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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Mes­ser-Bedro­hung, Kitas- & Kir­chen-Ein­brü­che, A31-Unfall sowie Hakenkreuz-Graffiti

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 12.08.2026

 
 

Bedro­hung mit Mes­ser am Bahn­hof++ Ein­brü­che in Kin­der­gar­ten und Kir­chen­ge­bäu­de++ Dieb­stahl von Kraft­stoff++ Ein­bruch in Wohn­haus++ Ver­kehrs­un­fall auf der A31 nach Sekun­den­schlaf++ Bar­geld aus Bau­stel­len­fahr­zeug ent­wen­det++ Verkehrsunfallflucht

 

Leer — Bedro­hung mit Mes­ser am Bahnhof

Am Diens­tag, den 11.08.2026, kam es gegen 15:55 Uhr im Bereich des Bahn­hofs­rin­ges am Leera­ner Bahn­hof zu einer Bedrohung.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen bedroh­te ein zunächst unbe­kann­ter Mann einen 18-Jäh­ri­gen unter Vor­halt eines Mes­sers. Der 18-Jäh­ri­ge blieb unver­letzt. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Mann zunächst in Rich­tung des Bahn­hofs­ge­bäu­des und von dort wei­ter in unbe­kann­te Richtung.

Im Rah­men der unmit­tel­bar ein­ge­lei­te­ten Fahn­dungs­maß­nah­men konn­te der Mann zunächst nicht mehr ange­trof­fen wer­den. Im wei­te­ren Ver­lauf der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­de ein 20-jäh­ri­ger Tat­ver­däch­ti­ger fest­ge­stellt. Ein Mes­ser wur­de sicher­ge­stellt. Gegen den Mann wur­de ein Platz­ver­weis aus­ge­spro­chen und er wur­de für wei­te­re poli­zei­li­che Maß­nah­men zur Dienst­stel­le gebracht.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

Moorm­er­land — Ein­brü­che in Kin­der­gar­ten und Kirchengebäude

In der Zeit von Mon­tag, 10.08.2026, 18:30 Uhr, bis Diens­tag, 11.08.2026, 06:40 Uhr, ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kann­te Per­so­nen Zutritt zu einem Kin­der­gar­ten in der Friesenstraße.

Im Gebäu­de wur­den Büro­räum­lich­kei­ten durch­sucht. Nach der­zei­ti­gem Stand wur­de kein Die­bes­gut erlangt. Durch die Beschä­di­gun­gen ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Die Poli­zei führ­te vor Ort eine Spu­ren­si­che­rung durch und hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Zeu­gen, die im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge im Bereich der Frie­sen­stra­ße beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

In der Zeit von Mon­tag, 10.08.2026, 23:30 Uhr, bis Diens­tag, 11.08.2026, 07:40 Uhr, bra­chen bis­lang unbe­kann­te Per­so­nen in Räum­lich­kei­ten in der evan­ge­lisch-refor­mier­ten Kir­che in der Königs­stra­ße in Neer­moor­pol­der ein.

Die Täter ver­schaff­ten sich gewalt­sam Zugang zu dem Gebäu­de. Ob Gegen­stän­de ent­wen­det wur­den, ist der­zeit noch Gegen­stand der Ermitt­lun­gen. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt nach ers­ten Erkennt­nis­sen min­des­tens im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Die Poli­zei bit­tet Per­so­nen, die im genann­ten Zeit­raum im Bereich der Königs­stra­ße ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben, sich zu melden.

Ob zwi­schen den bei­den Taten ein Zusam­men­hang besteht, ist der­zeit Gegen­stand der Ermittlungen.

Detern — Dieb­stahl von Kraftstoff

In der Zeit von Frei­tag, 08.08.2026, 13:00 Uhr, bis Mon­tag, 11.08.2026, 10:30 Uhr, ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kann­te Per­so­nen gewalt­sam Zutritt zu einem Gerä­te­raum im Handwieserweg.

Aus einem dort befind­li­chen Tank wur­den anschlie­ßend rund 450 Liter Kraft­stoff ent­wen­det. Hin­wei­se auf die Täter lie­gen bis­lang nicht vor.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, die im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge im Bereich des Hand­wie­ser­we­ges beob­ach­tet haben, sich bei der Poli­zei zu melden.

Detern — Ein­bruch in Wohnhaus

Bis­lang unbe­kann­te Per­so­nen dran­gen in der Zeit vom 26.07.2026 um 12:00 Uhr bis zum 11.08.2026 um 01:00 Uhr in ein Wohn­haus im Deelen­weg ein.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen ent­wen­de­ten die Täter aus dem Gebäu­de Bar­geld im vier­stel­li­gen Bereich. Die genau­en Umstän­de des Ein­bruchs sind Gegen­stand der lau­fen­den Ermittlungen.

Zeu­gen, die im Bereich des Deelen­we­ges ver­däch­ti­ge Per­so­nen oder Fahr­zeu­ge beob­ach­tet haben oder sons­ti­ge Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Moorm­er­land — Ver­kehrs­un­fall auf der A31 nach Sekundenschlaf

Am Diens­tag, den 11.08.2026, kam es gegen 04:30 Uhr auf der A31 in Fahrt­rich­tung Bot­trop, zwi­schen der Anschluss­stel­le Veen­husen und dem Auto­bahn­drei­eck Leer, zu einem Verkehrsunfall.

Ein 32-jäh­ri­ger Mann befuhr mit einem Mer­ce­des Vito die A31, als er nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen auf­grund eines Sekun­den­schlafs nach rechts von der Fahr­bahn abkam und mit einem Wall kol­li­dier­te. Das Fahr­zeug kam anschlie­ßend auf der Sei­te zum Liegen.

Eine 37-jäh­ri­ge Frau sowie ein 99-jäh­ri­ger Mann, die sich eben­falls in dem Fahr­zeug befan­den, wur­den bei dem Unfall leicht ver­letzt. Der Mer­ce­des war nicht mehr fahrbereit.

Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me und der erfor­der­li­chen Fahr­bahn­rei­ni­gung muss­te die Rich­tungs­fahr­bahn Bot­trop vor­über­ge­hend voll gesperrt wer­den. Der Füh­rer­schein des 32-Jäh­ri­gen wur­de sichergestellt.

Müdig­keit am Steu­er kann die Reak­ti­ons- und Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit erheb­lich beein­träch­ti­gen. Bereits kur­ze Pha­sen des Sekun­den­schlafs kön­nen schwe­re Ver­kehrs­un­fäl­le zur Fol­ge haben. Wer wäh­rend der Fahrt Anzei­chen von Müdig­keit bemerkt, soll­te die Fahrt nicht fort­set­zen, son­dern eine geeig­ne­te Pau­se ein­le­gen und sich aus­rei­chend erho­len. Geöff­ne­te Fens­ter, lau­te Musik oder Kaf­fee erset­zen kei­ne not­wen­di­ge Ruhepause.

Emden — Bar­geld aus Bau­stel­len­fahr­zeug entwendet

Am Diens­tag, den 11.08.2026, kam es zwi­schen 13:45 Uhr und 13:50 Uhr im Bereich der Für­brin­ger­stra­ße, Ecke Nes­ser­lan­der Stra­ße, zu einem Dieb­stahl aus einem Baustellenfahrzeug.

Ein bis­lang unbe­kann­ter Mann ent­wen­de­te aus einem unver­schlos­se­nen Trans­por­ter Bar­geld in drei­stel­li­ger Höhe. Der Geschä­dig­te bemerk­te die Tat und ver­such­te noch, dem Täter zu fol­gen. Die­ser konn­te jedoch in unbe­kann­te Rich­tung flüchten.

Eine unmit­tel­bar ein­ge­lei­te­te Nah­be­reichs­fahn­dung ver­lief ohne Erfolg.

Die Beschrei­bung des Täters lau­tet: ca. 30 Jah­re alt, ca. 1,70–1,75m groß, schlan­ke Sta­tur, hell­blau­es T‑Shirt, beige Cap, wei­ße Socken, Turn­schu­he und ggfs. dun­kel­blon­de Haa­re unter der Cap.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Per­so­nen, die die Tat beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu dem bis­lang unbe­kann­ten Täter geben kön­nen, sich bei der Poli­zei in Emden zu melden.

Emden — Sach­be­schä­di­gung auf Friedhof

In der Zeit von Mon­tag, den 10.08.2026, 11:00 Uhr, bis Diens­tag, den 11.08.2026, 07:45 Uhr, kam es auf einem Fried­hof zu einer Sachbeschädigung.

Bis­lang unbe­kann­te Per­so­nen besprüh­ten eine dor­ti­ge Hüt­te mit Graf­fi­ti. Dabei brach­ten die Täter unter ande­rem den Schrift­zug “666” sowie Haken­kreu­ze auf.

Durch die Sach­be­schä­di­gun­gen ent­stand ein Scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Per­so­nen, die im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder Hin­wei­se zu den Tätern geben kön­nen, sich zu melden.

Emden — Verkehrsunfallflucht

Am Mon­tag, den 10.08.2026, kam es gegen 15:30 Uhr im Emder Weg zu einer Verkehrsunfallflucht.

Ein 52-jäh­ri­ger Mann befuhr mit einem Leicht­kraft­rad den Emder Weg in Fahrt­rich­tung Hamm­rich­weg. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer fuhr mit einem BMW in glei­cher Rich­tung und beab­sich­tig­te, den 52-Jäh­ri­gen zu über­ho­len. Wäh­rend des Über­hol­vor­gangs kam es zu einer Berüh­rung zwi­schen den Fahrzeugen.

Der 52-Jäh­ri­ge kam dar­auf­hin nach rechts von der Fahr­bahn ab und stürz­te in einen Gra­ben. Er wur­de leicht ver­letzt und begab sich anschlie­ßend selbst­stän­dig in ein Krankenhaus.

Der Fah­rer des BMW setz­te sei­ne Fahrt fort, ohne sich um die Unfall­fol­gen zu küm­mern. Nach Anga­ben des 52-Jäh­ri­gen soll es sich um einen BMW mit getön­ten Schei­ben und einem Spoi­ler gehan­delt haben. Mög­li­cher­wei­se weist das Fahr­zeug eine Beschä­di­gung am rech­ten Außen­spie­gel auf.

Die Poli­zei hat ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet und bit­tet Zeu­gen, die den Unfall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu dem betei­lig­ten BMW bezie­hungs­wei­se des­sen Fah­rer geben kön­nen, sich bei der Poli­zei in Emden zu melden.

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Blaulicht

Schreck­mo­ment in Aurich: Baby hin­ter zuge­fal­le­ner Wohnungstür!

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FW-AUR: Baby hin­ter zuge­fal­le­ner Wohnungstür

 

Ein drei Wochen alter Säug­ling blieb am Sonn­tag­nach­mit­tag für kur­ze Zeit allei­ne in einer Woh­nung in der Von-Bodel­schwingh-Stra­ße zurück. Die Eltern hat­ten die Räum­lich­kei­ten in dem Mehr­par­tei­en­haus nur einen Moment in Rich­tung Haus­flur ver­las­sen, wobei die Tür ins Schloss fiel. Ohne pas­sen­den Schlüs­sel zur Hand ver­such­ten sie zunächst eigen­stän­dig wie­der hin­ein­zu­ge­lan­gen, was jedoch nicht gelang. Dar­auf­hin wur­de ein Not­ruf abge­setzt. Die ver­stän­dig­ten Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Aurich konn­ten die Tür schon nach weni­gen Minu­ten beschä­di­gungs­frei öff­nen und den erleich­ter­ten Eltern so die Rück­kehr zu ihrem Kind ermöglichen.

Mel­dung:

Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Aurich
Sön­ke Gei­ken
Stadt­feu­er­wehr-Pres­se­spre­cher

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Blaulicht

Alko­hol am Steu­er, Über­schlag auf der Auto­bahn & Zeu­gen­auf­ruf nach Fahrerflucht.

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden 

 
 

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall unter Alko­hol­ein­fluss++ Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall++ Ver­kehrs­un­fall­flucht auf Parkplatz

Ost­rhau­der­fehn — Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall unter Alkoholeinfluss

Am 06.08.2026 kam es gegen 21:35 Uhr in der Nord­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn zu einem schwe­ren Verkehrsunfall.

Ein 46-jäh­ri­ger Mann befuhr mit einem Klein­kraft­rad die Nord­stra­ße in Fahrt­rich­tung Ost­rhau­der­fehn. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen geriet er auf die Gegen­fahr­bahn und kol­li­dier­te dort mit der lin­ken Fahr­zeug­sei­te eines ent­ge­gen­kom­men­den schwar­zen Ford Fies­ta. Der Pkw wur­de von einem 21-jäh­ri­gen Mann geführt.

Der 46-Jäh­ri­ge erlitt bei dem Zusam­men­stoß schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de in ein Kran­ken­haus gebracht. Ein zuvor durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 3,31 Pro­mil­le. Im Kran­ken­haus wur­de dem Mann eine Blut­pro­be entnommen.

Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me stell­ten die ein­ge­setz­ten Kräf­te zudem fest, dass der 46-Jäh­ri­ge nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Gegen ihn wur­den meh­re­re Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen dau­ern an.

BAB 28 — Schwe­rer Verkehrsunfall

Am 07.08.2026 kam es gegen 02:35 Uhr auf der BAB 28 in Fahrt­rich­tung Leer, in Höhe der Anschluss­stel­le Wes­ter­s­tede-West, zu einem schwe­ren Verkehrsunfall.

Ein 20-jäh­ri­ger Mann befuhr mit einem grü­nen VW Toua­reg die BAB 28 in Rich­tung Leer. In dem Fahr­zeug befan­den sich zudem ein 22-jäh­ri­ger Bei­fah­rer sowie eine 20-jäh­ri­ge Mitfahrerin.

Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam der Pkw nach rechts von der Fahr­bahn ab, kol­li­dier­te mehr­fach mit der Außen­schutz­plan­ke und über­schlug sich. Nach etwa 150 Metern kam das Fahr­zeug auf dem Haupt­fahr­strei­fen zum Stillstand.

Der 20-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer sowie sei­ne bei­den Mit­fah­ren­den wur­den bei dem Unfall schwer bis lebens­be­droh­lich ver­letzt. Der Fah­rer wur­de mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus gebracht. Der 22-jäh­ri­ge Bei­fah­rer und die 20-jäh­ri­ge Mit­fah­re­rin wur­den mit Ret­tungs­wa­gen in Kran­ken­häu­ser gebracht.

An dem VW ent­stand Totalschaden.

Die Ermitt­lun­gen zur Unfall­ur­sa­che dau­ern an.

Ost­rhau­der­fehn — Ver­kehrs­un­fall­flucht auf Parkplatz

Am 06.08.2026 kam es in der Zeit zwi­schen 12:15 Uhr und 12:45 Uhr in Ost­rhau­der­fehn, Im Gewer­be­ge­biet, auf dem Park­platz eines dor­ti­gen Ver­brau­cher­mark­tes zu einer Verkehrsunfallflucht.

Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen stieß ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer ver­mut­lich beim Wen­den oder Aus­par­ken mit sei­nem Fahr­zeug gegen einen dort gepark­ten wei­ßen Seat Ibi­za. Auf­grund des ent­stan­de­nen Scha­dens wird der­zeit davon aus­ge­gan­gen, dass der Zusam­men­stoß mög­li­cher­wei­se mit einer Anhän­ger­kupp­lung erfolg­te. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Anschlie­ßend ent­fern­te sich die ver­ur­sa­chen­de Per­son von der Unfall­stel­le, ohne sich um eine Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern bezie­hungs­wei­se den erfor­der­li­chen Pflich­ten als Unfall­be­tei­lig­ter nachzukommen.

Zeu­gen, die den Unfall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu dem ver­ur­sa­chen­den Fahr­zeug geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

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POL-AUR: Aurich — Ein­bruch in Autohaus

 
 

Bis­lang Unbe­kann­te sind in der Nacht zu Diens­tag in ein Auto­haus in Aurich ein­ge­bro­chen. In den frü­hen Mor­gen­stun­den betra­ten die Täter das Gelän­de eines Auto­hau­ses an der Dor­nu­mer Stra­ße und schlu­gen nach ers­ten Erkennt­nis­sen eine Schei­be ein. Sie ent­wen­de­ten einen schwar­zen VW ID.Buzz mit dem zuge­hö­ri­gen Fahr­zeug­schlüs­sel. Bereits am Diens­tag konn­te das ent­wen­de­te Fahr­zeug abge­stellt wie­der auf­ge­fun­den wer­den. Offen­bar hat­ten die Täter jedoch zwi­schen­zeit­lich eine gewis­se Stre­cke mit dem Fahr­zeug zurück­ge­legt. Die Poli­zei bit­tet Zeu­gen, die in den Mor­gen­stun­den des Diens­tags ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen im Nah­be­reich zur Dor­nu­mer Stra­ße gemacht haben oder denen im Stra­ßen­ver­kehr ein schwar­zer VW ID.Buzz auf­ge­fal­len ist, sich unter 04941 606215 zu melden.

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Gefähr­dung des Straßenverkehrs

Rhau­der­fehn — Am Frei­tag, den 07.08.2026, gegen 18:45 Uhr, kon­trol­lier­ten Ein­satz­kräf­te im Paters­weg einen 42-jäh­ri­gen Mann aus Rhau­der­fehn, der mit sei­nem Fahr­rad im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum unter­wegs war. Im Rah­men der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der Mann erheb­lich unter dem Ein­fluss alko­ho­li­scher Geträn­ke stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab eine Atem­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von 3,17 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt. Nach Anga­ben einer Zeu­gin soll der Mann zuvor durch das Fah­ren in den Gegen­ver­kehr zwei wei­te­re Ver­kehrs­teil­neh­men­de gefähr­det haben. Die Poli­zei bit­tet die bis­lang unbe­kann­ten gefähr­de­ten Ver­kehrs­teil­neh­men­den sowie wei­te­re Zeu­gen, sich bei der zustän­di­gen Poli­zei­dienst­stel­le zu melden.

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten (2)

Moorm­er­land — Am Frei­tag, den 07.08.2026, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr, kam es auf einem Park­platz im Rajen­weg in War­singsfehn zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer beschä­dig­te ver­mut­lich beim Aus­par­ken einen dort ord­nungs­ge­mäß abge­stell­ten schwar­zen Ford Fies­ta mit Leera­ner Kenn­zei­chen. Dabei wur­de die lin­ke vor­de­re Stoß­stan­ge beschä­digt. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Ver­ur­sa­cher uner­laubt von der Unfall­stel­le, ohne sich um die Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, sich zu melden.

Leer — Am Mitt­woch, den 05.08.2026, in der Zeit von 19:10 Uhr bis 19:15 Uhr, kam es im Ein­mün­dungs­be­reich Müh­len­stra­ße / Bahn­hofs­ring zu einer wei­te­ren Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein 26-jäh­ri­ger Mann aus Leer befuhr mit sei­nem Fahr­rad die Müh­len­stra­ße in Rich­tung Bahn­hofs­ring und bog nach rechts ab. Ein dahin­ter fah­ren­der bis­lang unbe­kann­ter E‑S­coo­ter-Fah­rer über­sah den Abbie­ge­vor­gang und fuhr auf den Rad­fah­rer auf. Die­ser wur­de leicht ver­letzt. Der bis­lang unbe­kann­te E‑S­coo­ter-Fah­rer ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt von der Unfall­stel­le. Der Mann wird als etwa 20 Jah­re alt, 170 bis 175 cm groß und mit dunk­len Haa­ren beschrie­ben. Er war mit einem schwar­zen E‑Scooter unter­wegs. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen oder Hin­weis­ge­ben­de, sich zu melden.

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