Blaulicht
LK-Leer: Vollendeter Telefonbetrug “Schockanruf”
Landkreis Leer/ Overledingerland — Vollendeter Telefonbetrug “Schockanruf”
Am 20.01.2022 wurde eine 72-jährige Frau aus dem Overledingerland Opfer eines sogenannten Schockanrufes. In einem ersten Telefonat gaben die bislang unbekannten Täter sich als Beamte der Polizei Hamm aus und sagten der Frau, dass ihr Sohn angeblich einen tödlichen Unfall verursacht hätte. Damit der Sohn nicht ins Gefängnis müsse, sei die Zahlung einer fünfstelligen Kaution zwingend erforderlich. Die Geschädigte sagte die Zahlung der Kaution zu und teilte mit, das Geld von der Bank zu holen.
Die Täter forderten die Frau auf, alles zu holen, was verfügbar sein. Zudem gab die 72-jährige auf Aufforderung ihre Mobilfunktelefonnummer preis, so dass sie durchgehend für die Täter erreichbar war. Das nutzen diese aus, um den Druck auf die Frau zu erhöhen. Dabei erhielt sie weitere Anrufe, in denen sich die Täter als weitere Amtspersonen ausgaben, unter anderen auch als Richter. Nachdem das Opfer unbemerkt aus einem persönlichen Schließfach die Geldsumme von 60.000 Euro abgeholt hatte, teilte man ihr mit, dass dieses Geld von einem Richter des Amtsgerichtes bei ihr abgeholt würde. Tatsächlich erschien dann auch eine männliche Person an der vom Opfer genannten Adresse und holte den Betrag ab. Ebenso fragten die Täter unter dem Vorwand einer angeblichen Rücküberweisung der “Kaution” nach der Kontonummer des Opfers, die auch herausgegeben wurde. Der Frau wurde außerdem eine “Schweigepflicht” von insgesamt 24 Stunden auferlegt, in welcher sie keinem von dem Vorfall erzählen dürfe.
Kurz nach der vollendeten Tat hatte die Frau Kontakt zu ihrem Sohn und bemerkte, dass sie betrogen wurde. Die Polizeiinspektion Leer/Emden weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Polizeidienststellen und Verfolgungsbehörden in Deutschland keine Kautionszahlungen nach schweren Unfällen am Telefon verlangen. Die Polizei und die Verfolgungsbehörden fordern keine Sofortbargeldzahlungen am Telefon und holen auch keine Geldsummen persönlich bei Angehörigen ab.
Es wird ausdrücklich noch einmal darauf hingewiesen, dass es zwingend erforderlich ist, diese und auch andere Arten von Telefonbetrugstaten mit älteren Angehörigen, Eltern und Großeltern intensiv zu besprechen. Es wird empfohlen innerhalb der Familie eine Absprache zu treffen, wie im Falle eines versuchten Telefonbetruges zu verfahren ist. Informationsbroschüren und Rat können Interessierte bei den Präventionsstellen der Polizei erhalten. Auch besteht die Möglichkeit, Informationen und Broschüren online auf www.polizei-beratung.de zu bekommen.
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Blaulicht
Einbruch in Remels und schwerer Lkw-Unfall in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 08.02.2026
Einbruch in Wohnhaus++Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Remels — Einbruch in Wohnhaus
In der Nacht von Freitag auf Samstag sind bisher unbekannte Täter in ein zurzeit leerstehendes Wohnhaus an der Höststraße eingebrochen und haben Elektrogeräte und Schmuck entwenden können. Eine genaue Schadenshöhe liegt noch nicht vor. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Rhauderfehn — Lkw in Graben, Fahrer schwer verletzt
Am Samstagmittag ist gegen 12:10 Uhr ein Lkw samt Auflieger in Rhauderfehn von der Fahrbahn abgekommen und kopfüber im Langholter Tief zum Stehen gekommen. Der 72-jährige Fahrzeugführer aus dem Landkreis Leer hatte die Langholter Straße in Richtung Rhauderfehn befahren. Ca. 1 km vor der Ortschaft Rhauderfehn geriet der Auflieger in den Grünstreifen und zog letztlich das ganze Gespann von der Fahrbahn. Der Fahrer konnte sich selber auf dem Führerhaus befreien, musste aber aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Der mit Hühnermist beladene Lkw konnte in den Abendstunden geborgen werden, die Sperrung der Fahrbahn wurde kurz vor Mitternacht aufgehoben.
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Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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