Veranstaltung

Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

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„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer

Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit 15 Jah­ren auf sei­ne Hin­rich­tung war­tet und die Büro­kra­tie ein­fach nicht in die Gän­ge kommt? Mit der Komö­die „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ von Peter Jor­dan prä­sen­tiert die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord am Diens­tag, 10. Novem­ber 2026, ein eben­so skur­ri­les wie bis­si­ges Thea­ter­stück im Thea­ter an der Blin­ke in Leer. Beginn der Vor­stel­lung ist um 19.30 Uhr.

Marie-Antoi­net­te und Lud­wig XVI. war­ten auf ihr Schicksal

Im Palast von Ver­sailles sit­zen Marie-Antoi­net­te und ihr Ehe­mann, König Lud­wig XVI., fest. Wäh­rend in Paris die Revo­lu­ti­on tobt, war­ten die bei­den ehe­ma­li­gen Herr­scher bereits seit 15 Jah­ren auf ihre Hin­rich­tung. Doch statt eines schnel­len Endes müs­sen sie sich wei­ter in Geduld üben.

Der Grund ist eben­so absurd wie komisch: Die neue Regie­rung ist der­art mit sich selbst, inter­nen Kon­flik­ten und der gegen­sei­ti­gen Denun­zia­ti­on ihrer Mit­glie­der beschäf­tigt, dass für das Schick­sal des eins­ti­gen Königs­paa­res offen­bar kei­ne Zeit bleibt. So liegt das Leben der bei­den Majes­tä­ten aus­ge­rech­net in den Hän­den einer lah­men­den Bürokratie.

Für zusätz­li­che Unru­he sor­gen unan­ge­mel­de­te Gäs­te, die immer wie­der im Palast auf­tau­chen und über­all mit­re­den wol­len. Auch der jun­ge Napo­le­on spielt in den tur­bu­len­ten Ereig­nis­sen eine Rolle.

König Lud­wig XVI. hat von sei­nem end­lo­sen War­ten schließ­lich genug. Am liebs­ten wür­de er das Fall­beil selbst aus­lö­sen und sei­nem Schick­sal ein Ende set­zen. Doch auch die­ser Plan geht nicht rei­bungs­los auf: Sei­ne selbst gebau­te Guil­lo­ti­ne weist eini­ge Kon­struk­ti­ons­feh­ler auf, die für uner­war­te­te und maka­bre Zwi­schen­fäl­le sorgen.

His­to­rie trifft auf schwar­zen Humor

Mit „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ nimmt Autor Peter Jor­dan, gebo­ren 1967, eines der berüch­tigts­ten und zugleich tra­gischs­ten Paa­re der Mon­ar­chie ins Visier. Die Komö­die betrach­tet die his­to­ri­schen Ereig­nis­se aus einer unge­wöhn­li­chen Per­spek­ti­ve und ver­bin­det his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de mit bis­si­ger Ironie.

Das Ergeb­nis ist eine tur­bu­len­te Mischung aus Screw­ball-Komö­die, Slap­stick und His­to­ri­en­dra­ma. Mit poin­tier­ten Dia­lo­gen, absur­den Situa­tio­nen und amü­san­ten Sti­che­lei­en wirft das Stück einen neu­en Blick auf die fran­zö­si­sche Mon­ar­chie, die Revo­lu­ti­on und die Macht­ver­hält­nis­se ihrer Zeit.

Dabei bleibt es nicht bei his­to­ri­schen Anspie­lun­gen: Die sati­ri­schen Spit­zen rei­chen bis in die Gegen­wart und laden dazu ein, auch heu­ti­ge poli­ti­sche Struk­tu­ren und büro­kra­ti­sche Abläu­fe mit einem Augen­zwin­kern zu betrachten.

Auf­füh­rung, Ein­tritts­prei­se und Kartenverkauf

Die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord zeigt „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am Diens­tag, 10. Novem­ber 2026, um 19.30 Uhr im Thea­ter an der Blin­ke, Blin­ke 39, 26789 Leer.

Die Ein­tritts­prei­se im Überblick:

  • Nor­mal­preis: 18 Euro

  • Ermä­ßig­ter Ein­tritt: 9 Euro

Die Ermä­ßi­gung gilt für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, Stu­die­ren­de bis ein­schließ­lich 25 Jah­re sowie schwer­be­hin­der­te Men­schen mit einem Grad der Behin­de­rung von min­des­tens 50 Prozent.

Kar­ten sind bei fol­gen­den Vor­ver­kaufs­stel­len erhältlich:

  • Bür­ger­bü­ro der Stadt Leer, Schmie­de­stra­ße 7, 26789 Leer, Tele­fon: 0491 97820

  • Tou­rist-Infor­ma­ti­on Leer, Leda­stra­ße 10, 26789 Leer, Tele­fon: 0491 91969670

  • Online: über Reser­vix

Eine Abend­kas­se öff­net am Ver­an­stal­tungs­tag ab 19 Uhr.

Mit schwar­zem Humor, tur­bu­len­ten Ver­wick­lun­gen und sati­ri­schen Sei­ten­hie­ben ver­spricht „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ einen unge­wöhn­li­chen Thea­ter­abend in Leer, bei dem his­to­ri­sche Figu­ren, absur­de Büro­kra­tie und bis­si­ge Gesell­schafts­kri­tik aufeinandertreffen.

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