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Unwet­ter­nacht im Land­kreis Leer: Groß­ein­satz und Zeltlager-Evakuierung

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Hef­ti­ges Unwet­ter zieht über den Land­kreis Leer: Zahl­rei­che Feu­er­wehr­ein­sät­ze und Eva­ku­ie­rung eines Zeltlagers

Ein schwe­res Gewit­ter mit hef­ti­gen Sturm­bö­en ist am Sams­tag über den Land­kreis Leer gezo­gen und hat die Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­ten die gesam­te Nacht über in Atem gehalten.

Bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den gegen 3:27 Uhr regis­trier­te die Leit­stel­le rund 80 wet­ter­be­ding­te Ein­sät­ze im gesam­ten Kreisgebiet.

Der Schwer­punkt des Ein­satz­ge­sche­hens lag dabei auf der Stadt Leer sowie der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, wo die Ret­ter vor allem mit der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den aus­ge­las­tet waren. In Wes­t­ov­er­le­din­gen stürz­te unter ande­rem ein Baum direkt auf ein Wohnhaus.

Beson­ders dra­ma­tisch stell­te sich die Situa­ti­on in Moorm­er­land dar. Dort wur­de laut Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends vor­sorg­lich ein soge­nann­ter Mas­sen­an­fall von Ver­letz­ten der Stu­fe 30 (MANV 30) aus­ge­löst, nach­dem ein schwe­res Unwet­ter das Are­al eines Zelt­la­gers getrof­fen hat­te. Von den Wet­ter­ka­prio­len waren rund 270 dort cam­pie­ren­de Kin­der betrof­fen. Dank des schnel­len und koor­di­nier­ten Ein­grei­fens der Ret­tungs­kräf­te konn­te die Lage jedoch zügig gesi­chert wer­den. Alle Kin­der wur­den recht­zei­tig und unver­letzt aus dem Zelt­la­ger eva­ku­iert und in einer nahe­ge­le­ge­nen Turn­hal­le sicher unter­ge­bracht, wo sie die rest­li­che Nacht verbrachten.


 

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Unwet­ter­ein­sät­ze im Stadt­ge­biet Wee­ner: Feu­er­weh­ren in der Nacht im Dauereinsatz

Wee­ner. Ein nächt­li­ches Unwet­ter hat die Feu­er­weh­ren im Stadt­ge­biet Wee­ner in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags, den 20. Juni 2026, inten­siv gefor­dert. Die Ein­satz­kräf­te waren über Stun­den hin­weg in Dau­er­ein­satz, um die durch den Sturm ver­ur­sach­ten Schä­den zu beseitigen.

Die Serie der Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­ze zur Sturm­scha­den­be­sei­ti­gung begann kurz nach 01:00 Uhr mit einer über­ört­li­chen Unter­stüt­zung. Die Hub­ret­tungs­büh­ne der Feu­er­wehr Wee­ner rück­te nach Wymeer aus, um die dor­ti­ge Feu­er­wehr Wymeer-Boen bei der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den zu unterstützen.

Nur kur­ze Zeit spä­ter folg­te der nächs­te Alarm für die Ein­satz­kräf­te im Stadt­ge­biet. Die Feu­er­wehr Ween­er­moor wur­de auf die Ween­er­moorer Stra­ße geru­fen. Dort blo­ckier­te ein umge­stürz­ter Baum die Fahr­bahn, der von den Ein­satz­kräf­ten zügig ent­fernt wer­den muss­te, um die Ver­kehrs­be­hin­de­rung zu beheben.

Kaum war die­ser Ein­satz ange­lau­fen, for­der­te die Wet­ter­la­ge auch die Feu­er­wehr Hol­thusen. Auf der Kat­zen­bur­ger Stra­ße waren zwei mas­si­ve Äste abge­bro­chen und gefähr­de­ten den flie­ßen­den Ver­kehr erheb­lich. Die Hol­thu­ser Ein­satz­kräf­te sicher­ten die betrof­fe­ne Stel­le ab und besei­tig­ten die Blo­cka­de mit­hil­fe von Kettensägen.

Wie aus den Rei­hen der Feu­er­wehr zu erfah­ren war, wur­den zum Zeit­punkt der Bericht­erstat­tung um 03:10 Uhr noch wei­te­re Sturmein­sät­ze im gesam­ten Stadt­ge­biet abgearbeitet.

Foto: Joa­chim Rand

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