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2022: Fin­de dei­ne Geschäfts­idee! Tipps für dein Business.

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Inhalts­ver­zeich­nis — Gründerlexikon

  • Wel­che Geschäfts­idee passt zu mir?
  • Wel­che Grund­la­gen und Vor­aus­set­zun­gen müs­sen mit­ge­bracht werden?
  • 1: Freun­de und Bekann­te fra­gen — Brainstorming
  • 2: To-Do Lis­te erstel­len — Zeit­plan festlegen
  • 3: Kos­ten ermit­teln — Inves­ti­tio­nen und lau­fen­de Kosten
  • 4: Busi­ness­plan erstellen 
  • 5: Mar­ke­ting pla­nen und umsetzen.
  • 6: Fach­be­ra­ter hin­zu­zie­hen — Bank­ter­min &  IHK  / Hand­werks­kam­mer und Co.

Wel­che Geschäfts­idee passt zu mir?

Am Anfang steht die Geschäfts­idee oder das Ver­lan­gen sich selbst­stän­dig zu machen. Für die­se Pha­se soll­te sich jeder Grün­der aus­rei­chend Zeit neh­men. Ver­glei­chen Sie meh­re­re  Geschäfts­ideen, beschäf­ti­gen Sie sich mit den ent­spre­chen­den Mit­be­wer­bern auf dem Markt. Sie haben eine Idee, die es in die­ser Form noch nicht gibt? Dann soll­ten Sie tes­ten, ob die­ser Geschäfts­idee über­haupt eine Nach­fra­ge gegen­über steht, wel­che es erlaubt, von die­sem Busi­ness leben zu können.

Inves­tie­ren Sie vor Ihrer Grün­dung jede freie Minu­te in den Busi­ness­plan, die­se Vor­ge­hens­wei­se zahlt sich spä­ter um ein Viel­fa­ches aus.


Wel­che Grund­la­gen und Vor­aus­set­zun­gen müs­sen mit­ge­bracht werden?

Wie hoch ist der erfor­der­li­che Kapi­tal­ein­satz? Sind bestimm­te Kennt­nis­se erfor­der­lich — ein Meis­ter­ti­tel oder ein IHK-Nach­weis? Wird Fach­per­so­nal benö­tigt, wel­ches vor Ort rekru­tiert  wer­den kann? Sind Bau­ge­neh­mi­gun­gen ein­zu­ho­len? Wie lan­ge reicht das Startkapital? 

Über­schät­zen Sie sich nicht! Oft wird es teu­rer als man denkt,  oder der ange­streb­te Zeit­plan kann nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Kann die Geschäfts­idee zu Beginn als Neben­tä­tig­keit aus­ge­übt wer­den?  Erkun­di­gun­gen bei der zustän­di­gen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer ( IHK ) oder Hand­werks­kam­mer soll­ten ein­ge­holt werden. 


Step 1: Freun­de und Bekann­te fra­gen — Brain­stor­ming

Nun haben Sie Ihre Geschäfts­idee gefun­den, vol­ler Eupho­rie wol­len Sie nun end­lich los­le­gen. Jetzt ist der Zeit­punkt gekom­men, einen soge­nann­ten theo­re­ti­schen Pro­be­lauf zu star­ten. Laden Sie Freun­de und Bekann­te sowie Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge ein, um zu erle­ben, wie die Geschäfts­idee bei denen ankommt, die den Grün­der ( also SIE ) genau ken­nen. Die­ses Umfeld ist wich­tig, damit die rosa-rote Bril­le auch mal bei­sei­te­ge­legt wird. Mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit wer­den Sie auch inter­es­san­te Tipps und wei­te­re Ideen als kon­struk­ti­ves Feed­back erhal­ten. Im bes­ten Fall sogar tat­kräf­ti­ge Unterstützung.


Step 2: To-Do Lis­te erstel­len — Zeit­plan festlegen

Zeit ist Geld — denn jeder Tag ver­ur­sacht Kos­ten.  Auf­wen­dun­gen wie Bei­trä­ge zur Kran­ken­ver­si­che­rung, Steu­er­be­ra­tung, Mie­ten und Pach­ten, Ver­si­che­run­gen,  Abo-Gebüh­ren,  Kos­ten für Inter­net und Kom­mu­ni­ka­ti­on, und natür­lich die Gehäl­ter — auch das eige­ne Gehalt müs­sen ein­kal­ku­liert wer­den! Eben­so soll­ten die Kos­ten für das Mar­ke­ting ent­spre­chend ein­kal­ku­liert wer­den. Über das Mar­ke­ting kauft ein Unter­neh­mer Kun­den sprich Umsatz ein. 

Ab wel­chen Tag möch­ten Sie star­ten, ab wann sind alle Vor­aus­set­zun­gen erfüllt? Kön­nen Sie in der ers­ten Mona­ten schon von Ihren Ein­nah­men leben? Wie ist das Ver­hält­nis zu den geschätz­ten Ein­nah­men und Ausgaben? 

Fol­gen­de Punk­te sol­len auf kei­ner Lis­te feh­len. Die Rei­hen­fol­gen ist indi­vi­du­ell zu setzen:

  • Busi­ness­plan erstellen
  • Logo / Fir­men­na­men entwickeln 
  • Büro­räu­me / Laden­lo­kal besich­ti­gen / Miet­ver­trä­ge unterschreiben
  • Kapi­tal­be­darf ermitteln
  • Ver­si­che­rungs­fach­mann aufsuchen 
  • Mar­ke­ting­stra­te­gien pla­nen und anwenden
  • Zie­le definieren
  • Exper­ten auf­su­chen IHK, Hand­werks­kam­mer, Steu­er­be­ra­ter, Bankberater …

Step 3: Kos­ten ermit­teln — Inves­ti­tio­nen und lau­fen­de Kosten 

Zum einen ist es wich­tig, die genau­en Kos­ten zu ken­nen, wel­che für die Start­pha­se benö­tigt wer­den. Dies kön­nen Kos­ten für Maschi­nen, Laden­ein­rich­tung, Han­dels­wa­re, Fir­men­wa­gen usw. sein. Zu den lau­fen­den Kos­ten gehö­ren Gehäl­ter, Mie­ten und Pach­ten, Ver­si­che­run­gen, Steu­er­be­ra­tung, Mar­ke­ting­kos­ten, Rück­stel­lun­gen etc.  Die­se Kos­ten soll­ten ent­spre­chend mit dem Steu­er­be­ra­ter hin­sicht­lich de Abschrei­bun­gen bespro­chen werden. 


Step 4: Busi­ness­plan erstellen 

Der Busi­ness­plan ist gera­de für die Unter­neh­mer wich­tig, die Kre­di­te abru­fen müs­sen. Ban­ken benö­ti­gen die­se Unter­la­gen auf jeden Fall.  Beschrei­ben Sie detail­liert das Grün­dungs­kon­zept.  Wo liegt der Kun­den­nut­zen und wie ist die der­zei­ti­ge Markt­si­tua­ti­on. Über­prü­fung der eige­nen Kenn­zah­len? Mit­be­wer­ber, poten­zi­el­le Kun­den, Geschäfts­ge­biet, ist die Geschäfts­idee über das gan­ze Jahr trag­bar oder sind sai­so­na­le Fak­to­ren aus­schlag­ge­bend? Den­ken Sie auch an Fra­gen hin­sicht­lich der Abhän­gig­kei­ten. Was ist, wenn das Per­so­nal krank wird, kann jede Posi­ti­on schnell ersetzt wer­den? Wie lan­ge geht der Pacht­ver­trag — was pas­siert, wenn die­ser vor­zei­tig vom Ver­päch­ter gekün­digt wird?  Erstel­len Sie eine Ren­ta­bi­li­täts­vor­schau. Nur wenn die­se posi­tiv ist, soll­te gegrün­det werden. 

 


Step 5: Mar­ke­ting pla­nen und umsetzen.

Bevor nur ein Euro in den Druck von Visi­ten­kar­ten, Brief­pa­pier oder für Beschrif­tun­gen von Fahr­zeu­gen und Laden­lo­ka­len inves­tiert wird, soll­te genau über­prüft wer­den, ob der gewähl­te Fir­men­na­men über­haupt ver­wen­det wer­den darf! Infor­mie­ren Sie sich über Wort- und Bild­mar­ken. Sei­en Sie vor­sich­tig mit über­eif­ri­gen Wer­be­aus­sa­gen. Jeder Unter­neh­mer soll­te sich mit dem Gesetz gegen den unlau­te­ren Wett­be­werb (UWG) aus­gie­big aus­ein­an­der­set­zen. Rechts­strei­tig­kei­ten sol­cher Art sind unnö­tig und kön­nen sehr teu­er wer­den. Der Gang bis zum OLG ( Ober­lan­des­ge­richt )  kann leicht 10.000 Euro und mehr kos­ten. Auf der ande­ren Sei­te soll­ten Sie Ihr Fir­men­lo­go ent­spre­chend schüt­zen lassen. 

 


Step 6: Fach­be­ra­ter hin­zu­zie­hen — Bank­ter­min &  IHK  / Hand­werks­kam­mer und Co.

Wenn die eige­ne Recher­che abge­schlos­sen ist und soweit alle Zah­len im Busi­ness­plan vor­han­den sind, soll­ten die­se mit einem Steu­er­be­ra­ter abge­gli­chen wer­den. Auch die IHK oder die Hand­werks­kam­mer soll­ten vor dem Bank­ter­min auf­ge­sucht wer­den. Eben­so ist es rat­sam, sich mit einem Ver­si­che­rungs­kauf­mann zu bera­ten. Wenn die Fir­men­grün­dung nicht als Neben­er­werb durch­ge­führt wer­den kann, muss genau über­prüft wer­den, wie der Grün­der hin­sicht­lich der Unfall‑, Kranken‑, Pfle­ge- und Ren­ten­ver­si­che­rung abge­si­chert ist.  Die Haft­pflicht­ver­si­che­rung sowie die Recht­schutz­ver­si­che­rung soll­ten eben­falls the­ma­ti­siert wer­den.  Wenn auch die­se Exper­ten zu Wort gekom­men sind, steht dem Bank­ter­min nichts mehr im Wege.


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PC von der Steu­er abset­zen 2026: So funk­tio­niert die Sofort­ab­schrei­bung für Hard­ware & Software

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Steu­er-Tur­bo für die Digi­ta­li­sie­rung: Die 12-Mona­te-Abschrei­bung für Computerhardware

In der moder­nen Arbeits­welt ver­al­tet IT-Hard­ware schnel­ler als fast jedes ande­re Wirt­schafts­gut. Um der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung Rech­nung zu tra­gen und Unter­neh­men steu­er­lich zu ent­las­ten, hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) die steu­er­li­chen Spiel­re­geln grund­le­gend ver­ein­facht. Was frü­her über drei Jah­re müh­sam abge­schrie­ben wer­den muss­te, kann heu­te bereits im Jahr der Anschaf­fung voll gewinn­min­dernd gel­tend gemacht werden.

Das Ende der Drei-Jahres-Frist

Bis zum Jahr 2021 galt für Com­pu­ter und Peri­phe­rie­ge­rä­te eine fes­te Abschrei­bungs­dau­er von drei Jah­ren. Für Unter­neh­men bedeu­te­te dies, dass die Kos­ten für teu­re Work­sta­tions oder Ser­ver über 36 Mona­te ver­teilt wer­den mussten.

Mit dem BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (und der ergän­zen­den Aktua­li­sie­rung vom 22. Febru­ar 2022) wur­de die­se Rege­lung revo­lu­tio­niert: Die betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dau­er für digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter wur­de auf ein Jahr herabgesetzt.

Was genau darf sofort abge­schrie­ben werden?

Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te an Hard­ware und Soft­ware, unab­hän­gig von deren Anschaffungspreis:

  • Com­pu­ter: Work­sta­tions, Lap­tops, Tablets und Server.

  • Peri­phe­rie: Moni­to­re, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, exter­ne Fest­plat­ten und Drucker.

  • Soft­ware: Betriebs­sys­te­me sowie Anwen­dungs­soft­ware (z. B. Gra­fik- oder Videobearbeitungsprogramme).

Abgren­zung zu Gering­wer­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern (GWG)

Häu­fig wird die­se Rege­lung mit der Sofort­ab­schrei­bung für Gering­wer­ti­ge Wirt­schafts­gü­ter (GWG) ver­wech­selt. Hier gibt es jedoch einen ent­schei­den­den Unterschied:

  1. GWG-Gren­ze (800 € Net­to): Gilt für all­ge­mei­ne Wirt­schafts­gü­ter (z. B. Büro­mö­bel). Alles bis 800 Euro net­to darf sofort abge­schrie­ben werden.

  2. Digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter: Hier spielt der Preis kei­ne Rol­le. Auch eine High-End-Work­sta­tion für 5.000 Euro kann durch die her­ab­ge­setz­te Nut­zungs­dau­er von einem Jahr fak­tisch im Anschaf­fungs­jahr voll abge­setzt werden.

Vor­tei­le für Unter­neh­men und Verlage

Gera­de für Bran­chen mit hohem IT-Bedarf, wie das Ver­lags­we­sen oder Krea­tiv­agen­tu­ren, bie­tet dies enor­me Liqui­di­täts­vor­tei­le. Die Inves­ti­ti­on in moder­ne Tech­nik senkt sofort die Steu­er­last des aktu­el­len Geschäfts­jah­res, anstatt über Jah­re hin­weg in klei­nen Beträ­gen den Gewinn zu mindern.

Wich­ti­ger Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung ist kei­ne Pflicht, son­dern ein Wahl­recht. Unter­neh­men kön­nen theo­re­tisch auch wei­ter­hin über län­ge­re Zeit­räu­me abschrei­ben, falls dies für die Bilanz­pla­nung sinn­vol­ler erscheint.


Quel­len und offi­zi­el­le Dokumente:

  • Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF): Schrei­ben vom 26.02.2021 (Az. IV C 3 — S 2190/21/10002 :013) zur „Nut­zungs­dau­er von Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung“.

  • BMF-Update vom 22.02.2022: Kon­kre­ti­sie­rung der Anwend­bar­keit und Bestä­ti­gung der ein­jäh­ri­gen Nut­zungs­dau­er als dau­er­haf­ter Standard.

  • Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG): Ergän­zen­de Rege­lun­gen in Ver­bin­dung mit § 7 Abs. 1 EStG zur Abset­zung für Abnut­zung (AfA).


Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und stellt kei­ne Steu­er­be­ra­tung dar. Für die indi­vi­du­el­le Anwen­dung auf Ihren Betrieb wird die Rück­spra­che mit einem Steu­er­be­ra­ter empfohlen.

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Sofort­ab­schrei­bung für IT: Ein Blick zurück auf die Neu­re­ge­lung von 2021 (Stand: 2026)

Seit ihrer Ein­füh­rung im Jahr 2021 ist die Sofort­ab­schrei­bung für Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung die gän­gi­ge Pra­xis in deut­schen Steu­er­erklä­run­gen. Ein Blick zurück auf das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (BStBl I S. 298) ver­deut­licht die Grund­la­gen die­ser Rege­lung, die auch heu­te, im Jahr 2026, noch Bestand hat.

Zusam­men­fas­sung der Rege­lung (Stand 2026):

Das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (IV C 3 – S 2190/21/10002 :013 – 2021/0231247) hat die steu­er­li­che Nut­zungs­dau­er für eine Viel­zahl von IT-Wirt­schafts­gü­tern auf ein Jahr fest­ge­setzt. Dies bedeu­tet, dass die Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für qua­li­fi­zier­te Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware im Jahr der Anschaf­fung in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben (oder Wer­bungs­kos­ten im Pri­vat­ver­mö­gen) abge­setzt wer­den kön­nen. Eine Ver­tei­lung der Kos­ten über meh­re­re Jah­re ent­fällt in der Regel.

Umfang der Begünstigung:

  • Com­pu­ter­hard­ware: Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te von Gerä­ten, dar­un­ter Desk­top-Com­pu­ter, Note­books, Tablets, Work­sta­tions (auch mobil), Small-Sca­le-Ser­ver, Docking­sta­ti­ons, exter­ne Netz­tei­le sowie Peri­phe­rie­ge­rä­te (z.B. Moni­to­re, Dru­cker, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, Scan­ner, exter­ne Festplatten).

  • Soft­ware: Erfasst wird Betriebs- und Anwen­der­soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung. Dazu zäh­len Stan­dard­an­wen­dun­gen (z.B. Office-Pake­te) eben­so wie indi­vi­du­el­le Bran­chen­lö­sun­gen (z.B. ERP-Sys­te­me, Warenwirtschaftssoftware).

Vor­aus­set­zun­gen für Hardware:

Die Hard­ware muss bestimm­ten Kenn­zeich­nungs­pflich­ten der EU-Ver­ord­nung Nr. 617/2013 unterliegen.

Bedeu­tung der Rege­lung im Jahr 2026:

Die im Jahr 2021 ein­ge­führ­te Rege­lung zur Sofort­ab­schrei­bung von IT-Inves­ti­tio­nen hat sich als wirk­sa­mes Instru­ment zur Ver­ein­fa­chung der steu­er­li­chen Gel­tend­ma­chung von IT-Kos­ten erwie­sen und trägt dem schnel­len tech­no­lo­gi­schen Wan­del Rech­nung. Auch im Jahr 2026 pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Steu­er­pflich­ti­ge von die­ser unkom­pli­zier­ten Mög­lich­keit, ihre IT-Aus­ga­ben steu­er­lich gel­tend zu machen.

Wich­ti­ger Hinweis:

Dies ist ein redak­tio­nel­ler Arti­kel, der sich auf das BMF-Schrei­ben bezieht und stellt kei­ne steu­er­li­che Bera­tung dar. Bit­te wen­den Sie sich an Ihren Steuerberater/Ihre Steu­er­be­ra­te­rin für eine indi­vi­du­el­le Bera­tung und Prü­fung Ihrer steu­er­li­chen Situation.

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Nie­der­sach­sen erleich­tert Grund­steu­er-Erlass in Här­te­fäl­len für Kommunen

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Ent­las­tung für Rest­hö­fe geplant: Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung möch­te Kom­mu­nen ermög­li­chen, die Grund­steu­er­be­las­tung bei gro­ßen, unge­nutz­ten Neben­ge­bäu­den (über 300 qm) in Här­te­fäl­len zu sen­ken. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de nun auf den Weg gebracht. Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Lan­des­re­gie­rung schafft neue Mög­lich­keit für kom­mu­na­le Ent­las­tun­gen bei unge­wöhn­lich hoher Grundsteuerbelastung

Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung will Kom­mu­nen künf­tig mehr Spiel­raum geben, um in beson­de­ren Ein­zel­fäl­len eine teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Ent­las­tung bei der Grund­steu­er zu ermög­li­chen. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de am Diens­tag auf den Weg in den Land­tag gebracht. Ziel ist es, stark belas­ten­de Aus­nah­me­kon­stel­la­tio­nen abzu­fe­dern, die im Zuge der Grund­steu­er­re­form sicht­bar gewor­den sind.

Kom­mu­nen erhal­ten Ent­schei­dungs­spiel­raum bei Härtefällen

Mit der geplan­ten Rege­lung sol­len Städ­te und Gemein­den in die Lage ver­setzt wer­den, auf Grund­la­ge der ört­li­chen Gege­ben­hei­ten über soge­nann­te Här­te­fäl­le zu ent­schei­den. Dabei geht es aus­drück­lich um Ein­zel­fäl­le mit unge­wöhn­lich hoher Belas­tungs­wir­kung. Die Lan­des­re­gie­rung betont, dass das grund­sätz­li­che Sys­tem der refor­mier­ten Grund­steu­er nicht ver­än­dert wer­den soll.

Nach Anga­ben der Lan­des­re­gie­rung wur­de der Ent­wurf zuvor mit den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den abge­stimmt. Gleich­zei­tig wur­de dar­auf geach­tet, den zusätz­li­chen Ver­wal­tungs­auf­wand für die Kom­mu­nen mög­lichst gering zu hal­ten und die Fall­grup­pen klar einzugrenzen.

Hin­ter­grund: Belas­tungs­ver­schie­bun­gen durch neue Berechnungsmodelle

Im Zuge der Grund­steu­er­re­form, die in Nie­der­sach­sen auf einem Flä­chen-Lage-Modell basiert, haben sich in ein­zel­nen Kon­stel­la­tio­nen uner­war­tet hohe Steu­er­be­las­tun­gen erge­ben. Die­se gel­ten nach Ein­schät­zung der Lan­des­re­gie­rung als nicht beab­sich­tigt und sol­len nun über ein kom­mu­na­les Erlass­in­stru­ment abge­fe­dert werden.

Die geplan­te Ände­rung sieht daher kein gene­rel­les Abwei­chen vom Sys­tem vor, son­dern eine geziel­te Kor­rek­tur­mög­lich­keit für beson­ders belas­ten­de Ausnahmen.

Rest­hö­fe als ers­te defi­nier­te Fallgruppe

Eine zen­tra­le Grup­pe betrifft soge­nann­te Rest­hö­fe. Gemeint sind ehe­ma­li­ge land­wirt­schaft­li­che Betrie­be, bei denen grö­ße­re Neben­ge­bäu­de dau­er­haft unge­nutzt sind. Vor­aus­set­zung ist, dass die unge­nutz­te Nutz­flä­che mehr als 300 Qua­drat­me­ter umfasst und kei­ne tat­säch­li­che Nut­zung mehr erfolgt.

Durch die­se Begren­zung sol­len ins­be­son­de­re Ein­zel­fäl­le mit erheb­li­cher wirt­schaft­li­cher Belas­tung erfasst wer­den, ohne eine Viel­zahl klei­ne­rer Fäl­le in das Ver­fah­ren einzubeziehen.

Unge­nutz­te gro­ße Grund­stü­cke im Fokus

Eine wei­te­re Fall­grup­pe betrifft unbe­bau­te Grund­stü­cke mit einer Flä­che von mehr als 3.000 Qua­drat­me­tern, die dau­er­haft nicht genutzt wer­den. Aus­ge­nom­men sind Flä­chen, die zu land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben gehö­ren und damit unter die Grund­steu­er A fallen.

Auch hier soll die Rege­lung nur in klar abge­grenz­ten Aus­nah­me­fäl­len grei­fen, in denen eine erheb­li­che Belas­tungs­wir­kung vorliegt.

Sport­flä­chen mit gemein­nüt­zi­ger Nutzung

Als drit­te Fall­grup­pe sind Grund­stü­cke vor­ge­se­hen, die für sport­li­che Zwe­cke an gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen ver­pach­tet wer­den. Kom­mu­nen kön­nen in die­sen Fäl­len einen voll­stän­di­gen oder teil­wei­sen Erlass der Grund­steu­er gewäh­ren, sofern dies der För­de­rung des Sports im Gemein­de­ge­biet dient.

Antrags­ver­fah­ren und Fris­ten geregelt

Ein Antrag auf Erlass muss bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res bei der zustän­di­gen Gemein­de gestellt wer­den. Für das Jahr 2025 gilt eine ver­län­ger­te Frist bis zum 31. Dezem­ber 2026. Blei­ben die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se unver­än­dert, ist kein erneu­ter Antrag erforderlich.

 

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Finanz­mi­nis­te­ri­um ver­weist auf geziel­te Entlastungswirkung

Finanz­mi­nis­ter Gerald Hee­re beton­te den Aus­gleich zwi­schen Ent­las­tung und Ver­wal­tungs­prak­ti­ka­bi­li­tät. „Wir schaf­fen mit der vor­ge­schla­ge­nen Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes die Vor­aus­set­zung für eine wirk­sa­me Ent­las­tung von Bür­ge­rin­nen, Bür­gern und Sport­ver­ei­nen in beson­de­ren Här­te­fäl­len. Zugleich haben wir sehr sorg­fäl­tig dar­auf geach­tet, die Fäl­le so kon­kret ein­zu­gren­zen, dass den Gemein­den kein zu hoher zusätz­li­cher Ver­wal­tungs­auf­wand ent­steht“, so Heere.

Ein­ord­nung und Aus­blick der Reform

Die umfas­sen­de Eva­lua­ti­on der nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­re­form ist für Ende 2027 vor­ge­se­hen. Erst dann sol­len sys­te­ma­ti­sche Aus­wer­tun­gen zu mög­li­chen Belas­tungs­ver­schie­bun­gen vor­lie­gen. Die nun vor­ge­se­he­ne Ände­rung greift jedoch bereits vor­ab in bekann­ten Pro­blem­kon­stel­la­tio­nen, um früh­zei­tig Abhil­fe zu schaffen.

„Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.“

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Jut­ta Moder­sitz­ki-Pas­to­or, Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en­recht, Notarin
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News

Nie­der­sach­sen star­tet neue Mel­de­stel­le gegen Que­er­feind­lich­keit in Hannover

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Kampf gegen Que­er­feind­lich­keit: Nie­der­sach­sen star­tet neue Meldestelle

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein für den Schutz geschlecht­li­cher und sexu­el­ler Viel­falt: Ab heu­te nimmt in Nie­der­sach­sen die ers­te zivil­ge­sell­schaft­li­che Mel­de- und Infor­ma­ti­ons­stel­le Que­er­feind­lich­keit (MIQ) offi­zi­ell ihren Betrieb auf. Betrie­ben vom Quee­ren Netz­werk Nie­der­sach­sen e.V. (QNN), macht das neue Online­por­tal dis­kri­mi­nie­ren­de Vor­fäl­le sicht­bar und erfasst die­se systematisch.

Bis­her blie­ben vie­le que­er­feind­li­che Hand­lun­gen unter dem Radar der Behör­den, da sie häu­fig nicht zur Anzei­ge gebracht wer­den. Die MIQ schließt die­se Lücke und doku­men­tiert anonym, wo und in wel­cher Form Men­schen auf­grund ihrer Iden­ti­tät oder Ori­en­tie­rung ange­fein­det werden.

Siche­rer Raum für Betrof­fe­ne: Anonym melden

Das Ange­bot rich­tet sich an Men­schen aus ganz Nie­der­sach­sen. Vor­fäl­le kön­nen nied­rig­schwel­lig gemel­det werden:

  • Online-For­mu­lar: Direkt über das Webportal.

  • Mel­de­han­dy: Für per­sön­li­che oder tele­fo­ni­sche Meldungen.

  • Brei­tes Spek­trum: Erfasst wer­den digi­ta­le Dis­kri­mi­nie­rung (Hate Speech) bis hin zu phy­si­scher Gewalt im öffent­li­chen Raum.

Dabei ste­hen Daten­schutz und Anony­mi­tät an ers­ter Stel­le, um die Hür­den für Betrof­fe­ne so gering wie mög­lich zu hal­ten. Ergän­zend zur Doku­men­ta­ti­on bie­tet die MIQ eine Ver­weis­be­ra­tung an, um Hil­fe­su­chen­de an spe­zia­li­sier­te Fach­stel­len weiterzuvermitteln.

Poli­ti­sches Signal für Demo­kra­tie und Werte

Geför­dert wird das Pro­jekt durch das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Gleich­stel­lung. Sozi­al­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi betont die Relevanz:

„Die stei­gen­de Zahl que­er­feind­li­cher Angrif­fe ist ein Alarm­zei­chen. Wenn Men­schen auf­grund ihrer Iden­ti­tät ange­grif­fen wer­den, betrifft das unser aller Wer­te­ver­ständ­nis. Die Arbeit der MIQ ist ent­schei­dend, um gezielt mit Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men reagie­ren zu können.“

Daten­la­ge als Basis für wirk­sa­me Prävention

Für Lisa Kühn, Vor­stän­din beim QNN, ist das geschaf­fe­ne Lage­bild die Vor­aus­set­zung für Ver­än­de­run­gen: „Nur mit vali­den Daten kön­nen wirk­sa­me Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men ent­wi­ckelt wer­den.“ Die Aus­wer­tung der Mel­dun­gen hilft dabei, Mus­ter und gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu erkennen.

Zusätz­lich ver­öf­fent­licht die MIQ eine anony­mi­sier­te Chro­nik. Die­se Ein­bli­cke sol­len die Viel­falt que­er­feind­li­cher Erfah­run­gen öffent­lich machen und das gesell­schaft­li­che Bewusst­sein schärfen.


Kon­takt und wei­te­re Informationen

Betrof­fe­ne und Zeu­gen kön­nen Vor­fäl­le ab sofort melden:

  • Por­tal: miq-nds.de

  • Trä­ger: Que­e­res Netz­werk Nie­der­sach­sen (QNN)

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