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Schwe­rer Unfall in Hol­thusen: THW sichert ein­sturz­ge­fähr­de­tes Wohnhaus

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Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall in Hol­thusen – THW sichert ein­sturz­ge­fähr­de­tes Wohnhaus

Nach dem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall in der ver­gan­ge­nen Nacht in Hol­thusen konn­ten die umfang­rei­chen Siche­rungs- und Ber­gungs­maß­nah­men am Sams­tag­nach­mit­tag erfolg­reich abge­schlos­sen wer­den. Die Kat­zen­bur­ger- bezie­hungs­wei­se Kirch­stra­ße sowie die Stra­ße „Zur Hei­de“ sind seit 14:20 Uhr wie­der für den Ver­kehr freigegeben.

Gefah­ren­ab­wehr durch geziel­ten Abriss

Im Rah­men der Begut­ach­tung der Unfall­stel­le stell­te sich her­aus, dass die Sta­tik des betrof­fe­nen Wohn­hau­ses mas­siv beein­träch­tigt war. Im Gie­bel­be­reich hat­ten sich bereits Mau­er­tei­le und Fens­ter gelöst. Um eine unkon­trol­lier­te Gefähr­dung von Pas­san­ten und Fahr­zeu­gen auf der Kirch­stra­ße zu ver­hin­dern, traf ein Fach­be­ra­ter des Tech­ni­sches Hilfs­werk (THW) Meppen eine weit­rei­chen­de Ent­schei­dung: Nach Rück­spra­che und Geneh­mi­gung durch das Kreis­ord­nungs­amt wur­de der insta­bi­le Bereich des Mau­er­werks kon­trol­liert mit­tels Bag­ger abgetragen.

Ein­satz­ver­lauf und Koordination

Die Ein­satz­kräf­te des THW aus Leer und Papen­burg waren bereits die gesam­te Nacht über zur Absi­che­rung vor Ort. Ab Sams­tag­mor­gen gegen 7 Uhr wur­de die Koor­di­na­ti­on der Gefah­ren­ab­wehr inten­si­viert. Neben der Feu­er­wehr Hol­thusen waren unter ande­rem Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends sowie Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser im Ein­satz, um die Maß­nah­men abzustimmen.

Zur Lage­be­ur­tei­lung aus der Luft setz­te die Kreis­feu­er­wehr zudem eine Droh­ne ein, um die Schä­den am Gebäu­de prä­zi­se ein­schät­zen und die wei­te­ren Schrit­te gezielt pla­nen zu können.

Umfang­rei­che Sicherungsmaßnahmen

Nach dem Abtra­gen der losen Trüm­mer­tei­le kon­zen­trier­ten sich die Arbei­ten auf meh­re­re zen­tra­le Punkte:

  • Der ent­stan­de­ne Bau­schutt wur­de direkt auf einen Tief­la­der ver­la­den und abtransportiert.

  • Der Gie­bel des Gebäu­des wur­de neu abge­stützt, um die ver­blei­ben­de Sub­stanz zu sichern.

  • Der beschä­dig­te Mau­er­be­reich wur­de voll­stän­dig ver­klei­det, um wei­te­re Gefah­ren auszuschließen.

Mit dem Abschluss der Siche­rungs­ar­bei­ten sowie der Rei­ni­gung der Fahr­bahn konn­ten die Stra­ßen­sper­run­gen am Nach­mit­tag auf­ge­ho­ben wer­den. Die Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr und THW rück­ten gegen 14:20 Uhr wie­der ein.

Fotos: Joa­chim Rand

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