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Die per­fek­te Schul­ta­sche für ABC-Schüt­zen: Ein Leit­fa­den für Eltern und Großeltern

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Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se geben Tipps vor der Ein­schu­lung: Die pas­sen­de Schul­ta­sche für ABC-Schützen!

Mit dem Beginn des Jah­res neh­men die mit Schul­ran­zen geschmück­ten Schau­fens­ter in den Innen­städ­ten zu und die Ange­bo­te häu­fen sich. Eltern und Groß­el­tern ste­hen nun vor der Her­aus­for­de­rung, das rich­ti­ge Modell zu wäh­len, wäh­rend die Wün­sche der Kin­der in Bezug auf Far­ben und Moti­ve grö­ßer wer­den. Die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se bie­ten wert­vol­le Rat­schlä­ge zum Kauf einer Schul­ta­sche, denn die Aus­wahl eines pas­sen­den Schul­ran­zens ist ent­schei­dend für die Sicher­heit und Gesund­heit der Kinder.

Zu schwe­re Ran­zen kön­nen Hal­tungs­schä­den verursachen

Jedes Jahr sehen sich Eltern von künf­ti­gen Erst­kläss­lern mit der wich­ti­gen Ent­schei­dung kon­fron­tiert, wel­chen Schul­ran­zen sie wäh­len sol­len. „Bei der Aus­wahl soll­te weni­ger das Design im Fokus ste­hen, son­dern viel­mehr die Ergo­no­mie und Sicher­heit“, betont Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Stu­di­en zei­gen, dass zwei von drei Grund­schul­kin­dern mit zu schwe­ren Schul­ta­schen belas­tet wer­den. Für die ers­ten Schul­jah­re emp­feh­len Ärz­te, dass das Gesamt­ge­wicht des Ran­zens ein­schließ­lich Inhalt 10–15 % des Kör­per­ge­wichts des Kin­des nicht über­schrei­ten soll­te. Zu schwe­re Taschen kön­nen zu Hal­tungs­schä­den und einer Schä­di­gung der Wir­bel­säu­le führen.

„Ins­be­son­de­re für ABC-Schüt­zen ist es rat­sam, anstel­le eines Ruck­sacks einen sta­bi­len, GS-geprüf­ten Schul­ran­zen mit fes­tem Boden und meh­re­ren Fächern zu wäh­len. Gepols­ter­te und ver­stell­ba­re Tra­ge­rie­men ermög­li­chen es, die Tasche an das wach­sen­de Kind anzu­pas­sen“, erklärt Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se. Sie emp­fiehlt zudem, die zukünf­ti­gen Erst­kläss­ler zum Kauf der Schul­ta­sche mit­zu­neh­men, da die Ran­zen in jedem Fall „anpro­biert“ wer­den soll­ten, um sicher­zu­stel­len, dass sie den Kin­dern gefal­len. Außer­dem soll­ten Eltern ihren Kin­dern zei­gen, wie sie ihre Tasche rich­tig packen: Schwe­re Din­ge gehö­ren an die Rücken­sei­te, wäh­rend leich­te­re nach vor­ne plat­ziert wer­den sollten.

Sicht­bar­keit ist Sicherheit

„Ein Ran­zen in auf­fäl­li­gen Far­ben erhöht die Sicher­heit und soll­te min­des­tens zu einem Drit­tel aus reflek­tie­ren­dem Mate­ri­al bestehen“, erläu­tert Hajo Reer­s­he­mi­us. „Dies gewähr­leis­tet auch bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen einen aus­rei­chen­den Schutz im Stra­ßen­ver­kehr. Dar­über hin­aus soll­ten Kin­der hel­le oder reflek­tie­ren­de Klei­dung tra­gen. Opti­mal wäre es, eine Warn­wes­te zu tra­gen; denn selbst das vor­sich­tigs­te Kind könn­te von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern über­se­hen werden!“

Früh übt sich … beim neu­en Schulweg!

„Es ist sinn­voll, dass Eltern früh­zei­tig mit ihren Kin­dern den Schul­weg üben und ihnen poten­zi­el­le Gefah­ren erklä­ren“, rät Signe Foetz­ki. „Wäh­len Sie nicht den schnells­ten, son­dern den sichers­ten Weg! Wenn Ihr Kind eine Fuß­gän­ger­am­pel oder einen Zebra­strei­fen nut­zen kann, anstatt an unüber­sicht­li­chen Stel­len die Stra­ße zu über­que­ren, ist jeder Umweg gerecht­fer­tigt!“ Hajo Reer­s­he­mi­us ergänzt: „Es ist wich­tig, die Kin­der anfangs zu beglei­ten und ihren Fort­schritt zu beob­ach­ten. Sobald Ihr Kind sicher genug ist, kön­nen Sie sich als Begleit­per­son zurück­zie­hen und Ihrem Kind die Füh­rung über­las­sen, damit es zei­gen kann, wie gut es den Weg bereits kennt! An vie­len Grund­schu­len gibt es auch ‚Schul­weg­plä­ne‘, die Ihnen hel­fen, die bes­te Rou­te zu finden.“


 

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Stadt Leer erwirbt Syn­ago­gen­grund­stück für einen wür­di­gen Gedenkort

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Durch­bruch in Leer: Stadt erwirbt Syn­ago­gen­grund­stück für wür­di­gen Gedenkort 

Es ist eine Nach­richt von gro­ßer his­to­ri­scher und emo­tio­na­ler Trag­wei­te für die Stadt Leer: Die Ver­hand­lun­gen über das knapp 900 Qua­drat­me­ter gro­ße Grund­stück der ehe­ma­li­gen Syn­ago­ge an der Heis­fel­der Stra­ße sind erfolg­reich abge­schlos­sen. Die Stadt hat sich mit dem bis­he­ri­gen Eigen­tü­mer, dem Rhe­der Unter­neh­mer Hel­mut Witt­rock, auf den Kauf geei­nigt. Nach­dem der Ver­wal­tungs­aus­schuss am Mitt­woch­abend grü­nes Licht gege­ben hat, ist der Weg frei für ein Pro­jekt, das weit über eine rein immo­bi­li­en­wirt­schaft­li­che Trans­ak­ti­on hinausgeht.

Ein bedeu­ten­des Erbe in städ­ti­scher Hand

Das vor­ran­gi­ge Ziel der Stadt Leer ist es, das Are­al wie­der in einen wür­di­gen Zustand zu ver­set­zen. Das Grund­stück mar­kiert eine schmerz­vol­le Stel­le in der Stadt­ge­schich­te: In der Pogrom­nacht 1938 brann­ten die Natio­nal­so­zia­lis­ten das dor­ti­ge Got­tes­haus nie­der, das bis dahin das Zen­trum des jüdi­schen Lebens in Leer gebil­det hatte.

Die Gesprä­che zwi­schen der Stadt­ver­wal­tung und Hel­mut Witt­rock gestal­te­ten sich auf­grund angren­zen­der Flä­chen und unter­schied­li­cher inhalt­li­cher Inter­es­sen viel­schich­tig und anspruchs­voll. Letzt­lich zeig­te sich der Unter­neh­mer jedoch kom­pro­miss­be­reit. „Nach dem Besuch bei Albrecht Wein­berg wur­de uns klar, dass wir das Grund­stück nicht bebau­en, son­dern dazu bei­tra­gen möch­ten, dass etwas Gutes für die Stadt ent­steht“, erklär­te Witt­rock. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst beton­te sei­ne Dank­bar­keit über die Eini­gung, die nach inten­si­ven Abstim­mun­gen mit dem Stadt­rat erzielt wurde.

Ein Her­zens­wunsch zum 101. Geburtstag

Beson­de­re Bedeu­tung gewinnt die­ser Kauf durch die Ver­bin­dung zu Albrecht Wein­berg. Der Holo­cau­st­über­le­ben­de und Ehren­bür­ger der Stadt Leer fei­ert am 7. März sei­nen 101. Geburts­tag. Es war sein erklär­ter Wunsch, auf dem Gelän­de, auf dem er als Jugend­li­cher noch sei­ne Bar Miz­wa fei­ern durf­te, einen Ort des Geden­kens zu schaf­fen. Seit Jah­ren sam­melt Wein­berg bereits Spen­den, um die­ses Anlie­gen zu unterstützen.

„Wir sind sehr froh, dass wir Albrecht Wein­berg sei­nen Geburts­tags­wunsch erfül­len kön­nen“, so Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst.

Die nächs­ten Schrit­te: Archäo­lo­gie und Stadtentwicklung

Sobald das Grund­stück offi­zi­ell an die Stadt über­ge­ben ist, wer­den Fach­leu­te die Arbeit aufnehmen:

  • Archäo­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen: Der Archäo­lo­gi­sche Dienst der Ost­frie­si­schen Land­schaft aus Aurich wird das Are­al unter­su­chen und Aus­gra­bun­gen vornehmen.

  • Gedenk­kon­zept: Eine eigens ein­zu­be­ru­fen­de Arbeits­grup­pe wird Plä­ne ent­wer­fen, um auf dem Grund­stück im Sin­ne von Albrecht Wein­berg einen ange­mes­se­nen Ort des Geden­kens zu gestalten.

Gleich­zei­tig bleibt Hel­mut Witt­rock der Stadt­ent­wick­lung in die­sem Bereich erhal­ten. Auf den Nach­bar­flä­chen plant er gemein­sam mit einem Bau­un­ter­neh­mer ein grö­ße­res Bau­vor­ha­ben, um den innen­stadt­na­hen Bereich wei­ter auf­zu­wer­ten. Hier­zu steht er wei­ter­hin im engen Aus­tausch mit der Stadtverwaltung.


Wei­ter­füh­ren­de Hin­ter­grün­de und Details zu die­sem für Leer his­to­ri­schen Mei­len­stein fin­den Sie im Lese­r­ECHO-Por­tal. Der Bei­trag ist, wie alle unse­re Arti­kel, ohne Bezahl­schran­ke und voll­kom­men kos­ten­los ver­füg­bar. Den Link zum voll­stän­di­gen Bericht fin­den Sie direkt unter die­sem Post in den Kommentaren.

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Jugend­feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer bli­cken auf ein Rekord­jahr zurück

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Auf dem Foto (v. l.): And­re Feld­kamp, Mat­thi­as Haa­cke, Claas Schmidt, Nico­le Sackl, Timo Smit. (Foto: Joa­chim Rand)

Nach­wuchs­ar­beit auf Erfolgs­kurs: Jugend­feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer bli­cken auf ein ereig­nis­rei­ches Jahr zurück 

Am Don­ners­tag, den 20. Febru­ar 2026, herrsch­te reges Trei­ben im Mari­ko in Leer. Die Dele­gier­ten der Jugend­feu­er­weh­ren des Land­krei­ses Leer kamen zusam­men, um Bilanz über ein inten­si­ves, erfolg­rei­ches und emo­tio­na­les Jahr 2025 zu ziehen.

Eine star­ke Gemein­schaft im Mariko

Kreis­ju­gend­feu­er­wart Timo Smit konn­te ein vol­les Haus begrü­ßen: Neben den 95 stimm­be­rech­tig­ten Dele­gier­ten waren zahl­rei­che Gemein­de- und Orts­brand­meis­ter sowie vie­le gela­de­ne Ehren­gäs­te der Ein­la­dung gefolgt. In den Jah­res­be­rich­ten, die von Timo Smit für die Jugend­feu­er­weh­ren und von Fach­be­reichs­lei­te­rin Nico­le Sackl für die Kin­der­feu­er­weh­ren prä­sen­tiert wur­den, zeich­ne­te sich das Bild einer leben­di­gen und ste­tig wach­sen­den Gemein­schaft ab. Ergänzt wur­de der Rück­blick durch den Kas­sen­be­richt von Kas­sen­wart Ger­rit Yzer.

Mei­len­stei­ne und Jubiläen

Das Jahr 2025 bot gleich meh­re­re his­to­ri­sche Momen­te für den Landkreis:

  • Grün­dungs­stim­mung: Ein beson­de­rer Höhe­punkt war der 21. Juni 2025. Durch den Zusam­men­schluss der Feu­er­weh­ren Die­le, Vel­la­ge und Sta­pel­moor wur­den die Kin­der- sowie die Jugend­feu­er­wehr Ober­rhei­der­land neu gegründet.

  • Tra­di­ti­on: Die Jugend­feu­er­wehr Flachs­meer fei­er­te ihr 50-jäh­ri­ges Bestehen. Gemein­sam mit den Nach­bar­weh­ren aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhau­der­fehn wur­de die­ses stol­ze Jubi­lä­um im Mai gebüh­rend gewürdigt.

Wett­be­wer­be, Action und Insel-Feeling

Lan­ge­wei­le war im ver­gan­ge­nen Jahr ein Fremdwort:

  • Leis­tungs­sport: Beim Kreis­ausscheid im Bun­des­wett­be­werb in Emden tra­ten 13 Grup­pen aus dem Land­kreis an – vier davon qua­li­fi­zier­ten sich erfolg­reich für den Bezirksausscheid.

  • Gemein­schaft: Das Kreis­fest in Hats­hau­sen und das gro­ße Zelt­la­ger der ost­frie­si­schen Jugend­feu­er­weh­ren in Tan­nen­hau­sen sorg­ten für unver­gess­li­che Erlebnisse.

  • Pre­mie­re: Ein beson­de­res High­light war das ers­te Zelt­la­ger der Kin­der­feu­er­weh­ren, das im Sep­tem­ber auf der Insel Bor­kum statt­fand. 🏖️

  • Aus­bil­dung: Zahl­rei­che Mit­glie­der bewie­sen ihr Kön­nen bei den Abnah­men der Leis­tungs­span­ge in Lem­wer­der sowie beim Brand­floh und der Jugend­flam­me auf loka­ler Ebene.

Beein­dru­cken­de Mit­glie­der­zah­len (Stand 31.12.2025)

Die Sta­tis­tik unter­streicht die enor­me Bedeu­tung der Nach­wuchs­för­de­rung im Landkreis:

  • Jugend­feu­er­wehr (38 Weh­ren): Ins­ge­samt 639 Mit­glie­der (414 Jun­gen und 225 Mädchen).

  • Kin­der­feu­er­wehr (26 Grup­pen): Ins­ge­samt 558 Mit­glie­der (314 Jun­gen und 244 Mädchen).

Kon­ti­nui­tät und neue Gesich­ter im Vorstand

Im Rah­men der tur­nus­ge­mä­ßen Wah­len wur­de Nico­le Sackl ein­stim­mig in ihrem Amt als Fach­be­reichs­lei­te­rin Kin­der­feu­er­wehr bestä­tigt. Neu im Team begrüßt die Kreis­ju­gend­feu­er­wehr Claas Schmidt, der zukünf­tig als Schrift­füh­rer und stell­ver­tre­ten­der Fach­be­reichs­lei­ter Wett­be­wer­be fun­giert. Er folgt auf Tino Bley, der sein Amt zur Ver­fü­gung stellte.

Beson­de­re Ehrun­gen für außer­or­dent­li­ches Engagement

Der Abend schloss mit der Wür­di­gung ver­dien­ter Kameraden:

  • And­re Feld­kamp (FF Folm­husen) und Mat­thi­as Haa­cke (FF Bin­gum) erhiel­ten das Ehren­zei­chen der Nie­der­säch­si­schen Kin­der- und Jugend­feu­er­wehr.

  • Eine ganz beson­de­re Über­ra­schung gab es für Kreis­ju­gend­feu­er­wehr­wart Timo Smit: Ihm wur­de die Ehren­na­del der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr in Sil­ber verliehen. 

Abge­run­det wur­de die har­mo­ni­sche Ver­samm­lung durch die Gruß­wor­te von Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends, Sebas­ti­an Strü­bing (Lan­des­ver­band), Fried­helm Tan­nen (Prä­si­dent Feu­er­wehr­ver­band Ost­fries­land) und Gün­ter Haa­se (För­der­ver­ein).


 

 

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Woh­nen im Kreis Leer: Hohe Eigen­tums­quo­te, aber Verlierer-Generation

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Traum vom Eigen­heim in Gefahr: Pest­el-Insti­tut warnt vor „Ver­lie­rer-Gene­ra­ti­on“ im Kreis Leer

Trotz einer ver­gleichs­wei­se hohen Eigen­tums­quo­te im Land­kreis Leer schla­gen Wis­sen­schaft­ler und Bran­chen­ex­per­ten Alarm. Eine aktu­el­le regio­na­le Woh­nungs­markt-Ana­ly­se des Pest­el-Insti­tuts ver­deut­licht, dass der Zugang zu Wohn­ei­gen­tum ins­be­son­de­re für jun­ge Men­schen immer schwie­ri­ger wird.

Kreis Leer über dem Bundesdurchschnitt

In Deutsch­land wird tra­di­tio­nell viel zur Mie­te gewohnt. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich liegt die Wohn­ei­gen­tums­quo­te bei ledig­lich 43,5 Pro­zent. Der Land­kreis Leer hebt sich hier deut­lich ab:

  • Wohn­ei­gen­tums­quo­te: 60,5 Prozent

  • Bestand: Rund 50.400 selbst­ge­nutz­te Wohneinheiten

  • Wohn­form: Davon ent­fal­len ledig­lich 5 Pro­zent auf Eigen­tums­woh­nun­gen; das Ein­fa­mi­li­en­haus dominiert.

Trotz die­ser sta­bi­len Zah­len warnt Mat­thi­as Gün­ther vom Pest­el-Insti­tut vor einer Trend­wen­de. Deutsch­land ran­gie­re im euro­päi­schen Ver­gleich beim Wohn­ei­gen­tum auf dem vor­letz­ten Platz.

Die „Ver­lie­rer-Gene­ra­ti­on“: 25- bis 40-Jährige

Beson­ders kri­tisch wird die Lage für die rund 32.200 Men­schen im Kreis Leer betrach­tet, die zur Alters­grup­pe der 25- bis 40-Jäh­ri­gen gehö­ren. Als „Nest­bau­er-Gene­ra­ti­on“ ste­hen sie eigent­lich vor dem Schritt zum Haus­kauf oder Haus­bau, wer­den jedoch zuneh­mend zur „Ver­lie­rer-Gene­ra­ti­on“. Stei­gen­de Kos­ten und feh­len­de staat­li­che Unter­stüt­zung zwin­gen immer mehr jun­ge Fami­li­en dau­er­haft in das Mietverhältnis.

For­de­rung nach Ende der Förder-Flaute

Die Prä­si­den­tin des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del (BDB), Katha­ri­na Metz­ger, kri­ti­siert die aktu­el­le Poli­tik scharf. Nach dem Aus für Eigen­heim­zu­la­ge und Bau­kin­der­geld sei die effek­ti­ve För­de­rung fak­tisch ein­ge­stellt wor­den. Sie fordert:

  1. Direk­te Zuschüs­se: Ein Start­ka­pi­tal für das ers­te selbst­ge­nutz­te Wohneigentum.

  2. Nied­rig­zins­pro­gram­me: Um Bau­en auch mit wenig Eigen­ka­pi­tal zu ermöglichen.

  3. Lang­fris­ti­ge Sicher­heit: Han­nes Zapf (DGfM) plä­diert für eine „Mara­thon-För­de­rung“, auf die sich Spa­rer über Jah­re ver­las­sen können.

Wohn­ei­gen­tum als Schutz vor Altersarmut

Han­nes Zapf bezeich­net das Eigen­heim als „Ren­te in Stein“. Die Ana­ly­se zeigt, dass gera­de für die nun in Ren­te gehen­den Baby-Boo­mer die Mie­te zur finan­zi­el­len Last wird. Wer im Alter kei­ne Mie­te zah­len muss, kommt mit den gerin­ge­ren Ren­ten­be­zü­gen deut­lich bes­ser zurecht. Das Pest­el-Insti­tut warnt daher: Wohn­ar­mut im Alter ist pri­mär eine „Mie­ter­ar­mut“.

Die Exper­ten appel­lie­ren nun an die Poli­tik, die im Koali­ti­ons­ver­trag ver­spro­che­ne För­de­rung end­lich umzu­set­zen, um den Traum von den eige­nen vier Wän­den im Land­kreis Leer wie­der rea­li­sier­bar zu machen.

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Cle­ver inves­tie­ren: Wer­te schaf­fen & Ener­gie­kos­ten senken

Wer heu­te saniert, denkt an mor­gen. Finan­zie­rungs­exper­te Sven Albert aus Leer unter­stützt Eigen­heim­be­sit­zer dabei, Moder­ni­sie­run­gen auf ein sta­bi­les finan­zi­el­les Fun­da­ment zu stel­len – als Bau­Wo­Le-Part­ner direkt ver­netzt mit dem pas­sen­den Handwerk.

Ihre Vor­tei­le auf einen Blick:

  • Wert­stei­ge­rung: Ob neue Küche, Win­ter­gar­ten oder Auf­fahrt – jede Maß­nah­me stei­gert den Immobilienwert.

  • Kos­ten­sen­kung: Ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen machen unab­hän­gig von stei­gen­den Energiepreisen.

  • Alters­vor­sor­ge: Ein moder­ni­sier­tes Heim sichert die Lebens­qua­li­tät im Ruhe­stand und senkt spä­te­re Betriebskosten.

Ganz­heit­lich pla­nen statt Stück­werk finanzieren

Oft wer­den Neben­ar­bei­ten wie neue Elek­trik, Beleuch­tung oder Maler­ar­bei­ten unter­schätzt. Sven Albert rät daher zu einer Gesamt­pro­jekt-Betrach­tung:

  • Rea­lis­ti­sche Kal­ku­la­ti­on inklu­si­ve Puf­fer für Unvorhergesehenes.

  • Effi­zi­enz durch Bün­de­lung: Meh­re­re Gewer­ke in einer Bau­pha­se finanzieren.

  • Bes­se­re Kon­di­tio­nen und schnel­le­rer Abschluss der Arbeiten.


Ihr Part­ner in Leer: Sven Albert

Struk­tu­riert, plan­bar und trans­pa­rent – brin­gen Sie Hand­werk und Finan­zie­rung zusam­men. Gestal­ten Sie Ihre Zukunft jetzt.

Wer­te sichern. Ener­gie­kos­ten sen­ken. Vorsorgen.

Kon­takt zu Sven Albert — bit­te HIER klicken!

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Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...

Veranstaltung

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Ost­fries­lands Sound fei­ert Jubiläum

15 Jah­re LAKESIDE PARK – Jubi­lä­ums­kon­zert bei frei­em Eintritt Seit 15 Jah­ren steht LAKESIDE PARK für hand­ge­mach­te Live­mu­sik mit Cha­rak­ter....

Veranstaltung

101 Jah­re Lebens­weg: Ein Abend für Albrecht Weinberg

Ein Jahr­hun­dert Zeit­ge­schich­te: Film­vor­füh­rung zum 101. Geburts­tag von Albrecht Weinberg Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Albrecht Wein­berg, der...

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

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Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...