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Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020++Historisch höchste Aufklärungsquote
Leer/Emden — Nach der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Niedersächsische Innenministerium und der Polizeidirektion Osnabrück wird diese nun auch durch die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlicht.
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Leer/Emden konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,9% auf 66,3% gesteigert werden. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden im Jahr 2004.
Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, äußert sich zu diesen Entwicklungen: “Ich freue mich, dass sich der Rückgang der Fallzahlen auch in diesem Jahr fortsetzt und sich die souveräne und engagierte Polizeiarbeit auszahlt. Gerade im letzten Jahr waren die Anforderungen an die Polizei immens und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeiinspektion stärker denn je gefordert. Dennoch konnte die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Dies ist nicht nur dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch vielen Hinweisen aus der Bevölkerung zu verdanken. Sowohl über den direkten Austausch der Kolleginnen und Kollegen mit den Bürgerinnen und Bürgern, als auch über die sozialen Netzwerke, erhalten wir immer wieder wertvolle Hinweise, die wir in unsere Ermittlungsarbeit einbeziehen. In unserer Polizeiinspektion konnten mehr als 6 von 10 Straftaten aufgeklärt werden. Lassen Sie uns diese bewährte Zusammenarbeit stetig verbessern, damit die Menschen sich in dieser Region weiter behütet fühlen können!”
Durch die Häufigkeitszahl (Hz) wird die Kriminalitätsbelastung einer Region gemessen (Straftaten pro 100.000 Einwohner). Durch diese kann die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, statistisch dargestellt werden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden fällt diese um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Vergleich unter dem Landesdurchschnitt von 6.219.
Kernaussagen der PKS 2020
1. Anzahl der Straftaten fortwährend auf niedrigem Niveau
2. Erneuter Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,3% (Höchstwert seit Bestehen der Polizeiinspektion)
3. Kriminalitätsbelastung weiterhin unter dem Landesdurchschnitt
4. Starker Rückgang der Eigentumsdelikte (11,8% weniger Straftaten)
5. Weiterhin Anstieg bei der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse
6. 27,6% weniger Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr und somit niedrigster Stand seit 2010
7. Weiterhin mehr Straftaten unter Zuhilfenahme des Internets (Anstieg von 30,4%)
8. Erneut starke Zunahme bei Widerständen und tätlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte (Anstieg von 42,86%)
9. Weniger tatverdächtige Kinder und Jugendliche (Rückgang von 16,45%)
Diebstahlsdelikte
Dieser Bereich umfasst die sogenannten Eigentumsdelikte wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschendiebstahl, aber auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen oder Einbruchshandlungen. Letztere werden jedoch gesondert im nachfolgenden Unterpunkt behandelt. Der Trend bei den Diebstahlsdelikten ist durchaus positiv zu betrachten. Im Jahr 2019 wurden 4.525 Straftaten aus diesem Deliktsfeld registriert. Im Jahr 2020 konnten lediglich 3.991 Taten verzeichnet werden, was einen Rückgang von 11,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang von Fahrraddiebstählen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahrräder entwendet wurden, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weniger Fahrräder widerrechtlich abhandengekommen. Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden. Dabei konnte die Polizeiinspektion Leer/Emden bei den nunmehr 880 entwendeten Fahrrädern eine Aufklärungsquote von 18,4% erzielen und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 14,3%. Mit 29,4% und insgesamt 77 Fällen ist auch ein erheblicher Rückgang im Bereich der Taschendiebstahlsdelikte registriert worden. Im Jahr 2019 wurden noch 109 Straftaten dieser Art aufgenommen.
Thomas Memering, in seiner Funktion als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden, begründet diesen Rückgang wie folgt: “Der Rückgang der Taschendiebstähle ist unter anderem auf die fehlenden Tatgelegenheiten zurückzuführen. Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wurden hochfrequentierte Großveranstaltungen wie etwa der Galli- oder Weihnachtsmarkt abgesagt. Die großen Menschenmassen, in denen die Täter üblicherweise agieren, blieben aus und somit auch die günstigen Gelegenheiten zur Durchführung einer solchen Tat.”
Einbruchskriminalität
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche von 232 auf 168 gesunken, dies ist ein Rückgang um 27,6% und der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letzten Jahres endeten 60 im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 37,5%).
Hierzu Johannes Lind: “Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. In der Vergangenheit war die Bekämpfung der Einbruchskriminalität immer wieder Fokus polizeilicher Arbeit und der Erfolg ist noch heute spürbar. Als es im Jahr 2016 in diesem Deliktsbereich zu einem enormen Anstieg der Fallzahlen kam, haben wir umgehend reagiert und viele personelle Ressourcen eingesetzt. Damals konnten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen festnehmen, gegen die anschließend Untersuchungshaft oder Haft angeordnet wurde. Weiterhin ist es das Ergebnis guter Präventionsarbeit im Bereich des Einbruchschutzes, welche die Polizeiinspektion in den letzten Jahren geleistet hat. Im vergangenen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger Zuhause, welches sich gewiss positiv auf die rückgängigen Zahlen auswirkt. ”
Rohheitsdelikte
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.878 Rohheitsdelikte polizeilich aufgenommen. Unter Rohheitsdelikten versteht man Straftaten aus dem Bereich der Raub- oder Körperverletzungsdelikte, aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Den überwiegenden Anteil an Rohheitsdelikten machen grundsätzlich einfache Körperverletzungen im Sinne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wurden 1.353 Fälle der Körperverletzung registriert, wohingegen im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Fälle verzeichnet wurden. Dies bedeutet einen Rückgang von 6,8%. Zusammenfassend wurden im Jahr 2020 insgesamt 1.876 Rohheitsdelikte verzeichnet, das Niveau ist somit konstant.
Sexualdelikte
Als Sexualdelikte werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers richten. So zählen u.a. sexuelle Nötigungen, exhibitionistische Handlungen, aber auch der Tatbestand der Vergewaltigung oder das Verbreiten bzw. der Besitz und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten zu den sogenannten Sexualdelikten. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 271 Sexualdelikte seitens der Polizeiinspektion Leer/Emden bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 230 Sexualdelikte registriert wurden, bedeutet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursächlich für diesen Anstieg ist dabei vornehmlich der Bereich der Verbreitung bzw. des Besitzes und der Herstellung von Kinderpornografie. Konnten im Jahr 2019 noch 47 Fälle verzeichnet werden, wurden im Jahr 2020 bereits 111 Straftaten dieser Kategorie registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 136,17% im Vergleich zum Vorjahr.
“Durch intensivierte Ermittlungsarbeit seitens der Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden steigen die Fallzahlen an. So sind beispielsweise US-amerikanische Provider verpflichtet, dort bekannt gewordene strafrechtlich relevante Sachverhalte an die halbstaatliche Organisation National Center For Missing and Exploited Children (NCMEC) weiterzuleiten. Diese Organisation nimmt neben den Informationen der verschiedensten Provider auch Hinweise von Privatpersonen entgegen, analysiert und bewertet diese und leitet sie folglich an die jeweiligen zuständigen Behörden in den USA und ins Ausland weiter. Hinsichtlich der intensivierten Ermittlungsarbeit der Behörden und weiteren gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, ist auch im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg dieser Fallzahlen zu rechnen. Oberstes Gebot ist es, andauernde Missbrauchsfälle zu entdecken, zu sanktionieren und diese Straftaten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld zu holen”, erläutert Thomas Memering diese Entwicklung.
Zudem fügt Thomas Memering noch hinzu, dass auch Kinder und Jugendliche mit dem Besitz solcher strafrechtlich relevanten Inhalte die Tatbestandsmerkmale derartiger Straftaten erfüllen und sich dessen oftmals nicht bewusst seien. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Nutzung von zahlreichen Social-Media-Plattformen seien kinderpornografische Inhalte schnell geteilt, gepostet und vervielfacht. Häufig handle es sich um Zufallsfunde derartiger Dateien bei der Ermittlung von Drogendelikten oder der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
“Wir müssen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber zwingend auch die der Erziehungsberechtigten stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen”, ergänzt Thomas Memering.
Christa Frigger, Beauftragte für Jugendsachen in der Polizeiinspektion Leer/Emden, informiert und berät zu diesen Themenbereichen. Die Termine für weitere Informationsveranstaltungen werden durch die Polizeiinspektion Leer/Emden rechtzeitig bekannt gegeben.
Tatmittel Internet/ Cybercrime
Unter Internetkriminalität oder auch Cybercrime werden Taten subsumiert, die mittels der Nutzung des Internets begangen werden. Dabei wird zwischen Cybercrime im engeren Sinne, also Delikten, die es nicht offline gibt (z.B. das sog. Hacking) und Cybercrime im weiteren Sinne unterschieden. Letzteres umfasst Delikte, die ebenso offline begangen werden können (z.B. der Kreditkartenmissbrauch bei Verkaufsplattformen). Waren es im Jahr 2019 noch 807 registrierte Fälle, so stieg die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich um 30,4% auf nunmehr insgesamt 1.053 Fälle. Erfreulicherweise stiegen nicht nur die begangenen Straftaten, sondern auch die Aufklärungsquote. Wurden im Jahr 2019 noch 78,31% dieser Fälle aufgeklärt, konnten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straftaten ausermittelt werden.
“Im Internet begangene Straftaten stellen einen wichtigen Aufgabenbereich unserer polizeilichen Ermittlungsarbeit dar. Ich bin dankbar, dass wir in unserer Polizeiinspektion über ein professionelles Cybercrime-Team verfügen und durch intensive Präventionsarbeit immer wieder gute Erfolge erzielen und dadurch eine Aufklärungsquote von 81,39% erreichen konnten”, erklärt Thomas Memering.
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter der Begrifflichkeit “Gewalt gegen Polizeibeamte” werden die Delikte des Widerstandes und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte zusammengefasst. Mit 90 Fällen im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Fällen zu verzeichnen. Damit steigen die alljährlich erhobenen Fallzahlen aus diesem Deliktsfeld bereits zum dritten Mal in Folge stark an. Erwähnenswert ist dabei, dass sich dieser Anstieg nicht nur auf die Städte Leer und Emden beschränkte, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden messbar war. Im Bereich der Gemeinden Moormerland und Rhauderfehn war ebenfalls ein Anstieg dieser Fallzahlen zu verzeichnen. In knapp 70% der Fälle standen die Täter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
“Der erneute Anstieg in diesem Deliktsbereich ist nicht zu tolerieren und macht mich wütend. Meine Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und verdienen es mit Respekt behandelt zu werden. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, der greift den Rechtsstaat an! Wir werden diese Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei nicht dulden und konsequent verfolgen”, so Johannes Lind.
Rauschgiftdelikte
Die registrierten Rauschgiftdelikte, welche u.a. durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen werden, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (861 Fälle) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rauschgiftdelikte in der Polizeiinspektion Leer/Emden verzeichnet wurden.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 584 Kinder oder Jugendliche im Rahmen der polizeilichen Arbeit als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl an tatverdächtigen Personen dieser Altersklasse betrug im Vorjahr 699, sodass ein Rückgang um 16,45% registriert werden konnte.
Fazit
Abschließend sagt Inspektionsleiter Johannes Lind: “Der positive Trend der Kriminalstatistik der letzten zwei Jahre hat sich auch 2020 fortgesetzt. Wir haben die historisch höchste Aufklärungsquote. Ein derartiges Ergebnis kann nur durch eine verantwortungsvolle und engagierte Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden erzielt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und für viele entscheidende Hinweise, die immer wieder zur Aufklärung von Straftaten beitragen. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen in unserer Region beschützt und wohl fühlen!”
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Polizeimeldungen aus Leer und Rhauderfehn: Parfümdiebstahl und Unfall mit Fußgängerin
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 29.10.2026
Leer — Räuberischer Diebstahl
Am 28.10.2026 wurde der Polizei gegen 12:10 Uhr mitgeteilt, dass es kurz zuvor in einer Drogerie an der Mühlenstraße zu einem Vorfall gekommen sei, nachdem eine männliche Person bei einem Diebstahl beobachtet worden war. Ein 36-jähriger Mann hatte in dem Geschäft zwei Parfüms im Wert von 200 Euro an sich genommen und war dabei von dem vor Ort eingesetzten 45-jährigen Ladendetektiv beobachtet worden. Als der Detektiv den Tatverdächtigen ansprach, ergriff dieser die Flucht. Der 45-jährige Ladendetektiv und ein weiterer Mitarbeiter nahmen die Verfolgung auf und konnten den 36-jährigen stellen. Dieser versuchte dann, sich durch den Einsatz von Gewalt im Besitz des Parfüms zu halten, was jedoch scheiterte. Die umgehend verständigten Polizeikräfte nahmen die Anzeige auf und erteilten dem Tatverdächtigen einen Platzverweis. Der 36-jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Leer — Diebstahl aus unverschlossenem Pkw
Am 27.10.2026 kam es gegen 06:18 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Logaer Weg zu einem Diebstahl aus einem Pkw. Eine derzeit noch unbekannte Person überprüfte einen dort geparkten Pkw und stellte fest, dass dieser nicht verschossen war. Der Täter öffnete das Fahrzeug und entnahm diverse Kleidungsstücke und Geldmünzen auf dem Fahrzeug. Anschließend entfernte sich die nach ersten Erkenntnissen männliche Person von der Örtlichkeit. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Sache geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen. Zudem weißt die Polizei daraufhin, dass niemals Wertsachen in einem Fahrzeug zurückgelassen werden sollten und die Fahrzeuge abzuschließen sind.
Rhauderfehn — Geschädigte nach Unfall gesucht.
Am 28.10.2026 kam es gegen 18:30 Uhr kam es auf dem Kreisel in Rhauderfehn zwischen der 1.Südwieke und der Rhauderwieke zu einem Zusammenstoß zwischen einem 64-jährigen Pkw-Fahrer und einer unbekannten jungen Frau. An der Einmündung zur Rhauderwieke übersah der Mann die in Richtung Rajen laufende Frau, welche bei dem Zusammenprall stürzte. Nachdem Vorfall stand die Frau selbstständig auf und gab an, keine Hilfe zu benötigen. Danach entfernte sie sich in Richtung Rajen. Die umgehend hinzugezogene Polizei Rhauderfehn nahm das Unfallgeschehen zu Protokoll und führte anschließend eine Absuche nach der jungen ca. 17-jährigen blonden Frau in einem beige-farbenen Mantel durch. Zeugen, die Angaben zu der Geschädigten, möglicherweise leicht verletzten Frau machen können oder die Betroffene selber, werden gebeten, sich an die Polizei in Rhauderfehn zu wenden.
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Zoll entdeckt zehn Kilogramm Kokain bei Rhede: 57-Jähriger in Untersuchungshaft
Zoll entdeckt rund zehn Kilogramm Kokain bei Grenzkontrolle in Rhede – 57-Jähriger in Untersuchungshaft
Rhede/Papenburg – Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Rhede haben Zöllner des Hauptzollamts Oldenburg rund zehn Kilogramm Kokain in einem präparierten Versteck eines Pkw entdeckt. Der 57-jährige deutsche Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete das Amtsgericht Papenburg Untersuchungshaft an.
Nervöser Fahrer gerät bei Kontrolle ins Visier des Zolls
Der Vorfall ereignete sich am 21. September 2026. Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Oldenburg kontrollierten im Bereich des Grenzübergangs Rhede einen polnischen Pkw, der aus den Niederlanden nach Deutschland einreiste.
Zu Beginn der Kontrolle erklärte der 57-jährige deutsche Fahrer, er habe den Halter des Fahrzeugs zum Flughafen nach Amsterdam gebracht. Nun sei er auf dem Rückweg zu seiner Wohnung in Paderborn. Die Fahrt wolle er nutzen, um zunächst noch einen Cousin in Papenburg zu besuchen.
Auf die übliche Frage, ob er verbotene Gegenstände, insbesondere Betäubungsmittel und Waffen, oder größere Mengen Bargeld mit sich führe, antwortete der Mann mit Nein. Nach Angaben des Zolls wirkte er auf die Beamten jedoch auffällig nervös.
Aufgrund der Gesamtumstände entschieden sich die Einsatzkräfte deshalb für eine intensivere Kontrolle des Mannes und des von ihm gefahrenen Fahrzeugs.
Kokain in einem versteckten Hohlraum entdeckt
Bei der genaueren Untersuchung des Pkw fiel den Zöllnern zunächst ein eingebautes Versteck auf. Mithilfe eines Endoskops untersuchten sie den nachträglich geschaffenen Hohlraum genauer und entdeckten darin mehrere Pakete, die typisch für den Drogenschmuggel verpackt waren.
Nachdem das Schmuggelversteck gewaltsam geöffnet worden war, bestätigte sich der Verdacht: Bei dem Inhalt handelte es sich um Kokain.
Insgesamt versuchte der 57-Jährige nach Angaben des Hauptzollamts Oldenburg, rund zehn Kilogramm Kokain über die Grenze zu schmuggeln.
Amtsgericht Papenburg ordnet Untersuchungshaft an
Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Sowohl das sichergestellte Rauschgift als auch das Tatfahrzeug wurden beschlagnahmt beziehungsweise sichergestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück ordnete das Amtsgericht Papenburg anschließend Untersuchungshaft gegen den 57-Jährigen an.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz Nordhorn im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück.
Der Kokainfund zeigt, welche Bedeutung gezielte Kontrollen im grenznahen Bereich für die Bekämpfung des Drogenschmuggels haben.
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Kreisfeuerwehr Leer warnt: Verdeckte Hausnummern können Rettungseinsätze verzögern
Kreisfeuerwehr Leer warnt: Verdeckt angebrachte Hausnummern können Rettungseinsätze verzögern
Landkreis Leer – Eine gut sichtbare Hausnummer kann im Notfall entscheidend sein. Die Kreisfeuerwehr Leer appelliert deshalb an die Bevölkerung, die Erkennbarkeit der eigenen Hausnummer zu überprüfen – besonders in der dunklen Jahreszeit.
Wenn die Tage kürzer werden, es früher dunkel wird und Nebel sowie starker Regen die Sicht erschweren, wird die Orientierung für Einsatzkräfte häufig zur Herausforderung. Kommt es zu einem Notfall, zählt jede Sekunde. Ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei: Die Einsatzkräfte müssen die richtige Adresse schnell und zuverlässig finden können.
Die Kreisfeuerwehr Leer weist deshalb auf die Bedeutung gut sichtbarer Hausnummern hin. Sind diese durch Büsche verdeckt, schlecht lesbar oder bei Dunkelheit kaum zu erkennen, kann wertvolle Zeit verloren gehen. Im schlimmsten Fall verzögert sich dadurch die Hilfe für Menschen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind.
Gut sichtbare Hausnummern können Leben retten
Eine deutlich erkennbare Hausnummer erleichtert es den Rettungskräften, ein Gebäude unmittelbar zu identifizieren. Besonders hilfreich ist eine zusätzliche Beleuchtung oder ein selbstleuchtendes Hausnummernschild, das auch bei Dunkelheit gut zu erkennen ist.
Die Kreisfeuerwehr Leer bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Leer, die Beschilderung am eigenen Haus zu überprüfen. Dabei kommt es auf mehrere Punkte an:
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Freie Sicht von der Straße: Die Hausnummer sollte gut zu erkennen sein und nicht durch Büsche, Hecken oder Baumkronen verdeckt werden.
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Ausreichende Beleuchtung: Eine funktionierende Außenbeleuchtung oder ein selbstleuchtendes Schild verbessert die Sichtbarkeit in den Abend- und Nachtstunden.
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Gute Lesbarkeit: Klare Schriftarten und deutliche Kontraste, beispielsweise helle Ziffern auf dunklem Hintergrund, erleichtern das schnelle Erfassen der Hausnummer.
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Gut erkennbare Anbringung: Die Hausnummer sollte so angebracht sein, dass sie von der Straße aus möglichst schnell gefunden werden kann.
Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen und unter dem Zeitdruck eines Einsatzes können diese scheinbar kleinen Details einen großen Unterschied machen.
Kreisfeuerwehr Leer bittet um Unterstützung
Mit ihrem Appell möchte die Kreisfeuerwehr Leer dafür sensibilisieren, wie wichtig eine gut erkennbare Hausnummer für eine schnelle Hilfeleistung ist. Denn auch wenn Rettungskräfte mit modernen Navigationssystemen unterwegs sind, muss die konkrete Einsatzadresse vor Ort eindeutig zu erkennen sein.
Die Einsatzkräfte richten deshalb eine klare Bitte an die Bevölkerung: „Helft uns, euch schnell zu helfen!“
Zugleich wird darum gebeten, den Hinweis im Familien‑, Freundes- und Nachbarschaftskreis weiterzugeben. Ein kurzer Blick auf das eigene Hausnummernschild kann dazu beitragen, dass Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Ernstfall keine unnötige Zeit bei der Suche nach der richtigen Adresse verlieren.
Überprüfen Sie Ihre Hausnummer rechtzeitig vor der dunklen Jahreszeit. Eine freie Sicht, gute Beleuchtung und ausreichende Kontraste können im Notfall entscheidend sein.
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