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Deutsch­lands schmals­te Auto­brü­cke: die Amdor­fer Brü­cke in Ostfriesland

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Die Amdor­fer Brü­cke – mit 1,80 m Fahr­spur die schmals­te Auto­brü­cke Deutsch­lands. Ein ech­tes Stück Ost­fries­land!
📸 Foto: Ingo Ton­sor @ LeserECHO

Die Amdor­fer Brü­cke – Deutsch­lands schmals­te Auto­brü­cke und tech­ni­sches Kurio­sum in Ostfriesland

Ein Abste­cher zur Amdor­fer Brü­cke im Land­kreis Leer ist mehr als nur ein klei­ner Umweg – es ist ein ech­tes Erleb­nis. Beson­ders für Tech­nik­in­ter­es­sier­te, Rad­fah­rer und Urlau­ber in Nie­der­sach­sen, genau­er gesagt im male­ri­schen Ost­fries­land, ist die Fahrt zur Brü­cke ein High­light. Und das nicht ohne Grund: Die Brü­cke über die Leda gilt mit einer nutz­ba­ren Fahr­spur von nur 1,80 Metern Brei­te als schmals­te Auto­brü­cke Deutsch­lands – und ist damit eine abso­lu­te Rari­tät im deut­schen Straßenverkehr.


Eine Brü­cke, die Respekt einflößt

Was auf den ers­ten Blick wie ein Relikt aus ver­gan­ge­nen Zei­ten wirkt, ist in Wahr­heit ein leben­di­ger Teil der Infra­struk­tur – täg­lich genutzt von Anwoh­nern und Besu­chern. Die Amdor­fer Brü­cke liegt idyl­lisch am Trap­pen­weg in 26847 Detern-Amdorf, nur weni­ge Kilo­me­ter von der Stadt­gren­ze Leer ent­fernt. Ein­ge­bet­tet in die land­schaft­lich reiz­vol­le Regi­on, ist sie außer­dem Teil der Deut­schen Fehn­rou­te – einer belieb­ten Feri­en­stra­ße, die sich durch Kanä­le, Klapp­brü­cken und Fehn­ko­lo­nien schlän­gelt und beson­ders bei Rad­fah­rern und Wohn­mo­bil-Rei­sen­den sehr beliebt ist.


His­to­rie mit Weit­blick – Eröff­nung 1956

Am 6. Juni 1956 wur­de die Amdor­fer Brü­cke fei­er­lich eröff­net und mar­kier­te damit einen wich­ti­gen Mei­len­stein für die Regi­on. Sie ersetz­te eine Fähr­ver­bin­dung, die seit dem Jahr 1886 die Leda über­quer­te. Beson­ders im Win­ter war die Fähr­ver­bin­dung pro­ble­ma­tisch – bei Eis oder Hoch­was­ser ruh­te der Betrieb, und die Anwoh­ner muss­ten lan­ge Umwe­ge von bis zu 25 Kilo­me­tern in Kauf neh­men. Die neue Brü­cke brach­te end­lich ganz­jäh­ri­ge Erreich­bar­keit – ein Quan­ten­sprung für Mobi­li­tät, Ver­sor­gung und sozia­le Ver­bin­dung in der länd­li­chen Region.


Tech­nik trifft Herausforderung

Mit einer Gesamt­län­ge von rund 50 Metern und einer Gesamt­brei­te von 2,50 Metern ist die Brü­cke für den moder­nen Stra­ßen­ver­kehr eine ech­te Her­aus­for­de­rung. Beson­ders das Ein­fah­ren erfor­dert Kon­zen­tra­ti­on – denn wer die tat­säch­li­che Brei­te sei­nes Fahr­zeugs nicht kennt, dem kann es schnell mul­mig wer­den. Eine Ampel­an­la­ge regelt den Gegen­ver­kehr, denn die Brü­cke ist nur ein­spu­rig befahr­bar.

Autos mit aus­la­den­den Spie­geln oder Fah­rer mit weni­ger Erfah­rung ste­hen hier sprich­wört­lich „unter Strom“. Doch genau das macht den Reiz aus: Wer die Über­fahrt meis­tert, darf sich zurecht ein biss­chen stolz füh­len – und hat garan­tiert eine Anek­do­te für den nächs­ten Urlaubs­tisch im Gepäck.


🏞 Ein Erleb­nis für Urlau­ber – und ein Stück Iden­ti­tät für die Region

Die Amdor­fer Brü­cke ist längst mehr als ein funk­tio­na­les Bau­werk. Sie ist ein Wahr­zei­chen Ost­fries­lands, ein Sym­bol für länd­li­che Inge­nieurs­kunst, Impro­vi­sa­ti­on und den Mut, auch mit klei­nen Lösun­gen Gro­ßes zu bewir­ken. Wer Urlaub im Feri­en­ge­biet rund um Leer macht, soll­te sich eine Fahrt über die­se ein­ma­li­ge Brü­cke nicht ent­ge­hen lassen.

Ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto – ein kur­zer Stopp lohnt sich in jedem Fall. Tipp: Nicht nur die Tech­nik bestau­nen, son­dern auch den Blick auf die Leda genie­ßen – beson­ders bei Son­nen­un­ter­gang ein ech­tes Postkartenmotiv.



Die Amdor­fer Brü­cke ist kein Bau­werk wie jedes ande­re. Sie ist ein Stück ost­frie­si­scher Iden­ti­tät, ein ver­kehrs­tech­ni­sches Kurio­sum und ein Ort vol­ler Geschich­ten – von engen Über­fahr­ten, ver­fehl­ten Außen­spie­geln und muti­gen Fah­rern. Deutsch­lands schmals­te Auto­brü­cke ist klein in der Brei­te, aber groß im Erleb­nis­wert.

Ein Droh­nen­vi­deo von #Lese­r­ECHO-Repor­ter Andre­as von Pho­to­gra­phy of Aventad­tor fängt das beson­de­re Flair und die ein­drucks­vol­le Per­spek­ti­ve rund um die Amdor­fer Brü­cke per­fekt ein.

Tech­nik mit Geschich­te – Die Amdor­fer Brü­cke und die Pün­te Wilts­hau­sen auf einer Route

Gera­de für Fahr­rad­tou­ris­ten ist die Amdor­fer Brü­cke ein belieb­ter Zwi­schen­stopp – nicht nur wegen ihres außer­ge­wöhn­li­chen Charmes, son­dern auch auf­grund ihrer idea­len Lage: Sie liegt nur weni­ge Rad­mi­nu­ten von der his­to­ri­schen Pün­te in Wilts­hau­sen ent­fernt. Die­se hand­ge­zo­ge­ne Trei­del­pün­te über­quert seit über 450 Jah­ren den Zusam­men­fluss von Leda und Jüm­me und ist damit ein ech­tes tech­nik­ge­schicht­li­ches Juwel. Wäh­rend die Pün­te sanft über die Leda glei­tet, genie­ßen nicht nur Rad­fah­rer, son­dern auch Motor­rad­fah­rer das ent­schleu­nig­te Über­set­zen – gelenkt vom erfah­re­nen Fähr­mann, der mit dem tra­di­tio­nel­len Draht­seil­be­trieb ein beein­dru­cken­des Bei­spiel für geleb­te Nach­hal­tig­keit und regio­na­le Geschich­te bie­tet. Wer Ost­fries­land mit dem Fahr­rad erkun­det, soll­te sich die­se bei­den ein­ma­li­gen Brü­cken­bau­wer­ke kei­nes­falls ent­ge­hen lassen.

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Unser Stand­ort – mit­ten­drin im schö­nen Ost­fries­land!
Die HIRO Auto­markt GmbH fin­den Sie in Leer, direkt an der Papen­bur­ger Stra­ße 5 – und damit nur weni­ge Minu­ten von einem ech­ten regio­na­len High­light ent­fernt: der Amdor­fer Brü­cke, der schmals­ten Auto­brü­cke Deutsch­lands. Ob auf dem Weg zu uns oder auf Ihrer Tour durch Ost­fries­land – ein Abste­cher lohnt sich!

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Kli­ni­kum Leer begrüßt Neu­jahrs­ba­by: Tha­ma­ra Mila Sky­da ist da!

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Freu­de im Kli­ni­kum Leer (v.l.n.r.): Rhi­an­non Mar­go­lis (Heb­am­me), Günel Mam­madzada (Ober­ärz­tin), Jes­si­ca Schil­ling (Gesund­heits- und Kin­der­kran­ken­pfle­ge­rin), Ernes­to Giron Gar­cia (Ober­arzt), Sabi­ne Kell­ner (Ober­ärz­tin) sowie Jes­si­ca und Paul Fesen­feld mit ihrem Neu­jahrs­ba­by Tha­ma­ra Mila Skyda.

Ein ganz beson­de­rer Start: Tha­ma­ra Mila Sky­da ist das Neu­jahrs­ba­by 2026

LEER – Wäh­rend die meis­ten Men­schen in Ost­fries­land noch die Neu­jahrs­nacht fei­er­ten, herrsch­te im Kreiß­saal des Kli­ni­kums Leer bereits freu­di­ge Auf­re­gung: Am 1. Janu­ar 2026 erblick­te die klei­ne Tha­ma­ra das Licht der Welt und ist damit das ers­te Baby des neu­en Jah­res in Leer.

Am Neu­jahrs­mor­gen um exakt 07:15 Uhr war es so weit: Tha­ma­ra Mila Sky­da mach­te ihren ers­ten Schrei und sicher­te sich damit den Titel des Neu­jahrs­ba­bys 2026 im Kli­ni­kum Leer. Mit einem Gewicht von 2.760 Gramm und einer Kör­per­grö­ße von 49 Zen­ti­me­tern ist die klei­ne Erden­bür­ge­rin der gan­ze Stolz ihrer Eltern, Jes­si­ca und Paul Fesenfeld.

Herz­li­che Glück­wün­sche vom Team der Geburtshilfe

Für die frisch­ge­ba­cke­nen Eltern hät­te das Jahr nicht schö­ner begin­nen kön­nen. Zur Fei­er des Tages über­reich­te das Team der Geburts­hil­fe der Fami­lie ein klei­nes Prä­sent als blei­ben­de Erin­ne­rung an die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Geburtstag.

„Ein Neu­jahrs­ba­by ist immer etwas ganz Beson­de­res – für die Fami­lie eben­so wie für unser gesam­tes Team“, freut sich Dr. med. Jacek Sku­bis, Chef­arzt der Kli­nik für Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe. „Wir freu­en uns sehr, dass Tha­ma­ra Mila Sky­da gesund zur Welt gekom­men ist, und wün­schen der Fami­lie alles Gute für die gemein­sa­me Zukunft.

Rück­blick auf die Geburtenzahlen

Mit Tha­ma­ras Geburt star­te­te das Kli­ni­kum Leer in ein neu­es Kapi­tel. Ein Blick auf die Sta­tis­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re zeigt, dass die Gebur­ten­sta­ti­on wei­ter­hin ein wich­ti­ger Anlauf­punkt für wer­den­de Eltern in der Regi­on ist:

  • 2025: 1.250 Babys

  • 2024: 1.347 Babys

  • 2023: 1.339 Babys

  • 2022: 1.368 Babys

Wir gra­tu­lie­ren der Fami­lie Fesen­feld ganz herz­lich zu ihrem Nach­wuchs und wün­schen einen wun­der­ba­ren Start in das gemein­sa­me Leben zu dritt!


 

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50 Jah­re Janu­ar-Sturm­flut 1976: Ein Wen­de­punkt für unse­ren Küstenschutz

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Fast ohne Ebbe türm­ten sich die Wel­len am Nach­mit­tag des 03. Janu­ars meter­hoch auf. Vor allem in der Gemein­de Droch­ter­sen wur­den wei­te Flä­chen über­flu­tet (Bild: NLWKN).

50 Jah­re Janu­ar-Sturm­flut 1976: War­um der Küs­ten­schutz eine ewi­ge Auf­ga­be bleibt

Vor genau fünf­zig Jah­ren, am 3. Janu­ar 1976, erleb­te die deut­sche Nord­see­küs­te eine der schwers­ten Sturm­flu­ten ihrer Geschich­te. Die Was­ser­stän­de über­tra­fen man­cher­orts sogar die Kata­stro­phen­flut von 1962. Dass eine mensch­li­che Tra­gö­die aus­blieb, war kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis muti­ger Kurs­kor­rek­tu­ren. Ein Rück­blick und Aus­blick mit den Exper­ten des NLWKN.

Die ver­ges­se­ne Super­flut: Höher als 1962

Am Nach­mit­tag des 03. Janu­ars 1976 türm­ten sich die Wel­len fast ohne Ebbe meter­hoch auf. In Cux­ha­ven wur­den Was­ser­stän­de gemes­sen, die rund 50 Zen­ti­me­ter über denen des Schick­sals­jah­res 1962 lagen. Wäh­rend 1962 über 300 Men­schen ihr Leben ver­lo­ren, blie­ben 1976 weit­rei­chen­de Über­flu­tun­gen bewohn­ter Flä­chen weit­ge­hend aus.

Anne Rick­mey­er, Direk­to­rin des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN), betont im Inter­view: „Die Küs­te war 1976 unterm Strich bes­ser vor­be­rei­tet. Man hat­te aus den Kata­stro­phen von 1953 und 1962 gelernt.“ Den­noch war die Flut gewal­tig: Beson­ders im Raum Keh­din­gen und in Frei­burg an der Unter­el­be kam es zu Deich­brü­chen und schwe­ren Schä­den auf land­wirt­schaft­li­chen Flächen.

Krumm­hörn in Ost­fries­land wer­den die nie­der­säch­si­schen Dei­che bei Bedarf fort­lau­fend erhöht und ver­stärkt. Dabei setzt man heu­te unter ande­rem auf ein opti­mier­tes Deich­pro­fil (Bild: NLWKN).

 


Die Leh­ren aus der Kata­stro­phe: Was sich bis 1976 änderte

Zwi­schen 1962 und 1976 voll­zog sich ein tech­no­lo­gi­scher und stra­te­gi­scher Wan­del im Küs­ten­schutz. Peter Schley, Küs­ten­schutz­ex­per­te beim NLWKN, erklärt die ent­schei­den­den Maßnahmen:

1. Opti­mier­te Deichprofile

Nach 1962 ana­ly­sier­te eine Kom­mis­si­on die Scha­dens­me­cha­nis­men. Die Fol­ge: Dei­che wur­den mit fla­che­ren Böschun­gen und dicke­ren Klei­schich­ten gebaut. Dies macht sie deut­lich wider­stands­fä­hi­ger gegen die enor­me Wel­len­ein­wir­kung bei schwe­ren Sturmfluten.

2. Moder­ne Sperrwerke

Ein Mei­len­stein war der Bau von Sperr­wer­ken an den Neben­flüs­sen von Elbe und Weser. 1976 waren Anla­gen wie in Abben­fleth, Lühe und Frei­burg bereits in Betrieb und ver­hin­der­ten, dass die Flut­wel­le unge­hin­dert ins Hin­ter­land vor­drin­gen konnte.

3. Stra­te­gie und Recht: Das Deichgesetz

Nie­der­sach­sen schuf mit dem Deich­ge­setz ein bun­des­weit ein­ma­li­ges Regel­werk. Der Küs­ten­schutz erhielt damit recht­li­chen Vor­rang vor indi­vi­du­el­len Inter­es­sen. Gene­ral­plä­ne sorg­ten zudem für eine gesi­cher­te Finan­zie­rung und sys­te­ma­ti­sche Umset­zung der Mammutprojekte.


Küs­ten­schutz als „Opfer des eige­nen Erfolgs“?

Trotz der tech­ni­schen Erfol­ge bli­cken die Exper­ten besorgt auf die gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung. Da dra­ma­ti­sche Bil­der wie 1962 dank moder­ner Dei­che sel­te­ner gewor­den sind, sinkt die Akzep­tanz für not­wen­di­ge Baumaßnahmen.

„Je län­ger ein­schnei­den­de Ereig­nis­se wie 1976 zurück­lie­gen, des­to mehr schwin­det die Bereit­schaft zu per­sön­li­chen Ein­schrän­kun­gen – etwa wenn der Meer­blick ver­baut wird“, so Peter Schley.

Zudem erschwe­ren Kli­ma­wan­del­skep­sis und stei­gen­de Bau­prei­se die Arbeit. Dabei ist die Bedro­hung rea­ler denn je.


Her­aus­for­de­rung Kli­ma­wan­del: Der „Kli­ma­deich“ der Zukunft

Nie­der­sach­sen ist heu­te so sicher wie nie zuvor – rund 3,4 Mil­li­ar­den Euro wur­den seit den 60er Jah­ren inves­tiert. Doch der stei­gen­de Mee­res­spie­gel erfor­dert stän­di­ge Anpassungen:

  • Erhöh­tes Vor­sor­ge­maß: Bei neu­en Pla­nun­gen wird ein Anstieg von 100 Zen­ti­me­tern bereits heu­te berücksichtigt.

  • Der Kli­ma­deich: Ein neu­es Design ermög­licht es, Dei­che bei Bedarf nach­träg­lich um einen wei­te­ren Meter zu erhö­hen, ohne die gesam­te Basis neu bau­en zu müssen.

  • Schutz­wer­te: Küs­ten­schutz­an­la­gen sichern aktu­ell rund 14 % der Lan­des­flä­che, 1,1 Mil­lio­nen Men­schen und Sach­wer­te im drei­stel­li­gen Milliardenbereich.

Anne Rick­mey­er lei­tet seit Mit­te 2016 als Direk­to­rin den NLWKN. Der Lan­des­be­trieb ist in ganz Nie­der­sach­sen mit elf Betriebs­stel­len und zahl­rei­chen wei­te­ren Stand­or­ten und Stütz­punk­ten präsent.
Peter Schley lei­tet seit 2023 die Betriebs­stel­le Sta­de des NLWKN. Der Diplom-Inge­nieur ist hier als Geschäfts­be­reichs­lei­ter eben­falls unmit­tel­bar für die Küs­ten­schutz­pla­nun­gen und Pro­jek­te in der Regi­on zuständig.

Eine Dau­er­auf­ga­be für Generationen

Anne Rick­mey­er stellt klar: „Küs­ten­schutz ist eine Dau­er­auf­ga­be, die kein Ver­har­ren im Sta­tus Quo dul­det.“ Ob auf den Ost­frie­si­schen Inseln als natür­li­che Wel­len­bre­cher oder an den gro­ßen Fluss­sperr­wer­ken – die Arbeit der Inge­nieu­re bleibt lebens­wich­tig für das Land hin­ter dem Deich.

Inter­es­se an der Arbeit des NLWKN? Wer Pro­jek­te vor Ort unter­stüt­zen oder sich infor­mie­ren möch­te, fin­det im Gene­ral­plan Küs­ten­schutz alle Details zur aktu­el­len Strategie.

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Hil­fe bei häus­li­cher Gewalt: Bilanz und Schutz­an­ge­bo­te im Land­kreis Leer

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Ein sicht­ba­res Zei­chen gegen Gewalt: Die „Oran­ge Bank“ auf Wanderschaft

Die „Oran­ge Bank“ – ein Pro­jekt des Prä­ven­ti­ons­ra­tes gegen Gewalt an Frau­en – setzt im Stadt­ge­biet von Leer ein weit­hin sicht­ba­res Zei­chen. Im ver­gan­ge­nen Jahr wan­der­te die sym­bol­träch­ti­ge Bank monat­lich durch die Stadt und mach­te unter ande­rem Sta­ti­on vor dem Land­kreis­ge­bäu­de in der Bavink­stra­ße 23 sowie beim Gesund­heits­amt in der Jahnstraße.

Ab 2026 wei­tet sich die Akti­on aus: Die Bank kann dann im gesam­ten Land­kreis gebucht wer­den, um auch über die Stadt­gren­zen hin­aus auf Schutz­an­ge­bo­te auf­merk­sam zu machen. Inter­es­sier­te Orga­ni­sa­tio­nen oder Gemein­den kön­nen sich für Buchungs­an­fra­gen direkt per E‑Mail an praeventionsrat@leer.de wenden.

Schutz vor häus­li­cher Gewalt: Bilanz 2025 für den Land­kreis Leer

LEER – Gewalt in den eige­nen vier Wän­den ist ein The­ma, das oft im Ver­bor­ge­nen bleibt, aber auch im Land­kreis Leer bit­te­re Rea­li­tät ist. Im zehn­ten Teil unse­res Jah­res­rück­blicks 2025 wer­fen wir einen Blick auf die wich­ti­ge Arbeit der Schutz­ein­rich­tun­gen für Frau­en und Kin­der in unse­rer Region.

Häus­li­che Gewalt macht vor kei­nem sozia­len Umfeld halt. Betrof­fe­ne sind auf schnel­le, unbü­ro­kra­ti­sche Hil­fe und siche­re Zufluchts­or­te ange­wie­sen. Wie aus dem aktu­el­len Jah­res­be­richt des Land­krei­ses Leer her­vor­geht, such­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 43 Frau­en und 45 Kin­der Schutz im Lee­rer Frau­en­haus, um der Gewalt durch ihre Part­ner zu entkommen.

Hohe Aus­las­tung und indi­vi­du­el­le Wege aus der Krise

Die Sta­tis­tik ver­deut­licht die Rele­vanz die­ser Ein­rich­tung: Ins­ge­samt wur­den im Jahr 2025 1.391 Über­nach­tun­gen im Frau­en­haus regis­triert. Die Wege der Frau­en nach ihrem Auf­ent­halt sind dabei sehr unter­schied­lich und hän­gen stark von der jewei­li­gen Sicher­heits­la­ge ab:

  • Neu­an­fang: Ein Groß­teil der Frau­en bezog eine neue Woh­nung oder kehr­te unter beson­de­ren Schutz­maß­nah­men in das alte Umfeld zurück, nach­dem der gewalt­tä­ti­ge Part­ner die Woh­nung ver­las­sen musste.

  • Rück­kehr: Sie­ben Frau­en ent­schie­den sich für eine Rück­kehr in ihre gewohn­te häus­li­che Situation.

  • Pri­va­tes Umfeld: Eini­ge Betrof­fe­ne fan­den nach der ers­ten Kri­sen­zeit vor­über­ge­hend Unter­kunft bei Freun­den oder Angehörigen.

Hil­fe rund um die Uhr – Anony­mi­tät als obers­tes Gebot

Um die Sicher­heit der Bewoh­ne­rin­nen zu gewähr­leis­ten, bleibt die Adres­se des Frau­en­hau­ses streng anonym. Das Team ist jedoch jeder­zeit erreich­bar und nimmt Hil­fe­su­chen­de zu jeder Tages- und Nacht­zeit auf. Neben der sta­tio­nä­ren Auf­nah­me bie­tet das Frau­en­haus auch ambu­lan­te Bera­tungs­ge­sprä­che an, die auf Wunsch eben­falls anonym durch­ge­führt wer­den können.

Kon­takt Frau­en­haus Leer: > Tele­fon: 0491 926 2881 (24 Stun­den erreichbar)

Die BISS: Unter­stüt­zung ohne Heimaufenthalt

Ergän­zend zum Frau­en­haus betreibt der Land­kreis die Bera­tungs- und Inter­ven­ti­ons­stel­le gegen häus­li­che Gewalt (BISS). Die­ses Ange­bot rich­tet sich an Opfer, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen, aber kei­nen Auf­ent­halt im Frau­en­haus pla­nen. Die Bera­tung ist kos­ten­los, ver­trau­lich und unabhängig.

Kon­takt BISS: > Tele­fon: 0491 926 2882

Der Schutz von Frau­en und Kin­dern bleibt eine zen­tra­le Auf­ga­be der sozia­len Infra­struk­tur im Land­kreis Leer. Die Zah­len des Jah­res 2025 zei­gen, wie unver­zicht­bar die­se Hilfs­an­ge­bo­te für eine gewalt­freie Zukunft in unse­rer Gesell­schaft sind.

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Auf­trä­ge für Hand­werks­be­trie­be — bauwole.de bringt neue Kunden!

Das Wind­hund­prin­zip bei bauwole.de: Exklu­si­vi­tät und Seriö­si­tät für Handwerksbetriebe Das Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de setzt auf das Wind­hund­prin­zip, also “Wer zuerst kommt,...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

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Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...

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Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus live in Emden!

Andre­as Küm­mert gewann 2013 „The Voice of Ger­ma­ny“ und kommt am 29. Novem­ber ins LMC. Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus...

Veranstaltung

Mut für die Demo­kra­tie: Das Reichs­ban­ner Schwarz-Rot-Gold in Leer

„Für Frei­heit und Repu­blik!“ – Aus­stel­lung des Reichs­ban­ners im Leera­ner Zollhaus Leer. Unter dem Titel „Für Frei­heit und Repu­blik! Das...

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Advents­sin­gen der Gitarren­ju­gend Loga – Musik, die von Her­zen kommt

Advents­sin­gen der Gitarren­ju­gend Loga in der Petruskirche Besinn­li­che Klän­ge und fest­li­che Stim­mung am Nikolausabend Am Sams­tag, 6. Dezem­ber 2025, lädt...

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Neue Aus­stel­lung im Kunst­haus Leer: „Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on – Neue Wer­ke II“

Neue Aus­stel­lung im Kunst­haus Leer: „Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on – Neue Wer­ke II“ Ein Blick auf Ost­fries­land in Far­be, Struk­tur und Poesie Das Kunst­haus...

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Licht­er­fahrt & Weih­nachts­markt 2025 in Moorm­er­land – Ein fun­keln­des Fest für die gan­ze Familie

Licht­er­fahrt und Weih­nachts­markt in Moorm­er­land – Ein Fest für die gan­ze Familie Der Win­ter naht, die Tage wer­den kür­zer und...