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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Weih­nachts­kon­voi 2026 in Moorm­er­land: Weih­nachts­markt in War­singsfehn und die Chan­ce auf den Coca-Cola-Weihnachtstruck

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Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west.

Weih­nachts­kon­voi 2026 in Moorm­er­land: Eine ost­frie­si­sche Tra­di­ti­on lebt weiter

Vom ers­ten Weih­nachts­kon­voi im Jahr 2010 bis heu­te: In War­singsfehn tref­fen sich fest­lich geschmück­te Trucks, ein gemüt­li­cher Weih­nachts­markt und Men­schen, die gemein­sam Gutes tun möchten.

Was heu­te für vie­le Men­schen in Ost­fries­land zur Weih­nachts­zeit dazu­ge­hört, begann 2010 in Neer­moor, in der Gemein­de Moorm­er­land. Max und Jut­ta Mer­kel hat­ten damals eine beson­de­re Idee: Mit einem Weih­nachts­kon­voi aus fest­lich geschmück­ten Last­wa­gen woll­ten sie Kin­dern und Fami­li­en eine Freu­de berei­ten und gleich­zei­tig einen guten Zweck unterstützen.

So ent­stand der Moorm­er­län­der Weih­nachts­kon­voi, der sich schnell zu einer gro­ßen Ver­an­stal­tung ent­wi­ckel­te. Bereits 2011 waren 164 Last­wa­gen dabei. Auch 2014 lock­te der Kon­voi mit mehr als 130 fest­lich geschmück­ten Trucks und rund 30.000 Zuschau­ern zahl­rei­che Men­schen an die Stra­ßen. Von Anfang an stand neben den beein­dru­cken­den Fahr­zeu­gen vor allem die Unter­stüt­zung des Eltern­ver­eins für krebs­kran­ke Kin­der in Ost­fries­land im Mittelpunkt.

Eine Tra­di­ti­on wird mit viel Herz­blut weitergeführt

Nach einer län­ge­ren Pau­se soll­te die­se beson­de­re Moorm­er­län­der Tra­di­ti­on nicht in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Im ver­gan­ge­nen Jahr kehr­te der Weih­nachts­kon­voi schließ­lich zurück. Mit Rück­spra­che und Zustim­mung von Max Mer­kel wur­de die Ver­an­stal­tung von enga­gier­ten Orga­ni­sa­to­ren wiederbelebt.

Mat­thi­as Bra­ke­busch und Dirk Bus­ker setz­ten sich dafür ein, dass die Idee wei­ter­lebt und auch kom­men­de Gene­ra­tio­nen die beson­de­re Atmo­sphä­re die­ses außer­ge­wöhn­li­chen Kon­vois erle­ben kön­nen. Mit viel per­sön­li­chem Ein­satz und Unter­stüt­zung zahl­rei­cher Hel­fer wur­de die Tra­di­ti­on fortgeführt.

Gemüt­li­cher Weih­nachts­markt auf dem Markt­platz in Warsingsfehn

Auch 2026 dür­fen sich die Men­schen in Moorm­er­land wie­der auf den Weih­nachts­kon­voi freu­en. Der Markt­platz in War­singsfehn wird dabei zum Treff­punkt für Besu­cher, Fami­li­en und Freun­de. Rund um die Rück­kehr der fest­lich geschmück­ten Fahr­zeu­ge ent­steht ein klei­ner, gemüt­li­cher Weih­nachts­markt, der mit viel Weih­nachts­stim­mung zum Ver­wei­len einlädt.

Eine fest­lich beleuch­te­te Tan­ne sorgt für den pas­sen­den Rah­men. An ver­schie­de­nen Buden wer­den frisch geba­cke­ne, hei­ße Waf­feln sowie roter und wei­ßer Glüh­wein, hei­ßer Apfel und Kin­der­punsch ange­bo­ten. Auch der Eltern­ver­ein Krebs­kran­ke Kin­der ist dabei und schenkt Kakao aus.

Für das leib­li­che Wohl ist eben­falls gesorgt: Pom­mes, Brat­wurst, Cham­pi­gnons und Steak im Bröt­chen ste­hen auf der Spei­se­kar­te. Dazu gibt es wei­te­re Getränkeangebote.

Weih­nachts­mann und LAWI zur Rück­kehr des Konvois

Ein beson­de­rer Höhe­punkt erwar­tet die klei­nen und gro­ßen Besu­cher gegen 18 Uhr. Sobald der Weih­nachts­kon­voi zurück­kehrt, kommt auch der Weih­nachts­mann vor­bei und hat eine klei­ne Über­ra­schung im Gepäck. Eben­falls ange­kün­digt ist LAWI, die den Abend zusätz­lich berei­chern wird.

Auch musi­ka­li­sche Unter­hal­tung könn­te es geben: Die Orga­ni­sa­to­ren ste­hen noch in Gesprä­chen mit einem Chor, der mög­li­cher­wei­se bereits ab 15 Uhr für musi­ka­li­sche Stim­mung sorgt.

Schafft es Moorm­er­land? Der Coca-Cola-Weih­nachts­truck soll nach Ost­fries­land kommen!

Eine ganz beson­de­re Attrak­ti­on könn­te den Weih­nachts­markt in War­singsfehn in die­sem Jahr noch außer­ge­wöhn­li­cher machen: der berühm­te Coca-Cola-Weih­nachts­truck! Doch damit der impo­sant beleuch­te­te Weih­nachts­truck tat­säch­lich nach Moorm­er­land kommt, muss Moorm­er­land das Coca-Cola-Voting gewinnen.

Des­halb ist jetzt die Unter­stüt­zung aller Ost­frie­sen gefragt! Wer noch nicht abge­stimmt hat, soll­te sich unbe­dingt kurz Zeit neh­men und sei­ne Stim­me für Moorm­er­land abge­ben. Jede Stim­me zählt! Gemein­sam kön­nen wir es schaf­fen, den berühm­ten Weih­nachts­truck nach Ost­fries­land zu holen und damit vie­len Kin­dern und Fami­li­en eine ganz beson­de­re Weih­nachts­über­ra­schung zu bereiten.

Hier geht es direkt zum Voting:

Jetzt für Moorm­er­land abstim­men – Coca-Cola-Weih­nachts­truck nach Ost­fries­land holen!

Also: Mit­ma­chen, abstim­men und den Link ger­ne mit Freun­den, Fami­lie und Bekann­ten tei­len. Ost­fries­land hält zusam­men – viel­leicht steht der Coca-Cola-Weih­nachts­truck schon bald in Warsingsfehn!

Mehr als nur fest­lich geschmück­te Lastwagen

Der Moorm­er­län­der Weih­nachts­kon­voi ist längst mehr als eine Fahr­zeug­ko­lon­ne. Er bringt Men­schen zusam­men, schafft beson­de­re Begeg­nun­gen und zeigt, was gemein­schaft­li­ches Enga­ge­ment bewir­ken kann. Vie­le Besu­cher säu­men die Stra­ßen, um die lie­be­voll geschmück­ten Fahr­zeu­ge zu bestau­nen. Dahin­ter ste­hen zahl­rei­che Hel­fer, Orga­ni­sa­to­ren und Unter­stüt­zer, die mit viel Zeit und Herz­blut dafür sor­gen, dass die­se beson­de­re Tra­di­ti­on weiterlebt.

Was 2010 mit einer Idee von Max und Jut­ta Mer­kel begann, ist heu­te eine ost­frie­si­sche Erfolgs­ge­schich­te, die auch 2026 fort­ge­schrie­ben wird. In War­singsfehn tref­fen sich Men­schen, um gemein­sam Weih­nachts­stim­mung zu erle­ben, Gutes zu unter­stüt­zen und sich auf die Rück­kehr der Weih­nachts­trucks zu freuen.

Eine Tra­di­ti­on aus Moorm­er­land – für eine schö­ne Weih­nachts­zeit und ganz vie­le strah­len­de Kinderaugen.

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Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich

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POL-AUR: Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich

 

Poli­zei ver­stärkt Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof in Aurich

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund ver­stärkt ab sofort ihre Prä­senz am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof (ZOB) in Aurich. Hin­ter­grund ist ein Anstieg der Straf­ta­ten im Bereich des ZOB. Der Anstieg hat in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit auch zu einer Zunah­me poli­zei­li­cher Ein­sät­ze an der Ört­lich­keit geführt. Zudem wur­de die Poli­zei wie­der­holt von Anwoh­nern und Pas­san­ten auf die Situa­ti­on vor Ort angesprochen.

Um Straf­ta­ten früh­zei­tig zu erken­nen und ihnen kon­se­quent ent­ge­gen­zu­wir­ken, setzt die Poli­zei nun ver­stärkt auf eine Kom­bi­na­ti­on aus sicht­ba­rer Prä­senz und geziel­ten Kon­trol­len am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof. Die Maß­nah­men wer­den ins­be­son­de­re werk­tags zu den Stoß­zei­ten des Schü­ler- und Bus­ver­kehrs sowie in den Abend­stun­den inten­si­viert. Ziel ist es, die Sicher­heit im öffent­li­chen Raum wei­ter zu stär­ken und das Sicher­heits­ge­fühl der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Aurich zu verbessern.

Ein wesent­li­cher Bestand­teil der Maß­nah­men ist die Ein­rich­tung einer sta­tio­nä­ren Poli­zei­wa­che in der Wall­stra­ße 54. Die Räum­lich­kei­ten wur­den von der Stadt Aurich zur Ver­fü­gung gestellt und ermög­li­chen in den kom­men­den Wochen eine dau­er­haf­te Poli­zei­prä­senz im unmit­tel­ba­ren Umfeld des ZOB. Damit ist die Poli­zei vor Ort für die Men­schen ansprech­bar und die Beam­ten kön­nen das Gesche­hen im Bereich des Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hofs im Blick behalten.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund wird die Kon­trol­len in den kom­men­den Wochen inten­si­vie­ren und ihre Maß­nah­men lage­ori­en­tiert anpas­sen. Neben der vor­beu­gen­den Wir­kung der sicht­ba­ren Prä­senz ste­hen dabei ein früh­zei­ti­ges Ein­schrei­ten der Poli­zei bei mög­li­chen Kon­flikt­si­tua­tio­nen und die kon­se­quen­te Ver­fol­gung von Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Fokus.

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Pimp your town in Leer: Möör­ken­schü­ler ent­wi­ckeln elf Anträ­ge für die Zukunft der Stadt

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Pimp your town in Leer: Schü­ler ent­wi­ckeln elf Anträ­ge und brin­gen ihre Ideen in den Stadtrat

Rund 80 Jugend­li­che der Möör­ken­schu­le dis­ku­tie­ren über die Zukunft ihrer Stadt – bes­se­re Bus­ver­bin­dun­gen, mehr Was­ser­spen­der und zusätz­li­che Ange­bo­te für jun­ge Men­schen ste­hen auf der Wunschliste.

Wie soll sich die Stadt Leer künf­tig ent­wi­ckeln? Was muss sich ver­bes­sern, damit sich Kin­der und Jugend­li­che in ihrer Hei­mat­stadt wohl­füh­len? Mit die­sen Fra­gen haben sich rund 80 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Real­schu­le Möör­ken­schu­le im Rah­men des poli­ti­schen Plan­spiels „Pimp your town“ beschäf­tigt. Zum Abschluss des drei­tä­gi­gen Pro­jekts fand am heu­ti­gen Vor­mit­tag eine fik­ti­ve Rats­sit­zung im Fest­saal des Rat­hau­ses in Leer statt.

Dabei wur­de deut­lich: Die Jugend­li­chen haben kon­kre­te Vor­stel­lun­gen davon, was sich in Leer ver­än­dern soll­te. Ins­ge­samt elf Anträ­ge hat­ten sie in den ver­gan­ge­nen bei­den Tagen aus­ge­ar­bei­tet. Dar­un­ter Vor­schlä­ge für bes­se­re Bus­ver­bin­dun­gen und zusätz­li­che Bus­hal­te­stel­len, mehr Was­ser­spen­der für Men­schen und Tie­re sowie län­ge­re Öff­nungs­zei­ten und ein erwei­ter­tes Ange­bot im Jugendzentrum.

Drei Schü­ler­frak­tio­nen dis­ku­tie­ren über die Zukunft von Leer

Für das Plan­spiel wur­den drei neun­te Klas­sen der Möör­ken­schu­le in poli­ti­sche Frak­tio­nen auf­ge­teilt: die „Frak­ti­on 9a“, die „Frak­ti­on 9b“ und die „Frak­ti­on 9c“. Sie ent­wi­ckel­ten eige­ne Ideen, for­mu­lier­ten Anträ­ge und berei­te­ten sich auf die abschlie­ßen­de Abstim­mung vor.

Am heu­ti­gen Sit­zungs­tag kamen die drei Frak­tio­nen im Fest­saal des Rat­hau­ses zusam­men, um über ihre Vor­schlä­ge zu bera­ten und demo­kra­tisch abzu­stim­men. Gelei­tet wur­de die fik­ti­ve Rats­sit­zung von Stadt­bau­rat Jens Lüning.

Bei den Dis­kus­sio­nen ging es nicht nur dar­um, eige­ne Ideen vor­zu­stel­len. Die Jugend­li­chen muss­ten sich auch mit unter­schied­li­chen Mei­nun­gen aus­ein­an­der­set­zen, Argu­men­te aus­tau­schen und Mehr­hei­ten für ihre Vor­schlä­ge fin­den. Den meis­ten der ins­ge­samt elf Anträ­ge stimm­ten die Schü­ler nach teil­wei­se aus­führ­li­chen Dis­kus­sio­nen schließ­lich zu.

Eine beson­de­re Auf­ga­be über­nahm die Klas­se 10a. Sie bil­de­te das Pres­se­team und beglei­te­te das poli­ti­sche Plan­spiel jour­na­lis­tisch. Dazu gehör­ten das Foto­gra­fie­ren, das Füh­ren von Inter­views und die Pro­duk­ti­on eines eige­nen Films.

Rats­mit­glie­der unter­stüt­zen die Jugendlichen

Das Demo­kra­tie-Pro­jekt wur­de vom gemein­nüt­zi­gen Ver­ein „Poli­tik zum Anfas­sen“ gemein­sam mit der Fach­stel­le Kin­der, Jugend und Gemein­we­sen­ar­beit der Stadt Leer organisiert.

Auch meh­re­re Mit­glie­der des Leera­ner Stadt­ra­tes betei­lig­ten sich an „Pimp your town“. Sie unter­stütz­ten die Jugend­li­chen ins­be­son­de­re am zwei­ten Pro­jekt­tag bei den Sit­zun­gen der drei the­ma­ti­schen Ausschüsse.

Die­se beschäf­tig­ten sich mit den Bereichen:

  • Ener­gie, Umwelt, Kli­ma und Verkehr

  • Sozia­les, Kin­der, Jugend und Sport

  • Stadt­ent­wick­lung, Wirt­schaft, Tou­ris­mus und Kultur

Die Rats­mit­glie­der stan­den den Schü­lern bera­tend zur Sei­te und gaben Ein­bli­cke in die kom­mu­nal­po­li­ti­sche Arbeit. Auch bei der abschlie­ßen­den Rats­sit­zung waren eini­ge Ver­tre­ter der poli­ti­schen Frak­tio­nen anwe­send. Gemein­sam mit Stadt­bau­rat Jens Lüning zeig­ten sie sich ange­tan von der Ideen­viel­falt und den enga­gier­ten Dis­kus­sio­nen der Jugendlichen.

Schü­ler­ideen kön­nen tat­säch­lich Wirk­lich­keit werden

Dass die Vor­schlä­ge aus dem Plan­spiel nicht zwangs­läu­fig in der Schub­la­de ver­schwin­den müs­sen, zeigt ein kon­kre­tes Bei­spiel aus Leer: Der­zeit ent­steht im Julia­nen­park ein neu­er Jugend­platz. Sei­ne Pla­nung geht auf Ideen zurück, die Jugend­li­che bereits beim Plan­spiel „Pimp your town“ im Jahr 2023 ent­wi­ckelt hatten.

Auch die aktu­el­len Beschlüs­se sol­len nun der rea­len Kom­mu­nal­po­li­tik vor­ge­legt wer­den. Die zustän­di­gen poli­ti­schen Gre­mi­en kön­nen dar­aus eige­ne Anträ­ge ent­wi­ckeln und sich mit den Vor­schlä­gen der Jugend­li­chen befassen.

Das Plan­spiel zeigt damit, wie kom­mu­na­le Demo­kra­tie prak­tisch funk­tio­nie­ren kann: Jun­ge Men­schen erhal­ten die Mög­lich­keit, ihre Anlie­gen ein­zu­brin­gen, poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se ken­nen­zu­ler­nen und sich aktiv mit der Ent­wick­lung ihrer Stadt aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und viel­leicht wird auch dies­mal aus einer Idee der Schü­ler ein kon­kre­tes Pro­jekt für Leer.

 
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