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Deutsch­land akti­viert Alarm­stu­fe des Not­fall­plans Gas — Erd­gas­ver­sor­gung im EWE-Gebiet wei­ter gesichert

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Erd­gas­ver­sor­gung im EWE-Gebiet wei­ter gesichert

  • Deutsch­land akti­viert Alarm­stu­fe des Not­fall­plans Gas
  • EWE ruft gemein­sam mit dem Bund zum Ener­gie­spa­ren auf
  • Schnel­le Anbin­dung für LNG Impor­te sicherstellen
  • Mas­si­ve Beschleu­ni­gung des Grün­strom­aus­baus nötig
  • EWE-Erd­gas­spei­cher: Trotz gutem Füll­stand kei­ne Entwarnung

Das Olden­bur­ger Ener­gie- und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men EWE weist dar­auf hin, dass es aktu­ell kei­ne Ein­schrän­kun­gen bei der Ver­sor­gung von Kun­din­nen und Kun­den mit Erd­gas gibt. Der­zeit kommt mehr Gas nach Deutsch­land als gera­de ver­braucht wird. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck hat­te für Deutsch­land zuvor die Alarm­stu­fe des Not­fall­plans Gas akti­viert, um wei­te­re Maß­nah­men zur Kom­pen­sa­ti­on der durch Russ­land redu­zier­ten Lie­fer­men­gen ein­lei­ten zu kön­nen. „Die Ver­sor­gungs­si­cher­heit in Deutsch­land ist heu­te stär­ker gefähr­det als noch vor eini­gen Wochen – es ist daher rich­tig, dass die Bun­des­re­gie­rung die­sen Schritt nun geht“, ord­net EWE-Vor­stands­vor­sit­zen­der Ste­fan Doh­ler die Situa­ti­on ein. Nie­mand kön­ne der­zeit sicher sagen, wie lan­ge und in wel­chem Umfang rus­si­sche Gas­lie­fe­run­gen noch in Deutsch­land ankä­men. „Das Auf­fül­len der Erd­gas­spei­cher für den kom­men­den Win­ter wird daher mehr denn je ein Wett­lauf gegen die Zeit, der star­ke gemein­sa­me Anstren­gun­gen von Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­brau­chern erfor­dert“, so Doh­ler. „Wich­tig wird es sein, das Ener­gie­spa­ren schon jetzt in die Köp­fe zu brin­gen – das ist ange­sichts von Som­mer, Son­ne und Frei­bad erfah­rungs­ge­mäß eine Her­aus­for­de­rung, aber wir wer­den es ver­su­chen.“ Als Betrei­ber kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren der Daseins­vor­sor­ge berei­te sich EWE best­mög­lich auf alle der­zeit denk­ba­ren Sze­na­ri­en vor und steht im Aus­tausch mit Kri­sen­teams in Bund, Land und Ver­bän­den.“ Die­ser wer­de nun – wie in der Alarm­stu­fe vor­ge­se­hen – wei­ter intensiviert.

Ener­gie­spa­ren – für den Win­ter, für das Kli­ma und den eige­nen Geldbeutel

Alle Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher, von der Indus­trie bis zum pri­va­ten Haus­halt, kön­nen schon heu­te aktiv dazu bei­tra­gen, mög­li­che Man­gel­la­gen in der kal­ten Jah­res­zeit zu ver­hin­dern oder wenigs­tens abzu­mil­dern, indem sie ihren Ver­brauch so weit wie mög­lich redu­zie­ren. „Jeder Kubik­me­ter Erd­gas, der für den Win­ter ein­ge­spei­chert wer­den kann, hilft uns in der aktu­el­len Situa­ti­on wei­ter“, macht Doh­ler deut­lich. Und auch Strom­spa­ren tra­ge zur Ent­las­tung bei: „Ziel muss es mit Blick auf die Spei­cher sein, dass wir mög­lichst wenig Erd­gas in Gas­kraft­wer­ken ver­stromen müs­sen. Gleich­zei­tig wol­len wir mit Blick auf das Kli­ma die alten Reser­ve-Koh­le­blö­cke mög­lichst wenig nut­zen – da hilft also nur spa­ren.“ Ange­sichts der ste­tig stei­gen­den Ener­gie­prei­se ist dies zusätz­lich auch im Inter­es­se des eige­nen Geldbeutels.

Abseh­bar ist, dass sich Ener­gie­kun­din­nen und ‑kun­den in ganz Deutsch­land auf wei­ter stei­gen­de Prei­se ein­stel­len müs­sen, ins­be­son­de­re, wenn die heu­te von Bun­des­mi­nis­ter Habeck erwähn­ten, aber noch nicht akti­vier­ten, kurz­fris­ti­gen Preis­an­pas­sungs­me­cha­nis­men in den nächs­ten Wochen tat­säch­lich zur Anwen­dung kom­men soll­ten. In sol­chen Fäl­len bestün­de für alle Betrof­fe­nen zwar ein Son­der­kün­di­gungs­recht – ange­sichts der ange­spann­ten Situa­ti­on am Ener­gie­markt und des all­ge­mein hohen Preis­ni­veaus wür­de ein Wech­sel des Ver­sor­gers aber wohl nicht zu wesent­li­chen Spar­ef­fek­ten füh­ren. EWE begrüßt daher die von Robert Habeck ange­kün­dig­ten wei­te­ren Maß­nah­men der Bun­des­re­gie­rung zur Ent­las­tung der Ener­gie­kun­din­nen und ‑kun­den in Deutsch­land. Bis die­se vor­lie­gen und in Kraft tre­ten, ist Ener­gie­spa­ren der wich­tigs­te Schritt. EWE unter­stützt Kun­din­nen und Kun­den daher mit zahl­rei­chen Hin­wei­sen und Tipps zum spar­sa­men Umgang mit Ener­gie, hat Spar­maß­nah­men für eige­ne Lie­gen­schaf­ten umge­setzt und stützt die bun­des­wei­te Ener­gie­spark­am­pa­gne des BMWK.

Wege aus der Abhän­gig­keit von rus­si­schen Energielieferungen

Neben den sehr kurz­fris­ti­gen Maß­nah­men, die die Ener­gie­ver­sor­gung in den kom­men­den bei­den Heiz­pe­ri­oden sichern sol­len, muss aus Sicht von EWE vor allem die erneu­er­ba­re Strom­pro­duk­ti­on mas­siv hoch­ge­fah­ren wer­den. „Dazu müs­sen wir in Deutsch­land den Aus­bau im Bereich Wind und Son­ne mit allen Kräf­ten beschleu­ni­gen“, for­dert Ste­fan Doh­ler. Im EWE-Kon­zern ist die Toch­ter­ge­sell­schaft Alter­ric für den Aus­bau von Grün­strom­ka­pa­zi­tä­ten zustän­dig und ver­fügt über eine lan­ge Lis­te an Pro­jek­ten in unter­schied­li­chen Sta­di­en der Pla­nung und Geneh­mi­gung. „Wir könn­ten in den kom­men­den Jah­ren viel mehr zur kli­ma­neu­tra­len Ener­gie­welt von Mor­gen bei­tra­gen, wenn nun schnell und effek­tiv wirk­sa­me Anpas­sun­gen der Rah­men­be­din­gun­gen umge­setzt wer­den“, so Doh­ler. Noch immer dau­er­ten Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren viel zu lang und sei­en Ein­schrän­kun­gen für den Bau von Wind­ener­gie­an­la­gen zu umfang­reich. EWE arbei­tet par­al­lel dazu gemein­sam mit Part­nern dar­an, eine grü­ne Was­ser­stoff­wirt­schaft in Nord­deutsch­land auf­zu­bau­en, die ein viel brei­te­res Beschaf­fungs­spek­trum eröff­net. Der Ener­gie­trä­ger ist aus Sicht von EWE vor allem für Anwen­dun­gen in der Indus­trie und im Schwer­last­ver­kehr geeignet.

Die aktu­ell geplan­ten alter­na­ti­ven Import­ka­pa­zi­tä­ten zur Kom­pen­sa­ti­on rus­si­scher Erd­gas-Lie­fe­run­gen begrüßt EWE: „Wir wol­len wei­ter­hin einen eige­nen Bei­trag zur Anbin­dung des LNG-Ter­mi­nals in Wil­helms­ha­ven leis­ten und war­ten drin­gend auf die Zusa­ge der Bun­des­netz­agen­tur für unser Pro­jekt“, so Doh­ler. Mit der von EWE geplan­ten Lei­tung kön­nen vier Mil­lio­nen Haus­hal­te in der Regi­on ver­sorgt wer­den. „Wir bau­en den Abzweig in die Regi­on und zu unse­ren Spei­chern und kön­nen sicher­stel­len, dass die Inves­ti­ti­on auch lang­fris­tig Sinn macht, weil die Infra­struk­tur spä­ter für den grü­nen Was­ser­stoff genutzt wer­den kann“, so Dohler.

Erd­gas­spei­cher von EWE

Der Füll­stand aller Erd­gas­spei­cher in Deutsch­land beträgt aktu­ell durch­schnitt­lich 58,7 Pro­zent. Die von EWE betrie­be­nen Gas­spei­cher sind im Ver­gleich dazu mit 73 Pro­zent gefüllt. Im Fal­le einer aku­ten Gas­man­gel­la­ge wür­den Erd­gas­men­gen jedoch inner­halb Deutsch­lands ver­teilt, so dass der ver­gleichs­wei­se hohe Füll­stand der EWE-Spei­cher kei­ne Ent­war­nung für die EWE-Ver­sor­gungs­ge­bie­te im Nord­wes­ten und Brandenburg/Rügen bedeu­tet. Deutsch­land agiert dabei im Ver­bund mit ande­ren euro­päi­schen Ländern.

Erläu­te­run­gen zum Not­fall­plan Gas

Es gibt in Deutsch­land ins­ge­samt drei Kri­sen­stu­fen – die jetzt aus­ge­ru­fe­ne Alarm­stu­fe ist die mitt­le­re Stu­fe. Ende März war bereits die Früh­warn­stu­fe in Kraft getre­ten. Die noch ver­blei­ben­de Not­fall­stu­fe wür­de in Kraft tre­ten, wenn eine „erheb­li­che Stö­rung“ der Gas­ver­sor­gung vor­lä­ge. In die­ser Stu­fe schrei­tet der Staat not­falls in die Markt­me­cha­nis­men ein, um die Gas­ver­sor­gung der „geschütz­ten Kun­den“ sicher­zu­stel­len – das sind pri­va­te Haus­hal­te, aber auch Kran­ken­häu­ser, Feu­er­wehr und Polizei.


 

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Fri­seur­hand­werk: Neue gesetz­li­che Maß­nah­men gegen Schwarz­ar­beit und unlau­te­ren Wettbewerb

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„Wir wol­len fai­ren Wett­be­werb“: Fri­seur­hand­werk dankt Git­ta Con­ne­mann für Ein­satz gegen Schwarzarbeit

WEENER / HOLTHUSEN – Fri­seur­meis­ter Hei­ner Hei­jen ist in Ost­fries­land eine Insti­tu­ti­on. Seit fast 60 Jah­ren ste­hen sei­ne Fami­lie und er für her­vor­ra­gen­des Hand­werk. Die Lei­den­schaft, die Vater Ger­hard Hei­jen in den 1960er Jah­ren mit einem Salon in Wee­ner-Hol­thusen begrün­de­te, füh­ren heu­te Toch­ter Sil­ke Hei­jen-Bert­ram und Sohn Hei­ner fort.

Hei­ner Hei­jen enga­giert sich weit über den eige­nen Betrieb hin­aus ehren­amt­lich für das Hand­werk. Als Kreis­hand­werks­meis­ter sowie Ober­meis­ter und stell­ver­tre­ten­der Lan­des­in­nungs­meis­ter gibt er dem Fri­seur­hand­werk lan­des­weit Gesicht und Stim­me. Im Namen der mehr als 80.000 Bran­chen­an­ge­hö­ri­gen dank­te er nun der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Git­ta Con­ne­mann für ihren maß­geb­li­chen Ein­satz gegen Schwarzarbeit.

Auf­nah­me in das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz

Das Fri­seur- und Kos­me­tik­hand­werk ist wie kaum eine ande­re Bran­che von ille­ga­ler Beschäf­ti­gung betrof­fen. Auf aus­drück­li­chen Wunsch der Betrie­be wur­de das Gewer­be mit der Novel­le des Schwarz­ar­beits­be­kämp­fungs­ge­set­zes nun in den Kata­log der Schwer­punkt­bran­chen auf­ge­nom­men. Git­ta Con­ne­mann hat­te sich dafür in den poli­ti­schen Ver­hand­lun­gen inten­siv stark gemacht – mit Erfolg.

Zusam­men mit Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas besuch­te die Abge­ord­ne­te Hei­jen in sei­nem Salon „Art Fri­sör“ in Hol­thusen. „Ehr­li­che Betrie­be ver­lie­ren durch Schwarz­ar­beit Auf­trä­ge, Arbeits­plät­ze sind gefähr­det und dem Staat ent­ge­hen Aber­mil­li­ar­den an Ein­nah­men“, beton­te Con­ne­mann vor Ort. „Schwarz­ar­beit ist kein Kava­liers­de­likt, son­dern ein Schlag ins Gesicht derer, die täg­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ihre Steu­ern zahlen.“

Kla­re Regeln für fai­ren Wettbewerb

Das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung der Schwarz­ar­beits­be­kämp­fung schafft einen Rah­men, um Büro­kra­tie abzu­bau­en und gezielt dort ein­zu­grei­fen, wo Schwarz­ar­beit flo­riert. Für Fri­seur­sa­lons, Bar­ber­shops und Nagel­stu­di­os bedeu­tet die Ein­stu­fung als Schwer­punkt­bran­che künf­tig stren­ge­re Vorgaben:

  • Mit­füh­rungs­pflicht des Aus­wei­ses für Beschäftigte

  • Sofort­mel­dung neu­er Mitarbeiter

  • Ordent­li­che Erfas­sung der Arbeitszeiten

  • Sau­be­re Kassenführung

Hei­ner Hei­jen und sei­ne Kol­le­gen begrü­ßen die­se Schrit­te aus­drück­lich. „Wir wol­len zei­gen, dass wir sau­ber arbei­ten. Wir wol­len fai­ren Wett­be­werb und glei­che Regeln für alle“, stellt der Ober­meis­ter klar.

Rücken­wind für das regio­na­le Handwerk

Auch Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas sieht in der Geset­zes­än­de­rung einen Gewinn für die Kom­mu­ne: „In unse­rer Stadt gibt es vie­le inno­va­ti­ve Hand­werks­be­trie­be, die mit Lei­den­schaft geführt wer­den. Es ist wich­tig, dass sie gegen unlau­te­ren Wett­be­werb geschützt werden.“

Für Git­ta Con­ne­mann bleibt das Ziel klar: Den­je­ni­gen den Rücken zu stär­ken, die als „Künst­ler des All­tags“ den Men­schen Selbst­be­wusst­sein schen­ken. Durch die neu­en gesetz­li­chen Maß­nah­men erhält das Fri­seur­hand­werk nun den Schutz vor Wett­be­werbs­ver­zer­rung, den es für eine siche­re Zukunft benötigt.

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Neu­eröff­nung in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wohl­füh­len und Sty­ling im „Bar­ber­shop & Fri­seur Salon Laven­der“

Die Inha­ber Isaac Abdul­lah und Hau­ar Abdul­lah sowie das gesam­te Team freu­en sich dar­auf, die Gäs­te in den neu­en Räum­lich­kei­ten will­kom­men zu heißen.
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Kunst­haus Leer: Schü­ler des TGG und UEG prä­sen­tie­ren ost­frie­si­sche Landschaften

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Ost­frie­si­sche Land­schaf­ten: Kunst­haus Leer zeigt Schülerarbeiten

Leer – Vom 20. bis zum 22. Febru­ar wird das Kunst­haus Leer zum Schau­platz einer beson­de­ren Begeg­nung zwi­schen eta­blier­ter Kunst und jun­gen Talen­ten. Unter dem Titel „Ost­frie­si­sche Land­schaf­ten“ wer­den Arbei­ten von Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Teletta-Groß- und des Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­ums prä­sen­tiert. Die Wer­ke sind das Ergeb­nis einer inten­si­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit der aktu­el­len Aus­stel­lung „Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on. Neue Wer­ke II“, die Bil­der nam­haf­ter Künst­ler wie Hil­ke Deut­scher, Her­bert Mül­ler, Ahl­rich van Ohlen und Uwe Schier­holz zeigt.

Dem The­ma „Land­schaft“ des lau­fen­den Schul­halb­jah­res ent­spre­chend, wid­me­ten sich die Teil­neh­men­den des Kunst­leis­tungs­kur­ses unter der Lei­tung der Leh­re­rin Bar­ba­ra von Kame­ke gezielt ost­frie­si­schen Dar­stel­lun­gen. Inspi­riert von den Wer­ken Deut­schers und Mül­lers skiz­zier­ten die Jugend­li­chen vor Ort ihre Ein­drü­cke, um die­se im anschlie­ßen­den Unter­richt in eigen­stän­di­ge Kom­po­si­tio­nen zu überführen.

Das Ergeb­nis sind 19 beein­dru­cken­de Bil­der in den Tech­ni­ken Aqua­rell, Acryl, Öl und Lin­ol­druck. Die­se wer­den am 21. und 22. Febru­ar jeweils von 14 bis 17 Uhr Sei­te an Sei­te mit den Wer­ken der pro­fes­sio­nel­len Künst­ler gezeigt. Die offi­zi­el­le Eröff­nung fin­det am Frei­tag, den 20. Febru­ar, um 16 Uhr statt. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den, sich ein Bild von der krea­ti­ven Schaf­fens­kraft der regio­na­len Schü­ler zu machen.

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Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi dis­ku­tiert ärzt­li­che Ver­sor­gung in Bunde

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Gesund­heits­mi­nis­ter Phil­ip­pi in Bun­de: Lösungs­an­sät­ze gegen den Hausärztemangel

Bun­de. Die Sicher­stel­lung der haus­ärzt­li­chen Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum bleibt eine der drän­gends­ten Auf­ga­ben der Lan­des­po­li­tik. Bei einer gut besuch­ten Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung in der Dorf­ge­mein­schafts­an­la­ge Bun­de ver­deut­lich­te Nie­der­sach­sens Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi vor rund 120 inter­es­sier­ten Bür­gern und Fach­leu­ten, dass eine rei­ne Erhö­hung der Arzt­quo­te allein nicht aus­rei­chen wird. Neben mehr Medi­zi­nern for­der­te der Minis­ter vor allem eine effi­zi­en­te­re Steue­rung der Patientenströme.

Ein­ge­la­den hat­ten die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em. Letz­te­rer beton­te bereits zur Begrü­ßung die hohe emo­tio­na­le Rele­vanz des The­mas: Der Man­gel belas­te nicht nur die Pati­en­ten, son­dern füh­re auch bei Ärz­ten und Pra­xis­be­leg­schaf­ten zu einer mas­si­ven Überlastung.

Bes­se­re Steue­rung und digi­ta­le Unterstützung

Minis­ter Phil­ip­pi räum­te ein, dass auf­grund der Über­al­te­rung der Ärz­te­schaft und ver­än­der­ter Berufs­ein­stel­lun­gen – weg von der 80-Stun­den-Woche, hin zu einer bes­se­ren Work-Life-Balan­ce – mehr Medi­zi­ner aus­ge­bil­det wer­den müs­sen. Ein zen­tra­les Pro­blem sieht er jedoch in der hohen Fre­quenz der Pra­xis­be­su­che. „Es ist ent­schei­dend, dass wir den Erst­kon­takt ver­bes­sern. Mit einer bes­se­ren Steue­rung kön­nen wir die Zahl der Besu­che deut­lich ver­rin­gern“, so Philippi.

Als Schlüs­sel zur Ent­las­tung nann­te er:

  • Tele­me­di­zin und KI: Ein­satz moder­ner Tech­no­lo­gien zur Vor­ab-Dia­gno­se und Beratung.

  • Büro­kra­tie­ab­bau: Redu­zie­rung des admi­nis­tra­ti­ven Auf­wands, damit wie­der mehr Zeit für die Pati­en­ten bleibt.

  • Koope­ra­ti­on: Eine enge Zusam­men­ar­beit mit der Kas­sen­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung (KV), um die Struk­tu­ren zukunfts­fä­hig zu machen.

Trotz der bekann­ten Schwach­stel­len hielt der Minis­ter fest: „Wir haben ein exzel­len­tes Gesund­heits­sys­tem. Das muss an die­ser Stel­le auch ein­mal gesagt werden.“

Deut­li­che Kri­tik aus der Ärzteschaft

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on nah­men die anwe­sen­den Medi­zi­ner kein Blatt vor den Mund. Sie kri­ti­sier­ten scharf, dass in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ver­säumt wur­de, aus­rei­chend Stu­di­en­plät­ze zu schaf­fen. Zudem schil­der­ten sie ein­dring­lich, wie unkla­re Zustän­dig­kei­ten und über­bor­den­de Büro­kra­tie den Pra­xis­all­tag läh­men und wert­vol­le Behand­lungs­zeit kosten.

Nico Blo­em ver­sprach zum Abschluss der Ver­an­stal­tung, das The­ma wei­ter­hin mit hoher Prio­ri­tät zu ver­fol­gen: „Mich treibt die ärzt­li­che Grund­ver­sor­gung sehr um. Wir wis­sen um die Her­aus­for­de­run­gen und müs­sen die­se gemein­sam anpa­cken.“ Er unter­strich sein Ziel, eine ver­läss­li­che Ver­sor­gung im Wahl­kreis dau­er­haft sicherzustellen.

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Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...

Veranstaltung

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Ost­fries­lands Sound fei­ert Jubiläum

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Jubi­lä­ums­kon­zert bei frei­em Eintritt Seit 15 Jah­ren steht LAKESIDE PARK für hand­ge­mach­te Live­mu­sik mit Cha­rak­ter....

Veranstaltung

101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

Ein Jahr­hun­dert Zeit­ge­schich­te: Film­vor­füh­rung zum 101. Geburts­tag von Albrecht Weinberg Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Albrecht Wein­berg, der...

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...