Blaulicht

Unwet­ter-Nacht in Ost­fries­land: Groß­ein­sät­ze in Leer und Aurich

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Die Wes­ter­loo­ger Stra­ße war in Höhe der Ein­satz­stel­le rund eine Stun­de voll gesperrt. Foto: Sön­ke Gei­ken (Stadt­feu­er­wehr Aurich)

Unwet­ter hält Ret­tungs­kräf­te im Land­kreis Leer in Atem

In der Nacht zu Sonn­tag zog ein schwe­res Gewit­ter über den Land­kreis Leer und lös­te einen groß­flä­chi­gen Ein­satz der Feu­er­wehr aus.

Die Ein­satz­kräf­te muss­ten dabei im gesam­ten Kreis­ge­biet zu ins­ge­samt 16 Vor­fäl­len aus­rü­cken. Den Schwer­punkt der Gescheh­nis­se bil­de­ten ins­be­son­de­re die Stadt Leer sowie die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen. Dar­über hin­aus waren die Ret­ter auch in Fils­um, Bor­kum, Uple­n­gen und Moorm­er­land im Einsatz.

Der Fokus der Arbeit lag vor allem auf der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den. Hier­zu zähl­te unter ande­rem das Befrei­en von blo­ckier­ten Fahr­bah­nen und Rand­we­gen von umge­stürz­ten Bäumen.

 

Nächt­li­ches Unwet­ter über Aurich: Blitz­ein­schlä­ge lösen Brän­de und Groß­ein­sät­ze aus

Eine kräf­ti­ge Unwet­ter­front hat das Stadt­ge­biet von Aurich in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag in Atem gehal­ten. Wäh­rend in der Vor­wo­che noch Sturm­bö­en domi­nier­ten, waren es dies­mal vor allem zahl­rei­che Blitz­ein­schlä­ge, die die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr über Stun­den hin­weg forderten.

Blitz schlägt in Wohn­haus ein

Der schwers­te Vor­fall ereig­ne­te sich am frü­hen Sonn­tag­mor­gen gegen 05:00 Uhr. In der Wes­ter­loo­ger Stra­ße schlug ein Blitz direkt in den Dach­stuhl eines Wohn­hau­ses ein und ent­fach­te ein Feu­er. Auf­grund der Not­ruf­mel­dung wur­den die Feu­er­weh­ren Mid­dels, Plag­gen­burg, Sand­horst, Ardorf sowie die Dreh­lei­ter aus Aurich alarmiert.

Dank des schnel­len Ein­tref­fens der Ein­satz­kräf­te aus Mid­dels konn­te eine Aus­brei­tung der Flam­men erfolg­reich ver­hin­dert wer­den. Wäh­rend Atem­schutz­ge­rä­te­trä­ger im Inne­ren glim­men­de Dämm­wol­le ent­fern­ten, wur­de das Feu­er von außen mit­tels Strahl­roh­ren ein­ge­dämmt. Da sich das Gewit­ter zum Zeit­punkt des Ein­sat­zes direkt über der Stel­le befand, konn­te die Dreh­lei­ter aus Sicher­heits­grün­den nicht zum Ein­satz kom­men – der Erfolg des Ein­sat­zes war den­noch ein Ergeb­nis des koor­di­nier­ten und schnel­len Han­delns der Brand­schüt­zer. Neben der Feu­er­wehr waren auch der Ret­tungs­dienst, das DRK Aurich, der Ener­gie­ver­sor­ger und die Poli­zei vor Ort.

Inten­si­ve Nacht für die Einsatzkräfte

Bereits ab kurz vor Mit­ter­nacht war die Regi­on durch meh­re­re Gewit­ter­zel­len belas­tet. Nach­dem die umlie­gen­den Gemein­den Ihlow und Süd­brook­mer­land zunächst stär­ker betrof­fen waren, akti­vier­te die Witt­mun­der Regio­nal­leit­stel­le die Tech­ni­sche Ein­satz­lei­tung in Middels.

  • Esen­ser Post­weg: Um 00:02 Uhr lös­te ein Blitz­ein­schlag in ein Wohn­haus einen Ein­satz aus. Nach inten­si­ver Kon­trol­le durch die Feu­er­wehr Mid­dels konn­te jedoch glück­li­cher­wei­se kein Brand­herd fest­ge­stellt werden.

  • Oster­busch: Gegen 03:00 Uhr muss­te die Feu­er­wehr Sand­horst wegen eines aus­ge­lös­ten Auf­zu­g­alarms am Ener­gie-Erleb­nis-Zen­trum aus­rü­cken, was sich jedoch als tech­ni­scher Defekt herausstellte.

Sturm­schä­den im Tages­ver­lauf beseitigt

Mit dem Ein­set­zen des Tages­lichts zeig­ten sich ins­be­son­de­re im Orts­teil Brock­ze­tel die Fol­gen der Unwet­ter. Zahl­rei­che Bäu­me und Kro­nen­tei­le blo­ckier­ten Stra­ßen wie den Damm­weg, den Meer­weg und die Brock­ze­te­ler Stra­ße. Die Feu­er­weh­ren Brock­ze­tel und Wie­sens, unter­stützt durch den Bau- und Betriebs­hof der Stadt Aurich, arbei­te­ten bis in den Vor­mit­tag hin­ein, um die Gefah­ren­stel­len zu beseitigen.

Ein beson­de­rer Auf­wand war im Meer­weg erfor­der­lich: Hier wur­den zwei Bäu­me durch Blitz­ein­schlä­ge so stark beschä­digt, dass sie auf­wen­dig abge­tra­gen wer­den muss­ten. Erst gegen 11:00 Uhr konn­te der letz­te Ein­satz erfolg­reich been­det wer­den. Die Feu­er­wehr­leu­te wur­den wäh­rend der kräf­te­zeh­ren­den Arbeit dan­kens­wer­ter­wei­se von Anwoh­nern mit Geträn­ken versorgt.

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