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Schnel­lig­keit trifft Prä­zi­si­on: Feu­er­wehr-Wett­be­werb in Weener

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Schnel­lig­keit, Prä­zi­si­on und Team­geist: Feu­er­wehr-Wett­be­werb in Wee­ner beeindruckt

WEENER – Wenn Mil­li­se­kun­den über den Erfolg ent­schei­den und jeder Hand­griff blind sit­zen muss, dann ist der Ernst­fall für die Feu­er­weh­ren nicht fern. Am Frei­tag­abend, den 12. Juni 2026, demons­trier­ten die Ein­satz­kräf­te der Regi­on ein­drucks­voll ihr Kön­nen: Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wee­ner hat­te zum Schnel­lig­keits­wett­be­werb auf das Gelän­de des Feu­er­wehr­hau­ses an der Kom­mer­zi­en­rat-Hes­se-Stra­ße gela­den – ein sport­li­cher Ver­gleich, der weit mehr als nur ein Kräf­te­mes­sen war.

Hohe Leis­tungs­dich­te bei den Akti­ven und im Nachwuchs

Ins­ge­samt 15 Wett­kampf­grup­pen stell­ten sich der Her­aus­for­de­rung. Beson­ders erfreu­lich: Mit fünf Grup­pen aus den Jugend­ab­tei­lun­gen war auch der Feu­er­wehr­nach­wuchs stark ver­tre­ten, der ein­mal mehr bewies, wie pro­fes­sio­nell und ehr­gei­zig die nächs­te Gene­ra­ti­on bereits agiert. Unter der sou­ve­rä­nen Lei­tung des Stadt­brand­meis­ters von Wee­ner ent­wi­ckel­te sich ein fai­rer und span­nen­der Wett­kampf, der bei som­mer­li­cher Abend­stim­mung zahl­rei­che Zuschau­er anzog.

Prä­zi­si­on unter Zeit­druck: So läuft der Wettbewerb

Das Regle­ment beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb ist anspruchs­voll und spie­gelt die Kern­auf­ga­ben des Feu­er­wehr­all­tags wider. Die Auf­ga­be: Ein Lösch­an­griff mit drei Strahl­roh­ren muss so schnell wie mög­lich und – noch wich­ti­ger – völ­lig feh­ler­frei auf­ge­baut werden.

Der Ablauf ist ein per­fekt ein­ge­spiel­ter Prozess:

  1. Was­ser­ent­nah­me: Das Was­ser wird aus einem bereit­ge­stell­ten Was­ser­be­cken entnommen.

  2. Pum­pen­be­trieb: Über eine Trag­kraft­sprit­ze (TS) wird der Was­ser­druck in Rich­tung Ver­tei­ler aufgebaut.

  3. Angriff: Vom Ver­tei­ler aus gehen der Angriffs­trupp, der Schlauch­trupp sowie der Was­ser­trupp mit jeweils einer C‑Leitung vor.

  4. Das Ziel: An einer soge­nann­ten „Eim­er­li­nie“ müs­sen Kanis­ter mit­tels geziel­ten Was­ser­drucks von einem Sta­tiv gespritzt wer­den. Erst wenn der letz­te Kanis­ter zu Boden fällt, stoppt die Zeitnahme.

Das Geheim­nis des Erfolgs liegt dabei in der Kom­bi­na­ti­on: Das Team mit der kür­zes­ten Zeit und den wenigs­ten Feh­lern sichert sich den Sieg.

Die Ergeb­nis­se: Span­nung bis zur letz­ten Sekunde

Am Ende des Abends stan­den die Sie­ger fest, die sich in einem star­ken Teil­neh­mer­feld durch­set­zen konnten:

Jugend­feu­er­weh­ren

Ort Zeit (sek) End­punkt­zahl Platz
Ween­er­moor 78,87 421,13 1
Ditz­um 85,84 414,16 2
Wee­ner 86,92 413,08 3
Jem­gum 96,81 403,19 4
Bun­de 135,98 364,02 5

 

Orts­weh­ren (Akti­ve)

Ort Zeit (sek) End­punkt­zahl Platz
Folm­husen 61,46 438,54 1
Ditz­um 66,89 433,11 2
Ween­er­moor 68,89 431,11 3
Wee­ner 74,12 425,88 4
Hol­thusen 83,45 416,55 5
Neer­moor 84,87 415,13 6
Wymeer-Boen 86,15 413,85 7
Ihr­ho­ve 91,09 408,91 8
Bun­de 102,12 397,88 9
Jem­gum 106,07 393,93 10

 

Ein rund­um gelun­ge­ner Abend, der den hohen Aus­bil­dungs­stand und den Zusam­men­halt der Feu­er­weh­ren im Ober­rhei­der­land unterstrich.

Foto: Joa­chim Rand — Wei­te­re Bil­der zum Bei­trag auf unse­rer Face­book­sei­te “Wir Leeraner”

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