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Betrugsmasche: Falsche Polizeibeamte rufen auf Borkum an, Bahn-Mitarbeiterin von Zuggast angegriffen — weitere Meldungen
Borkum — Betrugsmasche: Falsche Polizeibeamte rufen auf Borkum an
Eine 65-jährige Borkumerin ist am 2.8.22 gegen 14 Uhr von einem Betrüger angerufen worden, der sich als Polizist der Polizei Borkum ausgab. Der Mann erklärte, dass in einem Verbrauchermarkt auf Borkum eingebrochen worden sein soll und fragte, ob sie etwas mitbekommen habe. Dann fragte der falsche Polizist, ob sie sich in letzter Zeit beobachtet gefühlt habe. Beide Fragen verneinte die Frau. Der unbekannte Mann entgegnete, dass bei dem Einbruch eine Liste mit 47 Namen gefunden worden sein soll. Die Frau erkannte die Betrugsmasche und legte auf. Rund zehn Minuten später rief der Unbekannte erneut als falscher Polizist an und versuchte die Glaubwürdigkeit für sich zu gewinnen. Sie solle sich eine dienstliche Telefonnummer aufschreiben, so der Betrüger. Die Frau beendete erneut das Telefonat und begab sich zur Polizeistation Borkum. Die Polizisten vor Ort konnten bestätigen, dass es sich bei dem Anrufer um einen Betrüger gehandelt haben muss. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass die Betrüger diese Masche bei weiteren Insel-Bewohnern oder bei Personen aus dem Landkreis Leer und Emden durchführen. Deshalb weisen wir darauf hin, dass sensible Daten unter keinen Umständen am Telefon genannt werden dürfen. Bei Unsicherheiten kann die Polizei auf Borkum unter 04922–91860 angerufen werden oder alternativ die Polizeistation aufgesucht werden. Auch in Moormerland ist eine 71-jährige Frau am 1.8.22 von falschen Polizeibeamten angerufen worden. Die Betrüger teilten mit, dass die Tochter der Angerufenen angeblich einen Verkehrsunfall hatte, bei der eine Person tödlich verletzt wurde und dass nun eine Kaution von 126.000 Euro verlangt werde. Die Frau durchschaute den Betrug und legte auf. Die Betrugsart ist als sogenannter Schockanruf bekannt und sollte zur Anzeige gebracht werden. Sollte ein Unfall wie von den Betrügern beschrieben in der Realität vorfallen, würde die Polizei persönlich mit Betroffenen in Kontakt treten und es wäre keine Zahlung einer Kaution notwendig. Die Polizei betont noch einmal, dass die Betrüger am Telefon sehr glaubwürdig erscheinen. Davon sollten sich die Betroffenen nicht verunsichern lassen und sämtlichen Forderungen nicht nachkommen, sondern das Telefonat beenden.
Emden — Fahrerflucht nach Unfall auf A31
Am 01.08.2022 gegen 12.30 Uhr beabsichtigte der Fahrer einer Sattelzugmaschine mit Sattelauflieger in Höhe der Anschlussstelle Emden-Ost in Fahrtrichtung Bottrop auf die A31 aufzufahren. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines Mazdas, der auf dem Hauptfahrstreifen auf gleicher Höhe fuhr. Dieser musste auf den Überholfahrstreifen ausweichen. Dabei stieß er mit einem blauen VW Beetle zusammen, der auf der dortigen Überholspur fuhr. Es entstand Sachschaden, die Beteiligten blieben unverletzt. Der Fahrer der Sattelzugmaschine setzt seine Fahrt fort, ohne sich als Unfallbeteiligter zu erkennen zu geben. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Leer (0491–960740) zu melden.
Leer — Bahn-Mitarbeiterin von Zuggast angegriffen
Am 2.8.22 wurde gegen 17.45 Uhr die Polizei zum Leeraner Bahnhof gerufen, weil sich laut eines Bahnmitarbeiters eine renitente Person im Zug aufhalte, die andere Gäste massiv störte. Die Person sollte deshalb den Zug verlassen, damit der Bahnverkehr wiederaufgenommen werden kann. Bevor die Polizisten vor Ort eintrafen, hatte der 57-jährige Mann aus Hildesheim den Zug bereits verlassen. Zeugen berichten, dass er während seiner Flucht am Bahnsteig einer Bahn-Mitarbeiterin eine Kopfnuss gegeben hat. Bei dem Opfer handelte es sich um eine 37-jährige Leeranerin, die den Mann zuvor im Zug auf sein Fehlverhalten angesprochen hatte. Die Frau wurde leicht verletzt. Die eingesetzten Polizisten konnten den Beschuldigten mit Hilfe einer Personenbeschreibung im Nahbereich des Bahnhofs ausfindig machen. Er machte zu dem Vorfall keine Angaben. Die Bahn sprach dem Mann ein einjähriges Hausverbot für sämtliche Züge aus.
Emden — Diebstahl aus unverschlossenen Fahrzeugen
In Emden kam es am 2.8.22 erneut zu Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen. Aus einem Firmen-Lkw wurde zwischen 8 und 8.30 Uhr in der Kirchstraße ein Rucksack entwendet. Zwischen 12 und 13.30 Uhr entwendete der unbekannte Täter aus einem Mercedes Sprinter in der Osterstraße zwei Tablets und Bargeld. Die Polizei weist erneut eindringlich darauf hin, Fahrzeuge auch beim kurzen Verlassen abzuschließen und vor allem Wertgegenstände unter keinen Umständen im Fahrzeug zurückzulassen. Außerdem ist es ratsam, beim Verschließen eines Fahrzeugs mit Hilfe einer Funkfernbedienung zu überprüfen, ob das Fahrzeug auch wirklich verschlossen wurde.
Uplengen — Diebstahl von Pflastersteinen
Zwischen dem 16. und 22.7.22 wurde in Uplengen in der Alten Dorfstraße rund 100 Pflastersteine von einem Grundstück gestohlen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Boot nebst Trailer entwendet
Zwischen dem 21.6. und dem 2.8.222 wurde von einem Grundstück am Petkumer Sieltief in der Hammer Straße ein Boot entwendet. Es handelt sich um eine weiße Gleiter-Motorjacht, Name “Volantis”, Baujahr 2007, Außenborder mit 150 PS, Marke Suzuki. Zeugen und Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizei.
Nachmeldung: Leer — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Bereits in unseren gestrigen Pressemeldungen teilten wir mit, dass am 28.7.22 zwischen 9 und 11 Uhr ein grauer Opel Meriva beschädigt wurde. Das Fahrzeug war auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Osseweg abgestellt. Der Verursacher und Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Die Wollmadame in Leer: Dagmar Lottmann-Seling und Ilka Seling setzen auf hochwertige Wolle und Naturgarne
Die Wolldamen in Leer: Mit Leidenschaft für Naturgarne, Handarbeit und kreative Ideen
Von Leverkusen nach Ostfriesland, von der Rathausstraße in die Brunnenstraße: Die Wolldamen haben in Leer ihren Platz gefunden. In ihrem liebevoll gestalteten Fachgeschäft „Die Wollmadame“ dreht sich alles um hochwertige Wolle, natürliche Fasern und die Freude am Selbermachen. Mit ausgewählten Garnen kleiner Familienunternehmen, einem Online-Shop und regelmäßigen Stricktreffs ist ein besonderer Treffpunkt für Handarbeitsbegeisterte entstanden.
Wer das Geschäft in der Leeraner Brunnenstraße 29 betritt, merkt schnell, dass hier viel Herzblut und Liebe zum Detail steckt. Farbenfrohe Wollknäuel, hochwertige Garne, sorgfältig ausgewählte Accessoires und zahlreiche kleine Geschenkideen machen den Laden zu einem besonderen Ort für alle, die gerne stricken, häkeln oder sich mit schönen Dingen umgeben.
Hinter dem Geschäft stehen Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling. Die beiden verbindet nicht nur die familiäre Zusammenarbeit, sondern vor allem die gemeinsame Begeisterung für Wolle, Handarbeit und kreative Ideen. Dass sie damit auch andere Menschen begeistern können, zeigte sich unter anderem bei der Organisation des Strickkinos in Emden.
Dabei ist das Sortiment weit mehr als eine gewöhnliche Auswahl an Strickwolle. Die Inhaberinnen legen großen Wert auf natürliche Materialien, eine nachvollziehbare Herkunft und die Zusammenarbeit mit kleineren Herstellern, insbesondere aus Skandinavien.

Von Leverkusen nach Ostfriesland
Die Geschichte der Wolldamen begann bereits 2013 in Leverkusen. Dort gründeten Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling ihr Wollgeschäft. Kurz vor der Corona-Pandemie zog es die Familie nach Ostfriesland. Die familiären Wurzeln reichen bis nach Emden zurück. Die Möglichkeit, in der Region einen neuen Standort aufzubauen, wurde schließlich genutzt.
In Leer starteten die Wolldamen zunächst in der Rathausstraße 12, direkt neben dem heutigen Genussreich. Doch der Start fiel in eine schwierige Zeit: Kurz nach der Eröffnung kam die Corona-Pandemie, und das Geschäft musste bereits wieder schließen. Es folgten weitere Überlegungen und schließlich ein Umzug innerhalb der Rathausstraße in die Hausnummer 19.
Seit Oktober 2024 sind die Wolldamen nun in der Brunnenstraße 29 zu finden. Hier haben sie sich eingerichtet und die Räumlichkeiten mit viel Eigeninitiative und zahlreichen Ideen neu gestaltet. Der heutige Laden ist gemütlich, liebevoll dekoriert und bietet viel Platz, um sich in Ruhe umzuschauen und inspirieren zu lassen.
Naturfasern und kleine Familienunternehmen statt Massenware
Eine Besonderheit des Geschäfts ist die bewusste Auswahl der angebotenen Garne. Statt auf die bekannten großen Marken zu setzen, arbeiten die Wolldamen bevorzugt mit kleineren Familienunternehmen zusammen. Viele ihrer Lieferanten kommen aus Skandinavien.
Im Sortiment finden sich beispielsweise Garne aus schwedischer Schafwolle, aber auch Baumwolle und weitere natürliche Fasern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Qualität und Herkunft der Materialien. Auch ein deutsches Familienunternehmen gehört zu den Lieferanten. Dort werden die Garne tatsächlich noch in Deutschland gesponnen und gefärbt – etwas, das in der heutigen Textilbranche eher selten geworden ist. Viele Garne stammen ansonsten aus Italien.
Bei der Auswahl spielen Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte eine wichtige Rolle. Ein Großteil der angebotenen Fasern ist Öko-Tex-zertifiziert beziehungsweise entsprechend gefärbt. Gerade kleinere Hersteller können sich allerdings nicht immer sämtliche Zertifizierungen leisten. Das bedeutet für die Wolldamen jedoch nicht automatisch, dass diese Anbieter ausgeschlossen werden. Vielmehr legen sie Wert darauf, die Herkunft und Verarbeitung ihrer Produkte zu kennen. Bei Bedarf können sie direkt bei den Herstellern nachfragen und sich die einzelnen Produktionsschritte erläutern lassen.
Auch bei den Materialien gibt es Unterschiede: Grundsätzlich stehen Naturfasern im Mittelpunkt. Bei bestimmten Garnen, etwa für Socken oder spezielle Modegarne, kann allerdings auch ein Anteil Polyacryl enthalten sein. Das dient unter anderem der Haltbarkeit und den gewünschten Gebrauchseigenschaften.
Schafwolle, Tweed und eine große Farbvielfalt
Besonders interessant ist die Auswahl an skandinavischen Garnen. Eine eigene Abteilung ist beispielsweise der schwedischen Schafwolle gewidmet. Unterschiedliche Qualitäten, zahlreiche Farben und besondere Garnstrukturen bieten viele Möglichkeiten für eigene Handarbeitsprojekte.
Dazu gehören auch Tweed- und Donegal-Garne. Diese sind an ihrer leicht melierten Optik und den kleinen eingearbeiteten Farbtupfern zu erkennen. Sie verleihen selbst gestrickten oder gehäkelten Kleidungsstücken eine besondere Struktur und einen individuellen Charakter.
Ob Pullover, Schal, Mütze, Socken oder andere kreative Projekte: Die Auswahl an Garnen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Dabei gilt grundsätzlich, dass sich viele Garne sowohl zum Stricken als auch zum Häkeln eignen. Entscheidend sind das gewünschte Ergebnis, die Beschaffenheit des Garns und die persönliche Vorliebe.
Stricken erlebt eine neue Beliebtheit
Längst ist Stricken nicht mehr ausschließlich ein Hobby älterer Generationen. Bei den Wolldamen beobachten die Inhaberinnen eine zunehmend gemischte Kundschaft. Menschen ab etwa 30 Jahren gehören ebenso dazu wie jüngere Handarbeitsbegeisterte. Auch Kinder kommen gemeinsam mit ihren Eltern ins Geschäft.
Neben Neueinsteigern gibt es viele Menschen, die nach längerer Pause wieder mit dem Stricken beginnen. Manche haben früher von ihren Großmüttern oder Müttern das Handwerk gelernt und entdecken es nach vielen Jahren neu für sich.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Selbst etwas mit den eigenen Händen herzustellen, hat einen besonderen Reiz. Man entscheidet selbst über Material, Farbe, Form und Verarbeitung und hält am Ende ein individuelles Stück in den Händen. Gleichzeitig bietet das Stricken einen bewussten Gegenpol zum oft hektischen Alltag. Die Konzentration auf Maschen, Muster und Handgriffe kann beruhigend wirken und wird von vielen als entspannender Ausgleich empfunden.
Gerade in einer Zeit, in der vieles schnell und industriell produziert wird, gewinnt das Selbermachen wieder an Bedeutung. Wer selbst strickt, weiß nicht nur, wie viel Arbeit in einem Kleidungsstück steckt, sondern kann auch bewusst entscheiden, welche Materialien verwendet werden.
Stricktreffs am Montag und Freitag
Wer bereits strickt und gerne in Gesellschaft seinem Hobby nachgeht, findet bei den Wolldamen ebenfalls eine passende Anlaufstelle. Montags und freitags finden regelmäßige Stricktreffs statt.
Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um klassische Strickkurse für Anfänger. Vielmehr steht das gemütliche Beisammensein mit Gleichgesinnten im Mittelpunkt. Gemeinsam wird gestrickt, sich ausgetauscht und über neue Projekte gesprochen. Kleinere Fragen können dabei durchaus geklärt werden. Eine ausführliche Einführung in die Grundlagen des Strickens ist im Rahmen dieser Treffen allerdings nicht vorgesehen.
Dass die Begeisterung für das gemeinsame Handarbeiten auch über Leer hinausreicht, zeigte sich bei einem besonderen Veranstaltungsformat: Dagmar Lottmann-Seling und Ilka Seling haben das Strickkino in Emden organisiert. Dabei wird die Freude am Stricken mit einem gemeinsamen Kinoerlebnis verbunden.
So entstehen immer wieder Gelegenheiten, bei denen Handarbeit und Gemeinschaft zusammenkommen.


Hochwertige Wolle aus Leer: Der Online-Shop erreicht Kunden weit über Ostfriesland hinaus
Neben dem Ladengeschäft in der Brunnenstraße betreiben die Wolldamen auch einen Online-Shop. Dort können Kunden Garne und ausgewählte Stricksets bestellen. Gerade diese Angebote werden auch überregional genutzt.
Viele Kunden entdecken das Geschäft zunächst während eines Aufenthalts in Leer. Besonders Touristen und Tagesgäste, beispielsweise aus Bremen oder Oldenburg, nehmen die Adresse mit und bestellen später online, wenn sie weiteres Material benötigen. Auch aus Süddeutschland kommen Bestellungen.
Die Zusammensetzung der Kundschaft verändert sich dabei je nach Jahreszeit. In den Sommermonaten besuchen viele Touristen die Stadt und verbinden ihren Aufenthalt mit einem Abstecher zu den Wolldamen. Im Winter verschiebt sich das Verhältnis wieder stärker zugunsten der örtlichen Kundschaft. Dann kommen nach Einschätzung der Inhaberinnen etwa drei Viertel der Besucher aus Leer und der näheren Umgebung.
Ein Fachgeschäft mit viel Persönlichkeit
Neben der großen Auswahl an Wolle und Garnen finden sich im Geschäft auch Stoffe, Papeterie, Accessoires, kleine Geschenkideen und Mitbringsel. Das Sortiment lädt zum Stöbern ein und macht den Laden auch für diejenigen interessant, die nicht unbedingt selbst stricken oder häkeln.
Dagmar Lottmann-Seling und ihre Tochter Ilka Seling verbinden mit „Die Wollmadame“ mehrere Dinge: ein spezialisiertes Fachgeschäft, eine sorgfältige Auswahl hochwertiger Materialien, persönliche Beratung und einen Treffpunkt für Menschen mit Freude an Handarbeit.
Seit Oktober 2024 haben sie in der Brunnenstraße 29 in Leer ihren Standort gefunden. Wer hochwertige Garne sucht, sich für Naturfasern interessiert oder neue Inspiration für das nächste Handarbeitsprojekt sucht, findet hier eine große Auswahl und persönliche Ansprechpartnerinnen.
Kontakt und Öffnungszeiten
Die Wollmadame
Brunnenstraße 29
26789 Leer
Öffnungszeiten:
Montag: 11 bis 17 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 11 bis 17 Uhr
Donnerstag: geschlossen
Freitag: 11 bis 17 Uhr
Samstag: 11 bis 17 Uhr

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Sirke Siebens aus Holtland wird neuer Regierungsbrandmeister für Ostfriesland
Sirke Siebens (6. v. l.) übernimmt zum 1. Oktober 2026 das Amt des Regierungsbrandmeisters und tritt damit die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich verabschiedet wurde.
Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt
Verantwortung für 170 Feuerwehren in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie in Emden
Im Rahmen einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Wiesmoor ist Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt worden. Die Ernennung erfolgte mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 im Beisein der Stadt- und Gemeindebrandmeister sowie der Brandabschnittsleiter.
Vollzogen wurde die Ernennung durch Niedersachsens Landesbranddirektor Dieter Rohrberg und Dr. Christian Kielhorn, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK).
Zu den Gästen der Feierstunde gehörten unter anderem Vertreter der Kommunen, der Polizei, des Technischen Hilfswerks (THW), der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse sowie weiterer Partnerorganisationen.
Sirke Siebens übernimmt verantwortungsvolle Führungsaufgabe
Mit der Berufung von Sirke Siebens wird das verantwortungsvolle Ehrenamt mit einer erfahrenen Führungskraft aus dem Landkreis Leer besetzt. Siebens tritt die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet wurde.
Als neuer Regierungsbrandmeister übernimmt Sirke Siebens künftig Verantwortung für insgesamt 170 Feuerwehren. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden.
Das Amt des Regierungsbrandmeisters zählt zu den höchsten ehrenamtlichen Führungsämtern im niedersächsischen Feuerwehrwesen. Angesiedelt in der Abteilung Brandschutz des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz übernimmt der Regierungsbrandmeister eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen den örtlichen Feuerwehr-Einsatzleitern und dem Land Niedersachsen.
Darüber hinaus ist Siebens künftig auch bei Gesetzgebungsverfahren im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes eingebunden. Hinzu kommen umfangreiche repräsentative Aufgaben.
Umfangreiche Erfahrung im Feuerwehrwesen
Für die anspruchsvolle Führungsaufgabe bringt Sirke Siebens einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus dem Feuerwehrwesen mit. Vor seiner Ernennung zum Regierungsbrandmeister war er bereits als Gemeindebrandmeister sowie als stellvertretender Brandabschnittsleiter tätig.
Auch künftig bleibt Siebens aktiv in der Kreisfeuerwehr Leer. Er führt weiterhin den Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer als Zugführer an.
Mit seinem Amtsantritt zum 1. Oktober 2026 übernimmt Sirke Siebens damit eine zentrale ehrenamtliche Führungsfunktion für den Brand- und Katastrophenschutz in der Region.
Verabschiedung von Erwin Reiners
Gleichzeitig wurde mit der Feierstunde Erwin Reiners nach einer sechsjährigen Amtszeit als Regierungsbrandmeister aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet.
Foto: Feuerwehr
Quelle: Joachim Rand - Pressesprecher Kreisfeuerwehr Leer
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Freies WLAN in Leer: MOIN-Leer fordert kostenloses Internet für die gesamte Innenstadt
MOIN-Leer fordert freies WLAN für die gesamte Leeraner Innenstadt
Kostenloses Internet soll Innenstadt, Handel, Tourismus und digitale Teilhabe stärken
Freies WLAN in der Leeraner Innenstadt ist nach Ansicht von MOIN-Leer längst kein Luxus mehr. Die Initiative fordert deshalb eine flächendeckende und kostenfreie digitale Infrastruktur im Zentrum der Stadt. Damit sollen die Attraktivität für Bürger, Touristen und den lokalen Handel langfristig gesichert und zugleich neue Möglichkeiten für digitale Teilhabe geschaffen werden.
MOIN-Leer sieht in einem kostenlosen Innenstadt-WLAN einen wichtigen Baustein für eine moderne, bürgernahe und wettbewerbsfähige Stadt. Gerade für Besucher aus dem In- und Ausland könne ein unkomplizierter Internetzugang bereits ab der ersten Minute einen deutlichen Mehrwert bieten.
Freies WLAN als Service für Touristen
Touristen könnten sich direkt vor Ort über Sehenswürdigkeiten wie das Leeraner Rathaus oder das Heimatmuseum informieren, nach Gastronomie-Angeboten suchen oder ihre Erlebnisse über soziale Medien mit Freunden und Familie teilen.
Für Besucher könne fehlendes mobiles Datenvolumen oder ein schlechter Netzempfang zur unnötigen Hürde werden. MOIN-Leer verweist darauf, dass es in Leer immer wieder Bereiche mit schwachem Mobilfunkempfang gebe. Ein stabiles, kostenfreies WLAN könne hier Abhilfe schaffen und die Servicequalität für Gäste erhöhen.
Chance für Handel und Gastronomie
Auch der lokale Einzelhandel und die Gastronomie könnten nach Auffassung von MOIN-Leer von einem freien WLAN profitieren. Der stationäre Handel stehe schließlich in einem stetigen Wettbewerb mit dem Online-Shopping.
Über ein kostenloses WLAN könnten Geschäfte und gastronomische Betriebe digitale Angebote, Gutscheine oder Hinweise auf Veranstaltungen direkt auf die Smartphones potenzieller Kunden bringen. Gleichzeitig könne eine stabile Internetverbindung dazu beitragen, dass Menschen länger in der Fußgängerzone oder am Freizeithafen verweilen.
Damit werde freies WLAN nicht nur zu einem technischen Angebot, sondern könne auch zur Belebung der Innenstadt beitragen.
Digitale Teilhabe für alle
Ein weiterer Aspekt ist für MOIN-Leer die soziale und digitale Teilhabe. Kostenfreier Internetzugang im öffentlichen Raum ermögliche auch Jugendlichen, Studierenden der Hochschule Emden/Leer sowie Bürgern ohne teure Mobilfunkverträge den unkomplizierten Zugang zu digitalen Angeboten.
Genannt werden unter anderem die Fahrplanauskunft der Mobilitätszentrale, die Nutzung von E‑Government-Diensten oder der schnelle Austausch mit Freunden und Familie.
Damit könne ein öffentliches WLAN dazu beitragen, digitale Angebote unabhängig vom eigenen Mobilfunkvertrag zugänglich zu machen.
WLAN soll Innenstadt attraktiver machen
Auch für Menschen, die in Leer leben und arbeiten, sieht MOIN-Leer Vorteile. Die Leeraner Altstadt und die Mühlenstraße laden zum Bummeln und Verweilen ein. Ein kostenloses WLAN könne diesen Wohlfühlfaktor zusätzlich unterstützen.
So könnten Bürger beispielsweise unkompliziert in einem Café arbeiten und das öffentliche WLAN für Co-Working nutzen. Ebenso seien das Lesen digitaler Zeitungen oder die Nutzung von Streaming-Diensten möglich. Nach Ansicht von MOIN-Leer könnten solche Angebote dazu beitragen, öffentliche Plätze stärker zu beleben und die Innenstadt dynamischer zu gestalten.
„Digitale Visitenkarte einer modernen Stadt“
MOIN-Leer bezeichnet freies WLAN als eine Art digitale Visitenkarte einer modernen Stadt. Wenn Leer attraktiv, wettbewerbsfähig und bürgernah bleiben wolle, sei die Investition in ein freies Innenstadt-WLAN daher ein logischer Schritt in die digitale Zukunft.
Die Initiative verbindet ihre Forderung zugleich mit einem Wahlkampfslogan des Leeraner Bürgermeisters. Auf dessen Wahlplakat ist der Satz „Leer kann noch mehr“ zu lesen.
MOIN-Leer greift diesen Slogan auf und formuliert daraus eine konkrete Forderung: „Das denken wir auch und darum fordern wir ein freies WLAN in der gesamten Innenstadt.“
Nach Vorstellung der Initiative soll ein flächendeckendes, kostenloses WLAN damit künftig Bürgern, Besuchern, Handel und Gastronomie gleichermaßen zugutekommen und die Leeraner Innenstadt auch digital fit für die Zukunft machen.
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