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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land: Bun­des­kar­tell­amt geneh­migt Über­nah­me durch NOZ/mh:n Mediengruppe

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Bun­des­kar­tell­amt geneh­migt Über­nah­me der Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land durch die NOZ/mh Mediengruppe
 

Zusam­men­schluss trotz mög­li­cher Wett­be­werbs­pro­ble­me in Ost­fries­land frei­ge­ge­ben – im Rhei­der­land ent­fällt der bis­he­ri­ge Wett­be­werb zwi­schen zwei regio­na­len Tageszeitungen

Leer/Osnabrück, Okto­ber 2026 – Das Bun­des­kar­tell­amt hat die geplan­te Über­nah­me einer Mehr­heits­be­tei­li­gung an der Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land (ZGO) mit Sitz in Leer durch die NOZ/mh Medi­en­grup­pe aus Osna­brück frei­ge­ge­ben. Die Ent­schei­dung fiel am 21. Okto­ber 2026 im Vor­prüf­ver­fah­ren. Nach Ein­schät­zung der Wett­be­werbs­be­hör­de könn­te der Zusam­men­schluss in ein­zel­nen Regio­nen Ost­fries­lands zu erheb­li­chen Wett­be­werbs­pro­ble­men füh­ren. Eine Unter­sa­gung ist nach den gesetz­li­chen Vor­ga­ben jedoch nicht mög­lich, weil die maß­geb­li­che Umsatz­schwel­le nicht erreicht wird.

Die­se Tages­zei­tun­gen gehö­ren zur Zei­tungs­grup­pe Ostfriesland

Die Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land gibt meh­re­re regio­na­le Tages­zei­tun­gen her­aus. Dazu gehören:

  • die „Ost­frie­sen-Zei­tung“

  • die „Ost­frie­si­schen Nachrichten“

  • der „Gene­ral-Anzei­ger“

  • die „Bor­ku­mer Zeitung“

Die NOZ/mh Medi­en­grup­pe ver­brei­tet im Nord­wes­ten Deutsch­lands unter ande­rem die „Neue Osna­brü­cker Zei­tung“. Im süd­li­chen Ost­fries­land gehört außer­dem die „Rhei­der­land Zei­tung“ zu ihrem Angebot.

Bis vor Kur­zem gehör­te auch der im nörd­li­chen Ost­fries­land erschei­nen­de „Ost­frie­si­sche Kurier“ zur NOZ/mh Medi­en­grup­pe. Die­se Zei­tung wur­de zum 1. Sep­tem­ber 2026 an die OM-Medi­en­grup­pe veräußert.

 

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Bun­des­kar­tell­amt sieht erheb­li­che Wettbewerbsprobleme

Andre­as Mundt, Prä­si­dent des Bun­des­kar­tell­am­tes, erklär­te zur Entscheidung:

„Wir haben den Zusam­men­schluss frei­ge­ge­ben, obwohl er in ein­zel­nen Regio­nen Ost­fries­lands zu erheb­li­chen Wett­be­werbs­pro­ble­men füh­ren könn­te. Im Rhei­der­land wür­de der bis­he­ri­ge Wett­be­werb zwi­schen zwei regio­na­len Tages­zei­tun­gen sogar voll­stän­dig entfallen.“

Gleich­zei­tig ver­wies Mundt auf die gesetz­li­chen Gren­zen der Fusi­ons­kon­trol­le. Erreich­ten die betrof­fe­nen Märk­te eine bestimm­te Umsatz­schwel­le nicht, kön­ne das Bun­des­kar­tell­amt einen Zusam­men­schluss grund­sätz­lich nicht unter­sa­gen. Das sei bei der geplan­ten Über­nah­me der Fall.

War­um die Über­nah­me trotz Beden­ken geneh­migt wer­den musste

Ent­schei­dend ist die soge­nann­te Baga­tell­markt­schwel­le im Fusi­ons­kon­troll­recht. Bei Zusam­men­schlüs­sen im Zei­tungs­be­reich unter­sucht das Bun­des­kar­tell­amt sowohl den Wett­be­werb um Lese­rin­nen und Leser als auch den Wett­be­werb um Anzeigenkunden.

Grund­sätz­lich kann die Behör­de einen Zusam­men­schluss nicht unter­sa­gen, wenn die Umsät­ze auf den betrof­fe­nen Märk­ten im letz­ten Kalen­der­jahr ins­ge­samt weni­ger als 20 Mil­lio­nen Euro betru­gen. Die­se Rege­lung ergibt sich aus § 36 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 des Geset­zes gegen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen (GWB).

Für Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten gel­ten aller­dings beson­de­re Berech­nungs­re­geln: Ihre Umsät­ze wer­den bei der Ermitt­lung der Schwel­le mit dem Fak­tor vier mul­ti­pli­ziert. Dadurch kann eine Unter­sa­gung bei Zei­tungs­märk­ten bereits ab einem tat­säch­li­chen gemein­sa­men Markt­vo­lu­men von fünf Mil­lio­nen Euro mög­lich sein.

Auch die­se Schwel­le wird im vor­lie­gen­den Fall nach Anga­ben des Bun­des­kar­tell­am­tes nicht erreicht. Des­halb konn­te die Behör­de die Über­nah­me trotz der mög­li­chen Aus­wir­kun­gen auf den Wett­be­werb nicht untersagen.

Rhei­der­land: Wett­be­werb zwi­schen zwei Tages­zei­tun­gen entfällt

Beson­ders deut­lich sind die Aus­wir­kun­gen im Rhei­der­land. Dort ist die „Ost­frie­sen-Zei­tung“ bis­lang der ein­zi­ge Wett­be­wer­ber der „Rhei­der­land Zeitung“.

Durch die Über­nah­me gehö­ren künf­tig bei­de Zei­tun­gen zur sel­ben Unter­neh­mens­grup­pe. Damit ent­fällt der bis­he­ri­ge Wett­be­werb zwi­schen den bei­den regio­na­len Tageszeitungen.

Die Ent­schei­dung betrifft somit nicht nur die Eigen­tü­mer­struk­tur der Zei­tungs­ver­la­ge, son­dern auch die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on auf einem regio­na­len Zeitungsmarkt.

Wett­be­werb im nörd­li­chen Ost­fries­land eben­falls Thema

Auch der Zei­tungs­markt im nörd­li­chen Ost­fries­land rund um die Stadt Nor­den und den frü­he­ren Land­kreis Nor­den wur­de im Ver­fah­ren betrachtet.

Dort steht der „Ost­frie­si­sche Kurier“ im Wett­be­werb mit den ZGO-Titeln „Ost­frie­sen-Zei­tung“ und „Ost­frie­si­sche Nachrichten“.

Ob die­ses Wett­be­werbs­ver­hält­nis durch den Ver­kauf des „Ost­frie­si­schen Kuriers“ an die OM-Medi­en­grup­pe erhal­ten bleibt, ließ das Bun­des­kar­tell­amt bei der Bewer­tung der geplan­ten Über­nah­me offen.

Der Grund: Selbst wenn die NOZ/mh Medi­en­grup­pe wei­ter­hin Ein­fluss auf den „Ost­frie­si­schen Kurier“ hät­te, wäre eine Unter­sa­gung des Zusam­men­schlus­ses auf­grund der nicht erreich­ten gesetz­li­chen Min­dest-Umsatz­schwel­le nicht mög­lich gewesen.

Ent­schei­dung mit Fol­gen für den regio­na­len Zeitungsmarkt

Mit der Frei­ga­be der Mehr­heits­be­tei­li­gung wird die Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land künf­tig Teil der NOZ/mh Medi­en­grup­pe. Das Bun­des­kar­tell­amt hat dabei mög­li­che Wett­be­werbs­pro­ble­me in ein­zel­nen Regio­nen berück­sich­tigt, sah auf­grund der gesetz­li­chen Umsatz­gren­zen jedoch kei­ne Mög­lich­keit, den Zusam­men­schluss zu untersagen.

Beson­ders im Rhei­der­land ver­än­dert sich die Wett­be­werbs­si­tua­ti­on: Die „Ost­frie­sen-Zei­tung“ und die „Rhei­der­land Zei­tung“, die bis­lang mit­ein­an­der im Wett­be­werb stan­den, gehö­ren künf­tig der­sel­ben Unter­neh­mens­grup­pe an.

Quel­le: Bun­des­kar­tell­amt — Okto­ber 2026.

 
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Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027 – Bewer­bung bis 6. Novem­ber möglich

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Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027
 

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zum 1. April 2027 zwei neue Schieds­per­so­nen. Gesucht wer­den enga­gier­te und inte­gre Per­so­nen, die bei klei­ne­ren Rechts­strei­tig­kei­ten und Nach­bar­schafts­kon­flik­ten ver­mit­teln möch­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich noch bis zum 6. Novem­ber 2026 bewerben.

Schieds­per­so­nen ver­mit­teln bei Streitigkeiten

Schieds­frau­en und Schieds­män­ner über­neh­men eine wich­ti­ge Auf­ga­be bei der außer­ge­richt­li­chen Kon­flikt­lö­sung. Sie hel­fen dabei, Strei­tig­kei­ten in klei­ne­ren Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten und Baga­tell­fäl­len bei­zu­le­gen. Dadurch las­sen sich häu­fig kost­spie­li­ge und zeit­auf­wen­di­ge Gerichts­ver­fah­ren vermeiden.

Beson­ders oft geht es bei der Tätig­keit um Streit­fra­gen im Nach­bar­schafts­recht. Die Schieds­per­so­nen tref­fen dabei kei­ne eige­nen Ent­schei­dun­gen über den Streit­fall. Statt­des­sen ver­su­chen sie, zwi­schen den betei­lig­ten Par­tei­en zu ver­mit­teln und eine ein­ver­nehm­li­che Lösung her­bei­zu­füh­ren. Sie neh­men damit die Rol­le neu­tra­ler Mitt­ler ein.

Spe­zi­el­le Vor­kennt­nis­se sind für die Über­nah­me des Schieds­am­tes nicht zwin­gend erfor­der­lich. Für die Vor­be­rei­tung auf die Tätig­keit kön­nen Semi­nar­an­ge­bo­te zu ver­schie­de­nen The­men wahr­ge­nom­men werden.

Ehren­amt mit einer Wahl­zeit von fünf Jahren

Das Schieds­amt wird ehren­amt­lich und für einen fest­ge­leg­ten Zeit­raum aus­ge­übt. Der Rat der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen wählt die Schieds­per­so­nen für eine Wahl­zeit von fünf Jah­ren. Anschlie­ßend bestä­tigt das Amts­ge­richt Leer die gewähl­te Schiedsperson.

Die Gemein­de ist in zwei Schieds­amts­be­rei­che unter­teilt. Für jeden Bereich wird eine geeig­ne­te Per­son gesucht. Bei­de Schieds­per­so­nen ver­tre­ten sich gegenseitig.

Die­se Ort­schaf­ten gehö­ren zu den Schiedsamtsbereichen

Schieds­amts­be­reich Nord:

  • Brei­ner­moor

  • Drie­ver

  • Esklum

  • Folm­husen

  • Gro­te­gas­te

  • Groß­wol­de

  • Ihren

  • Ihr­ho­ve

  • Steen­fel­de

Schieds­amts­be­reich Süd:

  • Flachs­meer

  • Mit­ling-Mark

  • Völ­len

  • Völ­len­er­fehn

  • Völ­len­er­kö­nigs­fehn

Bewer­ben kön­nen sich geeig­ne­te und inte­gre Per­so­nen, die min­des­tens 25 Jah­re alt sind und im jewei­li­gen Schieds­amts­be­reich wohnen.

Bewer­bung bis zum 6. Novem­ber 2026 möglich

Wer sich für die ehren­amt­li­che Tätig­keit als Schieds­per­son inter­es­siert, kann sich noch bis zum 6. Novem­ber 2026 bei der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen melden.

Wei­te­re Aus­künf­te erteilt Flo­ri­an Tautrich unter der Tele­fon­num­mer 04955/933–190 oder per E‑Mail an Florian.Tautrich@westoverledingen.de.

Die Gemein­de sucht damit zwei Per­so­nen, die bereit sind, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, Kon­flikt­par­tei­en zusam­men­zu­brin­gen und einen Bei­trag zu einem guten Mit­ein­an­der in Wes­t­ov­er­le­din­gen zu leisten.

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Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat 2026 in Leer: Geld­prei­se für die bes­ten Skatspieler

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Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat: In Leer wird um Geld­prei­se gespielt

Skat­freun­de ab 60 Jah­ren sind am Mitt­woch, 25. Novem­ber 2026, zur Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat nach Leer ein­ge­la­den. Im Sport­heim des SC 04 Leer ste­hen span­nen­de Kar­ten­run­den, ein sport­li­cher Wett­be­werb und attrak­ti­ve Geld­prei­se auf dem Programm.

Die Stadt Leer (Ost­fries­land) ver­an­stal­tet gemein­sam mit dem Senio­ren­bü­ro der Stadt Leer die dies­jäh­ri­ge Stadt­meis­ter­schaft im Senio­ren­skat für Teil­neh­mer ab 60 Jah­ren. Beginn ist um 14 Uhr im Sport­heim des SC 04 Leer, An den Gär­ten 10, 26789 Leer.

Auf die erfolg­rei­chen Skat­spie­ler war­ten Geld­prei­se in Höhe von 60 Euro für den ers­ten Platz, 50 Euro für den zwei­ten Platz und 40 Euro für den drit­ten Platz. Ent­schei­dend für die Plat­zie­run­gen ist das Gesamt­ergeb­nis aus bei­den Spiel­se­ri­en. Damit haben die Teil­neh­mer über den gesam­ten Wett­be­werb hin­weg die Mög­lich­keit, ihr Kön­nen unter Beweis zu stellen.

 

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Zwei Seri­en mit jeweils 32 Spielen

Gespielt wird nach dem Modus 2 x 32 Spie­le. Das Start­geld beträgt 10 Euro pro Teil­neh­mer. Die Start­gel­der wer­den voll­stän­dig wie­der aus­ge­schüt­tet: 50 Pro­zent der Ein­nah­men wer­den in der ers­ten und 50 Pro­zent in der zwei­ten Serie aus­ge­zahlt. Zusätz­lich gilt durch­ge­hend ein Straf­geld von 0,50 Euro.

Da die Teil­neh­mer­zahl auf maxi­mal 52 Per­so­nen begrenzt ist, emp­fiehlt sich eine recht­zei­ti­ge Anmeldung.

Anmel­dung und Kontakt

Inter­es­sier­te Skat­spie­ler kön­nen sich bei Wal­ter Lüb­be­hü­sen anmel­den. Für die Anmel­dung ste­hen fol­gen­de Kon­takt­mög­lich­kei­ten zur Verfügung:

Die Stadt Leer und das Senio­ren­bü­ro mit Hei­ke Leim­ke und Cari­na Pade­ken wün­schen allen Teil­neh­mern einen gelun­ge­nen Nach­mit­tag, span­nen­de Spie­le und natür­lich all­zeit „Gut Blatt“.

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