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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Grenz­kon­trol­len zwi­schen Deutsch­land und den Nie­der­lan­den: Bun­des­po­li­zei mel­det 3.293 uner­laub­te Einreisen

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Grenz­kon­trol­len zwi­schen Nie­der­sach­sen und den Nie­der­lan­den: Bun­des­po­li­zei zieht Bilanz

Seit Sep­tem­ber 2024 wur­den an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze in Nie­der­sach­sen mehr als 3.200 uner­laub­te Ein­rei­sen fest­ge­stellt – 2.144 Per­so­nen zurückgewiesen

Bad Bentheim/Hannover – Die Bun­des­po­li­zei hat eine Bilanz der vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze in Nie­der­sach­sen ver­öf­fent­licht. Seit dem 16. Sep­tem­ber 2024 kon­trol­liert die Bun­des­po­li­zei den grenz­über­schrei­ten­den Ver­kehr an den deut­schen Land­gren­zen. Für den Bereich zwi­schen Nie­der­sach­sen und den Nie­der­lan­den ist die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver zuständig.

Im Zeit­raum vom 16. Sep­tem­ber 2024 bis ein­schließ­lich 30. Sep­tem­ber 2026 wur­den im Zustän­dig­keits­be­reich der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Bad Bent­heim ins­ge­samt 3.293 uner­laub­te Ein­rei­sen ein­schließ­lich Ver­su­chen festgestellt.

Dar­über hin­aus wur­den 2.144 ein­rei­se­ver­hin­dern­de Maß­nah­men bezie­hungs­wei­se Zurück­wei­sun­gen voll­zo­gen. Die Bun­des­po­li­zei nahm außer­dem 134 Schleu­ser fest. Bei 149 Per­so­nen wur­de eine Wie­der­ein­rei­se­sper­re festgestellt.

814 offe­ne Haft­be­feh­le vollstreckt

Die Kon­trol­len führ­ten auch zu zahl­rei­chen Fahn­dungs­tref­fern. Ins­ge­samt konn­ten 814 offe­ne Haft­be­feh­le voll­streckt werden.

Dar­über hin­aus wur­den 96 Per­so­nen aus dem links‑, rechts- und aus­län­der­ex­tre­mis­ti­schen oder dem isla­mis­ti­schen Spek­trum im Rah­men der Fahn­dung festgestellt.

Ent­wick­lung seit Mai 2025

Für den Zeit­raum vom 8. Mai 2025 bis ein­schließ­lich 30. Sep­tem­ber 2026 weist die Bun­des­po­li­zei fol­gen­de Zah­len aus:

  • 2.142 uner­laub­te Ein­rei­sen ein­schließ­lich Ver­su­chen nach dem Aufenthaltsgesetz
  • 1.381 voll­zo­ge­ne ein­rei­se­ver­hin­dern­de Maß­nah­men bezie­hungs­wei­se Zurückweisungen
  • dar­un­ter 5 Zurück­wei­sun­gen gemäß § 18 Abs. 2 Nr. 1 Asylgesetz
  • 12 Per­so­nen aus vul­ner­ablen Grup­pen mit Asylgesuch
  • 89 fest­ge­nom­me­ne Schleuser
  • 85 Per­so­nen mit Wiedereinreisesperre
  • 514 Fest­stel­lun­gen von Per­so­nen mit offe­nen Haftbefehlen
  • 76 Per­so­nen aus dem links‑, rechts- und aus­län­der­ex­tre­mis­ti­schen oder dem isla­mis­ti­schen Spek­trum als Fahndungstreffer

Die Zah­len ab Mai 2025 ste­hen im Zusam­men­hang mit einer Ände­rung der Kon­troll­maß­nah­men an den deut­schen Binnengrenzen.

Kon­trol­len seit Sep­tem­ber 2024

Die vor­über­ge­hen­den Bin­nen­grenz­kon­trol­len wur­den auf Anord­nung des dama­li­gen Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Innern zum 16. Sep­tem­ber 2024 an allen land­sei­ti­gen Schen­gen­bin­nen­gren­zen ein­ge­führt und wer­den wei­ter­hin fortgesetzt.

Seit dem 7. Mai 2025 erfol­gen die Kon­trol­len auf Wei­sung des Bun­des­mi­nis­ters des Innern zusätz­lich unter Anwen­dung der Rege­lun­gen des § 18 Abs. 2 Nr. 1 und Abs. 3 Asyl­ge­setz.

Die­se Rege­lun­gen ermög­li­chen es der Grenz­be­hör­de, Schutz­su­chen­den bei der Ein­rei­se aus einem siche­ren Dritt­staat unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Ein­rei­se zu ver­wei­gern bezie­hungs­wei­se nach erfolg­ter Ein­rei­se eine Zurück­schie­bung in den siche­ren Dritt­staat anzu­ord­nen. In Deutsch­land gel­ten der­zeit unter ande­rem alle Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on als siche­re Dritt­staa­ten.

Gleich­zei­tig weist die Bun­des­po­li­zei dar­auf hin, dass erkenn­bar vul­nerable Per­so­nen wei­ter­hin an zustän­di­ge Stel­len oder Erst­auf­nah­me­ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­lei­tet wer­den kön­nen. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se Frau­en mit Klein­kin­dern, hoch­schwan­ge­re Frau­en oder sicht­bar schwer erkrank­te Men­schen.

 

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Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert rund um die Uhr

Der Grenz­schutz gehört zu den dau­er­haf­ten Kern­auf­ga­ben der Bun­des­po­li­zei. Die erfor­der­li­chen Maß­nah­men zur Durch­füh­rung der vor­über­ge­hend ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len wer­den des­halb wei­ter­hin umgesetzt.

Wenn es die Ein­satz­la­ge erfor­dert, wer­den die zustän­di­gen Dienst­stel­len der Bun­des­po­li­zei durch Unter­stüt­zungs­kräf­te ver­stärkt. Dazu gehö­ren ins­be­son­de­re Kräf­te der Direk­ti­on Bun­des­be­reit­schafts­po­li­zei.

Die Bun­des­po­li­zei prüft nach eige­nen Anga­ben fort­lau­fend, ob eine tem­po­rä­re Ver­stär­kung der ein­ge­setz­ten Kräf­te erfor­der­lich ist. Zu kon­kre­ten Ein­satz­stär­ken macht die Behör­de aus ein­satz­tak­ti­schen Grün­den wei­ter­hin kei­ne Angaben.

Kon­trol­len fle­xi­bel und auch in Zivil

Die Kon­trol­len an den deut­schen Schen­gen­bin­nen­gren­zen erfol­gen lage­an­ge­passt sowie zeit­lich und ört­lich fle­xi­bel. Die Bun­des­po­li­zei setzt dabei sowohl uni­for­mier­te als auch zivi­le Kräf­te ein.

Die Maß­nah­men fin­den zu Lan­de, zu Was­ser und in der Luft sowie rund um die Uhr statt. Dass an einem Grenz­über­gang augen­schein­lich kei­ne uni­for­mier­ten Ein­satz­kräf­te zu sehen sind, bedeu­tet daher laut Bun­des­po­li­zei nicht zwangs­läu­fig, dass dort kei­ne Kräf­te prä­sent sind.

Die Maß­nah­men wer­den wei­ter­hin eng mit den Poli­zei­en der angren­zen­den Staa­ten, den Poli­zei­en der Bun­des­län­der sowie dem Zoll abgestimmt.

Für die deutsch-nie­der­län­di­sche Gren­ze in Nie­der­sach­sen bedeu­tet die Bilanz: Seit Beginn der vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Kon­trol­len wur­den zahl­rei­che uner­laub­te Ein­rei­sen fest­ge­stellt und Ein­rei­sen ver­hin­dert. Gleich­zei­tig führ­ten die Kon­trol­len zu zahl­rei­chen wei­te­ren Fahn­dungs­tref­fern, dar­un­ter fest­ge­stell­te Schleu­ser, Per­so­nen mit Wie­der­ein­rei­se­sper­ren und Men­schen mit offe­nen Haftbefehlen.

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Blaulicht

Sach­be­schä­di­gung, Unfall­flucht und Lot­to-Betrug auf Bor­kum – hoher Sachschaden

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 08.10.2026

 
 

Sachbeschädigung++Unfallflucht++Betrug im Rah­men eines angeb­li­chen Lotto-Abonnements++Unfall mit hohem Sachschaden

 

Bor­kum — Sachbeschädigung

Zwi­schen dem 05.10.2026 gegen 12:30 Uhr und dem 06.10.2026 gegen 7:15 Uhr beschä­dig­te eine bis­lang noch unbe­kann­te Täter­schaft auf unbe­kann­te Art und Wei­se eine Fens­ter­schei­be einer Gas­tro­no­mie in der Ree­de­stra­ße auf Bor­kum. Dar­über hin­aus wur­den meh­re­re rohe Eier gegen das Gebäu­de gewor­fen. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich. Zeu­gen, die im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Bor­kum — Unfallflucht

In der Zeit vom 08.09.26 bis 07.10.2026 ca. 11:30 Uhr kam es zu einem Vor­fall, bei wel­chem ein unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer ver­mut­lich mit einem LKW eine Stein­mau­er an der Deich­stra­ße in Höhe der Ein­mün­dung zur Wul­de­gap­st­ra­ße beschä­dig­te. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen und der Scha­dens­la­ge vor Ort, könn­te der Scha­den bei einem Ran­gier­ma­nö­ver ent­stan­den sein. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich nach dem Vor­fall von der Unfall­stel­le, ohne sei­ne Pflich­ten zur Scha­dens­re­gu­lie­rung nach­zu­kom­men. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Hin­wei­se zu dem Vor­fall geben kön­nen, wer­den gebe­ten, die Bor­ku­mer Poli­zei zu benachrichtigen.

Bor­kum — Betrug im Rah­men eines angeb­li­chen Lotto-Abonnements

Am 07.10.2026 wur­de bei der Poli­zei Bor­kum ange­zeigt, dass es im Rah­men eines angeb­li­chen Lot­to-Abon­ne­ments zu einem ver­such­ten Betrug gekom­men sei. Die 70-jäh­ri­ge Geschä­dig­te zeig­te an, dass sie von einem vor­geb­li­chen Anwalts­bü­ro schrift­lich per Post kon­tak­tiert wor­den sei. In die­sem Schrei­ben wur­de ihr vor­ge­hal­ten, dass sie ein angeb­li­ches Monats­abo zu einem drei­stel­li­gen Bei­trag für eine Lot­to­teil­nah­me abge­schlos­sen hät­te. Dar­aus sein nun eine For­de­rung in Höhe eines mitt­le­ren vier­stel­li­gen Betra­ges ent­stan­den, zu des­sen Beglei­chung sie nun auf­ge­for­dert wur­de. Da die Frau nie­mals ein sol­ches Abon­ne­ment abge­schlos­sen hat­te und auch in dem Schrei­ben kei­ne wei­te­ren Hin­wei­se oder Infor­ma­tio­nen erkenn­bar waren, ent­schloss sich die Dame zu einer Anzei­ge bei der Poli­zei. Im Rah­men der ers­ten Ermitt­lun­gen wur­de bekannt, dass es sich bei dem im Brief genann­ten Lot­to­un­ter­neh­men um eine nicht exis­ten­te Fir­ma han­delt, wel­che bereits häu­fi­ger im Rah­men sol­cher Betrugs­ver­su­che in Erschei­nung getre­ten ist. Die Poli­zei weist daher dar­auf­hin, dass schrift­li­che Zah­lungs­auf­for­de­run­gen immer gründ­lich geprüft wer­den müs­sen. Oft­mals wer­den auch die Adres­sen von real exis­tie­ren­den Anwalts­kanz­lei­en miss­bräuch­lich für die­se Betrugs­ma­schen ver­wen­det. Daher soll­ten nie­mals unge­prüft Zah­lun­gen ver­an­lasst werden.

Emden — Unfall mit hohem Sachschaden

Am 07.10.2026 kam es gegen 10:30 Uhr im Ein­mün­dungs­be­reich zwi­schen der Ring­stra­ße und der Cirk­sen­a­stra­ße zu einem Zusam­men­stoß zwi­schen zwei Pkw. Ein 64-jäh­ri­ge Frau aus Emden befuhr mit ihrem Pkw die Cirk­sen­a­stra­ße in Fahrt­rich­tung Ring­stra­ße und hat­te die Absicht im Ein­mün­dungs­be­reich nach links auf die Ring­stra­ße abzu­bie­gen. Ein 30-jäh­ri­ger Mann aus Ihlow befuhr mit sei­nem Pkw die Ring­stra­ße in Fahrt­rich­tung Gro­ße Stra­ße und woll­te sich im dor­ti­gen Ein­mün­dungs­be­reich kurz vor der Licht­zei­chen­an­la­ge zur Gro­ßen Stra­ße im Kreu­zungs­be­reich auf die Links­ab­bie­ger­spur ein­ord­nen. Im Ein­mün­dungs­be­reich kam es zum Zusam­men­stoß der Fahr­zeu­ge, wobei ein hoher Sach­scha­den im fünf­stel­li­gen Bereich ent­stand. Ver­letzt wur­de nach ers­ten Erkennt­nis­sen nie­mand. Mög­li­che Zeu­gen des Unfalls wer­den gebe­ten, ihre Beob­ach­tun­gen der Poli­zei in Emden mitzuteilen.

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Blaulicht

Rad­fah­re­rin stürzt nach Aus­weich­ma­nö­ver – drei Leicht­ver­letz­te bei Unfall in Ostrhauderfehn

Veröffentlicht

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 07.10.2026

 

 

Leer — Fahr­rad­fah­re­rin ver­hin­dert Zusammenstoß 

Am 06.10.2026 befuhr eine 30-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin gegen 7:50 Uhr den Rad­weg der Haupt­stra­ße in Leer in Rich­tung Bre­mer Stra­ße. Zur glei­chen Zeit war ein 32-jäh­ri­ger PKW-Fah­rer auf der Haupt­stra­ße in glei­cher Rich­tung unter­wegs. Als er nach rechts auf ein Tank­stel­len­ge­län­de abbog, über­sah er die Radfahrerin.

Um eine Kol­li­si­on zu ver­mei­den, muss­te die Rad­fah­re­rin so stark abbrem­sen, dass sie stürz­te. Dabei erlitt sie leich­te Ver­let­zun­gen. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den am Fahrrad.

 

Ost­rhau­der­fehn — PKW kollidieren 

Am 06.10.2026 befuhr ein 21-jäh­ri­ger Fah­rer eines Audi A5 gegen 13:30 Uhr die Haydn­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn. Als er nach links in die 1. Süd­wie­ke abbog, über­sah er einen von links kom­men­den 77-jäh­ri­gen Fah­rer eines Mer­ce­des-Benz E 200. Es kam zu einer Kollision.

Durch die Wucht des Zusam­men­sto­ßes wur­de der Mer­ce­des in einen Sko­da Fabia geschleu­dert, in dem sich am Steu­er eine 43-Jäh­ri­ge befand. Bei dem Unfall ver­letz­ten sich der 77-jäh­ri­ge Mer­ce­des-Fah­rer, sei­ne 74-jäh­ri­ge Mit­fah­re­rin und die 43-jäh­ri­ge Sko­da-Fah­re­rin leicht.

Ret­tungs­wa­gen brach­ten die Ver­letz­ten in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser. Dar­über hin­aus ent­stan­den an allen PKW Sach­schä­den im ins­ge­samt mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt werden.

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