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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Groß­brand in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te bekämp­fen Feu­er auf Schrottplatz

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Groß­brand auf Schrott­platz in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te im Dauereinsatz

Leer. Der Groß­brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma im Bereich des Indus­trie­ha­fens in Leer beschäf­tigt die Ein­satz­kräf­te wei­ter­hin. Seit Mitt­woch­abend gegen 23 Uhr sind Feu­er­wehr und zahl­rei­che wei­te­re Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen im Ein­satz. Auch am Don­ners­tag­abend lau­fen die Lösch­ar­bei­ten noch.

Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te sind inzwi­schen an der Groß­la­ge betei­ligt. Neben Feu­er­weh­ren aus dem Land­kreis Leer unter­stüt­zen unter ande­rem das Tech­ni­sche Hilfs­werk (THW), das Deut­sche Rote Kreuz, der Kata­stro­phen­schutz des Land­krei­ses Leer, die Stadt­wer­ke, die Poli­zei sowie wei­te­re ört­li­che und über­ört­li­che Ein­hei­ten die Arbei­ten an der Einsatzstelle.

Schrott­hau­fen wer­den mit zwei Krä­nen umgeschichtet

Die beson­de­re Her­aus­for­de­rung für die Ein­satz­kräf­te liegt in den gro­ßen Schrott­men­gen auf dem Gelän­de. In den teil­wei­se hohen Schrott­hau­fen befin­den sich wei­ter­hin zahl­rei­che Glut­nes­ter und Brand­her­de, die von außen nur schwer zu errei­chen sind.

Am Don­ners­tag­vor­mit­tag wur­den des­halb zwei Krä­ne ein­ge­setzt. Mit ihnen wer­den die Schrott­hau­fen Stück für Stück aus­ein­an­der­ge­zo­gen und umge­schich­tet. Sobald ein­zel­ne Berei­che frei­ge­legt wer­den, kön­nen die Ein­satz­kräf­te die dort ent­ste­hen­den Brand­stel­len gezielt ablöschen.

Die Arbei­ten sind äußerst auf­wen­dig und müs­sen kon­trol­liert durch­ge­führt wer­den. Erst nach­dem ein Bereich geöff­net und abge­löscht wur­de, kann der nächs­te Abschnitt bear­bei­tet werden.

Zuneh­men­der Wind ver­stärkt Rauchentwicklung

Gegen Mit­tag nahm der Wind zu. Durch das Umschich­ten der Schrott­hau­fen gelang­te gleich­zei­tig mehr Sau­er­stoff an die noch bren­nen­den und glim­men­den Berei­che. In der Fol­ge wur­den die Flam­men zeit­wei­se grö­ßer und die Rauch­ent­wick­lung nahm deut­lich zu.

Die dadurch ent­stan­de­ne Rauch­wol­ke war am Don­ners­tag weit­hin über Leer zu sehen. Die Ein­satz­kräf­te arbei­ten wei­ter­hin dar­an, die ein­zel­nen Brand­her­de in den Schrott­hau­fen frei­zu­le­gen und abzulöschen.

Ein­satz­kräf­te wer­den nach und nach ausgetauscht

Für zahl­rei­che Feu­er­wehr­leu­te ist der Ein­satz inzwi­schen zu einer außer­ge­wöhn­lich lan­gen Belas­tung gewor­den. Eini­ge Ein­satz­kräf­te waren am Don­ners­tag bereits rund 17 Stun­den an der Einsatzstelle.

Um die Kräf­te zu ent­las­ten, wer­den die ein­ge­setz­ten Ein­hei­ten nach und nach aus­ge­tauscht. Im Lau­fe des Tages traf des­halb wei­te­re Ver­stär­kung ein, unter ande­rem aus Emden und Wiesmoor.

Die Ablö­sung ist bei einem Ein­satz die­ser Grö­ßen­ord­nung beson­ders wich­tig, da die Arbei­ten unter teil­wei­se hoher kör­per­li­cher Belas­tung statt­fin­den. Eini­ge Ein­satz­kräf­te arbei­ten zudem unter Atemschutz.

 

Wei­te­re Fotos, ein Live­vi­deo vom Brand­ge­sche­hen vor Ort sowie Droh­nen­auf­nah­men fin­den Sie auf der Leera­ner Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“. Ein Ser­vice des Lese­r­ECHO-Ver­lags – News aus der Regi­on, ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahlschranken

Ver­sor­gungs­camp für die Hel­fer eingerichtet

Für die Ver­sor­gung der Ein­satz­kräf­te wur­de an der Ein­satz­stel­le ein eige­nes Ver­sor­gungs­camp ein­ge­rich­tet. Dort kön­nen die Hel­fer mit Essen und Geträn­ken ver­sorgt wer­den und sich zwi­schen den ein­zel­nen Ein­satz­ab­schnit­ten kurz erholen.

Anschlie­ßend geht es für die abge­lös­ten Kräf­te wie­der zurück in den Ein­satz oder für neu ein­ge­trof­fe­ne Ein­hei­ten direkt an die Brandbekämpfung.

Zahl­rei­che Spe­zi­al- und Fach­ein­hei­ten beteiligt

Auch meh­re­re Spe­zi­al- und Fach­ein­hei­ten der Kreis­feu­er­wehr Leer sind in die Ein­satz­maß­nah­men ein­ge­bun­den. Dazu gehö­ren der Gefahr­gut­zug, der Was­ser­ret­tungs­zug und der Logis­tik­zug der Kreis­feu­er­wehr. Hin­zu kom­men wei­te­re Ein­hei­ten und Führungsorgane.

Unter­stüt­zung kommt außer­dem von der Werk­feu­er­wehr der Mey­er Werft, dem Tech­ni­schen Hilfs­werk, dem Deut­schen Roten Kreuz sowie zahl­rei­chen ört­li­chen und über­ört­li­chen Feuerwehren.

Lösch­ar­bei­ten dau­ern wei­ter an

Ein schnel­les Ende des Ein­sat­zes ist der­zeit nicht abseh­bar. Die Schrott­hau­fen müs­sen wei­ter­hin mit den bei­den Krä­nen kon­trol­liert aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den. Dabei wer­den immer wie­der neue Glut­nes­ter und Brand­stel­len frei­ge­legt, die anschlie­ßend von den Ein­satz­kräf­ten abge­löscht werden.

Die Lösch­ar­bei­ten wer­den daher noch meh­re­re Stun­den in Anspruch neh­men. Für die Ein­satz­kräf­te bleibt es ein auf­wen­di­ger und kräf­te­zeh­ren­der Groß­ein­satz auf dem Gelän­de der Recy­cling­fir­ma in Leer.

Wei­te­re Bil­der und Vide­os auf „Wir Leeraner“

Noch mehr Ein­drü­cke vom Groß­ein­satz in Leer gibt es auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“. Dort fin­den Sie wei­te­re aktu­el­le Fotos, ein Live­vi­deo direkt von der Ein­satz­stel­le sowie Droh­nen­auf­nah­men, die das Aus­maß des Brand­ge­sche­hens aus der Luft zeigen.

Schau­en Sie ger­ne auf Wir Leera­ner vor­bei und ver­fol­gen Sie die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen rund um den Ein­satz. Ein Ser­vice des Lese­r­ECHO-Ver­lags – News aus der Regi­on, ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahlschranke.

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Land­kreis Leer erhält neu­es Groß­tank­lösch­fahr­zeug mit 26.800 Litern Wasser
38 Mil­lio­nen Euro für neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum: Land­kreis Leer legt Grundstein
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Poli­zei Leer, Emden und Bor­kum: Unfäl­le, Dro­gen­fund und Kletterunfall

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 02.09.2026

 
 

Dieb­stahl aus Bus-Cock­pit ++ Flucht­ver­such nach Betäu­bungs­mit­tel­ver­stoß ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Klet­ter­un­fall auf Borkum 

 

Leer-Emden — Unbe­kann­te Täter­schaft ent­wen­det Die­bes­gut aus Bus-Cockpit

Am 31.08.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 16:00 und 17:00 Uhr aus dem Cock­pit eines Lini­en­bus­ses der Linie Linie 621 zwi­schen Emden und Leer Die­bes­gut im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Flucht­ver­such nach Betäubungsmittelverstoß

Am 01.09.2026, um 18:55 Uhr, ver­such­te ein 45-jäh­ri­ger Beschul­dig­ter, einer Poli­zei­kon­trol­le zu Fuß zu ent­kom­men. Nach einer kur­zen Ver­fol­gung konn­ten die Poli­zei­be­am­ten die Per­son in der Stra­ße Wes­ter­en­de in Leer stel­len. Bei der Über­prü­fung stell­ten die Beam­ten fest, dass der Beschul­dig­te im Besitz von Koka­in im unte­ren zwei­stel­li­gen Gramm­be­reich war. Die Betäu­bungs­mit­tel wur­den sicher­ge­stellt. Die Poli­zei Leer hat die Ermitt­lung aufgenommen.

Leer — E‑S­coo­ter-Fah­rer nach Zusam­men­stoß leicht verletzt

Am 01.09.2026, um 07:40 Uhr, beab­sich­ti­ge ein 41-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer, vom Loga Weg nach rechts in die Guten­berg­stra­ße abzu­bie­gen. Dabei über­sah er einen 16-jäh­ri­gen E‑S­coo­ter-Fah­rer, der sich auf dem Rad- und Geh­weg in glei­cher Rich­tung befand. Es kam folg­lich zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Der E‑S­coo­ter-Fah­rer stürz­te und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Die Scha­dens­hö­he ist bis­lang nicht bekannt.

Moorm­er­land — Vor­fahrt miss­ach­tet: Unfall mit Transporter

Ein 23-jäh­ri­ger Trans­por­ter Fah­rer beab­sich­tig­te am 01.09.2026, um 14:45 Uhr, in der Ger­hart-Haupt­mann Stra­ße den Kreu­zungs­be­reich der Dr.-Warsing-Straße in Moorm­er­land zu que­ren. Dabei über­sah er einen vor­fahrts­be­rech­tig­ten 31-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rer, wodurch es zum Unfall kam. Der Pkw-Fah­rer wur­de durch den Unfall leicht ver­letzt und an bei­den Fahr­zeu­gen ent­stan­den Schä­den in noch unbe­kann­ter Höhe.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Pedelec-Fah­rer bei Unfall schwer verletzt

Am 01.09.2026, um 18:30 Uhr, befuhr ein 18-jäh­ri­ger Pedelec Fah­rer den Rad­weg der B70 in der Groß­wol­der Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Unver­mit­telt über­quer­te er die Fahr­bahn und über­sah eine 22-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin. Die­se konn­te nicht mehr brem­sen, wodurch es zum Zusam­men­stoß kam. Dabei wur­de der Pedelec-Fah­rer schwer verletzt.

Bor­kum — Klet­ter­un­fall auf Borkum

Am 01.09.2026, um 15:55 Uhr, nahm ein Jugend­li­cher an einer Klet­ter­übung in einer Frei­zeit­ein­rich­tung in der Goe­the­stra­ße auf der Insel Bor­kum teil. Aus unge­klär­ter Ursa­che kam es im Ver­lauf der Übung zu einem Unfall, sodass der Jugend­li­che von der Feu­er­wehr aus der Seil­vor­rich­tung befreit wer­den muss­te. Er wur­de anschlie­ßend medi­zi­nisch ver­sorgt und mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus gebracht.

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Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Dieb­stäh­le, Unfäl­le und 2,30 Pro­mil­le bei Verkehrsunfall

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 01.09.2026

 

Dieb­stahl aus ver­schlos­se­nen Fahr­zeu­gen ++ Ver­kehrs­un­fall unter Alko­hol­ein­fluss ++ Ver­kehrs­un­fall mit Kol­li­si­ons­fol­gen ++ Fahr­rad­fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall leicht ver­letzt ++ Dieb­stahl von Baumaterialien 

 

Ost­rhau­der­fehn — Dieb­stahl aus ver­schlos­se­nen Fahrzeugen

Im Zeit­raum vom 29.08.2026, gegen 14:30 Uhr, bis zum 31.08.2026, ca. 10:50 Uhr, erlang­te eine unbe­kann­te Täter­schaft diver­ses Die­bes­gut aus zwei ver­schlos­se­nen Pkw im Bereich Ost­rhau­der­fehn. Es ist unklar, wie sich die Täter­schaft Zugang zu den Innen­räu­men des Opel Meri­va in der Bach­stra­ße und des VW Golfs in der Hän­del­stra­ße ver­schaf­fen konn­te. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Rhau­der­fehn zu melden.

Ost­rhau­der­fehn — Ver­kehrs­un­fall unter Alkoholeinfluss

Am Abend des 31. August 2026 tou­chier­te ein 37-jäh­ri­ger Fah­rer eines Renault Mas­ters gegen 22:40 Uhr in der Haupt­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn einen am Stra­ßen­rand gepark­ten Mer­ce­des-Benz. Im Rah­men der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me stell­te die Poli­zei fest, dass der Fah­rer unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Der Atem­al­ko­hol­wert betrug 2,30 Pro­mil­le. Die Beam­ten ver­an­lass­ten die Ent­nah­me einer Blut­pro­be, beschlag­nahm­ten die Fahr­erlaub­nis und ord­ne­ten die sofor­ti­ge Unter­sa­gung der Wei­ter­fahrt an. Per­so­nen wur­den nicht ver­letzt. Ein Sach­scha­den im geschätz­ten mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich ist entstanden.

Fils­um — Ver­kehrs­un­fall mit Kollisionsfolgen

Am Mor­gen des 31.08.2026 beab­sich­tig­te ein 93-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer gegen 09:00 Uhr mit sei­nem Pkw in die Haupt­stra­ße in Fils­um abzu­bie­gen. Dabei miss­ach­te­te er die Vor­fahrt eines ande­ren 57-jäh­ri­gen Ver­kehrs­teil­neh­mers. Durch das Aus­weich­ma­nö­ver ver­lor der 57-Jäh­ri­ge die Kon­trol­le über sei­nen Pkw und fuhr in einen angren­zen­den Gra­ben. Der Fah­rer des aus­wei­chen­den Fahr­zeugs zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Leer — Fahr­rad­fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt

Am 31.08.2026, gegen 12:50 Uhr, beab­sich­tig­te eine 45-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Pkw, die Ubbo-Emmi­us-Stra­ße zu que­ren. Zur glei­chen Zeit kreuz­te eine 21-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin den Kreu­zungs­be­reich, wor­auf­hin es zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge kam. Sach­schä­den im geschätz­ten unte­ren vier­stel­li­gen Bereich ent­stan­den an bei­den Fahr­zeu­gen. Die Fahr­rad­fah­re­rin wur­de leicht ver­letzt und zur wei­te­ren Behand­lung ins Kran­ken­haus gebracht.

Emden — Dieb­stahl von Baumaterialien

Im Zeit­raum vom 28.08.2026 — 13:30 Uhr bis zum 31.08.2026 — 09:00 Uhr ver­schaff­te sich eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft unbe­fugt Zutritt zum Bau­stel­len­be­reich in der Han­sa­stra­ße. Dort ent­wen­de­te die Täter­schaft Bau­ma­te­ria­li­en sowie Die­sel. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Emden zu melden.

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