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Kitas öffnen am 8. März in festen Gruppen
Schrittweise weitere Schulöffnungen ab 15. März — Tonne: „Großer Schritt nach vorne bei den Kleinsten, bis Ostern besuchen alle Schülerinnen und Schüler ihre Schule”
In Niedersachsen stehen nach den Bund-Länder-Beratungen am (gestrigen) Mittwoch weitere Schritte zur Öffnung des Bildungsbereiches an.
Die Kindertageseinrichtungen werden bereits ab Montag, 08.03.2021, geöffnet für den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B”). Die Kitas sind damit im Grundsatz geöffnet und bieten Betreuung in Regelgruppengröße an, aber ohne Gruppenmischung.
Zwei Änderungen im Schulbereich werden ebenfalls am 08.03.2021 vorgenommen: So ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt wieder, dass die Präsenzpflicht — mit Ausnahme der Risikogruppen — wiederhergestellt ist.
Eine Woche später, ab 15.03.2021, wird der Schulbereich geöffnet für Unterricht im Wechselmodell nach Szenario B für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5–7 im Sekundarbereich I sowie den Schuljahrgang 12 im Sekundarbereich II. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen (Taubblinde) für Unterricht nach Szenario B geöffnet.
Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Osterferien kommen dann alle Schulen und Schuljahrgänge zurück in Szenario B.
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne zur Kita-Öffnung: „Die letzten Wochen und Monate waren für viele Kinder und Eltern eine große Belastung. Psychosozial und auch ökonomisch hat die Schließung der Kindertageseinrichtungen viele Familien unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum machbarer Spagat, im Homeoffice zu arbeiten und gleichzeitig kleine Kinder zu betreuen. Und wir alle merken natürlich, dass es den Kindern nicht guttut, wenn soziale Kontakte fehlen; spielen, malen, toben mit anderen dürfen nicht dauerhaft fehlen. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleinsten einen großen Schritt nach vorne machen. Der eingeschränkte Betrieb sieht ein Betreuungsangebot für alle Kinder vor, die in der jeweiligen Kindertageseinrichtung einen Betreuungsplatz haben. Das bedeutet, die Kitas können in gewohntem Umfang frühkindliche Bildung und Betreuung anbieten. Das sind gute Botschaften für Kinder und Eltern. Um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten und die Hygienepläne einhalten zu können, sind offene Gruppenkonzepte sowie die Durchmischung von Gruppen nicht zulässig. Diese pädagogisch-qualitative Einschränkung ist notwendig und vertretbar mit Blick auf den Infektions- und Gesundheitsschutz.”
Die Schul-Öffnung kommentiert der Kultusminister: „Wir wollen und wir werden vor Ostern allen Schülerinnen und Schülern Präsenzunterricht im Wechselmodell nach Szenario B anbieten. Mit Blick auf die Gesamtgemengelage — diffuses Infektionsgeschehen, Mutationen, Stagnation bei Inzidenz — bin ich froh, dass wir heute diesen weiteren Öffnungsschritt machen können. Wir befinden uns nach wie vor im Spannungsfeld zwischen Kindeswohl, Bildungschancen und Familienfreundlichkeit einerseits und Pandemie-Bekämpfung andererseits.
Ich habe mich immer dafür ausgesprochen, dass wir diese Abwägung verantwortbar im Sinne der Kinder und Jugendlichen vornehmen — das haben wir einmal mehr getan und kommen unterm Strich dazu, die Schulen für deutlich mehr Kinder zu öffnen. Wir machen das allerdings behutsam und achtsam. Alle sollen sicher Tritt fassen und die Schulen sich nach und nach füllen. Wir setzen damit unsere Linie fort, erst die Jüngeren und die mit bald anstehenden Abschlüssen in die Schulen zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.
Parallel zu diesen Schritten flankieren wir über Impfen und Testen.
Ich gehe davon aus, dass noch im März die ersten Impfungen angeboten werden können. Die Impfzentren gehen auf die Schulen zu und bitten um Datenübermittlung, denn die Erhebung der Impfdaten ist der erste notwendige Schritt.
Das Kultusministerium hat ein Test-Konzept erarbeitet und in Abstimmung mit den anderen Ressorts hierfür auch die nötigen Weichen gestellt. Wir werden aller Voraussicht nach in der letzten Schulwoche vor den Osterferien eine „Testwoche” an den niedersächsischen Schulen anbieten, um den Umgang mit den Selbsttests einzuüben. Nach den Osterferien werden wir wochenweise und bei bestimmten Anlässen weitere Testungen vorsehen. Bei betroffenen Klassen gelten ohnehin die Anordnungen der örtlichen Gesundheitsämter mit Quarantäne und Testungen, auch für die Kontaktpersonen, die kommen dann noch dazu.
Wir sind also auf einem guten Weg und werden das Tempo weiter hochhalten.
Mit der Kombination aus Testen, Impfen, Masken plus Abstand, Hygiene und Lüften erhöhen wir die Sicherheit immer weiter und schützen Kinder und Beschäftigte.”
Die Maßnahmen für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Osterferien am 09.04.2021 im Überblick:
Szenario B in Kindertageseinrichtungen:
Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario B und sind damit im Grundsatz geöffnet. Es gilt damit der eingeschränkte Regelbetrieb: Betreuung in Regelgruppengröße, aber keine Gruppenmischung.
Szenario B in Schulen:
Ab dem 15. März 2021 gilt das Szenario B für
Ø die Schuljahrgänge 5–7 und die Abschlussklassen des Sekundarbereichs I
Ø die Schuljahrgänge 12 und 13 des Sekundarbereichs II, Abschlussklassen an BBS
Ø die Förderschulen GE, KME, Taubblinde (alle Jahrgänge)
Ø Tagesbildungsstätten
Ø Berufseinstiegsschulen und Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ohne Ausbildungsstelle
Ø den Primarbereich
Ab dem 22. März 2021 gilt das Szenario B für
Ø alle Schülerinnen und Schüler
Präsenzpflicht:
Ab dem 8. März 2021 gilt wieder, dass kein freiwilliges Distanzlernen möglich ist. Die Regelungen für vulnerable Personen bleiben weiterhin bestehen.
Maskenpflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
Notbetreuung Schule:
Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1–6 in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.
Hot-Spot-Regelung:
Die beschriebenen Öffnungen von Kita und Schule gelten ausschließlich für Einrichtungen in Kreisen/kreisfreien Städten, bei denen eine Sieben-Tage-Inzidenz von bis zu 100 festgestellt wird. Bei über 100 können keine weiteren Öffnungsschritte gemacht werden, bis die Inzidenz dann stabil — mindestens drei Tage — wieder unter 100 gefallen ist: Bei drei Tagen ununterbrochen unter 100 erfolgt der Wechsel in Szenario B.
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Leer setzt ein Zeichen: Earth Hour 2026
Gemeinsam für den Klimaschutz: Leer setzt ein Zeichen bei der 20. Earth Hour
Am Sonnabend, den 28. März, wird es in Leer für eine Stunde merklich dunkler – und das aus einem wichtigen Grund. Die Stadt folgt auch in diesem Jahr dem Aufruf der Umweltstiftung WWF Deutschland und beteiligt sich an der weltweiten „Earth Hour“. Da die Aktion 2026 ihr 20. Jubiläum feiert, steht das gemeinsame Engagement für den Planeten besonders im Fokus.
Das Licht geht aus – die Botschaft leuchtet
Pünktlich um 20:30 Uhr setzen Kommunen, Unternehmen und Institutionen rund um den Globus ein sichtbares Signal für den Klimaschutz. In Leer bleibt die Beleuchtung an markanten Punkten der Stadt für 60 Minuten ausgeschaltet:
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Das Historische Rathaus: Das Wahrzeichen der Stadt versinkt symbolisch im Dunkeln.
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Stadtwerke Leer: Auch hier wird die Außenbeleuchtung am Hauptpumpwerk sowie am Faulturm abgestellt, um die Initiative aktiv zu unterstützen.
Ein Aufruf an die Bürgerschaft
Die Stadtverwaltung lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, Teil dieser globalen Bewegung zu werden. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Es gilt, im eigenen Zuhause für eine Stunde das Licht auszuschalten.
Dieses bewusste Abschalten ist weit mehr als eine Stromsparmaßnahme; es ist ein gemeinsames Statement. Laut WWF bietet die Earth Hour die Chance, aktiv eine lebenswerte Zukunft einzufordern. Jede und jeder Einzelne kann durch diesen kleinen Beitrag zeigen, dass Klima- und Umweltschutz Priorität haben.
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Urteil in Aurich: Hohe Haftstrafe nach brutaler Geiselnahme und Vergewaltigung
Sechs Jahre und neun Monate Haft für Geiselnahme und Vergewaltigung
AURICH / LEER. Die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Aurich hat am Dienstag, den 17. März 2026, einen 40-jährigen Mann aus Riepe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Gericht sprach den Angeklagten der Geiselnahme in Tateinheit mit mehrfacher Vergewaltigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung schuldig. In die Gesamtstrafe floss eine sechsmonatige Freiheitsstrafe aus einem früheren Strafbefehl des Amtsgerichts Leer ein.
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte die Geschädigte, seine ehemalige Lebensgefährtin, massiv misshandelt und sexuell genötigt hat. Der Entscheidung (Az. 19 KLs 1/25) lag eine Tatnacht im März 2023 zugrunde. Trotz bestehender Gewaltschutzanordnungen und mehrfacher Strafanzeigen der Geschädigten drang der alkoholisierte Angeklagte am 12. März 2023 gewaltsam in die Wohnung der Frau in Leer ein. Er schloss die Tür von innen ab, entwendete den Schlüssel sowie Handy und Tablet der Geschädigten, schlug ihr mehrfach ins Gesicht und bedrohte sie mit dem Tode.
Gericht wertet Wohnungseinschluss als Geiselnahme
Das Gericht qualifizierte dieses Vorgehen als Geiselnahme. Die Geschädigte habe die Wohnung nicht mehr verlassen können, ohne erheblichen körperlichen Widerstand des Angeklagten zu überwinden, womit sie seiner Beherrschungsgewalt ausgesetzt war. Unter Ausnutzung dieser Situation erzwang der Angeklagte in der Tatnacht zweimal ungeschützten Geschlechtsverkehr gegen den ausdrücklichen Willen der Geschädigten. Zuvor musste sich die Frau jeweils baden.
Darüber hinaus kam es laut Urteilsfeststellungen zu brutalen körperlichen Übergriffen. Der Angeklagte versetzte der Geschädigten Faustschläge, Tritte und zog sie an den Haaren. Zudem drückte er eine brennende Zigarette auf ihrem Oberschenkel und ihrem Unterbauch aus. Die Geschädigte konnte die Polizei erst alarmieren, nachdem der Angeklagte eingeschlafen war.
Die Kammer stellte fest, dass die Schuldfähigkeit des Angeklagten zum Tatzeitpunkt nicht aufgehoben war. Eine erhebliche Verminderung der Schuldfähigkeit konnte das Gericht jedoch nicht ausschließen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
AnzeigeLefi – Das kleine Pony mit der großen Botschaft wächst weiter

Für Kinder gemacht, von Herzen gedacht
Was vor einigen Monaten als spontane Idee begann, entwickelt sich immer mehr zu einer liebevollen Bewegung für Kinder: Lefi, das kleine Pony mit den bunten Flicken, steht für Mut, Selbstvertrauen und dafür, dass jedes Kind wertvoll ist. Die Figur wurde von der Unternehmerin Anni Wiegand entwickelt. Aus einer einfachen Zeichnung am heimischen Tisch entstand Schritt für Schritt ein Projekt, das immer mehr Familien, Kinder und Einrichtungen erreicht.
Vom Familienmoment zur wachsenden Idee
Die Geschichte von Lefi begann mit einem ganz persönlichen Moment. Als Anni Wiegand eines Abends ein Pferdebild malte, fragten ihre Kinder, ob sie auch etwas Besonderes bekommen könnten – etwas, das es so noch nicht gibt. Noch in derselben Nacht entstand die Idee für Lefi. Das kleine Pony mit den besonderen Details wurde schnell zu einer Figur, die Kindern Freude macht und gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt: Mut haben, an sich glauben und respektvoll miteinander umgehen. Der Name Lefi entstand aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer Kinder – und genau dieser familiäre Ursprung macht das Projekt bis heute zu einer echten Herzensangelegenheit.
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Leers Sport-Elite im Rathaus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!
Spitzensport im Festsaal Wie die Stadt Leer ihre erfolgreichsten Athleten würdigt und die Vereinsbasis stärkt
LEER. Der Festsaal des Historischen Rathauses in Leer bildete am Dienstag den würdigen Rahmen für eine Zeremonie, die weit über den bloßen Akt der Urkundenübergabe hinausging. Es war ein Abend der Bilanzierung exzellenter sportlicher Leistungen des Jahres 2025, aber auch ein Bekenntnis der Kommunalpolitik zur Relevanz des Breitensports. Die Stadtverwaltung hatte geladen, um 14 Einzelsportler und sieben Mannschaften – insgesamt 40 Athletinnen und Athleten – für ihre Erfolge auszuzeichnen. Das Spektrum der gewürdigten Leistungen reichte von vorderen Platzierungen bei Weltmeisterschaften über Vize-Titel bei Deutschen Meisterschaften bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.
Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) fand in seiner Festrede Worte, die den Bogen von individueller Exzellenz zu kollektiver Stärke schlugen. „Ihr Erfolg zeigt deutlich, dass es in unserer Stadt möglich ist, mit vereinten Kräften Großartiges zu vollbringen“, erklärte Horst. Er betonte den Stolz der Stadt auf ihre Athleten und untermauerte die Bedeutung des Sports mit harten Zahlen: Rund 10.300 Mitglieder zählen die lokalen Sportvereine, wobei bemerkenswerterweise jedes dritte Mitglied dem Jugendbereich zuzuordnen ist.
Diese statistische Relevanz korrespondiert mit einem signifikanten finanziellen Engagement der Kommune. Horst legte dar, dass die Stadt Leer – unabhängig von den Mitteln für das Hallenbad Plytje – jährlich mehr als 200.000 Euro aufwendet, um die städtischen Sportvereine direkt zu unterstützen. Ein Dank des Bürgermeisters galt in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Stadtrat, der diese Mittelvergabe konsequent in jedem Haushaltsjahr mitträgt.
Die logistische Durchführung der Ehrung lag, wie in den Vorjahren, in den Händen von Regina Stark vom Fachdienst Jugend, Schule, Sport und Soziales. Sie rief die Sportler nacheinander nach vorne, wo die Auszeichnungen im Triumvirat überreicht wurden: Neben Bürgermeister Horst gratulierten Jörg Kromminga, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Leer, und Sven Albert, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses. Neben einer Urkunde erhielten die Geehrten ein Lauf- und Walking-Licht als Präsent.
In seinem Grußwort hob KSB-Vorsitzender Kromminga einen Aspekt hervor, der die Standortqualität Leers im landesweiten Vergleich unterstreicht. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass eine Kommune Sporthallen kostenlos zur Verfügung stelle. In anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden werde derzeit intensiv darüber diskutiert, „wie viel das kosten darf“, berichtete Kromminga. Bürgermeister Horst griff das Thema Infrastruktur auf und versicherte, dass sich die Stadt derzeit aktiv um Fördermittel für Sanierungen und Erneuerungen bemühe, um die Hallensituation in Leer perspektivisch weiter zu verbessern. Der Abend im Festsaal war somit nicht nur eine Feier vergangener Siege, sondern auch eine Investition in die sportliche Zukunft der Stadt.
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Herausragende Einzelleistungen: Die Medaillengewinner der Stadt Leer
Neben den Mannschaftserfolgen prägten beeindruckende Einzelleistungen das sportliche Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehrten Athletinnen und Athleten glänzten auf Landes‑, Regional- und Bundesebene und trugen den Namen der Stadt weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus.
Martje Drewenz: Erfolge im Reitsport auf Weser-Ems- und Bundesebene
Gleich mehrfach stellte Martje Drewenz ihr Können im Sattel unter Beweis. Im März 2025 sicherte sie sich beim Finale des Jugendvergleichswettkampfes Weser-Ems, der im Schulreitsportzentrum des RuF Fürstenau stattfand, den 1. Platz in der Einzelwertung bei den Pferden und damit die Goldmedaille.
Ihre Klasse zeigte sie auch bei der traditionsreichen „Goldenen Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“, einer kombinierten Prüfung aus Dressur, Stil-Springen und Stil-Geländeritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreichte Martje in Hohe Luckow einen hervorragenden 4. Platz. Bei der Entscheidung der Goldenen Schärpe Pferde 2025 auf Gut Hohe Luckow setzte sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tullibards It Takes Time“ belegte sie in der Einzelwertung der zweiten Abteilung einen beeindruckenden 3. Platz.
Henrik Elsasser: Treffsicher mit dem Recurve-Bogen
Im Bogenschießen dominierte Henrik Elsasser die Konkurrenz auf Landesebene. Er krönte sich zum Landesmeister im Feldbogen (Recurve Herren) mit beachtlichen 330 Ringen. Als einer der Top-Ten-Schützen des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) bestätigte er seine Form auch auf nationalem Parkett: Bei der Deutschen Meisterschaft in Delmenhorst erreichte er mit 338 Ringen den 4. Platz in der Kategorie Recurve Herren.
Frau Ringat: Medaillenregen im Tennis (AK Damen 50)
Eine wahre Erfolgsserie legte Frau Ringat im Tennisjahr 2025 in der Altersklasse Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Winter 2025 war makellos: Sie sicherte sich die Titel als Landesmeisterin, Norddeutsche Meisterin und krönte die Hallensaison als Deutsche Vizemeisterin.
Auch im Sommer setzte sie ihre Siegesserie fort. Bei den Einzelmeisterschaften belegte sie den 3. Platz und holte sich im Doppel die Silbermedaille. Ein weiterer Erfolg gelang ihr auf Mannschaftsebene: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichte sie mit dem Verband (TNB) die Bronzemedaille.
Martje Hartmann: Bronze im Freistilschwimmen
Im Schwimmsport glänzte Martje Hartmann bei den Landesmeisterschaften 2025. In der anspruchsvollen Disziplin über 800m Freistil erkämpfte sie sich einen hervorragenden 3. Platz und wurde dafür mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Hier ist der detaillierte Bericht über die herausragenden Erfolge der Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. bei der Sportlerehrung der Stadt Leer. Alle Details und Leistungen wurden übernommen und entsprechend hervorgehoben.
VfL Germania Leer e.V.: Leichtathleten glänzen auf Landes- und Bundesebene
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. blickt auf ein überaus erfolgreiches Sportjahr 2025 zurück. Zahlreiche Athletinnen und ein Athlet vertraten den Verein mit exzellenten Leistungen bei Meisterschaften auf Landes‑, norddeutscher und deutscher Ebene. Die Stadt Leer würdigte diese Erfolge im Rahmen der Sportlerehrung.
Inke Baumfalk: Vize-Landesmeisterin und DM-Teilnahmen
Inke Baumfalk startete bereits im Januar 2025 erfolgreich in die Saison. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover sicherte sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekunden den 2. Platz über 400 m der Frauen und wurde damit Vize-Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Einen weiteren Vize-Titel erkämpfte sie sich in Oldenburg, wo sie ebenfalls die Silbermedaille in der Disziplin Hürden (AK U20) holte.
Auf nationaler Ebene vertrat Inke Baumfalk den VfL Germania Leer gleich dreimal: Sie nahm an den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften über 400 m in Dortmund, an den Deutschen Jugendmeisterschaften über 400 m Hürden in Bochum sowie an den Deutschen Meisterschaften in der AK U23 in Ulm teil.
Ida Moll: Landesmeisterin über die Hindernisstrecke
Einen Titelerfolg feierte Ida Moll im Juni 2025 bei den Landesmeisterschaften in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minuten krönte sie sich zur Landesmeisterin über 3.000 m Hindernis der Frauen. Aufgrund dieser starken Leistung qualifizierte sie sich für die Deutschen U23-Meisterschaften in Ulm, an denen sie erfolgreich teilnahm.
Amelie Schwabe: Titel im Mehrkampf und Vize-Meisterschaft
Amelie Schwabe bewies ihre Vielseitigkeit Ende August 2025 bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletinnen in Delmenhorst. Im Fünfkampf (bestehend aus Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800-m-Lauf) holte sie sich mit 3.482 Punkten den 1. Platz und damit den Titel der Landesmeisterin. Auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Papenburg überzeugte sie und wurde Vize-Landesmeisterin sowie Fünftplatzierte im Siebenkampf der AK U23.
Anna Stern und Nina Huisman: Erfolge im Hochsprung
Im Hochsprung sicherten sich zwei Athletinnen des VfL Germania Leer Medaillenplätze auf Landesebene. Anna Stern wurde im Juni in Oldenburg Vize-Landesmeisterin (Silbermedaille) mit einer übersprungenen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg erreichte sie zudem Platz 6 im Hochsprung der AK U18.
Nina Huisman trat bei den Landesmeisterschaften am 23. und 24. August in Lingen an. Sie übersprang 1,53 m und sicherte sich damit den 3. Platz und die Bronzemedaille im Hochsprung der Frauen.
Peter Johannes Hölscher: Landesmeister-Titel und DM-Erfolg
Auch bei den Männern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johannes Hölscher feierte im September 2025 in Zeven den Titel des Landesmeisters über 400 m Zeitläufe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekunden. Zuvor hatte er bereits bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Masters in Frankfurt einen starken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekunden erreicht.
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Kampfsport und Präzision: Erfolge für den TV Leer und den PSC Leer
Auch im Ring und am Schießstand zeigten Athleten aus Leer im Jahr 2025 ihr außergewöhnliches Können. Die Stadt Leer würdigte im Rahmen der Sportlerehrung die Leistungen eines Boxers des Turnvereins Leer e.V. sowie zweier Sportschützinnen des Pistolen-Sportclubs Leer (PSC) e.V., die auf Landes- und Bundesebene überzeugten.
Leart Murati (TV Leer): Vize-Landesmeister im Halbschwergewicht
Der Boxer Leart Murati vertrat den Turnverein Leer e.V. erfolgreich im Halbschwergewicht (Klasse bis 80 kg). Seine Erfolgsserie begann im Februar 2025 bei der Weser-Ems-Meisterschaft in Oldenburg, wo er sich in der Altersklasse U19 den 2. Platz sicherte. Diesen Erfolg bestätigte er bei der Niedersächsischen Landesmeisterschaft in Norden, wo er in derselben Disziplin erneut die Silbermedaille (2. Platz) gewann und somit Vize-Landesmeister wurde.
Auf nationaler Ebene stellte sich Leart Murati im November 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Köln der Konkurrenz. In der Altersklasse U18 erreichte er im Halbschwergewicht einen respektablen 5. Platz.
Gretchen Ewen-Schöberl (PSC Leer): Dreifacher Medaillenregen auf Landesebene
Gretchen Ewen-Schöberl vom Pistolen-Sportclub Leer (PSC) e.V. dominierte die Landesmeisterschaften in Bassum und platzierte sich gleich dreimal auf dem Podest. Überlegen sicherte sie sich die Goldmedaille mit der 25m Sportpistole Auflage in der Klasse Senioren III mit starken 292 Ringen.
Zusätzlich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vizemeisterschaft in der Disziplin 25m Pistole Damen III (536 Ringe) sowie einen weiteren 2. Platz mit der 10m Luftpistole der Damen IV (344 Ringe). Mit diesen herausragenden Leistungen qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften in München (Ende August) und Hannover (Ende Oktober).
Astrid Dönch (PSC Leer): Zweifache Landesmeisterin an der Luftpistole
Ebenfalls für den PSC Leer erfolgreich war Astrid Dönch, die sich bei den Landesmeisterschaften in Bassum gleich zwei Titel sicherte. Sie krönte sich zur Landesmeisterin in der Disziplin 10m Luftpistole Damen V und zur Landesmeisterin der 10m Luftpistole Auflage bei den Seniorinnen IV.
Diese Titelgewinne bedeuteten gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. In Hannover belegte Astrid Dönch in der Disziplin 10m Luftpistole Auflage der Seniorinnen IV einen guten 14. Platz.
Stadt Leer – Sportlerehrung 2026
Liste der geehrten Einzelsportlerinnen und Einzelsportler (für besondere sportliche Leistungen im Jahr 2025)
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Frau Martje Drewenz
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Frau Frieda Wolff
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Herr Henrik Elsasser
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Frau Inke Baumfalk
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Frau Ida Moll
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Frau Amelie Schwabe
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Frau Anna Stern
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Frau Nina Huisman
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Herr Peter Johannes Hölscher
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Herr Leart Murati
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Frau Gretchen Ewen-Schöberl
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Frau Astrid Dönch
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Frau Martje Hartmann
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Frau Heike Ringat






















