Blaulicht
Blaulicht: Alkohol am Steuer / Kennzeichenmissbrauch
Weener — Kennzeichenmissbrauch
Obwohl seine Kennzeichen bereits entstempelt waren und das dazugehörige Fahrzeug keinen Versicherungsschutz mehr aufwies, ließ sich ein Weeneraner nicht davon abhalten, das Fahrzeug im öffentlichen Verkehr zu nutzen. Das stellte die Polizei Weener bei einer Verkehrskontrolle am 29.12.2021 um 21:20 Uhr auf der Norderstraße fest. Bei der weiteren Überprüfung wurde zudem der Verdacht erhärtet, dass der 29-jährige Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahm. Die Polizei untersagte dem Mann, der sich nun in einem Verfahren verantworten muss, die Weiterfahrt.
Emden — Alkohol am Steuer
Die unklare Fahrweise einer Fahrzeugführerin am 30.12.2021 im Bereich der Nordertorstraße machte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Emden aufmerksam. Die Einsatzkräfte führten daher um 02:10 Uhr eine Kontrolle durch und stellten dabei fest, dass die 66-jährige Emderin unter Alkoholeinfluss stand. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,54 Promille. Durch die Polizei Emden wurden weitere Maßnahmen zur Feststellung des Blutalkoholwertes getroffen. Ebenso wurde der Führerschein der Frau, die sich nun in einem Strafverfahren verantworten muss, sichergestellt. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss kein Kavaliersdelikt ist, sondern weitreichende Folgen haben kann. “Der Konsum von Alkohol und die anschließende Nutzung eines Kraftfahrzeuges kann, abgesehen von der polizeilichen Anzeige, auch beruflich und private Nachteile mit sich bringen. Wenn jemand aufgrund eines Führerscheinentzuges seinen Arbeitsplatz verliert, dann hat das auch für die Familie immense Folgen,” sagt die Präventionsbeauftrage der Polizei Leer/Emden, Polizeihauptkommissarin Svenia Temmen, mit Hinweis auf die Straf- und Bußgeldvorschriften. In Deutschland gilt die 0,5 Promillegrenze. Bei einem Alkoholwert zwischen 0,5 und 1,09 Promille wird bei dem ersten Verstoß ein Bußgeld von 500 Euro fällig. Zudem erfolgt ein Fahrverbot von einem Monat und der Eintrag von 2 Strafpunkten. Sollte es sich schon um einen zweiten Verstoß in diesem Bereich handeln, werden 1000 Euro Bußgeld fällig und das Fahrverbot erhöht sich auf drei Monate. Ab 1,1 Promille Blutalkoholwert handelt es sich um eine Verkehrsstraftat, die, neben dem Führerscheinentzug, mit individueller Geldstrafe oder auch mit Freiheitsstrafe belegt werden kann. Wer nach einer Feier mit dem Fahrrad nach Hause fährt, darf nicht mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut aufweisen.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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