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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Bade­see Gro­te­gas­te in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Neue Sau­na, Indoor­spiel­hal­le und sie­ben Feri­en­häu­ser im Natur­re­sort ab 2027

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Bade­see Gro­te­gas­te wird zum Natur­re­sort am Ems­deich: Neue Ange­bo­te, Sau­na­be­reich und Feri­en­häu­ser mit Seeblick

Seit 40 Jah­ren gehört der Bade­see Gro­te­gas­te zu den belieb­ten Aus­flugs- und Erho­lungs­zie­len in Wes­t­ov­er­le­din­gen und der Regi­on. Zum Jubi­lä­um gibt es zahl­rei­che Neue­run­gen: Ein reno­vier­ter Sau­na­be­reich, eine Indoor­spiel­hal­le und ein erwei­ter­ter Disc-Golf-Par­cours berei­chern bereits das Frei­zeit­an­ge­bot. 2027 folgt der nächs­te gro­ße Schritt: Aus dem Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird das „Natur­re­sort am Ems­deich“. Außer­dem ent­steht am Süd­ufer des Bade­sees ein neu­er Feri­en­haus­park mit sie­ben moder­nen Unter­künf­ten und Seeblick.

Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“ bie­tet Spiel­spaß bei jedem Wetter

Auch für Fami­li­en mit Kin­dern gibt es eine Neue­rung: Direkt am Bade­see wur­de in die­sem Jahr die Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“ eröff­net. Die Ein­rich­tung war zuvor in Ihr­ho­ve ange­sie­delt und bie­tet Kin­dern nun auch am Stand­ort Gro­te­gas­te eine Mög­lich­keit, sich bei schlech­tem Wet­ter auszutoben.

In einer siche­ren und leben­di­gen Umge­bung kön­nen die jüngs­ten Besu­cher spie­len, ent­de­cken und sich bewe­gen. Wäh­rend die Kin­der beschäf­tigt sind, kön­nen Eltern etwas durch­at­men und wis­sen ihren Nach­wuchs gut unterhalten.

Disc Golf jetzt mit 13 Bahnen

Wer sich lie­ber sport­lich betä­tigt, fin­det auf der Disc-Golf-Anla­ge ein erwei­ter­tes Ange­bot. Der Par­cours wur­de auf ins­ge­samt 13 Bah­nen aus­ge­baut. Die Sport­art ver­bin­det Bewe­gung, Geschick­lich­keit und Spiel und eig­net sich für einen abwechs­lungs­rei­chen Auf­ent­halt im Freien.

Auch die angren­zen­de Park­an­la­ge bie­tet wei­te­re Mög­lich­kei­ten zur Erho­lung. Das „Gast­hu­us Ulen­hoff“ und das Muse­ums­bau­ern­haus Nee­mann laden zu Spa­zier­gän­gen in der Natur ein. Gleich­zei­tig erhal­ten Besu­cher dort Ein­bli­cke in das land­wirt­schaft­li­che Leben ver­gan­ge­ner Zeiten.

Neu­er Name ab 2027: Aus Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird Naturresort

Ab 2027 beginnt für den Stand­ort ein neu­es Kapi­tel. Der bis­he­ri­ge Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird künf­tig unter dem Namen „Natur­re­sort am Ems­deich“ auf­tre­ten. Dazu gehört auch ein neu­er Mar­ken­auf­tritt mit einer über­ar­bei­te­ten Wort- und Bildmarke.

„Der neue Mar­ken­auf­tritt wur­de offi­zi­ell vom Auf­sichts­rat frei­ge­ge­ben“, erklärt Mar­co Smid, Geschäfts­füh­rer der gemein­de­ei­ge­nen GmbH, die das Natur­re­sort betreibt.

Name und Mar­ken­kon­zept sei­en gemein­sam ent­wi­ckelt wor­den. Das Team des Resorts habe dabei mit einer Mar­ke­ting­agen­tur zusam­men­ge­ar­bei­tet. „Der neue Name bringt auf den Punkt, was Gäs­te und Ein­hei­mi­sche schät­zen, näm­lich Erho­lung im Ein­klang mit der ost­frie­si­schen Natur“, so Smid.

 

Pri­va­te Sau­na mit direk­tem Zugang zum Badesee

Seit Mai 2026 steht Cam­ping­gäs­ten sowie Ein­hei­mi­schen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Umge­bung ein reno­vier­ter Sau­na­be­reich zur Ver­fü­gung. Herz­stück ist eine frei­ste­hen­de Sau­na­fass. Ergänzt wird das Ange­bot durch moder­ne Ruhe­räu­me und Duschen sowie einen Außen­be­reich mit Steg und direk­tem Zugang zum Badesee.

Beson­ders attrak­tiv: Wäh­rend des gebuch­ten Zeit­raums steht der gesam­te Sau­na­be­reich den Gäs­ten zur Allein­nut­zung zur Ver­fü­gung. So kön­nen Besu­cher unge­stört ent­span­nen und die Aus­zeit in pri­va­ter Atmo­sphä­re genießen.

Ein Besuch für zwei Per­so­nen und zwei Stun­den kos­tet 40 Euro. Buchun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf der Inter­net­sei­te des Cam­ping­plat­zes unter www.ostfriesland-camping.de möglich.

Sie­ben neue Feri­en­häu­ser mit See­blick ent­ste­hen am Südufer

Eine wei­te­re gro­ße Neue­rung erwar­tet die Besu­cher zum Sai­son­start 2027. Am Süd­ufer des Bade­sees ist ein Feri­en­haus­park mit sie­ben neu­en, moder­nen Feri­en­häu­sern geplant. Die Unter­künf­te sol­len einen Blick auf den See bie­ten und das bis­he­ri­ge Über­nach­tungs­an­ge­bot erweitern.

Damit rich­tet sich das Natur­re­sort künf­tig noch stär­ker an Fami­li­en, Paa­re und Grup­pen, die ihren Urlaub oder eine Aus­zeit direkt am Was­ser ver­brin­gen möchten.

Die Bau­ar­bei­ten für den neu­en Feri­en­haus­park sol­len ab Mit­te Novem­ber 2026 beginnen.

Gro­te­gas­te ent­wi­ckelt sein Frei­zeit- und Urlaubs­an­ge­bot weiter

Mit dem reno­vier­ten Sau­na­be­reich, der Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“, dem erwei­ter­ten Disc-Golf-Par­cours und den geplan­ten Feri­en­häu­sern baut der Stand­ort sein Ange­bot kon­ti­nu­ier­lich aus. Der neue Name „Natur­re­sort am Ems­deich“ soll ab 2027 zugleich die Aus­rich­tung des gesam­ten Are­als wider­spie­geln: Erho­lung, Frei­zeit und Urlaub inmit­ten der ost­frie­si­schen Natur.

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Euro­pa­leit­stel­le in Leer: Haus­not­ruf, Ein­bruch­alarm und Brand­mel­dung – rund um die Uhr im Ein­satz für mehr Sicher­heit in Ostfriesland

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Mer­le San­ders­feld-Kelm und Jens Boelen von der Geschäfts­füh­rung der San­ders­feld-Unter­neh­mens­grup­pe. In der Euro­pa­leit­stel­le in Leer wer­den rund um die Uhr Haus- und Mobil­not­ru­fe sowie Alarm­mel­dun­gen von Brand- und Ein­bruch­mel­de­an­la­gen ent­ge­gen­ge­nom­men, geprüft und die not­wen­di­gen Hilfs­maß­nah­men ein­ge­lei­tet. Damit leis­tet das Unter­neh­men einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicher­heit in Ostfriesland.

Euro­pa­leit­stel­le in Leer: Wie rund um die Uhr für Sicher­heit in Ost­fries­land gesorgt wird
 

Wenn ein Haus­not­ruf aus­ge­löst wird, eine Brand­mel­de­an­la­ge Alarm schlägt oder ein Ein­bruch­mel­der eine Gefahr signa­li­siert, beginnt häu­fig eine wich­ti­ge Arbeit im Hin­ter­grund: in einer Leit­stel­le. Mit­ten in Ost­fries­land sorgt die Euro­pa­leit­stel­le in Leer rund um die Uhr dafür, dass Not­ru­fe und Sicher­heits­mel­dun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men, bewer­tet und die erfor­der­li­chen Maß­nah­men ein­ge­lei­tet werden.

Vie­le Men­schen ver­bin­den Leit­stel­len zunächst mit Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Moder­ne Not­ruf- und Ser­vice­leit­stel­len über­neh­men heu­te jedoch wesent­lich mehr Auf­ga­ben. Neben der Über­wa­chung von Gebäu­den, Unter­neh­men und tech­ni­schen Sicher­heits­ein­rich­tun­gen steht zuneh­mend auch der Schutz von Men­schen im All­tag im Mittelpunkt.

Haus­not­ruf in Leer: Selbst­stän­dig leben und im Not­fall Hil­fe bekommen

Der Wunsch, auch im Alter mög­lichst lan­ge selbst­stän­dig in den eige­nen vier Wän­den woh­nen zu kön­nen, ist für vie­le Senio­rin­nen und Senio­ren von gro­ßer Bedeu­tung. Gleich­zei­tig machen sich Ange­hö­ri­ge häu­fig Gedan­ken dar­über, was pas­siert, wenn ein Sturz oder ein medi­zi­ni­scher Not­fall ein­tritt und gera­de nie­mand in der Nähe ist.

Moder­ne Haus­not­ruf­sys­te­me bie­ten hier eine wich­ti­ge Unter­stüt­zung. Über einen Not­ruf­knopf kön­nen Betrof­fe­ne im Ernst­fall mit einem ein­fa­chen Knopf­druck Hil­fe anfor­dern. Das Signal geht direkt bei der rund um die Uhr besetz­ten Euro­pa­leit­stel­le in Leer ein.

Dort neh­men geschul­te Mit­ar­bei­ten­de den Not­ruf ent­ge­gen, bewer­ten die Situa­ti­on und lei­ten die not­wen­di­gen Maß­nah­men ein. Wel­che Hil­fe orga­ni­siert wird, rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Hil­fe­plan. Je nach Situa­ti­on wer­den Ange­hö­ri­ge, Nach­barn, Pfle­ge­diens­te oder Ret­tungs­kräf­te informiert.

Für die Betrof­fe­nen bedeu­tet das vor allem Sicher­heit und die Gewiss­heit, in einer Not­si­tua­ti­on nicht auf sich allein gestellt zu sein.

Mobi­ler Not­ruf: Sicher­heit auch außer­halb der eige­nen vier Wände

Neben dem klas­si­schen Haus­not­ruf gewin­nen mobi­le Not­ruf­sys­te­me zuneh­mend an Bedeu­tung. Sie ermög­li­chen es, auch unter­wegs schnell Hil­fe anzu­for­dern – bei­spiels­wei­se beim Spa­zier­gang, beim Ein­kau­fen oder auf Reisen.

Moder­ne Mobil­not­ruf­sys­te­me ver­fü­gen über Ortungs­tech­nik. Dadurch kann im Bedarfs­fall die Posi­ti­on der hil­fe­su­chen­den Per­son ermit­telt wer­den. Die Mit­ar­bei­ten­den der Euro­pa­leit­stel­le kön­nen so gezielt Unter­stüt­zung organisieren.

Gera­de für akti­ve Senio­rin­nen und Senio­ren bie­ten die­se Sys­te­me einen zusätz­li­chen Sicher­heits­ge­winn. Sie ermög­li­chen mehr Bewe­gungs­frei­heit und Selbst­stän­dig­keit, ohne dass auf eine zuver­läs­si­ge Mög­lich­keit zur Hil­fe­an­for­de­rung ver­zich­tet wer­den muss.

Ein­bruch­alarm, Brand­mel­de­an­la­ge und tech­ni­sche Sicherheitssysteme

Die Auf­ga­ben der Euro­pa­leit­stel­le in Leer beschrän­ken sich aller­dings nicht auf Haus­not­ruf und Mobil­not­ruf. Täg­lich gehen dort auch zahl­rei­che wei­te­re Sicher­heits­mel­dun­gen ein.

Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Ein­bruch­mel­de­an­la­gen, die unbe­fug­tes Ein­drin­gen in Gebäu­de melden.

  • Über­fall­mel­der, mit denen in bedroh­li­chen Situa­tio­nen Alarm aus­ge­löst wer­den kann.

  • Brand­mel­de­an­la­gen, die auf mög­li­che Brän­de auf­merk­sam machen.

  • Tech­ni­sche Sicher­heits­sys­te­me, die Stö­run­gen oder ande­re Gefah­ren­zu­stän­de melden.

Jeder ein­ge­hen­de Alarm erfor­dert eine schnel­le Ein­schät­zung und eine ange­mes­se­ne Reak­ti­on. Dabei müs­sen die Mit­ar­bei­ten­den inner­halb kur­zer Zeit ent­schei­den, wel­che Maß­nah­men erfor­der­lich sind und wer infor­miert wer­den muss.

Moder­ne Tech­nik und erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de arbei­ten Hand in Hand

Auto­ma­ti­sier­te Sys­te­me erken­nen mög­li­che Gefah­ren und über­mit­teln die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen inner­halb weni­ger Sekun­den an die Leit­stel­le. Die Tech­nik bil­det damit eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die schnel­le Bear­bei­tung von Alarmen.

Doch trotz aller tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bleibt der Mensch ent­schei­dend. Erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de beur­tei­len die jewei­li­ge Situa­ti­on indi­vi­du­ell, berück­sich­ti­gen hin­ter­leg­te Infor­ma­tio­nen und ent­schei­den über die nächs­ten Schritte.

Gera­de bei Per­so­nen-Not­ru­fen ist die­se per­sön­li­che Betreu­ung beson­ders wich­tig. Denn hin­ter jedem ein­ge­hen­den Signal kann ein Mensch ste­hen, der drin­gend Unter­stüt­zung benötigt.

Euro­pa­leit­stel­le in Leer als wich­ti­ger Bestand­teil regio­na­ler Sicherheit

Die Euro­pa­leit­stel­le in Leer ver­bin­det moder­ne Sicher­heits­tech­nik mit per­sön­li­cher Betreu­ung. Durch die rund um die Uhr besetz­te Leit­stel­le wer­den Men­schen, Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen bei unter­schied­li­chen Sicher­heits­an­for­de­run­gen unterstützt.

Vie­les von die­ser Arbeit bleibt für die Öffent­lich­keit unsicht­bar. Wäh­rend drau­ßen der All­tag wei­ter­geht, wer­den in der Leit­stel­le Not­ru­fe ent­ge­gen­ge­nom­men, Alar­me geprüft und Hilfs­maß­nah­men organisiert.

Für Men­schen, die auf einen Haus­not­ruf, einen Mobil­not­ruf oder ande­re Sicher­heits­lö­sun­gen ver­trau­en, ist die­se Arbeit eine wich­ti­ge Grund­la­ge für ein siche­res und selbst­be­stimm­tes Leben.

Denn Sicher­heit bedeu­tet nicht nur, Hil­fe zu bekom­men, wenn etwas pas­siert. Sicher­heit bedeu­tet vor allem, zu wis­sen, dass jemand da ist, wenn man ihn braucht.

 
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Poli­zei auf Bor­kum und Nor­der­ney: Neue Elek­tro-Quads für Ein­sät­ze am Strand und in den Dünen

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Poli­zei auf Bor­kum und Nor­der­ney künf­tig mit Elek­tro-Quads unter­wegs – auch am Strand im Einsatz

Neue Poli­zei­fahr­zeu­ge brin­gen umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät auf die ost­frie­si­schen Inseln

Wer beim nächs­ten Besuch auf Bor­kum oder Nor­der­ney am Strand unter­wegs ist, könn­te ihnen schon begeg­nen: Die Poli­zei ver­stärkt ihre Prä­senz auf den ost­frie­si­schen Inseln und setzt künf­tig auf moder­ne Elek­tro-Quads. Neben Juist erhal­ten nun auch Bor­kum und Nor­der­ney eige­ne elek­trisch ange­trie­be­ne Einsatzfahrzeuge.

Für die Regi­on Leer ist die Nach­richt beson­ders inter­es­sant: Bor­kum gehört als größ­te der ost­frie­si­schen Inseln zum Land­kreis Leer und ist damit auch geo­gra­fisch und ver­wal­tungs­tech­nisch eng mit dem Ver­brei­tungs­ge­biet unse­res News­por­tals ver­bun­den. Nor­der­ney gehört dage­gen zum Land­kreis Aurich, ist aber eben­falls ein wich­ti­ger Bestand­teil der ost­frie­si­schen Inselwelt.

Die Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück hat die bei­den Inseln mit Elek­tro-Quads des Typs Pola­ris Ran­ger XP Kine­tic aus­ge­stat­tet. Damit setzt die Poli­zei ihren Weg zu einem moder­ne­ren und umwelt­scho­nen­de­ren Fuhr­park fort.

Gelän­de­gän­gig und nahe­zu laut­los unterwegs

Die neu­en Elek­tro-Quads sind spe­zi­ell für die Anfor­de­run­gen des poli­zei­li­chen Ein­satz- und Strei­fen­diens­tes auf den Inseln aus­ge­stat­tet. Dazu gehö­ren unter ande­rem Blau­licht und Mar­tins­horn. Dank All­rad­an­trieb kön­nen die Fahr­zeu­ge auch schwie­ri­ges Gelän­de bewäl­ti­gen – bei­spiels­wei­se an Strän­den, in Dünen oder Waldgebieten.

Mit einer Reich­wei­te von rund 70 Kilo­me­tern eig­nen sie sich für zahl­rei­che Ein­satz­mög­lich­kei­ten. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit liegt bei 60 km/h. Ange­trie­ben wer­den die Fahr­zeu­ge elek­trisch, gela­den wer­den kön­nen sie an einer her­kömm­li­chen Steckdose.

Auch prak­tisch sind die neu­en Ein­satz­fahr­zeu­ge: Auf ihrer Lade­flä­che las­sen sich bei­spiels­wei­se sicher­ge­stell­te Gegen­stän­de oder Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de für die Spu­ren­si­che­rung transportieren.

Vor­tei­le auch bei nächt­li­chen Einsätzen

Ein beson­de­rer Vor­teil ist der nahe­zu geräusch­lo­se Antrieb. Gera­de bei nächt­li­chen Fahn­dun­gen, etwa nach Ein­bre­chern, kann das von Bedeu­tung sein. Gleich­zei­tig wer­den Urlau­ber und Tie­re durch die gerin­ge Geräusch­ent­wick­lung weni­ger gestört.

Bereits seit Dezem­ber 2019 ist auf Juist das bun­des­weit ers­te voll­elek­trisch ange­trie­be­ne Poli­zei­quad vom Typ Pola­ris Ran­ger EV im Ein­satz. Die posi­ti­ven Erfah­run­gen dort haben dazu geführt, dass die Poli­zei­di­rek­ti­on wei­te­re Erpro­bun­gen vor­ge­nom­men und das Kon­zept auf ande­re Inseln aus­ge­wei­tet hat.

Damit erhält auch Bor­kum ein moder­nes Ein­satz­mit­tel, das den beson­de­ren Bedin­gun­gen der Insel gerecht wird.

Beim nächs­ten Bor­kum­be­such lohnt sich also viel­leicht ein genaue­rer Blick auf den Strand: Gut mög­lich, dass dort künf­tig ein blau-wei­ßes Elek­tro-Quad der Poli­zei unter­wegs ist.

Den Ein­stieg sach­li­cher for­mu­lie­ren­Den Lese­r­ECHO-Bezug deut­lich kürzen
 
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