag, 30. Okto­ber 2026, fan­den auf­grund der Ermitt­lun­gen Durch­su­chun­gen bei den Beschul­dig­ten statt. Dabei wur­de der 36-jäh­ri­ge Tat­ver­däch­ti­ge vor­läu­fig festgenommen.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Aurich erließ das Amts­ge­richt Emden am Sams­tag, 31. Okto­ber 2026, im zen­tra­len Bereit­schafts­dienst für das Amts­ge­richt Leer einen Haft­be­fehl gegen den Mann. Seit der Ver­kün­dung des Haft­be­fehls befin­det er sich in Unter­su­chungs­haft in einer Justizvollzugsanstalt.

Ein wei­te­rer Tat­ver­däch­ti­ger wur­de im Rah­men von Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft Bre­men fest­ge­nom­men. Auch er befin­det sich auf­grund eines dor­ti­gen Haft­be­fehls in Untersuchungshaft.

Ermitt­lun­gen dau­ern an

Die Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft Aurich und der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden sind noch nicht abge­schlos­sen. Ins­be­son­de­re wer­den die mög­li­chen Zusam­men­hän­ge zwi­schen den ein­zel­nen Taten sowie die jewei­li­gen Tat­bei­trä­ge der wei­te­ren Beschul­dig­ten geprüft.

Dar­über hin­aus wer­den der­zeit die bei den Durch­su­chun­gen sicher­ge­stell­ten Beweis­mit­tel ausgewertet.

Die Staats­an­walt­schaft Aurich teil­te die Ermitt­lungs­er­geb­nis­se am 2. Novem­ber 2026 mit.

Es gilt wei­ter­hin die Unschulds­ver­mu­tung. Die Beschul­dig­ten gel­ten bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung als unschuldig.

 
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