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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Neue Rege­lung für Besu­che bei Senio­ren­ge­burts­ta­gen vereinbart

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Das Grup­pen­bild der Wes­t­ov­er­le­din­ger Orts­bür­ger­meis­ter und Orts­vor­ste­her: Ste­hend von links Flo­ri­an Tautrich, Heinz Wie­mers, Bär­bel Blei­cher-Dust, Johann Ger­des, Bee­ne Oldigs, Petra Rosen­boom, Lars Reinders, Mar­co Smid und Jan Uwe Krom­min­ga. Sit­zend von links Jakob Bei­ßel-Kay­ser, Jut­ta Leu­er, Ger­hard Wie­chers und Mar­tin Bron. Es feh­len Karl-Heinz Jesio­nek und Tho­mas Spekker.

Ehren­amt im Wan­del: Neue Akzen­te bei den Senio­ren­be­su­chen in Westoverledingen

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Es ist ein fes­ter Ter­min im Kalen­der der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen: Zu Beginn des Jah­res kamen die Orts­bür­ger­meis­ter sowie die Orts­vor­ste­her der zwölf Ort­schaf­ten mit den Fach­be­reichs­lei­tern der Ver­wal­tung zum tra­di­tio­nel­len Jah­res­ge­spräch zusam­men. Das Tref­fen dient nicht nur dem fach­li­chen Aus­tausch, son­dern ist vor allem ein Zei­chen der Wert­schät­zung für das viel­fäl­ti­ge ehren­amt­li­che Enga­ge­ment vor Ort.

Im Fokus der dies­jäh­ri­gen Zusam­men­kunft stand eine prak­ti­sche Neu­re­ge­lung, die den ver­än­der­ten demo­gra­fi­schen Gege­ben­hei­ten Rech­nung trägt: Die Gestal­tung der Besu­che bei Senio­ren­ge­burts­ta­gen. Da die Anzahl der Jubi­la­re in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ste­tig gestie­gen ist, stellt die per­sön­li­che Gra­tu­la­ti­on – ins­be­son­de­re in den grö­ße­ren Ort­schaf­ten – eine zuneh­men­de zeit­li­che Her­aus­for­de­rung für die ehren­amt­li­chen Ver­tre­ter dar.

Kla­re Struk­tur für per­sön­li­che Gratulationen

Um den zeit­li­chen Auf­wand in einem leist­ba­ren Rah­men zu hal­ten und den­noch die per­sön­li­che Nähe zu den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu wah­ren, wur­de eine neue Ver­ein­ba­rung getrof­fen. Zukünf­tig kon­zen­trie­ren sich die per­sön­li­chen Besu­che auf die beson­de­ren Mei­len­stei­ne im hohen Alter.

Kon­kret bedeu­tet dies, dass Gra­tu­la­tio­nen durch die Orts­bür­ger­meis­ter oder Orts­vor­ste­her zum 80., 85. und 90. Geburts­tag statt­fin­den. Ab dem 90. Lebens­jahr wird der Besuch dann wie­der jähr­lich zur Tra­di­ti­on. Die bis­her übli­chen Besu­che in den Zwi­schen­jah­ren (zwi­schen dem 85. und dem 90. Geburts­tag) ent­fal­len künf­tig. Damit schafft die Gemein­de eine ein­heit­li­che und ver­läss­li­che Rege­lung für alle Ortsteile.

Dank für enga­gier­te Arbeit vor Ort

Neben die­ser orga­ni­sa­to­ri­schen Neue­rung nutz­te die Ver­wal­tung die Gele­gen­heit, sich per­sön­lich bei den Ver­tre­tern der zwölf Ort­schaf­ten zu bedan­ken. Die Orts­bür­ger­meis­ter und Orts­vor­ste­her fun­gie­ren als wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen der Bevöl­ke­rung und dem Rat­haus und leis­ten einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zum dörf­li­chen Zusammenhalt.

Das Tref­fen bot zudem Raum, wei­te­re aktu­el­le The­men der kom­mu­na­len Arbeit zu bespre­chen und den direk­ten Draht zwi­schen Ehren­amt und Fach­ver­wal­tung zu stär­ken. Trotz der Abwe­sen­heit von Karl-Heinz Jesio­nek und Tho­mas Spek­ker war die Run­de fast voll­stän­dig ver­tre­ten, um die Wei­chen für die ehren­amt­li­che Arbeit im lau­fen­den Jahr zu stellen.

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