Veranstaltung
Neue Ausstellung im Kunsthaus Leer: „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“
Neue Ausstellung im Kunsthaus Leer: „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“
Ein Blick auf Ostfriesland in Farbe, Struktur und Poesie
Das Kunsthaus Leer lädt ab dem 2. November 2025 zur neuen Ausstellung „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“ ein. Die Schau präsentiert rund 60 Werke regionaler Künstlerinnen und Künstler, die im vergangenen Jahr dank der Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung LeerWittmund in die Sammlung aufgenommen werden konnten.
„Zu sehen sind Gemälde, Grafiken, Künstlerbücher sowie Mail Art von Hilke Deutscher, Herbert Müller, Uwe Schierholz (†) und Ahlrich van Ohlen.“
Vielfalt regionaler Handschriften
Die Leeraner Künstlerin Hilke Deutscher begeistert mit poesievollen Landschaftsaquarellen, in denen das Wechselspiel von Licht, Farbe und Atmosphäre im Mittelpunkt steht. Ihre Arbeiten wirken wie zarte Momentaufnahmen des Innehaltens – stille Beobachtungen einer Natur, die in Bewegung ist und zugleich Ruhe ausstrahlt.
Herbert Müller, Maler aus Fehnhusen, widmet sich den ostfriesischen Gehöften, Dörfern und Stadtansichten. Seine Werke verbinden handwerkliche Präzision mit einer tiefen emotionalen Verankerung in der Region zwischen Deichen, Weiden und Kanälen. So verwandelt er das Alltägliche in zeitlose Kompositionen, die das Wesen Ostfrieslands spürbar machen.
Der Druckgrafiker Uwe Schierholz (†) nähert sich dem Thema Ostfriesland auf abstrakte Weise. Seine Darstellungen von Industrieanlagen und Arbeitslandschaften werden in Farbflächen und Strukturen aufgelöst. Das Technische verliert hier seine Schwere und verwandelt sich in eine visuelle Poesie aus Form, Rhythmus und Kontrast.
Kunst als Sammlung und Erinnerung
Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung ist die Präsentation von Künstlerbüchern und Mail-Art-Arbeiten des Rasteder Druckgrafikers Ahlrich van Ohlen. Diese Werke wurden 2024 dem Kunsthaus Leer als Schenkung überlassen und erweitern den Blick über die Region hinaus.
Die Exponate zeigen, wie eng die Kunst in Ostfriesland mit der internationalen Kunstszene vernetzt ist. Van Ohlens Arbeiten verdeutlichen den Gedanken des künstlerischen Dialogs – ein Austausch über Grenzen hinweg, bei dem Kunst zur Sprache zwischen Menschen und Regionen wird.
Das Kunsthaus Leer als kulturelles Zentrum der Region
Die Sammlungspräsentationen des Kunsthauses Leer sind längst fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Ostfriesland. Sie würdigen die Arbeit regionaler Künstlerinnen und Künstler und machen sichtbar, wie lebendig die Kunst in der Region ist.
Mit der Ausstellung „Neue Werke II“ führt das Kunsthaus seine erfolgreiche Reihe fort. Das Haus zeigt nicht nur neue Zugänge zur eigenen Sammlung, sondern auch, wie sich Kunst in Ostfriesland stetig weiterentwickelt – zwischen Tradition, Moderne und individueller Handschrift.
Ausstellung, Öffnungszeiten und Eintritt
Die Ausstellung „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“ im Kunsthaus Leer ist vom 2. November 2025 bis zum 11. Januar 2026 geöffnet.
🕑 Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag sowie Sonntag, jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr.
🎟 Eintritt:
Der Eintritt ist frei.
Fazit: Ostfriesland in neuen Perspektiven
Mit der neuen Sammlungspräsentation zeigt das Kunsthaus Leer einmal mehr, dass regionale Kunst weit über ihre geografischen Grenzen hinausstrahlen kann. Zwischen poetischer Landschaft, architektonischer Realität und abstrakter Struktur entsteht ein facettenreiches Bild Ostfrieslands – geprägt von Künstlern, die ihre Heimat mit Kopf, Herz und Farbe neu entdecken.
Besuch und Kontakt
Kunsthaus Leer – Archiv für Kunst aus Ostfriesland
Leitung: Susanne Augat M. A.
Turnerweg 5
26789 Leer (Ostfriesland)
Telefon: 0491 926‑1531
Fax: 0491 926‑1532
www.kunsthaus-leer.de
E‑Mail: info@kunsthaus-leer.de
Öffnungszeiten während laufender Ausstellungen:
Dienstag bis Donnerstag sowie Sonntag: 14:00–17:00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist frei.
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Heimatmuseum Leer startet in die Sommersaison und Osterzeit
Frühlingserwachen im Heimatmuseum Leer: Neue Öffnungszeiten und spannende Ostererlebnisse
Mit dem Einzug des Frühlings öffnet das Heimatmuseum Leer seine Türen wieder für die Sommersaison. Ab dem 1. April 2026 gelten die erweiterten Besuchszeiten, die bis zum 31. Oktober Bestand haben. Das Museum ist in diesem Zeitraum jeweils dienstags bis sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr zugänglich. Montags bleibt das Haus regulär geschlossen.
Für besondere Anlässe wie Schulführungen, Gruppenreisen, museumspädagogische Programme oder Kindergeburtstage besteht zudem die Möglichkeit, Termine individuell außerhalb der Standardzeiten zu vereinbaren (Kontakt: info@heimatmuseum-leer.de oder Tel. 0491 2019).
Ostern im Museum
Auch über die Osterfeiertage bietet das Heimatmuseum verlässliche Anlaufpunkte für Kulturinteressierte und Ausflügler. Während das Haus am Karfreitag (3. April) geschlossen bleibt, sind die Ausstellungen am Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 11:00 bis 17:00 Uhr für das Publikum geöffnet.
Ein besonderes Highlight im lokalen Osterbrauchtum bildet der Ostermontag, 6. April: Ab 12:00 Uhr lädt das traditionelle Eiertrüllen am Plytenberg zum Mitmachen und Zuschauen ein.
Abenteuer für Familien: Mit der Taschenlampe durch die Geschichte
Bereits einen Abend vor dem offiziellen Start der Sommersaison wartet ein besonderes Erlebnis auf kleine und große Entdecker. Am Dienstag, den 31. März 2026, findet von 19:00 bis 20:30 Uhr die Aktion „Museum am Abend“ statt.
Wenn es draußen dunkel wird und die Dielen im historischen Gebäude leise knarzen, entfaltet das Museum eine ganz eigene Atmosphäre. Ausgerüstet mit Taschenlampen begeben sich die Teilnehmer auf eine spannende Spurensuche nach historischen Gegenständen, die im fahlen Lichtkegel oft ganz anders wirken als am Tag.
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Kosten: Kinder 4,00 €, Erwachsene 6,00 €, Familienkarte 12,50 €
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Anmeldung: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl von maximal 20 Personen ist eine vorherige Anmeldung unter Tel. 0491 2019 oder per E‑Mail an info@heimatmuseum-leer.de erforderlich.
Weitere Details zum Programm und zu den Ausstellungen sind auf der Webseite www.heimatmuseum-leer.de zu finden.
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Lokal
Vortrag in Leer: Biografien von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen
Bildrechte: LBZH BS — Martin Bein
Überleben nach dem Grauen: Vortrag über Biografien aus dem KZ Bergen-Belsen in Leer
LEER. Die Folgen der nationalsozialistischen Verfolgung prägten Überlebende der Konzentrationslager oft ein Leben lang – sowohl physisch als auch psychisch. Am Sonntag, den 26. April, beleuchtet die Historikerin Diana Gring in der Ehemaligen Jüdischen Schule Leer die vielfältigen Lebenswege dieser Menschen zwischen Extremtraumatisierung und Bewältigung.
Einblick in lebensgeschichtliche Zeugnisse
Viele Verfolgte konnten erst Jahrzehnte nach ihrer Befreiung über das Erlittene sprechen. Einige von ihnen wurden zu aktiven Zeitzeugen, die es bis heute als ihre Aufgabe verstehen, vor Antisemitismus und Rechtsradikalismus zu warnen. Referentin Diana Gring, Kuratorin in der Gedenkstätte Bergen-Belsen (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten), bringt eine besondere Expertise in diesen Nachmittag ein: Seit mehr als 20 Jahren führt sie lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden des Holocaust und anderen Zeitzeugen durch. Ihr Vortrag ermöglicht einen tiefen Einblick in die Biografien von Überlebenden des KZ Bergen-Belsen.
Termin der Veranstaltung
Der Vortrag beginnt um 16:00 Uhr in der Gedenk- und Begegnungsstätte Ehemalige Jüdische Schule Leer. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesem wichtigen Austausch über die Aufarbeitung von Extremtraumatisierungen teilzunehmen.
Eckdaten der Veranstaltung:
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Was: Vortrag von Diana Gring über Überlebende des KZ Bergen-Belsen
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Wann: Sonntag, 26. April, 16:00 Uhr
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Wo: Ehemalige Jüdische Schule Leer

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Blau-weiß-schwarze Nacht: Die HSV-Kultband kehrt nach Hinte zurück!
Ein Hauch von Volkspark in Ostfriesland: Die Rückkehr der blau-weiß-schwarzen Nacht
HINTE / EMDEN – Wenn sich das Live Music Center (LMC) in Hinte am 28. März 2026 in ein Meer aus Blau, Weiß und Schwarz verwandelt, markiert dies weit mehr als ein gewöhnliches Konzert. Es ist das lang ersehnte Revival einer Tradition, die Fußball-Leidenschaft und Live-Kultur auf einzigartige Weise miteinander verknüpft.
Zwei Jahre mussten die Fans und Freunde des Hamburger Sport Vereins (HSV) warten, nun ist es offiziell: Zur dritten Auflage der „Blau-weiß-schwarzen Nacht“ kehrt mit ABSCHLACH! die unangefochtene Haus- und Hofband des Traditionsvereins zurück nach Ostfriesland. Es ist ein Gastspiel mit Symbolkraft, denn seit ihrem letzten Besuch im März 2024 hat sich die sportliche Welt der Hanseaten gewandelt – der HSV ist zurück im Oberhaus der Bundesliga, und die Band hat diesen Weg als musikalische Instanz im Volksparkstadion fest begleitet.
Hymnen für das „Wohnzimmer“ in Hinte
Die Setliste für den Abend in Hinte verspricht eine emotionale Reise durch die jüngere Vereinshistorie. Mit neuen Hits wie „Drei Farben“ oder der gefühlvollen Hymne „Willkommen zu Hause“ haben sich ABSCHLACH! endgültig als „Stadionband“ etabliert. Doch es ist nicht nur die Musik, die diesen Abend auszeichnet. Es ist die „Stadionshow“, die das LMC-Publikum regelmäßig in Ekstase versetzt.
Unterstützung erhalten die Hamburger von den Emder Lokalmatadoren The Beerbusters. Die Formation, bekannt für ihren mitreißenden „Happy Metal“, fungiert als idealer Eröffner des Abends. Besonders für Gitarrist Gonny schließt sich hier ein Kreis: Als bekennender HSVer teilt er die Bühne erneut mit seinen persönlichen Helden aus der Hansestadt.
Ein Fest für die gesamte Fußballfamilie
LMC-Chef Sascha Weddermann betont den verbindenden Charakter der Veranstaltung. „Schon 2019 und 2024 hatten wir eine tolle, friedliche Stimmung unter Gleichgesinnten“, erinnert sich der Betreiber. Dabei sei die Einladung ausdrücklich nicht nur an Anhänger des HSV gerichtet. Die vergangenen Konzerte hätten gezeigt, dass auch Fans anderer Vereine die besondere, friedliche Atmosphäre genossen und gemeinsam mit den HSVern gefeiert haben – ein starkes Zeichen für die integrative Kraft des Sports und der Musik.
Service-Informationen
Interessierte sollten sich den Vorverkauf frühzeitig sichern. Tickets sind online über das Portal des Live Music Centers zum Preis von 24,00 Euro erhältlich. Kurzentschlossene können Karten für 29,00 Euro an der Abendkasse erwerben.
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Datum: 28. März 2026
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Ort: Live Music Center Emden (LMC), Hinte
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Einlass: 19:00 Uhr
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Beginn: 20:00 Uhr
Matjes-Power für die HSV-Nacht: Erst schlemmen, dann rocken!
Bevor am 28. März 2026 im Live Music Center Hinte die blau-weiß-schwarzen Fahnen wehen, braucht jeder Fan die richtige Stärkung. Was passt besser zu einem Hamburger Kult-Abend mit „ABSCHLACH!“ als eine echte Emder Delikatesse?
In unserer aktuellen Rezeptfolge der Emder Matjes-Delikatessen präsentieren wir Ihnen den idealen „Unterbau“ für eine lange Konzertnacht: den Strammen Max vom Emder Matjes.

Emder Matjes-Delikatessen
Der „Stramme Max“ von der Küste
Mit krossem Bacon, Gold-Matjes und Spiegelei
Der „Stramme Max“ ist in ganz Deutschland als kräftige Mahlzeit bekannt – doch in der Seehafenstadt Emden bekommt dieser Klassiker eine maritime Seele. In dieser Variante verwandelt sich das rustikale Abendbrot in ein delikates, norddeutsches Baguette. Die salzige Milde des Emder Matjes trifft hier auf den herzhaften Biss von krossem Bacon. Eine Kombination, die so manchen Landratten-Gaumen überraschen wird, aber unter Kennern als echter Geheimtipp gilt.
Für 4 Personen – Deftig, frisch und typisch norddeutsch.
Wat wi bruukt (Die Zutaten)
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4 echte Emder Matjesfilets (in feinem Öl)
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4 knusprige Baguette-Brötchen (zum Aufbacken)
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4 Scheiben würziger Bacon (Frühstücksspeck)
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4 frische Landeier
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2 knackige Gewürzgurken (süß-sauer)
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Gute Butter
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Salz & Pfeffer aus der Mühle
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Extra-Tipp: Ein kleiner Klecks mittelscharfer Senf
So ward dat maakt (Die Zubereitung)
1. Das Fundament: Heizen Sie den Ofen vor und backen Sie die Baguette-Brötchen goldbraun auf, bis sie herrlich duften und knuspern. In der Zwischenzeit lassen Sie in einer Pfanne den Bacon langsam aus, bis er richtig kross ist. Nehmen Sie den Speck heraus und braten Sie im verbliebenen Fett (oder einem Klecks Butter) die vier Spiegeleier. Tipp: Wer es besonders „stramm“ mag, brät die Eier in einer Form, damit sie perfekt auf das Baguette passen.
2. Der Belag: Schneiden Sie die ofenwarmen Brötchen auf und bestreichen Sie die Unterseiten großzügig mit Butter. Wer mag, gibt hier schon den kleinen Tupfer Senf als „Pfiff“ hinzu. Schneiden Sie die Gewürzgurken in feine, fächerartige Streifen.
3. Das Schichten: Legen Sie nun je ein zartes Emder Matjesfilet auf das Butter-Baguette. Darauf betten Sie die Gurkenstreifen und den krossen Bacon.
4. Das Finale: Krönen Sie das Ganze mit dem heißen Spiegelei. Eine Prise Pfeffer (Salz nur vorsichtig, da Matjes und Bacon bereits würzig sind) darüber geben, den Baguette-Deckel auflegen und leicht andrücken.
Anrichten & Genießen: Servieren Sie diesen maritimen Max am besten noch warm. Dazu passt ein kühles Herbes aus der Region oder ein kräftiger Ostfriesentee. Guten Appetit – oder wie wir sagen: Loot di dat smecken!























