Blaulicht
Schockanrufe (3) Besonders schwerer Fall des Diebstahls
Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 24.03.2021
Bunde — Schockanrufe (3)
Am 23.03.2021 kam es zweimal um ca. 12:45 Uhr und einmal um 14:00 Uhr zu sogenannten Schockanrufen bei drei Familien in Bunde. In dem ersten Fall um 12:45 Uhr meldete sich eine weinende unbekannte weibliche Person bei einer 53-jährigen Frau und ihrem 55-jährigen Ehemann aus Bunde, die vorgab, die Tochter des Ehepaares und in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Direkt nach diesem Gesprächseinstieg meldete sich eine weitere weibliche Person, die vorgab eine Polizeibeamtin zu sein. Sinngemäß wurde dem Ehepaar vorgespielt, dass die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und eine 6‑monatige Untersuchungshaft antreten müsste. Eine Freilassung wäre nur bei der Zahlung einer Kaution von 29.000 Euro möglich, die nach der Hauptverhandlung zurückgezahlt würde. Nach Rückfragen durch die 53-jährigen Bunderin wurde das Gespräch beendet. Im gleichen Zeitraum wurde eine 68-jährige Frau aus Bunde angerufen, bei welcher sich eine Frau als Enkelin ausgab und auch einen Unfall behauptete. Dieser Anruf wurde von der Geschädigten beendet, die auch feststellte, dass die Anrufernummer nicht zurückzuverfolgen war. Ein weiterer Anruf um 14:00 Uhr erfolgte bei einem weiteren Bunder Ehepaar. Auch hier meldete sich eine weinende Frau, die sich als Tochter in Schwierigkeiten ausgab. Allerdings wurde von den Tätern die weitere weibliche Stimme diesmal als Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Göttingen ausgegeben. Wieder wurde die Zahlung einer Kaution zur Vermeidung einer Untersuchungshaft gefordert, ebenfalls in Höhe von 29.000 Euro, und die Frist zur Zahlung wurde auf eine Stunde angesetzt. Hier erfolgte zudem die Behauptung, dass die angebliche Kaution durch Beamte der Staatsanwaltschaft Leer abgeholt würde. Nach Angaben aller Geschädigten hatten diese Anrufe eine tatsächlich starke Wirkung auf die Geschädigten, die erst nach einiger Recherche herausfanden, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass keine Behörde Geld für angebliche Kautionen nach Verkehrsunfällen verlangt und diese auch nicht abholt. Untersuchungshaft wird grundsätzlich erst nach genauer rechtlicher Prüfung, aufgrund eines Haftgrundes und nach richterlicher Entscheidung verhängt und ist an bestimmte strafprozessuale Voraussetzungen gebunden. Sicherheitsleistungen bzw. Kautionen sind in Einzelfällen nach Prüfung im Rahmen einer sog. “Außer Vollzugsetzung” eines Untersuchungshaftbefehles in einem ordentlichen Verfahren möglich. Es wird darauf hingewiesen, dass kein Geld an fremde Personen herausgegeben werden sollte.
Hesel — Besonders schwerer Fall des Diebstahls
In der Zeit vom 19.03.2021, 12:00 Uhr bis zum 22.03.2021, 15:00 Uhr kam es an der Kirchstraße zu einem Einbruch in ein Gerätehaus. Unbekannte Täter öffneten gewaltsam den Verschluss des Gerätehauses und entwendeten einen Rasenmäher und eine Arbeitsleuchte. Die Polizei hat den Sachverhalt vor Ort aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Hesel in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Blaulicht
Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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