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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

Die Dis­kus­si­on um den Bau eines Frei­bads in Leer läuft auf Hoch­tou­ren und bewegt die Gemü­ter. Wäh­rend die Wunsch­lis­te nach einer som­mer­li­chen Abküh­lung lang ist, rückt die Fra­ge nach den immensen Kos­ten immer städ­ti­scher in den Mit­tel­punkt der Debat­te. Am heu­ti­gen Tage erreich­te die Redak­ti­on des Lese­r­ECHO eine Pres­se­mit­tei­lung der FDP Stadt Leer, in der die Libe­ra­len aus­führ­lich Stel­lung zum The­ma Frei­bad bezie­hen und kon­kre­te Gegen­vor­schlä­ge zur Frei­zeit­ge­stal­tung in der Leda­stadt präsentieren.

Statt neu­em Frei­bad – klu­ge Was­ser­an­ge­bo­te für Leer

Ein neu­es Frei­bad mag auf den ers­ten Blick emo­tio­nal attrak­tiv wir­ken – finan­zi­ell birgt es aus Sicht der FDP jedoch ein erheb­li­ches Risi­ko. Die Stadt wür­de sich über Jahr­zehn­te hin­weg an extrem hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten sowie dau­er­haft stei­gen­de Betriebs­aus­ga­ben bin­den. Die Leera­ner FDP setzt des­halb bewusst auf rea­lis­ti­sche, bezahl­ba­re Lösun­gen, die schnell umsetz­bar sind, ganz­jäh­rig genutzt wer­den kön­nen und mög­lichst vie­len Men­schen zugutekommen.

Was­ser­er­leb­nis statt rei­ner Saisonbetrieb

Statt auf ein klas­si­sches Frei­bad zu set­zen, spre­chen sich die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker für dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te aus: Kneipp-Anla­gen, Tret­be­cken und klei­ne­re Was­ser­spie­le in bereits bestehen­den Nah­erho­lungs­be­rei­chen könn­ten eine Erfri­schung für alle Alters­grup­pen bie­ten. Sol­che Lösun­gen sind im lau­fen­den Betrieb deut­lich kos­ten­güns­ti­ger, ver­lan­gen weni­ger Per­so­nal­ein­satz und ste­hen der Bevöl­ke­rung nicht nur wäh­rend der weni­gen Som­mer­mo­na­te zur Verfügung.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil die­ser dezen­tra­len Ange­bo­te liegt auf der Hand: Sie machen das Stadt­le­ben gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen spür­bar attrak­ti­ver. Ob Ein­hei­mi­sche bei einer klei­nen Pau­se vom All­tag oder Gäs­te beim Stadt­bum­mel durch Leer – alle kön­nen sich bei solch bar­rie­re­frei­en und völ­lig kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten spon­tan und unkom­pli­ziert abkühlen. 

Julia­nen­park sinn­voll erweitern

Ein kon­kre­ter Ansatz­punkt bie­tet sich im Julia­nen­park. Hier bestehen bereits Plä­ne zur Auf­wer­tung des Was­ser­be­reichs, unter ande­rem mit Steg­an­la­gen und zusätz­li­chen Spiel­an­ge­bo­ten. Die­se Pla­nun­gen soll­ten nach Vor­stel­lung der FDP gezielt ergänzt wer­den – etwa durch Fon­tä­nen­fel­der oder Sprüh­be­rei­che. Mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Mit­tel­ein­satz lie­ße sich so ein hoch­at­trak­ti­ver Treff­punkt für Fami­li­en schaf­fen, der gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen eine ech­te Alter­na­ti­ve darstellt.

Hafen und Pro­me­na­de mitdenken

Auch im Zuge der wei­te­ren Ent­wick­lung des Hafen­kopfs sowie der anste­hen­den Sanie­rung der Ufer­pro­me­na­de im Bereich Gar­rels Gar­ten sehen die Libe­ra­len gro­ße Chan­cen: Klei­ne Was­ser­er­leb­nis-Ele­men­te wie Tret­be­cken oder Sprüh­fel­der lie­ßen sich dort per­fekt inte­grie­ren. Sie wür­den die Auf­ent­halts­qua­li­tät spür­bar stei­gern, die Pro­me­na­de bele­ben und nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te zur Abküh­lung schaf­fen – ohne dabei den regu­lä­ren Hafen­be­trieb zu beeinträchtigen.

Fazit der FDP: Prag­ma­tis­mus für die Ledastadt

Aus Sicht der Leera­ner FDP braucht die Stadt kei­ne Pres­ti­ge­pro­jek­te mit unkla­rer Finan­zie­rung. Gefragt sei­en statt­des­sen prag­ma­ti­sche, sozi­al gerech­te und dau­er­haft trag­fä­hi­ge Lösun­gen. Dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te sei­en schnel­ler rea­li­sier­bar, wirt­schaft­lich ver­nünf­tig und wür­den letzt­lich deut­lich mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger errei­chen. Die FDP kün­dig­te an, sich enga­giert dafür ein­zu­set­zen, dass die Stadt­ver­wal­tung die­se Optio­nen ein­ge­hend prüft und die Ergeb­nis­se der Öffent­lich­keit trans­pa­rent darlegt.

Bei­trags­bild: Gün­ter Pod­lich — Rats­herr im Leera­ner Stadt­rat — FDP

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Neue Dienst­gra­de, fri­scher Look: Gro­ßer Abend im Feu­er­wehr­haus Weener!

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Beson­de­re Ver­samm­lung im Feu­er­wehr­haus Wee­ner: Neue Dienst­gra­de und Uni­for­men für die Feuerwehr

Wee­ner. Im Feu­er­wehr­haus der Orts­feu­er­wehr Wee­ner fand am Frei­tag­abend, den 31. Juli 2026, eine beson­de­re und bedeu­ten­de Zusam­men­kunft statt, zu der Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser ein­ge­la­den hat­te. Im Mit­tel­punkt des Abends stand die prak­ti­sche Umset­zung der neu­en nie­der­säch­si­schen Feu­er­wehr­ver­ord­nung (FwVO). Die­se trat bereits im Jahr 2025 in Kraft und brach­te die Ein­füh­rung einer neu­en Feu­er­wehr­dienst­be­klei­dung sowie grund­le­gend über­ar­bei­te­ter Dienst­grad­ab­zei­chen mit sich.

Lan­des­wei­te Umstel­lung der Dienstgrade

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Reform ist die lan­des­wei­te Umstel­lung der Dienstgrade:

  • Unver­än­der­te Rän­ge: Die Dienst­gra­de von der Feu­er­wehr­frau bezie­hungs­wei­se dem Feu­er­wehr­mann bis hin zum Ers­ten Haupt­feu­er­wehr­mann blei­ben bestehen.

  • Neue Bezeich­nun­gen: Bis­he­ri­ge Lösch­meis­ter wer­den nun als Brand­meis­ter geführt. Orts­brand­meis­ter tra­gen ab sofort den Dienst­grad Brand­in­spek­tor.

  • Farb­ge­stal­tung: Die neu­en, ein­heit­li­chen Abzei­chen erset­zen die alten Struk­tu­ren und prä­sen­tie­ren sich künf­tig in den Far­ben Rot, Sil­ber und Gold.

Beson­ders bemer­kens­wert ist die kon­zep­tio­nel­le Anglei­chung: Bei den Über­le­gun­gen zu den Dienst­gra­den und Abzei­chen wur­de bewusst auf eine Unter­schei­dung zwi­schen Berufs­feu­er­weh­ren und Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren ver­zich­tet. Ledig­lich ein roter Rah­men an den Abzei­chen weist künf­tig dar­auf hin, dass die jewei­li­ge Ein­satz­kraft ihren Dienst in einer Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr leistet.

Zahl­rei­che Beför­de­run­gen im Stadt­ge­biet Weener

Auf Grund­la­ge von § 11 der Feu­er­wehr­ver­ord­nung des Lan­des Nie­der­sach­sen vom 10. April 2025 wur­den im Stadt­ge­biet Wee­ner ins­ge­samt 18 Kame­ra­den nach Erfül­lung der gefor­der­ten Min­dest­dienst­zeit und erfolg­rei­cher Lehr­gangs­teil­nah­me zum Brand­in­spek­tor sowie 45 Kame­ra­den zum Brand­meis­ter befördert.

Moder­nes Erschei­nungs­bild nach über 50 Jahren

Neben den Dienst­gra­den bringt die Reform nach über 50 Jah­ren ohne Ver­än­de­rung auch eine opti­sche Auf­fri­schung der Klei­dung mit sich. Alle vier Orts­feu­er­weh­ren im Stadt­ge­biet Wee­ner wur­den bereits mit der neu­en, modern und schlicht gestal­te­ten Dienst­be­klei­dung ausgestattet.

Die­se wird künf­tig bei offi­zi­el­len Anläs­sen getra­gen und unter­schei­det sich klar von der regu­lä­ren Ein­satz­klei­dung. Ein prä­gnan­tes Detail des modi­sche­ren Erschei­nungs­bilds ist etwa der Wech­sel vom bis­her hell­blau­en zum klas­si­schen wei­ßen Hemd.

Fei­er­li­cher Rah­men und Urkundenübergabe

Im Bei­sein von Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas über­reich­ten Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voß den Beför­der­ten die neu­en Dienst­grad­ab­zei­chen sowie die dazu­ge­hö­ri­gen Urkunden.

Nach dem offi­zi­el­len Teil bot sich bei Brat­wurst und Geträn­ken reich­lich Gele­gen­heit für per­sön­li­che Gesprä­che und den kame­rad­schaft­li­chen Austausch.

Foto: Dani­el Fis­ser, Feu­er­wehr Weener

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Brown Sugar lie­fert Profiliga‑Show – Leer tanzt den Regen ein­fach weg

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Im Vor­der­grund Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann und Sän­ge­rin Cath­ryn DuPont. Die per­fekt ein­ge­spiel­te For­ma­ti­on mit Har­ry F. (Gitar­re & Gesang), Mar­tin Rader (Gitar­re & Gesang), Micki Meu­ser (Bass) und Ste­fan Woi­cke (Drums) – eine Profiliga‑Besetzung, die den Denk­mal­platz zur gro­ßen Tanz­flä­che verwandelte.

Brown Sugar begeis­tert Leer – Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann fei­ert, wie das Publi­kum den Regen ein­fach weg­ge­tanzt hat

Der Denk­mal­platz in Leer wur­de am Don­ners­tag­abend zum Schau­platz eines außer­ge­wöhn­li­chen Open‑Air‑Konzerts, das trotz Regen zu einem der ein­drucks­volls­ten Musik­aben­de des Som­mers wur­de. Die Ber­li­ner For­ma­ti­on „Brown Sugar – The Gre­at Rol­ling Stones Show“ lie­fer­te eine Dar­bie­tung, die weit über das Niveau einer gewöhn­li­chen Tribute‑Band hin­aus­ging. Schon die ers­ten Minu­ten mach­ten deut­lich, dass hier eine For­ma­ti­on auf der Büh­ne stand, die musi­ka­lisch, optisch und atmo­sphä­risch in der Pro­fi­li­ga spielt. Prä­zi­se Gitar­ren­riffs, per­fekt abge­stimm­te Solo­ein­la­gen, detail­rei­che Kos­tü­me und eine Büh­nen­prä­senz, die man sonst nur von inter­na­tio­na­len Tour‑Acts kennt, mach­ten die­sen Abend zu einem Ereig­nis, das die Stadt Leer so schnell nicht ver­ges­sen wird.

Der Denk­mal­platz ver­wan­del­te sich in eine ein­zi­ge gro­ße Tanz­flä­che – die Fans fei­er­ten, als gäbe es kein Mor­gen mehr, und lie­ßen sich selbst vom Regen nicht bremsen.

Wie Leer den Regen weg­ge­tanzt hat – und wie die Band dar­auf reagierte

Wäh­rend der Regen zeit­wei­se kräf­tig auf den Platz fiel, zeig­te das Publi­kum eine beein­dru­cken­de Stand­haf­tig­keit. Die Men­schen tanz­ten, san­gen und beweg­ten sich im Takt, als wäre der Him­mel strah­lend blau. Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann, der mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Büh­nen­prä­senz und einer stimm­li­chen Nähe zu Mick Jag­ger über­zeug­te, war sicht­lich über­wäl­tigt von die­ser Ener­gie. Immer wie­der fei­er­te er das Publi­kum, hob die Arme, lach­te, rief den Fans zu – und die Fans fei­er­ten ihn und die gesam­te Band zurück. Es ent­stand eine sel­te­ne Wech­sel­wir­kung: Gün­ne fei­er­te das Publi­kum, und das Publi­kum fei­er­te die Band. Die­se gegen­sei­ti­ge Begeis­te­rung ver­lieh dem Abend eine Inten­si­tät, die weit über ein gewöhn­li­ches Kon­zert hinausging.

Eine Per­for­mance, die ihres­glei­chen sucht – musi­ka­li­sche Prä­zi­si­on und star­ke Bühnenoptik

Die musi­ka­li­sche Qua­li­tät des Abends war beein­dru­ckend. Die Gitar­ris­ten Har­ry F. und Mar­tin Rader lie­fer­ten Solo­ein­la­gen, die das Publi­kum immer wie­der zu spon­ta­nen Jubel­ru­fen hin­ris­sen. Jeder Griff, jeder Ein­satz, jeder Über­gang saß – eine Prä­zi­si­on, die man nur von lang­jäh­rig ein­ge­spiel­ten Pro­fis kennt. Bas­sist Micki Meu­ser und Drum­mer Ste­fan Woi­cke bil­de­ten ein rhyth­mi­sches Fun­da­ment, das so kraft­voll und sau­ber war, dass man sich zeit­wei­se wie auf einem inter­na­tio­na­len Tour‑Konzert fühlte.

Auch optisch über­zeug­te die Band auf gan­zer Linie. Die Kos­tü­me waren detail­reich, sti­lis­tisch nah am Ori­gi­nal und ver­lie­hen der Show eine zusätz­li­che Inten­si­tät. Cath­ryn DuPont setz­te mit ihrer star­ken Stim­me und ihrer dyna­mi­schen Percussion‑Arbeit wei­te­re Akzen­te, die das Klang­bild abrun­de­ten. Die gesam­te For­ma­ti­on wirk­te per­fekt ein­ge­spielt – ein Ensem­ble, das klar in der Pro­fi­li­ga spielt und mit jeder Minu­te zeig­te, war­um es seit über vier Jahr­zehn­ten zu den gefrag­tes­ten Rolling‑Stones‑Tribute‑Bands Deutsch­lands gehört.

Die Song­aus­wahl des Abends zeig­te die gan­ze Klas­se der Band. „Brown Sugar“, „Paint It Black“, „Angie“, „Sym­pa­thy for the Devil“ oder „Satis­fac­tion“ – jeder Titel wur­de mit prä­zi­sen Gitar­ren­riffs, star­ken Solo­ein­la­gen und einer beein­dru­cken­den Büh­nen­ab­stim­mung prä­sen­tiert. Selbst anspruchs­vol­le Stü­cke wie „Mid­night Ram­bler“ oder „Gim­me Shel­ter“ wirk­ten mühe­los und sou­ve­rän. Die Band spiel­te die Klas­si­ker nicht nur nach, son­dern leb­te sie – und das Publi­kum spür­te jeden Moment.

Die gespiel­ten Songs – ein kom­plet­ter Streif­zug durch die Stones‑Geschichte

Die Set­list des Abends umfass­te nahe­zu alle gro­ßen Klas­si­ker der Rol­ling Stones. Gespielt wur­den unter ande­rem: Brown Sugar, I’m Free, Let’s Spend the Night Tog­e­ther, It’s All Over Now, Under My Thumb, Time Is on My Side, Dead Flowers, Angie, Like a Rol­ling Stone, Paint It Black, Love Is Strong, It’s Only Rock’n’Roll, Last Time, As Tears Go By, You Can’t Always Get What You Want, Mid­night Ram­bler, Miss You, Start Me Up, Dance Litt­le Sis­ter, Gim­me Shel­ter, Hon­ky Tonk Women, Get Off of My Cloud, Street Fight­ing Man, Jum­pin’ Jack Flash, Sym­pa­thy for the Devil, Satis­fac­tion und Wild Hor­ses. Jeder die­ser Titel wur­de mit einer Lei­den­schaft und Prä­zi­si­on gespielt, die das Publi­kum mit­riss und die Atmo­sphä­re wei­ter aufheizte.

Kos­ten­freie Kul­tur dank loka­ler Sponsoren

Ein beson­de­rer Dank gilt dem Café Extra­blatt Leer und der Bar Celo­na Leer. Durch deren Enga­ge­ment konn­ten die Don­ners­tags­kon­zer­te – dar­un­ter auch die­ser Abend – kos­ten­frei besucht wer­den. Die­se Initia­ti­ve berei­chert die Stadt Leer kul­tu­rell und schafft ein Ange­bot, das Men­schen jeden Alters zusammenbringt.

Fazit: Ein Abend, der Leer bewegt hat

„Brown Sugar“ lie­fer­te eine Show, die den Regen über­strahl­te und den Denk­mal­platz in eine pul­sie­ren­de Rock‑Arena ver­wan­del­te. Die Kom­bi­na­ti­on aus musi­ka­li­scher Prä­zi­si­on, cha­ris­ma­ti­scher Büh­nen­prä­senz und einem Publi­kum, das sich von nichts auf­hal­ten ließ, mach­te den Abend zu einem der Höhe­punk­te des Som­mers. Leer hat bewie­sen, dass die Stadt nicht nur fei­ern kann, son­dern auch bereit ist, für gute Musik zusam­men­zu­ste­hen – selbst wenn der Him­mel sei­ne Schleu­sen öffnet.

Die nächs­ten Donnerstags‑Konzerte am Denkmalplatz

  1. August: Watch Your Steps – Funk, Soul & mehr

  2. August: Dr. Beat – Top 40

  3. August: Rock­shots – Rock‑, Pop‑ und NDW‑Cover

Wer die kom­men­den Som­mer­aben­de in Leer mit erst­klas­si­ger Live‑Musik, küh­len Geträn­ken und guter Gesell­schaft ver­brin­gen möch­te, soll­te sich die­se Ter­mi­ne fest im Kalen­der markieren.

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