Wirtschaft

Kreuz­fahrt in schwe­rer See

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Kreuz­fahrt­bran­che in Nord­deutsch­land braucht drin­gend mehr Unter­stüt­zung und Perspektiven

Aus­gangs­la­ge

Vor Beginn der Coro­na-Pan­de­mie Anfang die­ses Jah­res boom­te der Kreuz­fahrt­tou­ris­mus, der bun­des­weit sei­nen Schwer­punkt in Nord­deutsch­land hat. 3,12 Mil­lio­nen Deut­sche bestie­gen im Jahr 2019 ein Kreuz­fahrt­schiff, welt­weit waren es über 30 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re. Der deut­sche Markt ver­zeich­ne­te 2019 euro­pa­weit das stärks­te Wachs­tum. Die Kreuz­fahrt­bran­che hat ins­ge­samt eine gro­ße Rol­le im Spek­trum der nord­deut­schen Wirt­schaft ein­ge­nom­men: Neben dem Gast­ge­wer­be und tou­ris­ti­schen Leis­tungs­trä­gern, Rei­se­ver­an­stal­tern und Rei­se­bü­ros pro­fi­tier­ten vor allem auch Schiffs­aus­rüs­ter, Häfen, Innen­städ­te und Hafen­dienst­leis­ter von der dyna­misch wach­sen­den Zahl von Schiffs­an­läu­fen. Der welt­wei­te Boom der Kreuz­fahrt war bis­lang auch eine der zukunfts­träch­tigs­ten Säu­len der Schiff­bau­in­dus­trie und ihrer Zulie­fe­rer. Die Viel­falt der nöti­gen Tech­no­lo­gien an Bord von Kreuz­fahrt­schif­fen, auch für den zuneh­men­den Umwelt- und Kli­ma­schutz, ist Inno­va­ti­ons­trei­ber für die mari­ti­me Wirt­schaft ins­ge­samt und damit eine Art Zukunfts­la­bor für „Smart Cities auf dem Was­ser“; so wer­den in Pilot­pro­jek­ten bereits  umwelt­scho­nen­de Antrie­be zum Ein­satz gebracht. Die Bran­che hat welt­weit rund 20 Mil­li­ar­den Euro in die Ent­wick­lung ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Tech­no­lo­gien inves­tiert und plant die­se auch zukünf­tig; aller­dings kann die Coro­na-Pan­de­mie hier zu uner­wünsch­ten zeit­li­chen Ver­zö­ge­run­gen führen.
 
Die Kreuz­fahrt­bran­che leis­tet einen bedeu­ten­den wirt­schaft­li­chen Bei­trag: 2019 betrug die Wert­schöp­fung der Kreuz­fahrt­bran­che laut dem Bran­chen­ver­band CLIA allein in Deutsch­land 6,6 Mil­li­ar­den Euro, mehr als 48.000 Arbeits­plät­ze wur­den hier­zu­lan­de durch die Kreuz­fahrt garan­tiert. In Nord­deutsch­land sind zahl­rei­che Kreuz­fahr­tree­de­rei­en aktiv, dar­un­ter gro­ße Anbie­ter wie Aida Crui­ses, Hapag-Lloyd Crui­ses, MSC Crui­ses oder TUI Cruises.
 
Die­se posi­ti­ve Ent­wick­lung für die Kreuz­fahrt­bran­che wur­de durch die Coro­na-Pan­de­mie abrupt gestoppt. Seit dem ers­ten Shut­down im März fin­den nahe­zu kei­ne Kreuz­fahr­ten mehr statt. Vor­sich­ti­ge Neu­an­fän­ge im zwei­ten Halb­jahr kamen mit den neu­er­lich for­mu­lier­ten stren­gen Rei­se­be­schrän­kun­gen erneut zum Erlie­gen. Ein Groß­teil der Flot­te liegt beschäf­ti­gungs­los in den Häfen oder auf Ree­de. Feh­len­den Ein­nah­men ste­hen fort­lau­fen­de Betriebs- und Per­so­nal­kos­ten gegen­über. Des­halb gelan­gen die Kreuz­fahrt­an­bie­ter als auch die Part­ner wie Dienst­leis­ter und Hafen­be­trei­ber wirt­schaft­lich zuneh­mend in schwe­res Fahrwasser.
An der Kreuz­fahrt­in­dus­trie hän­gen nicht nur die Arbeits­plät­ze der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter auf den Schif­fen – vor allem die Rei­se­wirt­schaft, etwa Rei­se­ver­an­stal­ter und Rei­se­bü­ros, sind direkt betrof­fen. Wer eng mit den Anbie­tern von Kreuz­fahr­ten ver­bun­den ist und sich auf deren Ange­bot fokus­siert und spe­zia­li­siert hat, hat auf­grund der Coro­na-Kri­se einen erheb­li­chen Teil sei­ner Ein­nah­men ver­lo­ren. Werf­ten stel­len sich bereits auf weni­ger Auf­trä­ge im Schiff­bau ein. Aber auch Lie­fe­ran­ten, Dienst­leis­ter sowie Tou­ris­ten­füh­rer, Restau­rants und Geschäf­te in den ange­lau­fe­nen Häfen pro­fi­tie­ren nor­ma­ler­wei­se wäh­rend der Sai­son von den Ein­nah­men durch die Kreuz­fahrt­pas­sa­gie­re und die Crews oder sind sogar auf die­se ange­wie­sen. Ein Ende der Beschrän­kun­gen ist der­zeit nicht in Sicht.

Dis­kus­si­ons­an­sät­ze und Handlungsempfehlungen

Die weni­gen Kreuz­fahr­ten der letz­ten Mona­te haben gezeigt, dass gute Hygie­ne­kon­zep­te die­se Art des Rei­sens sicher machen kön­nen. Im Bemü­hen, den Kreuz­fahrt­be­trieb ver­ant­wor­tungs­be­wusst wie­der auf­zu­neh­men, bie­tet die Kreuz­fahrt­bran­che viel­schich­ti­ge Sicher­heits- und Hygie­ne­kon­zep­te und wird damit zum Vor­rei­ter in der inter­na­tio­na­len Tou­ris­mus­in­dus­trie. Ein Bau­stein stellt die glo­ba­le Covid-19-Test­pflicht für alle Pas­sa­gie­re und Crew­mit­glie­der dar, auf die sich der inter­na­tio­na­le Kreuz­fahrt­ver­band CLIA bereits im Okto­ber 2020 ver­stän­digt hat. Sofern Coro­na-Infek­tio­nen auf­tre­ten, exis­tie­ren Hos­pi­tä­ler an Bord, in denen Erkrank­te sofort die erfor­der­li­che medi­zi­ni­sche Hil­fe erfah­ren kön­nen. Zudem wer­den aus­rei­chend sepa­rier­te freie Kabi­nen vor­ge­hal­ten, die zur iso­lier­ten Unter­brin­gung von posi­tiv auf Coro­na getes­te­ten Pas­sa­gie­ren oder Crew­mit­glie­dern genutzt wer­den kön­nen. Eine schnel­le Kon­trol­le des Gesche­hens auf den Schif­fen ist gewähr­leis­tet. Neue Sicher­heits­kon­zep­te und Fil­ter­sys­te­me wur­den für die Restau­rants und die Kli­ma­tech­nik ent­wi­ckelt. Eben­so haben die Häfen und Hafen­be­trei­ber als Schnitt­stel­le zu den Ree­de­rei­en ihre Sicher­heits- und Hygie­ne­kon­zep­te den Anfor­de­run­gen angepasst.
 
Ange­sichts der gro­ßen Wert­schöp­fung und Beschäf­ti­gung, die die Kreuz­fahrt­schiff­fahrt über vie­le vor- und nach­ge­la­ger­ten Wirt­schafts­zwei­ge hin­weg für die deut­sche Wirt­schaft gene­riert, soll­te die Bun­des­re­gie­rung der Kreuz­fahrt­bran­che in der Coro­na-Kri­se mehr Unter­stüt­zung gewäh­ren und eine Per­spek­ti­ve auf­zei­gen. Die umfang­rei­chen Schutz­maß­nah­men, die die Bran­che zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie ent­wi­ckelt hat, soll­ten dabei ange­mes­sen berück­sich­tigt wer­den. Durch eine risi­ko­ad­jus­tier­te Aus­wei­sung von Rei­se­ge­bie­ten soll­ten mehr Kreuz­fahrt­an­läu­fe ermög­licht wer­den. Es bedarf hier einer trans­na­tio­na­len Abstim­mung (min­des­tens auf EU-Ebe­ne), wie Kreuz­fahr­ten – wo immer mög­lich auch mit Land­gän­gen – durch­ge­führt wer­den kön­nen. Nicht nur tou­ris­ti­sche Desti­na­tio­nen, bei­spiels­wei­se am Mit­tel­meer, erle­ben der­zeit mas­si­ve Umsatz­ein­brü­che vor Ort, auch an der deut­schen Nord- und Ost­see feh­len die Kreuz­fahrt­tou­ris­ten. Auch soll­te dis­ku­tiert wer­den, die deut­schen Werf­ten und Zulie­fe­rer im Kreuz­fahrt­schiff­bau ein­zu­be­zie­hen und mit Blick auf die Coro­na-Pan­de­mie zu stüt­zen. Aus Sicht der nord­deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mern soll­te geprüft wer­den, das Groß­bürg­schafts­pro­gramm (par­al­le­le Bund-Län­der-Bürg­schaf­ten) auch unein­ge­schränkt auf den Schiff­bau anzu­wen­den sowie den Wirt­schafts­sta­bi­li­sie­rungs­fonds der Bun­des­re­gie­rung ein­zu­set­zen, damit die Werf­ten und die Kreuz­schiff­fahrt­bran­che als Arbeit­ge­ber in Kern­bran­chen und bei Zulie­fe­rern erhal­ten bleiben.
 
Die IHK Nord plä­diert für eine stär­ke­re räum­li­che Dif­fe­ren­zie­rung bei der Aus­wei­sung der Rei­se­war­nun­gen in Ziel­des­ti­na­tio­nen. Eben­so sind Gesprä­che mit den Ziel-Län­dern zu füh­ren, um zu prü­fen, ob die jewei­li­gen Rei­se­be­schrän­kun­gen vor Ort eben­falls dif­fe­ren­ziert bewer­tet wer­den kön­nen, da von Kreuz­fahrt­tou­ris­ten in ihrer meist abge­schlos­se­nen eige­nen Welt ein gerin­ge­res Infek­ti­ons­ri­si­ko aus­geht. Die durch­ge­führ­ten Coro­na-Tests vor, wäh­rend und nach der Rei­se soll­ten eine Rei­se­rück­kehr ohne Qua­ran­tä­ne ermög­li­chen. Die der­zei­tig gül­ti­gen Qua­ran­tä­ne­re­ge­lun­gen bei der Ein­rei­se nach Deutsch­land soll­ten hier ange­passt, lang­fris­tig ori­en­tiert und bun­des­ein­heit­lich gleich­lau­tend for­mu­liert werden.
Ein gemein­sa­mer digi­ta­ler Kreuz­fahrt-Tou­ris­mus-Gip­fel mit Ver­tre­tern der Bran­che, der Poli­tik und der Indus­trie- und Han­dels­kam­mern kann hier eine ers­te Maß­nah­me für den Start eines struk­tu­rier­ten Dia­logs sein. Die IHK Nord bie­tet sich hier als Mode­ra­tor, Impuls­ge­ber und Dia­log­ge­stal­ter an.
 
Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO Papenburg/Leer

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Wirtschaft

Umsatz­rück­gang und struk­tu­rel­ler Wan­del in der nie­der­säch­si­schen Wirtschaft

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Wirt­schaft in Nie­der­sach­sen 2024: Umsatz­rück­gang trotz stei­gen­der Unternehmenszahlen

Nach einer mehr­jäh­ri­gen Pha­se des Wachs­tums ver­zeich­ne­te die nie­der­säch­si­sche Wirt­schaft im Jahr 2024 erst­mals wie­der einen Umsatz­rück­gang. Wie das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) mit­teilt, sank der Gesamt­um­satz der rund 276.260 umsatz­steu­er­pflich­ti­gen Unter­neh­men um 1,8 % auf cir­ca 746 Mrd. Euro. Im Vor­jahr hat­te die­ser Wert noch bei rund 760 Mrd. Euro gelegen.

Trotz der rück­läu­fi­gen Ein­nah­men stieg die Anzahl der Unter­neh­men im Land um 0,6 % an. Damit setzt sich der seit 2021 beob­ach­te­te Trend einer zuneh­men­den Unter­neh­mens­dich­te wei­ter fort.


Kon­trast­rei­che Ent­wick­lung in den Wirtschaftsabschnitten

Die aktu­el­le Sta­tis­tik offen­bart eine deut­li­che Zwei­tei­lung der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung: Wäh­rend klas­si­sche Indus­trie- und Han­dels­be­rei­che mit Ver­lus­ten kämp­fen, flo­riert der Dienstleistungssektor.

1. Rück­gän­ge in der Pro­duk­ti­on und im Großhandel

Der nega­ti­ve Gesamt­trend wird maß­geb­lich durch zwei Schwer­ge­wich­te der nie­der­säch­si­schen Wirt­schaft bestimmt:

  • Ener­gie­ver­sor­gung: Hier brach der Umsatz um 17,0 % (minus 8,0 Mrd. Euro) ein. Das LSN wer­tet dies als eine Rück­kehr auf das Vor­kri­sen­ni­veau nach den außer­ge­wöhn­li­chen Spit­zen­wer­ten der Jah­re 2022 und 2023.

  • Ver­ar­bei­ten­des Gewer­be: Der Sek­tor ver­zeich­ne­te ein Minus von 5,5 % (16,71 Mrd. Euro). Beson­ders betrof­fen waren der Maschi­nen­bau sowie die Metall­erzeu­gung und ‑bear­bei­tung.

  • Groß­han­del: Wäh­rend im Ein­zel­han­del die Zah­len sta­bil blie­ben, muss­te der Groß­han­del einen Rück­gang von 3,66 Mrd. Euro hin­neh­men. Zudem ver­rin­ger­te sich die Anzahl der steu­er­pflich­ti­gen Unter­neh­men in der gesam­ten Spar­te „Han­del und Kfz-Instand­hal­tung“ um 913 Betriebe.

2. Wachs­tum im Dienst­leis­tungs­sek­tor und Immobilienwesen

Posi­ti­ve­re Signa­le kamen aus dem Dienst­leis­tungs­be­reich, der die Ver­lus­te der Indus­trie jedoch nicht voll­stän­dig kom­pen­sie­ren konnte:

  • Finanz- und Ver­si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen: Ein Plus von 5,06 Mrd. Euro.

  • Frei­be­ruf­li­che, wis­sen­schaft­li­che und tech­ni­sche Dienst­leis­tun­gen: Umsatz­stei­ge­rung um 5,72 Mrd. Euro.

  • Grund­stücks- und Woh­nungs­we­sen sowie Land­wirt­schaft: Die­se Berei­che tru­gen wesent­lich zum Anstieg der Unter­neh­mens­zah­len bei und gene­rier­ten deut­li­che Umsatz­wach­stü­me (zusam­men rund 4,27 Mrd. Euro).


Struk­tu­rel­ler Wan­del erkennbar

Die Daten für das Jahr 2024 ver­deut­li­chen eine struk­tu­rel­le Ver­schie­bung inner­halb der nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts­land­schaft. Weg von den klas­si­schen Pro­duk­ti­ons- und Han­dels­be­rei­chen, hin zu einer stär­ke­ren Gewich­tung dienst­leis­tungs­ori­en­tier­ter Sek­to­ren. Da die Zuwäch­se bei den Dienst­leis­tern die schwe­ren Ein­bu­ßen im Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be und der Ener­gie­ver­sor­gung jedoch nicht aus­glei­chen konn­ten, schließt das Jahr in der Gesamt­bi­lanz nega­tiv ab.

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Wirtschaft

Neue Anlauf­stel­le beglei­tet Struk­tur­wan­del der deut­schen Küstenfischerei

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Ein leben­di­ges Stück Ost­fries­land: Im Dit­zu­mer Hafen lie­gen die Krab­ben­kut­ter der ein­hei­mi­schen Flot­te bereit für den nächs­ten Fang. Die Fische­rei prägt hier noch immer das Ortsbild.

Struk­tur­wan­del an der Küs­te: Neue Anlauf­stel­le für die Fische­rei nimmt Arbeit auf

Die deut­sche Küs­ten­fi­sche­rei an Nord- und Ost­see steht vor einem tief­grei­fen­den Umbruch. Um die­sen Pro­zess aktiv zu beglei­ten, hat die neue Infor­ma­ti­ons- und Koor­di­nie­rungs­stel­le Trans­for­ma­ti­on Fische­rei (IKTF) in der Ham­bur­ger Hafen­Ci­ty ihre Arbeit auf­ge­nom­men. Als zen­tra­le Anlauf­stel­le soll sie Fische­rin­nen und Fischer dabei unter­stüt­zen, den Sek­tor wirt­schaft­lich trag­fä­hig und öko­lo­gisch nach­hal­tig für die Zukunft aufzustellen.

Unter­stüt­zung in schwie­ri­gen Zeiten

Die Her­aus­for­de­run­gen für die Betrie­be sind viel­schich­tig: In der Ost­see set­zen schlech­te Umwelt­be­din­gun­gen den Bestän­den von Dorsch und Hering zu, wäh­rend in der Nord­see der Aus­bau der Off­shore-Wind­ener­gie und neue Schutz­ge­bie­te die ver­füg­ba­ren Fang­ge­bie­te ver­knap­pen. Hin­zu kom­men eine ver­al­te­te Flot­te und ein mas­si­ver Nachwuchsmangel.

Die IKTF, die im Auf­trag des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Land­wirt­schaft, Ernäh­rung und Hei­mat (BMLEH) arbei­tet und am Thü­nen-Insti­tut ange­sie­delt ist, fun­giert hier­bei als:

  • Netz­werk­part­ner: Sie ver­bin­det die Pra­xis mit Poli­tik, Ver­wal­tung und Wissenschaft.

  • För­der­mit­tel-Lot­se: Sie unter­stützt bei der Ver­mitt­lung von Pro­gram­men und zeigt Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten auf.

  • Inno­va­ti­ons­mo­tor: Im Fokus ste­hen Pro­jek­te wie der „Fisch­kut­ter der Zukunft“ mit kli­ma­neu­tra­len Antrie­ben sowie nach­hal­ti­ge Fangtechniken.

Per­spek­ti­ven über das Netz hinaus

Ein wesent­li­cher Schwer­punkt der neu­en Stel­le liegt in der Diver­si­fi­ka­ti­on. Da der rei­ne Fisch­fang oft nicht mehr aus­reicht, rücken alter­na­ti­ve Ein­kom­mens­quel­len in den Fokus. Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Die Erhe­bung von Mee­res­da­ten für die Wis­sen­schaft wäh­rend der Fangfahrten.

  • Tätig­kei­ten im Bereich des Mee­res-Ran­gings oder tou­ris­ti­sche Ausfahrten.

  • Poten­zia­le in der mari­nen Aqua­kul­tur oder der Freizeitfischerei.

„Die Fische­rei prägt seit Jahr­hun­der­ten die Kul­tur der Küs­te“, betont IKTF-Lei­ter Dani­el Schnei­der. Ziel sei es, den Beruf für jun­ge Men­schen wie­der attrak­tiv zu machen und ver­läss­li­che Zukunfts­per­spek­ti­ven zu schaf­fen. Durch den engen Aus­tausch zwi­schen For­schung und Pra­xis sol­len Lösun­gen ent­wi­ckelt wer­den, die den Erhalt der Mee­re mit einer erfolg­rei­chen Wirt­schafts­tä­tig­keit in Ein­klang bringen.

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Wirtschaft

Büro­kra­tie und Netz­hür­den belas­ten Solar­bran­che in Ostrhauderfehn

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Das Foto zeigt (v. l. n. r.): Bur­chard Esters, Nor­bert Pie­per (bei­de CDU Ost­rhau­der­fehn), Tim Schul­te (Geschäfts­füh­rer SEZ Solar), Ulf Thie­le MdL, Ilo­na Schul­te (Geschäfts­füh­re­rin SEZ Solar), Gün­ther Lüken (CDU Ost­rhau­der­fehn) und Ger­win Schul­te (SEZ Solar). Im Vor­der­grund steht ein Solar­ko­cher, der als Demons­tra­ti­ons­ob­jekt die enor­me Leis­tungs­fä­hig­keit der Son­nen­en­er­gie ver­an­schau­licht. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Solar­bran­che in der Büro­kra­tie-Fal­le: Ulf Thie­le zu Besuch bei SEZ Solar in Ostrhauderfehn

Ost­rhau­der­fehn. Maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen und der Mut zur Inno­va­ti­on: Das ist seit über 40 Jah­ren das Erfolgs­re­zept der Son­nen-Ener­gie-Zen­trum GmbH (SEZ Solar) aus Ost­rhau­der­fehn. Was einst in einer Gara­ge begann, ist heu­te ein moder­ner Fami­li­en­be­trieb in zwei­ter Gene­ra­ti­on. Doch trotz des Booms bei Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen brem­sen Büro­kra­tie, Daten­schutz und Netz­pro­ble­me die Bran­che unnö­tig aus.

Der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le besuch­te gemein­sam mit Ver­tre­tern der CDU Ost­rhau­der­fehn die Solar­pio­nie­re Ger­win, Ilo­na und Tim Schul­te, um über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Ener­gie­wen­de vor Ort zu sprechen.

Von der Gara­ge zum Bran­chen­pio­nier: 40 Jah­re Erfahrung

Die Geschich­te von SEZ Solar ist eine ech­te ost­frie­si­sche Erfolgs­sto­ry. Ilo­na und Ger­win Schul­te wag­ten bereits vor vier Jahr­zehn­ten den Schritt in den damals völ­lig neu­en Markt der alter­na­ti­ven Ener­gien. „Gro­ße Ideen ent­ste­hen oft im Klei­nen. Die Umset­zung hier ist sehr boden­stän­dig und beein­dru­ckend“, lob­te Ulf Thie­le die Ent­wick­lung des mit­tel­stän­di­schen Unternehmens.

Wäh­rend in den Grün­dungs­jah­ren die Solar­ther­mie im Fokus stand, liegt der Schwer­punkt heu­te auf hoch­mo­der­nen Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen. Geschäfts­füh­rer Tim Schul­te führt die­se Tra­di­ti­on fort, wobei die indi­vi­du­el­le Bera­tung der Kun­den für das Team an ers­ter Stel­le steht.

Büro­kra­tie und Netz­an­schluss als „Brems­klotz“

Trotz der tech­ni­schen Eta­blie­rung schil­der­te Fami­lie Schul­te im Gespräch die mas­si­ven Hür­den im Tagesgeschäft:

  • Zunah­me der Doku­men­ta­ti­on: Frü­her reich­te eine Sei­te für die Anmel­dung beim Netz­be­trei­ber. Heu­te for­dern Netz­ge­sell­schaf­ten umfang­rei­che tech­ni­sche Unter­la­gen, was zu lan­gen Bear­bei­tungs­zei­ten und for­ma­len Rück­wei­sun­gen führt.

  • Ver­al­te­te Netz­in­fra­struk­tur: Die Nie­der­span­nungs­net­ze in Ost­fries­land sind his­to­risch auf Strom­be­zug, nicht auf die mas­si­ve Ein­spei­sung durch Solar­an­la­gen ausgelegt.

  • Daten­schutz-Hür­den: Stren­ge Daten­schutz­re­geln erschwe­ren die digi­ta­le Ver­net­zung und den Auf­bau soge­nann­ter Smart Grids (intel­li­gen­te Stromnetze).

Ulf Thie­le kri­ti­sier­te in die­sem Zusam­men­hang die aktu­el­le Lan­des­po­li­tik: „Büro­kra­tie macht uns nicht hand­lungs­fä­hi­ger, son­dern bremst den Erfin­der­geist aus. Die Lan­des­re­gie­rung bleibt hin­ter ihren Ver­spre­chen zur Büro­kra­tie­ent­las­tung zurück.“

Spei­cher­tech­no­lo­gie und bidi­rek­tio­na­les Laden

Ein wei­te­res zen­tra­les The­ma war die Spei­cher­tech­no­lo­gie. Schul­tes beton­ten das Poten­zi­al des bidi­rek­tio­na­len Ladens. Hier­bei die­nen Elek­tro­fahr­zeu­ge als mobi­le Spei­cher, die Strom bei Bedarf wie­der ins Haus­netz zurück­spei­sen kön­nen. Thie­le for­der­te hier mehr Enga­ge­ment der Auto­mo­bil­her­stel­ler, die­se Tech­nik seri­en­mä­ßig und flä­chen­de­ckend anzubieten.

War­nung vor aggres­si­vem Wett­be­werb und „Drü­cker­me­tho­den“

Mit Sor­ge betrach­ten die Exper­ten von SEZ Solar den zuneh­men­den Wett­be­werbs­druck durch bran­chen­frem­de Ver­triebs­fir­men. Die­se arbei­ten oft mit Sub­un­ter­neh­men statt eige­nem Per­so­nal und set­zen auf aggres­si­ve Call­cen­ter-Akqui­se oder Haustürgeschäfte.

Ulf Thie­le mahn­te zur Vor­sicht: „Bei sol­chen Ange­bo­ten ste­hen Qua­li­tät und Wirt­schaft­lich­keit sel­ten im Mit­tel­punkt. Gut geführ­te Fach­be­trie­be, die sich an Regeln hal­ten, dür­fen nicht das Nach­se­hen gegen­über aggres­si­ven Drü­cker­me­tho­den haben.“

Fazit und poli­ti­scher Ausblick

Ulf Thie­le ver­sprach, die Impul­se aus Ost­rhau­der­fehn in die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit ein­flie­ßen zu las­sen. Hand­lungs­be­darf sieht der Abge­ord­ne­te vor allem bei:

  1. Dem kon­se­quen­ten Büro­kra­tie­ab­bau in Genehmigungsverfahren.

  2. Der Beschleu­ni­gung von Netz­an­schlüs­sen.

  3. Der Schaf­fung fai­rer Wett­be­werbs­be­din­gun­gen für das regio­na­le Handwerk.


 

 

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Haus­hal­te gesucht: 90 Euro Prä­mie für digi­ta­le Ausgabenerfassung

Haus­halt­be­fra­gung 2026: Digi­ta­le Kas­sen­bon-Erfas­sung und 90 Euro Prämie Das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) geht neue Wege bei der Erfas­sung...

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Hei­mat­mu­se­um Leer star­tet in die Som­mer­sai­son und Osterzeit

Früh­lings­er­wa­chen im Hei­mat­mu­se­um Leer: Neue Öff­nungs­zei­ten und span­nen­de Ostererlebnisse Mit dem Ein­zug des Früh­lings öff­net das Hei­mat­mu­se­um Leer sei­ne Türen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

Blaulicht

Land­kreis Leer — Angriff auf Poli­zei, Sach­be­schä­di­gung und Unfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.03.2026     Sach­be­schä­di­gung ++ Trun­ken­heits­fahrt, Wider­stand und Fest­nah­me ++ Verkehrsunfall   ...

auch inter­es­sant:

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

Veranstaltung

Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...