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Ent­de­cken Sie die 54 km lan­ge Kir­chen­rou­te im Land­kreis Leer mit dem Fahrrad

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Erkun­den Sie die 54 km lan­ge Kir­chen­rou­te im Land­kreis Leer mit dem Fahrrad

Esklu­mer Kir­che: Geschich­te und Architektur

Geschich­te der Esklu­mer Kir­che ( Beitragsbild ) 

Die Esklu­mer Kir­che hat eine lan­ge und beweg­te Geschich­te, die bis ins 10. Jahr­hun­dert zurück­reicht. In den Urba­ren des Klos­ters Wer­den wird bereits der Ort Asca­la (Esklum) erwähnt, der güns­tig an der Ein­mün­dung der Leda in die Ems liegt. Ursprüng­lich stand hier eine Holz­kir­che, die um 1250 durch das heu­ti­ge Back­stein­ge­bäu­de ersetzt wur­de. Die Außen­mau­ern die­ser Kir­che hat Gott­fried Kiesow der Roma­nik zuge­rech­net, obwohl in Nord­deutsch­land Mit­te des 13. Jahr­hun­derts bereits goti­sche Bau­wer­ke wie die Ein­wöl­bung des Bre­mer Doms ent­stan­den. Eini­ge Fens­ter­öff­nun­gen der Kir­che wur­den spä­ter teil­wei­se umge­stal­tet. Spä­tes­tens im 14. Jahr­hun­dert wur­de die Kir­che ent­we­der erbaut oder im Stil der Gotik umgebaut.

Archi­tek­tur der Esklu­mer Kirche

Die Esklu­mer Kir­che ist eine recht­ecki­ge Saal­kir­che. An der Süd­sei­te befin­den sich zwei klei­ne seit­li­che Blend­fens­ter. Das west­li­che Fens­ter hat einen goti­schen Spitz­bo­gen, wäh­rend das öst­li­che, wahr­schein­lich nach­träg­lich zuge­mau­er­te Fens­ter vor­ne einen eher run­den Bogen und hin­ten einen Spitz­bo­gen auf­weist. Die drei grö­ße­ren Fens­ter in der Mit­te mit Spitz­bö­gen wur­den spä­ter ver­grö­ßert, und die Res­te der alten Rund­bo­gen­fens­ter sind teil­wei­se noch erkenn­bar, aber ver­mau­ert. An der Nord­sei­te deu­ten paar­wei­se ange­ord­ne­te Fens­ter Spitz­bö­gen an und könn­ten auf ein ehe­ma­li­ges Gewöl­be hinweisen.

Der Glo­cken­turm mit Sat­tel­dach wur­de im 15. Jahr­hun­dert als Wehr­turm ange­baut. Dar­auf wei­sen die Schieß­schar­ten im Ober­ge­schoss und ein Kamin hin, des­sen Schacht über dem Kir­chen­ein­gang her­aus­tritt. Im Jahr 1526 wech­sel­te die Gemein­de zum refor­mier­ten Bekennt­nis. Das Por­tal der Kir­che stammt aus dem Jahr 1711. Seit 1987 sind die refor­mier­ten Kir­chen­ge­mein­den Ihr­ho­ve, Esklum, Drie­ver und Gro­te­gas­te zusam­men­ge­fasst und tei­len sich zwei Pastoren.

Innen­ein­rich­tung der Esklu­mer Kirche

Der ältes­te Ein­rich­tungs­ge­gen­stand der Esklu­mer Kir­che ist der roma­ni­sche Tauf­stein aus Gra­nit, der aus dem 13. Jahr­hun­dert stammt und ursprüng­lich als Weih­was­ser­be­cken genutzt wur­de. Im Boden der Kir­che sind meh­re­re Grab­stei­ne aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert ein­ge­las­sen. Im Jahr 1771 wur­de der Innen­raum neu gestal­tet, ein höl­zer­nes Ton­nen­ge­wöl­be ein­ge­zo­gen und die Ostem­po­re gebaut. Die Kan­zel, ver­ziert mit Rocail­le­or­na­men­ten, soll der Über­lie­fe­rung nach aus der abge­bro­che­nen Gar­ni­sons­kir­che in Leer stam­men. Der Abend­mahls­tisch datiert von 1782.

Die Orgel der Esklu­mer Kirche

Die ers­te Orgel der Esklu­mer Kir­che wur­de 1855 von Gerd Sie­ben Jans­sen erbaut. Sie hat­te sie­ben Regis­ter auf einem Manu­al und ein ange­häng­tes Pedal. Im Jahr 1935 wur­de die Orgel von der Fir­ma Roh­lfing umge­baut, wobei das Pfei­fen­in­nen­werk ver­lo­ren ging. Nur der Pro­spekt mit 19 Ori­gi­nal­pfei­fen und die Wind­la­de blie­ben erhal­ten. 2008 rekon­stru­ier­te Orgel­bau­meis­ter Bartelt Immer die Orgel wie­der auf den ursprüng­li­chen Zustand. In einem zwei­ten Bau­ab­schnitt wur­de 2015/2016 die umfas­sen­de Restau­rie­rung der Orgel abgeschlossen. 

Ent­de­cken Sie die Schön­heit der Kir­chen­rou­te im Land­kreis Leer: Eine Rei­se zu den his­to­ri­schen Kir­chen­schät­zen der Region

Tau­chen Sie ein in die fas­zi­nie­ren­de Kir­chen­rou­te Wes­t­ov­er­le­din­gen, die Sie zu den kost­ba­ren Schät­zen zahl­rei­cher Kir­chen führt, wel­che die rei­che Geschich­te des reli­giö­sen Wir­kens in die­ser Regi­on wider­spie­geln. Vie­le die­ser ein­drucks­vol­len Bau­wer­ke und Innen­ein­rich­tun­gen haben über die Jahr­hun­der­te hin­weg über­dau­ert und erwar­ten nun Ihre Besich­ti­gung. Wäh­rend der Som­mer­mo­na­te haben eini­ge Got­tes­häu­ser tags­über ihre Türen für Besu­cher geöff­net. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie im Inter­net oder bei den ört­li­chen Pfarr­äm­tern. Nut­zen Sie außer­dem die Gele­gen­heit, die viel­fäl­ti­ge Land­schaft wäh­rend Ihrer Fahrt durch die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen zu genießen.


Erle­ben Sie die Kir­chen­rou­te: Ent­de­cken Sie Hin­weis­schil­der ent­lang des Weges
Das Foto zeigt die Hin­weis­schil­der der Kir­chen­rou­te. Ent­lang der Stre­cke war­ten zahl­rei­che Sehens­wür­dig­kei­ten auf Sie. Ein Tipp: Pla­nen Sie aus­rei­chend Zeit ein, etwa 5 bis 8 Stun­den je nach den Besich­ti­gun­gen und den Ein­kehr­mög­lich­kei­ten ent­lang der Route.

Start/Ziel: Rund­weg zur Ent­de­ckung der Kir­chen­rou­te – Ev.-ref. Kir­che in Ihr­ho­ve, Denkmalstraße

Tau­chen Sie ein in die Schön­heit der Kir­chen­rou­te durch Wes­t­ov­er­le­din­gen, begin­nend an der Ev.-ref. Kir­che in Ihr­ho­ve an der Denkmalstraße.

Die Weg­be­schrei­bung führt Sie ent­lang eines fas­zi­nie­ren­den Pfa­des, der die his­to­ri­schen Kir­chen­schät­ze die­ser Regi­on enthüllt:

Begin­nen Sie von der ref. Kir­che und über­que­ren Sie die Bahn­hofs­stra­ße, um in die „Ihre­ner Stra­ße“ ein­zu­bie­gen. Nach etwa 300 Metern errei­chen Sie rechts am „Brandts­weg“ die altref. Kirche.

Fol­gen Sie wei­ter­hin der „Ihre­ner Stra­ße“. Nach der Unter­füh­rung bie­gen Sie rechts in den „Brei­ter Weg“ ein und hal­ten sich links an der „An der Kapel­le“. Hier erwar­tet Sie das ev.-freikirchl. Gemeindezentrum.

Am Ende die­ser Stra­ße geht es rechts wei­ter auf der „Ihre­ner Stra­ße“. Im Ver­lauf ent­de­cken Sie an der rech­ten Sei­te die ev. ref. Kir­che Ihrenerfeld.

Bie­gen Sie nach kur­zer Fahrt­stre­cke rechts in die „Wall­stra­ße“ ab, dann am Ende links auf die Stra­ße „Hus­tede“. An der Ampel­kreu­zung fah­ren Sie rechts ab auf die „Grü­ne Straße“.

Nach rund einem Kilo­me­ter führt die Stra­ße rechts ab in die „Fried­hof­stra­ße“ (am Anfang nur ein befes­tig­ter Weg). Links ab errei­chen Sie die ev.-ref. Kir­che Großwolde.

Schräg gegen­über der Kir­che führt links die „Müh­len­stra­ße“. Nach kur­zer Stre­cke bie­gen Sie rechts in „Feld­kam­pen“, dann links (kurz vor­der B70) in „Süd­ende“. Am Ende befin­det sich die ev.-luth. Kir­che Steenfelde.

Wei­ter geht es links in den „Krumm­spät“. Fol­gen Sie die­ser Stra­ße bis zum Ende, bie­gen dann rechts ab in die „Papen­bur­ger Stra­ße“, und an der nächs­ten Kreu­zung links in „Am Denk­mal“. Dort fin­den Sie die ev.-luth. Kir­che Flachsmeer.

Zwi­schen Kir­che und Kin­der­gar­ten führt rechts ab die Stra­ße „Mit­tel­weg“ bis „Hohe Hei­de“, dann rechts wei­ter auf „Papen­bur­ger Stra­ße“. Nach 100 Metern sehen Sie rechts die röm.-kath. Kir­che Flachsmeer.

Fol­gen Sie der „Papen­bur­ger Stra­ße“ nach Völ­len­er­kö­nigs­fehn bis zur ev.-luth. Kir­che. Gegen­über der Kir­che führt die „Eich­horn­stra­ße“ ein. An der ers­ten Kreu­zung rechts befin­det sich der „Dachs­weg“, dann rechts ab in die „Mar­der­stra­ße“.

Fast am Ende der Mar­der­stra­ße fin­den Sie links die röm.-kath. Kapel­le. Über­que­ren Sie die „Papen­bur­ger Stra­ße“ und fol­gen der „Süd­er­stra­ße“. Auf hal­ber Stre­cke macht die­se Stra­ße einen Schlen­ker – kurz links (Dwars­weg) und gleich wie­der rechts. Dann bie­gen Sie rechts in die „Haupt­stra­ße“.

Nach kur­zer Weg­stre­cke errei­chen Sie rechts das ev.-luth. Mar­tin-Luther-Haus (mit Fried­hof) in Völ­len­er­fehn. Fol­gen Sie der „Haupt­stra­ße“ bis zum „Fur­ke­weg“, dann links ab und hin­ter der Unter­füh­rung links in „Am Pad“.

Bie­gen Sie rechts ab in den „Im Kamp“ und über­que­ren die Bahn­glei­se. Nach einem kur­zen Schlen­ker rechts über „Gro­te Gatt“ geht es links in den „Völ­le­ner Kark­pad“, am Ende links errei­chen Sie die ev.-luth. Kir­che Völlen.

Wei­ter geht es auf der „Völ­le­ner Dorf­stra­ße“. Nach rund einem Kilo­me­ter bie­gen Sie links in „Lat­ter“ ab, fol­gen dem Ver­lauf bis zum Ende und dann links in „Mit­lin­ger Heu­weg“. Über­que­ren Sie die K22 und fah­ren wei­ter auf den „Milin­ger Kirchweg“.

Fol­gen Sie dem „Mit­lin­ger Kirch­weg“, dann links auf die „Mar­ker Stra­ße“. Wenn Sie die Müh­le sehen, bie­gen Sie links auf den „Mar­ker Müh­len­weg“ bis zum Deich. Dort rechts am Deich entlang.

Nach der Unter­füh­rung der Bahn bie­gen Sie in etwa 500 Metern rechts ab in „Zum Schöpf­werk“, dann links nach „Col­de­münt­je“ (K22). Wei­ter geht es rechts in die „Gro­te­gas­ter Stra­ße“, wo Sie am Ende die ev.-ref. Kir­che erreichen.

Kom­post­toi­let­te am Deich­weg in Driever

Keh­ren Sie zurück zur K22 und fol­gen die­ser rechts. Nach kur­zer Fahr­stre­cke gelan­gen Sie links ab wie­der an den Deich, wo es rechts wei­ter­geht. Bie­gen Sie rechts in „Drie­ver Deich­weg“ und dann noch mal rechts in „Lüt­je Weg“. Die­ser Weg mün­det auf der K22 („Klos­ter­stra­ße“). Links ab errei­chen Sie die ev.-ref. Kir­che von Driever.

Wei­ter geht es über die „Esklu­mer Stra­ße“, in deren Ver­lauf Sie die ev.-ref. Kir­che Esklum fin­den. Fol­gen Sie dem Ver­lauf der Stra­ße bis zur B70. Bie­gen Sie rechts ab.

An der Ampel über­que­ren Sie die B70 und fol­gen der „Brei­ner­moorer Stra­ße“. In Brei­ner­moor bie­gen Sie rechts in die „Ide­hör­ner Stra­ße“ und fin­den links die ev.-luth. Kirche.

Fah­ren Sie auf der „Ide­hör­ner Stra­ße“ wei­ter bis zur „Her­zog­stra­ße“. Bie­gen Sie rechts ab und dann links in die „Hütt­je­rei“, dann rechts in den „Oster­en­der Weg“ bis zur Ampelkreuzung.

Über­que­ren Sie die B70 und fah­ren wei­ter auf dem „Loog­weg“. Dann rechts in „Zu den Höfen l“. Am „Lüde­weg“ links ab. Dann rechts in die „Brahms­stra­ße“ und am Ende links in die „Denk­mal­stra­ße“.

An der lin­ken Sei­te fin­den Sie die röm.-kath. Kapel­le. Fol­gen Sie der „Denk­mal­stra­ße“. Sie errei­chen den Aus­gangs­punkt Ihrer inspi­rie­ren­den Rei­se ent­lang der Kirchenroute.

Refor­mier­te Kir­che in Ihr­ho­ve: Ein­bli­cke in eine rei­che Geschich­te mit mit­tel­al­ter­li­chem Glockenturm

Die Refor­mier­te Kir­che in Ihr­ho­ve ist nicht nur ein archi­tek­to­ni­sches Meis­ter­werk, son­dern auch ein leben­di­ges Zeug­nis ver­gan­ge­ner Epo­chen und spi­ri­tu­el­ler Traditionen.

Archäo­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen las­sen ver­mu­ten, dass die Grün­dung der Sied­lung mit der Refor­mier­ten Kir­che in der Mit­te des 13. Jahr­hun­derts geplant wur­de. Obwohl kei­ne direk­ten Bewei­se für eine frü­he­re Holz­kir­che gefun­den wur­den, wur­de die heu­ti­ge Kir­che um 1250 als recht­ecki­ger Saal­bau mit Ost­ap­sis errich­tet und trägt noch immer die archi­tek­to­ni­schen Merk­ma­le die­ser Zeit.

Vor der Refor­ma­ti­on war die Kir­che Teil der Props­tei Leer im Bis­tum Müns­ter und schloss sich um 1530 dem refor­mier­ten Bekennt­nis an. Eine bedeu­ten­de Reno­vie­rung fand 1572 statt, um den Anfor­de­run­gen des refor­mier­ten Got­tes­diens­tes gerecht zu wer­den, wie ein Stein in der Ost­mau­er bezeugt.

Im Jahr 1789 wur­den die Mau­ern erhöht, um ein fla­ches höl­zer­nes Ton­nen­ge­wöl­be ein­zu­füh­ren, wäh­rend grö­ße­re rund­bo­gi­ge Fens­ter durch­bro­chen wur­den. Eine ers­te Orgel wur­de 1790 instal­liert, und 1907 wur­de ein klei­ner Vor­bau im Wes­ten als Wind­fang für den Ein­gang hinzugefügt.

Der frei­ste­hen­de Glo­cken­turm stammt aus dem 14. Jahr­hun­dert, ver­mut­lich um 1300. Obwohl die Jah­res­zahl “1482” über dem Ein­gang zu fin­den ist, weist sie nicht auf das Bau­jahr hin, son­dern auf Reno­vie­rungs­ar­bei­ten im Jahr 1842. Im Durch­gang des Turms sind noch Spu­ren des ursprüng­li­chen Kreuz­rip­pen­ge­wöl­bes erkennbar.

Die Refor­mier­te Kir­che von Ihr­ho­ve ist nicht nur ein his­to­ri­sches Bau­werk, son­dern auch ein bedeu­ten­des kul­tu­rel­les und spi­ri­tu­el­les Zen­trum für die Gemein­de, das ihre rei­che Geschich­te und ihre tief ver­wur­zel­ten Tra­di­tio­nen widerspiegelt.

Bild und Ton­auf­nah­men: Ingo Ton­sor @LeserECHO


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Ent­de­cken Sie die Kir­chen­rou­te mit Zwei­rad­fach­ge­schäft Hajo Otten aus Leer

Tau­chen Sie ein in die rei­che Geschich­te der Regi­on und erkun­den Sie die fas­zi­nie­ren­de Kir­chen­rou­te mit Zwei­rad­fach­ge­schäft Hajo Otten aus Leer an Ihrer Sei­te. Mit einer brei­ten Aus­wahl an hoch­wer­ti­gen Fahr­rä­dern und kom­pe­ten­tem Ser­vice unter­stüt­zen wir Sie dabei, die Sehens­wür­dig­kei­ten ent­lang der Stre­cke in Ihrem eige­nen Tem­po zu erkunden.

Von der Refor­mier­ten Kir­che in Ihr­ho­ve bis zur Ev.-ref. Kir­che in Drie­ver — jede Sta­ti­on ent­lang der Rou­te birgt ihre eige­nen fas­zi­nie­ren­den Geschich­ten und archi­tek­to­ni­schen Schät­ze. Genie­ßen Sie die male­ri­sche Land­schaft und las­sen Sie sich von der his­to­ri­schen Atmo­sphä­re der Kir­chen verzaubern.

Mit Zwei­rad­fach­ge­schäft Hajo Otten sind Sie bes­tens aus­ge­rüs­tet für eine ent­spann­te und unver­gess­li­che Fahrt auf der Kir­chen­rou­te durch Wes­t­ov­er­le­din­gen. Wir wün­schen Ihnen eine gute Fahrt und unver­gess­li­che Erleb­nis­se auf Ihrem Weg zu den his­to­ri­schen Kir­chen der Region!

Zwei­rad­fach­ge­schäft Hajo Otten — Ihr Part­ner für unver­gess­li­che Aus­flü­ge auf zwei Rädern.

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Fach­kräf­te und Inklu­si­on im Fokus in Uple­n­gen Kita

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Bild­un­ter­schrift: Der Fach­kräf­te­man­gel, die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der Inklu­si­on und die Stär­kung der Sprach­för­de­rung stan­den im Mit­tel­punkt eines Gesprä­ches des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le mit Mei­ke Sal­ge, Lei­te­rin der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Mar­tin in Uple­n­gen. (Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele)

CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le zu Besuch in der Kita St. Mar­tin: Fach­kräf­te im Fokus

Uple­n­gen. Der Fach­kräf­te­man­gel, die Chan­cen der Inklu­si­on und die Bedeu­tung der Sprach­för­de­rung waren die zen­tra­len The­men eines Besuchs des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le in der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Mar­tin in Remels. Für Thie­le war es eine Rück­kehr an bekann­te Wir­kungs­stät­ten: Er selbst besuch­te den dama­li­gen Kin­der­gar­ten St. Mar­tin bereits im Jahr 1976.

Seit der Eröff­nung 1975 hat sich viel getan. Heu­te betreut ein Team aus 23 päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten und sie­ben haus­wirt­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern Kin­der in zwei Regel­grup­pen, zwei Inte­gra­ti­ons­grup­pen, einer Ganz­tags- sowie einer Krippengruppe.

Päd­ago­gik durch eige­nes Tun

Kita-Lei­te­rin Mei­ke Sal­ge erläu­ter­te dem Abge­ord­ne­ten das moder­ne Kon­zept der Ein­rich­tung. Im Zen­trum ste­hen soge­nann­te Lern­werk­stät­ten, die auf selbst­be­stimm­tes Ler­nen und das Prin­zip „Ler­nen durch eige­nes Tun“ setzen.

  • For­scher­geist: Als zer­ti­fi­zier­tes „Haus der klei­nen For­scher“ för­dert die Kita gezielt natur­wis­sen­schaft­li­ches Entdecken.

  • Inklu­si­on & Teil­ha­be: Inklu­si­on ist fest im All­tag ver­an­kert. Für Kin­der der Inte­gra­ti­ons­grup­pen gehö­ren sogar Akti­vi­tä­ten wie Schwim­men und Rei­ten zum Angebot.

  • Spra­che als Basis: „Ins­be­son­de­re die Spra­che ist eine wich­ti­ge Basis für die schu­li­sche, beruf­li­che und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be“, beton­te Thie­le mit Blick auf die früh­kind­li­che Bildung.

For­de­rung nach dua­ler Aus­bil­dung gegen Fachkräftemangel

Ein kri­ti­sches The­ma des Aus­tauschs war der spür­ba­re Fach­kräf­te­man­gel in Kin­der­ta­ges­stät­ten. Ulf Thie­le nutz­te den Besuch, um eine Kern­for­de­rung der CDU-Land­tags­frak­ti­on zu unter­strei­chen: die Ein­füh­rung einer dua­li­sier­ten Erzie­her­aus­bil­dung für alle Aus­zu­bil­den­den, nicht nur in Teilzeitmodellen.

„Damit wür­de einer­seits mehr Pra­xis sicher­ge­stellt, ande­rer­seits die Aus­bil­dung durch eine Bezah­lung attrak­ti­ver wer­den“, so Thie­le. Ein wei­te­rer Vor­teil: Die Aus­zu­bil­den­den stün­den den Kitas früh­zei­tig als drin­gend benö­tig­te drit­te Kraft in den Grup­pen zur Ver­fü­gung. Dies sei der rich­ti­ge Weg, um die Qua­li­tät der früh­kind­li­chen Bil­dung lang­fris­tig zu sichern und die Teams vor Ort zu entlasten.


 

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Finanz­not in Kom­mu­nen: Land­kreis Leer schlägt Alarm

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Die Kom­mu­nen im Land­kreis Leer schau­en mit gro­ßem Ernst und gro­ßer Sor­ge auf die nega­ti­ve Ent­wick­lung ihrer Haus­hal­te. Bei einem Ter­min in Leer unter­zeich­ne­ten Bür­ger­meis­ter bzw. deren all­ge­mei­ne Ver­tre­ter sowie der Land­rat einen gemein­sa­men Hil­fe­ruf an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies.

Kom­mu­nen in Not: Dra­ma­ti­scher Hil­fe­ruf aus dem Land­kreis Leer an die Landesregierung

Leer – Die finan­zi­el­le Lage im Land­kreis Leer ist so ernst wie nie zuvor. In einem gemein­sa­men Kraft­akt haben der Land­kreis und sei­ne zwölf kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen einen drin­gen­den Hil­fe­ruf – einen „SOS-Funk­spruch“ – an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies gerich­tet. Am Frei­tag, den 24. April, unter­zeich­ne­ten die Bür­ger­meis­ter und der Land­rat im Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trum in Leer ein ent­spre­chen­des Schrei­ben, das eine deut­li­che Auf­sto­ckung der Lan­des­un­ter­stüt­zung fordert.

„Auf Pump“: Das Tages­ge­schäft ist gefährdet

Die Ver­tre­ter der Arbeits­ge­mein­schaft (AG) fin­den kla­re Wor­te für die pre­kä­re Situa­ti­on: Man wer­de von Schul­den erdrückt, wäh­rend immer mehr Mit­tel für Zins und Til­gung ver­lo­ren gin­gen. Selbst der lau­fen­de Betrieb in den Rat­häu­sern und im Kreis­haus kön­ne oft nur noch über Kre­di­te finan­ziert wer­den. Drin­gend not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen sei­en kaum noch realisierbar.

Die dra­ma­ti­schen Zah­len im Überblick

Daten aus den öffent­li­chen Haus­hal­ten bele­gen den dro­hen­den finan­zi­el­len Kollaps:

  • Mas­si­ver Schul­den­berg: Die Inves­ti­ti­ons­schul­den stie­gen inner­halb von vier Jah­ren um 38 % auf fast 268 Mil­lio­nen Euro (Stand Ende 2025). Bis 2029 wird mit einer Ver­dop­pe­lung auf über 540 Mil­lio­nen Euro gerechnet.

  • Absturz in die Defi­zit­zo­ne: Nach Jah­ren mit Über­schüs­sen pro­gnos­ti­zie­ren die Kom­mu­nen für 2026 ein Gesamt­de­fi­zit von über 90 Mil­lio­nen Euro. Bis 2029 könn­te die­ses auf über 260 Mil­lio­nen Euro anwachsen.

  • Liqui­di­täts­kre­di­te: Um die Zah­lungs­fä­hig­keit zu sichern, wer­den bereits jetzt kreis­weit 17,4 Mil­lio­nen Euro an Über­zie­hungs­kre­di­ten genutzt – eine gefähr­li­che Abwärtsspirale.

Kri­tik an Bund und Land: „Kon­ne­xi­täts­prin­zip“ gefordert

Die Kom­mu­nen sehen die Haupt­ur­sa­che in der Gesetz­ge­bung von Bund und Land. Immer neue Auf­ga­ben und Stan­dards – etwa bei der Ganz­tags­be­treu­ung in Grund­schu­len oder der Kita-Finan­zie­rung – wer­den den Kom­mu­nen auf­er­legt, ohne dass eine aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Aus­stat­tung folgt. Allein im Bereich der Kitas ver­bleibt im Land­kreis Leer trotz Lan­des­zu­schüs­sen ein Defi­zit von rund 56 Mil­lio­nen Euro.

„Der Auf­ga­be muss das Geld fol­gen“, so die zen­tra­le For­de­rung der Kommunen.

Ende des „Stell­ver­tre­ter­streits“

Die pre­kä­re Lage führ­te in der Ver­gan­gen­heit auch zu juris­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen dem Land­kreis und den Kom­mu­nen über die Kreis­um­la­ge. Im Schrei­ben an den Minis­ter­prä­si­den­ten wird deut­lich gemacht, dass dies ledig­lich ein Stell­ver­tre­ter­streit sei. Um die­sen nach­hal­tig zu lösen, müs­se das Land Nie­der­sach­sen als wesent­li­cher Kos­ten­ver­ur­sa­cher end­lich sei­ner Ver­ant­wor­tung nachkommen.


Hin­ter­grund: Die Arbeits­ge­mein­schaft (AG) Die 2024 gegrün­de­te AG besteht aus drei Ver­tre­tern der Kreis­ver­wal­tung sowie sie­ben Ver­tre­tern der Städ­te und Gemein­den. Ziel ist neben der Klä­rung von Finanz­be­zie­hun­gen eine enge­re Zusam­men­ar­beit und die Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten, um den dras­ti­schen Spar­zwän­gen entgegenzuwirken.

 

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Stadt­ra­deln star­tet in Leer: Jubi­lä­um und Schulwettbewerb

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Das offi­zi­el­le Pres­se­fo­to zeigt (v.l.): Chris­ti­an Klap­p­roth (Ost­frie­si­sche Volks­bank), Stadt­ra­deln-Star Jens Kru­se, Andre­as Mein­ders (Fort­er­ro), Stadt­bau­rat Jens Lüning, Ange­li­na Hoven­ga (Mul­ti), Stef­fi Sie­mann (AS Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft), Joost Gedenk (Mobi­li­tät und Ver­kehr), Jes­si­ca Zim­mer­mann (Spar­kas­se Leer­Witt­mund), Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz sowie Moritz Dirks und Edzard Wirt­jes (vor­ne; bei­de Spaß mit Sport).

Stadt­ra­deln in Leer: Start­schuss für die zehn­te Run­de und Prei­se für den Nachwuchs

Leer – Auf die Plät­ze, fer­tig, los! Am Sonn­tag, den 3. Mai, fällt in der Stadt Leer der Start­schuss für eine beson­de­re Jubi­lä­ums­aus­ga­be: Zum zehn­ten Mal nimmt die Stadt am bun­des­wei­ten Kli­ma­schutz­wett­be­werb Stadt­ra­deln teil.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, zum Auf­takt in die Kon­rad-Ade­nau­er-Pas­sa­ge (zwi­schen Denk­mals­platz und Spar­kas­sen-Park­platz) zu kom­men. Dort wird Stadt­bau­rat Jens Lüning um 11 Uhr den offi­zi­el­len Start­schuss geben.

Fokus auf Kitas und Grundschulen

Eine tra­gen­de Säu­le des Wett­be­werbs sind seit Jah­ren die Jüngs­ten. Um die Mäd­chen und Jun­gen in den Kitas und Grund­schu­len der Stadt zu moti­vie­ren, beson­ders flei­ßig in die Peda­le zu tre­ten, gibt es auch in die­sem Jahr wie­der einen attrak­ti­ven Schul­cup.

 

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Dank der Unter­stüt­zung von sechs loka­len Spon­so­ren konn­ten hoch­wer­ti­ge Extra-Prei­se aus­ge­lobt wer­den. Die Stadt­ver­wal­tung begrüß­te hier­für kürz­lich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Part­ner im Rathaus:

  • Ost­frie­si­sche Volksbank

  • Fort­er­ro

  • Mul­ti

  • AS Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

  • Spar­kas­se LeerWittmund

  • Spaß mit Sport

Ein „Star“ für das Siegertreppchen

Mit dabei ist in die­sem Jahr auch der neue Stadt­ra­deln-Star Jens Kru­se. Als lei­den­schaft­li­cher Rad­fah­rer legt er jähr­lich mehr als 20.000 Kilo­me­ter zurück. Sein Ziel ist klar: Er möch­te einen maß­geb­li­chen Bei­trag dazu leis­ten, dass Leer in der Kate­go­rie der Städ­te bis 50.000 Ein­woh­ner wie­der ganz vor­ne landet.

Der Erfolg des Vor­jah­res setzt die Mess­lat­te hoch: 2025 leg­ten 2.661 akti­ve Radeln­de in 112 Teams ins­ge­samt 519.380 Kilo­me­ter zurück. Damit sicher­te sich Leer bun­des­weit den her­vor­ra­gen­den drit­ten Platz.

Jetzt noch anmelden!

Wer noch nicht regis­triert ist, kann sich schnell und unkom­pli­ziert unter www.stadtradeln.de/leer anmel­den. Aktu­ell gibt es bereits über 130 Teams, denen man sich anschlie­ßen kann – alter­na­tiv kann auch ein eige­nes Team gegrün­det werden.

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