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Verbraucherzentralen informieren: Beim Einkaufen sparen — nützliche Tipps
Da die Lebensmittelpreise ebenfalls gestiegen sind, haben die Verbraucherzentralen wichtige Tipps zum Sparen im Supermarkt gesammelt. Die folgende Auflistung dient als erster Überblick über verschiedene Möglichkeiten Ihr Portemonnaie zu schonen:

- Achten Sie beim Preisvergleich von Lebensmitteln auf den Grundpreis. Familienpackungen müssen nicht preiswerter als normale Verpackungsgrößen sein.
- Nutzen Sie Streck- und Bückware und vermeiden Sie Einkaufsfallen im Supermarkt.
- Meiden Sie besonders teure Einkaufsstätten für Lebensmittel wie Tankstellen. Beispielsweise eine Trinkflasche für Unterwegs spart Geld und Verpackung.
- Suchen Sie nach Alternativen zu Markenprodukten. Tests der Stiftung Warentest zeigen regelmäßig, dass Sie mit Alternativprodukten ebenfalls gute Qualität bekommen können.
- Kaufen Sie Obst und Gemüse, das gerade Saison hat. Dabei helfen kann Ihnen unser Saisonkalender.
- Suchen Sie auf dem Wochenmarkt nach günstigen Lebensmittelangeboten. Vor allem kurz vor Schließung des Marktes können Sie dort Schnäppchen erstehen.
- Planen Sie Ihren Einkauf. Essensplan, Einkaufszettel und Maximalbudget für den Einkauf minimieren Spontankäufe und unnötige Reste.
- Kochen Sie selbst und vermeiden Sie Fertigmahlzeiten. Das lohnt sich besonders, wenn Sie für mehrere Familienmitglieder oder für mehrere Mahlzeiten kochen. Wir haben für Sie einige Rezeptvorschläge für Gerichte, die wenig Geld kosten.
- Kaufen Sie Grundnahrungsmittel statt Convenienceprodukten, da diese meist preiswerter sind.
- Achten Sie auf die richtige Lagerung Ihrer Lebensmittel, damit diese länger halten. Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum können Sie meist noch essen.
- Trinken Sie Leitungswasser statt teurem Mineralwasser.
- Ernähren Sie sich öfter vegetarisch.
- Bauen Sie Kräuter, Gemüse und Obst selber an, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben. Stellen Sie beispielsweise die Wurzel einer Lauchzwiebel in Wasser, so wächst die Pflanze weiter.
Auch bei Arzneimitteln können Sie sparen. Nachahmerpräparate, auch Generika genannt, sind günstiger als Originalarzneimittel. Fragen Sie den Apotheker vor Ort und vergleichen Sie die Preise bei stationären oder Internetapotheken.

Abos und Mitgliedschaften kündigen
Zum Alltag gehört auch Unterhaltung. Hobbies wie Sport oder Unterhaltungsangebote kosten Geld. Überlegen Sie sich genau, ob Sie sich die Abonnements oder Mitgliedschaften leisten können. Haben Sie mehrere Abos und Mitgliedschaften, dann priorisieren Sie die meist genutzten. Kündigen Sie teure oder überflüssige Unterhaltungsangebote.
Seit März gibt es Neuerungen, die für mehr Verbraucherschutz sorgen sollen. Betroffen sind vor allem Verträge für Fitness-Studios, Streaming-Dienste, Provider (Internet, Telefonie und TV), Dating-Portale, Online-Partnerbörsen, Abos (Printmedien), Strom- und Gasverträge. Die neuen Kündigungregeln gelten ab März 2022 auch für Verträge, die ab Oktober 2021 geschlossen wurden.
Abonnements von Zeitung oder Zeitschrift lassen sich widerrufen, egal ob sie an der Haustür, im Internet oder am Telefon abgeschlossen worden sind.
Das Wichtigste in Kürze:
- Sie können ein an der Haustür abgeschlossenes Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement, aber auch ein Abo, das via Internet, per Telefon oder aufgrund schriftlicher Materialien zustande gekommen ist, widerrufen. Dies gilt auch, wenn das Abo bis zum ersten möglichen Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet.
- Dagegen sind Bestellungen von einzelnen Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten nicht widerrufbar – auch dann nicht, wenn sie telefonisch oder im Internet abgeschlossen wurden.
Abonnements von Zeitung oder Zeitschrift lassen sich widerrufen, egal ob sie an der Haustür, im Internet oder am Telefon abgeschlossen worden sind.
Ein an der Haustür abgeschlossenes Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement können Verbraucher nach den Vorschriften über “außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen” widerrufen. Sie können das Abonnement ebenfalls widerrufen, wenn der Vertrag im Internet, per Telefon oder aufgrund schriftlicher Materialien zustande gekommen ist.
Daneben besteht ein Widerrufsrecht, wenn das Abo bis zum ersten möglichen Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet. Dagegen sind Bestellungen von einzelnen Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten nicht widerrufbar – auch dann nicht, wenn sie telefonisch oder im Internet abgeschlossen wurden.
Für alle Abonnements gilt: Die Widerrufsfrist beträgt mindestens 14 Tage und beginnt, wenn der Verbraucher die erste Zeitschrift erhalten hat, aber nicht bevor er ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht informiert wurde.
Dieser Inhalt wurde von der Gemeinschaftsredaktion in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen für das Netzwerk der Verbraucherzentralen in Deutschland erstellt.
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Deutschlandticket wird teurer, mehr Lohn, höhere Pauschalen: Das ändert sich ab 2026
Jahreswechsel 2025/2026: Das ändert sich bei Löhnen, Steuern und Verkehr
DEUTSCHLAND – Mit dem Jahreswechsel treten zahlreiche gesetzliche und finanzielle Neuerungen in Kraft, die weitreichende Auswirkungen auf den Alltag und den Geldbeutel der Bürger haben. Von spürbaren Lohnerhöhungen über steuerliche Entlastungen bis hin zu Preisanpassungen im Nahverkehr – wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.
Mindestlohn steigt auf 13,90 Euro
Eine der zentralen Änderungen betrifft Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich: Der gesetzliche Mindestlohn wird angehoben und liegt künftig bei 13,90 Euro pro Stunde. Diese Maßnahme soll die Kaufkraft angesichts der Lebenshaltungskosten stärken und für eine fairere Entlohnung in vielen Branchen sorgen.
Entlastung für Pendler: 38 Cent ab dem ersten Kilometer
Gute Nachrichten gibt es für alle Berufspendler. Die Pendlerpauschale wird deutlich angehoben und beträgt nun 38 Cent pro Kilometer. Besonders relevant: Im Gegensatz zu früheren Regelungen gilt dieser erhöhte Satz bereits ab dem ersten gefahrenen Kilometer. Damit können Fahrtkosten bei der Steuererklärung künftig wesentlich stärker geltend gemacht werden, was besonders für Pendler im ländlichen Raum eine finanzielle Erleichterung darstellt.
Deutschlandticket: Preissprung auf 63 Euro
Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs müssen sich hingegen auf höhere Kosten einstellen. Das bundesweit gültige Deutschlandticket verteuert sich ab dem 1. Januar auf 63,00 Euro im Monat. Trotz der Preissteigerung bleibt das Ticket weiterhin die zentrale Flatrate-Option für Bus und Bahn in ganz Deutschland.
Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie
Wer gerne auswärts isst, darf auf stabilere Preise hoffen: Die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie wird von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt. Ziel dieser politischen Entscheidung ist es, die Branche nach schwierigen Jahren zu stützen und die Betriebe in die Lage zu versetzen, die Preise für die Gäste trotz gestiegener Energiekosten moderat zu halten.
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Böllerverbot für den Tierschutz: Muss die private Knallerei enden?
Tödliche Tradition: Das stille Sterben der Wildvögel
Während der Mensch feiert, herrscht in der Tierwelt nackte Panik. Besonders Wildvögel werden durch das plötzliche Pfeifen der Raketen und die lauten Knalleffekte in Todesangst versetzt. In ihrer blinden Flucht bei Dunkelheit verlieren sie die Orientierung und prallen mit hoher Geschwindigkeit gegen Fensterscheiben oder Autos.
Viele Tiere sterben nicht nur durch direkte Treffer, sondern erliegen dem enormen physischen Stress, der ihr Herz-Kreislauf-System kollabieren lässt. Weltweit verlieren so jedes Jahr Millionen Vögel ihr Leben im Namen einer Tradition – ein hoher Preis für einen kurzen Moment der Unterhaltung.
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Silvester-Debatte: Deutscher Tierschutzbund fordert Ende der privaten Böllerei
BERLIN / REGION – Jedes Jahr zum Jahreswechsel herrscht für Millionen von Tieren in Deutschland der Ausnahmezustand. Was für viele Menschen als festlicher Spaß gilt, bedeutet für Haus‑, Nutz- und Wildtiere Stress, Panik und oft lebensgefährliche Situationen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert nun ein klares Umdenken und ein Ende des privaten Kaufs und Gebrauchs von Pyrotechnik.
Unterstützt wird dabei die Kampagne „Böllerciao“ der Deutschen Umwelthilfe. Ziel ist es, den privaten Gebrauch von Sprengstoff an Silvester ebenso zu untersagen, wie es an den restlichen 364 Tagen im Jahr bereits der Fall ist.
Ein Alptraum aus Lärm, Geruch und Lichtblitzen
„Tierfreundliches Knallen gibt es nicht“, betont Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Während Menschen das bunte Spektakel genießen, leiden Tiere unter ihrem hochsensiblen Gehör. Die Folgen sind fatal:
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Haustiere: Hunde und Katzen entwickeln oft langfristige Ängste oder erleiden Gehörschäden.
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Wildtiere: Vögel und Igel werden mitten in der Nacht aufgeschreckt. Der enorme Energieverlust bei der Flucht im kalten Winter kann für sie tödlich enden.
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Nutztiere: Pferde, Rinder und Schafe geraten in Panik und verletzen sich bei Fluchtversuchen schwer.
Zudem belasten giftige Rückstände, Schwermetalle und enorme Müllberge die Natur nachhaltig.
Kommunen in der Pflicht: Schutzzonen gefordert
Solange ein bundesweites Verbot fehlt, appelliert der Verband an die Kommunen, zumindest Schutzzonen einzurichten. Rund um Tierheime, Zoos, Reiterhöfe und landwirtschaftliche Betriebe sollte das Abbrennen von Feuerwerk strikt untersagt werden. „Dieser Spielraum muss von den Städten und Gemeinden voll ausgeschöpft werden“, so Schröder.
Alternativen sind möglich
Dass es auch anders geht, zeigen erste Städte mit modernen Drohnenshows. Diese bieten eine optisch beeindruckende Alternative, ohne Tiere zu verängstigen, Müll zu produzieren oder eine Verletzungsgefahr für Menschen darzustellen.
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Hesel: Besser schlafen trotz Lärm – wie Gehörschutz Ihre Nachtruhe schützt
Endlich durchschlafen – wie der richtige Gehörschutz die Nachtruhe rettet
Viele Menschen kennen das Problem: Man legt sich ins Bett, doch die Nacht wird von störenden Geräuschen begleitet – sei es das Schnarchen des Partners, Straßenlärm oder laute Nachbarn. Laut Robert-Koch-Institut leidet etwa jeder vierte Erwachsene zeitweise unter Schlafstörungen, mehr als jeder zehnte empfindet seinen Schlaf dauerhaft als nicht erholsam. Selbst wenn wir bewusst abschalten möchten, sind unsere Ohren ständig aktiv und nehmen Geräusche wahr, die uns unbewusst wachhalten.
Eine wirksame Lösung für besseren Schlaf kann gezielter Gehörschutz sein. Diese speziellen Ohrstöpsel oder maßgefertigten Lösungen dämpfen Nachtlärm zuverlässig und sorgen dafür, dass das Gehirn zur Ruhe kommt.
Wann Gehörschutz wirklich Sinn macht
Hörakustikmeisterin Kerstin Wilken nennt typische Situationen, in denen Gehörschutz besonders hilfreich ist:
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Schnarchende Partner oder Mitbewohner
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Leben in lauten Stadtlagen, zum Beispiel Studierende in zentraler Lage
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Hotels an stark befahrenen Straßen oder mit lauten Klimaanlagen
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Beruflich bedingte Aufenthalte in lärmintensiven Umgebungen
Wer regelmäßig in einer solchen Umgebung schläft, kann von passendem Gehörschutz deutlich profitieren.
Standardstöpsel oder individuelle Lösung?
Einfache Ohrstöpsel aus Drogerie oder Apotheke dämpfen Geräusche bereits gut. Allerdings sind sie meist nur 1–2 Mal verwendbar – weder umweltfreundlich noch kosteneffizient. Wer empfindliche Ohren hat oder besonderen Wert auf Komfort legt, sollte über maßgefertigte Gehörschutzlösungen nachdenken. Diese werden nach einem Ohrabdruck individuell hergestellt, sitzen angenehm, sind langlebig und oft über Jahre hinweg nutzbar.
Was kann Gehörschutz wirklich leisten?
Individuell angepasster Gehörschutz eliminiert Geräusche nicht vollständig, reduziert sie jedoch deutlich um 20–30 Dezibel. Diese Lärmreduktion reicht aus, um dem Gehirn Ruhe vorzugaukeln, den Einschlafprozess zu erleichtern und die nächtliche Erholung zu verbessern. Studien zeigen: Menschen, die regelmäßig mit geeignetem Gehörschutz schlafen, wachen erholter auf und fühlen sich tagsüber konzentrierter.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
Nicht jeder kann oder sollte Gehörschutz verwenden. Bei bestehenden Ohrproblemen – wie Entzündungen, Trommelfellschäden oder nach Operationen – ist vorherige Rücksprache mit einem HNO-Arzt unbedingt empfehlenswert. Auch Allergien gegen Materialien wie Silikon können eine Nutzung ausschließen. Wer ohnehin in einer ruhigen Umgebung schläft, sollte das Gehirn nicht unnötig „umtrainieren“, da sonst die Empfindlichkeit gegenüber Lärm steigen kann.

Auch für Kinder geeignet
Silikon-Gehörschutz kann auch Kindern und Jugendlichen helfen, ruhiger zu schlafen. Dabei ist jedoch regelmäßige Anpassung an das Wachstum der Ohren wichtig. In der Praxis schlafen Kinder häufig ohnehin besser als Erwachsene, sodass Gehörschutz vor allem in besonders lauten Umgebungen sinnvoll ist.
Mehr Ruhe, mehr Erholung – die Wahl des passenden Gehörschutzes
Mit dem richtigen Gehörschutz lässt sich die Schlafqualität erheblich verbessern. Entscheidend ist die individuelle Auswahl und Anpassung – dafür sind erfahrene Hörakustiker die idealen Ansprechpartner. Wer gezielt auf seine Nachtruhe achtet, kann langfristig von einem tieferen, erholsameren Schlaf profitieren.
Kontakt:
Wilken Hörakustik Inh. Kerstin Wilken
Oldenburger Str. 9, 26835 Hesel
Tel.: 04950 7753900
wilken@wilken-hoerakustik.de
www.wilken-hoerakustik.de
























