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Smar­tes Wahl­pla­kat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Thors­ten Sin­ning ver­bin­det Wahl­wer­bung mit Digitalisierung

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Smar­tes Wahl­pla­kat als Bür­ger-Info: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning stellt digi­ta­les Kon­zept vor

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Digi­ta­li­sie­rung beginnt nicht erst im Rat­haus, son­dern bereits im All­tag – mit die­ser Prä­mis­se geht Thors­ten Sin­ning, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, in den Wahl­kampf. Mit dem „smar­ten Wahl­pla­kat“ stellt er ein neu­ar­ti­ges Kon­zept vor, das klas­si­sche Wahl­wer­bung mit einem digi­ta­len Bür­ger­infor­ma­ti­ons­sys­tem verbindet.

Loka­le Infor­ma­tio­nen direkt am Plakatstandort

Über einen dezent auf den Wahl­pla­ka­ten ange­brach­ten QR-Code gelan­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit ihrem Smart­phone auf eine Infor­ma­ti­ons­sei­te, die spe­zi­ell für den jewei­li­gen Stand­ort und Orts­teil erstellt wur­de. Die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer fin­den dort stand­ort­spe­zi­fi­sche Inhal­te wie einen aktu­el­len Wet­ter­be­richt, Infor­ma­tio­nen zum jewei­li­gen Orts­teil, Hin­wei­se auf Sehens­wür­dig­kei­ten sowie – sofern ver­füg­bar – loka­le Bus- und Nahverkehrsinformationen.

Par­al­lel dient die Platt­form als digi­ta­ler Treff­punkt für den jewei­li­gen Orts­teil. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben die Mög­lich­keit, anonym eige­ne Bei­trä­ge für die Gemein­schaft ein­zu­rei­chen. Denk­bar sind dabei Geschich­ten aus dem Ort, Gedich­te, his­to­ri­sche Erin­ne­run­gen, Fra­gen an die Nach­bar­schaft, Anre­gun­gen sowie Bil­der mit loka­lem Bezug. Um Miss­brauch durch belei­di­gen­de, rechts­wid­ri­ge oder sach­frem­de Inhal­te zu ver­hin­dern, wird jeder Bei­trag vor der Ver­öf­fent­li­chung geprüft.

Daten­schutz und Logis­tik im Fokus

Ein zen­tra­ler Aspekt der Neu­ent­wick­lung ist der Daten­schutz. Das Sys­tem arbei­tet kon­se­quent daten­spar­sam und benö­tigt kei­ne Regis­trie­rung. Es wird ledig­lich der fest hin­ter­leg­te Stand­ort des gescann­ten Pla­kats ver­ar­bei­tet; der tat­säch­li­che Auf­ent­halts­ort der Nut­ze­rin­nen und Nut­zer wird weder abge­fragt noch gespei­chert. Es wer­den weder per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erho­ben noch Bewe­gungs­pro­fi­le erstellt.

Neben dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot erfüllt die Tech­nik auch eine logis­ti­sche Funk­ti­on: Jedes Pla­kat ver­fügt über eine ein­deu­ti­ge Ken­nung. Dadurch las­sen sich die Stand­or­te exakt doku­men­tie­ren. Beschä­dig­te, ent­fern­te oder ver­schwun­de­ne Pla­ka­te kön­nen schnel­ler iden­ti­fi­ziert und ersetzt wer­den, was auch einen Schutz vor Van­da­lis­mus bie­ten soll.

Pro­to­typ für die digi­ta­le Gemein­de der Zukunft

Sin­ning ver­steht das Pro­jekt nicht rein als Wahl­kampf­in­stru­ment, son­dern als Pro­to­typ für eine künf­ti­ge digi­ta­le Infra­struk­tur in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Soll­te er zum Bür­ger­meis­ter gewählt wer­den, beab­sich­tigt er, die von ihm ent­wi­ckel­te Platt­form der Gemein­de unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung zu stellen.

Aus der tech­ni­schen Grund­la­ge könn­te nach der Wahl gemein­sam mit der Ver­wal­tung, den Orts­tei­len und ört­li­chen Ver­ei­nen ein dau­er­haf­tes Bür­ger­infor­ma­ti­ons­sys­tem ent­ste­hen. Mög­li­che Ein­satz­be­rei­che wären amt­li­che Mit­tei­lun­gen, Ver­an­stal­tungs­ka­len­der, Abfahrts­zei­ten des ÖPNV, Infor­ma­tio­nen von Ver­ei­nen, tou­ris­ti­sche Hin­wei­se sowie digi­ta­le Beteiligungsangebote.

Wäh­rend des lau­fen­den Wahl­kampfs kann das Sys­tem an allen Pla­kat­stand­or­ten in der Gemein­de getes­tet wer­den. „Ich wün­sche mir einen fai­ren Wahl­kampf. Nicht der Lau­tes­te soll­te gewin­nen, son­dern der­je­ni­ge, der die bes­ten Ideen für die Zukunft unse­rer Gemein­de mit­bringt. Digi­ta­li­sie­rung soll den Men­schen hel­fen – ein­fach, prak­tisch und daten­schutz­freund­lich“, so Sin­ning abschließend.

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