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Albert Lie­ne­mann als Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Ost­fries­land bestä­tigt – Star­kes Hand­werk, star­ke Zukunft!

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Das neue Prä­si­di­um wird für fünf Jah­re der Voll­ver­samm­lung vor­ste­hen (v.r.): Prä­si­dent Albert Lie­ne­mann, Arbeit­neh­mer-Vize­prä­si­dent Jörg Klein und Arbeit­ge­ber-Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig. Es gra­tu­lie­ren zur Wahl Haupt­ge­schäfts­füh­rer Jörg Fre­richs (2.v.l.) und sein Stell­ver­tre­ter Dirk Blee­ker (l.).

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Prä­si­dent im Amt bestätigt

Albert Lie­ne­mann steht der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land erneut für fünf Jah­re vor. Neue Voll­ver­samm­lung nimmt Arbeit auf.

 

Ost­fries­land. Zehn Jah­re führt Albert Lie­ne­mann die Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land. Nun wur­de er in sei­nem Wir­ken bestärkt. Die Voll­ver­samm­lung hat den 59-jäh­ri­gen Gas- und Was­ser­in­stal­la­teur- sowie Zen­tral­hei­zungs- und Lüf­tungs­bau­er­meis­ter aus Hol­trop am Diens­tag, 4. März, mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit als Prä­si­dent bestä­tigt. Unter Lei­tung von Ober­stu­di­en­di­rek­to­rin Anja Pop­pen von der BBS II in Aurich wur­de das höchs­te Beschluss­gre­mi­um des selbst­ver­wal­ten­den Hand­werks per Frie­dens­wahl am 18. Dezem­ber für die Wahl­pe­ri­ode 2025 bis 2030 gewählt.

Es setzt sich aus 24 Mit­glie­dern zusam­men. Zwei Drit­tel davon sind selbst­stän­di­ge Hand­werks­un­ter­neh­me­rin­nen und ‑unter­neh­mer, ein Drit­tel sind Arbeit­neh­men­de aus dem Hand­werk. Sie ver­tre­ten der­zeit mehr als 5.700 Betrie­be mit geschätz­ten 35.000 Beschäf­tig­ten und rund 2.400 Aus­zu­bil­den­den. Wich­tigs­ter Tages­ord­nungs­punkt der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung im Hotel am Schloss: die Neu­wah­len des Prä­si­den­ten, der Vize­prä­si­den­ten und des Vor­stan­des. Mit jeweils ähn­lich über­zeu­gen­den Mehr­hei­ten im Amt bestä­tigt wur­den außer­dem Arbeit­ge­ber-Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (42), Fri­seur­meis­te­rin aus Wies­moor sowie Arbeit­neh­mer-Vize­prä­si­dent Jörg Klein (66), Kon­di­tor­meis­ter aus Südbrookmerland.

Ein Prä­si­dent für alle Handwerker

 

Lie­ne­mann amtiert seit dem 25. Febru­ar 2015 als neun­ter Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer. „Wer mich kennt, weiß: Ich bin kein Ali­bi-Prä­si­dent! Im Kern bin ich Hand­wer­ker und Unter­neh­mer aus der Pra­xis“, beton­te der Geschäfts­füh­rer zwei­er Sanitär‑, Hei­zungs- und Kli­ma­tech­nik-Unter­neh­men in Hol­trop und Caro­li­nen­siel. 70 Mit­ar­bei­ten­de und neun Aus­zu­bil­den­de sind dort beschäf­tigt. Immer an sei­ner Sei­te: sei­ne Ehe­frau Tina, die den Vor­sitz der Unter­neh­mer­Frau­en Ost­fries­land inne­hält. Für die brei­te Unter­stüt­zung aus dem obers­ten Beschluss­gre­mi­um bedank­te er sich. „Es ist mir eine Ehre, das Hand­werk ver­tre­ten zu dür­fen.“ In sei­ner drit­ten Amts­pe­ri­ode wol­le er wei­ter­hin allen Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­kern über die Gren­zen der Beru­fe und Gewer­ke hin­aus gerecht wer­den. Er wer­de sich auch wei­ter­hin dafür ein­set­zen, dass der Wirt­schafts­zweig in der Öffent­lich­keit und auf poli­ti­scher Ebe­ne die Wahr­neh­mung erhal­te, die ihm auf­grund sei­ner Wirt­schafts­stär­ke, aber auch als einer der größ­ten Arbeit­ge­ber und Aus­bil­der zustehe.

Lie­ne­mann for­dert spür­ba­re Entlastungen

„Wir haben tur­bu­len­te Zei­ten hin­ter uns und noch vie­le Hür­den zukünf­tig zu meis­tern“, sag­te Lie­ne­mann. Die welt­po­li­ti­sche Lage und die wirt­schaft­li­chen Unsi­cher­hei­ten beein­fluss­ten das regio­na­le Hand­werk stark. Hohe Steu­er­las­ten, stei­gen­de Sozi­al­ab­ga­ben und explo­die­ren­de Ener­gie­kos­ten belas­te­ten das per­so­nal­in­ten­si­ve Hand­werk enorm. Mit Blick auf den aktu­el­len Wahl­ent­scheid mahn­te der Betriebs­wirt und Dipl.-Badgestalter (SHK), die Regie­rungs­bil­dung schnell vor­an­zu­trei­ben: „Jetzt ist nicht die Zeit zum Tak­tie­ren. Wir brau­chen eine Regie­rung, die unse­re wirt­schaft­li­che Stär­ke zurück­bringt und poli­ti­sche Lösun­gen anbie­tet.“ Er for­der­te spür­ba­re Ent­las­tun­gen und einen Büro­kra­tie­ab­bau, der auch tat­säch­lich bei den Betrie­ben ankommt, um den wirt­schaft­li­chen Auf­schwung voranzutreiben.

Neben dem Prä­si­di­um wur­den fol­gen­de Mit­glie­der in den Vor­stand für die Arbeit­ge­ber­sei­te gewählt: Fri­seur­meis­ter Hei­ner Hei­jen (Wee­ner), Maler- und Lackie­rer­meis­ter Alex­an­der Nan­nen (Nort­moor), Kon­di­tor­meis­ter Jörg Tap­per (Nor­den) und Fern­mel­de­an­la­gen­elek­tro­ni­ker­meis­ter Jens Boelen (Leer).

Ämter im Vor­stand der Arbeit­neh­mer­sei­te über­neh­men Bestat­te­rin Wieb­ke Peters (Süd­brook­mer­land) und Bäcker Micha­el Wun­der (Krumm­hörn).

Wei­te­re Ver­tre­ter der Voll­ver­samm­lung auf Arbeitgeberseite:

Mau­rer- und Beton­bau­er­meis­ter Fol­kert Bus­ker (Aurich), Land­ma­schi­nen­me­cha­ni­ker­meis­ter Jan-Ulfert Cla­as­sen (Witt­mund), Metall­bau­er­meis­ter Wil­fried de Jon­ge (Nor­den), Tisch­ler­meis­ter Wil­helm Eden (Uple­n­gen), Gas- und Was­ser­in­stal­la­teur­meis­ter Rei­ner Faß­ben­der (Witt­mund), Flei­scher­meis­ter Mar­kus Leg­ge­dör (Wee­ner), Tisch­ler­meis­ter Tho­mas Smid (Ihlow), Dipl.-Ing. Uwe Tell­kamp (Wes­t­ov­er­le­din­gen), Tisch­ler­meis­ter Rudolf Vos­kamp (Rhau­der­fehn) und Zen­tral­hei­zungs- und Lüf­tungs­bau­er­meis­ter Edzard Wag­ner (Emden).

Die Arbeit­neh­mer­sei­te ver­tre­ten außerdem:

Raum­aus­stat­ter­meis­ter Alex­an­der Ahlers (Leer), Rohr­lei­tungs­bau­er Men­ne Bak­ker (Upgant-Schott), Instal­la­teur- und Hei­zungs­bau­er­meis­ter Kai Emken (Blom­berg), Tisch­ler­meis­ter Man­fred Fecht (Schwe­r­ins­dorf) und Mau­rer Garik Oga­nis­jan (Leer).

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Mehr Bahn und Rad – neue Impul­se für Ihr­ho­ve und die Radvorrangroute

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Vor der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda: v. l. n. r. Filiz Polat (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Tammo Len­ger (Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat), Ste­phan Christ (MdL, Bünd­nis 90/Die Grü­nen) und Ben Fischer (Bünd­nis 90/Die Grü­nen Over­le­din­ger­land) infor­mier­ten sich über die Ver­kehrs­si­tua­ti­on und mög­li­che Ver­bes­se­run­gen für den Rad- und Fußverkehr.

Grü­ne Abge­ord­ne­te aus Land und Bund infor­mie­ren sich über Bahn­hal­te­punkt Ihr­ho­ve und Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg

Wes­t­ov­er­le­din­gen soll beim Aus­bau von Bahn- und Rad­ver­kehr eine wich­ti­ge Rol­le im Land­kreis Leer über­neh­men. Auf Ein­la­dung von Tammo Len­ger infor­mier­ten sich die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, und Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, über die aktu­el­le Situa­ti­on und geplan­te Ver­kehrs­pro­jek­te in der Gemeinde.

Im Mit­tel­punkt des Besuchs stan­den der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, die geplan­te Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg sowie die Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda.

Wes­t­ov­er­le­din­gen als Kno­ten­punkt für Bahn und Rad

„Für die Bahn und den Rad­ver­kehr ist Wes­t­ov­er­le­din­gen der Kno­ten­punkt im Land­kreis Leer“, erklär­te Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat von Bünd­nis 90/Die Grü­nen und SPD. Aus sei­ner Sicht kommt ins­be­son­de­re einer schnel­len und attrak­ti­ven Rad­ver­bin­dung zwi­schen Leer und Papen­burg eine gro­ße Bedeu­tung zu.

Gleich­zei­tig müs­se der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve mög­lichst umfas­send genutzt wer­den. „Wir müs­sen es hin­be­kom­men, dass am neu­en Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve nicht nur die Züge von Leer nach Gro­nin­gen, son­dern auch die von Müns­ter nach Nord­deich hal­ten“, mach­te Len­ger deutlich.

Gemein­sam besich­tig­ten die Poli­ti­ker den neu­en Bahn­hal­te­punkt und schau­ten sich außer­dem die mög­li­che Wei­ter­füh­rung des Rad­we­ges ent­lang der Bahn­stre­cke und durch den Hamm­rich an.

Auch die West­fa­len­bahn soll in Ihr­ho­ve halten

Filiz Polat sieht im neu­en Bahn­hal­te­punkt einen wich­ti­gen Fort­schritt für Wes­t­ov­er­le­din­gen. „Wes­t­ov­er­le­din­gen hat lan­ge auf den Hal­te­punkt gewar­tet. Ich freue mich ins­be­son­de­re für die Pend­le­rin­nen und Pend­ler, die bald in die Arri­va-Züge umstei­gen kön­nen“, sag­te die Bundestagsabgeordnete.

Gleich­zei­tig soll­te aus ihrer Sicht geprüft wer­den, ob künf­tig auch ein Halt der West­fa­len­bahn in Ihr­ho­ve ermög­licht wer­den kann. Polat sag­te Len­ger zu, die­se Fra­ge mit nach Ber­lin zu neh­men und dort wei­ter anzusprechen.

Damit könn­te der Bahn­hal­te­punkt aus Sicht der Betei­lig­ten zu einem noch wich­ti­ge­ren Bestand­teil des regio­na­len Bahn­ver­kehrs wer­den und zusätz­li­che Ver­bin­dun­gen für Pend­ler schaffen.

Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg soll All­tags­rad­ver­kehr stärken

Auch der Rad­ver­kehr spiel­te bei dem Besuch eine zen­tra­le Rol­le. Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, ver­wies auf die Bedeu­tung des Fahr­rads für Ostfriesland.

„Rad­fah­ren gehört zu Ost­fries­land wie der Tee und eine stei­fe Bri­se“, sag­te Christ. Damit das Fahr­rad jedoch nicht nur für Aus­flü­ge und tou­ris­ti­sche Tou­ren genutzt wer­den kön­ne, son­dern auch im All­tag eine kom­for­ta­ble Alter­na­ti­ve dar­stel­le, müs­se die ent­spre­chen­de Infra­struk­tur wei­ter aus­ge­baut werden.

Ein wich­ti­ges Pro­jekt ist dabei die Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Die geplan­te Ver­bin­dung soll den Rad­ver­kehr zwi­schen den Städ­ten stär­ken und ins­be­son­de­re für All­tags- und Pend­ler­ver­kehr attrak­tiv werden.

Christ begrüß­te, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. „Es ist gut, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. Ich siche­re Tammo Len­ger als Bür­ger­meis­ter mei­ne Unter­stüt­zung bei der Rea­li­sie­rung die­ses wich­ti­gen Pro­jekts für die Gemein­de zu“, erklär­te Christ.

 

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Eisen­bahn­brü­cke über die Leda bleibt Engstelle

Zum Abschluss des Besuchs stand eine Bege­hung der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda auf dem Pro­gramm. Die Brü­cke gilt aus Sicht Len­gers als ärger­li­che Eng­stel­le im Verkehrsnetz.

Hier setzt sich der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für den Bau einer zusätz­li­chen Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­brü­cke ein. Damit könn­te die Ver­kehrs­si­tua­ti­on für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger ver­bes­sert und eine wich­ti­ge Lücke im regio­na­len Wege­netz geschlos­sen werden.

Auch bei die­sem Vor­ha­ben signa­li­sier­ten Polat und Christ ihre Unter­stüt­zung. Gleich­zei­tig ver­wie­sen sie auf die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für den Bahnverkehr.

„Auch hier wer­den wir unter­stüt­zen. Außer­dem kom­men wir lang­fris­tig nicht um einen zwei­glei­si­gen Aus­bau der Eisen­bahn­brü­cke umhin“, erklär­ten Polat und Christ.

Die bei­den Abge­ord­ne­ten kün­dig­ten an, die Ideen und Anlie­gen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen sowohl nach Han­no­ver als auch nach Ber­lin mitzunehmen.

Damit stan­den bei dem Besuch drei zen­tra­le The­men im Mit­tel­punkt: ein leis­tungs­fä­hi­ger Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, eine bes­se­re Rad­ver­bin­dung zwi­schen Emden und Papen­burg sowie eine lang­fris­ti­ge Lösung für die Eng­stel­le an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda. Für Wes­t­ov­er­le­din­gen geht es damit um wich­ti­ge Bau­stei­ne für eine moder­ne und all­tags­taug­li­che Verkehrsinfrastruktur.

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WOL: Kos­ten­los Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen pflü­cken: Hier kön­nen Sie in ernten

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Kos­ten­los Obst pflü­cken in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Gel­bes Band lädt zur Ern­te ein

Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen kos­ten­los ern­ten: Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen betei­ligt sich zum vier­ten Mal am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Gute Nach­rich­ten für alle Obst­lieb­ha­ber: In Wes­t­ov­er­le­din­gen kön­nen Bür­ger auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­los Obst von kom­mu­na­len Streu­obst­wie­sen ern­ten. Die Gemein­de betei­ligt sich bereits zum vier­ten Mal in Fol­ge am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“.

Das Prin­zip ist ein­fach: Obst­bäu­me, die mit einem gel­ben Band gekenn­zeich­net sind, dür­fen von allen Wes­t­ov­er­le­din­gern ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che abge­ern­tet wer­den. Je nach Stand­ort kön­nen dabei Äpfel, Bir­nen oder Zwetsch­gen gepflückt werden.

Damit wird nicht nur kos­ten­lo­ses Obst zur Ver­fü­gung gestellt. Gleich­zei­tig soll ver­hin­dert wer­den, dass wert­vol­les Obst unge­nutzt auf den Wie­sen lie­gen bleibt.

Hier kön­nen Sie in Wes­t­ov­er­le­din­gen Obst pflücken

Die Gemein­de hat meh­re­re Stand­or­te mit ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­ten Obst­bäu­men ausgewiesen:

  • Ems­stra­ße: Äpfel und Zwetsch­gen, Ecke Möwenstraße/Emsstraße
  • Balt­ru­mer Stra­ße: Äpfel und Bir­nen, Ecke Ihre­ner Straße/Baltrumer Straße
  • Völ­le­ner Kark­pad: Äpfel, am Seitenstreifen
  • Up Höch­te: Äpfel und Zwetsch­gen, links vor dem Wendeplatz
  • Mar­ker Müh­len Weg: Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen, Ecke Deich­ver­tei­di­gungs­stra­ße-Süd­/­Mar­ker Müh­len Weg

Wer sich auf den Weg zur Obst­ern­te macht, soll­te unbe­dingt die Hin­weis­schil­der vor Ort beach­ten. Sie ent­hal­ten wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der jewei­li­gen Flä­chen und sol­len dafür sor­gen, dass die Ern­te sicher und ohne Gefähr­dung für Besu­cher erfolgt.

 

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Auch eige­ne Obst­bäu­me kön­nen zum Ern­ten frei­ge­ge­ben werden

Das Pro­jekt „Gel­bes Band“ rich­tet sich nicht nur an kom­mu­na­le Flä­chen. Auch pri­va­te Eigen­tü­mer kön­nen dazu bei­tra­gen, dass mehr Obst genutzt wird.

Wer selbst Obst­bäu­me besitzt, deren Früch­te nicht voll­stän­dig ver­wer­tet wer­den kön­nen, hat die Mög­lich­keit, die­se zum Pflü­cken frei­zu­ge­ben. Über www.zehn-niedersachsen.de kön­nen eige­ne Obst­bäu­me zum Ern­ten ange­mel­det werden.

So kön­nen über­schüs­si­ge Äpfel, Bir­nen oder ande­re Früch­te von ande­ren Men­schen genutzt wer­den, anstatt unge­nutzt zu bleiben.

Das Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“ ver­bin­det damit kos­ten­lo­ses regio­na­les Obst, nach­hal­ti­ge Lebens­mit­tel­ver­wer­tung und die Nut­zung vor­han­de­ner Streu­obst­wie­sen – und lädt in Wes­t­ov­er­le­din­gen bereits im vier­ten Jahr dazu ein, selbst aktiv zu werden.

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Aus ehe­ma­li­ger Eis­lauf­flä­che wird Natur­pa­ra­dies: Umwelt­preis der Stadt Leer

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14. Umwelt­preis der Stadt Leer geht an Natur­pro­jekt in Loga

Ehe­ma­li­ge Eis­lauf­flä­che an der Fähr­stra­ße wird zur öffent­li­chen Natur­er­leb­nis­flä­che – Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ nutzt das Gelän­de als öko­lo­gi­sches Lernfeld

Leer/Loga. Zum mitt­ler­wei­le 14. Mal hat die Stadt Leer ihren Umwelt­preis ver­ge­ben. In die­sem Jahr geht die Aus­zeich­nung an die Evan­ge­lisch-refor­mier­te Kir­chen­ge­mein­de Loga und ihre Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“. Gewür­digt wird ein beson­de­res Pro­jekt an der Fähr­stra­ße in Loga, bei dem aus einer ehe­ma­li­gen Eis­lauf­flä­che eine öffent­li­che Natur­er­leb­nis­flä­che ent­stan­den ist.

Das Pro­jekt ver­bin­det Natur­schutz, Umwelt­bil­dung und Erho­lung und schafft damit einen Ort, an dem Natur unmit­tel­bar erlebt und ken­nen­ge­lernt wer­den kann.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wür­dig­te das Ergeb­nis bei der Preis­ver­lei­hung. Das Pro­jekt zei­ge auf beson­de­re Wei­se, wie aus einer Ver­än­de­rung eine Chan­ce für Natur, Umwelt und die Men­schen vor Ort ent­ste­hen könne.

„Frü­her kamen die Men­schen im Win­ter zum Schlitt­schuh­lau­fen zusam­men. Heu­te kom­men Kin­der, Fami­li­en und Natur­in­ter­es­sier­te zusam­men, um Natur zu erle­ben und ken­nen­zu­ler­nen“, sag­te Horst.

Gleich­zei­tig hob der Bür­ger­meis­ter den nach­hal­ti­gen Cha­rak­ter des Pro­jek­tes her­vor. Mit der Preis­ver­ga­be sei die Ent­wick­lung des Are­als nicht abge­schlos­sen. Viel­mehr soll sich die Natur­er­leb­nis­flä­che auch in Zukunft weiterentwickeln.

Lebens­raum für Pflan­zen und Tiere

Das Gelän­de an der Fähr­stra­ße wur­de öko­lo­gisch an meh­re­ren Stel­len auf­ge­wer­tet. Streu­obst, Wild­sträu­cher, Blüh­flä­chen und wei­te­re natur­na­he Struk­tu­ren bie­ten Lebens­räu­me und Nah­rung für zahl­rei­che Tierarten.

Auch der vor­han­de­ne Teich spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Er wur­de als wert­vol­ler Lebens­raum erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt. Damit ist auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de der Eis­lauf­flä­che ein viel­fäl­ti­ger Natur­raum ent­stan­den, der unter­schied­li­chen Pflan­zen- und Tier­ar­ten zugutekommt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Vera Boe­se, Lei­te­rin der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“, und Ingo Brook­mann, Pas­tor und Vor­sit­zen­der des Kir­chen­rats der Evan­ge­lisch-refor­mier­ten Gemein­de Loga, freu­en sich über die Aus­zeich­nung mit dem 14. Umwelt­preis der Stadt Leer für die Natur­er­leb­nis­flä­che an der Fähr­stra­ße in Loga.

Kin­der ler­nen Natur direkt vor Ort kennen

Ein Teil der Flä­che steht der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ als öko­lo­gi­sches Lern­feld zur Ver­fü­gung. Für die Kin­der wird Natur damit nicht nur theo­re­tisch ver­mit­telt, son­dern direkt erlebbar.

Sie kön­nen beob­ach­ten, wie Lebens­mit­tel ent­ste­hen, wie Pflan­zen wach­sen und wel­che Tie­re in einem Gar­ten und in einem natur­na­hen Umfeld leben. Dabei dür­fen sie selbst aktiv wer­den: säen, pflan­zen, pfle­gen, beob­ach­ten und schließ­lich auch ernten.

Auf die­se Wei­se sol­len die Kin­der früh­zei­tig ein Bewusst­sein für den Wert und die Bedeu­tung des Natur­schut­zes ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt ver­bin­det damit prak­ti­sche Erfah­run­gen mit Umwelt­bil­dung und leis­tet einen Bei­trag dazu, die nächs­te Gene­ra­ti­on für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.

Mit dem 14. Umwelt­preis wür­digt die Stadt Leer somit ein Pro­jekt, das öko­lo­gi­sche Auf­wer­tung und Bil­dungs­ar­beit mit­ein­an­der ver­bin­det und gleich­zei­tig einen öffent­li­chen Ort für Natur­er­leb­nis­se geschaf­fen hat.

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