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Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020++Historisch höchste Aufklärungsquote
Leer/Emden — Nach der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Niedersächsische Innenministerium und der Polizeidirektion Osnabrück wird diese nun auch durch die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlicht.
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Leer/Emden konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,9% auf 66,3% gesteigert werden. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden im Jahr 2004.
Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, äußert sich zu diesen Entwicklungen: “Ich freue mich, dass sich der Rückgang der Fallzahlen auch in diesem Jahr fortsetzt und sich die souveräne und engagierte Polizeiarbeit auszahlt. Gerade im letzten Jahr waren die Anforderungen an die Polizei immens und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeiinspektion stärker denn je gefordert. Dennoch konnte die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Dies ist nicht nur dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch vielen Hinweisen aus der Bevölkerung zu verdanken. Sowohl über den direkten Austausch der Kolleginnen und Kollegen mit den Bürgerinnen und Bürgern, als auch über die sozialen Netzwerke, erhalten wir immer wieder wertvolle Hinweise, die wir in unsere Ermittlungsarbeit einbeziehen. In unserer Polizeiinspektion konnten mehr als 6 von 10 Straftaten aufgeklärt werden. Lassen Sie uns diese bewährte Zusammenarbeit stetig verbessern, damit die Menschen sich in dieser Region weiter behütet fühlen können!”
Durch die Häufigkeitszahl (Hz) wird die Kriminalitätsbelastung einer Region gemessen (Straftaten pro 100.000 Einwohner). Durch diese kann die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, statistisch dargestellt werden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden fällt diese um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Vergleich unter dem Landesdurchschnitt von 6.219.
Kernaussagen der PKS 2020
1. Anzahl der Straftaten fortwährend auf niedrigem Niveau
2. Erneuter Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,3% (Höchstwert seit Bestehen der Polizeiinspektion)
3. Kriminalitätsbelastung weiterhin unter dem Landesdurchschnitt
4. Starker Rückgang der Eigentumsdelikte (11,8% weniger Straftaten)
5. Weiterhin Anstieg bei der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse
6. 27,6% weniger Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr und somit niedrigster Stand seit 2010
7. Weiterhin mehr Straftaten unter Zuhilfenahme des Internets (Anstieg von 30,4%)
8. Erneut starke Zunahme bei Widerständen und tätlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte (Anstieg von 42,86%)
9. Weniger tatverdächtige Kinder und Jugendliche (Rückgang von 16,45%)
Diebstahlsdelikte
Dieser Bereich umfasst die sogenannten Eigentumsdelikte wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschendiebstahl, aber auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen oder Einbruchshandlungen. Letztere werden jedoch gesondert im nachfolgenden Unterpunkt behandelt. Der Trend bei den Diebstahlsdelikten ist durchaus positiv zu betrachten. Im Jahr 2019 wurden 4.525 Straftaten aus diesem Deliktsfeld registriert. Im Jahr 2020 konnten lediglich 3.991 Taten verzeichnet werden, was einen Rückgang von 11,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang von Fahrraddiebstählen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahrräder entwendet wurden, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weniger Fahrräder widerrechtlich abhandengekommen. Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden. Dabei konnte die Polizeiinspektion Leer/Emden bei den nunmehr 880 entwendeten Fahrrädern eine Aufklärungsquote von 18,4% erzielen und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 14,3%. Mit 29,4% und insgesamt 77 Fällen ist auch ein erheblicher Rückgang im Bereich der Taschendiebstahlsdelikte registriert worden. Im Jahr 2019 wurden noch 109 Straftaten dieser Art aufgenommen.
Thomas Memering, in seiner Funktion als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden, begründet diesen Rückgang wie folgt: “Der Rückgang der Taschendiebstähle ist unter anderem auf die fehlenden Tatgelegenheiten zurückzuführen. Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wurden hochfrequentierte Großveranstaltungen wie etwa der Galli- oder Weihnachtsmarkt abgesagt. Die großen Menschenmassen, in denen die Täter üblicherweise agieren, blieben aus und somit auch die günstigen Gelegenheiten zur Durchführung einer solchen Tat.”
Einbruchskriminalität
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche von 232 auf 168 gesunken, dies ist ein Rückgang um 27,6% und der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letzten Jahres endeten 60 im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 37,5%).
Hierzu Johannes Lind: “Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. In der Vergangenheit war die Bekämpfung der Einbruchskriminalität immer wieder Fokus polizeilicher Arbeit und der Erfolg ist noch heute spürbar. Als es im Jahr 2016 in diesem Deliktsbereich zu einem enormen Anstieg der Fallzahlen kam, haben wir umgehend reagiert und viele personelle Ressourcen eingesetzt. Damals konnten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen festnehmen, gegen die anschließend Untersuchungshaft oder Haft angeordnet wurde. Weiterhin ist es das Ergebnis guter Präventionsarbeit im Bereich des Einbruchschutzes, welche die Polizeiinspektion in den letzten Jahren geleistet hat. Im vergangenen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger Zuhause, welches sich gewiss positiv auf die rückgängigen Zahlen auswirkt. ”
Rohheitsdelikte
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.878 Rohheitsdelikte polizeilich aufgenommen. Unter Rohheitsdelikten versteht man Straftaten aus dem Bereich der Raub- oder Körperverletzungsdelikte, aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Den überwiegenden Anteil an Rohheitsdelikten machen grundsätzlich einfache Körperverletzungen im Sinne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wurden 1.353 Fälle der Körperverletzung registriert, wohingegen im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Fälle verzeichnet wurden. Dies bedeutet einen Rückgang von 6,8%. Zusammenfassend wurden im Jahr 2020 insgesamt 1.876 Rohheitsdelikte verzeichnet, das Niveau ist somit konstant.
Sexualdelikte
Als Sexualdelikte werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers richten. So zählen u.a. sexuelle Nötigungen, exhibitionistische Handlungen, aber auch der Tatbestand der Vergewaltigung oder das Verbreiten bzw. der Besitz und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten zu den sogenannten Sexualdelikten. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 271 Sexualdelikte seitens der Polizeiinspektion Leer/Emden bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 230 Sexualdelikte registriert wurden, bedeutet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursächlich für diesen Anstieg ist dabei vornehmlich der Bereich der Verbreitung bzw. des Besitzes und der Herstellung von Kinderpornografie. Konnten im Jahr 2019 noch 47 Fälle verzeichnet werden, wurden im Jahr 2020 bereits 111 Straftaten dieser Kategorie registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 136,17% im Vergleich zum Vorjahr.
“Durch intensivierte Ermittlungsarbeit seitens der Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden steigen die Fallzahlen an. So sind beispielsweise US-amerikanische Provider verpflichtet, dort bekannt gewordene strafrechtlich relevante Sachverhalte an die halbstaatliche Organisation National Center For Missing and Exploited Children (NCMEC) weiterzuleiten. Diese Organisation nimmt neben den Informationen der verschiedensten Provider auch Hinweise von Privatpersonen entgegen, analysiert und bewertet diese und leitet sie folglich an die jeweiligen zuständigen Behörden in den USA und ins Ausland weiter. Hinsichtlich der intensivierten Ermittlungsarbeit der Behörden und weiteren gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, ist auch im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg dieser Fallzahlen zu rechnen. Oberstes Gebot ist es, andauernde Missbrauchsfälle zu entdecken, zu sanktionieren und diese Straftaten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld zu holen”, erläutert Thomas Memering diese Entwicklung.
Zudem fügt Thomas Memering noch hinzu, dass auch Kinder und Jugendliche mit dem Besitz solcher strafrechtlich relevanten Inhalte die Tatbestandsmerkmale derartiger Straftaten erfüllen und sich dessen oftmals nicht bewusst seien. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Nutzung von zahlreichen Social-Media-Plattformen seien kinderpornografische Inhalte schnell geteilt, gepostet und vervielfacht. Häufig handle es sich um Zufallsfunde derartiger Dateien bei der Ermittlung von Drogendelikten oder der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
“Wir müssen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber zwingend auch die der Erziehungsberechtigten stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen”, ergänzt Thomas Memering.
Christa Frigger, Beauftragte für Jugendsachen in der Polizeiinspektion Leer/Emden, informiert und berät zu diesen Themenbereichen. Die Termine für weitere Informationsveranstaltungen werden durch die Polizeiinspektion Leer/Emden rechtzeitig bekannt gegeben.
Tatmittel Internet/ Cybercrime
Unter Internetkriminalität oder auch Cybercrime werden Taten subsumiert, die mittels der Nutzung des Internets begangen werden. Dabei wird zwischen Cybercrime im engeren Sinne, also Delikten, die es nicht offline gibt (z.B. das sog. Hacking) und Cybercrime im weiteren Sinne unterschieden. Letzteres umfasst Delikte, die ebenso offline begangen werden können (z.B. der Kreditkartenmissbrauch bei Verkaufsplattformen). Waren es im Jahr 2019 noch 807 registrierte Fälle, so stieg die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich um 30,4% auf nunmehr insgesamt 1.053 Fälle. Erfreulicherweise stiegen nicht nur die begangenen Straftaten, sondern auch die Aufklärungsquote. Wurden im Jahr 2019 noch 78,31% dieser Fälle aufgeklärt, konnten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straftaten ausermittelt werden.
“Im Internet begangene Straftaten stellen einen wichtigen Aufgabenbereich unserer polizeilichen Ermittlungsarbeit dar. Ich bin dankbar, dass wir in unserer Polizeiinspektion über ein professionelles Cybercrime-Team verfügen und durch intensive Präventionsarbeit immer wieder gute Erfolge erzielen und dadurch eine Aufklärungsquote von 81,39% erreichen konnten”, erklärt Thomas Memering.
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter der Begrifflichkeit “Gewalt gegen Polizeibeamte” werden die Delikte des Widerstandes und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte zusammengefasst. Mit 90 Fällen im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Fällen zu verzeichnen. Damit steigen die alljährlich erhobenen Fallzahlen aus diesem Deliktsfeld bereits zum dritten Mal in Folge stark an. Erwähnenswert ist dabei, dass sich dieser Anstieg nicht nur auf die Städte Leer und Emden beschränkte, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden messbar war. Im Bereich der Gemeinden Moormerland und Rhauderfehn war ebenfalls ein Anstieg dieser Fallzahlen zu verzeichnen. In knapp 70% der Fälle standen die Täter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
“Der erneute Anstieg in diesem Deliktsbereich ist nicht zu tolerieren und macht mich wütend. Meine Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und verdienen es mit Respekt behandelt zu werden. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, der greift den Rechtsstaat an! Wir werden diese Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei nicht dulden und konsequent verfolgen”, so Johannes Lind.
Rauschgiftdelikte
Die registrierten Rauschgiftdelikte, welche u.a. durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen werden, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (861 Fälle) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rauschgiftdelikte in der Polizeiinspektion Leer/Emden verzeichnet wurden.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 584 Kinder oder Jugendliche im Rahmen der polizeilichen Arbeit als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl an tatverdächtigen Personen dieser Altersklasse betrug im Vorjahr 699, sodass ein Rückgang um 16,45% registriert werden konnte.
Fazit
Abschließend sagt Inspektionsleiter Johannes Lind: “Der positive Trend der Kriminalstatistik der letzten zwei Jahre hat sich auch 2020 fortgesetzt. Wir haben die historisch höchste Aufklärungsquote. Ein derartiges Ergebnis kann nur durch eine verantwortungsvolle und engagierte Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden erzielt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und für viele entscheidende Hinweise, die immer wieder zur Aufklärung von Straftaten beitragen. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen in unserer Region beschützt und wohl fühlen!”
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Polizei in Ostfriesland: Kelleraufbrüche, E‑Scooter-Flucht, Brände und schwere Verkehrsunfälle
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 01.10.2026
Kelleraufbrüche ++ Fluchtversuch vor Polizeikontrolle ++ Brand einer landwirtschaftlichen Maschine ++ Vorsicht vor gefälschten Schreiben ++ Sachbeschädigung einer Toilettenanlage ++ Verkehrsunfälle mit verletzten Personen
+ Emden — Kelleraufbrüche durch durstige Täterschaft +
In der Zeit vom 29.09.2026, 07:00 Uhr, bis zum 30.09.2026, 14:05 Uhr, verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft Zugang zum Keller eines Mehrfamilienhauses in der Folkmar-Allena-Straße in Emden. Im weiteren Verlauf drang die Täterschaft unbefugt in zwei Kellerabteile von Anwohnern ein. Unter anderem wurde dabei Alkohol entwendet. Der entstandene Schaden durch das Diebesgut wird auf einen Betrag im oberen zweistelligen Bereich geschätzt.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Emden zu melden.
+ Emden — Fluchtversuch eines E‑Scooter-Fahrers +
Am 30.09.2026 beabsichtigten Polizeibeamte gegen 11:00 Uhr einen E‑Scooter-Fahrer in der Teutonenstraße in Emden zu kontrollieren. Grund hierfür war ein ungültiges Versicherungskennzeichen. Der 23-Jährige entzog sich der Kontrolle und flüchtete. Die Polizeibeamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf und konnten den Mann im weiteren Verlauf stellen. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich Hinweise darauf, dass der 23-Jährige unter dem Einfluss von Cannabis stand. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
+ Emden — Landwirtschaftliche Maschine gerät in Brand +
Am 30.09.2026 kam es gegen 21:30 Uhr zu einem Brand einer landwirtschaftlichen Maschine im Schliekweg in Emden. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet die Rundballenpresse aufgrund eines technischen Defekts in Brand und brannte vollständig aus. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Angaben zur Höhe des entstandenen Schadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
+ Emden — Vorsicht vor gefälschten Schreiben angeblicher Polizeidienststellen +
Am 29.09.2026 erhielt ein 72-jähriger Mann aus Emden eine E‑Mail, die angeblich von der Polizei Berlin stammte. In der E‑Mail wurde dem Senior unter anderem ein angeblicher Durchsuchungsbefehl übermittelt und er wurde über ein vermeintlich damit verbundenes Gerichtsverfahren informiert.
Bei derartigen Schreiben handelt es sich häufig um eine Betrugsmasche. Die Täter versuchen, durch die vermeintliche Beteiligung von Polizei und Justiz Angst zu erzeugen und die Betroffenen zu einer schnellen Reaktion zu bewegen.
Die Polizei rät:
Öffnen Sie keine unbekannten Anhänge und klicken Sie nicht auf enthaltene Links. Überweisen Sie kein Geld und geben Sie keine persönlichen Daten oder Zugangsdaten weiter. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Im Zweifel kontaktieren Sie die Polizei über die offiziell bekannte Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizeidienststelle — nicht über die Kontaktdaten aus dem verdächtigen Schreiben.
Merke: Echte Behörden fordern nicht per E‑Mail oder Messenger zu Zahlungen von Geld auf und setzen Betroffene nicht auf diese Weise unter Druck.
Im vorliegenden Fall wurden keine persönlichen Daten weitergegeben. Ein finanzieller Schaden ist nicht entstanden.
+ Jemgum — Beschädigung an einer Toilettenanlage +
In der Zeit vom 26.09.2026, 18:00 Uhr bis zum 28.09.2026, 07:45 Uhr, kam es in der Marktstraße in Jemgum zu einer Sachbeschädigung an der dortigen öffentlichen Toilettenanlage. Eine unbekannte Täterschaft manipulierte die Anlage derart, dass dauerhaft Wasser aus einer Toilette floss. Hierdurch entstand ein bislang noch nicht näher bezifferbarer Sachschaden. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Leer — Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Pkw +
Am 30.09.2026 befuhr ein 72-jähriger Opel-Fahrer gegen 13:30 Uhr die Heisfelder Straße in Leer. Auf Höhe der Christine-Charlotten-Straße beabsichtigte er in diese einzubiegen. Dabei übersah er einen 33-jährigen Fahrradfahrer, der den dortigen Radweg befuhr. Es kam folglich zur Kollision. Der Fahrradfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden im niedrigen dreistelligen Bereich.
+ Moormerland — Pkw kollidiert frontal mit Lkw — Fahrer schwer verletzt +
Am 01.10.2026 befuhr ein 53-jähriger Ford-Fahrer gegen 06:10 Uhr die Alte Landstraße in Moormerland. In einer langgezogenen Rechtskurve geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Ford frontal mit einem entgegenkommenden Lkw, der von einem 52-jährigen Fahrer gelenkt wurde. Dieser konnte dem Pkw nicht mehr ausweichen. Durch die Kollision wurde der Ford auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Der 53-jährige musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden und erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.
+ Westoverledingen — Auffahrunfall mit Linienbus — zwei Personen leicht verletzt +
Am 01.10.2026 befuhr ein 38-jähriger Busfahrer gegen 07:40 Uhr die Papenburger Straße in Westoverledingen. Während der Fahrt übersah er den Abbiegevorgang eines vorausfahrenden 67-jährigen Dacia-Fahrers. Der Busfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Pkw auf. Dabei erlitten der 67-jährige Pkw-Fahrer und seine 70-jährige Beifahrerin leichte Verletzungen. Die Insassen des Busses blieben unverletzt. Der Dacia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden.
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Polizei Leer/Emden: Zweifacher Brand in Uplengen, Pkw brennt auf A31 aus
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 30.09.2026
+ Uplengen — Zweifacher Brand in Dachgeschosswohnung +
Am 29.09.2026 geriet gegen 23:25 Uhr eine Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Großsander Straße in Uplengen in Brand. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr konnten das Feuer zunächst löschen. Am Folgetag, dem 30.09.2026, kam es gegen 06:35 Uhr erneut zu einem Brand in der betreffenden Dachgeschosswohnung. Personen wurden bei den Bränden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren sechsstelligen Betrag geschätzt. Angaben zur Brandursache der beiden Brände können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
+ Leer — Pkw gerät auf A31 in Brand +
Am 29.09.2026 geriet gegen 19:50 Uhr während der Fahrt auf der A31 bei Leer der Motorraum eines Peugeot aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Ein 31-jähriger Fahrer konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig auf dem Standstreifen abstellen und den Pkw unverletzt verlassen. Die alarmierte Feuerwehr führte die Löscharbeiten durch. Das Fahrzeug brannte jedoch vollständig aus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
+ Emden — Verkehrsunfall zwischen Fahrrad- und Pedelec-Fahrer +
Am 29.09.2026 befuhr ein 42-jähriger Fahrradfahrer gegen 11:25 Uhr die Normannenstraße in Emden in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Auf Höhe der Normannenstraße beabsichtige er nach links in diese einzufahren. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 54-jährigen Pedelec-Fahrer. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der 54-jährige Pedelec-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich.
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Bahnhof Leer: Bundespolizei nimmt 34-Jährigen mit Haftbefehl fest
Bundespolizei nimmt gesuchten Mann am Bahnhof Leer fest
Leer – Die Bundespolizei hat am Dienstag einen 34-jährigen Mann am Bahnhof Leer festgenommen. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen gewerbsmäßigen Diebstahls in drei Fällen vorlag.
Der 34-jährige rumänische Staatsangehörige wurde gegen 13 Uhr am Bahnhof Leer von der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass er von der Justiz gesucht wurde.
65 Tage Haft oder 2.600 Euro Zahlung
Der bestehende Haftbefehl sah eine Freiheitsstrafe von 65 Tagen vor. Diese hätte der Mann durch die Zahlung von 2.600 Euro abwenden können. Dazu war er jedoch nicht in der Lage.
Darüber hinaus bestand in einem weiteren Fall ein Interesse der Justiz am Aufenthalt des 34-Jährigen.
Die Bundespolizei nahm den Mann daraufhin fest. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun die Haftstrafe verbüßen muss.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim
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