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Leser­brief — Stadtbusfahrten

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Leser­brief* zum The­ma Stadtbusfahrten

Sehr geehr­te Redak­ti­on vom Lese­r­ECHO, zu Ihrem Arti­kel im Lese­r­echo und zu o.a. The­ma, möch­te ich als über­zeug­te Bus­fah­re­rin, zu mei­nen dies­be­züg­li­chen Erfah­run­gen in Leer und ins­ge­samt zu die­sem The­ma, eini­ge Anmer­kun­gen machen. Ähn­li­ches hat­te ich mal der Par­tei der Grü­nen geschrie­ben, aber offen­sicht­lich mit wenig Erfolg.

Ich woh­ne seit eini­gen Jah­ren in Leer. Zu Beginn fiel es mir schwer, mich in die­sem Bus­sys­tem über­haupt zu ori­en­tie­ren, da:

  • an den Bus­hal­te­stel­len kei­ne oder ver­al­te­te Fahr­plä­ne aushängen
  • es kei­ne Über­sicht zur Gesamt-Fahr­ten­rou­te (incl. Umstei­ge­punk­te) der ein­zel­ne Bus­li­ni­en an den Hal­te­stel­len gibt
  • man oft nicht erken­nen kann, wie die Hal­te­stel­le heißt
  • manch­mal Hal­te­stel­len, wie z.B. am Bahn­hof auf der einen Sei­te Unkel und auf der ande­ren Sei­te Post heißen
  • vie­le Bus­hal­te­stel­len für mich Namen ohne ersicht­li­chen Bezug hat­ten (z.B. Leding-Wil­ken, Stak­lies, Unkel etc.) und man erst her­aus fin­den muss, wo ein­zel­ne Hal­te­stel­len liegen

Dazu kom­men Rou­ten, die es schwie­rig machen, so ein­fa­che Zie­le wie z. B. Mul­ti-Süd oder das Rat­haus zu erreichen.

Selbst wenn es jetzt an den Hal­te­stel­le Post/Unkel einen Kno­ten­punkt zum erleich­ter­ten Umstei­gen geben soll­te, bleibt dies für Orts­frem­de schwie­rig, da z.B. die Zeh­ner-Fahr­kar­ten nur mit Datum abge­zeich­net (vom Fah­rer) wer­den. Es gibt kei­ne Uhr­zeit, die nach­weist, wann ich in den ers­ten Bus ein­ge­stie­gen bin. Also muss ich dem Bus­fah­rer Bescheid sagen, dass ich umstei­gen möch­te. Anders müss­te man im zwei­ten Bus noch ein­mal bezah­len, da der neue Bus­fah­rer ja nicht wüss­te, dass man nur umge­stie­gen ist. Ganz schön schwie­rig für Orts­frem­de und Urlauber.

In den meis­ten Städ­ten ist der Kno­ten­punkt am Bahn­hof, der dann auch so benannt wird, damit jeder weiß, dass er hier in die Bahn, auf ande­re nicht-städ­ti­sche Bus­li­ni­en und in städ­ti­sche Bus­se umstei­gen kann.

Damit sind wir bereits beim nächs­ten Pro­blem. Es ist schön, wenn jetzt die Schul­bus­se auf­ein­an­der abge­stimmt sind. Aber wer z.B. als Feri­en­gast mit der Bahn abrei­sen möch­te„ wird schnell bemer­ken, dass er mor­gens weder ein Taxi bekommt (die Schul­kin­der wer­den trans­por­tiert), noch die Bus­li­ni­en auf die Abfahrts­zei­ten der Züge abge­stimmt sind. Das soll­te eigent­lich in einer Tou­ris­mus Regi­on mög­lich sein.

Bis­her muss­te man z.B. als Feri­en­gast in Leer, der zum Bahn­hof möch­te, erst ein­mal im Inter­net her­aus­fin­den, wel­che Bus­se um wel­che Uhr­zeit dort hin fah­ren. Dann muss­te man oben­drein noch her­aus­fin­den, dass Unkel die Bezeich­nung für die Hal­te­stel­le in der Nähe des Bahn­hofs ist und von dort zum Bahn­hof zurück lau­fen. Dies ist in einer Feri­en­re­gi­on etwas destruktiv.

Da ich Tages­frei­zeit habe und ger­ne spa­zie­ren gehe, begeg­nen mir durch­aus Tou­ris­ten, alte, aber auch jun­ge Leu­te, die mit dem Sys­tem in Leer nicht klar kommen.

Ein wei­te­rer Punkt ist, dass nicht vie­le Bus­se fah­ren. Das ist in vie­ler­lei Hin­sicht ein Pro­blem. Zum einen sind Hin- und Rück­fahr­ten nicht auf­ein­an­der abge­stimmt. Wenn ich z.B. und 8:51 bei Leding-Wil­ken ein­stei­ge, bin ich ca. 9:10h in der Innen­stadt. Wenn ich dort nur eine Klei­nig­keit zu erle­di­gen habe, muss ich aber bis 11:20h war­ten, bis ein Bus zurück nach Loga fährt. Die Alter­na­ti­ve ist sich ein ein Taxi zu neh­men. Genau­so geht es einem abends oder am Wochen­en­de. Ein Essen mit Freun­den ist nicht drin, da der letz­te Bus Rich­tung Loga bereits um 19:00h fährt. Sams­tags fährt um 14:00h der letz­te Bus Rich­tung Loga. Sonn­tags fah­ren kei­ne Bus­se. Immer ist die Alter­na­ti­ve ein Fahrt mit dem Taxi. Inso­fern kauft man sich bes­ser kei­ne Monats­kar­te, da man immer zwi­schen Bus und Taxi hin und her wech­seln muss. Ein auf die Dau­er teu­res Ver­gnü­gen. Das ist für eine Stadt – in der nicht alle ein hohes Ein­kom­men haben – eigent­lich so nicht hin­nehm­bar. Eine regel­mä­ßi­ge Tak­tung der Bus­se an allen Tagen wäre zumin­dest hilfreich.

Erschwe­rend hin­zu kommt, dass die Bus­se zu unter­schied­li­chen Uhr­zei­ten jeweils ande­re Rou­ten fah­ren. Wohl­ge­merkt: ein und die­sel­be Linie hat unter­schied­li­che Fahrt­rou­ten. Man muss immer einen Fahr­plan bei sich haben, um zu sehen, ob man evtl. zu einer ande­ren Hal­te­stel­le gehen muss. Das macht das Bus­fah­ren in Leer nicht attraktiver.

Auch das Zahl­sys­tem ist sehr undurch­sich­tig. Weder im Bus selbst, noch im Inter­net erhält man eine Über­sicht, was wel­che Stre­cken kos­ten. Man muss immer den Fah­rer fra­gen und hat kei­ne Mög­lich­keit zur Kon­trol­le. Als ich nach Leer-Loga gezo­gen war, habe ich erst nach einem hal­ben Jahr zufäl­lig bemerkt, dass ich an der Hal­te­stel­le Leding-Wil­ken noch einen höhe­ren Fahr­preis zah­len muss, wäh­rend ich beim Ein­stieg an der Hal­te­stel­le Stak­lies nur einen gerin­ge­ren Fahr­preis zah­le. Bei­de Hal­te­stel­len lie­gen in Loga. Für mich eine unver­ständ­li­che Preisgestaltung.

Dann fehlt m.E. auch die Mög­lich­keit ein Ticket für Kurz­stre­cken zu erwer­ben. In den meis­ten Städ­ten gibt es die­se Mög­lich­keit; ein­fach für einen güns­ti­gen Preis 2–3 Hal­te­stel­len zu fah­ren. Dies bedeu­tet i.d.R eine zusätz­li­che Aus­las­tung der Busse.

Anzei­ge:

Heut­zu­ta­ge gibt es doch viel­fäl­ti­ge Wege finan­zi­el­le Mit­tel zu rekru­tie­ren. Man könn­te anstel­le Hal­te­stel­len nach Läden zu benen­nen, die es schon seit Jahr­zehn­ten nicht mehr gibt, Hal­te­stel­len mit einem Namen z.B. nach Stra­ßen oder Plät­zen benen­nen. So könn­te z.B. die Hal­te­stel­le Unkel in Bahn­hof umbe­nannt wer­den. Gleich­zei­tig könn­te gegen Zah­lung eines ent­spre­chen­den Ent­gel­tes der Zusatz Bahn­hof – Kauf­haus Lef­fers genannt wer­den. Eine schö­ne Rekla­me, wenn dies im Bus so ange­zeigt oder benannt wird. Ande­re Städ­te sind in der Rekru­tie­rung von Gel­dern weit­aus fin­di­ger. An jeder Hal­te­stel­le könn­te man eine Wer­be­flä­che gestal­ten, usw. .

In Stoß­zei­ten kom­men die Bus­se oft mit viel Ver­spä­tung an den Hal­te­stel­len an. Man steht dumm in der Gegend rum und weiß nicht, ob und wann der Bus kommt. Das ist sehr ärger­lich, wenn man an vie­len Hal­te­stel­len noch zu allen Jah­res­zei­ten ohne Unter­stand dem Wet­ter aus­ge­setzt ist und es kei­ne Sitz­ge­le­gen­heit an den Hal­te­stel­len gibt. Gera­de für älte­re Mit­bür­ger ist dies beschwer­lich. Ein Infor­ma­ti­ons­sys­tem (evtl. Inter­net, App., etc.) gibt es nicht. Selbst eine App. kann man gewinn­brin­gend vermarkten.

Wenn ich mich mit älte­ren Leu­ten unter­hal­te, scheu­en die­se (obwohl sie nicht mehr in der Lage sind mit dem Rad zu fah­ren) die Bus­fahrt, da sie schlicht­weg kei­nen Durch­blick beim Sys­tem in Leer haben.

Ein nicht nur juris­tisch bedenk­li­che Zustand. Es drängt sich einem der Ein­druck auf, dass bei dem The­ma Bus­fah­ren in Leer fort­lau­fend Per­so­nen mit­be­stim­men, die das Bus­sys­tem in Leer nie nut­zen. Andern­falls wären sol­che Zustän­de nicht über Jah­re mög­lich. Ande­re Städ­te geben sich Mühe den Bus­ver­kehr für alle Ein­woh­ner attrak­tiv zu gestalten.

Ich habe nur noch wenig Hoff­nung, dass es mög­lich sein soll­te, die­se seit Jah­ren ver­trau­ten Pfa­de zu ver­las­sen und das Bus­fah­ren in Leer zeit­ge­mäß zu gestalten.

Mit freund­li­chen Grüßen

Elke Mül­ler


Hin­weis der Redaktion

*Leser­brie­fe geben nicht unbe­dingt die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. Die Redak­ti­on behält sich Kür­zun­gen vor. Sie haben eine ande­re Mei­nung zu die­sem The­ma oder möch­ten etwas dazu ergän­zen? Dann schrei­ben Sie Ihren Kom­men­tar oder eige­nen Leser­brief an: info@leserecho.de — Betr. Leserbrief

Links zu die­sem The­ma — her­aus­ge­sucht von der Lese­r­ECHO Redaktion:

Nah­ver­kehrs­plan 2019 — 2023  für den Land­kreis Leer

Stadt­bus­ver­kehr ab 2021 – Vertragsunterzeichnung

Jacobs Rei­se­dienst


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Hei­zungs-Wen­de: War­um neue Öl- und Gas­hei­zun­gen zur lang­fris­ti­gen Kos­ten­fal­le werden

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Neu­es Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz ver­ab­schie­det: Mehr Frei­heit bei der Heizungswahl

Der Bun­des­tag und der Bun­des­rat haben das neue Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz ver­ab­schie­det. Es ersetzt das bis­he­ri­ge Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz und mar­kiert einen Kurs­wech­sel in der Kli­ma­po­li­tik für den Gebäu­de­sek­tor: Weg von star­ren Vor­ga­ben, hin zu mehr Tech­no­lo­gie­of­fen­heit, Eigen­ver­ant­wor­tung und Planungssicherheit.

Nach­dem das Bun­des­ka­bi­nett den Ent­wurf bereits im Mai auf den Weg gebracht hat­te, tritt das Gesetz nach der nun erfolg­ten Ver­kün­dung in Kraft. Ziel der Bun­des­re­gie­rung ist es, den Kli­ma­schutz all­tags­taug­lich zu gestal­ten und Haus­ei­gen­tü­mern die Ent­schei­dungs­ge­walt über ihre Heiz­tech­nik zurückzugeben.

Ende der 65-Prozent-Vorgabe

Die zen­tra­le Ände­rung: Die gesetz­li­che Pflicht, bei jedem Hei­zungs­tausch einen Anteil von min­des­tens 65 Pro­zent erneu­er­ba­rer Ener­gien ein­zu­hal­ten, ent­fällt. Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer kön­nen künf­tig selbst ent­schei­den, wel­che Hei­zungs­art sie in Neu- und Bestands­bau­ten instal­lie­ren möch­ten. Neben kli­ma­freund­li­chen Lösun­gen wie Wär­me­pum­pen, Fern­wär­me­an­schlüs­sen, hybri­den Model­len oder Bio­mas­se­hei­zun­gen bleibt der Ein­bau von Gas- und Ölhei­zun­gen wei­ter­hin möglich.

Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2045 durch schritt­wei­se Beimischung

Um die Kli­ma­zie­le für das Jahr 2045 zu errei­chen, setzt das Gesetz auf eine schritt­wei­se Dekar­bo­ni­sie­rung der Brenn­stof­fe. Für Gas- und Ölhei­zun­gen gilt:

  • Bio­trep­pe: Ab 2029 wird die Bei­mi­schung eines ver­bind­li­chen Bio­an­teils schritt­wei­se verpflichtend.

  • Grün­gas­quo­te: Für die ab 2028 grei­fen­de Grün­gas­quo­te wird die Bun­des­re­gie­rung bis zum 1. Dezem­ber 2026 ein geson­der­tes Gesetz vorlegen.

Zudem wur­den Schutz­me­cha­nis­men für Mie­te­rin­nen und Mie­ter vor über­höh­ten Neben­kos­ten sowie Här­te­fall­re­ge­lun­gen für Ver­mie­ten­de bei der CO2-Kos­ten­auf­tei­lung in das Gesetz aufgenommen.

Über­ar­bei­te­te För­de­rung ab 21. Juli 2026

Die staat­li­che Hei­zungs- und Gebäu­de­för­de­rung (BEG) wird fort­ge­setzt und auf eine neue, sozi­al aus­ge­wo­ge­ne­re Basis gestellt. Die ange­pass­ten För­der­be­din­gun­gen tre­ten am 21. Juli 2026 in Kraft.

Die Kern­punk­te der neu­en Förderung:

  • Gestaf­fel­ter Ein­kom­mens­bo­nus: Für Haus­hal­te mit einem Ein­kom­men unter 30.000 Euro steigt der Bonus von 30 auf 40 Pro­zent. Haus­hal­te bis 40.000 Euro erhal­ten 30 Pro­zent, bis 50.000 Euro zehn Pro­zent Bonus.

  • Kin­der­zu­schlag: Fami­li­en pro­fi­tie­ren von einem neu­en Zuschlag, der das für den Bonus zugrun­de geleg­te Ein­kom­men ein­ma­lig um 10.000 Euro reduziert.

  • För­der­de­ckel: Die för­der­fä­hi­gen Kos­ten wer­den auf maxi­mal 28.000 Euro begrenzt (bis­her 30.000 Euro), wobei die­se Decke­lung künf­tig halb­jähr­lich um 750 Euro sinkt.

  • Kli­ma­ge­schwin­dig­keits­bo­nus: Der Bonus für den vor­zei­ti­gen Hei­zungs­tausch wird zeit­lich gestreckt und schritt­wei­se reduziert.

Infor­ma­tio­nen zur Antrag­stel­lung sowie zur tech­ni­schen Umstel­lungs­pha­se der KfW (9. bis 20. Juli) stellt die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau bereit.

Aus­blick

Die Bun­des­re­gie­rung plant, das Gesetz im Jahr 2030 hin­sicht­lich sei­nes Bei­trags zu den Kli­ma­schutz­zie­len im Gebäu­de­sek­tor zu eva­lu­ie­ren. Par­al­lel dazu erfolgt die Umset­zung der EU-Gebäu­de­richt­li­nie (EU) 2024/1275 in natio­na­les Recht, um die Gesamt­ener­gie­ef­fi­zi­enz von Gebäu­den wei­ter zu steigern.

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Dro­gen­han­del in der Regi­on: 20-Jäh­ri­ger nach groß ange­leg­ter Durch­su­chung in Haft

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Gro­ßer Ermitt­lungs­er­folg: Haupt­be­schul­dig­ter nach Dro­gen­fund in Haft 

Die Staats­an­walt­schaft Aurich hat einen bedeu­ten­den Schlag gegen den ille­ga­len Han­del mit Betäu­bungs­mit­teln geführt. Nach mona­te­lan­gen ver­deck­ten Ermitt­lun­gen konn­ten am gest­ri­gen Don­ners­tag, den 09.07.2026, geziel­te Durch­su­chungs­maß­nah­men in sie­ben Objek­ten in Leer, Emden und Olden­burg voll­streckt wer­den.

Die wich­tigs­ten Details zum Ermittlungserfolg:

  • Dro­gen sicher­ge­stellt: Die Ein­satz­kräf­te fan­den einen Han­dels­be­stand von min­des­tens drei Kilo­gramm Mari­hua­na, 250 Gramm Koka­in und 50 Ecsta­sy-Tablet­ten.

  • Wei­te­re Bewei­se: Neben den Betäu­bungs­mit­teln wur­den Schuss­waf­fen, Bar­geld sowie ver­schie­de­ne Daten­trä­ger beschlag­nahmt.

  • Fest­nah­me: Der 20-jäh­ri­ge Haupt­be­schul­dig­te wur­de wäh­rend der Durch­su­chung in Leer fest­ge­nom­men.

  • Haft­be­fehl: Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft erließ das Amts­ge­richt Aurich einen Unter­su­chungs­haft­be­fehl wegen bewaff­ne­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge. Der Her­an­wach­sen­de befin­det sich bereits in einer Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt.

Die Ermitt­lun­gen, auch gegen zwei wei­te­re Beschul­dig­te, dau­ern der­zeit noch an, wäh­rend die sicher­ge­stell­ten Beweis­mit­tel aus­ge­wer­tet werden

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Zukunft gestal­ten, Geschich­te bewah­ren: Neu­es Wohn­quar­tier und Gedenk­ort in Leer geplant

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80 neue Wohn­ein­hei­ten – und ein Ort des Gedenkens

Leer – Ein zukunfts­wei­sen­des städ­te­bau­li­ches Pro­jekt nimmt For­men an: Die Stadt­ver­wal­tung Leer hat sich mit Inves­tor Hel­mut Witt­rock und dem Bau­un­ter­neh­men Mer­s­mann & Tho­mas auf die Neu­ord­nung des Are­als zwi­schen Bum­mert, Frie­sen­stra­ße und Heis­fel­der Stra­ße geei­nigt.

Wohn­raum für Leer: 80 Ein­hei­ten geplant

Das betrof­fe­ne Gebiet umfasst drei Teil­flä­chen, wobei zwei Area­le eine grund­le­gen­de städ­te­bau­li­che Neu­ge­stal­tung erfah­ren sol­len. Dabei han­delt es sich um das Are­al der ehe­ma­li­gen Tank­stel­le und Werk­statt an der Bum­mert-Kreu­zung sowie ein Grund­stück, das frü­her zur Spi­ri­tuo­sen­fa­brik Folts & Speul­da gehör­te.

Auf die­sen Flä­chen ent­ste­hen zwei gro­ße Gebäu­de­kom­ple­xe. Mit einer geplan­ten Geschoss­flä­che von ins­ge­samt rund 4400 Qua­drat­me­tern wird Platz für etwa 80 neue Wohn­ein­hei­ten geschaf­fen. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst unter­streicht die sozia­le Bedeu­tung des Vor­ha­bens: „Für die Stadt ist das ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt, um den stei­gen­den Bedarf nach Woh­nun­gen zu erfül­len, spe­zi­ell auch, was bezahl­ba­re Optio­nen betrifft.“ Min­des­tens 25 Pro­zent der Ein­hei­ten sind als sozia­ler Wohn­raum vor­ge­se­hen.

Die archi­tek­to­ni­sche Gestal­tung sieht vor, dass sich die maxi­mal vier­ge­schos­si­gen Neu­bau­ten har­mo­nisch in das Stadt­bild ein­fü­gen. Um bestehen­de Bau­denk­mä­ler in der Nach­bar­schaft zu respek­tie­ren, wur­den die Ent­wür­fe teils in ihrer Höhe ange­passt. Die Park­raum­si­tua­ti­on wird durch eine Kom­bi­na­ti­on aus ober­ir­di­schen Stell­plät­zen und inte­grier­ten Tief­ga­ra­gen gelöst.

Ein Ort des Geden­kens am Stand­ort der ehe­ma­li­gen Synagoge

Zwi­schen den bei­den Neu­bau­kom­ple­xen liegt die drit­te Teil­flä­che, die eine beson­de­re his­to­ri­sche Bedeu­tung trägt: Hier befand sich einst die Syn­ago­ge der jüdi­schen Gemein­de Leer, die in der Pogrom­nacht 1938 zer­stört wur­de. In enger Abstim­mung mit dem Inves­tor Hel­mut Witt­rock wur­de ver­ein­bart, dass die Stadt die­ses Are­al erwirbt und unbe­baut lässt, um einen wür­di­gen Ort des Geden­kens zu errich­ten.

Die­ses Vor­ha­ben war dem im Mai ver­stor­be­nen Ehren­bür­ger und Holo­cau­st­über­le­ben­den Albrecht Wein­berg ein tie­fes Her­zens­an­lie­gen. Über Jah­re hin­weg hat­te er sich für die­ses Ziel ein­ge­setzt, Spen­den gesam­melt und per­sön­li­che Gesprä­che mit den Betei­lig­ten geführt. „Ich bin sehr glück­lich dar­über, dass wir die­ses Pro­jekt jetzt ange­hen kön­nen. Der Stadt ist das ein gro­ßes Bedürf­nis, aber auch eine his­to­ri­sche Ver­pflich­tung“, erklärt Bür­ger­meis­ter Horst. Für ihn war es beson­ders wich­tig, dass Albrecht Wein­berg noch zu Leb­zei­ten erfuhr, dass sein Wunsch in Erfül­lung gehen wird.

Archäo­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen und Bürgerbeteiligung

Die wei­te­re Pla­nung sieht vor, dass der Archäo­lo­gi­sche Dienst der Ost­frie­si­schen Land­schaft das Gelän­de unter­sucht. Par­al­lel dazu ist ein brei­ter, öffent­li­cher Pro­zess geplant, in dem Kon­zep­te für die Gestal­tung des Syn­ago­gen­grund­stücks im Sin­ne von Albrecht Wein­berg erar­bei­tet wer­den sol­len. Der­zeit befin­det sich die Gesamt­pla­nung in der fina­len Abstim­mung mit der Stadt­ver­wal­tung, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich denk­mal­recht­li­cher Vor­ga­ben, bevor das Pro­jekt den poli­ti­schen Gre­mi­en zur Ent­schei­dung vor­ge­legt wird.

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

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Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

Veranstaltung

Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Public Vie­w­ing in der Feten­scheu­ne Leer: Gemein­sam zum Achtelfinale

Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

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Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

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