Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020++Historisch höchste Aufklärungsquote
Leer/Emden — Nach der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Niedersächsische Innenministerium und der Polizeidirektion Osnabrück wird diese nun auch durch die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlicht.
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Leer/Emden konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,9% auf 66,3% gesteigert werden. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden im Jahr 2004.
Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, äußert sich zu diesen Entwicklungen: “Ich freue mich, dass sich der Rückgang der Fallzahlen auch in diesem Jahr fortsetzt und sich die souveräne und engagierte Polizeiarbeit auszahlt. Gerade im letzten Jahr waren die Anforderungen an die Polizei immens und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeiinspektion stärker denn je gefordert. Dennoch konnte die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Dies ist nicht nur dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch vielen Hinweisen aus der Bevölkerung zu verdanken. Sowohl über den direkten Austausch der Kolleginnen und Kollegen mit den Bürgerinnen und Bürgern, als auch über die sozialen Netzwerke, erhalten wir immer wieder wertvolle Hinweise, die wir in unsere Ermittlungsarbeit einbeziehen. In unserer Polizeiinspektion konnten mehr als 6 von 10 Straftaten aufgeklärt werden. Lassen Sie uns diese bewährte Zusammenarbeit stetig verbessern, damit die Menschen sich in dieser Region weiter behütet fühlen können!”
Durch die Häufigkeitszahl (Hz) wird die Kriminalitätsbelastung einer Region gemessen (Straftaten pro 100.000 Einwohner). Durch diese kann die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, statistisch dargestellt werden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden fällt diese um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Vergleich unter dem Landesdurchschnitt von 6.219.
Kernaussagen der PKS 2020
1. Anzahl der Straftaten fortwährend auf niedrigem Niveau
2. Erneuter Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,3% (Höchstwert seit Bestehen der Polizeiinspektion)
3. Kriminalitätsbelastung weiterhin unter dem Landesdurchschnitt
4. Starker Rückgang der Eigentumsdelikte (11,8% weniger Straftaten)
5. Weiterhin Anstieg bei der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse
6. 27,6% weniger Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr und somit niedrigster Stand seit 2010
7. Weiterhin mehr Straftaten unter Zuhilfenahme des Internets (Anstieg von 30,4%)
8. Erneut starke Zunahme bei Widerständen und tätlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte (Anstieg von 42,86%)
9. Weniger tatverdächtige Kinder und Jugendliche (Rückgang von 16,45%)
Diebstahlsdelikte
Dieser Bereich umfasst die sogenannten Eigentumsdelikte wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschendiebstahl, aber auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen oder Einbruchshandlungen. Letztere werden jedoch gesondert im nachfolgenden Unterpunkt behandelt. Der Trend bei den Diebstahlsdelikten ist durchaus positiv zu betrachten. Im Jahr 2019 wurden 4.525 Straftaten aus diesem Deliktsfeld registriert. Im Jahr 2020 konnten lediglich 3.991 Taten verzeichnet werden, was einen Rückgang von 11,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang von Fahrraddiebstählen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahrräder entwendet wurden, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weniger Fahrräder widerrechtlich abhandengekommen. Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden. Dabei konnte die Polizeiinspektion Leer/Emden bei den nunmehr 880 entwendeten Fahrrädern eine Aufklärungsquote von 18,4% erzielen und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 14,3%. Mit 29,4% und insgesamt 77 Fällen ist auch ein erheblicher Rückgang im Bereich der Taschendiebstahlsdelikte registriert worden. Im Jahr 2019 wurden noch 109 Straftaten dieser Art aufgenommen.
Thomas Memering, in seiner Funktion als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden, begründet diesen Rückgang wie folgt: “Der Rückgang der Taschendiebstähle ist unter anderem auf die fehlenden Tatgelegenheiten zurückzuführen. Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wurden hochfrequentierte Großveranstaltungen wie etwa der Galli- oder Weihnachtsmarkt abgesagt. Die großen Menschenmassen, in denen die Täter üblicherweise agieren, blieben aus und somit auch die günstigen Gelegenheiten zur Durchführung einer solchen Tat.”
Einbruchskriminalität
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche von 232 auf 168 gesunken, dies ist ein Rückgang um 27,6% und der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letzten Jahres endeten 60 im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 37,5%).
Hierzu Johannes Lind: “Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. In der Vergangenheit war die Bekämpfung der Einbruchskriminalität immer wieder Fokus polizeilicher Arbeit und der Erfolg ist noch heute spürbar. Als es im Jahr 2016 in diesem Deliktsbereich zu einem enormen Anstieg der Fallzahlen kam, haben wir umgehend reagiert und viele personelle Ressourcen eingesetzt. Damals konnten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen festnehmen, gegen die anschließend Untersuchungshaft oder Haft angeordnet wurde. Weiterhin ist es das Ergebnis guter Präventionsarbeit im Bereich des Einbruchschutzes, welche die Polizeiinspektion in den letzten Jahren geleistet hat. Im vergangenen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger Zuhause, welches sich gewiss positiv auf die rückgängigen Zahlen auswirkt. ”
Rohheitsdelikte
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.878 Rohheitsdelikte polizeilich aufgenommen. Unter Rohheitsdelikten versteht man Straftaten aus dem Bereich der Raub- oder Körperverletzungsdelikte, aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Den überwiegenden Anteil an Rohheitsdelikten machen grundsätzlich einfache Körperverletzungen im Sinne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wurden 1.353 Fälle der Körperverletzung registriert, wohingegen im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Fälle verzeichnet wurden. Dies bedeutet einen Rückgang von 6,8%. Zusammenfassend wurden im Jahr 2020 insgesamt 1.876 Rohheitsdelikte verzeichnet, das Niveau ist somit konstant.
Sexualdelikte
Als Sexualdelikte werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers richten. So zählen u.a. sexuelle Nötigungen, exhibitionistische Handlungen, aber auch der Tatbestand der Vergewaltigung oder das Verbreiten bzw. der Besitz und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten zu den sogenannten Sexualdelikten. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 271 Sexualdelikte seitens der Polizeiinspektion Leer/Emden bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 230 Sexualdelikte registriert wurden, bedeutet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursächlich für diesen Anstieg ist dabei vornehmlich der Bereich der Verbreitung bzw. des Besitzes und der Herstellung von Kinderpornografie. Konnten im Jahr 2019 noch 47 Fälle verzeichnet werden, wurden im Jahr 2020 bereits 111 Straftaten dieser Kategorie registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 136,17% im Vergleich zum Vorjahr.
“Durch intensivierte Ermittlungsarbeit seitens der Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden steigen die Fallzahlen an. So sind beispielsweise US-amerikanische Provider verpflichtet, dort bekannt gewordene strafrechtlich relevante Sachverhalte an die halbstaatliche Organisation National Center For Missing and Exploited Children (NCMEC) weiterzuleiten. Diese Organisation nimmt neben den Informationen der verschiedensten Provider auch Hinweise von Privatpersonen entgegen, analysiert und bewertet diese und leitet sie folglich an die jeweiligen zuständigen Behörden in den USA und ins Ausland weiter. Hinsichtlich der intensivierten Ermittlungsarbeit der Behörden und weiteren gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, ist auch im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg dieser Fallzahlen zu rechnen. Oberstes Gebot ist es, andauernde Missbrauchsfälle zu entdecken, zu sanktionieren und diese Straftaten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld zu holen”, erläutert Thomas Memering diese Entwicklung.
Zudem fügt Thomas Memering noch hinzu, dass auch Kinder und Jugendliche mit dem Besitz solcher strafrechtlich relevanten Inhalte die Tatbestandsmerkmale derartiger Straftaten erfüllen und sich dessen oftmals nicht bewusst seien. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Nutzung von zahlreichen Social-Media-Plattformen seien kinderpornografische Inhalte schnell geteilt, gepostet und vervielfacht. Häufig handle es sich um Zufallsfunde derartiger Dateien bei der Ermittlung von Drogendelikten oder der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
“Wir müssen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber zwingend auch die der Erziehungsberechtigten stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen”, ergänzt Thomas Memering.
Christa Frigger, Beauftragte für Jugendsachen in der Polizeiinspektion Leer/Emden, informiert und berät zu diesen Themenbereichen. Die Termine für weitere Informationsveranstaltungen werden durch die Polizeiinspektion Leer/Emden rechtzeitig bekannt gegeben.
Tatmittel Internet/ Cybercrime
Unter Internetkriminalität oder auch Cybercrime werden Taten subsumiert, die mittels der Nutzung des Internets begangen werden. Dabei wird zwischen Cybercrime im engeren Sinne, also Delikten, die es nicht offline gibt (z.B. das sog. Hacking) und Cybercrime im weiteren Sinne unterschieden. Letzteres umfasst Delikte, die ebenso offline begangen werden können (z.B. der Kreditkartenmissbrauch bei Verkaufsplattformen). Waren es im Jahr 2019 noch 807 registrierte Fälle, so stieg die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich um 30,4% auf nunmehr insgesamt 1.053 Fälle. Erfreulicherweise stiegen nicht nur die begangenen Straftaten, sondern auch die Aufklärungsquote. Wurden im Jahr 2019 noch 78,31% dieser Fälle aufgeklärt, konnten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straftaten ausermittelt werden.
“Im Internet begangene Straftaten stellen einen wichtigen Aufgabenbereich unserer polizeilichen Ermittlungsarbeit dar. Ich bin dankbar, dass wir in unserer Polizeiinspektion über ein professionelles Cybercrime-Team verfügen und durch intensive Präventionsarbeit immer wieder gute Erfolge erzielen und dadurch eine Aufklärungsquote von 81,39% erreichen konnten”, erklärt Thomas Memering.
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter der Begrifflichkeit “Gewalt gegen Polizeibeamte” werden die Delikte des Widerstandes und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte zusammengefasst. Mit 90 Fällen im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Fällen zu verzeichnen. Damit steigen die alljährlich erhobenen Fallzahlen aus diesem Deliktsfeld bereits zum dritten Mal in Folge stark an. Erwähnenswert ist dabei, dass sich dieser Anstieg nicht nur auf die Städte Leer und Emden beschränkte, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden messbar war. Im Bereich der Gemeinden Moormerland und Rhauderfehn war ebenfalls ein Anstieg dieser Fallzahlen zu verzeichnen. In knapp 70% der Fälle standen die Täter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
“Der erneute Anstieg in diesem Deliktsbereich ist nicht zu tolerieren und macht mich wütend. Meine Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und verdienen es mit Respekt behandelt zu werden. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, der greift den Rechtsstaat an! Wir werden diese Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei nicht dulden und konsequent verfolgen”, so Johannes Lind.
Rauschgiftdelikte
Die registrierten Rauschgiftdelikte, welche u.a. durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen werden, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (861 Fälle) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rauschgiftdelikte in der Polizeiinspektion Leer/Emden verzeichnet wurden.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 584 Kinder oder Jugendliche im Rahmen der polizeilichen Arbeit als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl an tatverdächtigen Personen dieser Altersklasse betrug im Vorjahr 699, sodass ein Rückgang um 16,45% registriert werden konnte.
Fazit
Abschließend sagt Inspektionsleiter Johannes Lind: “Der positive Trend der Kriminalstatistik der letzten zwei Jahre hat sich auch 2020 fortgesetzt. Wir haben die historisch höchste Aufklärungsquote. Ein derartiges Ergebnis kann nur durch eine verantwortungsvolle und engagierte Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden erzielt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und für viele entscheidende Hinweise, die immer wieder zur Aufklärung von Straftaten beitragen. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen in unserer Region beschützt und wohl fühlen!”
Anzeige

Blaulicht
Diebstahl im Supermarkt und Unfall an der Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 09.07.2026
Leer — Diebstahl
Am 07.07.2026 entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft gegen 14:30 Uhr die Geldbörse einer 83-jährigen Frau in einem Verbrauchermarkt in der Mühlenstraße in Leer. Die Geldbörse befand sich in der geschlossenen Handtasche der Frau.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Leer — Verkehrsunfall
Am 08.07.2026 befuhr eine 22-jährige Fahrerin eines VW Up! gegen 12:25 Uhr die Bürgermeister-Ehrlenholtz-Straße in Leer. Als sie nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen wollte, übersah sie einen 39-jährigen Fahrradfahrer, der die Straße in gleicher Fahrtrichtung befuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Dabei erlitt der Fahrradfahrer leichte Verletzungen.
Anzeige
Blaulicht
Verkehrsunfälle in Weener und Uplengen sowie Taschendiebstahl in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.07.2026
Weener — Verkehrsunfall
Am 07.07.2026 befuhr ein 61-jähriger Fahrer eines LKW gegen 20:30 Uhr die Straße St. Georgiwold in Weener in Fahrtrichtung der Straße Bovenhusen.
Als er einen vor ihm fahrenden Trecker überholen wollte, kam er nach links von der Fahrbahn ab und kippte die Böschung hinunter. Dabei erlitt der 61-Jährige leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Darüber hinaus entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Die Straße war für die Dauer der Bergungsarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt.
A 28/Bereich Uplengen — Verkehrsunfall
Am 07.07.2026 befuhr ein 39-jähriger Fahrer eines Peugeot 308 gegen 15:10 Uhr die A 28 in Richtung Oldenburg. Im Bereich Uplengen wechselte er vom Hauptfahrstreifen auf die Überholspur, auf der zu diesem Zeitpunkt ein 28-jähriger Fahrer eines VW Golf unterwegs war. Trotz starker Bremsung konnte der 28-Jährige einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Dabei entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Die beteiligten Personen blieben bei dem Unfall unverletzt.
Rhauderfehn — Diebstahl
Am 07.07.2026 entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft zwischen 10:15 Uhr und 10:35 Uhr die Geldbörse einer 79-jährigen Frau in einem Verbrauchermarkt in der Straße Rhauderwieke in Rhauderfehn. Die Geldbörse lag in einem Beutel, den die Frau in ihrem Einkaufswagen abgelegt hatte.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Anzeige
Norddeich — Einbruch in Seehundstation
In der Nacht auf Dienstag ist in Norddeich eingebrochen worden. Unbekannte verschafften sich in der Straße Dörper Weg gewaltsam Zutritt zu der dortigen Seehundstation und durchwühlten die Büroräumlichkeiten. Sie entwendeten Bargeld. Zeugen, die in der Nacht auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 04931 9210 bei der Polizei Norden zu melden.
Aurich — Diebstahl auf Baustelle
Von einer Baustelle in Aurich ist Kraftstoff entwendet worden. Bislang Unbekannte betraten unbefugt eine Baustelle in der Uthlandshörner Straße und brachen den Tankdeckel eines Lkw auf. Die Täter zapften ungefähr 500 Liter Diesel ab. Der Vorfall ereignete sich zwischen Montag, 16.30 Uhr, und Dienstag, 6.30 Uhr. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Aurich unter 04941 606215 entgegen.
Südbrookmerland — Nach Unfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in Südbrookmerland ist am Dienstag ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Traktors mit Anhänger gegen 15.20 Uhr auf der Auricher Straße (Bundesstraße 72) in Fahrtrichtung Moordorf. In Höhe der Hausnummer 166 lösten sich aus bislang ungeklärter Ursache Teile der Anhängerkonstruktion, darunter eine Stange sowie die Abdeckplane. Die Stange wurde in den Gegenverkehr geschleudert und durchschlug die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Lastkraftwagens. Der 39-jährige Lkw-Fahrer wurde von der Stange getroffen und schwer verletzt. Lebensgefahr bestand nicht. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Dornum — Mann auf zu schnellem E‑Scooter gestoppt
Am Dienstag ist ein Mann in Dornum vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Polizeibeamte wollten den Fahrer eines E‑Scooters gegen 11.45 Uhr in der Hafenstraße kontrollieren, da an dem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Beim Erblicken der Einsatzkräfte ergriff der Mann die Flucht. Kurze Zeit später konnten die Beamten den 24-Jährigen in einem Garten ausfindig machen, wo er sich in einem Strandkorb versteckt hatte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass für den E‑Scooter kein Haftpflichtversicherungsschutz bestand. Zudem war der E‑Scooter technisch verändert worden, sodass er eine höhere Geschwindigkeit als zulässig erreichen konnte. Es bestand außerdem der Verdacht, dass der 24-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den 24-Jährigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Norden — Mann schwer verletzt
In Norden ist am Dienstag ein Mann schwer verletzt aufgefunden worden. Gegen 15 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gebäude in der Norddeicher Straße gerufen. Es stellte sich heraus, dass ein 42-jähriger Mann mit der Verglasung eines Wohnhauses, gegenüber einem Schulgebäude, kollidiert war. Neben dem Verletzten befand sich ein schwarzes Herrenfahrrad. Der 42-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei ermittelt. Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04931 210 bei der Polizei Norden zu melden.
Großefehn — Traktor landet im Kanal
In Großefehn ist am Dienstag ein Traktor in einem Kanal gelandet. Ein 76-jähriger Traktor-Fahrer war gegen 21.10 Uhr auf der Straße Im Unterende Nord in Richtung Auricher Landstraße unterwegs. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts blockierte die Lenkung des Fahrzeugs. Der Traktor geriet über die Berme und fuhr in den anliegenden Kanal. Der 76 Jahre alte Fahrer konnte sich, mit Hilfe von Ersthelfern, aus der Fahrerkabine retten. Er wurde leicht verletzt. Der Traktor wurde geborgen.
AnzeigeBlaulicht
Die Polizeiinspektion Leer/Emden sucht nach verschiedenen Vorfällen in der Region nach Zeugen.
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 07.07.2026
Leer-Einbruch
Am 06.07.2026 verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft zwischen 17:25 Uhr und 18.15 Uhr auf unbekannte Art und Weise Zutritt zu einem Lagerraum eines Verbrauchermarktes in der Nüttermoorer Straße in Leer. Dort entwendete sie Waren im Wert eines mittleren vierstelligen Betrags. Anschließend flüchtete sie unerkannt.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bunde — Verkehrsunfallflucht
Am 06.07.2026 beschädigte ein bislang noch unbekannter PKW-Fahrer gegen 18:00 Uhr auf der Wymeerster Hauptstraße in Bunde ein Wohnmobil. Der Unfallverursacher befuhr den Moorweg und bog nach rechts auf die Wymeerster Hauptstraße ab. Dabei touchierte er das Wohnmobil. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Weener — Verkehrsunfallflucht (siehe Bildmaterial)
Zwischen dem 06.07.2026 gegen 17:00 Uhr und dem 07.07.2026 gegen 09:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer ein Werbeschild auf einem Privatgrundstück am Buchsbaumweg/ Ecke Enno-Hektor-Weg in Weener. Aktuellen Erkenntnissen zufolge bog der Verursacher mit einem LKW oder PKW mit Anhänger aus dem Buchsbaumweg nach links in den Enno-Hektor-Weg ab und fuhr dabei auf das Privatgrundstück.
Der Unfall muss durch den Verursacher nicht zwingend bemerkt worden sein. Der entstandene Schaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.
Die Polizei in Weener bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich zu melden.
Anzeige
























