Veranstaltung
Theater in Leer: „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ am 10. November 2026
„Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“: Bitterböse Komödie im Theater an der Blinke in Leer
Leer. Was passiert, wenn ein Königspaar seit 15 Jahren auf seine Hinrichtung wartet und die Bürokratie einfach nicht in die Gänge kommt? Mit der Komödie „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ von Peter Jordan präsentiert die Landesbühne Niedersachsen Nord am Dienstag, 10. November 2026, ein ebenso skurriles wie bissiges Theaterstück im Theater an der Blinke in Leer. Beginn der Vorstellung ist um 19.30 Uhr.
Marie-Antoinette und Ludwig XVI. warten auf ihr Schicksal
Im Palast von Versailles sitzen Marie-Antoinette und ihr Ehemann, König Ludwig XVI., fest. Während in Paris die Revolution tobt, warten die beiden ehemaligen Herrscher bereits seit 15 Jahren auf ihre Hinrichtung. Doch statt eines schnellen Endes müssen sie sich weiter in Geduld üben.
Der Grund ist ebenso absurd wie komisch: Die neue Regierung ist derart mit sich selbst, internen Konflikten und der gegenseitigen Denunziation ihrer Mitglieder beschäftigt, dass für das Schicksal des einstigen Königspaares offenbar keine Zeit bleibt. So liegt das Leben der beiden Majestäten ausgerechnet in den Händen einer lahmenden Bürokratie.
Für zusätzliche Unruhe sorgen unangemeldete Gäste, die immer wieder im Palast auftauchen und überall mitreden wollen. Auch der junge Napoleon spielt in den turbulenten Ereignissen eine Rolle.
König Ludwig XVI. hat von seinem endlosen Warten schließlich genug. Am liebsten würde er das Fallbeil selbst auslösen und seinem Schicksal ein Ende setzen. Doch auch dieser Plan geht nicht reibungslos auf: Seine selbst gebaute Guillotine weist einige Konstruktionsfehler auf, die für unerwartete und makabre Zwischenfälle sorgen.
Historie trifft auf schwarzen Humor
Mit „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ nimmt Autor Peter Jordan, geboren 1967, eines der berüchtigtsten und zugleich tragischsten Paare der Monarchie ins Visier. Die Komödie betrachtet die historischen Ereignisse aus einer ungewöhnlichen Perspektive und verbindet historische Hintergründe mit bissiger Ironie.
Das Ergebnis ist eine turbulente Mischung aus Screwball-Komödie, Slapstick und Historiendrama. Mit pointierten Dialogen, absurden Situationen und amüsanten Sticheleien wirft das Stück einen neuen Blick auf die französische Monarchie, die Revolution und die Machtverhältnisse ihrer Zeit.
Dabei bleibt es nicht bei historischen Anspielungen: Die satirischen Spitzen reichen bis in die Gegenwart und laden dazu ein, auch heutige politische Strukturen und bürokratische Abläufe mit einem Augenzwinkern zu betrachten.
Aufführung, Eintrittspreise und Kartenverkauf
Die Landesbühne Niedersachsen Nord zeigt „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ am Dienstag, 10. November 2026, um 19.30 Uhr im Theater an der Blinke, Blinke 39, 26789 Leer.
Die Eintrittspreise im Überblick:
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Normalpreis: 18 Euro
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Ermäßigter Eintritt: 9 Euro
Die Ermäßigung gilt für Schülerinnen und Schüler, Studierende bis einschließlich 25 Jahre sowie schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent.
Karten sind bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:
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Bürgerbüro der Stadt Leer, Schmiedestraße 7, 26789 Leer, Telefon: 0491 97820
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Tourist-Information Leer, Ledastraße 10, 26789 Leer, Telefon: 0491 91969670
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Online: über Reservix
Eine Abendkasse öffnet am Veranstaltungstag ab 19 Uhr.
Mit schwarzem Humor, turbulenten Verwicklungen und satirischen Seitenhieben verspricht „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“ einen ungewöhnlichen Theaterabend in Leer, bei dem historische Figuren, absurde Bürokratie und bissige Gesellschaftskritik aufeinandertreffen.
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Veranstaltung
Kostenloses Chorkonzert in Leer: Göttinger Stadtkantorei singt in der Großen Kirche
Die Göttinger Stadtkantorei gastiert unter dem Motto „Türme, Tee und Orgeln“ in Ostfriesland. Am Samstag, 24. Oktober 2026, ist der traditionsreiche Chor in der Großen Kirche Leer zu hören. Der Eintritt zum Konzert um 17 Uhr ist frei. Foto: Schäfer
Göttinger Stadtkantorei gastiert in der Großen Kirche Leer – Eintritt frei
Geistliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten: Unter dem Motto „Türme, Tee und Orgeln“ bereist die Göttinger Stadtkantorei Ostfriesland. Am Samstag, 24. Oktober 2026, ist der traditionsreiche Konzertchor in der Großen Kirche Leer zu erleben. Das Konzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. Auch im Gottesdienst der Lutherischen Kirche in Leer wird das Ensemble am darauffolgenden Sonntag zu hören sein.
Geistliche Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart
Die Göttinger Stadtkantorei ist am Samstag, 24. Oktober 2026, zu Gast in der Großen Kirche Leer. Auf die Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm mit geistlicher vokaler Chormusik aus fünf Jahrhunderten. Die musikalische Reise reicht von der Renaissance und dem Barock über die Romantik bis hin zu Kompositionen zeitgenössischer Komponisten.
Auf dem Programm stehen unter anderem „Cantate Domino“ von Claudio Monteverdi, drei Psalmen von Felix Mendelssohn Bartholdy für A‑cappella-Chor sowie die „Fest- und Gedenksprüche“ von Johannes Brahms.
Ergänzt wird das Chorkonzert durch Orgelmusik. Winfried Dahlke musiziert an der Orgel der Großen Kirche und setzt damit einen zusätzlichen musikalischen Akzent.
Das Konzert ist Teil einer Reise durch Ostfriesland, die unter dem Motto „Türme, Tee und Orgeln“ steht. Am Sonntag, 25. Oktober 2026, ist die Göttinger Stadtkantorei außerdem im Gottesdienst der Lutherischen Kirche in Leer zu hören.
Ein traditionsreicher Chor aus Göttingen
Die Göttinger Stadtkantorei gehört zu den traditionsreichsten Chören Südniedersachsens. Sie wurde 1930 gegründet und ist seitdem eng mit der Göttinger Rats- und Marktkirche St. Johannis verbunden.
Der leistungsfähige, nichtprofessionelle Konzertchor zählt rund 100 aktive Mitglieder. Dazu gehören zahlreiche Studierende der Georg-August-Universität Göttingen, aber auch Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern. An der Konzertreise nach Ostfriesland nehmen etwa 60 Sängerinnen und Sänger teil.
Die künstlerische Leitung liegt seit August 1999 bei Bernd Eberhardt. Vor ihm prägten Ludwig Doormann, der den Chor von 1930 bis 1971 leitete, und Hermann Amlung, der von 1971 bis 1999 die musikalische Verantwortung trug, die Entwicklung des Ensembles.
Der musikalische Schwerpunkt liegt auf anspruchsvoller Kirchenmusik vom Barock bis zur Moderne. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat die Stadtkantorei nahezu alle Werke der kirchenmusikalischen Standardliteratur erarbeitet. Darüber hinaus brachte sie auch Werke mit besonders hohen musikalischen Anforderungen zur Aufführung.
Dazu zählen Richard Strauss’ „Deutsche Motette“, Frank Martins „Messe für Doppelchor“ und Franz Schmidts Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“.
Neben zahlreichen Konzertverpflichtungen, die den Chor in viele europäische Länder und zu verschiedenen Festivals führten, wirkt die Göttinger Stadtkantorei regelmäßig in Gottesdiensten der St. Johanniskirche in Göttingen mit.
Persönliche und musikalische Verbindungen nach Ostfriesland
Die Konzertreise nach Ostfriesland hat auch persönliche Hintergründe. Etliche Mitglieder der Göttinger Stadtkantorei stammen aus Ostfriesland oder sind selbst als Organisten tätig. Diese Verbindungen waren ein wesentlicher Anlass für die Reise.
Auch zwischen Göttingen und der ostfriesischen Orgeltradition bestehen Verbindungen: Der Orgelbauer Jürgen Ahrend stammte aus Göttingen und hatte sein Handwerk bei Ott erlernt.
Mit dem Konzert in der Großen Kirche Leer treffen somit anspruchsvolle geistliche Chormusik und persönliche Verbindungen zwischen Südniedersachsen und Ostfriesland aufeinander.
Konzert in der Großen Kirche Leer: Alle Informationen
📅 Datum: Samstag, 24. Oktober 2026
🕔 Beginn: 17 Uhr
📍 Veranstaltungsort: Große Kirche Leer
🎟️ Eintritt: kostenlos!
🎶 Mitwirkende:
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Göttinger Stadtkantorei
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Bernd Eberhardt, Leitung
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Winfried Dahlke, Orgel
Auch am Sonntag, 25. Oktober 2026, gibt es Gelegenheit, den Chor in Leer zu hören: Dann gestaltet die Göttinger Stadtkantorei den Gottesdienst in der Lutherischen Kirche mit.
Musikliebhaber können sich auf ein vielseitiges Konzert mit geistlicher Chormusik aus fünf Jahrhunderten freuen – und das bei freiem Eintritt.
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Lokal
Heute Kinners wird’s was geben! Annie Heger, Yared Dibaba und Werner Momsen feiern Weihnachten im Norden
„Heute Kinners wird’s was geben!“ – Norddeutscher Weihnachtsabend mit Annie Heger, Yared Dibaba und Werner Momsen
14.12.2026 | Leer | Zollhaus | 20:00 Uhr
Wenn Annie Heger, Yared Dibaba und Werner Momsen gemeinsam Weihnachten feiern, bleibt es garantiert nicht lange still. Mit Musik, Geschichten, Gesprächen und jeder Menge norddeutschem Humor stimmen die drei Entertainer ihr Publikum auf das Weihnachtsfest ein. Dabei nehmen sie die kleinen und großen Eigenheiten der Weihnachtszeit aufs Korn und zeigen, dass ein norddeutscher Adventsabend vor allem eines sein darf: unterhaltsam.
Weihnachten mit Humor, Musik und norddeutschen Döntjes
Während Weihnachten für viele noch vor der Tür steht, lassen Annie Heger, Yared Dibaba und Werner Momsen das Fest schon einmal herein. Gemeinsam feiern sie mit ihren Gästen eine vorgezogene Bescherung, bei der Besinnlichkeit zwar ihren Platz hat, aber keineswegs den ganzen Abend bestimmt.
Es wird musiziert, gelesen, geplaudert und über die Rituale gesprochen, die zu einem norddeutschen Weihnachtsfest dazugehören. Eine „Stille Nacht“ sollten die Besucher allerdings nicht erwarten. Wenn drei so wortgewandte Nordlichter zusammenkommen, ist für Unterhaltung gesorgt.
Weihnachten mit der Familie ist schließlich nicht immer die pure Freude. Mit Annie Heger, Yared Dibaba, Werner Momsen und ihren Freundinnen und Freunden soll das Fest dagegen vor allem Spaß machen. Auch das Christkind und der Weihnachtsmann dürften sich bei dieser Gesellschaft wohlfühlen.
Unter dem Motto „Ho, Ho, Jo!“ erwartet das Publikum ein norddeutscher Adventsabend, der Lust auf das schönste Fest des Jahres machen soll.
Werner Momsen: Die freche Klappmaulpuppe aus dem Norden
Werner Momsen ist eine der bekanntesten Klappmaulpuppen Norddeutschlands. Hinter der frechen Kultfigur steckt der Hamburger Puppenspieler und Kabarettist Detlef Wutschik.
Bekannt wurde Werner Momsen vor allem durch zahlreiche Auftritte im NDR-Fernsehen und im NDR-Radio sowie in verschiedenen TV- und Unterhaltungssendungen. Mit trockenem norddeutschem Humor kommentiert er das Leben, die Menschen und alles, was ihm sonst noch vor die Nase kommt.
Das Prinzip ist einfach: Detlef Wutschik führt – Werner Momsen redet. Und das ausgesprochen gerne.
Annie Heger: Ostfriesischer Wirbelwind auf Hoch- und Plattdeutsch
Annie Heger wurde in Aurich in Ostfriesland geboren. Sie gehört zu den bekannten Entertainerinnen des Nordens und ist sowohl auf Hochdeutsch als auch auf Plattdeutsch zu Hause. Mit ihrer vielseitigen Art gilt sie als Paradiesvogel unter den Möwen.
Die Literaturpreisträgerin arbeitet als Kabarettistin, Zeitungskolumnistin und Autorin. Außerdem schreibt und spricht sie Radioglossen für den NDR.
Annie Heger moderiert Veranstaltungen unterschiedlichster Art – von der Berlinale über das Bundesfamilienministerium bis hin zum Weideaustrieb in der Wesermarsch und einem Grünkohlessen in Tokio. Seit 2025 sind zudem ihre Reportagen für die „Basiskirche“ bei Sat.1 zu sehen.
Ob Bühne, Radio oder Moderation: Annie Heger ist vielseitig unterwegs und sorgt mit ihrer offenen Art für ordentlich Wind.
Yared Dibaba: Moderator, Schauspieler und Sänger
Yared Dibaba ist Moderator, Schauspieler, Sänger und Autor mit äthiopischen Wurzeln. Einem breiten Publikum wurde er vor allem durch seine Arbeit als Fernsehmoderator bekannt, unter anderem beim NDR.
Dort moderierte er verschiedene Sendungen und überzeugte mit seiner sympathischen und humorvollen Art. Neben seiner Tätigkeit in Fernsehen und Unterhaltung setzt er sich für kulturelle Vielfalt und ein respektvolles Miteinander ein.
Mit seinen unterschiedlichen Talenten ist Yared Dibaba eine bekannte Persönlichkeit der deutschen Medienlandschaft und bringt seine eigene Perspektive in die gemeinsame Weihnachtsshow ein.
Wie die drei zusammengefunden haben
Dass Annie Heger, Yared Dibaba und Werner Momsen heute gemeinsam auf der Bühne stehen, hat viel mit der plattdeutschen Welt zu tun. Dort kennt man sich, läuft sich immer wieder über den Weg – und gehört irgendwann einfach dazu.
Annie Heger beschreibt das mit einem Augenzwinkern: „In der plattdeutschen Familie gibt’s keine Familienplanung. Da kannste dir deine Verwandtschaft auch nicht aussuchen.“ Wer einmal in diese Welt eintauche, kenne die Menschen schnell und werde sie auch nicht mehr los. Werner Momsen sei Lisbeth treu, fügt sie scherzhaft hinzu.
Yared Dibaba erinnert sich daran, dass die drei 2014 ihre erste gemeinsame Show hatten. Seitdem seien sie sich immer wieder begegnet. Irgendwann sei es zu spät gewesen, um noch auszuweichen – dann gehöre man einfach dazu. Und wer einmal dazugehöre, könne auch Weihnachten nicht mehr ausweichen.
Werner Momsen sieht die Sache gewohnt trocken: Yared und Annie seien ihm irgendwann zugelaufen. Das passiere im Plattdeutschen öfter. Erst laufe man sich über den Weg, dann mache man gemeinsam etwas auf der Bühne – und plötzlich habe man eine Weihnachtsshow an der Backe. Nun müsse man da gemeinsam durch. Sein Fazit: „Frohe Weihnachten.“
Was das Publikum beim Weihnachtsabend erwartet
Bei dieser Weihnachtsfeier sitzt garantiert niemand den ganzen Abend still und besinnlich unter dem Baum. Stattdessen wird gelacht, gesungen und über die Absurditäten des Festes geschnackt.
Dabei nehmen die drei auch die Fragen ins Visier, die sich rund um Weihnachten jedes Jahr aufs Neue stellen: Wo fängt das Fest eigentlich an? Wo hört die Liebe auf? Und warum wird Tante Erna trotzdem jedes Jahr wieder eingeladen?
Tante Erna selbst wird an diesem Abend zwar nicht dabei sein. Dafür schauen andere norddeutsche Gäste vorbei, bringen ihre eigenen Döntjes mit und erzählen, was Weihnachten für sie bedeutet. Und natürlich führt auch für sie kein Weg an der Polonäse um den Weihnachtsbaum vorbei.
Für den passenden musikalischen Rahmen sorgt eine eigene Weihnachtskapelle auf der Bühne. Damit verbindet die Show Musik, Geschichten, Humor und norddeutsche Lebensart zu einem gemeinsamen Adventsabend.
„Heute Kinners wird’s was geben!“ verspricht Weihnachten einmal anders: mit viel Humor, musikalischen Momenten und einem liebevollen Blick auf die Traditionen und Eigenheiten des Weihnachtsfestes im Norden.
Kartenunter eventim.de und an allen bekannten VVK-Stellen
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Veranstaltung
Herbstkonzert in Papenburg: Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester spielt am 16. Oktober in der Alten Werft
Herbstkonzert des Niedersächsischen Jugendsinfonieorchesters am 16. Oktober 2026 in Papenburg
75 musikalisch besonders begabte Jugendliche, große Werke der Spätromantik und ein international erfahrener Dirigent: Das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester (NJO) gastiert am Freitag, 16. Oktober 2026, im Forum Alte Werft in Papenburg. Auf dem Programm stehen Werke von Gustav Mahler und Antonín Dvořák.
Das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester wurde 1968 als erstes deutsches Landesjugendorchester gegründet. Seitdem steht das NJO für hohe musikalische Qualität und leidenschaftliches Musizieren. In dem Sinfonieorchester spielen 75 musikalisch besonders begabte Jugendliche aus Niedersachsen im Alter von 13 bis 21 Jahren. Gemeinsam konzertieren sie in verschiedenen Regionen des Bundeslandes.
Nach dem gefeierten Eröffnungskonzert des Niedersächsischen Orchesterwettbewerbs im Herbst 2024 kehrt das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester 2026 erneut nach Papenburg zurück.
Gustav Mahler und Antonín Dvořák auf dem Programm
Musikalisch spannt das Herbstkonzert einen Bogen von Gustav Mahler bis Antonín Dvořák. Mahlers Musik bewegt sich zwischen Spätromantik und Moderne und spricht mit ihrer Emotionalität und Dramatik auch junge Musikerinnen und Musiker besonders an.
Zu Beginn erklingt die sinfonische Dichtung „Totenfeier“, die Gustav Mahler 1888 komponierte und später als ersten Satz seiner 2. Sinfonie voranstellte. Der Komponist beschreibt darin einen Moment „am Grabe eines geliebten Menschen“ und stellt existenzielle Fragen nach dem Tod und einer möglichen Fortdauer.
Eine ganz andere Seite Gustav Mahlers zeigen anschließend die „Rückert-Lieder“, die 1901/02 entstanden. Sie handeln von Liebe und Natur, von Entrückung und Schönheit und setzen damit einen deutlich anderen musikalischen Akzent.
In der zweiten Konzerthälfte wird es heiterer und tänzerischer. Auf dem Programm steht Antonín Dvořáks 6. Sinfonie in D‑Dur op. 60, die 1880 entstand und bei ihrer Uraufführung in Prag einen großen Erfolg feierte. Das Werk wurde als Ausdruck eines neuen tschechischen Nationalklangs wahrgenommen. Schwungvoll und tänzerisch, zugleich fließend und klangvoll, findet Dvořák darin zu seinem markanten Personalstil.
Stephan Zilias dirigiert das NJO
Am Pult des Niedersächsischen Jugendsinfonieorchesters steht Stephan Zilias. Der langjährige Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover dirigiert das NJO zu seinem Abschied aus Niedersachsen erneut.
Zilias ist als Operndirigent europaweit gefragt. Zu seinen Gastengagements gehören unter anderem die Vlaamse Opera in Antwerpen und Gent, wohin er im Sommer 2026 als Chefdirigent wechselt. Darüber hinaus dirigiert er bei den Opernfestspielen in Savonlinna in Finnland sowie an renommierten Häusern wie der Deutschen Oper Berlin, der Oper Leipzig und dem Theater an der Wien.
Als Solistin ist Katrin Wundsam zu erleben. Die österreichische Mezzosopranistin ist regelmäßig auf großen Bühnen und bei bedeutenden Festivals zu Gast. Sie singt unter anderem an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hamburg und der Elbphilharmonie Hamburg. Darüber hinaus gastiert sie im Wiener Musikverein, bei den Bregenzer Festspielen, den Salzburger Osterfestspielen und den Innsbrucker Festwochen.
Programm und Künstler
Gustav Mahler (1860–1911):
Sinfonische Dichtung „Totenfeier“ (1888)
„Rückert-Lieder“ (1901/02)
Antonín Dvořák (1841–1904):
Sinfonie Nr. 6 D‑Dur op. 60 (1880)
Niedersächsisches Jugendsinfonieorchester
Solistin: Katrin Wundsam, Mezzosopran
Dirigent: Stephan Zilias
Herbstkonzert in Papenburg
Das Konzert findet am Freitag, 16. Oktober 2026, um 19.30 Uhr im Forum Alte Werft in Papenburg statt.
Gefördert wird das Herbstkonzert von der NDR Musikförderung Niedersachsen, der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland sowie der Ostfriesischen Volksbank eG.
Das Konzert verbindet damit die musikalische Nachwuchsförderung in Niedersachsen mit einem anspruchsvollen Programm großer Werke der Spätromantik. Für das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester ist der Auftritt in Papenburg zugleich eine weitere Gelegenheit, sein Können vor heimischem niedersächsischem Publikum unter Beweis zu stellen.
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Frauen-Länderspiel Deutschland gegen Japan: DFB-Frauen am 13. Oktober im Weser-Stadion
Ein internationaler Härtetest wartet auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft: Am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 17.45 Uhr treffen die DFB-Frauen im Weser-Stadion in Bremen auf Japan, den amtierenden Asienmeister 2026.
Für Fußballfans aus Ostfriesland und dem Landkreis Leer besteht die Möglichkeit, das Länderspiel gemeinsam mit einem Bustransfer nach Bremen zu besuchen. Angeboten werden Sitzplatzkarten inklusive Bustransfer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Deutschland gegen Japan in Bremen
Das Duell mit Japan verspricht einen anspruchsvollen internationalen Vergleich. Die japanische Frauen-Nationalmannschaft geht als amtierender Asienmeister 2026 in die Partie.
Für die Bremer Fußballfans ist es zudem die nächste Gelegenheit, die deutsche Frauen-Nationalmannschaft im Weser-Stadion zu erleben. Das letzte Frauen-Länderspiel in der Hansestadt im Mai 2025 lockte mehr als 32.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an die Weser.
Auch bei dieser Begegnung werden gute Voraussetzungen für eine stimmungsvolle Atmosphäre und ein hochklassiges Fußballspiel erwartet.
Bustransfer aus Ostfriesland
Die Anreise nach Bremen erfolgt mit dem Bus. Der Zustieg ist an mehreren Haltestellen in der Region möglich:
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14.00 Uhr: Neukamperfehn, Haltestelle Gasthof Baumann
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14.05 Uhr: Hesel, Haltestelle Knippelkamp
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14.10 Uhr: Holtland, Haltestelle Tankstelle Score
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14.13 Uhr: Brinkum, Haltestelle B 436
Die Eintrittskarte ist als Sitzplatzkarte inklusive Bustransfer erhältlich.
Der Preis beträgt 20 Euro für Kinder und Jugendliche sowie 30 Euro für Erwachsene. Das Angebot für Kinder und Jugendliche ist der Altersgruppe entsprechend vorgesehen.
Informationen und Anmeldung
Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 0170 — 45 75 117.
Das Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Japan beginnt am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 17.45 Uhr im Weser-Stadion in Bremen.
Artikel-Nr.: SW11824
Kosten
Kinder/Jugendliche: 20,00 Euro inklusive Sitzplatzkarte und Bustransfer
Erwachsene: 30,00 Euro
Für das Angebot wird darauf hingewiesen, dass es keiner Mehrwertsteuerpflicht unterliegt und der Versand kostenfrei ist.






















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