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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Poli­zei im Land­kreis Leer: Unfall­flucht, Taschen­dieb­stahl und schwe­re Unfälle

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 10.09.2026

 

Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Taschen­dieb­stahl in Beklei­dungs­ge­schäft ++ Dieb­stahl einer Stap­ler­ga­bel ++ VW-Fah­re­rin miss­ach­tet Vor­fahrt ++ Audi über­schlägt sich nach Ausweichmanöver 

 

+ Wee­ner — unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer beschä­digt Pkw und flüchtet +

Am 04.09.2026, in der Zeit zwi­schen 19:15 Uhr und 21:45 Uhr beschä­dig­te ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer die Heck­schür­ze eines im Ben­in­ga­weg gepark­ten wei­ßen Hyun­dai i30. Anschlie­ßend ent­fern­te er sich vom Unfall­ort, ohne die Fest­stel­lung sei­ner Per­so­na­li­en sicherzustellen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Wee­ner zu melden.

+ Leer — Taschen­dieb­stahl in Bekleidungsgeschäft +

Am 09.09.2026, um 11:30 Uhr, ent­wen­de­te eine unbe­kann­te Täter­schaft einer 71-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten in einem Beklei­dungs­ge­schäft in der Müh­len­stra­ße in Leer eine Geld­bör­se samt Inhalt aus ihrer Hand­ta­sche. Der Gesamtsach­scha­den belief sich auf einen Betrag im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Leer zu melden.

Um Taschen­dieb­stäh­le zu ver­mei­den: Tra­gen Sie Wert­ge­gen­stän­de sicher ver­schlos­sen und nah am Kör­per, bevor­zugt in einer Innen- oder Vor­der­fach­ta­sche statt in offe­nen Taschen. Ach­ten Sie in Men­schen­men­gen auf Ihre Umge­bung, hal­ten Sie Ihre Tasche geschlos­sen und grei­fen Sie bei Bedarf früh­zei­tig dar­auf zu. Mel­den Sie Ver­dachts­mo­men­te oder auf­fäl­li­ges Ver­hal­ten der Polizei.

+ Rhau­der­fehn — Dieb­stahl einer Staplergabel +

Im Zeit­raum vom 04.09.2026, 16:00 Uhr bis 09.09.2026, 08:50 Uhr, wur­de auf einem Bau­stel­len­ge­län­de in der Schlos­ser­stra­ße in Rhau­der­fehn eine Stap­ler­ga­bel durch eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft ent­wen­det. Der Gesamtsach­scha­den belief sich auf einen Betrag im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Ost­rhau­der­fehn — VW-Fah­re­rin miss­ach­tet Vor­fahrt eines Leichtkraftradfahrers +

Am 09.09.2026, um 16:50 Uhr, befuhr eine 70-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin die Kirch­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn. Als sie nach links in die Lang­hol­ter Stra­ße abbie­gen woll­te, über­sah sie einen vor­fahrts­be­rech­tig­ten 50-jäh­ri­gen Leicht­kraft­rad­fah­rer, der von links kam. Durch den Zusam­men­stoß erlitt der Leicht­kraft­rad­fah­rer leich­te Ver­let­zun­gen. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den in Höhe eines nied­ri­gen vier­stel­li­gen Betrags.

+ Brin­kum — Audi über­schlägt sich nach Aus­weich­ma­nö­ver — Insas­sen leicht verletzt +

Am 09.09.2026 befuhr ein 33-jäh­ri­ger Audi-Fah­rer um 11:00 Uhr die A 28 in Fahrt­rich­tung Leer. Auf Höhe Brin­kum wich er einem Sat­tel­zug aus, wel­cher vom Haupt­fahr­strei­fen auf den Über­hol­fahr­strei­fen zog. Hier­durch geriet der Pkw ins Schleu­dern und durch­brach die Leit­plan­ke. Beim Über­schlag ver­letz­ten sich der Fah­rer und sei­ne 33-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin leicht. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Wäh­rend der Dau­er der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me war die Fahr­bahn bis 12:50 Uhr halb­sei­tig gesperrt.

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Poli­zei­ein­satz in Leer: Drei Woh­nun­gen wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung durchsucht

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POL-LER: Durch­su­chun­gen in den frü­hen Mor­gen­stun­den in Leer

 

Seit 06.00 Uhr durch­su­chen Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden drei Woh­nun­gen in Leer.

Dem liegt ein gemein­sam mit der Staats­an­walt­schaft Osna­brück — Zen­tral­stel­le zur Bekämp­fung kri­mi­nel­ler Clan­struk­tu­ren — geführ­tes Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung zugrun­de. Die­ses rich­tet sich gegen drei Beschul­dig­te im Alter von 25–40 Jah­ren. Hin­ter­grund ist ein kör­per­li­cher Angriff auf zwei Geschä­dig­te in Leer im Janu­ar 2026. Ziel der Durch­su­chun­gen ist das Auf­fin­den von Tat­be­klei­dung sowie Mobil­funk­ge­rä­ten (zur Auf­hel­lung der Tatumstände).

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Poli­zei Leer/Emden: Töd­li­cher Unfall in Rhau­der­fehn, schwe­re Unfäl­le und meh­re­re Straftaten

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 08.09.2026

 
 

Alko­ho­li­siert unter­wegs im Stra­ßen­ver­kehr ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis & unter Dro­gen­ein­fluss unter­wegs ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeu­gen gesucht ++ Pkw-Fah­re­rin ver­stirbt bei Ver­kehrs­un­fall ++ Ver­kehrs­un­fäl­le ++ Brand einer Imbiss­kü­che ++ Dieb­stäh­le auf Baustellen 

 

+ Leer — Alko­ho­li­siert unter­wegs im Straßenverkehr +

Am 07.09.2026 befuhr ein 61-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer um 17:00 Uhr die Ubbo-Emmi­us-Stra­ße in Leer. Im Rah­men einer Ver­kehrs­kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass er unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Eine Atem­al­ko­hol­kon­trol­le ergab einen Wert von 2,85%o. Es wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Der Fah­rer wur­de zu sei­nem eige­nen Schutz in Gewahr­sam genom­men. Sein Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt und ihm wur­de die Wei­ter­fahrt untersagt.

+ Leer — Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis & unter Dro­gen­ein­fluss unterwegs +

Am 07.09.2026, um 15:00 Uhr, kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te in der Georg­stra­ße in Leer einen 34-jäh­ri­gen Fah­rer eines Pkw. Der Mann gab an, kei­nen Füh­rer­schein oder ande­re Aus­weis­do­ku­men­te bei sich zu füh­ren und mach­te fal­sche Anga­ben zu sei­nen Per­so­na­li­en. Es stell­te sich her­aus, dass der 34-Jäh­ri­ge nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war, den Pkw zuvor unter­schla­gen hat­te und unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Der Pkw wur­de sicher­ge­stellt, eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt und ent­spre­chen­de Straf- und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

+ Leer — Unbe­kann­ter Fah­rer beschä­digt Front eines Toyo­ta Aven­sis — Zeu­gen gesucht +

Am 07.09.2026 park­te ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer eines Pkw zwi­schen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr mit sei­nem Pkw in einer Park­lü­cke auf einem Park­platz am Oster­steg in Leer ein oder aus. Dabei wur­de ein blau­er Toyo­ta Aven­sis an der Front beschä­digt. Der Fahr­zeug­füh­rer ent­fern­te sich folg­lich vom Park­platz, ohne sei­ne Per­so­na­li­en fest­stel­len zu lassen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Leer zu melden.

+ Wee­ner — Auf­fahr­un­fall auf der B436 mit schwer­ver­letz­tem Pkw-Fahrer +

Am 07.09.2026, um 11:25 Uhr, befuhr ein 29-jäh­ri­ger Smart-Fah­rer die B436 in Wee­ner. Auf Höhe des Stra­ßen­ab­schnitts Busch­feld muss­te ein vor ihm fah­ren­der 42-jäh­ri­ge Lkw-Fah­rer ver­kehrs­be­dingt abbrem­sen. Der 29-Jäh­ri­ge über­sah dies und fuhr unge­bremst auf den Lkw auf. Der Smart-Fah­rer erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de in ein Kran­ken­haus gebracht. Der Lkw-Fah­rer blieb unver­letzt. Der Smart war nicht mehr fahr­be­reit. Der Gesamtsach­scha­den belief sich auf einen Betrag im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

+ Wee­ner — Unbe­kann­te Täter­schaft ent­wen­det E‑Scooter am Bahnhof +

Am 04.09.2026 wur­de im Zeit­raum von 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr in der Stra­ße “Am Bahn­hof” in Wee­ner einen dort abge­stell­ter E‑Scooter ent­wen­det. Bei dem E‑Scooter han­del­te es sich um ein schwar­zes Fahr­zeug der Mar­ke Ever­cross, Modell EV85F, das über ein schwar­zes Schutz­blech verfügte.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Wee­ner zu melden.

+ Uple­n­gen — Brand in Imbiss­kü­che — kei­ne Verletzten +

Am 07.09.2026 kam es um 11:45 Uhr im Moor­weg in Uple­n­gen zu einem Fett­brand in einer Imbiss­kü­che. Das Feu­er dehn­te sich anschlie­ßend über die Dunst­ab­zugs­hau­be in das Ober­ge­schoss aus. Durch den Ein­satz der Feu­er­wehr konn­te eine wei­te­re Aus­brei­tung des Feu­ers ver­hin­dert wer­den. Es ent­stand ein gering­fü­gi­ger Gebäu­de­scha­den in noch unbe­kann­ter Höhe. Per­so­nen kamen nicht zu Schaden.

+ Uple­n­gen — Dieb­stahl auf Baustelle +

Im Zeit­raum vom 04.09.2026, 12:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es zu einem Dieb­stahl im Bereich einer Bau­stel­le in der Hasen­bur­ger­stra­ße in Uple­n­gen. Eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft ent­wen­de­te Bau­ma­te­ria­li­en sowie meh­re­re Liter Die­sel. Der Sach­scha­den belief sich auf einen mitt­le­ren drei­stel­li­gen Betrag.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Rhau­der­fehn — Kabel­dieb­stahl auf Baustelle +

In der Zeit vom 06.09.2026, 20:00 Uhr, bis zum 07.09.2026, 07:00 Uhr, kam es in Rhau­der­fehn zu einem Dieb­stahl auf einer Bau­stel­le in der Stra­ße Neu­er Weg. Dort ent­wen­de­te eine unbe­kann­te Täter­schaft meh­re­re Meter Kabel von einer Kabel­trom­mel. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Rhau­der­fehn — Fahr­rad­fah­re­rin bei Kol­li­si­on leicht verletzt +

Am 07.09.2026, um 17:25 Uhr, befuhr ein 41-jäh­ri­ger VW-Fah­rer den Zie­gelei­ring in Rhau­der­fehn und woll­te nach rechts in die Rhau­der­wie­ke ein­bie­gen. Dabei über­sah er eine von links kom­men­de, vor­fahrts­be­rech­tig­te 72-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin. Die Frau kam infol­ge­des­sen zu Fall und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Bei­de Fahr­zeu­ge blie­ben fahr­be­reit. Der Sach­scha­den konn­te zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht bezif­fert werden.

+ Rhau­der­fehn — Citro­en-Fah­re­rin bei Gegen­ver­kehrs­un­fall töd­lich verletzt +

Am 07.09.2026, um 15:35 Uhr, befuhr eine 62-jäh­ri­ge Citro­en-Fah­re­rin die Haupt­stra­ße in Rhau­der­fehn. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che geriet sie nach links in den Gegen­ver­kehr. Dort kol­li­dier­te sie fron­tal mit einer ent­ge­gen­kom­men­den 19-jäh­ri­gen Audi-Fah­re­rin. Die 62-Jäh­ri­ge ver­starb noch an der Unfall­stel­le. Die 19-Jäh­ri­ge wur­de mit leich­ten Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus gebracht. Bei­de Fahr­zeu­ge waren durch die Unfall­schä­den nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen wer­den. Die Scha­dens­sum­me beläuft sich auf einen unte­ren fünf­stel­li­gen Betrag. Die Haupt­stra­ße war bis zum Abschluss der Maß­nah­men gegen 17:55 Uhr voll­stän­dig gesperrt.

+ Bun­de — Renn­rad­fah­re­rin kol­li­diert mit Fußgängerin +

Am 07.09.2026, um 14:20 Uhr, befuhr eine 61-jäh­ri­ge Renn­rad­fah­re­rin die Wymeers­ter Haupt­stra­ße in Bun­de. Auf Höhe einer Bus­hal­te­stel­le stieg eine 27-jäh­ri­ge Fuß­gän­ge­rin aus einem Bus aus. Da sich bei­de Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen nicht wahr­nah­men, kam es zur Kol­li­si­on. Die Rad­fah­re­rin erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de mit­tels Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Die Fuß­gän­ge­rin erlitt leich­te Ver­let­zun­gen und wur­de vor Ort medi­zi­nisch ver­sorgt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

+ Emden — VW-Fah­rer rammt Stahltor +

Am 07.09.2026 befuhr ein 40-jäh­ri­ger VW-Fah­rer gegen 21:00 Uhr die Wolfs­bur­ger Stra­ße in Emden. Auf Höhe der Stra­ße “Am Neu­en See­deich” über­sah er eine dor­ti­ge Ein­mün­dung und fuhr trotz ein­ge­lei­te­ter Not­brem­sung über den Ein­mün­dungs­be­reich durch ein Stahl­tor, das zum Deich führt, hin­durch. Das Fahr­zeug war nicht mehr fahr­be­reit. Der Sach­scha­den belief sich auf einen mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Betrag

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