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Der bundesweite Warntag ist seit 11 Uhr aktiv: Erste Warnsignale laufen in ganz Deutschland
Der bundesweite Warntag hat gerade begonnen.
Seit wenigen Minuten läuft der bundesweite Warntag. Um kurz nach 11 Uhr wurden in ganz Deutschland die Warnsysteme aktiviert, um ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren
Warnmeldungen über verschiedene Kanäle
Die Probewarnung wurde über das Modulare Warnsystem (MoWaS) an Rundfunksender, App-Server und andere Warnmultiplikatoren gesendet. Diese leiten die Warnmeldung an verschiedene Kanäle wie Fernseher, Radios und Smartphones weiter. Zu den eingesetzten Warnsystemen gehören unter anderem Katwarn , **NINAundBIWAPPSterben
Sirenenalarm im Landkreis
Auch die Sirenen im Landkreis Leer wurden aktiviert. Das typische an- und abschwellende Warnsignal für Katastrophenalarme ist nun zu hören. Um 11.45 Uhr ertönt das Entwarnungssignal
Ziel des Warntags
Der Warntag dient dazu, die technischen Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung auf mögliche Gefahrensituationen vorzubereiten. Regelmäßige Übungen wie diese sollen sicherstellen, dass die Bürger im Ernstfall die Warnsignale erkennen und entsprechend reagieren können.

Der Screenshot zeigt die Warnmeldung, die um 11 Uhr über die Warn-App eingegangen sein sollte. Diese Notfallalarm-Meldung ist Teil des heutigen Testlaufs des bundesweiten Warntags und dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung auf Notfallsituationen aufmerksam zu machen.

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Zoostraße in Leer wird am 20. April gesperrt
Vollsperrung der Zoostraße in Leer: Straßensanierung am 20. April 2026
Die Stadt Leer hat für den 20. April 2026 eine verkehrsbehördliche Maßnahme angekündigt. Aufgrund von Sanierungsarbeiten im sogenannten DSK-Verfahren (Dünne Schichten im Kaltbauweise) muss ein Teilstück der Zoostraße für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Details zur Sperrung
Die Sanierung betrifft den letzten Abschnitt der Zoostraße im Einmündungsbereich zur Straße Siebenbergen.
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Datum der Maßnahme: 20.04.2026
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Art der Baustelle: Wanderbaustelle mit einem Sanierungsfahrzeug
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Rechtliche Grundlage: § 45 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
Regelungen für Verkehrsteilnehmer
Trotz der Vollsperrung für den allgemeinen Durchgangsverkehr gelten für bestimmte Gruppen Sonderregelungen:
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Anlieger: Die Zufahrt bleibt bis zur Baustelle für Anwohner und Anlieger frei.
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Fußgänger und Radfahrer: Diese können den Baustellenbereich weiterhin passieren.
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Kraftfahrzeugverkehr: Eine Durchfahrt durch den Sanierungsbereich ist nicht möglich.
Ausgewiesene Umleitung
Um die Baustelle zu umfahren, wurde eine offizielle Umleitungsstrecke eingerichtet. Diese führt über folgende Straßen:
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Waldkur
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Feldstraße
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Siebenbergen
Die Umleitung ist vor Ort entsprechend ausgeschildert. Die Maßnahmen treten offiziell in Kraft, sobald die entsprechenden Verkehrszeichen aufgestellt sind.
Hintergrund: Was ist das DSK-Verfahren?
Bei dem DSK-Verfahren (Dünne Schichten im Kaltbauweise) handelt es sich um eine wirtschaftliche und schnelle Methode zur Erhaltung von Straßenoberflächen. Da die Ausführung mittels eines Sanierungsfahrzeugs als Wanderbaustelle erfolgt, ist eine zügige Abwicklung der Maßnahme am angekündigten Tag zu erwarten.
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Tödlicher Beziehungsstreit in Emden: Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage
Anklage wegen Mordes nach Tötungsdelikt in Emden erhoben
Die Staatsanwaltschaft Aurich hat die Ermittlungen zu dem Gewaltverbrechen vom 30. Januar 2026 in der Emder Nesserlander Straße abgeschlossen. Knapp zweieinhalb Monate nach der Tat wurde nun Anklage gegen einen 34-jährigen Mann vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aurich erhoben.
Der Tatvorwurf: Mord aus niedrigen Beweggründen
Dem Angeschuldigten werden schwere Straftaten zur Last gelegt. Die Anklage umfasst folgende Punkte:
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Mord: Begangen aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke.
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Gefährliche Körperverletzung: In Tatmehrheit zum Tötungsdelikt.
Rekonstruktion des Tatgeschehens
Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ereignete sich die Tat in der Nacht auf den 30. Januar 2026.
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Eskalation eines Streits: Ausgangspunkt war eine zunächst verbale Auseinandersetzung im Rahmen einer Beziehungsstreitigkeit zwischen Bekannten.
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Gewaltanwendung: Im Verlauf des Streits soll der 34-Jährige einen 53-jährigen Bekannten durch massive Schläge und Tritte schwer verletzt haben.
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Todesfolge: Das Opfer erlag am darauffolgenden Tag im Klinikum den schweren Verletzungen.
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Weiterer Übergriff: Dem Angeschuldigten wird zudem vorgeworfen, im Nachgang eine 50-jährige Bekannte ebenfalls durch Tritte verletzt zu haben.
Chronologie der Ermittlungen
Der Fall löste Ende Januar Bestürzung in der Seehafenstadt aus. Die Behörden arbeiteten die Ereignisse in den vergangenen Wochen zügig auf:
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02.02.2026: Vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen.
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03.02.2026: Erlass des Haftbefehls durch das Amtsgericht Emden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich.
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Seit Februar 2026: Der Angeschuldigte befindet sich ununterbrochen in Untersuchungshaft.
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15.04.2026: Offizielle Bekanntgabe der Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft Aurich.
Ausblick auf den Prozess
Mit der Anklageerhebung liegt der Fall nun beim Landgericht Aurich. Die Schwurgerichtskammer hat darüber zu entscheiden, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes droht dem 34-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe.
AnzeigeHinweis: Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Angeschuldigten die Unschuldsvermutung.
Rechtliche Einordnung gemäß § 211 StGB
Im vorliegenden Fall stützt die Staatsanwaltschaft Aurich die Anklage auf Mord gemäß § 211 des Strafgesetzbuches (StGB). Dieser Paragraph definiert Mord als die Tötung eines Menschen unter Erfüllung spezifischer Mordmerkmale.
Im Hinblick auf das Verfahren in Emden sind insbesondere zwei Kategorien von Mordmerkmalen relevant:
1. Niedrige Beweggründe (Gruppe 1)
Dieses Merkmal bezieht sich auf die Tatmotivation. Als „niedrig“ gelten Beweggründe, die nach allgemeiner sittlicher Würdigung auf tiefster Stufe stehen und deshalb besonders verachtenswert sind. Im Kontext von Beziehungsstreitigkeiten wird dies geprüft, wenn die Tatausführung in krassem Missverhältnis zum Anlass steht oder von rücksichtsloser Eigensucht geprägt ist.
2. Heimtücke (Gruppe 2)
Dieses Merkmal beschreibt die Art der Tatausführung. Heimtückisch handelt, wer die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers bewusst zur Tötung ausnutzt.
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Arglos ist, wer sich zum Zeitpunkt des Angriffs keines tätlichen Angriffs auf sein Leben oder seine körperliche Unversehrtheit versieht.
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Wehrlos ist, wer infolge seiner Arglosigkeit in seiner Verteidigungsfähigkeit zumindest erheblich eingeschränkt ist.
Strafmaß bei Mord
Das Gesetz sieht für Mord eine absolute Strafandrohung vor:
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Lefi – Das kleine Pony mit der großen Botschaft wächst weiter

Für Kinder gemacht, von Herzen gedacht
Was vor einigen Monaten als spontane Idee begann, entwickelt sich immer mehr zu einer liebevollen Bewegung für Kinder: Lefi, das kleine Pony mit den bunten Flicken, steht für Mut, Selbstvertrauen und dafür, dass jedes Kind wertvoll ist. Die Figur wurde von der Unternehmerin Anni Wiegand entwickelt. Aus einer einfachen Zeichnung am heimischen Tisch entstand Schritt für Schritt ein Projekt, das immer mehr Familien, Kinder und Einrichtungen erreicht.
Vom Familienmoment zur wachsenden Idee
Die Geschichte von Lefi begann mit einem ganz persönlichen Moment. Als Anni Wiegand eines Abends ein Pferdebild malte, fragten ihre Kinder, ob sie auch etwas Besonderes bekommen könnten – etwas, das es so noch nicht gibt. Noch in derselben Nacht entstand die Idee für Lefi. Das kleine Pony mit den besonderen Details wurde schnell zu einer Figur, die Kindern Freude macht und gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt: Mut haben, an sich glauben und respektvoll miteinander umgehen. Der Name Lefi entstand aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Kinder – und genau dieser familiäre Ursprung macht das Projekt bis heute zu einer echten Herzensangelegenheit.
Weitere Infos zu Lefi — bitte HIER klicken!

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Kitzrettung Moormerland zieht Bilanz: Über 90 Tiere gesichert
Hightech für den Tierschutz: Über diesen Monitor verfolgen die Retter die Luftaufnahmen der Wärmebild-Drohne. So können Rehkitze und Gelege im hohen Gras präzise geortet und vor der Mahd gesichert werden.
Lebensretter aus der Luft: Die Kitzrettung Moormerland zieht Bilanz
Moormerland – Wenn im Frühjahr die Sonne über den Wiesen Ostfrieslands aufgeht, beginnt für viele Wildtiere die gefährlichste Zeit des Jahres. Die sogenannte Brut- und Setzzeit fällt genau mit der ersten Mahd der Landwirte zusammen. Ein Konflikt mit oft tödlichem Ausgang – wäre da nicht das engagierte Team der Kitzrettung Moormerland e.V.
Der Verein blickt nun auf eine außerordentlich erfolgreiche Saison 2025 zurück und präsentiert beeindruckende Zahlen, die zeigen, wie unverzichtbar der Einsatz moderner Technik für den regionalen Tierschutz geworden ist.
Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann
Die Statistik der vergangenen Saison verdeutlicht das enorme Pensum, das die ehrenamtlichen Helfer absolviert haben:
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Einsatzfläche: Fast 1.900 Hektar Grünland wurden abgeflogen.
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Einsatzzahl: Insgesamt rückten die Teams zu 63 Einsätzen aus.
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Gerettete Leben: 56 Rehkitze konnten vor dem sicheren Mähtod bewahrt werden. Zudem wurden 35 weitere Tiere, darunter Igel, Hasen und diverse Gelege, gesichert.
Diese Zahlen sind mehr als nur Statistik – sie stehen für 91 gerettete Lebewesen, die ohne den Einsatz der Drohnen-Teams den schnellen Messern der Mähwerke zum Opfer gefallen wären.
Das unsichtbare Problem: Der Drückinstinkt
Warum ist die Gefahr so groß? Junge Rehkitze besitzen in den ersten Lebenswochen keinen Fluchtinstinkt. Bei Gefahr greift der angeborene Drückinstinkt: Das Tier presst sich regungslos flach auf den Boden. In hohem Gras ist es für einen Landwirt aus der Kabine seiner Maschine absolut unsichtbar. Erst wenn die tonnenschwere Maschine nur noch wenige Meter entfernt ist, springen manche Tiere auf – oft viel zu spät.
Hightech im Dienste des Naturschutzes
Der Verein Kitzrettung Moormerland e.V., der 2021 von 15 engagierten Bürgern gegründet wurde, setzt auf modernste Wärmebildtechnologie. Die Drohnen übermitteln Wärmesignaturen in Echtzeit an die Fernpiloten. Sobald ein „Hotspot“ im kühlen Morgengras entdeckt wird, dirigiert der Pilot das Bodenteam per Funk zur exakten Stelle.
Dabei gehen die Retter hochprofessionell vor: Die Tiere werden unter Einhaltung strengster Hygieneregeln (kein direkter Körperkontakt, Verwendung von Handschuhen und Grasbüscheln) in Kisten gesichert, bis die Mahd abgeschlossen ist. So wird sichergestellt, dass die Ricke (das Muttertier) ihr Kitz nach dem Einsatz wieder annimmt.
Win-Win-Situation für Landwirtschaft und Jagd
Die Kitzrettung ist kein Selbstzweck, sondern eine wichtige Unterstützung für die Landwirte. Diese stehen gesetzlich in der Hegepflicht (§ 1 BJagdG). Werden keine ausreichenden Schutzmaßnahmen ergriffen, drohen strafrechtliche Konsequenzen nach dem Tierschutzgesetz (§ 17 TierSchG).
Zudem schützt die Arbeit des Vereins die Ernte: Kadaver im Futter können zu lebensgefährlichem Botulismus beim Vieh führen. Die Kooperation ist für Landwirte kostenlos und bietet Sicherheit – sowohl emotional als auch rechtlich.
Ehrenamt braucht Unterstützung
Obwohl die Arbeit der Kitzretter zu 100 % ehrenamtlich erfolgt, ist sie mit hohen Kosten verbunden. Die Finanzierung der Drohnen, Wärmebildkameras, Versicherungen und Wartungen erfolgt ausschließlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge.
So können Sie helfen:
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Aktiv werden: Der Verein sucht stets Technikbegeisterte als Drohnenpiloten sowie zuverlässige Helfer für die Bodenteams, die bereit sind, in den frühen Morgenstunden mit anzupacken.
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Fördermitgliedschaft: Mit einem frei wählbaren Jahresbeitrag ermöglichen Sie die Anschaffung und Instandhaltung des lebensrettenden Equipments.
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Spenden: Jeder Beitrag hilft direkt dabei, die nächste Saison vorzubereiten.
Kontakt: Landwirte, Jagdpächter und interessierte Helfer können sich direkt über das Kontaktformular des Vereins melden.
Der Vorstand der Kitzrettung Moormerland e.V.:
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1. Vorsitzender: Jens Krause
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2. Vorsitzende: Sarah-Jane Vollmann-Willms
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3. Vorsitzender: Jochen Schkutek
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Schriftführerin: Carola de Boer
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Kassenwartin: Marlene König-Smidt
„Wir halten die Fahne für den Wildtierschutz hoch und freuen uns über jeden, der uns auf diesem Weg begleitet – für ein sicheres Gefühl bei der Mahd und den Erhalt unserer Artenvielfalt.“
Mitmachen und Leben retten: Helfer gesucht
Wer selbst aktiv werden und den Wildtierschutz in der Region unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Der Verein Kitzrettung Moormerland e. V. sucht laufend ehrenamtliche Verstärkung – sowohl technikbegeisterte Drohnenpiloten als auch zuverlässige Helfer für die Bodenteams. Da die Einsätze meist in den frühen Morgenstunden stattfinden, ist eine gewisse Wetterfestigkeit und Zuverlässigkeit wichtig. Auch über die Grenzen von Moormerland hinaus gibt es in ganz Norddeutschland zahlreiche Vereine, die sich dieser wichtigen Aufgabe verschrieben haben. Jens Krause unterstützt hier gerne bei der Vernetzung und vermittelt bei Interesse die entsprechenden Kontaktdaten zu weiteren Organisationen in der Region.
Kontakt: Jens Krause Vorsitzender Kitzrettung Moormerland e. V. Telefon: 01525‑9491980
Weitere Info zum Verein:
Erfolgreiches 1. überregionales Treffen der Wildtierretter in Moormerland
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