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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Poli­zei­be­richt für die Regi­on: Meh­re­re Straf­ta­ten und Unfäl­le registriert

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.03.2026

 

Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeu­gen­auf­ruf ++ Täter ran­da­lie­ren auf Gelän­de — Zeu­gen­auf­ruf ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeu­gen­auf­ruf ++ Ver­kehrs­un­fall auf­grund tief­stehen­der Son­ne ++ Vor­fall im Kli­ni­kum ++ Ein­bruch in Café ++ Dieb­stahl auf Dach 

 

Emden — Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeugenaufruf

Am Frei­tag, den 27.02.2026 wur­de zwi­schen 12:30 Uhr und 13:30 Uhr auf dem Park­platz eines Lebens­mit­tel­mark­tes in der Stra­ße Süd­bahn­hof in Emden ein Kran­ken­fahr­stuhl beschä­digt. Die 60-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­re­rin bemerk­te bei der Rück­kehr zum Fahr­zeug eine Beschä­di­gung an der schwar­zen Plas­tik­front. Die am Unfall betei­lig­te Per­son hat sich uner­laubt vom Unfall­ort ent­fernt. Wer Anga­ben zum Unfall­ge­sche­hen machen kann, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Emden in Ver­bin­dung zu setzen.

Moorm­er­land — Täter ran­da­lie­ren auf Gelän­de — Zeugenaufruf

Erheb­li­chen Sach­scha­den ver­ur­sach­ten der­zeit unbe­kann­te Täter auf einem Bau­stel­len­ge­län­de in der Altsch­woog­stra­ße in Moorm­er­land. Im Zeit­raum von Mitt­woch den 04.03.2026, 19:00 Uhr bis Don­ners­tag den 05.03.2026, 07:50 Uhr dran­gen die Täter zunächst uner­laubt auf das Gelän­de ein und began­gen hier meh­re­re Straf­ta­ten. Die Täter beschä­dig­ten meh­re­re Gerät­schaf­ten, wodurch ein Sach­scha­den in einem hohen fünf­stel­li­gen Betrag ent­stand. Wei­ter­hin ent­wen­de­ten sie über 1.000 l Die­sel. Wer Hin­wei­se zu die­ser Tat geben kann, möge bit­te die Poli­zei in Moorm­er­land oder Leer kontaktieren.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeugenaufruf

Am Don­ners­tag­abend gegen 23:05 Uhr kam es zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht in der Groß­wol­der Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Als der 48-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer eines grau­en Pkw Mer­ce­des in Rich­tung Papen­burg fuhr, kam ihm ein unbe­kann­ter Pkw ent­ge­gen. Die­ser fuhr nach Anga­ben des Geschä­dig­ten mit­tig auf der Fahr­bahn. Details zum Fahr­zeug oder zum Fahr­zeug­füh­rer sind noch nicht bekannt. Der Geschä­dig­te muss­te aus­wei­chen und fuhr in der Fol­ge gegen eine Leit­plan­ke. Der Scha­den wird auf einen hohen vier­stel­li­gen Betrag geschätzt. Wer Anga­ben zum Unfall­ge­sche­hen machen kann, wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Rhau­der­fehn oder Wes­t­ov­er­le­din­gen in Ver­bin­dung zu setzen.

Emden — Ver­kehrs­un­fall auf­grund tief­stehen­der Sonne

Am Don­ners­tag gegen 10:00 Uhr kam es zu einem Ver­kehrs­un­fall in der Uphus­er Stra­ße in Emden. Der 81-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer eines Pkw Renault konn­te auf­grund der tief­stehen­den Son­ne den Ver­lauf der Stra­ße und eine Ver­kehrs­in­sel nicht genau sehen und ver­un­fall­te somit mit der Insel. Es ent­stand Sach­scha­den am Pkw und an der Ver­kehrs­in­sel in einem mitt­le­ren vier­stel­li­gen Betrag. Mit die­ser Mel­dung möch­te die Poli­zei Leer/Emden dar­auf hin­wei­sen, dass es ver­mehrt zu Unfall­ereig­nis­sen in den Vor­mit­tags- und Abend­stun­den kom­men kann. Befin­det sich die Son­ne vor­ne, so soll­ten sich Ver­kehrs­teil­neh­mer mit erhöh­ter Auf­merk­sam­keit und Reak­ti­ons­be­reit­schaft im Stra­ßen­ver­kehr bewe­gen. Befin­det sich die Son­ne im Rücken, so muss man damit rech­nen, dass man selbst schlech­ter gese­hen wird. Hier­bei soll­te man jeder­zeit die schlech­te Sicht des ent­ge­gen­kom­men­den Ver­kehrs ein­pla­nen. Es wird gera­ten, die Abstän­de zwi­schen den Fahr­zeu­gen zu ver­grö­ßern. Hal­ten Sie zudem Ihre Wind­schutz­schei­be sau­ber und schal­ten Sie bei tief­stehen­der Son­ne Ihr Abblend­licht ein. Für Auto­fah­rer wird wei­ter­hin emp­foh­len in einer auf­rech­ten und erhöh­ten Posi­ti­on zu sit­zen, damit die Son­nen­blen­de Ihre Sicht schüt­zen kann.

Emden — Vor­fall im Klinikum

Am heu­ti­gen Mor­gen gegen 05:45 Uhr hat ein 26-jäh­ri­ger Mann im Ein­gangs­be­reich eines Kran­ken­hau­ses in Emden mit Reiz­gas um sich gesprüht. Meh­re­re Ein­satz­kräf­te der Poli­zei muss­ten ein­ge­setzt wer­den, um den Mann zu beru­hi­gen und die Situa­ti­on unter Kon­trol­le zu brin­gen. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen stand der Mann unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln. Bei den poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­den ent­spre­chen­de Sub­stan­zen bei dem Mann auf­ge­fun­den, wel­che durch die Poli­zei sicher­ge­stellt wur­den. Durch den Vor­fall wur­de nie­mand ver­letzt. Die ein­ge­lei­te­ten Ermitt­lun­gen durch die Poli­zei dau­ern an.

Nort­moor — Ein­bruch in Café

In der Nacht zum heu­ti­gen Frei­tag ver­schaff­ten sich im Zeit­raum zwi­schen 02:00 Uhr und 04:20 Uhr der­zeit unbe­kann­te Täter unbe­rech­tigt Zugang zu einem Café in der Dorf­stra­ße in Nort­moor. Die Täter ent­wen­de­ten Die­bes­gut in nied­ri­ger drei­stel­li­ger Höhe. Der Gesamt­scha­den beläuft sich auf einen nied­ri­gen vier­stel­li­gen Betrag. Ein ent­spre­chen­des Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet. Wer Hin­wei­se zur Tat geben kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Moorm­er­land oder Leer zu kontaktieren.

Leer — Dieb­stahl auf Dach

Im Tat­zeit­raum zwi­schen dem 05.03.2026, 17:10 Uhr und dem 06.03.2026, 07:10 Uhr kam es zu einem Dieb­stahl in der Benz­stra­ße in Leer. Der­zeit unbe­kann­te Täter bega­ben sich uner­laubt auf ein Dach eines dor­ti­gen Mark­tes, wo der­zeit Arbei­ten durch­ge­führt wer­den. Hier ent­wen­de­ten sie ver­schie­de­ne Gegen­stän­de. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den im hohen fünf­stel­li­gen Bereich. Ein ent­spre­chen­des Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet. Zeu­gen wer­den gebe­ten, die Poli­zei in Leer zu kontaktieren.

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Poli­zei­ein­sät­ze wegen Ein­bruch, Brand und Unfäl­len in der Region

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.03.2026

 

Zeu­gen gesucht nach Verkehrsunfall++Trunkenheitsfahrt++ Ein­bruch++ Brand eines Holzschuppens

 

Leer — Zeu­gen gesucht nach Verkehrsunfall

Am 04.03.2026 gegen 04:15 Uhr kam es in Leer, in der Dorf­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 36, zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 35-jäh­ri­ger Mann befuhr mit einem Fahr­zeug­ge­spann die Dorf­stra­ße in Rich­tung Milch­weg, als es zur Kol­li­si­on mit einem am Fahr­bahn­rand abge­stell­ten grau­en Hyun­dai Tuc­son gekom­men sei. An dem gepark­ten Fahr­zeug ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. Die Poli­zei in Leer bit­tet Zeu­gen, die den Unfall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zum Unfall­her­gang geben kön­nen, sich zu melden.

Leer — Trunkenheitsfahrt

Am 4. März 2026 gegen 16:20 Uhr führ­ten Ein­satz­kräf­te in Leer auf einem Park­platz in der Ubbo-Emmi­us-Stra­ße eine Ver­kehrs­kon­trol­le durch. Dabei stell­ten die Beam­ten fest, dass eine 36-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Che­vro­let ihr Fahr­zeug im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum führ­te, obwohl sie unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,96 Pro­mil­le. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt, und es wur­de eine Blut­pro­be ange­ord­net. Gegen die Frau wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren eingeleitet.

Moorm­er­land- Einbruch

Zwi­schen dem 03.03.2026 gegen 20:00 Uhr und dem 04.03.2026 gegen 11:30 Uhr kam es in Moorm­er­land, in der Siebrand­stra­ße, zu einem Ein­bruch­dieb­stahl. Bis­lang unbe­kann­te Täter ver­schaff­ten sich auf der­zeit noch unge­klär­te Wei­se Zugang zu Räum­lich­kei­ten eines dort ansäs­si­gen Schieß­sport­ver­eins. Anga­ben zur Höhe des ent­stan­de­nen Scha­dens kön­nen der­zeit noch nicht gemacht wer­den und sind Gegen­stand der lau­fen­den Ermitt­lun­gen. Die Poli­zei bit­tet Zeu­gen, die im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder Hin­wei­se zur Tat oder mög­li­chen Tätern geben kön­nen, sich zu melden.

Ost­rhau­der­fehn — Brand eines Holzschuppens

Am 04.03.2026 gegen 11:50 Uhr kam es in Ost­rhau­der­fehn, in der Stra­ße Am Mit­tel­weg, zu einem Brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che geriet der Holz­schup­pen eines 76-jäh­ri­gen Man­nes in Brand. Das Feu­er konn­te durch die Feu­er­wehr recht­zei­tig gelöscht wer­den, sodass ein Über­grei­fen auf das angren­zen­de Wohn­ge­bäu­de ver­hin­dert wur­de. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.

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Blaulicht

Poli­zei­be­richt: Unfall­fluch­ten, Hal­len­brand und feh­len­der Ver­si­che­rungs­schutz im Kreisgebiet

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 03.03.2026

 

Feh­len­de Pflicht­ver­si­che­rung ++ Zeu­gen­auf­ru­fe nach Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten ++ Bedro­hung ++ Auf­bruch eines Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten ++ Brand in Mehr­zweck­hal­le ++ Ver­kehrs­un­fall im Gegen­ver­kehr ++ PKW kol­li­diert mit Baum 

 

Inspek­ti­ons­be­reich Leer/Emden — Feh­len­de Pflichtversicherung

Ab dem 01. März eines jeden Jah­res sind die Kenn­zei­chen für zulas­sungs­freie Klein­kraft­rä­der wie Mofas, Mopeds und E‑Scooter zu wech­seln, da ansons­ten kein Ver­si­che­rungs­schutz mehr besteht. Fährt man im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr ohne Ver­si­che­rungs­schutz, so begeht man eine Straf­tat gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz. Seit dem 01.03.2026 sind bereits mehr­fach nicht ver­si­cher­te Fahr­zeu­ge auf­ge­fal­len. In den ver­gan­ge­nen zwei Tagen sind in dem Stadt­be­reich von Leer und Emden sechs Ver­stö­ße fest­ge­stellt wor­den. Die Poli­zei weist dar­auf hin, das Kenn­zei­chen bei Fahr­zeu­gen vor Fahrt­an­tritt über­prüft wer­den soll­ten. Die Schrift muss nun­mehr schwarz sein, dies deu­tet auf eine aktu­el­le Ver­si­che­rung hin.

Zeu­gen­auf­ru­fe nach Verkehrsunfallfluchten

Leer / A28 — Am ver­gan­ge­nen Sams­tag den 28.02.2026 gegen 14:20 Uhr kam es auf der Bun­des­au­to­bahn A28 in Fahrt­rich­tung Olden­burg zu einem Ver­kehrs­un­fall. Der 35-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer eines Pkw BMW beab­sich­tig­te an der Anschluss­stel­le Leer-Nord in den flie­ßen­den Ver­kehr ein­zu­fah­ren. Hier­bei fuhr die­ser, ohne aus­rei­chend auf den rück­wär­ti­gen Ver­kehr zu ach­ten, unmit­tel­bar auf den Über­hol­fahr­strei­fen, obwohl sich von hin­ten ein Pkw Mer­ce­des-Benz näher­te. Es kam zur Kol­li­si­on. Der Unfall­fah­rer mel­de­te sich dar­auf­hin bei der Poli­zei, der ande­re betei­lig­te Pkw ent­fern­te sich jedoch uner­laubt von der Unfall­stel­le. Die Auto­bahn­po­li­zei sucht nach Zeu­gen, die den Unfall, den geschä­dig­ten Pkw und mög­li­cher­wei­se auch die Fahr­zeug­insas­sen wahr­ge­nom­men haben.

Wee­ner — Am Mon­tag den 02.03.2026 fuhr gegen 14:25 Uhr ein Lkw in hell­grü­ner Far­be auf der Rhei­der­land­stra­ße (K27) in Rich­tung Papen­burg. Zwi­schen Hal­te und Sta­pel­moor ver­lor die­ser Ladung, die in der Fol­ge gegen einen Pkw Renault geschleu­dert wur­de, der auf der Gegen­fahr­bahn fuhr. Am Pkw ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich. Die Poli­zei Wee­ner bit­tet um Kon­takt­auf­nah­me, falls Zeu­gen Hin­wei­se zu dem Lkw geben können.

Leer — Am Frei­tag den 27.02.2026 kam es auf der Bre­mer Stra­ße in Leer zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 52-jäh­ri­ger Mann fuhr mit einem Klein­kraft­rad stadt­aus­wärts, als er aus bis­lang noch unbe­kann­ter Ursa­che zu Boden stürz­te. Da die Unfall­ur­sa­che bis­lang noch nicht abschlie­ßend geklärt wer­den konn­te, bit­tet die Poli­zei Leer um Kon­takt­auf­nah­me durch Zeu­gen, die den Unfall beob­ach­tet haben.

Leer — Kurz vor 19:00 Uhr kam es am gest­ri­gen Mon­tag zu einem Unfall auf einem Park­platz nahe einer Apo­the­ke in der Ring­stra­ße in Leer. Ein grau­er Pkw Ford eines 44-jäh­ri­gen Eigen­tü­mers wur­de ver­mut­lich durch einen ande­ren, der­zeit unbe­kann­ten Ver­kehrs­teil­neh­mer beim Ran­gie­ren in oder aus einer Park­lü­cke beschä­digt. Zeu­gen des Unfall­ge­sche­hens mögen bit­te Kon­takt mit der Poli­zei Leer aufnehmen.

Emden — Bedrohung

In einem Imbiss in der Boll­werk­stra­ße in Emden kam es am 27.02.2026 gegen 14:35 Uhr zu einer Aus­ein­an­der­set­zung. Ein 69-jäh­ri­ger Mann betrat die Gas­tro­no­mie trotz bestehen­dem Haus­ver­bot, sprach Bedro­hun­gen und Belei­di­gun­gen aus und pöbel­te her­um. Eine 34-jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin konn­te sich laut­stark gegen den Mann durch­set­zen, wor­auf­hin die­ser den Laden ver­ließ. Per­so­nen und Gegen­stän­de sind nicht zu Scha­den gekommen.

Emden — Auf­bruch eines Zigarettenautomaten

Am Wochen­en­de im Zeit­raum von Frei­tag bis Mon­tag bra­chen der­zeit noch unbe­kann­te Täter einen Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten in der Uphus­er Stra­ße in Emden auf. Neben der Beschä­di­gung des Auto­ma­ten ent­stand zudem ein Scha­den durch ent­wen­de­te Ziga­ret­ten­schach­teln. Die Scha­dens­hö­he ist noch unbe­kannt. Wer Hin­wei­se zur Tat geben kann, möge sich bit­te mit der Poli­zei in Emden in Ver­bin­dung setzen.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Brand in Mehrzweckhalle

Am Mon­tag­mit­tag gegen 13:25 Uhr kam es in der Hum­boldt­stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen zu einem Brand in einer Hal­le. Das Feu­er konn­te jedoch eigen­stän­dig durch einen 61-jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter gelöscht wer­den. Wie es zu dem Brand kam ist der­zeit Gegen­stand der Ermitt­lun­gen. Es ist kei­ne Per­son zu Scha­den gekom­men. Der Brand­ort wur­de beschlagnahmt.

Moorm­er­land — Ver­kehrs­un­fall im Gegenverkehr

Am Mon­tag den 02.03.2026 kam es gegen 16:23 Uhr in Moorm­er­land zu einem Ver­kehrs­un­fall im Gegen­ver­kehr auf der Auricher Land­stra­ße. Nach­dem ein 66-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer eines Pkw Audi zum Über­ho­len eines Trek­kers ansetz­te, kam ihm ein 47-jäh­ri­ger Hyun­dai-Fah­rer ent­ge­gen. Trotz eines sofort ein­ge­lei­te­ten Aus­weich­ma­nö­vers des 47-jäh­ri­gen Man­nes kam es zum Zusam­men­stoß der Fahr­zeu­ge. Der Pkw Hyun­dai wur­de so stark beschä­digt, dass er nicht mehr fahr­be­reit war und abge­schleppt wer­den muss­te. Die Scha­dens­hö­he wird aktu­ell auf einen nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Betrag geschätzt. Durch den Unfall wur­den kei­ne Per­so­nen verletzt.

Rhau­der­fehn — PKW kol­li­diert mit Baum

In der Nacht zu Diens­tag gegen 00:41 Uhr ist ein Pkw Hyun­dai in der Rhau­der­wie­ke in Rhau­der­fehn mit einem Baum kol­li­diert. Im Fahr­zeug befan­den sich zum Unfall­zeit­punkt drei Män­ner im Alter von 22, 23 und 31 Jah­ren. Alle drei Män­ner wur­den durch den Ver­kehrs­un­fall leicht ver­letzt. Bei dem 31-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­rer wur­de eine Atem­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von 0,62 Pro­mil­le fest­ge­stellt. Es wur­de eine Blut­pro­be ent­nom­men. Ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

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