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Thie­le: „Oster­feu­ern steht nichts mehr entgegen.“

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Ulf Thie­le sieht nach Ankün­di­gung der Lan­des­re­gie­rung kei­ne Grün­de mehr für Ver­bot der Tra­di­ti­ons­feu­er. „Was nicht ver­bo­ten ist, muss auch nicht erlaubt werden.“

„Oster­feu­ern steht nichts mehr entgegen.“

Nach den aktu­el­len Beschlüs­sen der Minis­ter­prä­si­den­ten-Kon­fe­renz vom 16. Febru­ar und der Erklä­rung der Lan­des­re­gie­rung vom 17. Febru­ar zu den bevor­ste­hen­den Locke­run­gen der Coro­na-Regeln, for­dert der CDU-Land­tags- und Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (Stall­brüg­ger­feld) die Kreis­ver­wal­tung in einem Schrei­ben an Land­rat Groo­te auf, die Zurück­hal­tung der Behör­de zur Ver­an­stal­tung von Oster­feu­ern auf­zu­ge­ben. „Die Minis­ter­prä­si­den­ten-Kon­fe­renz und der Bun­des­kanz­ler haben ver­ein­bart, dass die Län­der ab dem 20. März nur noch die Mög­lich­keit haben wer­den, soge­nann­te Basis­schutz­maß­nah­men zur Ein­däm­mung des Infek­ti­ons­ge­sche­hens zu erlas­sen. Die Lan­des­re­gie­rung erklär­te dar­auf­hin am 17. Febru­ar, die Schutz­maß­nah­men bis dahin ent­spre­chend zu lockern. Damit ist klar, dass Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art auch mit Publi­kum wie­der statt­fin­den kön­nen, und die Öffent­lich­keit von Oster­feu­ern unstrit­tig gege­ben ist“, so Ulf Thie­le in einer Mit­tei­lung an die Medien.

Den Oster­feu­ern ste­he auch im Land­kreis Leer nichts mehr ent­ge­gen. Eine Erlaub­nis des Lan­des sei nicht erfor­der­lich. Die Orga­ni­sa­ti­on, Vor­be­rei­tung und Anmel­dung der Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung benö­ti­ge aus­rei­chend Vor­lauf, wes­halb die Ver­an­stal­ter jetzt schnellst­mög­lich Klar­heit benö­tig­ten, begrün­det Ulf Thie­le sei­ne Auf­for­de­rung an die Kreis­ver­wal­tung. „Zu Ostern gel­ten wie­der die nach Para­graf 55 des Nie­der­säch­si­schen Poli­zei- und Ord­nungs­be­hör­den­ge­set­zes erlas­se­nen kom­mu­na­len Ver­ord­nun­gen, die das Abbren­nen von Tra­di­ti­ons­feu­ern regeln. Eine Coro­na-Ver­ord­nung des Lan­des, die zu Ostern kei­ne Gül­tig­keit mehr haben kann, kann daher auch kei­ne Begrün­dung dafür sein, dass der Land­kreis nicht ohne eine Aus­sa­ge des Lan­des hier­zu ent­schei­den will. Was nicht ver­bo­ten ist, muss auch nicht durch das Land erlaubt wer­den“, so Ulf Thie­le. Dies gel­te eben­so für den Land­kreis, der nach dem Hin und Her des ver­gan­ge­nen Jah­res und nach den Aus­sa­gen der ver­gan­ge­nen Wochen jetzt jede Unklar­heit besei­ti­gen müsse.


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Oster­feu­er — Umschich­ten ist Pflicht

Todes­fal­le für Igel, Vögel und ande­re Tie­re vermeiden

Bald lodert und knis­tert es wie­der über­all im Land: vie­ler­orts wer­den zu Ostern die belieb­ten Oster­feu­er ent­zün­det. Der NABU Nie­der­sach­sen mahnt, beim Abbren­nen der Oster­feu­er auf die Belan­ge der Natur zu achten.

„Zahl­rei­che Tie­re nut­zen das ver­meint­lich siche­re Holz- oder Rei­sig­ver­steck als Zufluchts­ort oder Nist­mög­lich­keit“, berich­tet Mat­thi­as Fre­ter vom NABU Nie­der­sach­sen. „Doch all­jähr­lich wer­den die Oster­feu­er zum Schei­ter­hau­fen für Käfer und Wild­bie­nen, Hasen und Kanin­chen, Igel und Spitz­mäu­se sowie eini­ge wei­te­re Arten. Vor allem in die­sem Jahr, wo Ostern in die spä­te Früh­lings­zeit fällt, sind die­se Tie­re bereits sehr aktiv.“

Vögel haben bereits mit Nest­bau begonnen

Vie­le Vögel haben mit dem Nest­bau begon­nen oder haben sogar schon voll­stän­di­ge Gele­ge. Eini­ge Vogel­ar­ten wie Zaun­kö­nig, Rot­kehl­chen und Hecken­brau­nel­le brü­ten sehr ger­ne in Holz- und Rei­sig­hau­fen. Doch sol­che Hau­fen, die auf die­se Wei­se von Tie­ren als Brut- und Wohn­stät­te ange­nom­men wor­den sind, dür­fen nicht mehr durch Abbren­nen zer­stört werden.

Um zu ver­mei­den, dass ein geplan­tes Oster­feu­er aus die­sem Grund gege­be­nen­falls ganz aus­fal­len muss, emp­fiehlt der NABU Nie­der­sach­sen, Holz- und Rei­sig­hau­fen ent­we­der sehr spät anzu­le­gen oder ander­wei­tig Vor­sor­ge zu tref­fen, damit sich Tie­re nicht schon vor dem Abbren­nen dar­in nie­der­las­sen können.

Hilf­reich sind dabei unter ande­rem eng­ma­schi­ge Zäu­ne oder die rich­ti­ge Lage­rung des Brenn­ma­te­ri­als: „Zusam­men­ge­tra­ge­nes Holz und Rei­sig ist für Wild­tie­re als Ver­steck umso unat­trak­ti­ver, je locke­rer das Mate­ri­al die ers­ten 30 bis 50 Zen­ti­me­ter auf­ge­schich­tet ist“, sagt Mat­thi­as Fre­ter. „Kann man durch die unters­ten 50 Zen­ti­me­ter des Hau­fens hin­durch­schau­en, soll­te die Maß­nah­me bereits zum Schutz der Tie­re bei­tra­gen.“ Am Tag vor dem Abbren­nen müs­se den­noch durch Umschich­ten des Brenn­ma­te­ri­als sicher­ge­stellt wer­den, dass alle sich dort ange­sie­del­ten Tie­re aus­rei­chend Gele­gen­heit zur Flucht haben.

Der NABU Nie­der­sach­sen bit­tet außer­dem dar­um, kei­ne Abfäl­le, wie alte Schrän­ke oder aus­ge­dien­te Ses­sel, auf den Holz- und Rei­sig­hau­fen zu ent­sor­gen. Die­se gehö­ren in den Sperr­müll und haben im Oster­feu­er nichts zu suchen. Ver­brannt wer­den darf nur gut getrock­ne­ter Baum- und Strauch­schnitt sowie Rei­sig. Beim kurz­fris­ti­gen Auf­schich­ten oder Umschich­ten des Hol­zes soll­ten unge­eig­ne­te Stof­fe direkt aus­sor­tiert werden.

Kei­ne pri­va­ten Oster­feu­er durchführen

Grund­sätz­lich ist ein spon­ta­nes „pri­va­tes Oster­feu­er“, also das Ver­bren­nen von Gar­ten­ab­fäl­len ohne Anmel­dung, in Nie­der­sach­sen seit 2015 ver­bo­ten. Vie­le nie­der­säch­si­sche Land­krei­se und Gemein­den geben dar­über hin­aus Tipps und Hin­wei­se zum ört­li­chen Umgang mit Oster­feu­ern. Aus unter­schied­li­chen Grün­den, ob zur Scho­nung der Umwelt oder wegen der befürch­te­ten ille­ga­len Sperr­müll­ab­la­ge­run­gen, ver­zich­tet die ein oder ande­re Gemein­de sogar auf das tra­di­tio­nel­le Oster­feu­er. Statt­des­sen wer­den meist alter­na­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen zu Ostern oder Anfang Mai angeboten.

„Eine Ent­wick­lung, die zu begrü­ßen ist“, betont Mat­thi­as Fre­ter, „denn eigent­lich sind Busch­werk und Rei­sig viel zu scha­de, um ver­brannt zu wer­den.“ Schnitt­holz und Gestrüpp las­sen sich im Gar­ten viel sinn­vol­ler ver­wen­den, um Lebens­raum und Unter­schlupf für Vögel und Klein­tie­re zu schaf­fen. Ein von Brom­bee­ren oder Wild­ro­sen über­wu­cher­ter Rei­sig­hau­fen, ein Holz­stoß in einem dich­ten Gebüsch – mit gerin­gem Auf­wand, etwas Phan­ta­sie und gutem Wil­len lässt sich so ein Stück Natur zurück in den Gar­ten holen.

NABU bie­tet Info-Mate­ri­al an

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma natur­na­her Gar­ten und Tot­holz­hau­fen hält der NABU in sei­ner Bro­schü­re ‚Gar­ten­lust‘ bereit, die gegen vier Brief­mar­ken zu 80 Cent beim NABU Nie­der­sach­sen, Stich­wort ‚Gar­ten­lust‘, Allee­str. 36, 30167 Han­no­ver, erhält­lich ist.

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Zukunft der Leera­ner Innen­stadt: Neue Ideen und mode­ra­te Mieten!

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Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (links) und Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing prä­sen­tie­ren ihre Ideen zur Zukunft der Innen­stadt vor mehr als 140 Gäs­ten im Fest­saal des Rathauses.

Mode­ra­te Mie­ten und neue Ideen: Exper­ten­fo­rum zur Zukunft der Leera­ner Innenstadt

Leer. Wie soll die Innen­stadt der Zukunft aus­se­hen? Um die­se Fra­ge zu dis­ku­tie­ren, kamen auf Ein­la­dung der Stadt Leer mehr als 140 Eigen­tü­mer und Geschäfts­trei­ben­de am Mitt­woch­abend im Fest­saal des Rat­hau­ses zusam­men. Im Mit­tel­punkt des ers­ten “Forum Innen­stadt” stand der renom­mier­te Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing, der sei­ne Visi­on für eine leben­di­ge und mul­ti­funk­tio­na­le City präsentierte.

Bereits bei einem vor­he­ri­gen Rund­gang durch Leer zeig­te sich Men­sing beein­druckt von der klei­nen Hafen­ci­ty und der beleb­ten Mei­le mit der Nord­bar. Doch es gab auch kri­ti­sche Töne: “Es gibt Ecken, da brummt das Geschäft, in ande­ren ist es eher ruhig. Und es gibt Berei­che, an denen drin­gend etwas pas­sie­ren muss.”

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Eine erfolg­rei­che Innen­stadt­ent­wick­lung erfor­dert eine enge Zusam­men­ar­beit der drei zen­tra­len Akteu­re: Eigen­tü­mer, Geschäfts­leu­te und die Stadt­ver­wal­tung. Men­sing beton­te, dass der Ein­zel­han­del kei­nes­falls “tot” sei. Laut einem Gut­ach­ten aus 2024 sind die drei wich­tigs­ten Besuchs­an­läs­se in nie­der­säch­si­schen Innen­städ­ten wei­ter­hin Shop­ping, Gas­tro­no­mie sowie das Bum­meln und Tref­fen mit Men­schen. Aller­dings müss­ten Innen­städ­te künf­tig noch mul­ti­funk­tio­na­ler und erleb­nis­ori­en­tier­ter werden.

Neue Fre­quenz­part­ner könn­ten dabei hel­fen, mehr Men­schen in die City zu locken. Neben klas­si­schem Ein­zel­han­del gewin­nen Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen, Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Hand­werks­be­trie­be mit glä­ser­nen Werk­stät­ten zuneh­mend an Bedeu­tung. Auch die Kon­kur­renz durch Online-Han­del sieht Men­sing nicht als Bedro­hung, son­dern als Her­aus­for­de­rung: “Es geht nicht dar­um, mit Ama­zon & Co. zu kon­kur­rie­ren, son­dern die eige­nen Stär­ken aus­zu­spie­len. Off­line-Kom­pe­ten­zen machen den Unter­schied.” Gleich­zei­tig sei­en digi­ta­le Tools essen­zi­ell, um ana­lo­ge Erleb­nis­se in der Stadt zu unterstützen.

Chan­cen in Leer­stand und mode­ra­ten Mieten

Leer­ste­hen­de Geschäfts­flä­chen sei­en weni­ger ein Pro­blem als viel­mehr eine Chan­ce für neue, bele­ben­de Nut­zun­gen. Hier appel­lier­te Men­sing an die Eigen­tü­mer, mit mode­ra­te­ren Mie­ten neu­en For­ma­ten, wie bei­spiels­wei­se Pop-up-Stores, eine Chan­ce zu geben. “Eine nied­ri­ge Start­mie­te kann den Stand­ort und die Immo­bi­lie lang­fris­tig auf­wer­ten”, so Mensing.

Sei­ne Emp­feh­lung für Leer: Stra­te­gi­sche Leit­fra­gen klä­ren. Wel­che Geschäf­te gibt es 2027 noch? Wel­che könn­ten hin­zu­kom­men? Wel­che Ziel­grup­pen nut­zen die Innen­stadt zukünf­tig? Wel­che neu­en Kon­zep­te wür­den die Fre­quenz erhö­hen? In die­sem Zusam­men­hang soll­ten Eigen­tü­mer und Stadt­ver­wal­tung Gesprä­che über Miet­re­du­zie­run­gen, Umbau­maß­nah­men oder poten­zi­el­le Ver­käu­fe führen.

Gro­ße Zustim­mung und neue Impulse

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hat­te das Forum ins Leben geru­fen, um alle Betei­lig­ten mit­ein­an­der in den Dia­log zu brin­gen – ein Vor­ha­ben, das voll­ends auf­ging. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de gab es zahl­rei­che posi­ti­ve Wort­mel­dun­gen. Das gro­ße Poten­zi­al der Alt­stadt wur­de her­vor­ge­ho­ben, eben­so der Wunsch nach mehr Grün­flä­chen, bes­se­ren Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten und geziel­ter Unter­stüt­zung für Geschäftsleute.

Jan-Wil­helm Dör­ries von der Wer­be­ge­mein­schaft nutz­te die Gele­gen­heit, um für mehr Betei­li­gung an den regel­mä­ßi­gen “After-Work-Tref­fen” zu wer­ben, die dem Aus­tausch und der Ver­net­zung die­nen. Bür­ger­meis­ter Horst schlug vor, das Forum fort­zu­set­zen und in klei­ne­ren Run­den kon­kre­te The­men gezielt anzu­ge­hen. Vie­le Anwe­sen­de signa­li­sier­ten ihre Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ar­beit – ein star­kes Zei­chen für den Wil­len zur posi­ti­ven Gestal­tung der Leera­ner Innenstadt.


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Sport ver­bin­det – CDU Leer plant „Tag des Sports in der Leera­ner Innenstadt!

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Archiv­fo­to Lese­r­ECHO @Ingo Tonsor

CDU-Frak­ti­on bean­tragt die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in Leer

Leer — Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat einen Antrag zur Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” ein­ge­reicht. Ziel die­ses Events ist es, die Bedeu­tung des Sports für die Gesell­schaft her­vor­zu­he­ben und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Leer zu mehr Bewe­gung zu motivieren.

Sport ist ein essen­zi­el­ler Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft und för­dert Gesund­heit, Team­geist und sozia­le Inte­gra­ti­on. Zahl­rei­che Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen leis­ten in die­sem Bereich wert­vol­le Arbeit und tra­gen zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei. Über­all in der Stadt Leer enga­gie­ren sich zahl­rei­che Sport­freun­de in ihrer Frei­zeit, orga­ni­sie­ren Ver­eins­le­ben, ver­an­stal­ten Tur­nie­re oder trai­nie­ren den Nach­wuchs. Ihr Ein­satz ist uner­setz­lich, um die Viel­falt des Sports in der Stadt zu erhalten.

Den­noch sinkt die Zahl der akti­ven Mit­glie­der in vie­len Sport­ver­ei­nen, ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che bewe­gen sich zuneh­mend weni­ger. Die­ser Ent­wick­lung möch­te die CDU-Frak­ti­on ent­ge­gen­wir­ken und bean­tragt daher die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in der Stadt Leer.

Kon­zept des “Tag des Sports”

Die­ses Event soll in der Innen­stadt und im Leera­ner Hafen durch­ge­führt wer­den und allen Inter­es­sier­ten die Viel­falt des Sports sowie die Mög­lich­kei­ten zur Ver­eins­mit­glied­schaft auf­zei­gen. Der “Tag des Sports” soll dabei alle zwei Jah­re statt­fin­den und sich mit dem eben­falls geplan­ten “Blau­licht­tag” abwech­seln.

Zur Umset­zung die­ses Pro­jekts soll die Ver­wal­tung beauf­tragt wer­den, in Zusam­men­ar­beit mit den Sport­ver­ei­nen, Schu­len und wei­te­ren rele­van­ten Insti­tu­tio­nen ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Beson­ders wich­tig ist es, mög­lichst vie­le Akteu­re mit einzubeziehen.

Brei­te Betei­li­gung und Zusammenarbeit

Es wird vor­ge­schla­gen, den Land­kreis, den Kreis­sport­bund, die Wer­be­ge­mein­schaft, das Frei­zeit­bad Plyt­je und die Schu­len aktiv ein­zu­bin­den, um eine mög­lichst gro­ße Reich­wei­te zu erzie­len. Zur bes­se­ren Koor­di­na­ti­on der ver­schie­de­nen Betei­lig­ten könn­te ein “Run­der Tisch” ein­ge­rich­tet wer­den, ana­log zum Blaulichttag.

Dar­über hin­aus wür­de die CDU-Frak­ti­on es begrü­ßen, wenn die Poli­tik sowie der Sport­aus­schuss aktiv in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den wer­den, um eine best­mög­li­che Umset­zung sicherzustellen.

Der Antrag wur­de dem Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sowie den Frak­tio­nen im Stadt­rat vor­ge­legt. Nun liegt es an der Stadt­ver­wal­tung und den poli­ti­schen Gre­mi­en, die Mög­lich­kei­ten zur Umset­zung zu prüfen.


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Lokal

Dank und Abschied: Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt die Kin­der­kli­nik Leer

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Abschied nach 15 Jah­ren: Chef­arzt Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt das Kli­ni­kum Leer

Leer/Ostfriesland – Nach beein­dru­cken­den 15 Jah­ren als Chef­arzt der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer ver­ab­schie­det sich Dr. Dani­el Schü­ler zum Monats­en­de aus per­sön­li­chen Grün­den. Das Kli­ni­kum Leer dankt ihm für sei­ne her­aus­ra­gen­de Arbeit und sein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment für jun­ge Pati­en­tin­nen und Patienten.

Dr. Schü­ler hat in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahr­zehn­ten nicht nur die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen in der Regi­on ent­schei­dend geprägt, son­dern auch inno­va­ti­ve Kon­zep­te ein­ge­führt, die das Kli­ni­kum Leer zu einer aner­kann­ten Adres­se in der Kin­der- und Jugend­me­di­zin gemacht haben. Ins­be­son­de­re sei­ne Spe­zia­li­sie­run­gen in der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie haben das Behand­lungs­an­ge­bot der Kli­nik nach­hal­tig bereichert.

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp betont die Ver­diens­te des geschätz­ten Medi­zi­ners: „Wir schät­zen Dr. Schü­lers uner­müd­li­ches Enga­ge­ment und dan­ken ihm für sei­ne lang­jäh­ri­ge Treue. Er hat die Kin­der­kli­nik mit Herz­blut geführt und zahl­rei­che jun­ge Leben posi­tiv beein­flusst. Für sei­nen wei­te­ren Weg wün­schen wir ihm alles erdenk­lich Gute.“

Trotz der bevor­ste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen in der Über­gangs­pha­se bleibt die Kin­der­kli­nik am Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin unein­ge­schränkt erhal­ten. Die sta­tio­nä­ren Leis­tun­gen wer­den in vol­lem Umfang wei­ter­ge­führt. Aller­dings fällt vor­erst das spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Ange­bot im Bereich der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie weg. Das Kli­ni­kum Leer arbei­tet bereits mit Hoch­druck an der Nach­be­set­zung der Chef­arzt­stel­le, um die Ver­sor­gung der jun­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten auf gewohnt hohem Niveau zu sichern.

Mit dem Abschied von Dr. Schü­ler endet eine Ära, die von Fach­kom­pe­tenz, Mensch­lich­keit und Inno­va­ti­ons­kraft geprägt war. Das Kli­ni­kum Leer und die Regi­on ver­lie­ren einen geschätz­ten Medi­zi­ner – doch sein Ver­mächt­nis wird in der exzel­len­ten Betreu­ung der Kin­der­kli­nik weiterleben.

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Kyber­ne­tik: Die Wis­sen­schaft der Steue­rungs- und Rege­lungs­me­cha­nis­men in kom­ple­xen Systemen Kyber­ne­tik ist eine fas­zi­nie­ren­de inter­dis­zi­pli­nä­re Wis­sen­schaft, die sich mit Steue­rungs-...

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Sicht­bar­keit ist Umsatz: Wie der Lese­r­ECHO-Ver­lag Ihr Unter­neh­men mit geziel­tem Online-Mar­ke­ting in die ers­te Rei­he katapultiert

Im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter ist die Goo­g­le­su­che das vir­tu­el­le Äqui­va­lent zum Super­markt­re­gal. Wie im Super­markt gilt auch im Online-Mar­ke­ting: Wer...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

News

Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

News

Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...