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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Job, Fami­lie & Pfle­ge im Land­kreis Leer: Wie klappt der Spa­gat bei Ihnen?

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Zu wenig Kita-Plät­ze und Sor­ge um den 8‑Stun­den-Tag: NGG warnt vor Belas­tung für Fami­li­en im Land­kreis Leer

LANDKREIS LEER. Die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie bleibt für vie­le Eltern im Land­kreis Leer eine täg­li­che Her­aus­for­de­rung. Nach aktu­el­len Anga­ben der amt­li­chen Sta­tis­tik ste­hen im Kreis­ge­biet der­zeit 1.440 Kita­plät­ze für Kin­der unter drei Jah­ren (U3) zur Ver­fü­gung. Das ent­spricht einer Betreu­ungs­quo­te von gut 31 Pro­zent. Nach Ein­schät­zung der Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG) Olden­burg-Ost­fries­land reicht die­ser Wert bei Wei­tem nicht aus, um den tat­säch­li­chen Bedarf zu decken.

Gro­ße Lücke bei der U3-Kin­der­be­treu­ung im Kreis Leer

Unter Beru­fung auf eine Stu­die des Deut­schen Jugend­in­sti­tuts (DJI) weist die NGG dar­auf hin, dass der tat­säch­li­che Betreu­ungs­be­darf von Eltern für Unter-3-Jäh­ri­ge in Nie­der­sach­sen bei rund 53 Pro­zent liegt.

„Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbei­ten, müs­sen sie sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass ihre Kin­der betreut wer­den“, betont Ibra­him Ergin, Geschäfts­füh­rer der NGG-Regi­on Olden­burg-Ost­fries­land. Eine ver­läss­li­che Kin­der­be­treu­ung sei für berufs­tä­ti­ge Müt­ter und Väter zwin­gend erfor­der­lich, da Arbeits- und Öff­nungs­zei­ten der Kin­der­ta­ges­stät­ten meist eng auf­ein­an­der abge­stimmt sind.

Geplan­te Ände­rung am Arbeits­zeit­ge­setz: Kri­tik am XL-Arbeitstag

Zusätz­li­che Sor­gen berei­ten der Gewerk­schaft aktu­el­le Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung zur Über­ar­bei­tung des Arbeits­zeit­ge­set­zes. Soll­te der klas­si­sche 8‑Stun­den-Tag auf­ge­weicht wer­den, dro­hen aus Sicht der NGG erheb­li­che Aus­wir­kung auf den All­tag von Fami­li­en im Land­kreis Leer.

Ergin warnt vor den Fol­gen fle­xi­ble­rer und län­ge­rer Arbeitszeiten:

„Wenn das pas­siert, dann bricht für Eltern jede Pla­nung bei der Kin­der­be­treu­ung zusam­men. Denn dann kann ein Arbeits­tag auch mal zwei oder sogar drei­ein­halb Stun­den län­ger wer­den. Mit Ver­läss­lich­keit, die Eltern drin­gend brau­chen, hat das nichts mehr zu tun.“

Wer sein Kind pünkt­lich vor der Schlie­ßung der Kita abho­len müs­se, gera­te bei spon­ta­nen Arbeits­ta­gen von 10 oder 12 Stun­den in orga­ni­sa­to­ri­sche Nöte. Am Ende beein­träch­ti­ge die­se Unsi­cher­heit die beruf­li­che Exis­tenz der Betroffenen.

Auch häus­li­che Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen betroffen

Neben der Kin­der­be­treu­ung sieht die NGG auch Risi­ken für die häus­li­che Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen. Wenn Ver­sor­gungs­zei­ten eng mit Pfle­ge­diens­ten getak­tet sind, füh­ren über­lan­ge Arbeits­ta­ge zu erheb­li­chen Abstimmungsproblemen.

Nach Zah­len einer bun­des­wei­ten Beschäf­tig­ten­be­fra­gung des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB, Index Gute Arbeit) geben 51 Pro­zent der Frau­en und 41 Pro­zent der Män­ner an, sich zu Hau­se um Kin­der oder älte­re Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge zu küm­mern. Bereits unter den aktu­el­len Rah­men­be­din­gun­gen fällt es gut einem Fünf­tel aller Beschäf­tig­ten schwer, Job und Fami­lie zeit­lich zu ver­ein­ba­ren. Bei Allein­er­zie­hen­den liegt die­ser Anteil sogar bei 42 Prozent.

Soll­ten künf­tig Wochen­ar­beits­zei­ten mit Höchst­li­mits von 48 oder in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen bis zu 73,5 Stun­den mög­lich wer­den, pro­vo­zie­re Schwarz-Rot aus Sicht der NGG erheb­li­che Pro­ble­me für vie­le Haus­hal­te in der Region.

Fach­kräf­te­man­gel und gesund­heit­li­che Risiken

Der Ursa­che des Arbeits­kräf­te­man­gels in Bran­chen wie dem Gast­ge­wer­be, dem Lebens­mit­tel­hand­werk oder der Nah­rungs­mit­tel­in­dus­trie wird man nach Ansicht der Gewerk­schaft mit ver­län­ger­ten Schich­ten nicht gerecht.

„Den Arbeits­kräf­te­man­gel in die­sen Betrie­ben lösen wir nicht durch län­ge­re Arbeits­ta­ge, son­dern durch bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und mehr Kita-Plät­ze“, erklärt Ergin.

Zudem ver­weist die NGG auf gesund­heit­li­che Gefah­ren durch über­lan­ge Arbeits­zei­ten. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass das Unfall­ri­si­ko nach acht Stun­den kon­ti­nu­ier­lich ansteigt und nach zwölf Stun­den dop­pelt so hoch ist wie bei einem regu­lä­ren 8‑Stun­den-Tag. Auch Schlaf­stö­run­gen, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und Burn­out wer­den als mög­li­che Spät­fol­gen genannt.

Wei­ter­füh­ren­de Informationen

Wei­te­re Details und Posi­tio­nen der Gewerk­schaft zur Arbeits­zeit­de­bat­te sind auf der offi­zi­el­len Web­site unter www.ngg.net/themen/mit-macht-fuer-die‑8 zu finden.

Bei­trags­bild: KI-Symbolfoto

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Star­kes Enga­ge­ment im Land­kreis Leer: Das sind die Preis­trä­ger von „Löppt!Mitnanner 2026“!

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Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger des “Löppt! Mitnanner”-Preises 2026 (Copy­right: J. Bam­bro­wicz 2026)

Aus­zeich­nung für das jun­ge Ehren­amt: Zehn Prei­se bei „Löppt!Mitnanner 2026“ verliehen

LANDKREIS LEER. Beein­dru­cken­des Enga­ge­ment, fri­sche Ideen und uner­müd­li­cher Ein­satz für die Gemein­schaft: Im Land­kreis Leer wur­den 18 jun­ge Men­schen im Alter von 15 bis 25 Jah­ren fei­er­lich mit dem dies­jäh­ri­gen „Löppt!Mitnanner“-Preis aus­ge­zeich­net. Land­rat Mat­thi­as Groo­te über­gab die begehr­ten Aus­zeich­nun­gen und Prei­se gemein­sam mit Cars­ten Rin­ne, dem Vor­stands­vor­sit­zen­den der Spar­kas­se LeerWittmund.

Aus ins­ge­samt 59 ein­ge­gan­ge­nen Vor­schlä­gen wähl­te eine Fach­ju­ry die dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger aus. Ins­ge­samt wur­den zehn Prei­se ver­ge­ben. Mit die­ser Aus­zeich­nung bedankt sich der Land­kreis Leer öffent­lich und sicht­bar für den unschätz­ba­ren ehren­amt­li­chen Ein­satz der jün­ge­ren Generation.

Hin­ter­grund: Das Pro­jekt „Löppt!Mitnanner“

„Löppt!Mitnanner“ steht seit Jah­ren für die geziel­te För­de­rung des jun­gen Ehren­am­tes im Land­kreis Leer. Neben regel­mä­ßi­gen Work­shops an Schu­len bil­det die jähr­li­che Preis­ver­lei­hung den Höhe­punkt der Initiative.

  • Wert­schät­zung: Jede Aus­zeich­nung ist mit 500 Euro dotiert.

  • Aner­ken­nung: Die Ein­ge­la­de­nen erhiel­ten eine hoch­wer­ti­ge Glas­tro­phäe sowie ein per­sön­li­ches Geschenk.

  • His­to­rie: Der Preis wird bereits seit 2020 ver­lie­hen. Stif­tungs­ge­be­rin des Prei­ses ist die Spar­kas­se LeerWittmund.

Die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger 2026 im Überblick

Kate­go­rie #wirdenkenanAndere

  • Lea Matsch­ke (23 Jah­re, Leer):

    Enga­giert sich seit vie­len Jah­ren im CVJM War­singsfehn und prägt als Vor­stands­mit­glied die Arbeit aktiv mit. Ihr Her­zens­pro­jekt ist „TEN SING“ – die musi­ka­lisch-kul­tu­rel­le Jugend­grup­pe, in der sie Work­shops lei­tet, krea­ti­ve Kon­zep­te ent­wi­ckelt sowie Tref­fen und Auf­trit­te koordiniert.

  • Maryam Al-Ani (25 Jah­re, Bunde):

    Setzt sich bereits seit acht Jah­ren im Ver­ein Offe­ne Arme Rhei­der­land e.V. für Migran­tin­nen und Migran­ten ein. Sie unter­stützt beim Ankom­men, bei der Ori­en­tie­rung sowie bei Behör­den­gän­gen und leis­tet damit einen wert­vol­len Bei­trag zur akti­ven Inte­gra­ti­on in der Region.

Kate­go­rie #wirdenkenanMorgen

  • Mal­te Jaco­bi (24 Jah­re, Moormerland):

    Setzt sich für Sicher­heit, Gemein­schaft und Zukunft ein. Bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr War­singsfehn bringt er sich im nor­ma­len Dienst­be­trieb ein, unter­stütz­te beim Neu­bau des Feu­er­wehr­hau­ses, über­nimmt die tech­ni­sche Betreu­ung der Grup­pen, gestal­tet die Social-Media-Bericht­erstat­tung und beglei­tet die Kin­der- und Jugend­feu­er­wehr. Zudem enga­giert er sich im Gemein­de­rat als Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für öffent­li­che Sicherheit.

  • Sascha Mül­ler (19 Jah­re, Moormerland):

    Zeigt ein breit gefä­cher­tes Enga­ge­ment im Schüt­zen­ver­ein und Spiel­manns­zug Nen­dorp, wo er sich beson­ders für die Jugend ein­setzt. Dar­über hin­aus ist er seit acht Jah­ren Mit­glied der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Veen­husen und bringt sei­ne Erfah­run­gen im Orts­rat Veen­husen ein.

Kate­go­rie #wirmotivieren

  • Inka Goud­schaal (25 Jah­re, Rhauderfehn):

    Ein ehren­amt­li­ches Mul­ti­ta­lent: Sie enga­giert sich im Kin­der­chor ihrer Kir­chen­ge­mein­de, singt selbst im Chor „akzen­te“ und gehört seit 2024 dem Kir­chen­vor­stand an. Beim TuS Col­ling­horst ist sie als Ten­nis­trai­ne­rin und Jugend­war­tin aktiv und bringt sich zusätz­lich im Fest­aus­schuss des Bür­ger­ver­eins Backe­moor ein.

  • Thor­ben Bross (25 Jah­re, Weener):

    Eine tra­gen­de Säu­le im Tisch­ten­nis-Kreis­vor­stand Leer als Staf­fel­lei­ter und Kreis­schul­spor­tob­mann, feder­füh­rend betei­ligt an Jugend­ver­an­stal­tun­gen und Tur­nie­ren. Beim SV Teu­to­nia Sta­pel­moor bringt er zudem die Social-Media-Arbeit und Digi­ta­li­sie­rung voran.

Kate­go­rie #wirVer-einen

  • André Pas­to­or (25 Jah­re, Weener):

    Ist in der DLRG Wee­ner und im Tur­ner-Musik-Ver­ein (TMV) Wee­ner ehren­amt­lich aktiv. Er begeis­tert Kin­der und Jugend­li­che für den Schwimm­sport, berei­tet sie auf Wett­kämp­fe vor und unter­stützt den TMV Wee­ner sowohl musi­ka­lisch als auch bei der Veranstaltungsorganisation.

  • Jule Jakobs (17 Jah­re, Leer):

    Ihr Herz schlägt für den Sport: Sie ist Jugend­fuß­ball-Trai­ne­rin beim VfR Heis­fel­de, orga­ni­siert das Wochen­end-Ange­bot „Tobe­kis­te“, gehört zum Kin­der­turn­team beim SC 04 und unter­stützt das Inte­gra­ti­ons­pro­jekt „Sport­pick­nick“. Zudem wirkt sie im Orga-Team der Ost­frie­si­schen Turn­show mit und enga­giert sich an ihrer Schu­le, dem Teletta-Groot­huis-Gym­na­si­um (TGG), als Schul­sa­ni­tä­te­rin und Medienscout.

Publi­kums­preis #wirgewinnen-Ihrentscheidet

  • Ole Stoel­ken (24 Jah­re, Filsum):

    Bringt sich beim TSV Lam­merts­fehn als Bei­sit­zer im Vor­stand ein, orga­ni­siert den Spiel­be­trieb sowie die Sport­platz­pfle­ge und koor­di­niert die Logis­tik des Ver­eins-Kiosks. Dabei moti­viert er Jugend­li­che, ihre eige­nen Talen­te einzubringen.

  • Schü­ler-Grup­pe der Guten­berg­schu­le / Segel-AG (15–19 Jah­re, Leer):

    Die neun Schü­ler unter­stüt­zen seit 2023 das Schip­per Klott­je Leer e.V. und die Schipper­gil­de Fried­rich Leer e.V.. Sie packen bei Ver­an­stal­tun­gen wie dem Wieh­nachts­markt ach­ter d’Waag, dem Tra­di­ti­ons­schif­fe-Tref­fen oder dem Neu­jahrs­emp­fang an. Zudem hel­fen sie bei der Pfle­ge des Schif­fes „Fried­rich“ und stel­len die Besat­zung bei Hafen­rund­fahr­ten für Schulklassen.

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Dampf­schiff-Roman­tik auf der Ems: Mit der „Prinz Hein­rich“ von Leer nach Emden!

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Mari­ti­me Zeit­rei­se auf der Ems: Mit dem Dampf­schiff „Prinz Hein­rich“ von Leer nach Emden

LEER / EMDEN – Ein beson­de­res mari­ti­mes Erleb­nis erwar­tet Aus­flüg­ler und Lieb­ha­ber his­to­ri­scher Schiff­fahrt am Don­ners­tag, den 30. Juli 2026. Das dop­pel­schrau­bi­ge Dampf­schiff „Prinz Hein­rich“ lädt zu einer drei­ein­halb­stün­di­gen Aus­flugs­fahrt von Leer nach Emden ein. Die mari­ti­me Schiffs­rei­se führt über Leda und Ems vor­bei an ost­frie­si­schen Wahr­zei­chen direkt in den Emder Außenhafen.

Schiffs­fahrt von Leer über die Ems nach Emden

Der Start­schuss für die Tour mit dem Tra­di­ti­ons­schiff fällt um 12:30 Uhr an der Wil­helm-Klopp-Pro­me­na­de (Ernst-Reu­ter-Platz) in Leer. Mit dem Erlin­gen der Dampf­pfei­fe öff­net sich die Rat­haus­brü­cke für die Pas­sa­ge durch die See­schleu­se Leer. Pas­sa­gie­re ver­fol­gen das Manö­ver wahl­wei­se vom Ober­deck oder aus dem Salon bei Kaf­fee, Kuchen und Snacks aus der Bordküche.

Von der Leda geht es vor­bei an der his­to­ri­schen Fes­tung Leer­ort und durch die geöff­ne­te Jann-Berg­haus-Brü­cke auf die Ems. Die Fahr­rou­te folgt dem Kurs der Kreuz­fahrt­schif­fe der Mey­er Werft ent­lang der Ort­schaf­ten Jem­gum und Ter­borg bis zum Ems-Sperr­werk in Gan­der­sum. Das Ziel der Tour ist die Anle­ge­stel­le an Brü­cke II nahe dem Yacht­ha­fen im Außen­ha­fen Emden.

Tech­nik­ge­schich­te haut­nah: Maschi­nen­raum und Ruder­haus besichtigen

Wäh­rend der Fahrt bie­tet ein Rund­gang über das Aus­flugs­schiff Ein­bli­cke in die his­to­ri­sche Schiff­fahrts­tech­nik. Im Ruder­haus befin­den sich das klas­si­sche Steu­er­rad sowie die Maschi­nen­te­le­gra­phen. Im Maschi­nen­raum lässt sich die Arbeit der Maschi­nis­ten an den bei­den betrie­be­nen Dampf­ma­schi­nen direkt beobachten.

Anschluss nach Bor­kum und Fahrradmitnahme

Die Ankunft im Hafen von Emden bie­tet einen direk­ten Anschluss für eine wei­ter­füh­ren­de See­rei­se zur Nord­see­insel Bor­kum (sepa­rat buch­bar). Für Rad­wan­de­rer ist eine Fahr­rad­mit­nah­me an Bord nach vor­he­ri­ger Buchung eines Fahr­rad-Tickets in begrenz­ter Anzahl möglich.

Fahr­zei­ten, Prei­se und Tickets

Datum: Don­ners­tag, 30.07.2026 Uhr­zeit: 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr Abfahrts­ort: Tra­di­ti­ons­schiff „Prinz Hein­rich“, Wil­helm-Klopp-Pro­me­na­de, 26789 Leer Ankunfts­ort: Emden Außen­ha­fen (Brü­cke II / Yacht­ha­fen) Fahr­prei­se: Erwach­se­ne 35,00 € | Kin­der 4,00 €

Ver­an­stal­ter der Ems­fahrt ist der Ver­ein Tra­di­ti­ons­schiff Prinz Hein­rich e.V. aus Leer. Infor­ma­tio­nen zu Tickets und Buchung sind tele­fo­nisch unter 0491 / 9879374 sowie online über die Web­site des Ver­an­stal­ters erhältlich.

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