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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Porte­mon­naie in Moorm­er­land gestoh­len – Unfall­flucht nach Kol­li­si­on in Leer

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.09.2026

 

Porte­mon­naie gestoh­len ++ PKW kol­li­diert mit abge­stell­ten PKW 

 

++ Moorm­er­land — Porte­mon­naie gestohlen ++

Am 11.09.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang noch unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 16:55 und 17 Uhr in einem Ver­brau­cher­markt in der Stra­ße Am Kirch­weg in Moorm­er­land das Porte­mon­naie einer 67-jäh­ri­gen Frau.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Leer — PKW kol­li­diert mit abge­stell­ten PKW ++

Am 15.09.2026 befuhr ein 79-jäh­ri­ger Fah­rer eines Mitsu­bi­shi Space Star gegen 12 Uhr die Bre­mer Stra­ße in Leer in Rich­tung Stadt­mit­te. Dabei geriet er zu weit nach rechts und kol­li­dier­te mit dem Außen­spie­gel mit einem in einer Park­lü­cke abge­stell­ten PKW. Durch umher­flie­gen­de Fahr­zeug­tei­le wur­de zudem ein dahin­ter fah­ren­der Hyun­dai i10 beschädigt.

Der 79-Jäh­ri­ge ent­fern­te sich zunächst uner­laubt vom Unfall­ort. Er konn­te aller­dings im Nah­be­reich ange­trof­fen wer­den. Die Poli­zei lei­te­te ent­spre­chen­de Ver­fah­ren ein.

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Fahr­rad­dieb­stahl, gestoh­le­ner Rasen­mäh­ro­bo­ter und 100 Liter Die­sel – Unfall in Westoverledingen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 15.09.2026

 

Fahr­rad­dieb­stahl ++ Schei­be beschä­digt ++ Rasen­mäh­ro­bo­ter gestoh­len ++ Die­sel­dieb­stahl ++ PKW kollidieren 

 

++ Wee­ner — Fahrraddiebstahl ++

Am 13.09.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 6:50 und 14:10 Uhr ein blau/graues Pedelec in Wee­ner. Das Fahr­zeug stand vor einem Senio­ren­heim in der Mühlenstraße.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Wee­ner — Schei­be beschädigt ++

Zwi­schen dem 06.09.2026 gegen 11:05 Uhr und dem 12.09.2026 gegen 18:15 Uhr beschä­dig­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft die Schei­be eines Schau­kas­tens in der Stra­ße Zum Schöpf­werk in Weener.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Rhau­der­fehn — Rasen­mäh­ro­bo­ter gestohlen ++

Zwi­schen dem 11.09.2026 gegen 18 Uhr und dem 14.09.2026 gegen 8 Uhr ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft aus einem Gar­ten an der 1. Süd­wie­ke in Rhau­der­fehn einen Rasenmähroboter.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Uple­n­gen — Dieseldiebstahl ++

Zwi­schen dem 11.09.2026 gegen 12 Uhr und dem 14.09.2026 gegen 7:30 Uhr ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft cir­ca 100 Liter Die­sel aus einem Rad­la­der, der auf einer Bau­stel­le an der Ihau­se­ner Stra­ße in Uple­n­gen abge­stellt war. Es ent­stand ein Sach­scha­den in unte­rer vier­stel­li­ger Höhe.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Wes­t­ov­er­le­din­gen — PKW kollidieren ++

Am 14.09.2026 befuhr ein 35-jäh­ri­ger Fah­rer eines Vol­vo XC90 gegen 7 Uhr die Pas­tor-Ker­ken-Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Als er nach links auf die Bun­des­stra­ße 70 abbie­gen woll­te, über­sah er eine von links kom­men­de vor­fahrts­be­rech­tig­te 22-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Hyun­dai i20. Es kam zur Kollision.

Dabei erlitt der 22-jäh­ri­ge Bei­fah­rer des Hyun­dai leich­te Ver­let­zun­gen. Die ande­ren Betei­lig­ten blie­ben unverletzt.

Dar­über hin­aus waren bei­de PKW nach dem Unfall nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

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Ver­kehrs­un­fäl­le, Ein­bruch und War­nung vor „Task Scam“-Betrug

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.09.2026

 

Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Ein­bruch ++ PKW-Fah­rer über­sieht Fahr­rad ++ PKW kommt von nas­ser Fahr­bahn ab ++ Leicht­kraft­rad­fah­rer stürzt ++ War­nung vor “Task Scam”-Betrug 

 

++ Leer — Verkehrsunfallflucht ++

Am 11.09.2026 beschä­dig­te ein der­zeit noch unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer zwi­schen 9 und 11 Uhr einen brau­nen Mer­ce­des-Benz Citran. Der PKW war auf dem Park­platz eines Ver­brau­cher­mark­tes in der Stra­ße Ida­fehn-Mit­te in Ost­rhau­der­fehn abge­stellt. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den am PKW in mitt­le­rer vier­stel­li­ger Höhe.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu die­sem Sach­ver­halt geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Einbruch ++

Zwi­schen dem 12.09.2026 gegen 23:30 Uhr und dem 13.09.2026 gegen 10 Uhr ver­schaff­te sich eine der­zeit noch unbe­kann­te Täter­schaft auf unbe­kann­te Art und Wei­se Zutritt zu einem Wohn­haus am Alten Heer­weg in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Ob Die­bes­gut ent­wen­det wur­de, ist der­zeit noch unklar. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Betrag.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

++ Leer — PKW-Fah­rer über­sieht Fahrrad ++

Am 13.09.2026 befuhr ein 49-jäh­ri­ger Fah­rer eines Opel Cor­sa gegen 13:10 Uhr die Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße in Leer in Rich­tung Bahn­hof. Als er nach rechts auf einen Park­platz abbie­gen woll­te, über­sah er einen 55-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, der auf der Stra­ße in glei­cher Rich­tung unter­wegs war.

Es kam zu einem Zusam­men­stoß. Dabei erlitt der Fahr­rad­fah­rer leich­te Ver­let­zun­gen. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Betrag.

++ Hesel — PKW kommt von nas­ser Fahr­bahn ab ++

Am 13.09.2026 befuhr eine 26-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Mitsu­bi­shi Out­lan­der gegen 17:30 Uhr die Sti­kel­kam­per Stra­ße in Hesel in Rich­tung Hesel. In einer Rechts­kur­ve ver­lor sie auf­grund der regen­nas­sen Fahr­bahn die Kon­trol­le über das Fahrzeug.

Der Pkw kam nach rechts von der Fahr­bahn ab, über­schlug sich und kam in einem Gra­ben zum Lie­gen. Die 26-Jäh­ri­ge erlitt dabei leich­te Verletzungen.

Am Fahr­zeug ent­stand Sach­scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich. Der Pkw war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt werden.

++ Emden — Leicht­kraft­rad­fah­rer stürzt ++

Am 13.09.2026 befuhr ein 73-jäh­ri­ger Fah­rer eines Leicht­kraft­ra­des den Wykhoff­weg in Emden in Rich­tung Pet­ku­mer Stra­ße. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam er nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem dort abge­stell­ten Pkw.

Der 73-Jäh­ri­ge stürz­te infol­ge des Zusam­men­sto­ßes und erlitt dabei leich­te Ver­let­zun­gen. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus gebracht. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

++ War­nung vor “Task Scam”-Betrug ++

In den ver­gan­ge­nen Wochen sind der Poli­zei ver­mehrt Fäl­le des soge­nann­ten “Task Scam” bekannt gewor­den. Bei die­ser Betrugs­ma­sche geben sich Betrü­ger als seriö­se Arbeit­ge­ber oder Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren aus und bie­ten ver­meint­lich ein­fa­che Tätig­kei­ten mit attrak­ti­ven Ver­dienst­mög­lich­kei­ten an.

Die Kon­takt­auf­nah­me erfolgt häu­fig über Mes­sen­ger-Diens­te oder sozia­le Netz­wer­ke. Ange­bo­ten wer­den bei­spiels­wei­se Neben­jobs im Home­of­fice, Tätig­kei­ten zur Bewer­tung von Pro­duk­ten oder Apps sowie ande­re unkom­pli­zier­te Auf­ga­ben. Im Anschluss wird häu­fig ein pro­fes­sio­nell wir­ken­des Bewer­bungs- oder Regis­trie­rungs­ver­fah­ren vorgetäuscht.

Anschlie­ßend sol­len ver­schie­de­ne soge­nann­te “Tasks” erle­digt wer­den. Dazu kön­nen etwa das Bewer­ten von Pro­duk­ten, das Ankli­cken von Wer­be­links, das Her­un­ter­la­den von Apps oder ande­re Online-Akti­vi­tä­ten gehören.

Um den Ein­druck eines tat­säch­li­chen Ver­diens­tes zu ver­mit­teln, wird den Betrof­fe­nen häu­fig ein inter­nes Benut­zer­kon­to ein­ge­rich­tet. Dort steigt der ver­meint­li­che Kon­to­stand mit der Erle­di­gung wei­te­rer Auf­ga­ben an. Eine tat­säch­li­che Aus­zah­lung ist jedoch nicht möglich.

Statt­des­sen wer­den die Betrof­fe­nen auf­ge­for­dert, eige­nes Geld ein­zu­zah­len. Als Begrün­dung wer­den bei­spiels­wei­se Gebüh­ren, eine not­wen­di­ge Veri­fi­zie­rung oder die Frei­schal­tung wei­te­rer Auf­ga­ben genannt. Teil­wei­se wird auch die Ein­zah­lung von Kryp­to­wäh­run­gen ver­langt. Wer die­ser Auf­for­de­rung nach­kommt, ris­kiert hohe finan­zi­el­le Ver­lus­te, da anschlie­ßend häu­fig wei­te­re Ein­zah­lun­gen gefor­dert werden.

Die Poli­zei rät: Sei­en Sie grund­sätz­lich miss­trau­isch bei Job­an­ge­bo­ten, die unge­wöhn­lich hohe Ver­diens­te für ein­fa­che Tätig­kei­ten ver­spre­chen. Über­prü­fen Sie den ver­meint­li­chen Arbeit­ge­ber selbst­stän­dig und nut­zen Sie dafür nicht aus­schließ­lich die von den Kon­takt­per­so­nen bereit­ge­stell­ten Inter­net­sei­ten oder Kon­takt­da­ten. Geben Sie kei­ne per­sön­li­chen Daten, Aus­weis­ko­pien oder Bank- und Zah­lungs­da­ten an unbe­kann­te Per­so­nen oder Unter­neh­men wei­ter. Leis­ten Sie kei­ne Vor­aus­zah­lun­gen, um angeb­li­che Gewin­ne, Gehäl­ter oder Pro­vi­sio­nen frei­zu­schal­ten. Las­sen Sie sich nicht durch ver­meint­li­che Kon­to­stän­de oder bereits erziel­te Gewin­ne auf Online-Platt­for­men täu­schen. Die­se kön­nen von den Betrü­gern ledig­lich vor­ge­täuscht werden.

Sei­en Sie beson­ders vor­sich­tig, wenn Sie auf­ge­for­dert wer­den, Kryp­to­wäh­run­gen ein­zu­zah­len oder wei­ter­zu­lei­ten. Bre­chen Sie den Kon­takt ab, wenn Zwei­fel an der Serio­si­tät des Ange­bots bestehen.

Wer bereits Geld über­wie­sen oder per­sön­li­che bezie­hungs­wei­se finan­zi­el­le Daten über­mit­telt hat, soll­te den Kon­takt abbre­chen, kei­ne wei­te­ren Zah­lun­gen leis­ten und sich an die Poli­zei wen­den. Bereits geleis­te­te Zah­lun­gen soll­ten unver­züg­lich dem jewei­li­gen Kre­dit­in­sti­tut gemel­det werden.

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