Blaulicht

Schock­an­ru­fe, sechs Ver­letz­te bei Unfall auf der B72 und drei Brän­de in Emden

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.10.2026

Schock­an­ru­fe in Ost­fries­land ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Brand­ge­sche­hen im Stadtgebiet 

 

+ Ost­fries­land — Erneu­te Schock­an­ru­fe — Senio­rin­nen erken­nen Betrugsversuch +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es erneut zu soge­nann­ten Schock­an­ru­fen im Bereich Ost­fries­land. In zwei Fäl­len ver­such­ten bis­lang unbe­kann­te Täter, älte­re Frau­en mit erfun­de­nen Not­la­gen von Ange­hö­ri­gen zur Zah­lung hoher Geld­be­trä­ge zu bewe­gen. Bei­de Senio­rin­nen erkann­ten den Betrugs­ver­such recht­zei­tig. Es ent­stand kein finan­zi­el­ler Schaden.

Gegen 14:10 Uhr erhielt eine 77-jäh­ri­ge Rent­ne­rin aus Wee­ner einen Anruf von einer bis­lang unbe­kann­ten Per­son. Die­se behaup­te­te, die Toch­ter der Rent­ne­rin habe einen Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekom­men sei. Um eine angeb­li­che Inhaf­tie­rung abzu­wen­den, wur­de eine Kau­ti­on im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­reich gefor­dert. Die Frau erkann­te den Betrugs­ver­such und been­de­te das Gespräch.

Ein wei­te­rer Vor­fall ereig­ne­te sich gegen 15:00 Uhr. Eine 78-jäh­ri­ge Frau aus Leer wur­de von einem Anru­fer kon­tak­tiert, der sich als Arzt aus­gab. Er behaup­te­te, der Sohn der Senio­rin habe wegen kör­per­li­cher Beschwer­den einen Arzt auf­ge­sucht. Bei den angeb­li­chen Unter­su­chun­gen sei eine Krebs­er­kran­kung im End­sta­di­um fest­ge­stellt wor­den. Für wei­te­re Unter­su­chun­gen sei nun ein Betrag im obe­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­reich erfor­der­lich. Auch in die­sem Fall durch­schau­te die Senio­rin die Täu­schung und ging nicht auf die For­de­rung ein.

Die Poli­zei weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, bei Anru­fen von Per­so­nen mit ver­meint­li­chen Not­la­gen von Ange­hö­ri­gen beson­ders vor­sich­tig zu sein. For­de­run­gen nach Bar­geld oder Wert­ge­gen­stän­den soll­ten grund­sätz­lich kri­tisch hin­ter­fragt wer­den. Im Zwei­fel emp­fiehlt es sich, das Gespräch zu been­den und die betrof­fe­nen Ange­hö­ri­gen unter einer bekann­ten Ruf­num­mer selbst zu kon­tak­tie­ren. Zudem soll­te nie­mals Geld an unbe­kann­te Per­so­nen über­ge­ben werden.

+ Detern — Poli­zei stellt Fah­rer ohne Fahr­erlaub­nis fest — Haft­be­fehl vollstreckt +

Am 29. Okto­ber 2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 13:15 Uhr einen 28-jäh­ri­gen Auto­fah­rer in der Kamp­stra­ße in Detern. Bei der Über­prü­fung des 28-Jäh­ri­gen stell­ten die Beam­ten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Zudem ergab eine Über­prü­fung, dass gegen den Mann ein Haft­be­fehl vor­lag. Er wur­de dar­auf­hin in eine nahe­ge­le­ge­ne Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt ver­bracht. Ein ent­spre­chen­des Straf­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

+ Moorm­er­land — Drei Leicht­ver­letz­te bei Verkehrsunfall +

Am 29. Okto­ber 2026 befuhr eine 32-jäh­ri­ge Hyun­dai-Fah­re­rin gegen 21:05 Uhr die Alte Land­stra­ße in Moorm­er­land. Ein 26-jäh­ri­ge Mer­ce­des­fah­rer, der hin­ter ihr fuhr, über­sah ihren Brems­vor­gang der 32-Jäh­ri­gen und fuhr auf den Hyun­dai auf. Bei dem Unfall erlit­ten bei­de Fah­rer, sowie ein 37-jäh­ri­ger Bei­fah­rer des Hyun­dais leich­te Ver­let­zun­gen. Die Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Eurobereich.

+ Rhau­der­fehn — Pedelec-Fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es gegen 06:55 Uhr in der Stra­ße “Rhau­der­wie­ke” in Rhau­der­fehn zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Pedelec. Ein 71-jäh­ri­ger Nis­san-Fah­rer befuhr die Rhau­der­wie­ke und beab­sich­tig­te, in die Ein­fahrt eines Nah­ver­sor­gers ein­zu­bie­gen. Dabei über­sah er einen ent­ge­gen­kom­men­den 24-jäh­ri­gen Pedelec-Fah­rer. In der Fol­ge kam es zum Zusam­men­stoß. Der Pedelec-Fah­rer erlitt bei dem Unfall leich­te Ver­let­zun­gen. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens lie­gen der­zeit noch nicht vor.

+ Fils­um — Sechs Ver­letz­te bei Ver­kehrs­un­fall auf B72 +

Am 29. Okto­ber 2026 kam es gegen 16:35 Uhr auf der B72 in Höhe der Anschluss­stel­le Fils­um zur A 28 zu einem Ver­kehrs­un­fall mit drei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und ins­ge­samt sechs ver­letz­ten Personen.

Eine 18-jäh­ri­ge Peu­geot-Fah­re­rin beab­sich­tig­te, nach links auf die Zufahrt zur A 28 abzu­bie­gen. Dabei über­sah sie einen ent­ge­gen­kom­men­den Sko­da, der von einem 53-jäh­ri­gen Fah­rer geführt wur­de. Durch die Kol­li­si­on wur­de der Sko­da gegen einen Dacia geschleu­dert, der von einer 38-jäh­ri­gen Frau gefah­ren wurde.

Die 18-jäh­ri­ge Peu­geot-Fah­re­rin erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall schwe­re Ver­let­zun­gen. Ihre 20-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin wur­de leicht ver­letzt. Eben­falls leich­te Ver­let­zun­gen erlit­ten der 53-jäh­ri­ge Sko­da-Fah­rer und sein min­der­jäh­ri­ger Bei­fah­rer, sowie die 38-jäh­ri­ge Dacia-Fah­re­rin und ihre min­der­jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin. Alle Ver­letz­ten wur­den durch den Ret­tungs­dienst medi­zi­nisch ver­sorgt. Die drei Fahr­zeu­ge sind nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Anga­ben zur Scha­dens­hö­he lie­gen bis­lang nicht vor.

+ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Eine Leicht­ver­letz­te bei Verkehrsunfall +

Am 29. Okto­ber 2026 beab­sich­tig­te eine 65-jäh­ri­ge Hyun­dai-Fah­re­rin gegen 13:45 Uhr, von einem Park­platz auf die Haupt­stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen ein­zu­fah­ren. Dabei über­sah sie eine bevor­rech­tig­te 21-jäh­ri­ge Ford-Fah­re­rin, wodurch es zum Zusam­men­stoß kam. Die 21-Jäh­ri­ge erlitt bei dem Ver­kehrs­un­fall leich­te Ver­let­zun­gen. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf einen unte­ren fünf­stel­li­gen Euro­be­trag geschätzt.

+ Emden — Drei Brän­de im Stadt­ge­biet — die Poli­zei bit­tet um Zeugenhinweise +

Am Abend des 29. Okto­bers 2026 kam es im Emder Stadt­teil Klein-Fald­ern, sowie im Innen­stadt­be­reich zu drei Brän­den. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zu den bis­lang unge­klär­ten Brand­ur­sa­chen aufgenommen.

Zunächst geriet gegen 22:10 Uhr in der Lien­bahn­stra­ße ein am Stra­ßen­rand gepark­ter Fiat aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che in Brand. Das Fahr­zeug wur­de so stark beschä­digt, dass von einem Total­scha­den aus­zu­ge­hen ist. Die Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens steht der­zeit noch nicht fest.

Gegen 22:40 Uhr wur­de der Poli­zei ein wei­te­rer Brand in der Stra­ße “Hof von Hol­land” gemel­det. Dort geriet aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che Unrat in Brand.

Um 23:15 Uhr wur­de ein wei­te­rer Brand in der­sel­ben Stra­ße gemel­det. Eine Papier­müll­ton­ne geriet in Brand und brann­te nahe­zu voll­stän­dig aus.

Durch die Lösch­ar­bei­ten der Feu­er­wehr Emden konn­te eine Aus­brei­tung der Brän­de auf angren­zen­de Gebäu­de ver­hin­dert werden.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zu den Brand­ge­sche­hen auf­ge­nom­men. Ob ein Zusam­men­hang zwi­schen den drei Brän­den besteht, ist der­zeit Gegen­stand der Ermittlungen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Brand­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

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