Blaulicht

Rauch­ent­wick­lung an Pkw auf K27 nach tech­ni­schem Defekt

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Rauch­ent­wick­lung an Pkw: Feu­er­wehr­ein­satz auf der Kreis­stra­ße nach tech­ni­schem Defekt

Ein tech­ni­scher Defekt an einem Fahr­zeug hat am Mitt­woch­mor­gen zu einem Ein­satz der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land geführt. Dank des beson­ne­nen Han­delns des Fah­rers konn­te Schlim­me­res ver­hin­dert werden.


Geis­tes­ge­gen­wär­ti­ge Reak­ti­on auf der Autobahn

Gegen 08:50 Uhr bemerk­te ein Pkw-Fah­rer wäh­rend der Fahrt auf der Auto­bahn A31 eine deut­li­che Rauch­ent­wick­lung, die aus dem Motor­raum sei­nes Wagens auf­stieg. Anstatt in Panik zu gera­ten, reagier­te der Fah­rer vor­bild­lich: Er ver­ließ die Auto­bahn umge­hend an der nächs­ten Aus­fahrt und steu­er­te sein Fahr­zeug auf den Sei­ten­strei­fen der Kreis­stra­ße K27, um den flie­ßen­den Ver­kehr nicht zu gefährden.

Nach­dem er den Wagen gestoppt hat­te, stell­te er zudem fest, dass das Fahr­zeug Betriebs­mit­tel ver­lor und eine Ölspur hin­ter­ließ. Er wähl­te dar­auf­hin sofort den Notruf.

Feu­er­wehr gibt schnell Entwarnung

Die alar­mier­te Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land rück­te mit drei Ein­satz­fahr­zeu­gen und meh­re­ren Ein­satz­kräf­ten aus. Vor Ort wur­de der Motor­raum sofort unter die Lupe genommen:

  • Kon­trol­le: Die Ein­satz­kräf­te such­ten gezielt nach Glut­nes­tern oder Brandstellen.

  • Ergeb­nis: Glück­li­cher­wei­se wur­de kein offe­nes Feu­er gefunden.

  • Ursa­che: Die Rauch­ent­wick­lung war nach ers­ten Ein­schät­zun­gen auf einen rein tech­ni­schen Defekt zurückzuführen.

Ein­satz­lei­ter Den­nis Mod­der bestä­tig­te nach der Kon­trol­le, dass ein akti­ves Ein­grei­fen zur Brand­be­kämp­fung nicht mehr erfor­der­lich war. Die Haupt­auf­ga­be der Feu­er­wehr kon­zen­trier­te sich somit auf die Absi­che­rung der Einsatzstelle.


Rei­ni­gung der Fahrbahn

Da Öl und ande­re Betriebs­stof­fe aus dem defek­ten Pkw aus­ge­tre­ten waren, muss­te die Fahr­bahn gerei­nigt wer­den. Die­se Auf­ga­be sowie das Abschlep­pen des fahr­un­taug­li­chen Wagens über­nahm ein spe­zia­li­sier­tes Fachunternehmen.

Neben der Feu­er­wehr war auch die Poli­zei vor Ort, um den Ein­satz zu koor­di­nie­ren und den Ver­kehr an der Ein­satz­stel­le vor­bei­zu­lei­ten. Dank des schnel­len Ein­sat­zes und der umsich­ti­gen Reak­ti­on des Fah­rers blieb es bei einem Sach­scha­den, Per­so­nen kamen nicht zu Schaden.


Foto: Joa­chim Rand

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