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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

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Die Jugend­li­chen der Jugend­feu­er­weh­ren aus Wes­t­ov­er­le­din­gen freu­en sich über die erfolg­reich bestan­de­ne Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me in Wittmund.

Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

Jugend­feu­er­weh­ren aus dem Over­le­din­ger­land bestehen Abnah­me in Witt­mund – höchs­te Aus­zeich­nung der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr erfolg­reich erworben

Gro­ßer Erfolg für die Jugend­feu­er­weh­ren aus dem Over­le­din­ger­land: 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhau­der­fehn haben in Witt­mund erfolg­reich die Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr bestan­den. Damit erhiel­ten alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer die höchs­te Aus­zeich­nung inner­halb der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr. Die Leis­tungs­span­ge wird häu­fig auch als „Gesel­len­prü­fung“ des Feu­er­wehr­nach­wuch­ses bezeichnet.

Drei Grup­pen aus dem Overledingerland

Aus der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen tra­ten ins­ge­samt 18 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber in zwei Grup­pen zur Abnah­me an. Eine Grup­pe bestand aus­schließ­lich aus Mit­glie­dern der Jugend­feu­er­wehr Flachs­meer.

Die zwei­te Grup­pe setz­te sich aus Jugend­li­chen aus allen vier Jugend­feu­er­weh­ren der Gemein­de zusam­men. Ver­tre­ten waren Völ­len­er­fehn, Völ­len­er­kö­nigs­fehn, Flachs­meer und Folm­husen.

Auch die Gemein­de Rhau­der­fehn war mit einer gemein­sa­men Grup­pe ver­tre­ten. Sie setz­te sich aus Jugend­li­chen der vier Jugend­feu­er­weh­ren Bur­la­ge, West­rhau­der­fehn, Rhau­der­moor und Col­ling­horst zusam­men. Ins­ge­samt stell­ten sich hier sie­ben Jugend­li­che erfolg­reich der Leistungsspangenabnahme.

Kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung aus Burlage

Dass die Rhau­der­feh­ner Grup­pe mit den erfor­der­li­chen neun Mit­glie­dern antre­ten konn­te, war auch dem kurz­fris­ti­gen Ein­satz zwei­er Jugend­li­cher aus Bur­la­ge zu verdanken.

Nach­dem zwei ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Teil­neh­mer kurz­fris­tig aus­ge­fal­len waren, spran­gen die bei­den Jugend­li­chen ein und ver­voll­stän­dig­ten die Grup­pe. Bei­de hat­ten die Leis­tungs­span­ge bereits im ver­gan­ge­nen Jahr erworben.

Gemein­de­ju­gend­feu­er­wehr­wart Ste­fan Bür­mann freu­te sich beson­ders über die spon­ta­ne Unter­stüt­zung und den damit geleb­ten Zusam­men­halt inner­halb der Jugendfeuerwehren.

 

 
Auch die Jugend­li­chen der vier Rhau­der­feh­ner Jugend­feu­er­weh­ren bestan­den die Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me erfolg­reich und erhiel­ten die höchs­te Aus­zeich­nung der Deut­schen Jugendfeuerwehr.

Team­geist und Aus­dau­er waren gefragt

Bei her­vor­ra­gen­den Wet­ter­be­din­gun­gen muss­ten die drei Grup­pen ver­schie­de­ne feu­er­wehr­tech­ni­sche und sport­li­che Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Neben einer guten Vor­be­rei­tung waren dabei ins­be­son­de­re Team­geist, Aus­dau­er und gemein­sa­mes Han­deln gefragt.

Die Jugend­li­chen zeig­ten, dass sich das inten­si­ve Trai­ning der ver­gan­ge­nen Wochen aus­ge­zahlt hat­te. Die Auf­ga­ben wur­den gemein­sam bewäl­tigt und alle 25 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber konn­ten am Ende erfolg­reich ihre Leis­tungs­span­ge entgegennehmen.

Ent­spre­chend groß war die Freu­de bei den Jugend­li­chen und ihren Betreuungsteams.

Stolz auf den Feuerwehrnachwuchs

Die Wes­t­ov­er­le­din­ger Gemein­de­ju­gend­feu­er­wehr­war­tin Jani­na Brink und ihr Rhau­der­feh­ner Amts­kol­le­ge Ste­fan Bür­mann zeig­ten sich stolz auf die Leis­tun­gen des Feuerwehrnachwuchses.

Auch die ört­li­chen Jugend­feu­er­wehr­war­te, ihre Stell­ver­tre­tun­gen sowie die Betreue­rin­nen und Betreu­er freu­ten sich über den erfolg­rei­chen Abschluss. Sie hat­ten die Jugend­li­chen in den ver­gan­ge­nen Wochen auf die Abnah­me vor­be­rei­tet und die Grup­pen nach Witt­mund begleitet.

Der gemein­sa­me Erfolg zeigt, wie viel Enga­ge­ment, Team­geist und Kame­rad­schaft in den Jugend­feu­er­weh­ren des Over­le­din­ger­lan­des steckt. Ein beson­de­rer Dank gilt des­halb allen Jugend­li­chen für ihren Ein­satz sowie den Betreu­ungs­teams für ihre wich­ti­ge Arbeit in der Nachwuchsausbildung.

PM: Mar­kus Bruns
Bil­der: Jugend­feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen / Jugend­feu­er­wehr Rhauderfehn

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100 Jah­re Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­fest am 3. Okto­ber 2026

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Lang ist es her: Die Fäh­re trans­por­tiert eine “Ente” von Citro­ën — Samm­lung Hommers

100 Jah­re Fäh­re Ditz­um: Jubi­lä­um mit gro­ßem Fest an der Ems

Ditzum/Petkum – Seit einem Jahr­hun­dert ver­bin­det die Fäh­re Ditz­um die bei­den Ems­ufer und damit die Orte Ditz­um und Pet­kum. Im Jahr 2026 fei­ert die his­to­ri­sche Fähr­ver­bin­dung ihr 100-jäh­ri­ges Bestehen. Am 3. Okto­ber 2026 wird das Jubi­lä­um mit einem gro­ßen Fest im Dit­zu­mer Hafen gefeiert.

Die Fäh­re „Ditz­um“ ver­bin­det seit 1926 Tag für Tag die bei­den Ufer der Ems und ist fest mit der Geschich­te der Regi­on ver­bun­den. Das Jubi­lä­ums­fest fin­det am Sams­tag, 3. Okto­ber 2026, von 11 bis 18 Uhr im Dit­zu­mer Hafen, Am Hafen, 26844 Jem­gum, statt.

Bun­tes Pro­gramm zum 100. Jubiläum

Der offi­zi­el­le Auf­takt beginnt um 11 Uhr in Ditz­um mit einer Begrü­ßung und einer Jubi­lä­ums­an­spra­che zum 100-jäh­ri­gen Bestehen der Fähre.

Anschlie­ßend erwar­tet die Besu­cher ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Dazu gehören:

  • ein Kunst- und Handwerkermarkt
  • ver­schie­de­ne Aktio­nen für Groß und Klein
  • kuli­na­ri­sche Angebote
  • zahl­rei­che wei­te­re Akti­vi­tä­ten auf bei­den Sei­ten der Ems

Am Abend geht das Jubi­lä­um in Ditz­um wei­ter: Von 18 bis 23 Uhr fin­det ein Hafen­a­bend statt.

Kos­ten­lo­se Fähr­fahr­ten am gesam­ten Wochenende

Ein beson­de­res Ange­bot gibt es zum Jubi­lä­um für alle, die die his­to­ri­sche Ver­bin­dung zwi­schen Ditz­um und Pet­kum selbst erle­ben möch­ten: Die Fäh­re kann am gesam­ten Wochen­en­de kos­ten­los genutzt werden.

Damit kön­nen Besu­cher die Ems auf der his­to­ri­schen Fähr­stre­cke über­que­ren und das 100-jäh­ri­ge Jubi­lä­um unmit­tel­bar erleben.

Wich­tig: Autos wer­den an die­sem Wochen­en­de nicht mit der Fäh­re befördert.

 

His­to­ri­sche Auf­nah­men wer­den zu neu­em Leben erweckt

Anläss­lich des 100. Jubi­lä­ums hat die MEYER WERFT his­to­ri­sche Auf­nah­men mit­hil­fe von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) zu neu­em Leben erweckt. Das ent­stan­de­ne Video zeigt die Geschich­te der Fäh­re und ihre Bedeu­tung für die Ver­bin­dung der bei­den Emsufer.

Die his­to­ri­sche Ent­wick­lung lässt sich auch anhand zahl­rei­cher Auf­nah­men nach­voll­zie­hen. Zu sehen sind unter ande­rem der Anle­ger Pet­kum mit der frü­he­ren Dampf­fäh­re aus dem Jahr 1950, die Fäh­re im Eis am Anle­ger Pet­kum sowie eine „Ente“ von Citro­ën an Bord der Fäh­re.

Eine wei­te­re his­to­ri­sche Auf­nah­me erin­nert an die Jah­re 1958/59, als hei­ße und tro­cke­ne Som­mer dazu führ­ten, dass Brun­nen ver­sieg­ten. Dit­zu­me­rin­nen hol­ten damals Trink­was­ser in soge­nann­ten „Melk­bum­men“ aus Pet­kum.

Ein Jahr­hun­dert Fährgeschichte

Die Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ist heu­te die ein­zi­ge noch bestehen­de Fähr­ver­bin­dung über die Unter­ems in Nie­der­sach­sen. Sie ist Ver­kehrs­weg, Aus­flugs­ziel und Wahr­zei­chen der Regi­on zugleich.

Seit der Ablie­fe­rung der Fäh­re am 15. August 1926 ver­bin­det sie die bei­den Ems­ufer – und vor allem die Men­schen auf bei­den Seiten.

Das 100-jäh­ri­ge Bestehen bie­tet des­halb Gele­gen­heit, auf ein Jahr­hun­dert Fähr­ge­schich­te zurück­zu­bli­cken, his­to­ri­sche Erin­ne­run­gen leben­dig wer­den zu las­sen und die Ver­bin­dung über die Ems gemein­sam zu feiern.

Ter­min: Sams­tag, 3. Okto­ber 2026
Zeit: 11 bis 18 Uhr
Ort: Dit­zu­mer Hafen, Am Hafen, 26844 Jem­gum
Hafen­a­bend: 18 bis 23 Uhr in Ditz­um
Fähr­fahr­ten: Das gesam­te Wochen­en­de kos­ten­los, kei­ne Beför­de­rung von Autos.

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Gal­li­markt 2026 in Leer: 7 neue Fahr­ge­schäf­te, gro­ßes Feu­er­werk und Programm

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Tra­di­tio­nel­le High­lights und sie­ben neue Fahrgeschäfte

Vom 14. bis 18. Okto­ber 2026 wird Leer wie­der zum Mit­tel­punkt der Regi­on. Rund eine hal­be Mil­li­on Men­schen wer­den zum Gal­li­markt erwar­tet. Mit rund 250 Geschäf­ten, 21 Groß­fahr­ge­schäf­ten und zahl­rei­chen Pro­gramm­hö­he­punk­ten bie­tet die fünf­te Jah­res­zeit der Stadt auch in die­sem Jahr eine Mischung aus Tra­di­ti­on, Unter­hal­tung und neu­en Attraktionen.

Beim Pres­se­ge­spräch infor­mier­ten Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Mit­ar­bei­ten­de des städ­ti­schen Ord­nungs­am­tes, Ver­tre­ter des Schau­stel­ler­ver­ban­des sowie der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer-Emden über das Pro­gramm, neue und tra­di­tio­nel­le Ange­bo­te, das Ver­kehrs- und Sicher­heits­kon­zept sowie wich­ti­ge Hin­wei­se für Besucher.

Sie­ben neue Groß­fahr­ge­schäf­te beim Gallimarkt

Ins­ge­samt ste­hen auf dem Gal­li­markt 2026 21 Groß­fahr­ge­schäf­te. Gleich sie­ben davon sind in die­sem Jahr erst­mals in Leer dabei.

Zu den Neu­hei­ten gehört das 65 Meter hohe „Infi­ni­ty 2.0“. Für Action sor­gen außer­dem die Fahr­ge­schäf­te „Mach 1“, „Play­ball“, „Heroes“ und „The Beast – Hulk vs. Tha­nos“.

Auch für die­je­ni­gen, die es etwas sprit­zi­ger mögen, gibt es eine Neu­heit: Die Wild­was­ser­bahn „Big Splash“ kommt erst­mals nach Leer. Hin­zu kommt die his­to­ri­sche Über­schlag­s­chau­kel „Loo­ping The Loop“, die aus­schließ­lich durch eige­ne Kraft ange­trie­ben wird.

Eben­falls neu auf dem Gal­li­markt ist das Lauf­ge­schäft „Cha­os­fa­brik“.

Mit rund 250 Geschäf­ten ins­ge­samt soll der Gal­li­markt wei­ter­hin Ange­bo­te für unter­schied­li­che Alters­grup­pen bie­ten. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst beton­te dabei ins­be­son­de­re den Cha­rak­ter des Gal­li­mark­tes als Fami­li­en­fest.

Für die Stadt Leer und die gesam­te Regi­on sei der Gal­li­markt von gro­ßer Bedeu­tung. Im Mit­tel­punkt stün­den aber vor allem die hun­dert­tau­sen­den Besu­cher, die sich jedes Jahr dar­auf freu­en, die Gal­li­markt­ta­ge gemein­sam mit Fami­lie, Freun­den und Bekann­ten zu verbringen.

Gal­li­vi­eh­markt eröff­net die Gallimarkt-Woche

Noch bevor der eigent­li­che Gal­li­markt beginnt, steht der tra­di­tio­nel­le Gal­li­vi­eh­markt auf dem Pro­gramm. Am Diens­tag, 13. Okto­ber 2026, ab 15 Uhr star­tet der Auf­trieb der Tiere.

Die Vieh­markt­meis­ter Hin­ne­rich Bak­ker und Mar­kus Wie­ne­kamp rech­nen in die­sem Jahr mit rund 800 Tie­ren, dar­un­ter zahl­rei­che Kleintiere.

Neben dem tra­di­tio­nel­len Vieh­han­del gibt es auch ein Rah­men­pro­gramm. Dazu gehört der ange­schlos­se­ne Mit­tel­al­ter­markt mit dem „Clan Of Ker­ry“. Außer­dem kön­nen Besu­cher eine Aus­stel­lung his­to­ri­scher Tech­nik besichtigen.

Eröff­nung am Mitt­woch vor dem His­to­ri­schen Rathaus

Der offi­zi­el­le Auf­takt des Gal­li­mark­tes fin­det tra­di­tio­nell vor dem His­to­ri­schen Rat­haus statt. Die Eröff­nung beginnt am Mitt­woch um 11:30 Uhr.

Am Don­ners­tag folgt der Tag der Betrie­be und Ver­ei­ne. Für die jün­ge­ren Gal­li­markt­be­su­cher gibt es an die­sem Tag eben­falls ein beson­de­res High­light: Ab 14 Uhr steht der belieb­te Auf­tritt der Super­hel­den auf dem Programm.

Gro­ßes Feu­er­werk am Freitag

Ein Höhe­punkt des Gal­li­mark­tes ist auch in die­sem Jahr das Feu­er­werk am Hafen. Es beginnt am Frei­tag ab 22 Uhr.

Nach Anga­ben des Ver­eins rei­sen­der Schau­stel­ler Ost­fries­land e. V. soll das Feu­er­werk 2026 län­ger und grö­ßer aus­fal­len. Geplant sind zudem Figu­ren, die es in die­ser Form bis­lang noch nicht in der Regi­on gege­ben haben soll.

Lam­pion­fahrt, Got­tes­dienst und ver­kaufs­of­fe­ner Sonntag

Am Sams­tag steht mit der Lam­pion­fahrt im Hafen ein wei­te­rer tra­di­tio­nel­ler Pro­gramm­punkt auf dem Plan. Sie beginnt um 18:45 Uhr.

Der Sonn­tag star­tet um 10 Uhr mit dem Schau­stel­ler­got­tes­dienst im Fest­zelt. Anschlie­ßend öff­nen die Geschäf­te beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag im gesam­ten Stadt­ge­biet ab 12 Uhr.

Eine wei­te­re Neue­rung gibt es am Sonn­tag­nach­mit­tag: Im Fest­zelt wird um 14 Uhr und um 16:30 Uhr jeweils eine Zau­ber­show für Kin­der angeboten.

Zum Abschluss des Tages war­tet ab 18 Uhr die Hap­py Hour auf dem Gal­li­markt.

Bewähr­tes Sicher­heits­kon­zept wird fortgeführt

Damit die zahl­rei­chen Besu­cher den Gal­li­markt sicher erle­ben kön­nen, haben Stadt, Poli­zei, Feu­er­wehr, DRK und Markt­ver­wal­tung erneut ein umfang­rei­ches Sicher­heits­kon­zept vorbereitet.

Das bereits im ver­gan­ge­nen Jahr ein­ge­setz­te Zufahrts­schutz­kon­zept kommt auch 2026 wie­der zum Einsatz.

Im Sicher­heits­pool neben dem Rie­sen­rad sind Feu­er­wehr, DRK, Poli­zei und Markt­ver­wal­tung täg­lich vom Beginn bis eine Stun­de nach Ende des Gal­li­mark­tes erreichbar.

Das Ver­an­stal­tungs­ge­län­de wird außer­dem kon­se­quent per Video beob­ach­tet. Ziel ist es, beson­ders hohe Per­so­nen­dich­ten früh­zei­tig zu erken­nen und bei Bedarf die Besu­cher­strö­me gezielt zu len­ken und zu entzerren.

Ins­ge­samt sind täg­lich mehr als 100 Ein­satz­kräf­te auf dem Gelän­de aktiv, um gemein­sam für die Sicher­heit der Besu­cher zu sorgen.

Kos­ten­lo­ses Kinderfinder-Armband

Für Fami­li­en gibt es erneut das kos­ten­lo­se „Kinderfinder“-Armband. Die Arm­bän­der sind im Sicher­heits­pool und bei allen Kin­der­fahr­ge­schäf­ten erhältlich.

Auf dem Arm­band kön­nen Kon­takt­da­ten ein­ge­tra­gen wer­den. Soll­ten Kin­der und Eltern auf dem stark besuch­ten Gal­li­markt von­ein­an­der getrennt wer­den, kann dies dabei hel­fen, schnell wie­der zusammenzufinden.

Kei­ne Glas­fla­schen und Dosen auf dem Festgelände

Aus Sicher­heits­grün­den ist die Mit­nah­me von Glas­fla­schen und Dosen auf das Fest­ge­län­de ver­bo­ten.

Dar­über hin­aus appel­lie­ren die Ver­ant­wort­li­chen erneut an die Besu­cher, kei­ne Hun­de mit auf das Fest­ge­län­de zu brin­gen. Dies sei ins­be­son­de­re mit Blick auf das Tier­wohl nicht sinnvoll.

Anrei­se mit Bus und Bahn empfohlen

Bei der Anrei­se hof­fen die Ver­ant­wort­li­chen auf eine mög­lichst brei­te Nut­zung des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV).

Auch 2026 bie­ten die Bus­li­ni­en im Land­kreis zahl­rei­che Son­der­fahr­ten zum Gal­li­markt und zurück an. Besu­cher soll­ten die­se Ange­bo­te nut­zen und sich recht­zei­tig über die jewei­li­gen Fahr­plä­ne informieren.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Gal­li­markt 2026 online

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm des Gal­li­mark­tes 2026, zu den Regeln auf dem Fest­ge­län­de sowie zu Ver­kehrs­re­ge­lun­gen, Anrei­se und Park­mög­lich­kei­ten sind online bei der Stadt Leer abrufbar.

Infor­ma­tio­nen zum Gal­li­markt 2026 – Stadt Leer

Gal­li­markt auch The­ma im Rathaus-Podcast

Auch der Rat­haus-Pod­cast „kurz­erk­LEERt“ beschäf­tigt sich in sei­ner aktu­el­len Fol­ge mit dem Gal­li­markt. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Markt­meis­ter Micha­el Mey­er spre­chen über die Geschich­te des tra­di­ti­ons­rei­chen Mark­tes, per­sön­li­che Gal­li­markt-Erin­ne­run­gen und die Höhe­punk­te des dies­jäh­ri­gen Programms.

Der Pod­cast ist unter kurz-erkleert.podigee.io sowie auf den gän­gi­gen Pod­cast-Platt­for­men verfügbar.

🎡 Wir Leera­ner berich­tet rund um den Gal­li­markt!

Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ des Lese­r­ECHO-Ver­lags beglei­tet den Gal­li­markt auch in die­sem Jahr mit aktu­el­len Infor­ma­tio­nen, Ver­an­stal­tungs­tipps, Fotos und Berich­ten.
Bei­trä­ge aus dem Lese­r­ECHO-Por­tal wer­den dabei regel­mä­ßig auf Face­book ver­öf­fent­licht und errei­chen so zusätz­lich vie­le Men­schen in der Regi­on.

❤️ Und wie immer gilt: Alle Bei­trä­ge im Lese­r­ECHO-Por­tal sind ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahl­schran­ken lesbar.

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