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Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord in Leer star­tet neue Spiel­zeit 2026/27 mit „Der gro­ße Gatsby“

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Gemein­sam für eine erfolg­rei­che neue Spiel­zeit: Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Inten­dant Olaf Strieb und Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (von links) prä­sen­tie­ren den viel­sei­ti­gen Spiel­plan der Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord für die Sai­son 2026/27.

Neue Spiel­zeit der Lan­des­büh­ne in Leer: Klas­si­ker, moder­ne Stü­cke und gro­ße Unterhaltung

Mit dem Musi­cal „Der gro­ße Gats­by“ star­tet am heu­ti­gen Frei­tag, 4. Sep­tem­ber 2026, die neue Spiel­zeit der Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord in Leer. Im Thea­ter an der Blin­ke erwar­tet das Publi­kum bis Juni 2027 ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm mit Klas­si­kern, zeit­ge­nös­si­schen Wer­ken, moder­nen Insze­nie­run­gen und unter­halt­sa­men Produktionen.

„Der gro­ße Gats­by“ eröff­net die Spielzeit

Der Vor­hang hebt sich am Frei­tag, 4. Sep­tem­ber 2026, für das Musi­cal „Der gro­ße Gats­by“. Ein­lass im Thea­ter an der Blin­ke ist ab 19 Uhr, Beginn der Vor­stel­lung um 19.30 Uhr.

Der neue Spiel­plan wur­de in die­ser Woche bei einem Pres­se­ter­min im Rat­haus gemein­sam von Inten­dant Olaf Strieb, Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst vor­ge­stellt. Strieb mach­te dabei deut­lich, dass die Lan­des­büh­ne in der neu­en Sai­son bewusst auf eine gro­ße sti­lis­ti­sche Band­brei­te setzt.

„Wir sind sehr breit auf­ge­stellt“, sag­te der Inten­dant. Neben bekann­ten Klas­si­kern ste­hen zeit­ge­nös­si­sche und moder­ne Stü­cke sowie Pro­duk­tio­nen aus dem Bereich Unter­hal­tung auf dem Programm.

Zehn Stü­cke und ein Weihnachtsmärchen

Von Sep­tem­ber 2026 bis Juni 2027 ste­hen ins­ge­samt zehn Stü­cke auf dem Spiel­plan. Hin­zu kommt das Weih­nachts­mär­chen „Der Hoff­nungs­vo­gel“, das sich an Kin­der ab sechs Jah­ren rich­tet und am 27. Novem­ber gleich zwei­mal auf­ge­führt wird.

Eine Vor­stel­lung ist bereits aus­ver­kauft: Rund 1000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler wer­den das Weih­nachts­mär­chen besu­chen. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst konn­te die­se posi­ti­ve Nach­richt bereits zu Beginn des Pres­se­ter­mins verkünden.

Von „Gats­by“ bis „Vir­gi­nia Woolf“

Inten­dant Olaf Strieb stell­te die ein­zel­nen Pro­duk­tio­nen auf sei­ne bekannt krea­ti­ve Art vor und mach­te dabei deut­lich, wie unter­schied­lich die Stü­cke in der kom­men­den Sai­son sind.

Den Auf­takt bil­det „Der gro­ße Gats­by“ mit viel Glanz und Gla­mour sowie einer „irre tol­len Cho­reo­gra­fie“. Die Musi­cal­pro­duk­ti­on ver­spricht damit einen beson­ders opu­len­ten Start in die neue Spielzeit.

Mit „Spatz & Engel“ folgt die Geschich­te zwei­er außer­ge­wöhn­li­cher Künst­le­rin­nen: Edith Piaf und Mar­le­ne Diet­rich. Im Mit­tel­punkt ste­hen die höchst unter­schied­li­chen Diven und ihre Lebensgeschichten.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt ist „Wer hat Angst vor Vir­gi­nia Woolf?“. Strieb bezeich­ne­te die Pro­duk­ti­on als „Fest für vier Schau­spie­len­de“ und als „Ver­bal­schlacht par excel­lence“. Das bekann­te Stück ver­spricht ent­spre­chend inten­si­ve Dia­lo­ge und gro­ße Schauspielkunst.

In „Heim­su­chung“ wird wie­der­um ein Haus zum Mit­tel­punkt der Hand­lung. Über die Jahr­zehn­te hin­weg ver­än­dert sich das Gebäu­de, wäh­rend sich dar­in 14 Lebens­ge­schich­ten abspie­len. Die Hand­lung reicht von den 1920er Jah­ren bis zur Wie­der­ver­ei­ni­gung. Eine zen­tra­le Fra­ge zieht sich dabei durch das Stück: „Was bleibt, wenn wir ver­gan­gen sind?“

Lan­des­büh­ne erreicht wie­der Vor-Corona-Niveau

Nicht nur der neue Spiel­plan gibt Anlass zur Freu­de. Auch die Besu­cher­zah­len der Lan­des­büh­ne haben sich aus­ge­spro­chen posi­tiv entwickelt.

Rund 3700 Besu­che­rin­nen und Besu­cher sahen in der ver­gan­ge­nen Sai­son die zwölf Stü­cke der Lan­des­büh­ne in Leer. Über das gesam­te Spiel­ge­biet hin­weg kamen die Vor­stel­lun­gen auf rund 96.000 Zuschauer.

Damit ver­zeich­ne­te die Lan­des­büh­ne ein Plus von fast sie­ben Pro­zent. Für Inten­dant Olaf Strieb ist die­se Ent­wick­lung beson­ders erfreu­lich: Das Vor-Coro­na-Niveau sei damit wie­der erreicht worden.

Auch Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Inten­dant Olaf Strieb beton­ten die posi­ti­ve Ent­wick­lung der Lan­des­büh­ne und ihre Bedeu­tung für die Region.

Der Spiel­plan 2026/27 in Leer

Der gro­ße Gats­by – Frei­tag, 4. Sep­tem­ber 2026

Mac­beth – Frei­tag, 25. Sep­tem­ber 2026

Marie Antoi­net­te oder Kuchen für alle – Diens­tag, 10. Novem­ber 2026

Heim­su­chung – Mon­tag, 14. Dezem­ber 2026

Das Feu­er­schiff – Mitt­woch, 13. Janu­ar 2027

Spatz und Engel – Don­ners­tag, 18. März 2027

Call me god – Mitt­woch, 7. April 2027

Hai­mon (UA) – Mitt­woch, 28. April 2027

Wer hat Angst vor Vir­gi­nia Woolf? – Diens­tag, 11. Mai 2027

Ali­bi (The mur­der of Roger Ack­royd) – Don­ners­tag, 3. Juni 2027

Das Weih­nachts­mär­chen „Der Hoff­nungs­vo­gel“ für Kin­der ab sechs Jah­ren wird am 27. Novem­ber 2026 zwei­mal aufgeführt.

Prei­se für die Spiel­zeit 2026/27

Büh­nen­pass: 10 Stü­cke für 140 Euro

Büh­nen­aben­teu­er: 5 Stü­cke nach Wahl für 70 Euro

Büh­nen­zau­ber: 3 Stü­cke nach Wahl für 45 Euro

Ein­zel­ti­cket: 18 Euro

Schü­ler und Stu­den­ten bis 25 Jah­re sowie Schwer­be­hin­der­te ab 50 Pro­zent erhal­ten 50 Pro­zent Ermäßigung.

Kar­ten und Beratung

Für Bera­tung und Ver­kauf ist der Fach­dienst Kul­tur der Stadt Leer zustän­dig. Ansprech­part­ne­rin ist Frau Ramm.

Tele­fon: 0491 / 97 82 242

E‑Mail: kultur@leer.de

Ein­zel­ti­ckets gibt es außer­dem im Bür­ger­bü­ro der Stadt Leer, Schmie­de­stra­ße 7, in der Tou­rist-Infor­ma­ti­on, Leda­stra­ße 10, sowie im OZ Media Store, Müh­len­stra­ße 57, in Leer.

Online-Tickets sind über www.reservix.de erhältlich.

Damit bie­tet die Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord auch in der Spiel­zeit 2026/27 wie­der ein viel­sei­ti­ges Thea­ter­pro­gramm für Leer und die Regi­on – von gro­ßen Klas­si­kern über moder­ne Thea­ter­stof­fe bis hin zu Musi­cal und Unterhaltung.

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