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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Geflü­gel­pest im Land­kreis Leer amt­lich festgestellt

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Geflü­gel­pest im Land­kreis Leer: Amt­li­cher Aus­bruch in Moorm­er­land festgestellt

Am 2. März 2026 wur­de in einer Geflü­gel­hal­tung in der Gemein­de Moorm­er­land amt­lich ein Aus­bruch der Geflü­gel­pest bestä­tigt. Um die Aus­brei­tung der hoch­an­ste­cken­den Tier­seu­che effek­tiv zu ver­hin­dern, hat die Kreis­ver­wal­tung umge­hend Schutz- und Über­wa­chungs­zo­nen eingerichtet.

Restrik­ti­ons­zo­nen betref­fen auch Nachbarlandkreis

Die fest­ge­leg­ten Zonen umfas­sen nicht nur Gebie­te im Land­kreis Leer, son­dern auf­grund der Lage des betrof­fe­nen Betriebs auch Tei­le des angren­zen­den Land­krei­ses Aurich. Inner­halb die­ser Zonen gel­ten für Geflü­gel­hal­tun­gen sowie für den Trans­port von Geflü­gel und Geflü­gel­pro­duk­ten stren­ge Auf­la­gen und Beschränkungen.

Auf­stall­pflicht bleibt bestehen

Die Kreis­ver­wal­tung weist in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich dar­auf hin, dass die bereits im Novem­ber 2025 ange­ord­ne­te Auf­stall­pflicht für Geflü­gel­be­stän­de ab einer Grö­ße von mehr als 50 Tie­ren wei­ter­hin für den gesam­ten Land­kreis Leer Bestand hat – auch außer­halb der neu ein­ge­rich­te­ten Restriktionsgebiete.

Infor­ma­tio­nen und inter­ak­ti­ve Karte

Für betrof­fe­ne Hal­ter und Inter­es­sier­te stellt der Land­kreis Leer umfang­rei­che Infor­ma­tio­nen bereit. Dazu gehören:

  • Inter­ak­ti­ve Kar­te: Zur genau­en Iden­ti­fi­ka­ti­on der ein­ge­rich­te­ten Schutzzonen.

  • All­ge­mein­ver­fü­gung: Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu den gel­ten­den Regeln.

  • Ser­vice: Wei­te­re Hin­wei­se zum Schutz der Bestän­de sind unter www.landkreis-leer.de/Geflügelpest abrufbar.

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Tra­di­tio­nel­les Grün­kohl­es­sen im Rah­men des „Klin­gen­des Kran­ken­haus“ gestartet

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Tra­di­tio­nel­les Grün­kohl­es­sen: Auf­takt für das „Klin­gen­de Kran­ken­haus“ 2026 in Weener

Wee­ner, 27. Febru­ar 2026. Ende Febru­ar ver­sam­mel­ten sich zahl­rei­che Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer aus ver­schie­de­nen musi­ka­li­schen Chö­ren und Grup­pen sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins zum tra­di­tio­nel­len Grün­kohl­es­sen. Die Ver­an­stal­tung im Rah­men des Pro­jekts „Klin­gen­des Kran­ken­haus“ bot nicht nur Gele­gen­heit zum gesel­li­gen Aus­tausch, son­dern mar­kier­te zugleich den offi­zi­el­len Auf­takt für die Pla­nung der musi­ka­li­schen Auf­trit­te im Kalen­der­jahr 2026.

Erfolg­rei­che Bilanz des Jah­res 2025

Das „Klin­gen­de Kran­ken­haus“ wur­de auch im Jahr 2025 erfolg­reich fort­ge­führt. Jeden Monat fan­den meh­re­re Auf­trit­te von Chö­ren und Musik­grup­pen im Kran­ken­haus Rhei­der­land statt. Orga­ni­siert wer­den die­se musi­ka­li­schen Bei­trä­ge durch die Ehren­amt­li­chen des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins, die mit gro­ßem Enga­ge­ment für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf sorgen.

Anspra­che und Wür­di­gung des Ehrenamts

Der Vor­sit­zen­de des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins, Jako­bus Bau­mann, begrüß­te die Anwe­sen­den herz­lich. Er sprach dabei auch im Namen der Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp sowie sei­ner Vor­stands­kol­le­gen Hei­ko Abbas und Bernd Lin­de­mann. Bau­mann dank­te allen Mit­wir­ken­den für ihren Ein­satz im ver­gan­ge­nen Jahr und beton­te: „Wir freu­en uns, dass die Bereit­schaft, ins Kran­ken­haus zu kom­men und Musik zu machen, nicht nachlässt.“

Ein beson­de­rer Dank des Vor­sit­zen­den galt dabei der Arbeits­grup­pe sowie den Koor­di­na­to­rin­nen. Ins­ge­samt neun Ehren­amt­li­che über­neh­men im Rah­men des „Klin­gen­den Kran­ken­hau­ses“ die Begrü­ßung der Chö­re und Grup­pen vor Ort.

Per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen bei Begrü­ßungs­grup­pe und Verein

Im Zuge der Ver­an­stal­tung wur­den per­so­nel­le Ver­än­de­run­gen in der Begrü­ßungs­grup­pe der Akti­ven bekannt gegeben:

  • Die Auf­ga­ben von Mari­on Machoc­zek über­nimmt künf­tig Bar­ba­ra Osten­dorp, die dabei von Hen­ny Frey und Ulrie­ke Tir­rel ver­tre­ten wird.

  • Egon Smid gibt sei­ne Auf­ga­ben ab; für sei­ne Nach­fol­ge hat sich Ber­nie Osten­dorp bereit erklärt, die Begrü­ßun­gen künf­tig zu unterstützen.

  • Der Ver­ein sprach sowohl Mari­on Machoc­zek als auch Egon Smid für das lang­jäh­ri­ge Enga­ge­ment einen herz­li­chen Dank aus.

Eine wei­te­re Ver­än­de­rung betrifft den All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­ein selbst: Freerk Tir­rel, der über 40 Jah­re in der Ver­wal­tung des Kran­ken­hau­ses Rhei­der­land tätig war, wur­de fei­er­lich in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Dem Ver­ein bleibt er jedoch erhal­ten und wird sich auch in Zukunft ehren­amt­lich engagieren.

Lob für die kuli­na­ri­sche Ausrichtung

Nach dem gemein­sa­men Essen wur­de Küchen­chef Ron­ny Bol­schwig und sei­nem Team sowie den Mit­ar­bei­te­rin­nen des Cafés für das Grün­kohl­es­sen gro­ßer Bei­fall und viel Lob ausgesprochen.


Foto: Jan Bruins.

 

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NABU bit­tet um Rück­sicht­nah­me wäh­rend der aktu­el­len Brutzeit

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© NABU/Winfried Rusch

Wenn Hecken zu Kin­der­stu­ben wer­den: NABU bit­tet um Rück­sicht zur Brutzeit

Mit dem 1. März hat für zahl­rei­che hei­mi­sche Tier­ar­ten eine beson­ders sen­si­ble Pha­se begon­nen: Die gesetz­li­che Brut- und Setz­zeit. Wäh­rend Hecken, Sträu­cher und Gehöl­ze nun wie­der zu essen­zi­el­len Rück­zugs- und Auf­zucht­sor­ten wer­den, appel­liert die NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land an Kom­mu­nen, Gar­ten­be­sit­zen­de und Ver­ant­wort­li­che in der Grün­pfle­ge, bei Schnitt­maß­nah­men Geduld und Augen­maß wal­ten zu lassen.

Lebens­raum für Amsel, Igel und Co.

Hecken sind weit­aus mehr als blo­ße Grund­stücks­gren­zen. Sie die­nen als Struk­tur­ge­ber in der Land­schaft und bie­ten als unver­zicht­ba­re Lebens­räu­me Schutz, Nah­rung sowie Nist­mög­lich­kei­ten. Aktu­ell begin­nen zahl­rei­che Vogel­ar­ten wie der Zaun­kö­nig oder die Amsel in dem dich­ten Geäst mit dem Nest­bau. Auch für Klein­säu­ger wie den Igel und ver­schie­de­ne Amphi­bi­en bie­tet die schüt­zen­de Vege­ta­ti­on eine wich­ti­ge Basis für die Auf­zucht ihres Nachwuchses.

Wer jetzt zur Hecken­sche­re greift, ris­kiert laut NABU schwer­wie­gen­de Fol­gen: „Wir erle­ben jedes Früh­jahr, dass Hecken stark zurück­ge­schnit­ten oder sogar kom­plett auf den Stock gesetzt wer­den. Für vie­le Tie­re bedeu­tet das den Ver­lust ihres Lebens­raums“, erklärt Jan Fuchs von der NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ostfriesland.

Sorg­falt vor dem Schnitt

Obwohl scho­nen­de Form- und Pfle­ge­schnit­te unter stren­gen Vor­aus­set­zun­gen auch wäh­rend der Brut­zeit zuläs­sig sind, gibt der NABU kla­re Ver­hal­tens­re­geln vor:

  • Gründ­li­che Prü­fung: Vor jedem Schnitt muss zwin­gend geprüft wer­den, ob sich Nes­ter oder Jung­tie­re im Gehölz befinden.

  • Ver­schie­bung emp­foh­len: Da vie­le Vögel mehr­fach im Jahr brü­ten, rät der NABU dazu, umfang­rei­che­re Pfle­ge­maß­nah­men mög­lichst bis in den Spät­som­mer zu verschieben.

  • Prak­ti­scher Nut­zen: Ein spä­te­rer Schnitt ist oft nach­hal­ti­ger, da vie­le Gehöl­ze im Früh­som­mer erneut aus­trei­ben und ein frü­her Schnitt daher dop­pel­te Arbeit bedeu­ten kann.

Ver­ant­wor­tung in der Region

Der NABU Ost­fries­land beob­ach­tet mit Sor­ge, dass auch in öffent­li­chen Grün­an­la­gen teils radi­ka­le Ein­grif­fe statt­fin­den. Die­se Flä­chen sind jedoch wich­ti­ge Ver­bin­dungs­ele­men­te in Bio­top­ver­bün­den, die es Tie­ren ermög­li­chen, zwi­schen Lebens­räu­men zu wan­dern. Die Natur­schüt­zer set­zen sich in kom­mu­na­len Gre­mi­en für eine öko­lo­gi­sche Grün­pfle­ge ein. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind dazu auf­ge­ru­fen, auf­fäl­li­ge oder radi­ka­le Schnitt­maß­nah­men bei ihrer ört­li­chen NABU-Grup­pe zur fach­li­chen Ein­schät­zung zu melden.

Der Appell zur Rück­sicht­nah­me gilt dabei nicht nur für den hei­mi­schen Gar­ten. Auch in der frei­en Natur soll­te wäh­rend der Brut- und Setz­zeit auf den Wegen geblie­ben und Hun­de ange­leint wer­den, um Wild­tie­re bei der Auf­zucht ihres Nach­wuch­ses nicht zu stö­ren. Wer Geduld zeigt, wird belohnt: Eine natur­be­las­se­ne, zwit­schern­de Hecke ist ein wert­vol­ler Gewinn für die Arten­viel­falt und die eige­ne Lebens­qua­li­tät. Wer sich dar­über hin­aus aktiv enga­gie­ren möch­te, kann Kon­takt zur loka­len NABU-Grup­pe aufnehmen.

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

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Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen sinkt im Febru­ar 2026 leicht

Ent­span­nung bei den Ver­brau­cher­prei­sen: Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen sinkt auf 1,9 Prozent Im Febru­ar 2026 setz­te sich der Trend einer mode­ra­te­ren...

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Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

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Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...