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Zoll ent­deckt zehn Kilo­gramm Koka­in bei Rhe­de: 57-Jäh­ri­ger in Untersuchungshaft

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Zoll ent­deckt rund zehn Kilo­gramm Koka­in bei Grenz­kon­trol­le in Rhe­de – 57-Jäh­ri­ger in Untersuchungshaft

Rhede/Papenburg – Bei einer Kon­trol­le am Grenz­über­gang Rhe­de haben Zöll­ner des Haupt­zoll­amts Olden­burg rund zehn Kilo­gramm Koka­in in einem prä­pa­rier­ten Ver­steck eines Pkw ent­deckt. Der 57-jäh­ri­ge deut­sche Fah­rer wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Osna­brück ord­ne­te das Amts­ge­richt Papen­burg Unter­su­chungs­haft an.

Ner­vö­ser Fah­rer gerät bei Kon­trol­le ins Visier des Zolls

Der Vor­fall ereig­ne­te sich am 21. Sep­tem­ber 2026. Zöll­ner der Kon­troll­ein­heit Ver­kehrs­we­ge des Haupt­zoll­amts Olden­burg kon­trol­lier­ten im Bereich des Grenz­über­gangs Rhe­de einen pol­ni­schen Pkw, der aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land einreiste.

Zu Beginn der Kon­trol­le erklär­te der 57-jäh­ri­ge deut­sche Fah­rer, er habe den Hal­ter des Fahr­zeugs zum Flug­ha­fen nach Ams­ter­dam gebracht. Nun sei er auf dem Rück­weg zu sei­ner Woh­nung in Pader­born. Die Fahrt wol­le er nut­zen, um zunächst noch einen Cou­sin in Papen­burg zu besuchen.

Auf die übli­che Fra­ge, ob er ver­bo­te­ne Gegen­stän­de, ins­be­son­de­re Betäu­bungs­mit­tel und Waf­fen, oder grö­ße­re Men­gen Bar­geld mit sich füh­re, ant­wor­te­te der Mann mit Nein. Nach Anga­ben des Zolls wirk­te er auf die Beam­ten jedoch auf­fäl­lig nervös.

Auf­grund der Gesamt­um­stän­de ent­schie­den sich die Ein­satz­kräf­te des­halb für eine inten­si­ve­re Kon­trol­le des Man­nes und des von ihm gefah­re­nen Fahrzeugs.

Koka­in in einem ver­steck­ten Hohl­raum entdeckt

Bei der genaue­ren Unter­su­chung des Pkw fiel den Zöll­nern zunächst ein ein­ge­bau­tes Ver­steck auf. Mit­hil­fe eines Endo­skops unter­such­ten sie den nach­träg­lich geschaf­fe­nen Hohl­raum genau­er und ent­deck­ten dar­in meh­re­re Pake­te, die typisch für den Dro­gen­schmug­gel ver­packt waren.

Nach­dem das Schmug­gel­ver­steck gewalt­sam geöff­net wor­den war, bestä­tig­te sich der Ver­dacht: Bei dem Inhalt han­del­te es sich um Kokain.

Ins­ge­samt ver­such­te der 57-Jäh­ri­ge nach Anga­ben des Haupt­zoll­amts Olden­burg, rund zehn Kilo­gramm Koka­in über die Gren­ze zu schmuggeln.

Amts­ge­richt Papen­burg ord­net Unter­su­chungs­haft an

Der Fah­rer wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Sowohl das sicher­ge­stell­te Rausch­gift als auch das Tat­fahr­zeug wur­den beschlag­nahmt bezie­hungs­wei­se sichergestellt.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Osna­brück ord­ne­te das Amts­ge­richt Papen­burg anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft gegen den 57-Jäh­ri­gen an.

Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen führt das Zoll­fahn­dungs­amt Essen am Dienst­sitz Nord­horn im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft Osnabrück.

Der Koka­in­fund zeigt, wel­che Bedeu­tung geziel­te Kon­trol­len im grenz­na­hen Bereich für die Bekämp­fung des Dro­gen­schmug­gels haben.

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