Blaulicht

Ver­kehrs­un­fäl­le, Ein­bruch und War­nung vor „Task Scam“-Betrug

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.09.2026

 

Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Ein­bruch ++ PKW-Fah­rer über­sieht Fahr­rad ++ PKW kommt von nas­ser Fahr­bahn ab ++ Leicht­kraft­rad­fah­rer stürzt ++ War­nung vor “Task Scam”-Betrug 

 

++ Leer — Verkehrsunfallflucht ++

Am 11.09.2026 beschä­dig­te ein der­zeit noch unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer zwi­schen 9 und 11 Uhr einen brau­nen Mer­ce­des-Benz Citran. Der PKW war auf dem Park­platz eines Ver­brau­cher­mark­tes in der Stra­ße Ida­fehn-Mit­te in Ost­rhau­der­fehn abge­stellt. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den am PKW in mitt­le­rer vier­stel­li­ger Höhe.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu die­sem Sach­ver­halt geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Einbruch ++

Zwi­schen dem 12.09.2026 gegen 23:30 Uhr und dem 13.09.2026 gegen 10 Uhr ver­schaff­te sich eine der­zeit noch unbe­kann­te Täter­schaft auf unbe­kann­te Art und Wei­se Zutritt zu einem Wohn­haus am Alten Heer­weg in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Ob Die­bes­gut ent­wen­det wur­de, ist der­zeit noch unklar. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Betrag.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Leer — PKW-Fah­rer über­sieht Fahrrad ++

Am 13.09.2026 befuhr ein 49-jäh­ri­ger Fah­rer eines Opel Cor­sa gegen 13:10 Uhr die Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße in Leer in Rich­tung Bahn­hof. Als er nach rechts auf einen Park­platz abbie­gen woll­te, über­sah er einen 55-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, der auf der Stra­ße in glei­cher Rich­tung unter­wegs war.

Es kam zu einem Zusam­men­stoß. Dabei erlitt der Fahr­rad­fah­rer leich­te Ver­let­zun­gen. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Betrag.

++ Hesel — PKW kommt von nas­ser Fahr­bahn ab ++

Am 13.09.2026 befuhr eine 26-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Mitsu­bi­shi Out­lan­der gegen 17:30 Uhr die Sti­kel­kam­per Stra­ße in Hesel in Rich­tung Hesel. In einer Rechts­kur­ve ver­lor sie auf­grund der regen­nas­sen Fahr­bahn die Kon­trol­le über das Fahrzeug.

Der Pkw kam nach rechts von der Fahr­bahn ab, über­schlug sich und kam in einem Gra­ben zum Lie­gen. Die 26-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Verletzungen.

Am Fahr­zeug ent­stand Sach­scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich. Der Pkw war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt werden.

++ Emden — Leicht­kraft­rad­fah­rer stürzt ++

Am 13.09.2026 befuhr ein 73-jäh­ri­ger Fah­rer eines Leicht­kraft­ra­des den Wykhoff­weg in Emden in Rich­tung Pet­ku­mer Stra­ße. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam er nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem dort abge­stell­ten Pkw.

Der 73-Jäh­ri­ge stürz­te infol­ge des Zusam­men­sto­ßes und erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus gebracht. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

++ War­nung vor “Task Scam”-Betrug ++

In den ver­gan­ge­nen Wochen sind der Poli­zei ver­mehrt Fäl­le des soge­nann­ten “Task Scam” bekannt gewor­den. Bei die­ser Betrugs­ma­sche geben sich Betrü­ger als seriö­se Arbeit­ge­ber oder Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren aus und bie­ten ver­meint­lich ein­fa­che Tätig­kei­ten mit attrak­ti­ven Ver­dienst­mög­lich­kei­ten an.

Die Kon­takt­auf­nah­me erfolgt häu­fig über Mes­sen­ger-Diens­te oder sozia­le Netz­wer­ke. Ange­bo­ten wer­den bei­spiels­wei­se Neben­jobs im Home­of­fice, Tätig­kei­ten zur Bewer­tung von Pro­duk­ten oder Apps sowie ande­re unkom­pli­zier­te Auf­ga­ben. Im Anschluss wird häu­fig ein pro­fes­sio­nell wir­ken­des Bewer­bungs- oder Regis­trie­rungs­ver­fah­ren vorgetäuscht.

Anschlie­ßend sol­len ver­schie­de­ne soge­nann­te “Tasks” erle­digt wer­den. Dazu kön­nen etwa das Bewer­ten von Pro­duk­ten, das Ankli­cken von Wer­be­links, das Her­un­ter­la­den von Apps oder ande­re Online-Akti­vi­tä­ten gehören.

Um den Ein­druck eines tat­säch­li­chen Ver­diens­tes zu ver­mit­teln, wird den Betrof­fe­nen häu­fig ein inter­nes Benut­zer­kon­to ein­ge­rich­tet. Dort steigt der ver­meint­li­che Kon­to­stand mit der Erle­di­gung wei­te­rer Auf­ga­ben an. Eine tat­säch­li­che Aus­zah­lung ist jedoch nicht möglich.

Statt­des­sen wer­den die Betrof­fe­nen auf­ge­for­dert, eige­nes Geld ein­zu­zah­len. Als Begrün­dung wer­den bei­spiels­wei­se Gebüh­ren, eine not­wen­di­ge Veri­fi­zie­rung oder die Frei­schal­tung wei­te­rer Auf­ga­ben genannt. Teil­wei­se wird auch die Ein­zah­lung von Kryp­to­wäh­run­gen ver­langt. Wer die­ser Auf­for­de­rung nach­kommt, ris­kiert hohe finan­zi­el­le Ver­lus­te, da anschlie­ßend häu­fig wei­te­re Ein­zah­lun­gen gefor­dert werden.

Die Poli­zei rät: Sei­en Sie grund­sätz­lich miss­trau­isch bei Job­an­ge­bo­ten, die unge­wöhn­lich hohe Ver­diens­te für ein­fa­che Tätig­kei­ten ver­spre­chen. Über­prü­fen Sie den ver­meint­li­chen Arbeit­ge­ber selbst­stän­dig und nut­zen Sie dafür nicht aus­schließ­lich die von den Kon­takt­per­so­nen bereit­ge­stell­ten Inter­net­sei­ten oder Kon­takt­da­ten. Geben Sie kei­ne per­sön­li­chen Daten, Aus­weis­ko­pien oder Bank- und Zah­lungs­da­ten an unbe­kann­te Per­so­nen oder Unter­neh­men wei­ter. Leis­ten Sie kei­ne Vor­aus­zah­lun­gen, um angeb­li­che Gewin­ne, Gehäl­ter oder Pro­vi­sio­nen frei­zu­schal­ten. Las­sen Sie sich nicht durch ver­meint­li­che Kon­to­stän­de oder bereits erziel­te Gewin­ne auf Online-Platt­for­men täu­schen. Die­se kön­nen von den Betrü­gern ledig­lich vor­ge­täuscht werden.

Sei­en Sie beson­ders vor­sich­tig, wenn Sie auf­ge­for­dert wer­den, Kryp­to­wäh­run­gen ein­zu­zah­len oder wei­ter­zu­lei­ten. Bre­chen Sie den Kon­takt ab, wenn Zwei­fel an der Serio­si­tät des Ange­bots bestehen.

Wer bereits Geld über­wie­sen oder per­sön­li­che bezie­hungs­wei­se finan­zi­el­le Daten über­mit­telt hat, soll­te den Kon­takt abbre­chen, kei­ne wei­te­ren Zah­lun­gen leis­ten und sich an die Poli­zei wen­den. Bereits geleis­te­te Zah­lun­gen soll­ten unver­züg­lich dem jewei­li­gen Kre­dit­in­sti­tut gemel­det werden.

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