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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 2020++Historisch höchs­te Aufklärungsquote

Leer/Emden — Nach der Vor­stel­lung der Poli­zei­li­chen Kri­mi­nal­sta­tis­tik durch das Nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­ri­um und der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück wird die­se nun auch durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden veröffentlicht.

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem sehr nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden konn­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 2,9% auf 66,3% gestei­gert wer­den. Dies ist der höchs­te Wert seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden im Jahr 2004.

Johan­nes Lind, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, äußert sich zu die­sen Ent­wick­lun­gen: “Ich freue mich, dass sich der Rück­gang der Fall­zah­len auch in die­sem Jahr fort­setzt und sich die sou­ve­rä­ne und enga­gier­te Poli­zei­ar­beit aus­zahlt. Gera­de im letz­ten Jahr waren die Anfor­de­run­gen an die Poli­zei immens und die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on stär­ker denn je gefor­dert. Den­noch konn­te die Auf­klä­rungs­quo­te im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals gestei­gert wer­den. Dies ist nicht nur dem Ein­satz der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, son­dern auch vie­len Hin­wei­sen aus der Bevöl­ke­rung zu ver­dan­ken. Sowohl über den direk­ten Aus­tausch der Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, als auch über die sozia­len Netz­wer­ke, erhal­ten wir immer wie­der wert­vol­le Hin­wei­se, die wir in unse­re Ermitt­lungs­ar­beit ein­be­zie­hen. In unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on konn­ten mehr als 6 von 10 Straf­ta­ten auf­ge­klärt wer­den. Las­sen Sie uns die­se bewähr­te Zusam­men­ar­beit ste­tig ver­bes­sern, damit die Men­schen sich in die­ser Regi­on wei­ter behü­tet füh­len können!”

Durch die Häu­fig­keits­zahl (Hz) wird die Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung einer Regi­on gemes­sen (Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner). Durch die­se kann die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, sta­tis­tisch dar­ge­stellt wer­den. Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden fällt die­se um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Ver­gleich unter dem Lan­des­durch­schnitt von 6.219.

Kern­aus­sa­gen der PKS 2020

1. Anzahl der Straf­ta­ten fort­wäh­rend auf nied­ri­gem Niveau

2. Erneu­ter Anstieg der Auf­klä­rungs­quo­te auf 66,3% (Höchst­wert seit Bestehen der Polizeiinspektion)

3. Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung wei­ter­hin unter dem Landesdurchschnitt

4. Star­ker Rück­gang der Eigen­tums­de­lik­te (11,8% weni­ger Straftaten)

5. Wei­ter­hin Anstieg bei der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeugnisse

6. 27,6% weni­ger Ein­bruchs­de­lik­te im Ver­gleich zum Vor­jahr und somit nied­rigs­ter Stand seit 2010

7. Wei­ter­hin mehr Straf­ta­ten unter Zuhil­fe­nah­me des Inter­nets (Anstieg von 30,4%)

8. Erneut star­ke Zunah­me bei Wider­stän­den und tät­li­chen Angrif­fen gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te (Anstieg von 42,86%)

9. Weni­ger tat­ver­däch­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che (Rück­gang von 16,45%)

Dieb­stahls­de­lik­te

Die­ser Bereich umfasst die soge­nann­ten Eigen­tums­de­lik­te wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschen­dieb­stahl, aber auch Dieb­stäh­le unter erschwe­ren­den Umstän­den oder Ein­bruchs­hand­lun­gen. Letz­te­re wer­den jedoch geson­dert im nach­fol­gen­den Unter­punkt behan­delt. Der Trend bei den Dieb­stahls­de­lik­ten ist durch­aus posi­tiv zu betrach­ten. Im Jahr 2019 wur­den 4.525 Straf­ta­ten aus die­sem Delikts­feld regis­triert. Im Jahr 2020 konn­ten ledig­lich 3.991 Taten ver­zeich­net wer­den, was einen Rück­gang von 11,8% im Ver­gleich zum Vor­jahr bedeu­tet. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Rück­gang von Fahr­rad­dieb­stäh­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahr­rä­der ent­wen­det wur­den, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weni­ger Fahr­rä­der wider­recht­lich abhan­den­ge­kom­men. Die­ser Rück­gang mar­kiert den nied­rigs­ten Stand seit Bestehen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden. Dabei konn­te die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bei den nun­mehr 880 ent­wen­de­ten Fahr­rä­dern eine Auf­klä­rungs­quo­te von 18,4% erzie­len und liegt damit deut­lich über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt von 14,3%. Mit 29,4% und ins­ge­samt 77 Fäl­len ist auch ein erheb­li­cher Rück­gang im Bereich der Taschen­dieb­stahls­de­lik­te regis­triert wor­den. Im Jahr 2019 wur­den noch 109 Straf­ta­ten die­ser Art aufgenommen.

Tho­mas Meme­ring, in sei­ner Funk­ti­on als Lei­ter des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, begrün­det die­sen Rück­gang wie folgt: “Der Rück­gang der Taschen­dieb­stäh­le ist unter ande­rem auf die feh­len­den Tat­ge­le­gen­hei­ten zurück­zu­füh­ren. Durch die Maß­nah­men der Regie­rung zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie, wur­den hoch­fre­quen­tier­te Groß­ver­an­stal­tun­gen wie etwa der Gal­li- oder Weih­nachts­markt abge­sagt. Die gro­ßen Men­schen­mas­sen, in denen die Täter übli­cher­wei­se agie­ren, blie­ben aus und somit auch die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten zur Durch­füh­rung einer sol­chen Tat.”

Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät

Im Ver­gleich zum Vor­jahr ist die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che von 232 auf 168 gesun­ken, dies ist ein Rück­gang um 27,6% und der nied­rigs­te Stand der letz­ten zehn Jah­re. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letz­ten Jah­res ende­ten 60 im Ver­suchs­sta­di­um. Die Auf­klä­rungs­quo­te beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem rela­tiv kon­stan­ten Niveau (2019: 37,5%).

Hier­zu Johan­nes Lind: “Die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che ist auf dem nied­rigs­ten Stand der letz­ten 10 Jah­re. In der Ver­gan­gen­heit war die Bekämp­fung der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät immer wie­der Fokus poli­zei­li­cher Arbeit und der Erfolg ist noch heu­te spür­bar. Als es im Jahr 2016 in die­sem Delikts­be­reich zu einem enor­men Anstieg der Fall­zah­len kam, haben wir umge­hend reagiert und vie­le per­so­nel­le Res­sour­cen ein­ge­setzt. Damals konn­ten wir inner­halb kür­zes­ter Zeit meh­re­re Per­so­nen fest­neh­men, gegen die anschlie­ßend Unter­su­chungs­haft oder Haft ange­ord­net wur­de. Wei­ter­hin ist es das Ergeb­nis guter Prä­ven­ti­ons­ar­beit im Bereich des Ein­bruch­schut­zes, wel­che die Poli­zei­in­spek­ti­on in den letz­ten Jah­ren geleis­tet hat. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie häu­fi­ger Zuhau­se, wel­ches sich gewiss posi­tiv auf die rück­gän­gi­gen Zah­len auswirkt. ”

Roh­heits­de­lik­te

Im Jahr 2019 wur­den ins­ge­samt 1.878 Roh­heits­de­lik­te poli­zei­lich auf­ge­nom­men. Unter Roh­heits­de­lik­ten ver­steht man Straf­ta­ten aus dem Bereich der Raub- oder Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, aber auch Straf­ta­ten gegen die per­sön­li­che Frei­heit. Den über­wie­gen­den Anteil an Roh­heits­de­lik­ten machen grund­sätz­lich ein­fa­che Kör­per­ver­let­zun­gen im Sin­ne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wur­den 1.353 Fäl­le der Kör­per­ver­let­zung regis­triert, wohin­ge­gen im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.261 Fäl­le ver­zeich­net wur­den. Dies bedeu­tet einen Rück­gang von 6,8%. Zusam­men­fas­send wur­den im Jahr 2020 ins­ge­samt 1.876 Roh­heits­de­lik­te ver­zeich­net, das Niveau ist somit konstant.

Sexu­al­de­lik­te

Als Sexu­al­de­lik­te wer­den Straf­ta­ten bezeich­net, die sich gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung des Opfers rich­ten. So zäh­len u.a. sexu­el­le Nöti­gun­gen, exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen, aber auch der Tat­be­stand der Ver­ge­wal­ti­gung oder das Ver­brei­ten bzw. der Besitz und die Her­stel­lung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten zu den soge­nann­ten Sexu­al­de­lik­ten. Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 271 Sexu­al­de­lik­te sei­tens der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden bear­bei­tet. Im Ver­gleich zum Vor­jahr, in dem 230 Sexu­al­de­lik­te regis­triert wur­den, bedeu­tet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursäch­lich für die­sen Anstieg ist dabei vor­nehm­lich der Bereich der Ver­brei­tung bzw. des Besit­zes und der Her­stel­lung von Kin­der­por­no­gra­fie. Konn­ten im Jahr 2019 noch 47 Fäl­le ver­zeich­net wer­den, wur­den im Jahr 2020 bereits 111 Straf­ta­ten die­ser Kate­go­rie regis­triert. Dies bedeu­tet einen Anstieg von 136,17% im Ver­gleich zum Vorjahr.

“Durch inten­si­vier­te Ermitt­lungs­ar­beit sei­tens der Poli­zei und wei­te­ren Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den stei­gen die Fall­zah­len an. So sind bei­spiels­wei­se US-ame­ri­ka­ni­sche Pro­vi­der ver­pflich­tet, dort bekannt gewor­de­ne straf­recht­lich rele­van­te Sach­ver­hal­te an die halb­staat­li­che Orga­ni­sa­ti­on Natio­nal Cen­ter For Miss­ing and Exploi­ted Child­ren (NCMEC) wei­ter­zu­lei­ten. Die­se Orga­ni­sa­ti­on nimmt neben den Infor­ma­tio­nen der ver­schie­dens­ten Pro­vi­der auch Hin­wei­se von Pri­vat­per­so­nen ent­ge­gen, ana­ly­siert und bewer­tet die­se und lei­tet sie folg­lich an die jewei­li­gen zustän­di­gen Behör­den in den USA und ins Aus­land wei­ter. Hin­sicht­lich der inten­si­vier­ten Ermitt­lungs­ar­beit der Behör­den und wei­te­ren gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur Bekämp­fung die­ses Kri­mi­na­li­täts­fel­des, ist auch im kom­men­den Jahr mit einem star­ken Anstieg die­ser Fall­zah­len zu rech­nen. Obers­tes Gebot ist es, andau­ern­de Miss­brauchs­fäl­le zu ent­de­cken, zu sank­tio­nie­ren und die­se Straf­ta­ten aus dem Dun­kel­feld ins Hell­feld zu holen”, erläu­tert Tho­mas Meme­ring die­se Entwicklung.

Zudem fügt Tho­mas Meme­ring noch hin­zu, dass auch Kin­der und Jugend­li­che mit dem Besitz sol­cher straf­recht­lich rele­van­ten Inhal­te die Tat­be­stands­merk­ma­le der­ar­ti­ger Straf­ta­ten erfül­len und sich des­sen oft­mals nicht bewusst sei­en. Im Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung und der Nut­zung von zahl­rei­chen Social-Media-Platt­for­men sei­en kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te schnell geteilt, gepos­tet und ver­viel­facht. Häu­fig hand­le es sich um Zufalls­fun­de der­ar­ti­ger Datei­en bei der Ermitt­lung von Dro­gen­de­lik­ten oder der Ver­brei­tung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Organisationen.

“Wir müs­sen die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber zwin­gend auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kom­men”, ergänzt Tho­mas Memering.

Chris­ta Frig­ger, Beauf­trag­te für Jugend­sa­chen in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden, infor­miert und berät zu die­sen The­men­be­rei­chen. Die Ter­mi­ne für wei­te­re Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden recht­zei­tig bekannt gegeben.

Tat­mit­tel Internet/ Cybercrime

Unter Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder auch Cyber­crime wer­den Taten sub­su­miert, die mit­tels der Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Dabei wird zwi­schen Cyber­crime im enge­ren Sin­ne, also Delik­ten, die es nicht off­line gibt (z.B. das sog. Hack­ing) und Cyber­crime im wei­te­ren Sin­ne unter­schie­den. Letz­te­res umfasst Delik­te, die eben­so off­line began­gen wer­den kön­nen (z.B. der Kre­dit­kar­ten­miss­brauch bei Ver­kaufs­platt­for­men). Waren es im Jahr 2019 noch 807 regis­trier­te Fäl­le, so stieg die Anzahl der Straf­ta­ten in die­sem Delikts­be­reich um 30,4% auf nun­mehr ins­ge­samt 1.053 Fäl­le. Erfreu­li­cher­wei­se stie­gen nicht nur die began­ge­nen Straf­ta­ten, son­dern auch die Auf­klä­rungs­quo­te. Wur­den im Jahr 2019 noch 78,31% die­ser Fäl­le auf­ge­klärt, konn­ten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straf­ta­ten aus­er­mit­telt werden.

“Im Inter­net began­ge­ne Straf­ta­ten stel­len einen wich­ti­gen Auf­ga­ben­be­reich unse­rer poli­zei­li­chen Ermitt­lungs­ar­beit dar. Ich bin dank­bar, dass wir in unse­rer Poli­zei­in­spek­ti­on über ein pro­fes­sio­nel­les Cyber­crime-Team ver­fü­gen und durch inten­si­ve Prä­ven­ti­ons­ar­beit immer wie­der gute Erfol­ge erzie­len und dadurch eine Auf­klä­rungs­quo­te von 81,39% errei­chen konn­ten”, erklärt Tho­mas Memering.

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter der Begriff­lich­keit “Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te” wer­den die Delik­te des Wider­stan­des und des tät­li­chen Angrif­fes gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Mit 90 Fäl­len im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Ver­gleich zum Vor­jahr mit 63 Fäl­len zu ver­zeich­nen. Damit stei­gen die all­jähr­lich erho­be­nen Fall­zah­len aus die­sem Delikts­feld bereits zum drit­ten Mal in Fol­ge stark an. Erwäh­nens­wert ist dabei, dass sich die­ser Anstieg nicht nur auf die Städ­te Leer und Emden beschränk­te, son­dern im gesam­ten Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mess­bar war. Im Bereich der Gemein­den Moorm­er­land und Rhau­der­fehn war eben­falls ein Anstieg die­ser Fall­zah­len zu ver­zeich­nen. In knapp 70% der Fäl­le stan­den die Täter unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Drogen.

“Der erneu­te Anstieg in die­sem Delikts­be­reich ist nicht zu tole­rie­ren und macht mich wütend. Mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen leis­ten tag­täg­lich her­vor­ra­gen­de Arbeit zum Woh­le unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und ver­die­nen es mit Respekt behan­delt zu wer­den. Wer Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te angreift, der greift den Rechts­staat an! Wir wer­den die­se Angrif­fe auf Ret­tungs­kräf­te und Poli­zei nicht dul­den und kon­se­quent ver­fol­gen”, so Johan­nes Lind.

Rausch­gift­de­lik­te

Die regis­trier­ten Rausch­gift­de­lik­te, wel­che u.a. durch Ver­stö­ße gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz began­gen wer­den, stie­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr (861 Fäl­le) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rausch­gift­de­lik­te in der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden ver­zeich­net wurden.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2020 wur­den ins­ge­samt 584 Kin­der oder Jugend­li­che im Rah­men der poli­zei­li­chen Arbeit als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Die Anzahl an tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen die­ser Alters­klas­se betrug im Vor­jahr 699, sodass ein Rück­gang um 16,45% regis­triert wer­den konnte.

Fazit

Abschlie­ßend sagt Inspek­ti­ons­lei­ter Johan­nes Lind: “Der posi­ti­ve Trend der Kri­mi­nal­sta­tis­tik der letz­ten zwei Jah­re hat sich auch 2020 fort­ge­setzt. Wir haben die his­to­risch höchs­te Auf­klä­rungs­quo­te. Ein der­ar­ti­ges Ergeb­nis kann nur durch eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und enga­gier­te Leis­tung aller Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden erzielt wer­den. Ich bedan­ke mich ganz herz­lich für die geleis­te­te Arbeit und die gute Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den und Insti­tu­tio­nen. Allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dan­ke ich für das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und für vie­le ent­schei­den­de Hin­wei­se, die immer wie­der zur Auf­klä­rung von Straf­ta­ten bei­tra­gen. Gemein­sam wol­len wir auch zukünf­tig einen Bei­trag dazu leis­ten, dass sich die Men­schen in unse­rer Regi­on beschützt und wohl fühlen!”


 

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Töd­li­cher Unfall in Rhau­der­fehn: Poli­zei mel­det aktu­el­les Einsatzgeschehen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.07.2026

 

 

Rhau­der­fehn — Verkehrsunfall

Am 15.07.2026 befuhr eine 22-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Ford Focus gegen 20 Uhr den Lehm­weg in Rhau­der­fehn in Rich­tung Papen­burg. Zur glei­chen Zeit befuhr eine 79-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin den Ost­fries­land­wan­der­weg in Rich­tung Collinghorst.

Beim Über­que­ren des Lehm­wegs über­sah die Pedelec-Fah­re­rin die vor­fahrts­be­rech­tig­te 22-Jäh­ri­ge. Der PKW erfass­te die 79-Jäh­ri­ge fron­tal. Sie erlitt bei der Kol­li­si­on so schwe­re Ver­let­zun­gen, dass sie noch am Unfall­ort verstarb.

Die 22-Jäh­ri­ge blieb unver­letzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen. Der PKW war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt werden.

Für die Unfall­auf­nah­me war der Lehn­weg bis cir­ca 00:15 Uhr voll gesperrt.

A 28/Bereich Fils­um — Verkehrsunfall

Am 15.07.2026 blieb ein LKW auf­grund eines Rei­fen­platzers gegen 12:25 Uhr auf dem Sei­ten­strei­fen der Auto­bahn 28 in Rich­tung Olden­burg im Bereich Fils­um lie­gen. Für die Repa­ra­tur­ar­bei­ten wur­de eine halb­sei­ti­ge Sper­rung der Fahr­bahn ein­ge­rich­tet. Es kam zu einer Staubildung.

Gegen 12:50 Uhr befuhr eine 55-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Sko­da Fabia die A 28 auf dem Über­hol­fahr­strei­fen in Rich­tung Olden­burg. Hin­ter ihr fuh­ren ein 47-jäh­ri­ger Fah­rer eines Mer­ce­des CLA 250 und ein 38-jäh­ri­ger Fah­rer eines Nis­san Primastar.

Als die 55-Jäh­ri­ge auf­grund der Stau­bil­dung ver­kehrs­be­dingt abbrem­sen muss­te, erkann­te dies der Nis­san-Fah­rer zu spät. Er fuhr auf den vor ihm fah­ren­den Mer­ce­des auf, der dar­auf­hin auf den Haupt­fahr­strei­fen geschleu­dert wur­de. Anschlie­ßend fuhr der Nis­san auch noch auf den Sko­da auf.

Der 47-Jäh­ri­ge und der 38-Jäh­ri­ge erlit­ten bei dem Unfall leich­te Ver­let­zun­gen. Ret­tungs­wa­gen brach­ten bei­de Män­ner in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser. Dar­über hin­aus ent­stand an allen betei­lig­ten PKW ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Die Auto­bahn war bis cir­ca 14:20 Uhr voll gesperrt.

 

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A 31/Bereich Bun­de — Verkehrsunfall

Am 15.07.2026 befuhr gegen 04:35 Uhr ein 59-jäh­ri­ger LKW-Fah­rer die Auto­bahn 31 in Rich­tung Bot­trop. Auf­grund eines Rei­fen­scha­dens am Auf­lie­ger ver­lor er die Rei­fen­de­cke, die auf dem Über­hol­fahr­strei­fen landete.

Ein 26-jäh­ri­ger Fah­rer eines Audi A6, der zur glei­chen Zeit die Auto­bahn in Rich­tung Bot­trop befuhr, erkann­te das Hin­der­nis zu spät und kol­li­dier­te mit der Rei­fen­de­cke. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. Per­so­nen wur­den nicht verletzt.

Rhau­der­fehn — Einbrüche

Zwi­schen dem 09.07.2026 und dem 15.07.2026 drang eine unbe­kann­te Täter­schaft auf unbe­kann­te Art und Wei­se in ein Wohn­haus im Bat­zen­weg in Rhau­der­fehn ein. Ob etwas ent­wen­det wur­de, stand zunächst noch nicht fest.

Zu einem wei­te­ren Ein­bruch kam es zwi­schen dem 07.07.2026 gegen 15 Uhr und dem 14.07.2026 gegen 15 Uhr in der Nord­stra­ße in Rhau­der­fehn. Eine unbe­kann­te Täter­schaft ver­schaff­te sich auf unbe­kann­te Art und Wei­se Zutritt zu einem Ein­fa­mi­li­en­haus und ent­wen­de­te diver­se Gegen­stän­de im Wert des unte­ren drei­stel­li­gen Bereichs.

Zeu­gen, die zu den genann­ten Zei­ten ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Bor­kum — Diebstahl

Am 14.07.2026 wur­de zwi­schen 18 und 19:30 Uhr in der Bis­marck­stra­ße auf Bor­kum ein Fahr­rad­korb ent­wen­det. Die­ser war mit Kabel­bin­dern auf dem Gepäck­trä­ger eines in den Fahr­rad­stän­dern abge­stell­ten Rads gesi­chert. Dabei wur­den Tei­le des Fahr­rads so stark ver­bo­gen, dass es nicht mehr fahr­be­reit war.

Zeu­gen, die zu den genann­ten Zei­ten ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen

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Güns­ti­ge Rei­se­an­ge­bo­te Ost­fries­land — Leer — Emden — Aurich
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Aktu­el­le Poli­zei­mel­dun­gen aus Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 15.07.2026

 
 

Rhau­der­fehn — Brand

Am 15.07.2026 wur­de gegen 00:50 Uhr ein Brand auf einem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb im Kam­phus­er Weg in Rhau­der­fehn gemel­det. Aus bis­lang unbe­kann­ter Ursa­che geriet eine Scheu­ne in Voll­brand. Die Feu­er­wehr war vor Ort, lösch­te den Brand und ver­hin­der­te, dass die Flam­men auf wei­te­re Gebäu­de übergriffen.

Neben gro­ßen Tei­len der Scheu­ne wur­den auch meh­re­re dar­in oder davor unter­ge­brach­te Fahr­zeu­ge beschä­digt oder zer­stört, dar­un­ter ein Wohn­mo­bil, ein Old­ti­mer, ein PKW sowie Ern­te­ma­schi­nen. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren sechs­stel­li­gen Bereich.

Per­so­nen wur­den bei dem Brand nicht verletzt.

Der Brand­ort wur­de beschlag­nahmt. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Moorm­er­land — Brand

Am 14.07.2026 geriet gegen 15:25 Uhr aus zunächst noch unbe­kann­ter Ursa­che eine Bal­len­pres­se bei land­wirt­schaft­li­chen Arbei­ten auf einem Feld im Hei­kelands­weg in Moorm­er­land in Brand. Dabei brann­te auch ein Teil des Fel­des ab. Die Feu­er­wehr lösch­te das Feuer.

Es ent­stand ein Scha­den im hohen fünf­stel­li­gen Bereich. Per­so­nen wur­den bei dem Brand nicht verletzt.

Hesel — Exhibitionismus

Am 14.07.2026 ging eine 26-jäh­ri­ge Frau gegen 12 Uhr im Hese­ler Wald in der Nähe des Sil­ber­sees spa­zie­ren. Dort wur­de sie von einem der­zeit noch unbe­kann­ten Mann ange­spro­chen. Als die Frau den Kon­takt ablehn­te, zog der Unbe­kann­te die Hose run­ter und masturbierte.

Die Frau beschreibt den Täter wie folgt: Er ist cir­ca 1,80 Meter groß, cir­ca 45 Jah­re alt, hat eine hel­le Haut­far­be und sprach Deutsch. Er hat kur­ze blon­de Haa­re, trug eine beige­far­be­ne kur­ze Hose und ein oran­ge­far­be­nes T‑Shirt und hat eine sta­bi­le Statur.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Emden — Verkehrsunfall

Am 14.07.2026 befuhr ein 62-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW Touran gegen 12 Uhr die Bolar­dus­stra­ße in Emden. Als er nach rechts auf einen Park­platz abbie­gen woll­te, über­sah er eine von rechts kom­men­de 80-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin. Es kam zu einem Zusam­men­stoß, bei dem die Frau leich­te Ver­let­zun­gen erlitt.

An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand ein Sach­scha­den im ins­ge­samt unte­ren drei­stel­li­gen Bereich.

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Esens — Pedelec-Fah­rer flüch­tet nach Unfall

In Esens ist am Diens­tag ein Pedelec-Fah­rer nach einem Ver­kehrs­un­fall geflüch­tet. Gegen 8.35 Uhr fuhr eine 18-Jäh­ri­ge mit ihrem Pedelec auf dem Thunu­mer Weg, als ihr ein ande­rer Pedelec-Fah­rer ent­ge­gen­kam und sie tou­chier­te. Die 18-Jäh­ri­ge stürz­te und ver­letz­te sich leicht. Der ande­re Pedelec-Fah­rer setz­te sei­ne Fahrt uner­laubt fort. Er soll mitt­le­ren Alters gewe­sen sein und eine schwar­ze Hose, wei­ße Schu­he sowie eine graue Sweat­ja­cke mit Kapu­ze getra­gen haben. Die Poli­zei­sta­ti­on Esens bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se unter 04971 926500.

Süd­brook­mer­land — Ein­bruch in Jugendhaus

Unbe­kann­te sind in ein Jugend­haus in Süd­brook­mer­land ein­ge­bro­chen. Zwi­schen Mon­tag, 19 Uhr, und Diens­tag, 13.30 Uhr, ver­schaff­ten sich der­zeit unbe­kann­te Täter gewalt­sam Zutritt zum Jugend­zen­trum in der Stra­ße Schultrift. Die Räum­lich­kei­ten wur­den durch­wühlt und unter ande­rem elek­tro­ni­sche Gerä­te gestoh­len. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Zeu­gen, die in dem Bereich ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich unter 04941 606215 zu melden.

Aurich — Zwei Ver­letz­te bei Unfall

Bei einem Ver­kehrs­un­fall in Aurich sind am Diens­tag zwei Per­so­nen ver­letzt wor­den. Gegen 7 Uhr fuhr ein 61 Jah­re alter Audi-Fah­rer auf der Sied­ler­stra­ße und woll­te die Brock­ze­te­ler Stra­ße über­que­ren, um gera­de­aus in den Rich­tung Land­rei­ter­weg zu fah­ren. Er miss­ach­te­te nach ers­ten Erkennt­nis­sen die Vor­fahrt einer 51-jäh­ri­gen Hyun­dai-Fah­re­rin und stieß mit ihr zusam­men. Der 61-Jäh­ri­ge und die 51-Jäh­ri­ge wur­den leicht ver­letzt. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den liegt im fünf­stel­li­gen Euro-Bereich.

Krumm­hörn — Motor­rad­fah­rer verletzt

Ein Motor­rad­fah­rer ist am Diens­tag in der Gemein­de Krumm­hörn ver­letzt wor­den. Der 29-Jäh­ri­ge fuhr gegen 14.20 Uhr auf der Greet­sie­ler Stra­ße in Rich­tung Greet­siel, als er aus noch unge­klär­ter Ursa­che nach rechts von der Fahr­bahn abkam. Der Mann wur­de leicht ver­letzt und mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht. Das Motor­rad muss­te abge­schleppt werden.

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Blaulicht

Ver­such­tes Tötungs­de­likt in Aurich: 30-jäh­ri­ger Tat­ver­däch­ti­ger in Untersuchungshaft

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POL-AUR: Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft Aurich und der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund: Aurich — Ver­such­tes Tötungsdelikt

 

Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft Aurich und der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund

Aurich — Ver­such­tes Tötungsdelikt

Zu einem ver­such­ten Tötungs­de­likt zum Nach­teil eines 57-jäh­ri­gen Man­nes kam es am Diens­tag in Aurich. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen hiel­ten sich das mut­maß­li­che Opfer und ein 30-jäh­ri­ger Mann am Nach­mit­tag gemein­sam in einer Woh­nung in der Enno-Hek­tor Stra­ße auf und gerie­ten in eine Aus­ein­an­der­set­zung. Bei­de Män­ner sind amts­be­kannt. Im wei­te­ren Ver­lauf soll der 30-Jäh­ri­ge mit einem stump­fen Gegen­stand auf den Kopf des 57-Jäh­ri­gen ein­ge­wirkt haben. Der Ver­letz­te ret­te­te sich zu Nach­barn, die den Not­ruf wählten.

Der 57-jäh­ri­ge Mann aus Aurich wur­de mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in eine Kli­nik geflo­gen. Es besteht aktu­ell Lebens­ge­fahr. Die Poli­zei hat umge­hend die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Mit­ar­bei­ten­de der Kri­mi­nal­tech­nik aus Aurich unter­such­ten den Tat­ort und sicher­ten Spuren.

Der 30-jäh­ri­ge Tat­ver­däch­ti­ge aus Aurich wur­de von der Poli­zei noch am Diens­tag vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Aurich wur­de der Beschul­dig­te am Mitt­woch einem Haft­rich­ter am Amts­ge­richt Aurich vor­ge­führt. Es wur­de Haft­be­fehl wegen ver­such­ten Tot­schlags erlas­sen. Der 30-Jäh­ri­ge befin­det sich nun in Untersuchungshaft.

Die Ermitt­lun­gen wer­den durch den Zen­tra­len Kri­mi­nal­dienst der Poli­zei in Aurich unter Lei­tung der Staats­an­walt­schaft Aurich fortgeführt.

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