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Schwe­rer Ver­kehrs­wert­un­fall in Hol­thusen: PKW prallt gegen Wohnhaus

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Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall in Hol­thusen: PKW prallt fron­tal gegen Wohn­haus – Mas­si­ve Zer­stö­rung und THW-Einsatz

Hol­thusen (Stadt Wee­ner) – In der Nacht zum Sams­tag ist es in Hol­thusen zu einem fol­gen­schwe­ren Ver­kehrs­un­fall gekom­men. Ein BMW kam von der Fahr­bahn ab, ramm­te einen Later­nen­mast und schlug fron­tal in die Außen­wand eines Wohn­hau­ses ein. Die Wucht des Auf­pralls war so enorm, dass die Sta­tik des Gebäu­des gefähr­det wurde.


Der Unfall­her­gang: Eine Schnei­se der Verwüstung

Um 0:12 Uhr wur­den die Feu­er­weh­ren Hol­thusen und Wee­ner zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall in die Kat­zen­bur­ger­stra­ße alar­miert. Im Kreu­zungs­be­reich zur Stra­ße „Zur Hei­de“ war ein mit einer Per­son besetz­ter BMW in einer leich­ten Kur­ve aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che von der Fahr­bahn abgekommen.

Das Fahr­zeug hin­ter­ließ ein Trüm­mer­feld: Zunächst tou­chier­te der Wagen einen Later­nen­mast, bevor er mit mas­si­ver Wucht fron­tal in das Mau­er­werk eines Wohn­hau­ses prall­te. Der PKW kam erst eini­ge Meter wei­ter völ­lig zer­stört zum Still­stand. Wrack­tei­le und Trüm­mer des Mau­er­werks ver­teil­ten sich über die gesam­te Fahr­bahn und den Gehweg.

Ret­tungs­maß­nah­men und medi­zi­ni­sche Versorgung

Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ein­satz­kräf­te bestä­tig­te sich die Lage, jedoch gab es eine ers­te Ent­war­nung hin­sicht­lich der Ret­tung: Der Fahr­zeug­insas­se hat­te das Wrack bereits eigen­stän­dig ver­las­sen kön­nen. Eine tech­ni­sche Per­so­nen­ret­tung mit­tels schwe­rem Gerät durch die Feu­er­wehr war somit nicht mehr erforderlich.

Nach der Erst­ver­sor­gung durch den Ret­tungs­dienst und einen Not­arzt vor Ort wur­de die ver­letz­te Per­son zur wei­te­ren Behand­lung in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus transportiert.

Gebäu­de­scha­den und Evakuierung

Die Schä­den am Wohn­haus erwie­sen sich als so gra­vie­rend, dass umfang­rei­che Sicher­heits­maß­nah­men ein­ge­lei­tet wer­den mussten:

  • Brand­schutz & Absi­che­rung: Die Feu­er­wehr sicher­te die Unfall­stel­le weit­räu­mig ab und stell­te den Brand­schutz sicher.

  • Ener­gie­ver­sor­gung: Da Ver­sor­gungs­lei­tun­gen beschä­digt sein konn­ten, wur­de der Ener­gie­ver­sor­ger hin­zu­ge­zo­gen, um das Gebäu­de vor­sorg­lich von Strom und Gas zu trennen.

  • Sta­tik: Da die Sta­tik des Hau­ses durch den fron­ta­len Ein­schlag erheb­lich beein­träch­tigt war, wur­de das Tech­ni­sche Hilfs­werk (THW) ange­for­dert. Die Spe­zia­lis­ten lei­te­ten umge­hend Maß­nah­men zur Abstüt­zung und Siche­rung des Mau­er­werks ein.

Auf­grund der Ein­sturz­ge­fahr und der abge­schal­te­ten Ver­sor­gung muss­ten die Bewoh­ner das Haus ver­las­sen. Sie wur­den für die Nacht ander­wei­tig untergebracht.

Ber­gung und Einsatzende

Nach­dem die Beweis­si­che­rung durch die Poli­zei abge­schlos­sen war, wur­de das völ­lig zer­stör­te Fahr­zeug durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen. Die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr räum­ten im Anschluss die Fahr­bahn von Trümmerteilen.

Die Kat­zen­bur­ger­stra­ße blieb für die gesam­te Dau­er der Rettungs‑, Ber­gungs- und Siche­rungs­ar­bei­ten voll gesperrt. Erst nach über vier Stun­den konn­ten die letz­ten Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr wie­der einrücken.


Ein­ge­setz­te Kräf­te im Überblick

Ein­heit Fahr­zeu­ge / Mittel
FF Hol­thusen Lösch­grup­pen­fahr­zeug (LF)
FF Wee­ner HLF, LF, Hub­ret­tungs­büh­ne, Ein­satz­leit­wa­gen (ELW)
Ret­tungs­dienst Ret­tungs­wa­gen (RTW), Notarzt
Poli­zei Strei­fen­wa­gen zur Unfallaufnahme
Fach­be­ra­ter Tech­ni­sches Hilfs­werk (THW), Energieversorger

Mel­dung / Bild­ma­te­ri­al: Joa­chim Rand — Stadt­pres­se­spre­cher ‑Feu­er­wehr Stadt Wee­ner (Ems)

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