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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Fri­sche Viel­falt in Leer: Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies erobert den Wochenmarkt

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Von kna­cki­gen Nüs­sen auf dem Wochen­markt bis hin zu süßen Scho­ko­früch­ten auf dem Leera­ner Weih­nachts­markt am Ernst-Reu­ter-Platz: Dani­el hat in sei­nem Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies für jede Jah­res­zeit die pas­sen­den Lecke­rei­en im Gepäck!

Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies: Neu­er Genuss auf dem Leera­ner Wochenmarkt

LEER/AURICH. Kna­cki­ge Nüs­se, natur­be­las­se­ne Tro­cken­früch­te und duf­ten­de Müs­li­mi­schun­gen: Wer am Mitt­woch über den Leera­ner Wochen­markt schlen­dert, trifft seit vier Wochen auf ein neu­es Gesicht mit ver­trau­tem Hand­werk. Dani­el ist seit fünf Wochen selbst­stän­dig und war heu­te bereits zum vier­ten Mal mit sei­nem Stand Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies in Leer ver­tre­ten. Das Lese­r­ECHO hat den frisch­ge­ba­cke­nen Markt­in­ha­ber vor Ort besucht und einen Blick hin­ter die Kulis­sen geworfen.

Obwohl der eige­ne Stand erst vor weni­gen Wochen an den Start ging, ist die Arbeit auf dem Markt für den Auricher kein Neu­land. Nach zehn Jah­ren Erfah­rung auf ver­schie­de­nen Wochen­märk­ten kennt er das Gesche­hen genau. Umso grö­ßer war die Freu­de, als die Zusa­ge für den begehr­ten Stand­platz in Leer ein­traf. Der Leera­ner Wochen­markt zeich­net sich durch eine beson­de­re Atmo­sphä­re aus, die Dani­el schon aus frü­he­ren Ein­sät­zen schätzt und an die nun naht­los ange­knüpft wer­den kann.

Qua­li­täts­wa­re aus Norddeutschland

Das Ange­bot bei Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies ist viel­sei­tig und bewusst gewählt. Zum Sor­ti­ment gehören:

  • Nüs­se: Sowohl natur­be­las­sen als auch klas­sisch gesalzen.

  • Tro­cken­früch­te: Natur­be­las­se­ne Vari­an­ten ohne Zusät­ze sowie leicht gesüß­te Spezialitäten.

  • Müs­li­mi­schun­gen: Eige­ne Rezep­tu­ren, die nach spe­zi­el­len Vor­ga­ben zusam­men­ge­stellt werden.

Bei der Aus­wahl der Pro­duk­te wird auf Qua­li­tät und regio­na­le Ver­bun­den­heit geach­tet. Die Ware wird über einen Groß­händ­ler aus Ham­burg bezo­gen, sodass kur­ze Wege und ein ver­läss­li­cher nord­deut­scher Part­ner gewähr­leis­tet sind.

Früh­auf­ste­her im Ein­satz: Ein Blick in den Marktalltag

Der Tag eines Markt­be­trei­bers beginnt lan­ge bevor die ers­ten Kun­den den Platz betre­ten. Ein typi­scher Mitt­woch ver­langt eine straf­fe Orga­ni­sa­ti­on: Der Wecker klin­gelt bereits kurz nach 4:00 Uhr mor­gens in Aurich. Nach den ers­ten Vor­be­rei­tun­gen und dem Ver­la­den der Ware geht die Fahrt in Rich­tung Leer. Pünkt­lich gegen 6:00 Uhr mor­gens trifft der Trans­por­ter auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ein. Nun bleibt genau eine Stun­de, um den Stand auf­zu­bau­en, die Ware anspre­chend zu prä­sen­tie­ren und alles start­klar zu machen.

Von 7:00 bis 13:00 Uhr läuft der Ver­kauf. Nach Mark­ten­de um 13:00 Uhr fol­gen der Abbau, die Rück­fahrt, das Ent­la­den und das Aus­pa­cken in Aurich. Gegen 15:00 Uhr ist alles erle­digt und der Arbeits­tag geschafft – dann heißt es Fei­er­abend, und Dani­el kann sich ganz sei­nen Kin­dern wid­men. Neben dem fes­ten Mitt­wochs­ter­min in Leer ist der Stand an den Sams­ta­gen und wei­te­ren Wochen­ta­gen rotie­rend in wei­te­ren ost­frie­si­schen Städ­ten wie Aurich, Witt­mund, Nor­den und Emden anzutreffen.

Aus­blick auf die kal­te Jahreszeit

Für die anste­hen­de Win­ter­sai­son sind bereits ers­te Erwei­te­run­gen in Pla­nung. Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies wird unter ande­rem auf dem Hand­wer­ker­markt im Rah­men des Advents­mark­tes auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ver­tre­ten sein. Pas­send zur Vor­weih­nachts­zeit soll das Sor­ti­ment dort um scho­ko­lier­te Früch­te ergänzt werden.

ACHTUNG: Wich­ti­ger Hin­weis für Marktbesucher

Am Sams­tag, den 12. Sep­tem­ber, wird der Leera­ner Wochen­markt auf­grund der Ruder­re­gat­ta ein­ma­lig ver­legt. Die Markt­stän­de – dar­un­ter auch Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies – sind an die­sem Tag auf dem Denk­mal­platz zu finden.

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Betreu­ungs­recht in Leer: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar am 24. Sep­tem­ber 2026

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Betreu­ungs­recht: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bürger

Leer – Wer sich vor­stel­len kann, ehren­amt­lich eine gesetz­li­che Betreu­ung zu über­neh­men, erhält am 24. Sep­tem­ber 2026 in Leer die Mög­lich­keit, sich umfas­send über das Betreu­ungs­recht zu infor­mie­ren. Die Betreu­ungs­stel­le des Land­krei­ses Leer bie­tet an die­sem Tag ein kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an.

Das Ange­bot rich­tet sich sowohl an Per­so­nen, die grund­sätz­lich Inter­es­se an der Über­nah­me einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung haben, als auch an Men­schen, die bereits für einen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen als Betreu­er bestellt wurden.

Grund­la­gen und prak­ti­sche Umset­zung im Mittelpunkt

Das rund zwei­stün­di­ge Semi­nar beginnt am Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026, um 16 Uhr im Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Leer, Jahn­stra­ße 4 in Leer.

Im Mit­tel­punkt ste­hen die Grund­la­gen des Betreu­ungs­rechts und deren prak­ti­sche Umset­zung. Die Teil­neh­men­den erhal­ten unter ande­rem eine Ein­füh­rung in die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­be­rei­che einer gesetz­li­chen Betreu­ung. Dar­über hin­aus wer­den hilf­rei­che Mate­ria­li­en vor­ge­stellt, die die prak­ti­sche Arbeit im Betreu­ungs­all­tag erleich­tern können.

Das Semi­nar soll dabei nicht nur grund­le­gen­de Infor­ma­tio­nen ver­mit­teln, son­dern auch eine Ori­en­tie­rung für alle bie­ten, die sich mit dem Gedan­ken beschäf­ti­gen, ein sol­ches Ehren­amt zu übernehmen.

Ent­schei­dung kann in Ruhe getrof­fen werden

Wer nach dem Semi­nar noch unsi­cher ist, muss sich nicht unmit­tel­bar für oder gegen die Über­nah­me einer Betreu­ung ent­schei­den. Die Teil­neh­men­den kön­nen die Infor­ma­tio­nen zunächst in Ruhe auf sich wir­ken las­sen und anschlie­ßend über­le­gen, ob sie das Ehren­amt über­neh­men möchten.

Bei wei­te­rem Gesprächs­be­darf besteht außer­dem die Mög­lich­keit, mit der Betreu­ungs­stel­le einen Fol­ge­ter­min zu ver­ein­ba­ren. Dabei kön­nen das wei­te­re Vor­ge­hen und offe­ne Fra­gen per­sön­lich bespro­chen werden.

Anmel­dung und Kontakt

Die Teil­nah­me an dem Ein­füh­rungs­se­mi­nar ist kos­ten­los. Eine schrift­li­che Anmel­dung per E‑Mail ist erforderlich.

Anmel­dun­gen nimmt die Betreu­ungs­stel­le unter insa.elsen@lkleer.de ent­ge­gen. Wer bereits im Vor­feld Fra­gen zum Semi­nar oder zur ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung hat, kann sich tele­fo­nisch an die Betreu­ungs­stel­le wenden.

Tele­fon: 0491/926 4015

Ter­min im Überblick:

  • Datum: Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026
  • Beginn: 16 Uhr
  • Dau­er: rund zwei Stunden
  • Ort: Gesund­heits­amt, Jahn­stra­ße 4, Leer
  • Teil­nah­me: kostenlos
  • Anmel­dung: schrift­lich per E‑Mail an insa.elsen@lkleer.de
  • Tele­fo­ni­sche Fra­gen: 0491/926 4015

Das Ein­füh­rungs­se­mi­nar bie­tet damit eine gute Gele­gen­heit, sich unver­bind­lich über die Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung zu infor­mie­ren und eine fun­dier­te Ent­schei­dung über ein mög­li­ches Enga­ge­ment zu treffen.

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Bun­des­wei­ter Warn­tag 2026: Sire­nen­alarm im Land­kreis Leer am 10. September

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Bun­des­wei­ter Warn­tag am 10. Sep­tem­ber 2026: Sire­nen und Warn-Apps wer­den getestet

Deutschland/Landkreis Leer – Am Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026, fin­det der sechs­te bun­des­wei­te Warn­tag statt. Bund, Län­der und Kom­mu­nen tes­ten dabei gemein­sam die Warn­sys­te­me für Kri­sen- und Kata­stro­phen­fäl­le. Die Pro­be­war­nung star­tet um 11 Uhr, gegen 11:45 Uhr soll die Ent­war­nung erfolgen.

Für die Bevöl­ke­rung bedeu­tet das: Am Don­ners­tag kön­nen ver­schie­de­ne Warn­si­gna­le und Mel­dun­gen auf Smart­phones, im Radio, im Fern­se­hen oder über wei­te­re Warn­ka­nä­le zu hören und zu sehen sein. Es besteht kei­ne Gefahr. Der Warn­tag ist eine bun­des­wei­te Übung, mit der die Warn­in­fra­struk­tur und die Abläu­fe über­prüft werden.

Pro­be­war­nung ab 11 Uhr über ver­schie­de­ne Warnsysteme

Um 11 Uhr wird das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK) eine Test­war­nung über das Modu­la­re Warn­sys­tem des Bun­des (MoWaS) aus­lö­sen. Die War­nung wird an ange­schlos­se­ne Warn­mul­ti­pli­ka­to­ren wie Rund­funk- und Fern­seh­sen­der, digi­ta­le Anzei­ge­ta­feln, Warn-App-Ser­ver und wei­te­re Sys­te­me weitergeleitet.

Zum Warn­mix gehö­ren unter ande­rem Cell Broad­cast sowie Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP. Je nach ange­bun­de­nem Warn­ka­nal kön­nen Warn­mel­dun­gen außer­dem über Radio, Fern­se­hen, Inter­net­sei­ten, sozia­le Medi­en und wei­te­re Infor­ma­ti­ons­we­ge ver­brei­tet werden.

Damit wird nicht nur ein ein­zel­nes Warn­sys­tem getes­tet. Viel­mehr soll das Zusam­men­spiel der ver­schie­de­nen Warn­we­ge über­prüft werden.

Auch die Sire­nen im Land­kreis Leer wer­den ausgelöst

Auch im Land­kreis Leer wer­den am Warn­tag die vor­han­de­nen Sire­nen aus­ge­löst. Dabei wird der an- und abschwel­len­de Sire­nen­ton für War­nung und Kata­stro­phen­alarm getestet.

Gegen 11:45 Uhr folgt das Entwarnungssignal.

Das BBK weist dar­auf hin, dass die ört­li­che Teil­nah­me und die ein­ge­setz­ten Warn­mit­tel von den jewei­li­gen Kom­mu­nen abhän­gen. Sire­nen gehö­ren zu den klas­si­schen Warn­mit­teln und haben den Vor­teil, dass sie inner­halb eines grö­ße­ren Radi­us wahr­ge­nom­men wer­den können.

Ent­war­nung gegen 11:45 Uhr

Nach der Pro­be­war­nung folgt gegen 11:45 Uhr die Ent­war­nung. Die­se wird über die zuvor genutz­ten Warn­ka­nä­le ver­brei­tet. Eine Beson­der­heit gibt es beim Cell Broad­cast: Über die­sen Kanal wird beim Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 kei­ne Ent­war­nung versendet.

Der gesam­te Test dau­ert damit rund 45 Minu­ten.

War­um gibt es den Bun­des­wei­ten Warntag?

Der Bun­des­wei­te Warn­tag hat zwei zen­tra­le Zie­le. Zum einen soll die tech­ni­sche Warn­in­fra­struk­tur über­prüft und auf ihre Belast­bar­keit getes­tet wer­den. Zum ande­ren soll die Bevöl­ke­rung für das The­ma War­nung und für die rich­ti­ge Reak­ti­on in einem tat­säch­li­chen Gefah­ren­fall sen­si­bi­li­siert werden.

Denn im Ernst­fall kommt es dar­auf an, Warn­mel­dun­gen mög­lichst schnell zu erhal­ten und zu wis­sen, wo ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu fin­den sind. Durch den Warn­tag kön­nen zudem Schwach­stel­len in den Warn­ab­läu­fen erkannt und anschlie­ßend ver­bes­sert werden.

Online-Umfra­ge zum Warn­tag 2026

Auch in die­sem Jahr kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Erfah­run­gen mit dem Warn­tag an das BBK zurück­mel­den. Die Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 wird am 10. Sep­tem­ber um 11 Uhr freigeschaltet.

Die Teil­nah­me ist bis zum 17. Sep­tem­ber 2026 mög­lich. Das BBK nutzt die Rück­mel­dun­gen, um die Warn­sys­te­me wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Erfah­run­gen der Bevöl­ke­rung mit den ver­schie­de­nen Warn­ka­nä­len auszuwerten.

Zur Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warntag

Wich­ti­ge Zei­ten im Überblick

Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026

  • 11:00 Uhr: Bun­des­wei­te Probewarnung
  • ab 11:00 Uhr: Test ver­schie­de­ner Warn­ka­nä­le wie Cell Broad­cast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen
  • 11:00 Uhr: Sire­nen­pro­be im Land­kreis Leer
  • ca. 11:45 Uhr: Entwarnung
  • 11:45 Uhr: Ent­war­nungs­si­gnal der Sire­nen im Land­kreis Leer

Der Bun­des­wei­te Warn­tag fin­det grund­sätz­lich jedes Jahr am zwei­ten Don­ners­tag im Sep­tem­ber statt und wird gemein­sam von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen durchgeführt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 beim BBK

 
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