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Sil­ves­ter­bi­lanz: Feu­er­weh­ren ret­ten Wohn­häu­ser nach dra­ma­ti­schen Brandereignissen

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Neun Ein­sät­ze zum Jah­res­wech­sel: Die Sil­ves­ter­bi­lanz der Feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer

LANDKREIS LEER – Die Feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer bli­cken auf eine ein­satz­rei­che Sil­ves­ter­nacht 2025/2026 zurück. Ins­ge­samt neun Mal muss­ten die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te zwi­schen dem Sil­ves­ter­abend und dem Neu­jahrs­mor­gen aus­rü­cken, um Brän­de im gesam­ten Kreis­ge­biet zu bekämpfen.

Dank des schnel­len und ent­schlos­se­nen Ein­grei­fens der Ret­ter konn­ten grö­ße­re Sach­schä­den an Gebäu­den in den meis­ten Fäl­len erfolg­reich ver­hin­dert wer­den. Beson­ders posi­tiv: Nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand kamen bei kei­nem der Ein­sät­ze Per­so­nen zu Schaden.

Bren­nen­de Hecken und Con­tai­ner im gesam­ten Kreisgebiet

Der Schwer­punkt der Ein­sät­ze lag zunächst auf klei­ne­ren Brän­den, die jedoch auf­grund ihrer Lage gefähr­lich wer­den konn­ten. In den Ort­schaf­ten Neer­moor, Bor­kum, Bur­la­ge und Ost­rhau­der­fehn muss­ten die Feu­er­weh­ren bren­nen­de Hecken löschen. Den Ein­satz­kräf­ten gelang es in allen Fäl­len, die Flam­men zügig unter Kon­trol­le zu brin­gen, bevor die­se auf angren­zen­de Grund­stü­cke oder Gebäu­de über­grei­fen konnten.

Zusätz­lich wur­den die Weh­ren zu Brän­den von Ent­sor­gungs­be­häl­tern gerufen:

  • In Bun­de brann­te ein Altkleidercontainer.

  • In der Stadt Leer muss­te eine in Flam­men ste­hen­de Müll­ton­ne gelöscht werden.

Voll­brand in Detern

Ein deut­lich inten­si­ve­rer Ein­satz ent­wi­ckel­te sich in Detern. Dort war ein Unter­stand für Ein­kaufs­wa­gen in Brand gera­ten. Als die ers­ten Ein­satz­kräf­te an der Ein­satz­stel­le ein­tra­fen, stand die gesam­te Kon­struk­ti­on bereits in Voll­brand. Die Feu­er­wehr lei­te­te umge­hend einen Lösch­an­griff ein, konn­te das Feu­er schnell unter Kon­trol­le brin­gen und so eine wei­te­re Aus­deh­nung auf die Umge­bung verhindern.

Dra­ma­ti­sche Mor­gen­stun­den: Wohn­haus-Ret­tung in Klein­ol­den­dorf und Ostrhauderfehn

Auch nach­dem die eigent­li­chen Fei­er­lich­kei­ten zum Jah­res­wech­sel abge­klun­gen waren, ris­sen die Alar­mie­run­gen nicht ab. Der Mor­gen des Neu­jahrs­ta­ges for­der­te die Feu­er­weh­ren erneut mas­siv heraus:

  • 07:00 Uhr – Klein­ol­den­dorf (Uple­n­gen): In der Gemein­de Uple­n­gen geriet eine Dop­pel­ga­ra­ge in Brand. Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr stand das Objekt bereits voll­stän­dig in Flam­men. Da die Gara­ge direkt an ein Wohn­haus grenz­te, bestand höchs­te Gefahr. Durch einen mas­si­ven Lösch­ein­satz gelang es den Kräf­ten jedoch, ein Über­grei­fen des Feu­ers auf das Wohn­ge­bäu­de erfolg­reich zu verhindern.

  • 07:20 Uhr – Ost­rhau­der­fehn: Fast zeit­gleich kam es an der Haupt­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn zu einem gefähr­li­chen Zwi­schen­fall. Eine Hecke brann­te auf einer Län­ge von rund 20 Metern – unmit­tel­bar an einem Wohn­haus. Auch hier ver­hin­der­te das schnel­le Ein­grei­fen der Feu­er­wehr Schlim­me­res und ret­te­te das Gebäu­de vor den Flammen.

Die Bilanz zeigt erneut, wie unver­zicht­bar die Ein­satz­be­reit­schaft der ehren­amt­li­chen Feu­er­wehr­leu­te im Land­kreis Leer ist, die auch in der Neu­jahrs­nacht für die Sicher­heit der Bür­ger bereitstanden.

Fotos: Feu­er­wehr — Joa­chim Rand — Pres­se­spre­cher Kreis­feu­er­wehr Leer

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