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Hor­nis­sen und Wes­pen sind fried­li­cher als all­ge­mein gedacht

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Foto: Hel­ge May

Kein Grund zur Panik

Hor­nis­sen und Wes­pen sind fried­li­cher als all­ge­mein gedacht

Ob der Som­mer früh oder spät in die Gän­ge kommt, auf eines ist Ver­lass: Zu Kuchen oder Eis im Frei­en gesel­len sich schnell unge­be­te­ne Gäs­te. Der NABU gibt Tipps für den rich­ti­gen Umgang mit Wes­pen, Hor­nis­sen und Co.

Wer drau­ßen Obst­ku­chen, Saft und Eis genießt, lockt mit den süßen Spei­sen unge­be­te­ne Gäs­te an — Wes­pen. Der Ärger ist vor­pro­gram­miert – eini­ge schla­gen nach den hung­ri­gen gelb-schwar­zen Flie­gern und erzäh­len Hor­ror­ge­schich­ten. Nach wie vor hal­ten vie­le Men­schen Wes­pen und Hor­nis­sen für gefähr­lich. Die Lis­te der Vor­ur­tei­le ist lang.

Auf­klä­rung ist auch heu­te noch drin­gend not­wen­dig, denn kaum eine Tier­grup­pe ruft so hef­ti­ge Reak­tio­nen her­vor wie die­se unter dem wis­sen­schaft­li­chen Begriff Haut­flüg­ler zusam­men­ge­fass­ten Insek­ten. „Die Tat­sa­che, dass nur weni­ge Men­schen mit der Lebens­wei­se von Wes­pen oder Hor­nis­sen ver­traut sind, hat zur Bil­dung von Mythen und Vor­ur­tei­len bei­getra­gen“, erklärt NABU-Exper­tin Mela­nie von Orlow.

Durch eine bes­se­re Ein­schät­zung zum Teil bekann­ter Situa­tio­nen kön­nen selbst Hor­nis­sen und Men­schen fried­li­che Nach­barn wer­den. So ist es im Som­mer rat­sam, süße Nah­rungs­mit­tel im Frei­en abzu­de­cken. Außer­dem ist es sinn­voll, nicht nach anflie­gen­den Tie­ren zu schlagen.

Angst­schweiß kann übri­gens Angrif­fe aus­lö­sen. Dabei flie­gen nur zwei der acht in Deutsch­land hei­mi­schen Wes­pen­ar­ten auf Cola, Steak und Kuchen. Die Gemei­ne Wes­pe und die Deut­sche Wes­pe haben den Wes­pen ins­ge­samt einen schlech­ten Ruf ein­ge­brockt. Die Leid­tra­gen­den sind die Hor­nis­sen und die im Frei­en, in Büschen oder unter Vor­dä­chern nis­ten­den Lang­kopf­wes­pen, deren Nes­ter oft „vor­sorg­lich“ aus­ge­räu­chert werden.

So gehen Sie mit Wes­pen rich­tig um

NABU-Tipps zum gedeih­li­chen Miteinander

  • Am Kaf­fee­tisch und beim Gril­len: Wes­pen ste­chen sobald sie sich bedroht füh­len. Ver­mei­den Sie des­halb hef­ti­ge Bewe­gun­gen.
  • Auch das Weg­pus­ten der Tie­re ist nicht rat­sam: Das im Atem ent­hal­te­ne Koh­len­di­oxid gilt im Wes­pen­nest als Alarmsignal.
  • Nur zwei der acht hei­mi­schen Wes­pen­ar­ten ste­hen auf Süß­spei­sen und Fleisch / Wurst, näm­lich Deut­sche Wes­pe und Gemei­ne Wes­pe. Es ist sinn­voll, Nah­rungs­mit­tel im Frei­en abzu­de­cken und Res­te weg­zu­räu­men. Nach dem Essen soll­te bei Kin­dern der Mund abge­wischt wer­den, um die Wes­pen nicht anzulocken.
  • Um von den unge­lieb­ten Tisch­gäs­ten gänz­lich in Ruhe gelas­sen zu wer­den, emp­fiehlt sich eine Ablenk­füt­te­rung. Die Schü­le­rin­nen Mai­ke Sie­ler und Hen­ri­ke Wei­de­mann fan­den bei einem Expe­ri­ment für „Jugend forscht“ her­aus, dass sich über­rei­fe Wein­trau­ben dazu am bes­ten eig­nen. Fünf bis zehn Meter vom Ort des eigent­li­chen Gesche­hens ent­fernt auf­ge­stellt, hal­ten die Früch­te die Wes­pen in Schach. Vor­sicht: Unver­dünn­te Mar­me­la­de oder rei­ner Honig wir­ken als Ablen­kung weni­ger gut. Sie machen die Tie­re aggres­siv. Vom Kauf von mit süßem Saft oder Bier gefüll­ten Wes­pen­fal­len rät der NABU ganz ab. Die Tie­re ster­ben in der Flüs­sig­keit einen qual­vol­len Tod. Zudem gehen nur alte Tie­re in die Fal­le. Das akti­ve Volk wird nicht dezimiert.
  • Wes­pen kön­nen von Gerü­chen wie Par­fum, Cremes, Holz­mö­bel­po­li­tur oder ähn­li­chen Düf­ten ange­zo­gen wer­den. Außer­dem flie­gen Sie ger­ne auf bun­te Kleidung.
  • Sobald man doch ein­mal gesto­chen wur­de, hilft es, eine hal­bier­te Zwie­bel auf den Stich zu drü­cken. Durch die äthä­ri­schen Öle und Ver­duns­tungs­käl­te wird der Schmerz und die Schwel­lung gelindert.

Am und im Haus

  • Um Wes­pen, Bie­nen und ande­re Insek­ten aus dem Haus zu hal­ten, emp­fiehlt es sich, Flie­gen­ga­ze an Fens­tern und Türen anzu­brin­gen, ins­be­son­de­re an Küchen‑, Bad- und Kinderzimmerfenstern.
  • Haben sich trotz aller Vor­keh­run­gen Wes­pen ins Haus ver­irrt, wird ein Glas über das Insekt gestülpt und vor­sich­tig ein Stück Papier als Boden unter­ge­scho­ben, um das Tier wie­der nach drau­ßen zu bringen.
  • Wes­pen­nes­ter am Haus dür­fen nicht ein­fach ein­ge­schlos­sen wer­den, da sich die Tie­re dann einen ande­ren Aus­gang suchen und so ins Haus gelan­gen kön­nen. Am ver­schlos­se­nen Ein­flug­loch müs­sen Sie dann mit aggres­si­ven Wes­pen rechnen.
  • Bleibt man auf einer Distanz von zwei bis drei Metern zum Nest und ver­sperrt die Flug­bahn der Wes­pen nicht, füh­len sie sich nicht bedroht.
  • Obst recht­zei­tig abern­ten und auf­sam­meln. Blatt­läu­sen mit bio­lo­gi­schen Maß­nah­men vor­beu­gen bezie­hungs­wei­se die­se bekämp­fen, da die süßen Aus­schei­dun­gen der Läu­se Wes­pen anziehen.
  • Als ein­zi­ge Wes­pen­art flie­gen Hor­nis­sen auch bei Nacht – dem­entspre­chend kön­nen sie sich dann an Par­ty­be­leuch­tun­gen, erleuch­te­ten Fens­tern oder Haus­ein­gangs­be­leuch­tun­gen sam­meln. Hier soll­te man die Gele­gen­heit beim Schop­fe packen, unnö­ti­ge Licht­ver­schmut­zung zu been­den oder zumin­dest zu begren­zen: Haus- und Weg­be­leuch­tun­gen soll­ten mit Bewe­gungs­mel­dern ver­se­hen sein, um wirk­lich nur bei Bedarf zur Ver­fü­gung zu ste­hen. Dau­er­haf­te Beleuch­tun­gen soll­ten mög­lichst schwach aus­fal­len, bei­spiels­wei­se durch Ver­wen­dung von LED-Strah­lern. Unnö­tig sind Licht­quel­len, die ihr Licht unge­rich­tet abstrah­len, wie Kugel­leuch­ten oder Leuch­ten mit Reflek­to­ren­schirm. Sie soll­ten bes­ser gegen ziel­ge­rich­te­te Punkt­strah­ler ersetzt wer­den. Wer sich an der Licht­far­be nicht stört, soll­te Natri­um­dampf­lam­pen wäh­len, deren Licht­spek­trum für nächt­li­che Insek­ten schlecht wahr­nehm­bar ist. Am bes­ten aber ist es, Licht­quel­len wann immer mög­lich abzu­schal­ten oder erst in Betrieb zu neh­men, wenn das Fens­ter geschlos­sen ist – das gilt auch für den Fernseher.
  • Wes­pen kön­nen Holz­ver­scha­lun­gen oder Holz­ver­klei­dun­gen leicht beschä­di­gen, da sie das Holz als Grund­stoff zum Bau ihrer Nes­ter ver­wen­den. Wenn Sie sicher gehen möch­ten, dass Ihre Holz­ver­klei­dun­gen intakt blei­ben, soll­ten Sie die­se mit umwelt­freund­li­chen Lacken und Far­ben regel­mä­ßig pflegen.
  • Nach den ers­ten Frost­näch­ten im Herbst gehen die Wes­pen ein. Man kann das Nest dann gefahr­los ent­fer­nen. Es emp­fiehlt sich, die Stel­le gut zu säu­bern, denn Wes­pen ori­en­tie­ren sich am Geruch. Woh­nungs­su­chen­de Köni­gin­nen könn­ten sonst im nächs­ten Jahr wie­der an der Stel­le ein­fin­den, an der es „nach Wes­pe riecht“.
  • Falls sich Wes­pen an ungüns­ti­ger Stel­le ange­sie­delt haben, wen­den Sie sich an Fach­kun­di­ge vor Ort für eine Bera­tung. Manch­mal gibt es sogar die Mög­lich­keit, ein pro­ble­ma­ti­sches Nest scho­nend umsie­deln zu las­sen anstatt es gleich dem Schäd­lings­be­kämp­fer zu über­las­sen. Falls eine Abtö­tung unum­gäng­lich ist, wen­den Sie sich an öko­lo­gisch arbei­ten­de Schäd­lings­be­kämp­fer, die sich zum Bei­spiel am Berufs­ver­band­sie­gel des vFöS (Ver­ein zur För­de­rung der öko­lo­gi­schen Schäd­lings­be­kämp­fung) erken­nen las­sen. Las­sen Sie sich immer erklä­ren und zei­gen, wel­che Mit­tel der Schäd­lings­be­kämp­fer ein­set­zen will. Ins­be­son­de­re bei der Abtö­tung von Wes­pen­nes­tern in Roll­la­den­käs­ten kann es zu einer unnö­ti­gen Raum­luft­kon­ta­mi­na­ti­on kom­men, wenn unge­eig­ne­te Mit­tel ein­ge­setzt werden.
  • Übri­gens besteht kein grund­sätz­li­cher Anspruch des Nach­barns auf Ent­fer­nung des Nes­tes. Man haf­tet also nicht für das Nest und sei­ne Fol­gen, es sei denn, man hat es gezielt und bewusst dort angesiedelt.
  • Die meis­ten Wes­pen­ar­ten sind kurz­zy­klisch und ab Ende August wie­der ver­schwun­den. Die Nes­ter, die dann noch aktiv sind und wach­sen, sind Nes­ter der Deut­schen oder der Gemei­nen Wes­pe. Gene­rell kann man sagen, dass alle Arten, deren Nes­ter man sieht – also frei­hän­gend im Gebüsch oder unter dem Schup­pen­dach – den „unpro­ble­ma­ti­schen“ Arten zuzu­ord­nen sind, die früh­zei­tig ver­schwin­den und die auch kei­ne Bau­schä­den verursachen.
  • Wes­pen­nes­ter in Roll­la­den­käs­ten oder unter Dach­zie­geln sind in der Regel Nes­ter von Kurz­kopf­wes­pen. Die­se kön­nen, müs­sen aber nicht Schä­den an der Bau­sub­stanz anrich­ten. Ach­ten Sie auf das Aus­tra­gen von Mate­ri­al, wie Däm­mung bei­spiels­wei­se. Ein knab­bern­des Geräusch ist dahin­ge­gen kein Hin­weis auf Nage­tä­tig­keit: Wie bei Hor­nis­sen bet­teln die Lar­ven mit Kratz­ge­räu­schen an den Zell­wän­den; zudem klin­gen die Lauf­ge­räu­sche der Tie­re auf den Waben wie Nagen. Aller­dings kann es beson­ders im Herbst dazu kom­men, dass die Wes­pen die Wär­me suchen und in Innen­räu­me kom­men.
  • Hor­nis­sen machen kei­ne unmit­tel­ba­ren Bau­schä­den durch Bena­gen, wie das zum Bei­spiel Wes­pen tun kön­nen. Aller­dings koten sie unter­halb des Nes­tes flüs­sig ab, dies kann Schä­den am Bau­werk, wie Ver­fär­bung oder Gerü­che ver­ur­sa­chen. Sofern mög­lich, bie­tet sich das Unter­stel­len eines Eimers oder Wan­ne mit Kat­zen­streu an – zumin­dest soll­te man unter dem Nest Befind­li­ches ent­fer­nen oder abdecken.
  • Hor­nis­sen genie­ßen durch die Bun­des­ar­ten­schutz­ver­ord­nung beson­de­ren Schutz. Wer­den Nes­ter ohne Geneh­mi­gung zer­stört oder umge­sie­delt, kann es zu hohen Geld­bu­ßen kom­men. Ist die Umsied­lung eines Hor­nis­sen­nes­tes not­wen­dig und nur eine Zer­stö­rung sinn­voll, bean­tra­gen Sie dies bit­te bei Ihrer Stadt oder Gemein­de. Auf jeden Fall soll­ten Sie einen Exper­ten zu Hil­fe bitten.

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Ren­te nach 45 Bei­trags­jah­ren: NGG for­dert abschlags­frei­en Ruhestand

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NGG for­dert abschlags­freie Ren­te nach 45 Bei­trags­jah­ren: 1.270 Beschäf­tig­te gehen im Kreis Leer jähr­lich in den Ruhestand

Land­kreis Leer – In den kom­men­den Jah­ren wer­den im Land­kreis Leer durch­schnitt­lich rund 1.270 Beschäf­tig­te pro Jahr in den Ruhe­stand gehen. Bis zum Jahr 2035 wer­den ins­ge­samt rund 42.800 Men­schen im Ruhe­stand sein. Auf die­se Ent­wick­lung weist die Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG), Regi­on Olden­burg-Ost­fries­land, unter Beru­fung auf Berech­nun­gen des Pest­el-Insti­tuts hin. Zugleich for­dert die Gewerk­schaft, dass Men­schen nach 45 Bei­trags­jah­ren wei­ter­hin ohne Abschlä­ge in Ren­te gehen können.

NGG warnt vor Unsi­cher­heit durch geplan­te Rentenreform

Die geplan­te Ren­ten­re­form der Bun­des­re­gie­rung sorgt nach Ein­schät­zung der NGG Olden­burg-Ost­fries­land für erheb­li­che Ver­un­si­che­rung. Beson­ders betrof­fen sei­en Beschäf­tig­te, die kurz vor dem Errei­chen von 45 Bei­trags­jah­ren in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ste­hen oder die­se bereits erfüllt haben. Sie befürch­te­ten, bei einem Ren­ten­ein­tritt künf­tig deut­li­che Abschlä­ge hin­neh­men zu müssen.

„Sie befürch­ten deut­li­che Abschlä­ge und damit spür­ba­re Ein­bu­ßen bei ihrer Ren­te, wenn sie jetzt aus dem Berufs­le­ben aus­schei­den wol­len“, sagt Ibra­him Ergin, Geschäfts­füh­rer der NGG-Regi­on Oldenburg-Ostfriesland.

Die Gewerk­schaft setzt sich dafür ein, dass lang­jäh­rig Ver­si­cher­te nach 45 Bei­trags­jah­ren wei­ter­hin eine abschlags­freie gesetz­li­che Alters­ren­te erhal­ten kön­nen. Men­schen, die früh ins Berufs­le­ben star­ten und über Jahr­zehn­te Bei­trä­ge zah­len, dürf­ten dafür nicht benach­tei­ligt werden.

Lan­ge Erwerbs­bio­gra­fien bedeu­ten nicht auto­ma­tisch hohe Renten

Nach Ansicht der NGG ist die Vor­stel­lung falsch, dass Men­schen mit beson­ders lan­gen Erwerbs­bio­gra­fien grund­sätz­lich zu den Spit­zen­ver­die­nern gehö­ren. Vie­le Beschäf­tig­te sei­en viel­mehr auf eine ver­läss­li­che und unge­kürz­te gesetz­li­che Ren­te angewiesen.

Das gel­te ins­be­son­de­re für Arbeit­neh­mer in kör­per­lich anspruchs­vol­len Beru­fen. Dazu zäh­len nach Anga­ben der Gewerk­schaft unter ande­rem Beschäf­tig­te in der Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on sowie Mit­ar­bei­ter in Bäcke­rei­en, Kan­ti­nen und Restau­rants im Land­kreis Leer.

Die NGG warnt die Bun­des­re­gie­rung des­halb davor, bei der geplan­ten Ren­ten­re­form die Lebens­leis­tung von Men­schen aus dem Blick zu ver­lie­ren, die über Jahr­zehn­te in die Ren­ten­kas­se ein­ge­zahlt haben.

Hun­dert­tau­sen­de Men­schen in Nie­der­sach­sen haben 45 Jah­re oder län­ger Bei­trä­ge gezahlt

Wie vie­le Men­schen von der For­de­rung betrof­fen sein könn­ten, ver­deut­li­chen Zah­len zur gesetz­li­chen Alters­ren­te in Nie­der­sach­sen. Nach Anga­ben der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung (DRV), auf die sich die NGG-Regi­on Olden­burg-Ost­fries­land beruft, bezo­gen Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res gut 642.000 Män­ner eine gesetz­li­che Alters­ren­te. Dar­un­ter waren rund 283.200 Men­schen, die min­des­tens 45 Jah­re lang Bei­trä­ge in die Ren­ten­kas­se ein­ge­zahlt hatten.

Bei den knapp 790.000 Frau­en mit gesetz­li­cher Alters­ren­te hat­ten rund 92.700 min­des­tens 45 Bei­trags­jah­re erreicht.

Die Zah­len unter­strei­chen aus Sicht der Gewerk­schaft die Bedeu­tung ver­läss­li­cher Regeln für lang­jäh­rig Ver­si­cher­te. Die Mög­lich­keit, nach einem lan­gen Arbeits­le­ben ohne Ren­ten­ab­schlä­ge in den Ruhe­stand zu gehen, sei für vie­le Men­schen ein wich­ti­ger Bestand­teil ihrer Altersvorsorge.

NGG lehnt wei­te­re Anhe­bung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters ab

Die Gewerk­schaft appel­liert an CDU/CSU und SPD, die geplan­te Ren­ten­re­form sozi­al aus­zu­ge­stal­ten. Eine wei­te­re Anhe­bung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters lehnt die NGG ab. Die Bun­des­re­gie­rung sol­le auf ent­spre­chen­de Schrit­te verzichten.

Als Begrün­dung ver­weist die Gewerk­schaft auf die unter­schied­li­chen kör­per­li­chen Anfor­de­run­gen ver­schie­de­ner Beru­fe. Eine stei­gen­de Lebens­er­war­tung allein sei aus ihrer Sicht kein aus­rei­chen­des Argu­ment dafür, dass Beschäf­tig­te län­ger arbei­ten müssten.

„Es wird dabei immer wie­der auf eine stei­gen­de Lebens­er­war­tung ver­wie­sen. Doch wer kör­per­lich belas­tend arbei­tet, kann nicht belie­big län­ger arbei­ten“, warnt Ibra­him Ergin.

Für Beschäf­tig­te in kör­per­lich anstren­gen­den Beru­fen kön­ne eine Erhö­hung des Ren­ten­ein­tritts­al­ters nach Ein­schät­zung der NGG einer Ren­ten­kür­zung durch die Hin­ter­tür gleich­kom­men. Wer jahr­zehn­te­lang kör­per­lich gear­bei­tet habe, kön­ne nicht ohne Wei­te­res davon aus­ge­hen, bis zu einem höhe­ren Lebens­al­ter beruf­lich tätig blei­ben zu können.

Kri­tik an geplan­ter Kapitalrente

Kri­tisch bewer­tet die NGG außer­dem die geplan­te Kapi­tal­ren­te. Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung müs­se aus Sicht der Gewerk­schaft eine ver­läss­li­che Grund­la­ge der Alters­vor­sor­ge blei­ben und dür­fe nicht von den Risi­ken der Finanz­märk­te abhän­gig werden.

Dar­über hin­aus spricht sich die NGG dafür aus, das Ren­ten­ni­veau wei­ter­hin an die Lohn­ent­wick­lung zu kop­peln. Damit soll nach ihrer For­de­rung sicher­ge­stellt wer­den, dass die gesetz­li­che Ren­te an der Ent­wick­lung der Arbeits­ein­kom­men teilhat.

Für den Land­kreis Leer steht damit eine Fra­ge im Mit­tel­punkt, die zahl­rei­che Beschäf­tig­te in den kom­men­den Jah­ren betref­fen wird: Wie kön­nen Men­schen nach einem lan­gen Arbeits­le­ben ver­läss­lich und ohne finan­zi­el­le Ein­bu­ßen in den Ruhe­stand wech­seln? Die NGG Olden­burg-Ost­fries­land for­dert von der Bun­des­re­gie­rung, bei der Ren­ten­re­form ins­be­son­de­re die Inter­es­sen lang­jäh­rig Ver­si­cher­ter und von Beschäf­tig­ten in kör­per­lich belas­ten­den Beru­fen zu berücksichtigen.

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Welt­spar­tag 2026: 90 Euro Prä­mie für Haus­halts­be­fra­gung in Niedersachsen

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Welt­spar­tag 2026: Haus­hal­te in Nie­der­sach­sen gesucht – 90 Euro Prä­mie für die Teil­nah­me an Finanzstudie

Nie­der­sach­sen – Wie viel Geld geben pri­va­te Haus­hal­te im Monat für Mie­te, Lebens­mit­tel und Mobi­li­tät aus? Und wo lässt sich im All­tag mög­li­cher­wei­se Geld spa­ren? Anläss­lich des Welt­spar­tags am 30. Okto­ber infor­miert das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) über die Haus­halts­be­fra­gung „Lau­fen­de Wirt­schafts­rech­nun­gen 2026“. Dafür wer­den noch Haus­hal­te gesucht, die einen Monat lang ihre Ein­nah­men und Aus­ga­ben doku­men­tie­ren. Wer voll­stän­dig teil­nimmt, erhält eine Prä­mie von 90 Euro und kann gleich­zei­tig die eige­nen Kon­sum­ge­wohn­hei­ten genau­er unter die Lupe nehmen.

Woh­nen ist der größ­te Aus­ga­ben­pos­ten in Niedersachsen

Die Ergeb­nis­se der Lau­fen­den Wirt­schafts­rech­nun­gen (LWR) lie­fern wich­ti­ge Erkennt­nis­se dar­über, wie pri­va­te Haus­hal­te wirt­schaf­ten, wel­che Ein­nah­men ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen und wofür sie ihr Geld ausgeben.

Nach Anga­ben des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen belie­fen sich die pri­va­ten Kon­sum­aus­ga­ben nie­der­säch­si­scher Haus­hal­te im Jahr 2024 auf durch­schnitt­lich 3.223 Euro im Monat.

Der größ­te Anteil ent­fiel auf das Woh­nen. Durch­schnitt­lich 1.172 Euro monat­lich gaben die Haus­hal­te für Mie­te, Neben­kos­ten und wei­te­re wohn­be­zo­ge­ne Aus­ga­ben aus. Damit mach­te die­ser Bereich mehr als ein Drit­tel der gesam­ten Kon­sum­aus­ga­ben aus.

Auf Platz zwei lagen die Aus­ga­ben für Nah­rungs­mit­tel, Geträn­ke, Tabak­wa­ren und ähn­li­che Pro­duk­te. Dafür wur­den durch­schnitt­lich 455 Euro im Monat auf­ge­wen­det. An drit­ter Stel­le stan­den die Ver­kehrs­aus­ga­ben mit monat­lich durch­schnitt­lich 434 Euro.

Die Zah­len zei­gen, wel­che Bedeu­tung Wohn­kos­ten, Ernäh­rung und Mobi­li­tät für das monat­li­che Haus­halts­bud­get haben.

Haus­halts­be­fra­gung 2026: Wer kann teilnehmen?

Für die Lau­fen­den Wirt­schafts­rech­nun­gen 2026 sucht das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen wei­te­re Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. Die aus­ge­wähl­ten Haus­hal­te doku­men­tie­ren ihre Ein­nah­men und Aus­ga­ben über einen Zeit­raum von einem Monat.

Beson­ders gesucht wer­den fol­gen­de Haushalte:

  • Haus­hal­te mit gerin­gem Ein­kom­men: Das monat­li­che Net­to­ein­kom­men liegt unter 1.250 Euro.

  • Haus­hal­te mit voll­jäh­ri­gen Kin­dern: Auch die­se Haus­halts­kon­stel­la­ti­on wird für die Erhe­bung benötigt.

  • Haus­hal­te mit Selbst­stän­di­gen: Gesucht wer­den Haus­hal­te, in denen die Haupt­ein­kom­mens­per­son selbst­stän­dig oder frei­be­ruf­lich tätig ist.

Mit der Teil­nah­me tra­gen die Haus­hal­te dazu bei, ein mög­lichst aus­sa­ge­kräf­ti­ges Bild der finan­zi­el­len Situa­ti­on pri­va­ter Haus­hal­te in Nie­der­sach­sen zu erhalten.

90 Euro Prä­mie für die voll­stän­di­ge Teilnahme

Die Teil­nah­me an der Haus­halts­be­fra­gung ist unkom­pli­ziert. Die Ein­nah­men und Aus­ga­ben kön­nen bequem über eine App erfasst wer­den. Alter­na­tiv steht ein Papier­fra­ge­bo­gen zur Verfügung.

Wer voll­stän­dig an der Erhe­bung teil­nimmt, erhält eine Prä­mie in Höhe von 90 Euro.

Dar­über hin­aus kann die Doku­men­ta­ti­on einen per­sön­li­chen Nut­zen haben: Wer sei­ne Aus­ga­ben über einen Monat sys­te­ma­tisch erfasst, erkennt mög­li­cher­wei­se, wel­che Kos­ten beson­ders stark ins Gewicht fal­len und an wel­chen Stel­len sich Spar­po­ten­zia­le erge­ben könnten.

So kön­nen sich inter­es­sier­te Haus­hal­te anmelden

Wer an den Lau­fen­den Wirt­schafts­rech­nun­gen 2026 teil­neh­men möch­te, fin­det wei­te­re Infor­ma­tio­nen sowie Ant­wor­ten auf häu­fig gestell­te Fra­gen auf der Inter­net­sei­te des Sta­tis­ti­schen Bundesamtes.

Anmel­dung und Informationen:

  • Teil­nah­me­for­mu­lar: www.lwr.de/teilnahme

  • Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.lwr.de

  • Tele­fo­ni­sche Aus­kunft: 0511 9898–1433 oder 0511 9898–1058

Die Haus­halts­be­fra­gung des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen soll dazu bei­tra­gen, die Ein­nah­men, Aus­ga­ben und Kon­sum­ge­wohn­hei­ten pri­va­ter Haus­hal­te bes­ser zu ver­ste­hen. Für die teil­neh­men­den Haus­hal­te bie­tet sich zugleich die Mög­lich­keit, die eige­nen Finan­zen genau­er zu betrach­ten und dafür eine Prä­mie von 90 Euro zu erhalten.

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Alko­hol am Steu­er oder auf dem Fahr­rad: Ab wann dro­hen Füh­rer­schein­ver­lust, MPU und hohe Kosten?

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Gefähr­li­cher Rausch im Stra­ßen­ver­kehr: Wel­che Stra­fen und Kos­ten bei Alko­hol am Steu­er und auf dem Rad drohen


LEER. Ob nach dem Knei­pen­be­such, dem Som­mer­fest oder einer pri­va­ten Fei­er: Wer sich unter Alko­hol­ein­fluss ans Steu­er setzt oder auf den Fahr­rad­sat­tel schwingt, ris­kiert nicht nur schwe­re Unfäl­le, son­dern setzt sich dras­ti­schen recht­li­chen und finan­zi­el­len Kon­se­quen­zen aus. Was vie­le Ver­kehrs­teil­neh­mer unter­schät­zen: Die recht­li­chen Gren­zen unter­schei­den sich zwi­schen Auto, E‑Scooter und Fahr­rad grund­le­gend – und ein Ver­stoß auf zwei Rädern kann am Ende sogar den Auto­füh­rer­schein kosten.
 
Sym­bol­fo­to: KI-gene­rier­tes Bild zur Veranschaulichung.

Das Auto: Bereits ab 0,3 Pro­mil­le droht ein Strafverfahren

Beim Füh­ren von Kraft­fahr­zeu­gen unter­schei­det das Gesetz strikt zwi­schen Ord­nungs­wid­rig­kei­ten und Straftaten.

  • 0,0 Pro­mil­le (Fahr­an­fän­ger & unter 21 Jah­re): Für jun­ge Fah­rer und Per­so­nen in der Pro­be­zeit gilt abso­lu­tes Alko­hol­ver­bot (§ 24c StVG). Ein Ver­stoß kos­tet 250 Euro Buß­geld, bringt 1 Punkt in Flens­burg, ver­län­gert die Pro­be­zeit um zwei Jah­re und ver­pflich­tet zur Teil­nah­me an einem Auf­bau­se­mi­nar (ca. 300 bis 500 Euro).
  • 0,3 bis 0,49 Pro­mil­le (Rela­ti­ve Fahr­un­tüch­tig­keit): Wer unauf­fäl­lig fährt, bleibt im Regel­fall straf­frei. Kommt es jedoch zu Aus­fall­erschei­nun­gen (z. B. Schlan­gen­li­ni­en) oder einem Unfall, liegt eine Straf­tat nach § 316 oder § 315c StGB vor. Die Fol­ge: Geld­stra­fe, 3 Punk­te in Flens­burg und Ent­zug der Fahr­erlaub­nis.
  • 0,5 bis 1,09 Pro­mil­le (Ord­nungs­wid­rig­keit): Auch ohne Fahr­feh­ler begeht man eine Ord­nungs­wid­rig­keit nach § 24a StVG.

    • 1. Ver­stoß: 500 Euro Buß­geld, 2 Punk­te, 1 Monat Fahr­ver­bot.
    • 2. Ver­stoß: 1.000 Euro Buß­geld, 2 Punk­te, 3 Mona­te Fahr­ver­bot.
    • 3. Ver­stoß: 1.500 Euro Buß­geld, 2 Punk­te, 3 Mona­te Fahr­ver­bot.
  • Ab 1,1 Pro­mil­le (Abso­lu­te Fahr­un­tüch­tig­keit): Ab die­sem Wert gilt der Fah­rer unwi­der­leg­bar als fahr­un­tüch­tig. Es liegt eine Straf­tat vor (§ 316 StGB). Fol­gen: Geld­stra­fe (meist 1 bis 2 Monats­ge­häl­ter) oder Frei­heits­stra­fe, 3 Punk­te sowie Ent­zug der Fahr­erlaub­nis mit einer Sperr­frist von min­des­tens sechs Mona­ten bis zu einem Jahr oder länger.
  • Ab 1,6 Pro­mil­le (MPU-Pflicht): Neben dem Straf­ver­fah­ren ord­net die Fahr­erlaub­nis­be­hör­de zwin­gend eine Medi­zi­nisch-Psy­cho­lo­gi­sche Unter­su­chung (MPU) an, bevor die Fahr­erlaub­nis neu erteilt wer­den kann (§ 13 FeV).
 
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Das Fahr­rad: Kei­ne 0,5‑Promille-Grenze, aber MPU-Gefahr

Für Fahr­rad­fah­rer gilt die 0,5‑Promille-Ordnungswidrigkeit des Kraft­fahr­zeug­rechts nicht. Den­noch schützt das Fahr­rad nicht vor Straf­ver­fah­ren und Führerscheinverlust:

 

  • 0,3 bis 1,59 Pro­mil­le: Fährt der Rad­fah­rer unauf­fäl­lig, bleibt die Fahrt straf­frei. Tritt jedoch eine Fahr­auf­fäl­lig­keit oder ein Unfall ein, greift das Straf­recht (§ 316 StGB) mit Geld­stra­fe und 2 bis 3 Punk­ten in Flens­burg.
  • Ab 1,6 Pro­mil­le (Abso­lu­te Fahr­un­tüch­tig­keit auf dem Rad): Wer ab 1,6 Pro­mil­le Fahr­rad fährt, begeht auch ohne Fahr­feh­ler eine Straf­tat. Die Kon­se­quen­zen:

    • Straf­ver­fah­ren mit Geld­stra­fe und 3 Punk­ten in Flens­burg.
    • Anord­nung einer MPU durch die Füh­rer­schein­stel­le.
    • Ver­lust des Auto­füh­rer­scheins: Wird die MPU nicht bestan­den oder ver­wei­gert, ent­zieht die Behör­de die Pkw-Fahr­erlaub­nis. In Ein­zel­fäl­len kann sogar ein gericht­li­ches Ver­bot zum Füh­ren von Fahr­rä­dern aus­ge­spro­chen werden.
Ach­tung bei E‑Scootern und S‑Pedelecs: E‑Scooter (Elek­tro­kleinst­fahr­zeu­ge) und S‑Pedelecs (bis 45 km/h) sind recht­lich Kraft­fahr­zeu­ge. Für sie gel­ten eins zu eins die glei­chen Pro­mil­le­gren­zen und Stra­fen wie beim Auto – inklu­si­ve der 0,5‑Promille-Grenze und dem 0,0‑Promille-Gebot für Fahranfänger.

Bis zu 7.000 Euro Gesamt­scha­den und Regress der Versicherung

Wer betrun­ken am Ver­kehr teil­nimmt, zahlt sel­ten nur das rei­ne Buß­geld. Ein Straf­ver­fah­ren mit anschlie­ßen­der MPU sum­mier­te sich in der Pra­xis schnell auf erheb­li­che Beträge:

 

  • Geld­stra­fe / Buß­geld: 500 € bis 2 Nettomonatsgehälter
  • Ver­wal­tungs- und Gerichts­kos­ten: ca. 200 € bis 500 €
  • Blut­ent­nah­me & Poli­zei­ein­satz: ca. 150 € bis 300 €
  • MPU-Vor­be­rei­tung & Begut­ach­tung: ca. 1.000 € bis 2.300 €
  • Abs­ti­nenz­nach­wei­se (6 bis 12 Mona­te): ca. 300 € bis 800 €
  • Neu­er­tei­lung der Fahr­erlaub­nis: ca. 150 € bis 250 €
  • Gesamt­kos­ten bei Straf­tat mit MPU: ca. 3.000 € bis über 7.000 €
Zusätz­lich dro­hen zivil­recht­li­che Kas­ka­den: Die Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung zahlt zwar den Scha­den des Unfall­geg­ners, for­dert vom betrun­ke­nen Fah­rer jedoch wegen Oblie­gen­heits­ver­let­zung bis zu 5.000 Euro zurück (Regress). Die eige­ne Kas­ko­ver­si­che­rung ver­wei­gert bei Trun­ken­heit regel­mä­ßig die Regu­lie­rung des Eigen­scha­dens wegen gro­ber Fahr­läs­sig­keit, und eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung über­nimmt bei Ver­ur­tei­lung wegen einer vor­sätz­li­chen Trun­ken­heits­fahrt kei­ne Anwalts- und Gerichtskosten.

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