Blaulicht
Blaulicht: Erneute Betrugsanrufe und gefährliche Körperverletzung
Emden- Gefährliche Körperverletzung
Nachdem ein 27-jähriger Mann aus Emden bereits am 26.01.2022 einen 30-jährigen Mann aus Emden körperlich angriff, kam es am 27.01.2022 zu einer Vergeltungstat. Der 30-jährige begab sich gegen 14:00 Uhr zu einem Kiosk am Rathausplatz, in welchem der 27-jährige tätig ist. Dort warf der Mann dann eine Glasflasche an eine Scheibe des Kiosks. Die Scheibe zerbrach und die Flasche flog in den Kiosk gegen den Kopf des 27-jährgen Mannes. Danach flüchtete der 30-jährige auf einem Fahrrad. Anwesende Zeugen, die sich vor Ort aufhielten und den Vorfall beobachteten, nahmen mit einem Müllfahrzeug die Verfolgung des Flüchtigen auf und informierten die Polizei. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei Emden wurden entsandt, wobei eine Streifenbesatzung die Tatörtlichkeit und den verletzten 27-jährigen aufsuchte. Die weitere Streifenwagenbesatzung wurde zur Ergreifung des Flüchtigen entsandt, welcher dann auch im Bereich der Wolthuser Straße angetroffen und angehalten werden konnte. Der tatverdächtige Mann gab auf Befragen zu, die Glasflasche an den Kiosk geworfen zu haben und dieses aus Rache bezüglich des Vorfalles am Vortag getan zu haben. Nachdem beide Männer die jeweiligen Sachverhalte bestätigten, müssen sie sich nun jeweils wegen Verletzung des anderen in gesonderten Strafverfahren verantworten.
Emden/Moormerland — Erneute Betrugsanrufe
Nach wie vor kommt es im Einzugsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden zu einem erhöhten Aufkommen von Betrugsanrufen. Die Inhalte der Anrufe unterscheiden sich teilweise, sind aber immer mit einer hohen Bargeldforderung verbunden. Am 27.01.2022 sind erneut Betrugsanrufe in Emden und Moormerland verzeichnet worden. In Emden wurde gegen 11:45 Uhr eine 81-jährige Frau angerufen, welcher sich eine fremde Person als angeblicher Polizeibeamter ausgab. Ohne weitere Einleitung erklärte der Betrüger, dass sich ein schrecklicher Unfall ereignet hätte und ob die Betroffene eine Enkelin hätte. Zuerst bejahte die Emderin die Frage und nannte den Namen ihrer Enkelin. Daraufhin erklärte der Betrüger, dass diese Enkelin ein Kind bei einem Unfall tödlich verletzt habe. Daher wurde sie nun dem Haftrichter vorgeführt. Nur die Zahlung einer Kaution in Höhe von 25.000 Euro könnte die Haft ausgesetzt werden. Der unbekannte Anrufer baute Druck bei der Geschädigten auf und fragte auch nach Bargeldwerten, die zeitnah bei der Bank abzuholen wären. Der Geschädigten gelang es sachlich zu bleiben und fragte daher, um welche Polizeidienststelle es sich handeln würde. Diese Frage wurde nicht beantwortet. Erst als die Geschädigte sagte, dass sie zuerst die Polizei persönlich aufsuchen würde, beendete der Mann das Gespräch. Zuvor legte er ihr aber noch eine Schweigepflicht auf. Ein Anruf bei der tatsächlichen Enkelin und das direkte Aufsuchen der Polizei Emden brachten dann den Betrug ans Licht. Einen vergleichbaren Vorfall gab es am selben Tag um 11:36 Uhr bei einer 84-jährigen Moormerländerin. Hier gab sich ein unbekannter Betrüger als Sohn der Frau aus. Er eröffnete ihr, dass er einen tödlichen Unfall verursacht habe. Die 84-jährige merkte sofort, dass bei dem Anruf etwas nicht stimmen würde und beendete das Gespräch sofort. Eine anschließende Kontaktaufnahme mit ihrem Sohn ergab, dass es sich tatsächlich um einen versuchten Betrug gehandelt hatte. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Polizei oder auch andere Amtspersonen niemals am Telefon nach Bargeld zu Kautionszwecken fragen. Nach Unfällen und auch in anderen Verfahren ist es in Deutschland nicht üblich, Kautionen zu verlangen. Es wird geraten, bei Anrufen dieser Art, die auf die Zahlung von Bargeld abzielen, sofort aufzulegen.
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Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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Polizeimeldungem: Unfallfluchten, Diebstahl und Kontrollflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 06.02.2026
Armbanduhr aus Pkw entwendet ++ Ohne Fahrerlaubnis unterwegs — Fahrzeugführerin entzieht sich der Verkehrskontrolle ++ Verkehrsunfallfluchten — Zeugen gesucht! ++ Verkehrsunfall zwischen Gelenkbus und Lkw
Leer — Armbanduhr aus Pkw entwendet
Leer — Nachdem ein bislang unbekannter Täter die Fensterscheibe eines Pkw Mercedes-Benz zerstörte, entwendete dieser eine Armbanduhr aus dem Fahrzeug. Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag. Der Mercedes-Benz stand zur Tatzeit auf dem Parkplatz der BBS I in der Straße “Blinke”. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.
Moormerland — Ohne Fahrerlaubnis unterwegs — Fahrzeugführerin entzieht sich der Verkehrskontrolle
Moormerland — Am gestrigen Abend beabsichtigte die Polizei in der Theodor-Heuss-Straße einen Pkw zu kontrollieren. Anlass hierzu war eine defekte Beleuchtungseinrichtung am Fahrzeug. Die Fahrerin missachtete die Anhaltesignale der Beamten und setzte die Fahrt fort. Kurze Zeit später stoppte der Pkw Audi und die beiden Fahrzeuginsassen tauschten ihre Plätze. Nunmehr fanden die Beamten einen Mann auf dem Fahrersitz vor. Letztlich waren sowohl die 27-jährige Fahrzeugführerin und der 29-jährige Beifahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die Frau, die ursprünglich gefahren ist, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Verkehrsunfallfluchten — Zeugen gesucht!
Emden — Die Polizei sucht Zeugen zu zwei Verkehrsunfällen, die sich bereits am letzten Dienstag ereignet haben. Ein Verkehrsunfall ereignete sich um 18:10 Uhr an der Kreuzung Boltentorstraße Ecke Jungfernbrückstraße. Ein blauer Pkw Skoda wartete verkehrsbedingt an der Lichtzeichenanlage in der Boltentorstraße in Fahrtrichtung Abdenastraße, als ein silberner oder weißer Pkw aus der Jungfernbrückstraße nach rechts in die Boltentorstraße abbog und den Skoda dabei touchierte. Vor und hinter dem Skoda sollen weitere Fahrzeuge verkehrsbedingt gewartet haben, die den Unfall gegebenenfalls bemerkt haben könnten.
Zuvor, gegen 17:04 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem weiteren Fahrzeug. Der Rettungswagen befuhr die Friedrich-Ebert-Straße in Fahrtrichtung Petkumer Straße und musste verkehrsbedingt anhalten. In diesem Moment soll dem Rettungswagen ein weißer Transporter oder Kastenwagen entgegengekommen sein und den Außenspiegel des Rettungswagens touchiert haben. In beiden Fällen setzten die Verkehrsteilnehmer ihre Fahrt fort ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden daher gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Borkum — Verkehrsunfall zwischen Gelenkbus und Lkw
Borkum — Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Gelenkbus und einem Lkw kam es am gestrigen Mittag gegen 12:45 Uhr auf der Reedestraße. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein Gelenkbus die Reedestraße stadtauswärts und beabsichtige eine Bushaltestelle in Höhe des Störtebeker Weges anzufahren. Aufgrund winterglatter Fahrbahn verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen Bus und rutsche in den Gegenverkehr. Hierbei kollidierte der Bus mit einem Lkw. An beiden Fahrzeugen entstand lediglich Sachschaden. Der Bus war zum Zeitpunkt des Unfalles unbesetzt.
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