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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Stadt setzt auf Dia­log für bes­se­re Baugenehmigungen

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Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Ent­wurfs­ver­fas­ser­ta­ges vor dem his­to­ri­schen Rat­haus in Leer. Foto: Stadt Leer

Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Im Dia­log für bes­se­re Genehmigungsverfahren

Leer – Aktu­el­les Bau­recht, der „Bau­tur­bo“, Wohn­raum­för­de­rung und kon­kre­te Fra­gen aus der Geneh­mi­gungs­pra­xis stan­den im Mit­tel­punkt des Ent­wurfs­ver­fas­ser­ta­ges der Stadt Leer. Die Ver­an­stal­tung brach­te knapp 100 Archi­tek­ten, Inge­nieu­re und Fach­leu­te der Bau­auf­sicht zu einem offe­nen und pra­xis­ori­en­tier­ten Aus­tausch zusammen.

Gemein­sam mit der Archi­tek­ten­kam­mer Nie­der­sach­sen und der Inge­nieur­kam­mer Nie­der­sach­sen hat­te die Stadt Leer in den his­to­ri­schen Rats­saal des Rat­hau­ses ein­ge­la­den. Der Ver­an­stal­tungs­ort hät­te dabei kaum pas­sen­der sein kön­nen: Mit­ten in der his­to­ri­schen Leera­ner Alt­stadt und nur weni­ge Schrit­te vom Hafen ent­fernt, ging es um aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Bau­we­sen und vor allem um die Fra­ge, wie neue Rege­lun­gen in der täg­li­chen Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­pra­xis umge­setzt wer­den können.

Knapp 100 Fach­leu­te im his­to­ri­schen Rathaus

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst begrüß­te die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer. Anschlie­ßend führ­te Stadt­bau­rat Jens Lüning in den Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag ein. Dabei mach­te er früh deut­lich, dass es bei der Ver­an­stal­tung nicht aus­schließ­lich um neue Vor­schrif­ten und recht­li­che Ände­run­gen gehen sollte.

Viel­mehr stand der prak­ti­sche Umgang mit den Rege­lun­gen im Mit­tel­punkt. Ver­wal­tung und Pla­nen­de soll­ten mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men, Erfah­run­gen aus­tau­schen und gemein­sam her­aus­ar­bei­ten, wo es in der Pra­xis immer wie­der zu Fra­gen oder Pro­ble­men kommt.

„Bau­tur­bo“ und neue Leit­plan­ken für die Umsetzung

Ent­spre­chend pra­xis­nah war das Pro­gramm gestal­tet. Nach einer Ein­füh­rung in die recht­li­chen Grund­la­gen des soge­nann­ten „Bau­tur­bos“ wur­den die von der Stadt Leer ent­wi­ckel­ten „Leit­plan­ken“ für des­sen Umset­zung vorgestellt.

Wei­te­re The­men waren die Schaf­fung von Wohn­raum und die Wohn­raum­för­de­rung. Dar­über hin­aus ging es um aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im nie­der­säch­si­schen Bau­recht sowie um Fra­gen des Brand­schut­zes.

Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag auf dem Weg „vom Antrag zur Geneh­mi­gung“. Anhand kon­kre­ter Bei­spie­le wur­den wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me bei Bau­an­trä­gen und Bau­vor­la­gen the­ma­ti­siert. Gera­de die­se prak­ti­schen Fäl­le führ­ten zu einem inten­si­ven Aus­tausch zwi­schen den Fach­leu­ten der Stadt­ver­wal­tung und den anwe­sen­den Planenden.

Direk­ter Aus­tausch soll Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren verbessern

Für Stadt­bau­rat Jens Lüning ist der direk­te Dia­log ein wich­ti­ger Bestand­teil guter Genehmigungsverfahren.

„Gute Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ent­ste­hen dort, wo Ver­wal­tung und Ent­wurfs­ver­fas­sen­de früh mit­ein­an­der spre­chen und wis­sen, was die jeweils ande­re Sei­te braucht“, erklär­te Lüning. Ein sol­cher Tag bie­te die Mög­lich­keit, auf­zu­zei­gen, wo es in der Pra­xis Schwie­rig­kei­ten gebe, gleich­zei­tig aber auch unmit­tel­bar zu erfah­ren, wel­che Fra­gen und Anlie­gen die Pla­nen­den beschäftigten.

Am Ende der Ver­an­stal­tung stell­te Jens Lüning in Aus­sicht, auch im kom­men­den Jahr wie­der eine ähn­li­che Ver­an­stal­tung durch­zu­füh­ren. Dann sol­len aller­dings neue inhalt­li­che Schwer­punk­te gesetzt werden.

 

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Stadt­rund­gang durch Leer zum Abschluss

Dass der Aus­tausch nicht mit dem letz­ten Pro­gramm­punkt im Rats­saal ende­te, pass­te zum Cha­rak­ter des Ent­wurfs­ver­fas­ser­ta­ges. Im Anschluss hat­ten die Teil­neh­mer bei einem Stadt­rund­gang mit Jens Lüning die Gele­gen­heit, Leer noch ein­mal aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve kennenzulernen.

Dabei stan­den die städ­te­bau­li­chen Qua­li­tä­ten und Ent­wick­lun­gen der Hafen­stadt im Mit­tel­punkt. Der Rund­gang führ­te damit gewis­ser­ma­ßen vom theo­re­ti­schen und recht­li­chen Teil der Ver­an­stal­tung direkt in die Stadt und damit in die kon­kre­te bau­li­che Realität.

Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag zeigt Bedeu­tung des per­sön­li­chen Dialogs

Der Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag der Stadt Leer zeig­te damit, wel­chen Stel­len­wert der direk­te Aus­tausch zwi­schen Bau­auf­sicht und Pla­nen­den für die täg­li­che Arbeit haben kann. Neben aktu­el­len recht­li­chen Ent­wick­lun­gen blieb viel Raum für Fra­gen, Erfah­run­gen und kon­kre­te Bei­spie­le aus der Genehmigungspraxis.

Der his­to­ri­sche Rats­saal und die Leera­ner Alt­stadt bil­de­ten dabei einen beson­de­ren Rah­men für einen fach­lich fun­dier­ten und zugleich offe­nen Aus­tausch. Die Ver­an­stal­tung mach­te deut­lich: Wenn Ver­wal­tung und Pla­nen­de früh­zei­tig mit­ein­an­der spre­chen, kön­nen Miss­ver­ständ­nis­se und wie­der­keh­ren­de Pro­ble­me bes­ser erkannt und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren pra­xis­nä­her gestal­tet werden.

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Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Dop­pel­sie­ge für Kor­po­ral und Weiß

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Die jüngs­ten Teil­neh­mer in Remels spiel­ten in der Jugend 11. Die ers­ten bei­den Plät­ze gin­gen an den SV Nort­moor: V.l. Hab­bo Flo­cken (SV Pots­hau­sen, 4.Platz), Ben­te Kliesch (Conc. Neer­moor, 3. Platz), Lukas Kor­po­ral (SV Nort­moor, 1.Platz), Keno Han­ne­ken (SV Nort­moor, 2.Platz) und Thi­lo Kerbl (SV Pots­hau­sen, 5.Platz)

Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Lukas Kor­po­ral und Max Weiß glän­zen mit Doppel-Titeln

Remels. Gro­ßer Erfolg für den Tisch­ten­nis-Kreis­ver­band Leer: Bei den dies­jäh­ri­gen Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels gab es im Kin­der- und Jugend­be­reich einen neu­en Anmel­de­re­kord. Ins­ge­samt 49 Nach­wuchs­spie­le­rin­nen und Nach­wuchs­spie­ler gin­gen in den unter­schied­li­chen Alters­klas­sen an den Tisch­ten­nis­ti­schen auf Titel­jagd. Neben den begehr­ten Medail­len und Urkun­den kämpf­ten die Teil­neh­men­den um die Qua­li­fi­ka­ti­on für die anste­hen­den Bezirks­meis­ter­schaf­ten im Herbst.

Beson­ders zwei Nach­wuchs­ta­len­te präg­ten das Tur­nier­ge­sche­hen: Lukas Kor­po­ral vom SV Nort­moor und Max Weiß vom SV War­singsfehn durf­ten jeweils gleich zwei­mal über den Kreis­meis­ter­ti­tel jubeln.

Dop­pel­ter Tri­umph für Lukas Kor­po­ral und Max Weiß im Jugendbereich

Bei den Jüngs­ten domi­nier­te Lukas Kor­po­ral (SV Nort­moor). Er sicher­te sich den Titel sowohl in der Klas­se Jugend 11 als auch bei der älte­ren Jugend 13. In der Jugend 11 gewann er vor sei­nem Team­kol­le­gen Keno Han­ne­ken (SV Nort­moor). Wenig spä­ter setz­te er sich auch bei der Jugend 13 durch und ver­wies Mar­tin Kuper von Teu­to­nia Sta­pel­moor auf den zwei­ten Platz.

Auch Max Weiß vom SV War­singsfehn gelang das Kunst­stück eines Dop­pel-Tri­umphs. In der Klas­se Jugend 15 lie­fer­te er sich ein span­nen­des Ver­eins­du­ell mit sei­nem Team­kol­le­gen Tja­be Stamm, das er in einem spek­ta­ku­lä­ren Fina­le für sich entschied.

In der Kon­kur­renz der Jugend 19 behielt Max Weiß eben­falls die Ober­hand. Im Fina­le traf er auf sei­nen Ver­eins­ka­me­ra­den Luca Harms, der nach einem star­ken Tur­nier Zwei­ter wur­de. Bemer­kens­wert: Ab dem Halb­fi­na­le war der SV War­singsfehn unter sich – der Ver­ein beleg­te am Ende geschlos­sen die Plät­ze 1 bis 4.

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Erwach­se­nen-Titel gehen nach Stapelmoor

In den Wett­be­wer­ben der Erwach­se­nen gin­gen bei­de Haupt­ti­tel an Teu­to­nia Sta­pel­moor. Mari­na Mar­kus krön­te sich zur Kreis­meis­te­rin bei den Damen. Bei den Her­ren sicher­te sich Max Onno van der Laan den Titel vor Dirk Vogel­sang (SV Warsingsfehn).

Alle Erst- und Zweit­plat­zier­ten der jewei­li­gen Alters­klas­sen haben sich mit ihren Plat­zie­run­gen auto­ma­tisch für die Bezirks­meis­ter­schaf­ten im Herbst qualifiziert.

Rah­men­pro­gramm und Sie­ger der Dop­pel- und Einzelklassen

Neben den offi­zi­el­len Meis­ter­schafts­wett­be­wer­ben bot der TT-Kreis­ver­band Leer ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm mit wei­te­ren Wett­kämp­fen an. Hier­bei wur­den Titel­trä­ger in ver­schie­de­nen Leis­tungs­klas­sen ausgespielt:

  • Klas­se 1350: Axel Geh­ring (TuS Collinghorst)

  • Klas­se 1500: Hei­ko Hol­zen­kämp­fer (Vik­to­ria Flachsmeer)

  • Klas­se 1650: Andre­as Rei­mer (SV Warsingsfehn)

Lob für Aus­rich­ter TTC Remels

Der TT-Kreis­ver­band Leer zog ein durch­weg posi­ti­ves Fazit und freu­te sich über die hohe Teil­neh­mer­zahl, hoch­klas­si­ge Ball­wech­sel sowie die her­vor­ra­gen­de Stim­mung in der Hal­le. Ein beson­de­rer Dank galt dem Hel­fer­team des Aus­rich­ters TTC Remels um Andre­as Gabel, Mike Mey­er, Dirk Gou­na­ris und Anja Gabel. Die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te sorg­ten den gesam­ten Tag über für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf, per­fek­te Orga­ni­sa­ti­on und erst­klas­si­ge Verpflegung.

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Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

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Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur Kiesling

Wür­de­vol­ler Umgang mit Trau­er und Tod: Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besucht das Hos­piz Huus in Leer

Zeit ist das Wert­volls­te für die Gäs­te, die sich im Hos­piz Huus in Leer auf ihrem letz­ten Lebens­weg befin­den. Die­se wert­vol­le Zeit wird den unheil­bar kran­ken und ster­ben­den Men­schen sowie deren Ange­hö­ri­gen von vie­len Enga­gier­ten geschenkt. Aktu­ell küm­mern sich 37 Haupt­amt­li­che im Schicht­dienst rund um die Uhr um die Gäs­te in den zwölf Zim­mern mit eige­ner Ter­ras­se. Unter­stützt wird das Team von 40 ehren­amt­li­chen Hos­piz­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­tern der Hospiz-Initiative.

Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besuch­te erneut die Ein­rich­tung im Land­kreis Leer. Im Gespräch mit der Vor­sit­zen­den der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, Mar­lies Smidt, mach­te sich die Abge­ord­ne­te ein per­sön­li­ches Bild von der wich­ti­gen Arbeit vor Ort und sprach über die Rah­men­be­din­gun­gen sowie die beson­de­ren Anfor­de­run­gen der moder­nen Hospizarbeit.

„Ich bin zutiefst beein­druckt von der Arbeit, dem Herz­blut und dem Enga­ge­ment, den die Ehren­amt­li­chen und natür­lich auch die Haupt­amt­li­chen tag­täg­lich ihren Gäs­ten mit Wür­de und Respekt ent­ge­gen­brin­gen. Trau­er und Tod sind The­men, die ger­ne ver­drängt wer­den, aber Teil unse­res Lebens sind“, beton­te Anja Troff-Schaffarzyk.

Star­ke Gemein­schaft für die ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Hospizarbeit

Die im April 1999 als Ver­ein gegrün­de­te Hos­piz-Initia­ti­ve Leer ist heu­te ein gut ver­netz­tes Netz­werk mit über 100 Ehren­amt­li­chen und fast 700 Mit­glie­dern. Der Ver­ein arbei­tet kon­se­quent über­kon­fes­sio­nell und überparteilich.

„Es berei­tet mir gro­ße Freu­de, die Hos­piz­ar­beit in einem gro­ßen Team von ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern aus­zu­üben und zu gestal­ten“, berich­te­te Mar­lies Smidt. Sie über­nahm das Amt von Gre­tel Bluhm-Jans­sen, der Grün­de­rin der Initia­ti­ve, die bis heu­te als wich­ti­ger Motor der Hos­piz­ar­beit im Land­kreis Leer gilt.

Hohe Qua­li­fi­ka­ti­on und Beglei­tung für Ehren­amt­li­che und Hauptamtliche

Für die anspruchs­vol­le Arbeit in der ambu­lan­ten Ster­be- und Trau­er­be­glei­tung sowie im sta­tio­nä­ren Hos­piz Huus ist eine inten­si­ve Vor­be­rei­tung essen­zi­ell. Vor­aus­set­zung ist die eige­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Ster­ben und Tod. Ein Qua­li­fi­zie­rungs­kurs umfasst 120 Theo­rie­stun­den sowie ein 40-stün­di­ges Prak­ti­kum. Je nach Tätig­keits­feld – bei­spiels­wei­se in der Trau­er­be­glei­tung – sind spe­zi­fi­sche Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen erforderlich.

Regel­mä­ßi­ge Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te sichern die Qua­li­tät der Betreu­ung. Zudem erhal­ten sowohl die Haupt- als auch die Ehren­amt­li­chen durch monat­li­che Arbeits­tref­fen und regel­mä­ßi­ge Super­vi­si­on fach­li­che Unterstützung.

„Bei mei­nem Besuch im Hos­piz Huus ist mir ein­mal mehr klar gewor­den, wie wich­tig die­se Ein­rich­tun­gen sind und wie wich­tig die­ses The­ma im All­ge­mei­nen ist. Alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beglei­ten Ster­ben­de und Trau­ern­de mit Herz­blut und Wür­de. Das ver­dient mei­nen Respekt und ein rie­si­ges Dan­ke­schön“, schloss die Bundestagsabgeordnete.

 
 
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