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Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

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Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge

Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt der Hei­mat­ver­ein Leer zu einer beson­de­ren öffent­li­chen Ver­an­stal­tung ins Klott­je-Huus, Neue Stra­ße 16, ein. Dr. Jan Keg­ler von der Ost­frie­si­schen Land­schaft wird dort über die archäo­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen auf dem Grund­stück der ehe­ma­li­gen Leera­ner Syn­ago­ge am Bum­mert berichten.

Die Gra­bun­gen, die für gro­ßes regio­na­les Inter­es­se sorg­ten, bie­ten wert­vol­le Ein­bli­cke in die Geschich­te der jüdi­schen Gemein­de in Leer. Dr. Keg­ler stellt nicht nur die archäo­lo­gi­schen Befun­de vor, son­dern bewer­tet die Ergeb­nis­se auch aus denk­mal­recht­li­cher Per­spek­ti­ve – ein Aspekt, der für die wei­te­re Nut­zung und den Umgang mit dem his­to­ri­schen Are­al von zen­tra­ler Bedeu­tung ist.

Im Anschluss an den Vor­trag besteht die Mög­lich­keit zur Aus­spra­che und Dis­kus­si­on.
Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19:30 Uhr, der Ein­tritt ist frei.

Der Hei­mat­ver­ein Leer lädt alle his­to­risch Inter­es­sier­ten, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Ver­tre­ter aus Poli­tik, Kul­tur und Bil­dung herz­lich ein, an die­sem Abend teil­zu­neh­men und sich aus ers­ter Hand über die bedeu­ten­den For­schungs­er­geb­nis­se zu informieren.

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Die zer­stör­te Syn­ago­ge von Leer – Neue Erkennt­nis­se aus Archäo­lo­gie und Geschichte

Wäh­rend der Novem­ber­po­gro­me vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938 wur­de auch die Syn­ago­ge der jüdi­schen Gemein­de Leer an der Heis­fel­der Stra­ße von natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Tätern nie­der­ge­brannt. Das ein­drucks­vol­le Got­tes­haus, ein präch­ti­ger Kup­pel­bau im mau­ri­schen Stil, war 1885 errich­tet wor­den und galt als eines der mar­kan­tes­ten Gebäu­de der Stadt. In Stadt­füh­rern wur­de es als Sehens­wür­dig­keit her­vor­ge­ho­ben – ein Sym­bol jüdi­schen Lebens in Leer.

An die Syn­ago­ge schloss sich rück­wär­tig die Woh­nung des Vor­sän­gers (Chasan/Kantors) an. 1938 leb­ten hier Josef und Ida Wolffs. Nach Bau­plä­nen befan­den sich in die­sem Bereich zudem ein Hei­zungs­kel­ler und das ritu­el­le Tauch­bad. Archiv­quel­len aus der Zeit des Bran­des deu­ten dar­auf hin, dass Tei­le der Unter­kon­struk­ti­on womög­lich erhal­ten blie­ben. Die Syn­ago­ge soll voll­un­ter­kel­lert gewe­sen und mit einem Kap­pen­ge­wöl­be aus Dop­pel-T-Trä­gern und Back­stein­kap­pen aus­ge­stat­tet wor­den sein.

Die Pogrom­nacht in Leer

In der Nacht des Pogroms wur­den Ida und Josef Wolffs gewalt­sam aus dem Schlaf geholt. Die SA ver­wüs­te­te ihre Woh­nung und warf das Inven­tar auf die Stra­ße. Zeit­zeu­gen berich­ten, dass Bür­ger­meis­ter Emil Dre­scher per­sön­lich die Vor­hän­ge in der Syn­ago­ge mit einer Fackel ent­zün­det haben soll. Als obers­ter Befehls­ha­ber der Poli­zei und Feu­er­wehr ver­hin­der­te er bewusst jede Lösch­maß­nah­me. Der Brand wur­de sogar durch Brand­be­schleu­ni­ger intensiviert.

Ledig­lich das Über­grei­fen der Flam­men auf benach­bar­te, nicht-jüdi­sche Häu­ser wur­de von der Feu­er­wehr ver­hin­dert. Erst in den Mor­gen­stun­den erlosch das Feu­er voll­stän­dig. Die Woh­nung der Fami­lie Wolffs blieb weit­ge­hend unver­sehrt, wur­de jedoch im Zuge des spä­te­ren Abris­ses zer­stört. Der Kel­ler soll­te ursprüng­lich zu einem Luft­schutz­raum umge­baut wer­den und blieb des­halb unangetastet.

Am 15. Novem­ber 1938 erging die Abriss­ver­fü­gung des Regie­rungs­prä­si­den­ten. Die jüdi­sche Gemein­de wur­de für die Abriss­kos­ten in Haf­tung genom­men, das Grund­stück vor­sorg­lich ent­eig­net. Bis zum 20. Dezem­ber 1938 war der Bau voll­stän­dig nie­der­ge­legt – bis auf den Kel­ler, den man für einen Luft­schutz­raum vor­ge­se­hen hatte.

1940 wur­de das Gelän­de an den Tank­stel­len­be­sit­zer Johann Eidt­mann ver­kauft – aus­ge­rech­net den Brand­meis­ter der Feu­er­wehr, die das Feu­er nicht hat­te löschen dür­fen. Bis in die 1960er Jah­re lag das Are­al brach, ehe 1963 eine Auto­werk­statt und eine Wasch­hal­le errich­tet wur­den. Seit 2010 ist das Gelän­de erneut unbe­baut und war­tet auf eine neue Nutzung.

Das Schick­sal von Ida und Josef Wolffs

Bür­ger­meis­ter Dre­scher orga­ni­sier­te nach dem Pogrom auch die Depor­ta­ti­on jüdi­scher Män­ner aus Leer nach Sach­sen­hau­sen. Josef Wolffs kehr­te kurz­fris­tig zurück, leb­te jedoch nur noch eini­ge Mona­te in der Stadt. Eine geplan­te Aus­wan­de­rung nach Paläs­ti­na schei­ter­te. Am 5. März 1940 wur­den Ida und Josef Wolffs nach Ber­lin depor­tiert und spä­ter im Ghet­to bzw. Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Riga im Sep­tem­ber 1942 ermordet.

Unein­heit­li­che Erin­ne­run­gen – was blieb im Boden erhalten?

Über Jahr­zehn­te gab es wider­sprüch­li­che Berich­te über mög­li­che Über­res­te der Syn­ago­ge. Ein Bag­ger­fah­rer erin­ner­te sich, 1963 sei alles ent­fernt und mit Sand ver­füllt wor­den. Der Sohn des Archi­tek­ten hin­ge­gen behaup­te­te, Kel­ler und Ritu­al­bad sei­en ent­deckt und Tei­le davon erhal­ten wor­den. Eini­ge Flie­sen­frag­men­te des Ritu­al­ba­des – Bau­ke­ra­mik der Manu­fak­tur Utz­schnei­der & Jau­nez (1865–1921) – sind heu­te in der Gedenk­stät­te der ehe­ma­li­gen jüdi­schen Schu­le Leer ausgestellt.

Archäo­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen seit 2020

Mit den Plä­nen für einen neu­en Wohn- und Geschäfts­kom­plex kon­kre­ti­sier­te sich 2020 das Inter­es­se an einer archäo­lo­gi­schen Unter­su­chung. Gemein­sam mit dem Archäo­lo­gi­schen Dienst der Ost­frie­si­schen Land­schaft wur­den zwei Such­schnit­te ange­legt – mit auf­schluss­rei­chen Ergebnissen.

Such­schnitt 1: Brand­ho­ri­zont & Bauschutt

Unter moder­nen Sand­schich­ten fan­den Archäologen:

  • Bau­schutt des Abrisses

  • eine ca. 10 cm mäch­ti­ge Brand­schicht mit Asche und Holzkohle

  • dar­un­ter Bau­schutt der Bauphase

  • das 60 cm brei­te Fun­da­ment der nörd­li­chen Außenmauer

Damit ist klar: Es exis­tie­ren Über­res­te der Syn­ago­ge im Boden.

Such­schnitt 2: Ein­gangs­be­reich & Tiefparterre

Auf Grund­la­ge eines Bau­plans von 1907 wur­de ein ehe­ma­li­ger Zugang zum Tief­par­terre freigelegt:

  • vier erhal­te­ne Trep­pen­stu­fen

  • ein 1,60 x 1,40 m gro­ßer Vor­raum mit Zementestrich

  • stark hit­ze­ge­schä­dig­ter Estrich

  • Res­te des Wandputzes

  • Aus­spa­run­gen für frü­he­re Türzargen

Unter der Beton­plat­te der spä­te­ren Wasch­hal­le könn­ten wei­te­re Struk­tu­ren lie­gen – mög­li­cher­wei­se Zugän­ge, Flu­re und das Ritualbad.

Fund­stü­cke: Eine Moment­auf­nah­me des Lebens der Fami­lie Wolffs

Aus dem Brand- und Abriss­schutt wur­den zahl­rei­che All­tags­ge­gen­stän­de geborgen:

  • Bau- und Möbelbeschläge

  • Por­zel­lan und Kera­mik (u. a. Bava­ria, Vil­leroy & Boch)

  • Flie­sen­frag­men­te

  • Glas

  • ein Kamm

  • Tei­le einer Porzellanpuppe

  • ein Fahr­rad­sat­tel

Sie zeich­nen das Bild eines ein­fa­chen Haus­halts der 1930er Jah­re. Ohne den his­to­ri­schen Kon­text wären es gewöhn­li­che Haus­halts­res­te – erst die Quel­len machen deut­lich, dass sie zu den per­sön­li­chen Gegen­stän­den der Fami­lie Wolffs gehö­ren. Die Fun­de ste­hen damit exem­pla­risch für das gewalt­sam been­de­te Leben einer jüdi­schen Fami­lie in Leer.

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

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Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026

Ein­lass: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

Fans von hand­ge­mach­ter Musik und dröh­nen­den Riffs soll­ten sich die­sen Ter­min rot im Kalen­der mar­kie­ren: Das Live Music Cen­ter (LMC) in Hin­te wird zum Schau­platz einer beson­de­ren Rock-Nacht. Mit Riot at the Moons­hi­ne Bar und den däni­schen Rock-Expor­ten Grum­py­na­tors tref­fen zwei For­ma­tio­nen auf­ein­an­der, die den Geist des Rock’n’Roll in sei­nen ver­schie­dens­ten Facet­ten zelebrieren.

Riot at the Moons­hi­ne Bar: Eine Zeit­rei­se in den Hardrock

Wer die rohe Ener­gie und die unge­stü­me Atti­tü­de der 70er und 80er Jah­re liebt, ist bei Riot at the Moons­hi­ne Bar (RATMOB) genau rich­tig. Die Band zele­briert die Wur­zeln des klas­si­schen Hard­rocks. Das Herz­stück der Grup­pe ist der cha­ris­ma­ti­sche Front­mann Juli­an, der gemein­sam mit Gebbi (Gitar­re), Nau­jo (Gitar­re), Mat­ze (Drums) und Papen (Bass) für einen fri­schen Wind in der Sze­ne sorgt.


 

Grum­py­na­tors: Die Rück­kehr des „Motor­bil­ly“

Als Haupt­act keh­ren die Grum­py­na­tors mit ihrem neu­en Album Here We Go Again zurück. Die Band ist bekannt für ihren explo­si­ven „Motor­bil­ly“ — eine ein­zig­ar­ti­ge Mischung aus Rocka­bil­ly, Punk und Metal. Die­ses Mal hat die Band die voll­stän­di­ge Kon­trol­le über­nom­men: Von den Auf­nah­men im Stu­dio von Jacob Han­sen bis hin zur Grün­dung ihres eige­nen Labels. Nach Tour­neen durch ganz Euro­pa brin­gen sie ihre inten­si­ven Live­shows nun direkt nach Ostfriesland.


Alle Infos auf einen Blick:

  • Ort: Live Music Cen­ter (LMC), Gewer­be­stra­ße 13, 26759 Hinte

  • Datum: 9. Mai 2026 — Ein­lass: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr
  • Line-up: Grum­py­na­tors, Sup­port: Riot at the Moons­hi­ne Bar

  • Tickets: 20,00 €

Ein Muss für jeden, der ehr­li­che Gitar­ren­mu­sik und eine ordent­li­che Por­ti­on Adre­na­lin zu schät­zen weiß!

Der per­fek­te Mat­jes-Bur­ger aus Emden! 

Rock-Power trifft Küs­ten-Klas­si­ker: Der per­fek­te Mat­jes-Bur­ger für die Kon­zert­nacht in Hinte

Wenn in Ost­fries­land die „rohe Ener­gie“ des Hard­rocks auf den explo­si­ven „Motor­bil­ly“ trifft, braucht es eine Stär­kung, die eben­so viel Cha­rak­ter hat wie die Riffs auf der Büh­ne. Pas­send zur anste­hen­den Rock-Nacht im Live Music Cen­ter (LMC) in Hin­te prä­sen­tie­ren wir den ulti­ma­ti­ven Emder Mat­jes­bur­ger – die idea­le Grund­la­ge für eine Nacht vol­ler Adre­na­lin und ehr­li­cher Gitarrenmusik.

Erst genie­ßen, dann abrocken

Bevor Riot at the Moons­hi­ne Bar das Publi­kum mit dem Sound der 70er und 80er Jah­re in Wal­lung brin­gen und die Grum­py­na­tors ihr neu­es Album Here We Go Again zele­brie­ren, emp­fiehlt sich eine Mahl­zeit, die regio­nal ver­wur­zelt und den­noch modern ist. Der Mat­jes­bur­ger ist, genau wie die Bands des Abends, kein „ein­fa­cher Bur­ger“ – er ist im Geschmack mehr als nur klasse.

Das Rezept für 4 Personen

Hier sind die Details für die kuli­na­ri­sche Einstimmung:

Zuta­ten:

  • 4 Emder Mat­jes­fi­lets in Öl

  • 4 Cia­batta-Bröt­chen

  • 2 Äpfel (Elstar)

  • 3–4 rote Zwiebeln

  • 1½ Köp­fe Eisbergsalat

  • 200 g Quark (40%) & 1 TL Meerrettich

  • 50 g Zucker, Salz, Pfeffer

Zube­rei­tung:

  1. Fruch­ti­ge Note: Äpfel vier­teln, ent­ker­nen und in fei­ne Schei­ben schneiden.

  2. Wür­zi­ges Top­ping: Rote Zwie­beln in Strei­fen schnei­den. Zucker in einer Pfan­ne kara­mel­li­sie­ren, Zwie­beln und eine Pri­se Salz dazugeben.

  3. Die Sau­ce: Quark mit Meer­ret­tich ver­rüh­ren und mit Salz, Zucker und Pfef­fer abschmecken.

  4. Feu­er frei: Die Apfel­schei­ben bei hoher Hit­ze scharf anbra­ten – das sorgt für den rich­ti­gen Biss.

  5. Anrich­ten: Die Cia­batta-Bröt­chen mit dem Meer­ret­tich­quark bestrei­chen. Mit fei­nen Eis­berg­sa­lat­strei­fen, den kara­mel­li­sier­ten Zwie­beln, den gebra­te­nen Äpfeln und dem fei­nen, zar­ten Emder Mat­jes­fi­let belegen.

  6. Genie­ßen: Zusam­men­klap­pen und die Ener­gie­re­ser­ven für das LMC aufladen!


Alle Event-Infos auf einen Blick:

Nach dem Essen geht es direkt wei­ter zur Gewer­be­stra­ße 13 nach Hinte:

  • Ort: Live Music Cen­ter (LMC), 26759 Hinte

  • Line-up: Grum­py­na­tors (Haupt­act), Sup­port: Riot at the Moons­hi­ne Bar

  • Tickets: 20,00 €

Egal ob Sie den klas­si­schen Hard­rock von Juli­an und sei­ner Trup­pe oder den Mix aus Rocka­bil­ly, Punk und Metal der däni­schen Grum­py­na­tors bevor­zu­gen – mit die­ser Stär­kung sind Sie bereit für die inten­sivs­te Live­show des Jah­res in Ostfriesland!

Mit dem Auto:

Adres­se:

Live Music Cen­ter Emden
Gewer­be­stras­se 13
26759 Hin­te (bei Emden)

Mit der Bahn:

Fahr­ne Sie mit IC, ICE oder Regio­nal­bahn nach Emden (Hauptbahnhof/HBF) und anschlie­ßend mit dem Bus oder Taxi nach Hinte.

Mit dem Bus:

Die Lini­en 421 und 410 (Pews­um, Greet­siel) fah­ren vom Emder Haupt­bahn­hof am ZOB ab und hal­ten „Am Hin­ter Tief“ oder „Dros­sel­weg“. 
Der Rest muss zu Fuß gegan­gen werden.

Shut­tle­ser­vice:

Zu den meis­ten Ver­an­stal­tun­gen bie­tet der „LMC-Shut­tle­ser­vice“ eige­ne Taxen/Shuttles an.

Anfra­gen und Buchun­gen beim Fah­rer Chris­ti­an Schmidt.

Tele­fon: 01525 3738512 E‑Mail: christianschmidt0608@gmail.com

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

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Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der his­to­ri­sche Dorf­platz rund um das Gast­hu­us Ulen­hoff in ein leben­di­ges Schau­fens­ter regio­na­ler Hand­werks­kunst ver­wan­delt, ist es wie­der Zeit für den belieb­ten Kunst- und Hand­wer­ker­markt der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen. Von 10:00 bis 17:00 Uhr erwar­tet die Besu­cher ein Tag vol­ler Ent­de­ckun­gen, Geschich­te und beson­de­rer Begegnungen.

Viel­falt aus der Region

Zahl­rei­che Aus­stel­ler haben bereits ihre Teil­nah­me zuge­sagt und ver­wan­deln das Dorf­zen­trum in eine bun­te Mei­le. Das Ange­bot reicht von fili­gra­nem Kunst­hand­werk über tra­di­tio­nel­le Hand­ar­bei­ten bis hin zu moder­nen, krea­ti­ven Uni­ka­ten. Es ist die idea­le Gele­gen­heit, fern­ab von Mas­sen­wa­re nach beson­de­ren Geschen­ken zu stö­bern oder sich selbst ein Stück regio­na­le Krea­ti­vi­tät nach Hau­se zu holen.

 

Pre­mie­re der Arbeits­pfer­de am Ulenhoff

Ein beson­de­res High­light in die­sem Jahr mar­kiert der ers­te öffent­li­che Auf­tritt der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Arbeits­pferd e.V. an ihrem neu­en Stand­ort direkt am Ulen­hoff. Die Mit­glie­der stel­len ihre wich­ti­ge Arbeit vor und gewäh­ren span­nen­de Ein­bli­cke in die tra­di­ti­ons­rei­che Nut­zung und Füh­rung von Arbeits­pfer­den – ein Erleb­nis, das nicht nur Pfer­de­freun­de begeis­tern dürfte.

Geschich­te zum Anfassen

Wer tie­fer in die regio­na­le Ver­gan­gen­heit ein­tau­chen möch­te, soll­te den Besuch auf dem Markt mit einem Abste­cher in das Muse­ums­bau­ern­haus Nee­mann ver­bin­den. Das his­to­ri­sche Haus öff­net an die­sem Sonn­tag eben­falls sei­ne Türen und lädt dazu ein, den All­tag ver­gan­ge­ner Gene­ra­tio­nen in der beglei­ten­den Aus­stel­lung haut­nah zu erleben.

Rund­um ver­sorgt bei frei­em Eintritt

Der Ein­tritt zum gesam­ten Markt­ge­län­de ist kos­ten­frei. Für die pas­sen­de kuli­na­ri­sche Stär­kung zwi­schen­durch ist eben­falls gesorgt: Das Team des Gast­hu­us Ulen­hoff hält ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot für das leib­li­che Wohl bereit.

Ob für einen Fami­li­en­aus­flug, einen Spa­zier­gang durch die Geschich­te oder die Suche nach ech­tem Hand­werk – Gro­te­gas­te ist am 7. Juni defi­ni­tiv einen Besuch wert.

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

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Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Wort­ge­wal­ti­ges Come­back in Leer: Das „Best Of Poet­ry Slam 2026“ bit­tet zur Bühne

Leer – Gro­ße Wor­te, mes­ser­schar­fe Poin­ten und eine Atmo­sphä­re, die unter die Haut geht: Am Sams­tag, den 09. Mai 2026, ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke ab 20:00 Uhr wie­der in den Schau­platz für eines der kul­tu­rel­len High­lights der Regi­on. Beim „Leera­ner Best Of Poet­ry Slam 2026“ keh­ren alte Bekann­te und gefei­er­te Stars der Sze­ne zurück, um den Kampf um die Gunst des Publi­kums aufzunehmen.

Die Rück­kehr der Champions

Was die­sen Abend so beson­ders macht: Mit David Fried­rich und Lisa Pau­li­ne Wag­ner ste­hen gleich zwei Künst­ler auf der Büh­ne, die in Leer kei­ne Unbe­kann­ten sind. Bei­de konn­ten den Wett­be­werb in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bereits für sich ent­schei­den und keh­ren nun als ehe­ma­li­ge Sie­ger zurück an den Ort ihres Triumphs.

Dass sol­che Hoch­ka­rä­ter der deutsch­spra­chi­gen Sze­ne den Weg zurück nach Ost­fries­land fin­den, unter­streicht den hohen Stel­len­wert, den der Leera­ner Slam mitt­ler­wei­le bun­des­weit genießt.

Das Publi­kum ist die Jury

Die Regeln des Abends sind denk­bar ein­fach und doch hochemotional:

  • Die Künst­ler prä­sen­tie­ren aus­schließ­lich selbst­ver­fass­te Tex­te.

  • Vom nach­denk­li­chen Sto­rytel­ling über poli­ti­sche Lyrik bis hin zu absurd-lus­ti­gem Rap ist alles erlaubt.

  • Sie ent­schei­den: Wie in jedem Jahr fun­giert das Publi­kum als Jury. Per Applaus oder Abstim­mung wird am Ende des Abends bestimmt, wer den begehr­ten Kul­tur­preis „Der Gol­de­ne Kut­ter“ mit nach Hau­se neh­men darf.

Durch das Pro­gramm führt ein ech­tes Leera­ner Ori­gi­nal: Andy Strauß. Der lang­jäh­ri­ge Mode­ra­tor und Mit­be­grün­der der deut­schen Slam-Sze­ne ist für sei­nen skur­ri­len Humor bekannt und macht bereits die Anmo­de­ra­tio­nen zu einem eige­nen Kunstwerk.

Ein Teil­neh­mer­feld der Extraklasse

Das Line-up liest sich wie das „Who-is-Who“ der moder­nen Bühnenliteratur:

  • David Fried­rich (Ham­burg): Deutsch­spra­chi­ger Meis­ter 2021 und mehr­fa­cher Titelträger.

  • Lisa Pau­li­ne Wag­ner (Ber­lin): Vize­meis­te­rin 2022 und Bran­den­burg-Meis­te­rin 2023.

  • Ort­win Bader Iskraut (Ber­lin): Mehr­fa­cher Team­sie­ger bei Meis­ter­schaf­ten und Fina­list 2025.

  • Andrea Maria Fah­ren­kampf (Frank­furt): Saar­land-Lan­des­meis­te­rin 2017.

Beglei­tet wird das Event durch das musi­ka­li­sche Rah­men­pro­gramm von David Weber (Ber­lin), der mit sei­nem Charme bereits bei frü­he­ren Gast­spie­len in Leer überzeugte.


Auf einen Blick: Tickets & Infos

Wer die­ses Kul­tur­er­eig­nis nicht ver­pas­sen möch­te, soll­te sich früh­zei­tig um Kar­ten bemü­hen. Der Leera­ner Poet­ry Slam ist regel­mä­ßig bis auf den letz­ten Platz gefüllt.

  • Wann: Sams­tag, 09. Mai 2026 | Ein­lass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

  • Wo: Thea­ter an der Blin­ke, Leer

  • Prei­se: * Vor­ver­kauf: 15 € (zzgl. Gebühren)

    • Abend­kas­se: 20 €

    • Ermä­ßigt: 10 € (Schü­ler, Stu­die­ren­de, Azu­bis, Rent­ner, Körperbehinderte)

  • Vor­ver­kauf: Erhält­lich bei der Ost­frie­sen-Zei­tung, der Tou­rist Info und allen Reservix-Stellen.

Wei­te­re Infos gibt es unter www.kultur-kutter.de.

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Geden­ken im Wes­ter­hamm­rich: Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Bru­no Schach­ner und Heis­fel­des Orts­vor­ste­he­rin Bea­te Stamm­witz mahn­ten am Sonn­abend anläss­lich des 81. Jah­res­ta­ges...

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Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026 im Leera­ner Rathaus

Fest­akt im his­to­ri­schen Rat­haus: Stadt Leer ver­leiht den Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026 Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Zum zehn­ten Mal...

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Was­ser­rohr­bruch in Heid­jer Stra­ße ver­hin­dert Überflutung

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Poli­zei­mel­dun­gen vom 26.04.2026 – Ein­bruch und Unfall mit Verletzten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 26.04.2026     Ein­bruch in Ein­fa­mi­li­en­haus mit Zeugensuche++Verkehrsunfall mit meh­re­ren Verletzten   Emden...

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