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Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020++Historisch höchste Aufklärungsquote
Leer/Emden — Nach der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Niedersächsische Innenministerium und der Polizeidirektion Osnabrück wird diese nun auch durch die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlicht.
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Leer/Emden konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,9% auf 66,3% gesteigert werden. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden im Jahr 2004.
Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, äußert sich zu diesen Entwicklungen: “Ich freue mich, dass sich der Rückgang der Fallzahlen auch in diesem Jahr fortsetzt und sich die souveräne und engagierte Polizeiarbeit auszahlt. Gerade im letzten Jahr waren die Anforderungen an die Polizei immens und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeiinspektion stärker denn je gefordert. Dennoch konnte die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Dies ist nicht nur dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch vielen Hinweisen aus der Bevölkerung zu verdanken. Sowohl über den direkten Austausch der Kolleginnen und Kollegen mit den Bürgerinnen und Bürgern, als auch über die sozialen Netzwerke, erhalten wir immer wieder wertvolle Hinweise, die wir in unsere Ermittlungsarbeit einbeziehen. In unserer Polizeiinspektion konnten mehr als 6 von 10 Straftaten aufgeklärt werden. Lassen Sie uns diese bewährte Zusammenarbeit stetig verbessern, damit die Menschen sich in dieser Region weiter behütet fühlen können!”
Durch die Häufigkeitszahl (Hz) wird die Kriminalitätsbelastung einer Region gemessen (Straftaten pro 100.000 Einwohner). Durch diese kann die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, statistisch dargestellt werden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden fällt diese um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Vergleich unter dem Landesdurchschnitt von 6.219.
Kernaussagen der PKS 2020
1. Anzahl der Straftaten fortwährend auf niedrigem Niveau
2. Erneuter Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,3% (Höchstwert seit Bestehen der Polizeiinspektion)
3. Kriminalitätsbelastung weiterhin unter dem Landesdurchschnitt
4. Starker Rückgang der Eigentumsdelikte (11,8% weniger Straftaten)
5. Weiterhin Anstieg bei der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse
6. 27,6% weniger Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr und somit niedrigster Stand seit 2010
7. Weiterhin mehr Straftaten unter Zuhilfenahme des Internets (Anstieg von 30,4%)
8. Erneut starke Zunahme bei Widerständen und tätlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte (Anstieg von 42,86%)
9. Weniger tatverdächtige Kinder und Jugendliche (Rückgang von 16,45%)
Diebstahlsdelikte
Dieser Bereich umfasst die sogenannten Eigentumsdelikte wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschendiebstahl, aber auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen oder Einbruchshandlungen. Letztere werden jedoch gesondert im nachfolgenden Unterpunkt behandelt. Der Trend bei den Diebstahlsdelikten ist durchaus positiv zu betrachten. Im Jahr 2019 wurden 4.525 Straftaten aus diesem Deliktsfeld registriert. Im Jahr 2020 konnten lediglich 3.991 Taten verzeichnet werden, was einen Rückgang von 11,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang von Fahrraddiebstählen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahrräder entwendet wurden, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weniger Fahrräder widerrechtlich abhandengekommen. Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden. Dabei konnte die Polizeiinspektion Leer/Emden bei den nunmehr 880 entwendeten Fahrrädern eine Aufklärungsquote von 18,4% erzielen und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 14,3%. Mit 29,4% und insgesamt 77 Fällen ist auch ein erheblicher Rückgang im Bereich der Taschendiebstahlsdelikte registriert worden. Im Jahr 2019 wurden noch 109 Straftaten dieser Art aufgenommen.
Thomas Memering, in seiner Funktion als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden, begründet diesen Rückgang wie folgt: “Der Rückgang der Taschendiebstähle ist unter anderem auf die fehlenden Tatgelegenheiten zurückzuführen. Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wurden hochfrequentierte Großveranstaltungen wie etwa der Galli- oder Weihnachtsmarkt abgesagt. Die großen Menschenmassen, in denen die Täter üblicherweise agieren, blieben aus und somit auch die günstigen Gelegenheiten zur Durchführung einer solchen Tat.”
Einbruchskriminalität
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche von 232 auf 168 gesunken, dies ist ein Rückgang um 27,6% und der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letzten Jahres endeten 60 im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 37,5%).
Hierzu Johannes Lind: “Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. In der Vergangenheit war die Bekämpfung der Einbruchskriminalität immer wieder Fokus polizeilicher Arbeit und der Erfolg ist noch heute spürbar. Als es im Jahr 2016 in diesem Deliktsbereich zu einem enormen Anstieg der Fallzahlen kam, haben wir umgehend reagiert und viele personelle Ressourcen eingesetzt. Damals konnten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen festnehmen, gegen die anschließend Untersuchungshaft oder Haft angeordnet wurde. Weiterhin ist es das Ergebnis guter Präventionsarbeit im Bereich des Einbruchschutzes, welche die Polizeiinspektion in den letzten Jahren geleistet hat. Im vergangenen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger Zuhause, welches sich gewiss positiv auf die rückgängigen Zahlen auswirkt. ”
Rohheitsdelikte
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.878 Rohheitsdelikte polizeilich aufgenommen. Unter Rohheitsdelikten versteht man Straftaten aus dem Bereich der Raub- oder Körperverletzungsdelikte, aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Den überwiegenden Anteil an Rohheitsdelikten machen grundsätzlich einfache Körperverletzungen im Sinne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wurden 1.353 Fälle der Körperverletzung registriert, wohingegen im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Fälle verzeichnet wurden. Dies bedeutet einen Rückgang von 6,8%. Zusammenfassend wurden im Jahr 2020 insgesamt 1.876 Rohheitsdelikte verzeichnet, das Niveau ist somit konstant.
Sexualdelikte
Als Sexualdelikte werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers richten. So zählen u.a. sexuelle Nötigungen, exhibitionistische Handlungen, aber auch der Tatbestand der Vergewaltigung oder das Verbreiten bzw. der Besitz und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten zu den sogenannten Sexualdelikten. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 271 Sexualdelikte seitens der Polizeiinspektion Leer/Emden bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 230 Sexualdelikte registriert wurden, bedeutet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursächlich für diesen Anstieg ist dabei vornehmlich der Bereich der Verbreitung bzw. des Besitzes und der Herstellung von Kinderpornografie. Konnten im Jahr 2019 noch 47 Fälle verzeichnet werden, wurden im Jahr 2020 bereits 111 Straftaten dieser Kategorie registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 136,17% im Vergleich zum Vorjahr.
“Durch intensivierte Ermittlungsarbeit seitens der Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden steigen die Fallzahlen an. So sind beispielsweise US-amerikanische Provider verpflichtet, dort bekannt gewordene strafrechtlich relevante Sachverhalte an die halbstaatliche Organisation National Center For Missing and Exploited Children (NCMEC) weiterzuleiten. Diese Organisation nimmt neben den Informationen der verschiedensten Provider auch Hinweise von Privatpersonen entgegen, analysiert und bewertet diese und leitet sie folglich an die jeweiligen zuständigen Behörden in den USA und ins Ausland weiter. Hinsichtlich der intensivierten Ermittlungsarbeit der Behörden und weiteren gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, ist auch im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg dieser Fallzahlen zu rechnen. Oberstes Gebot ist es, andauernde Missbrauchsfälle zu entdecken, zu sanktionieren und diese Straftaten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld zu holen”, erläutert Thomas Memering diese Entwicklung.
Zudem fügt Thomas Memering noch hinzu, dass auch Kinder und Jugendliche mit dem Besitz solcher strafrechtlich relevanten Inhalte die Tatbestandsmerkmale derartiger Straftaten erfüllen und sich dessen oftmals nicht bewusst seien. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Nutzung von zahlreichen Social-Media-Plattformen seien kinderpornografische Inhalte schnell geteilt, gepostet und vervielfacht. Häufig handle es sich um Zufallsfunde derartiger Dateien bei der Ermittlung von Drogendelikten oder der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
“Wir müssen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber zwingend auch die der Erziehungsberechtigten stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen”, ergänzt Thomas Memering.
Christa Frigger, Beauftragte für Jugendsachen in der Polizeiinspektion Leer/Emden, informiert und berät zu diesen Themenbereichen. Die Termine für weitere Informationsveranstaltungen werden durch die Polizeiinspektion Leer/Emden rechtzeitig bekannt gegeben.
Tatmittel Internet/ Cybercrime
Unter Internetkriminalität oder auch Cybercrime werden Taten subsumiert, die mittels der Nutzung des Internets begangen werden. Dabei wird zwischen Cybercrime im engeren Sinne, also Delikten, die es nicht offline gibt (z.B. das sog. Hacking) und Cybercrime im weiteren Sinne unterschieden. Letzteres umfasst Delikte, die ebenso offline begangen werden können (z.B. der Kreditkartenmissbrauch bei Verkaufsplattformen). Waren es im Jahr 2019 noch 807 registrierte Fälle, so stieg die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich um 30,4% auf nunmehr insgesamt 1.053 Fälle. Erfreulicherweise stiegen nicht nur die begangenen Straftaten, sondern auch die Aufklärungsquote. Wurden im Jahr 2019 noch 78,31% dieser Fälle aufgeklärt, konnten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straftaten ausermittelt werden.
“Im Internet begangene Straftaten stellen einen wichtigen Aufgabenbereich unserer polizeilichen Ermittlungsarbeit dar. Ich bin dankbar, dass wir in unserer Polizeiinspektion über ein professionelles Cybercrime-Team verfügen und durch intensive Präventionsarbeit immer wieder gute Erfolge erzielen und dadurch eine Aufklärungsquote von 81,39% erreichen konnten”, erklärt Thomas Memering.
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter der Begrifflichkeit “Gewalt gegen Polizeibeamte” werden die Delikte des Widerstandes und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte zusammengefasst. Mit 90 Fällen im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Fällen zu verzeichnen. Damit steigen die alljährlich erhobenen Fallzahlen aus diesem Deliktsfeld bereits zum dritten Mal in Folge stark an. Erwähnenswert ist dabei, dass sich dieser Anstieg nicht nur auf die Städte Leer und Emden beschränkte, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden messbar war. Im Bereich der Gemeinden Moormerland und Rhauderfehn war ebenfalls ein Anstieg dieser Fallzahlen zu verzeichnen. In knapp 70% der Fälle standen die Täter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
“Der erneute Anstieg in diesem Deliktsbereich ist nicht zu tolerieren und macht mich wütend. Meine Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und verdienen es mit Respekt behandelt zu werden. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, der greift den Rechtsstaat an! Wir werden diese Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei nicht dulden und konsequent verfolgen”, so Johannes Lind.
Rauschgiftdelikte
Die registrierten Rauschgiftdelikte, welche u.a. durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen werden, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (861 Fälle) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rauschgiftdelikte in der Polizeiinspektion Leer/Emden verzeichnet wurden.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 584 Kinder oder Jugendliche im Rahmen der polizeilichen Arbeit als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl an tatverdächtigen Personen dieser Altersklasse betrug im Vorjahr 699, sodass ein Rückgang um 16,45% registriert werden konnte.
Fazit
Abschließend sagt Inspektionsleiter Johannes Lind: “Der positive Trend der Kriminalstatistik der letzten zwei Jahre hat sich auch 2020 fortgesetzt. Wir haben die historisch höchste Aufklärungsquote. Ein derartiges Ergebnis kann nur durch eine verantwortungsvolle und engagierte Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden erzielt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und für viele entscheidende Hinweise, die immer wieder zur Aufklärung von Straftaten beitragen. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen in unserer Region beschützt und wohl fühlen!”
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Blaulicht
Polizei im Landkreis Leer: Unfallflucht, Taschendiebstahl und schwere Unfälle
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 10.09.2026
Verkehrsunfallflucht ++ Taschendiebstahl in Bekleidungsgeschäft ++ Diebstahl einer Staplergabel ++ VW-Fahrerin missachtet Vorfahrt ++ Audi überschlägt sich nach Ausweichmanöver
+ Weener — unbekannter Fahrzeugführer beschädigt Pkw und flüchtet +
Am 04.09.2026, in der Zeit zwischen 19:15 Uhr und 21:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer die Heckschürze eines im Beningaweg geparkten weißen Hyundai i30. Anschließend entfernte er sich vom Unfallort, ohne die Feststellung seiner Personalien sicherzustellen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Weener zu melden.
+ Leer — Taschendiebstahl in Bekleidungsgeschäft +
Am 09.09.2026, um 11:30 Uhr, entwendete eine unbekannte Täterschaft einer 71-jährigen Geschädigten in einem Bekleidungsgeschäft in der Mühlenstraße in Leer eine Geldbörse samt Inhalt aus ihrer Handtasche. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im mittleren zweistelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
Um Taschendiebstähle zu vermeiden: Tragen Sie Wertgegenstände sicher verschlossen und nah am Körper, bevorzugt in einer Innen- oder Vorderfachtasche statt in offenen Taschen. Achten Sie in Menschenmengen auf Ihre Umgebung, halten Sie Ihre Tasche geschlossen und greifen Sie bei Bedarf frühzeitig darauf zu. Melden Sie Verdachtsmomente oder auffälliges Verhalten der Polizei.
+ Rhauderfehn — Diebstahl einer Staplergabel +
Im Zeitraum vom 04.09.2026, 16:00 Uhr bis 09.09.2026, 08:50 Uhr, wurde auf einem Baustellengelände in der Schlosserstraße in Rhauderfehn eine Staplergabel durch eine bislang unbekannte Täterschaft entwendet. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Ostrhauderfehn — VW-Fahrerin missachtet Vorfahrt eines Leichtkraftradfahrers +
Am 09.09.2026, um 16:50 Uhr, befuhr eine 70-jährige VW-Fahrerin die Kirchstraße in Ostrhauderfehn. Als sie nach links in die Langholter Straße abbiegen wollte, übersah sie einen vorfahrtsberechtigten 50-jährigen Leichtkraftradfahrer, der von links kam. Durch den Zusammenstoß erlitt der Leichtkraftradfahrer leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe eines niedrigen vierstelligen Betrags.
+ Brinkum — Audi überschlägt sich nach Ausweichmanöver — Insassen leicht verletzt +
Am 09.09.2026 befuhr ein 33-jähriger Audi-Fahrer um 11:00 Uhr die A 28 in Fahrtrichtung Leer. Auf Höhe Brinkum wich er einem Sattelzug aus, welcher vom Hauptfahrstreifen auf den Überholfahrstreifen zog. Hierdurch geriet der Pkw ins Schleudern und durchbrach die Leitplanke. Beim Überschlag verletzten sich der Fahrer und seine 33-jährige Beifahrerin leicht. Es entstand ein Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Während der Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Fahrbahn bis 12:50 Uhr halbseitig gesperrt.
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Polizeieinsatz in Leer: Drei Wohnungen wegen gefährlicher Körperverletzung durchsucht
POL-LER: Durchsuchungen in den frühen Morgenstunden in Leer
Seit 06.00 Uhr durchsuchen Beamte der Polizeiinspektion Leer/Emden drei Wohnungen in Leer.
Dem liegt ein gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück — Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen — geführtes Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung zugrunde. Dieses richtet sich gegen drei Beschuldigte im Alter von 25–40 Jahren. Hintergrund ist ein körperlicher Angriff auf zwei Geschädigte in Leer im Januar 2026. Ziel der Durchsuchungen ist das Auffinden von Tatbekleidung sowie Mobilfunkgeräten (zur Aufhellung der Tatumstände).
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Polizei Leer/Emden: Tödlicher Unfall in Rhauderfehn, schwere Unfälle und mehrere Straftaten
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.09.2026
Alkoholisiert unterwegs im Straßenverkehr ++ Fahren ohne Fahrerlaubnis & unter Drogeneinfluss unterwegs ++ Verkehrsunfallflucht — Zeugen gesucht ++ Pkw-Fahrerin verstirbt bei Verkehrsunfall ++ Verkehrsunfälle ++ Brand einer Imbissküche ++ Diebstähle auf Baustellen
+ Leer — Alkoholisiert unterwegs im Straßenverkehr +
Am 07.09.2026 befuhr ein 61-jähriger Pkw-Fahrer um 17:00 Uhr die Ubbo-Emmius-Straße in Leer. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol stand. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,85%o. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrer wurde zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.
+ Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis & unter Drogeneinfluss unterwegs +
Am 07.09.2026, um 15:00 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte in der Georgstraße in Leer einen 34-jährigen Fahrer eines Pkw. Der Mann gab an, keinen Führerschein oder andere Ausweisdokumente bei sich zu führen und machte falsche Angaben zu seinen Personalien. Es stellte sich heraus, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, den Pkw zuvor unterschlagen hatte und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Pkw wurde sichergestellt, eine Blutentnahme wurde durchgeführt und entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.
+ Leer — Unbekannter Fahrer beschädigt Front eines Toyota Avensis — Zeugen gesucht +
Am 07.09.2026 parkte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eines Pkw zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr mit seinem Pkw in einer Parklücke auf einem Parkplatz am Ostersteg in Leer ein oder aus. Dabei wurde ein blauer Toyota Avensis an der Front beschädigt. Der Fahrzeugführer entfernte sich folglich vom Parkplatz, ohne seine Personalien feststellen zu lassen.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Leer zu melden.
+ Weener — Auffahrunfall auf der B436 mit schwerverletztem Pkw-Fahrer +
Am 07.09.2026, um 11:25 Uhr, befuhr ein 29-jähriger Smart-Fahrer die B436 in Weener. Auf Höhe des Straßenabschnitts Buschfeld musste ein vor ihm fahrender 42-jährige Lkw-Fahrer verkehrsbedingt abbremsen. Der 29-Jährige übersah dies und fuhr ungebremst auf den Lkw auf. Der Smart-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Smart war nicht mehr fahrbereit. Der Gesamtsachschaden belief sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
+ Weener — Unbekannte Täterschaft entwendet E‑Scooter am Bahnhof +
Am 04.09.2026 wurde im Zeitraum von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr in der Straße “Am Bahnhof” in Weener einen dort abgestellter E‑Scooter entwendet. Bei dem E‑Scooter handelte es sich um ein schwarzes Fahrzeug der Marke Evercross, Modell EV85F, das über ein schwarzes Schutzblech verfügte.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Weener zu melden.
+ Uplengen — Brand in Imbissküche — keine Verletzten +
Am 07.09.2026 kam es um 11:45 Uhr im Moorweg in Uplengen zu einem Fettbrand in einer Imbissküche. Das Feuer dehnte sich anschließend über die Dunstabzugshaube in das Obergeschoss aus. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Es entstand ein geringfügiger Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe. Personen kamen nicht zu Schaden.
+ Uplengen — Diebstahl auf Baustelle +
Im Zeitraum vom 04.09.2026, 12:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es zu einem Diebstahl im Bereich einer Baustelle in der Hasenburgerstraße in Uplengen. Eine bislang unbekannte Täterschaft entwendete Baumaterialien sowie mehrere Liter Diesel. Der Sachschaden belief sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Rhauderfehn — Kabeldiebstahl auf Baustelle +
In der Zeit vom 06.09.2026, 20:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es in Rhauderfehn zu einem Diebstahl auf einer Baustelle in der Straße Neuer Weg. Dort entwendete eine unbekannte Täterschaft mehrere Meter Kabel von einer Kabeltrommel. Es entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Rhauderfehn — Fahrradfahrerin bei Kollision leicht verletzt +
Am 07.09.2026, um 17:25 Uhr, befuhr ein 41-jähriger VW-Fahrer den Ziegeleiring in Rhauderfehn und wollte nach rechts in die Rhauderwieke einbiegen. Dabei übersah er eine von links kommende, vorfahrtsberechtigte 72-jährige Fahrradfahrerin. Die Frau kam infolgedessen zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit. Der Sachschaden konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
+ Rhauderfehn — Citroen-Fahrerin bei Gegenverkehrsunfall tödlich verletzt +
Am 07.09.2026, um 15:35 Uhr, befuhr eine 62-jährige Citroen-Fahrerin die Hauptstraße in Rhauderfehn. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie nach links in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie frontal mit einer entgegenkommenden 19-jährigen Audi-Fahrerin. Die 62-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Die 19-Jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren durch die Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen unteren fünfstelligen Betrag. Die Hauptstraße war bis zum Abschluss der Maßnahmen gegen 17:55 Uhr vollständig gesperrt.
+ Bunde — Rennradfahrerin kollidiert mit Fußgängerin +
Am 07.09.2026, um 14:20 Uhr, befuhr eine 61-jährige Rennradfahrerin die Wymeerster Hauptstraße in Bunde. Auf Höhe einer Bushaltestelle stieg eine 27-jährige Fußgängerin aus einem Bus aus. Da sich beide Verkehrsteilnehmerinnen nicht wahrnahmen, kam es zur Kollision. Die Radfahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Die Fußgängerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
+ Emden — VW-Fahrer rammt Stahltor +
Am 07.09.2026 befuhr ein 40-jähriger VW-Fahrer gegen 21:00 Uhr die Wolfsburger Straße in Emden. Auf Höhe der Straße “Am Neuen Seedeich” übersah er eine dortige Einmündung und fuhr trotz eingeleiteter Notbremsung über den Einmündungsbereich durch ein Stahltor, das zum Deich führt, hindurch. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden belief sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag
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