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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Neue Stra­ße in Leer: His­to­ri­sche Häu­ser und die Geschich­te der Altstadt

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Neue Stra­ße in Leer: His­to­ri­sche Häu­ser erzäh­len die Geschich­te der ost­frie­si­schen Handelsstadt

Leer. Die Neue Stra­ße gehört zu den his­to­risch bedeut­sa­men Stra­ßen der Leera­ner Alt­stadt. Mit ihren alten Wohn- und Hand­wer­ker­häu­sern, his­to­ri­schen Pack­häu­sern und cha­rak­te­ris­ti­schen Fas­sa­den ver­mit­telt sie bis heu­te das Bild einer klei­nen ost­frie­si­schen Han­dels- und Hafen­stadt. Tei­le des Gebäu­de­be­stands rei­chen im Kern bis ins 16. und 17. Jahr­hun­dert zurück. Die gesam­te his­to­ri­sche Gebäu­de­grup­pe ist im Denk­mal­ver­zeich­nis des Lan­des Nie­der­sach­sen eingetragen.

His­to­ri­sche Alt­stadt mit denk­mal­ge­schütz­tem Gebäudebestand

Die Neue Stra­ße liegt im Süden der Leera­ner Alt­stadt und setzt den Ver­lauf der Rat­haus­stra­ße nach Süd­wes­ten fort. Von der Waa­ge führt sie am his­to­ri­schen Markt­platz am Ufer der Leda vor­bei und ver­läuft par­al­lel zum frü­he­ren Han­dels­ha­fen. Nach Wes­ten zwei­gen die Garr­el­stra­ße und die Kamp­stra­ße ab. Wei­ter süd­lich knickt die Neue Stra­ße nach Süd­wes­ten ab und mün­det schließ­lich in den Stra­ßen­zug Pfer­de­markt­stra­ße und Gro­nin­ger Straße.

Der süd­li­che Abschnitt ist durch einen weit­ge­hend geschlos­se­nen his­to­ri­schen Gebäu­de­be­stand geprägt. Die Häu­ser ste­hen auf einer alten Par­zel­len­struk­tur und säu­men den Stra­ßen­raum in dich­ter Fol­ge. Schma­le Grund­stü­cke, unter­schied­li­che Gebäu­de­hö­hen und viel­fäl­ti­ge Fas­sa­den­ge­stal­tun­gen ver­lei­hen der Stra­ße ihren beson­de­ren Charakter.

Die Gebäu­de­grup­pe „Neue Stra­ße“ ist im Denk­mal­at­las Nie­der­sach­sen als Grup­pe bau­li­cher Anla­gen gemäß § 3 Absatz 3 Satz 1 des Nie­der­säch­si­schen Denk­mal­schutz­ge­set­zes erfasst. Ihre Bedeu­tung wird sowohl aus geschicht­li­cher als auch aus städ­te­bau­li­cher Sicht begründet.

 

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Wohn- und Hand­wer­ker­häu­ser aus meh­re­ren Jahrhunderten

Das Stra­ßen­bild wird von ein- bis zwei­ge­schos­si­gen Wohn­häu­sern mit Steil­dä­chern bestimmt. Die Gebäu­de ste­hen ent­we­der mit ihrem Gie­bel oder mit ihrer Trauf­sei­te zur Stra­ße. Vie­le der älte­ren Häu­ser wur­den im Lau­fe der Jahr­hun­der­te umge­stal­tet, sodass sich unter­schied­li­che Bau­pha­sen und Bau­sti­le mit­ein­an­der verbinden.

Zu den ältes­ten Gebäu­den zäh­len ein­ge­schos­si­ge, gie­bel­stän­di­ge Wohn- und Hand­wer­ker­häu­ser, deren bau­li­che Ursprün­ge teil­wei­se im 16. und 17. Jahr­hun­dert lie­gen. Im 18. und 19. Jahr­hun­dert erhiel­ten meh­re­re die­ser Häu­ser neue, ver­putz­te Stra­ßen­fas­sa­den. Bei­spie­le dafür fin­den sich unter ande­rem bei den Häu­sern Neue Stra­ße 45, 46, 48, 51 und 57.

Die jün­ge­ren his­to­ri­schen Gebäu­de ent­stan­den über­wie­gend zwi­schen dem spä­ten 18. und dem spä­ten 19. Jahr­hun­dert. Vie­le von ihnen sind zwei­ge­schos­sig und trauf­stän­dig aus­ge­rich­tet. Archi­tek­to­nisch spie­geln sie ins­be­son­de­re den Klas­si­zis­mus und den His­to­ris­mus wider.

Als qua­li­tät­vol­le klas­si­zis­ti­sche Bei­spie­le nennt der Denk­mal­at­las die Wohn­häu­ser Neue Stra­ße 39, 49 und 52. Das Wohn­haus Neue Stra­ße 56 steht bei­spiel­haft für den spä­ten His­to­ris­mus. Sicht­ba­res Back­stein­mau­er­werk und ver­putz­te Fas­sa­den wech­seln sich ab und sor­gen für ein abwechs­lungs­rei­ches, zugleich regio­nal­ty­pi­sches Straßenbild.

His­to­ri­sche Pack­häu­ser erin­nern an den Han­del über die Leda

Die Lage am ehe­ma­li­gen Han­dels­ha­fen präg­te die Nut­zung der Grund­stü­cke ent­lang der Neu­en Stra­ße. Ins­be­son­de­re die öst­li­che, dem Hafen zuge­wand­te Stra­ßen­sei­te bot einen direk­ten Zugang zum Was­ser. Neben Hand­wer­kern sie­del­ten sich des­halb auch Kauf­manns­fa­mi­li­en an.

Die his­to­ri­schen Pack­häu­ser erin­nern an die wirt­schaft­li­che Bedeu­tung des Groß- und See­han­dels. Dazu gehö­ren die Pack­häu­ser Neue Stra­ße 41 und 57 sowie das statt­li­che Wohn-Pack­haus Neue Stra­ße 63.

Das Wohn-Pack­haus mit der Haus­num­mer 63 wur­de im Jahr 1757 errich­tet. Es zählt zu den beson­ders mar­kan­ten Gebäu­den der Stra­ße und doku­men­tiert die Ver­bin­dung von Woh­nen und Waren­la­ge­rung, wie sie für his­to­ri­sche Han­dels­or­te typisch war.

Auch das Haus Neue Stra­ße 44 nimmt eine beson­de­re Stel­lung ein. Es wur­de 1811 als Gast­wirt­schaft und Hotel gebaut. Auf­grund sei­ner Grö­ße hebt es sich deut­lich von der übri­gen Bebau­ung ab und erin­nert an die eins­ti­ge Bedeu­tung der Neu­en Stra­ße als eine der Haupt­stra­ßen der Leera­ner Altstadt.

Ergänzt wird das Gebäu­de­en­sem­ble durch wei­te­re Pack- und Hin­ter­häu­ser, die teil­wei­se von der Stra­ße aus weni­ger stark in Erschei­nung treten.

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Neue Stra­ße 21 in Leer: His­to­ri­sche Sub­stanz trifft moder­nes Wohnen

Die Ent­ste­hung der Neu­en Stra­ße vor 1700

Die Geschich­te der Neu­en Stra­ße ist eng mit der Ent­wick­lung Leers zu einem bedeu­ten­den Han­dels­platz ver­bun­den. Der ältes­te Sied­lungs­kern lag im Bereich Kaak­spüt­te und Alte Markt­stra­ße. Am west­li­chen Orts­rand befand sich die Kir­che St. Liud­ger. Von ihr ist auf dem refor­mier­ten Fried­hof noch die um das Jahr 1200 in Stein­bau­wei­se errich­te­te Kryp­ta erhalten.

Mit der zuneh­men­den Bedeu­tung von Han­del und Schiff­fahrt ver­la­ger­te sich der Schwer­punkt des Ortes im 15. und 16. Jahr­hun­dert nach Süd­os­ten in Rich­tung Leda. Am dor­ti­gen Anle­ger ent­stand ein neu­er Markt­platz. Mit­te des 16. Jahr­hun­derts wur­de auch die Waa­ge ver­legt, die sich zuvor im Turm der Liud­ger­kir­che befun­den hatte.

Die Neue Stra­ße ent­stand vor dem Jahr 1700. Sie stell­te die Ver­bin­dung zwi­schen dem Markt- und Han­dels­platz an der Waa­ge und der Land­stra­ße nach Leer­ort her. Von dort führ­ten über­re­gio­na­le Han­dels­we­ge wei­ter, wobei Fäh­ren über die Ems und die Leda eine wich­ti­ge Rol­le spielten.

Die Ent­wick­lung Leers wur­de im 18. Jahr­hun­dert durch wirt­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen zusätz­lich begüns­tigt. Nach der Über­nah­me des Fürs­ten­tums Ost­fries­land durch das König­reich Preu­ßen im Jahr 1744 und der schritt­wei­sen Ein­schrän­kung des Emder Sta­pel­rechts gewann Leer in der zwei­ten Hälf­te des Jahr­hun­derts wei­ter an Bedeu­tung und ent­wi­ckel­te sich zu einem wich­ti­gen Seehafen.

Im Jahr 1823 erhielt Leer die Stadt­rech­te. Mit dem Anschluss an die Han­no­ver­sche West­bahn im Jahr 1854 setz­te eine wei­te­re Pha­se der Stadt­ent­wick­lung ein. Das Geschäfts­zen­trum ver­la­ger­te sich im Lau­fe des 19. Jahr­hun­derts zuneh­mend nach Osten in Rich­tung Bahn­hof. Ent­lang der Brun­nen- und Müh­len­stra­ße ent­stan­den grün­der­zeit­li­che Wohn- und Geschäftshäuser.

Für die Neue Stra­ße hat­te die­se Ent­wick­lung eine beson­de­re Fol­ge: Da sich der Ein­zel­han­del zuneh­mend an ande­rer Stel­le kon­zen­trier­te, blieb der his­to­ri­sche Cha­rak­ter der Stra­ße weit­ge­hend erhal­ten. Tief­grei­fen­de Abbrü­che sowie umfang­rei­che Um- und Neu­bau­ten, wie sie andern­orts durch die Aus­wei­tung des Geschäfts­be­triebs ent­stan­den, blie­ben hier größ­ten­teils aus.

„Auf dem Kamp“: Ein Stra­ßen­ab­schnitt mit eige­ner Geschichte

Der süd­li­che Teil der Neu­en Stra­ße wur­de ursprüng­lich ab der Kamp­stra­ße als „Auf dem Kamp“ bezeich­net. Bis zum Jahr 1967 trug die­ser Abschnitt die Bezeich­nung „Kamp“.

Auch die heu­ti­ge Platz­an­la­ge an der Ein­mün­dung der Kamp­stra­ße ent­stand erst ver­gleichs­wei­se spät. Mit­te der 1960er-Jah­re wur­de dort ein Wohn­haus abge­bro­chen, das unmit­tel­bar nörd­lich des Gebäu­des Neue Stra­ße 45 gestan­den hat­te. Durch die­sen Abriss ent­stand die klei­ne Platz­flä­che, die das Stra­ßen­bild heu­te mitprägt.

Wei­ter süd­lich schwenkt die Neue Stra­ße nach Süd­wes­ten. Zusam­men mit den unter­schied­li­chen Gebäu­de­aus­rich­tun­gen, den his­to­ri­schen Fas­sa­den und der dich­ten Bebau­ung ent­steht dadurch ein abwechs­lungs­rei­cher Stra­ßen­ver­lauf, der für das Erschei­nungs­bild der his­to­ri­schen Alt­stadt cha­rak­te­ris­tisch ist.

Neue Stra­ße — Stadt Leer Ostfriesland 

Alt­stadt­sa­nie­rung: Bür­ger­initia­ti­ve bewirk­te ein Umdenken

In den 1960er-Jah­ren plan­te die Stadt Leer eine umfas­sen­de Flä­chen­sa­nie­rung in der Alt­stadt, um städ­te­bau­li­che Miss­stän­de zu besei­ti­gen. Die Neue Stra­ße war von die­sen Pla­nun­gen zwar nicht unmit­tel­bar betrof­fen, den­noch kam es auch dort ver­ein­zelt zum Abbruch his­to­ri­scher Bausubstanz.

Ein ent­schei­den­der Wen­de­punkt war die Grün­dung der Bür­ger­initia­ti­ve „Alt­stadt­sa­nie­rung Leer“ im Juli 1973. Der öffent­lich­keits­wirk­sa­me Pro­test der Initia­ti­ve führ­te im Lau­fe des Jah­res 1974 zu einem Umden­ken bei den poli­ti­schen Entscheidungsträgern.

In der Fol­ge setz­te sich zuneh­mend eine erhal­ten­de, auf ein­zel­ne Gebäu­de aus­ge­rich­te­te Stadt­sa­nie­rung durch. Auch in der Neu­en Stra­ße wur­de damit der his­to­ri­sche Gebäu­de­be­stand stär­ker berücksichtigt.

Die­se Ent­wick­lung trug dazu bei, dass die Stra­ße ihren klein­städ­ti­schen Cha­rak­ter bewah­ren konn­te. Das Zusam­men­spiel aus his­to­ri­schen Wohn­häu­sern, ehe­ma­li­gen Han­dels­häu­sern, Pack­häu­sern und unter­schied­li­chen Fas­sa­den­ge­stal­tun­gen blieb weit­ge­hend erhalten.

War­um die Neue Stra­ße unter Denk­mal­schutz steht

Die Denk­mal­be­grün­dung hebt ins­be­son­de­re die geschicht­li­che Bedeu­tung der Stra­ße für die Orts‑, Sied­lungs- und Stadt­bau­ge­schich­te Leers her­vor. Der his­to­ri­sche Gebäu­de­be­stand auf der über­kom­me­nen Grund­stücks­struk­tur doku­men­tiert die städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung und die regio­na­le Bau­ge­schich­te vom 16. bis ins 20. Jahrhundert.

Dar­über hin­aus ver­mit­teln die unter­schied­li­chen Gebäu­de­ty­pen, Bau­sti­le und Nut­zun­gen wich­ti­ge Ein­bli­cke in die Sozi­al- und Wirt­schafts­ge­schich­te der Stadt. Wohn- und Hand­wer­ker­häu­ser ste­hen neben ehe­ma­li­gen Kauf­manns­häu­sern und Pack­häu­sern, die an den frü­he­ren Hafen- und Waren­han­del erinnern.

Die Neue Stra­ße ist damit mehr als eine his­to­ri­sche Häu­ser­zei­le. Sie ver­an­schau­licht, wie sich Leer von einem älte­ren Sied­lungs­kern zu einer bedeu­ten­den Han­dels- und Hafen­stadt ent­wi­ckel­te und wie sich wirt­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen auf die Stadt­struk­tur auswirkten.

Die Ver­la­ge­rung des Geschäfts­zen­trums im 19. Jahr­hun­dert und die Erfol­ge der erhal­ten­den Alt­stadt­sa­nie­rung seit Mit­te der 1970er-Jah­re tru­gen wesent­lich dazu bei, dass das his­to­ri­sche Stra­ßen­bild bis heu­te erleb­bar ist.

Aus die­sen Grün­den liegt die Erhal­tung der gesam­ten Gebäu­de­grup­pe „Neue Stra­ße“ im öffent­li­chen Interesse.

Quel­le: Denk­mal­at­las Nie­der­sach­sen, Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge – Denk­mal­the­ma „Leer_Altstadt“, Objekt „Neue Stra­ße“, Land­kreis Leer.

Bild­nach­weis: Hans-Albert Dirks

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Neue Stra­ße — Stadt Leer — Ostfriesland
Neue Stra­ße — Stadt Leer — Ostfriesland
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Land­ge­richt ver­han­delt wegen ver­such­ten Tötungs­de­likts in Leer

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Ver­such­tes Tötungs­de­likt in Leer: Pro­zess­be­ginn am Dienstag

Pro­zess­be­ginn am 13. Okto­ber 2026 – 28-jäh­ri­ger Ange­klag­ter soll einen Mann mit zahl­rei­chen Faust­schlä­gen schwer ver­letzt haben

Leer/Aurich – Vor dem Land­ge­richt beginnt am Diens­tag, 13. Okto­ber 2026, ein Straf­ver­fah­ren gegen einen 28-jäh­ri­gen Ange­klag­ten aus Leer. Die Schwur­ge­richts­kam­mer ver­han­delt den Vor­wurf eines ver­such­ten Tötungs­de­likts. Nach der Ankla­ge­schrift der Staats­an­walt­schaft Aurich soll der Mann im Juni 2026 in Leer einen ande­ren Men­schen mit zahl­rei­chen mas­si­ven Faust­schlä­gen schwer ver­letzt haben.

Ange­klag­ter soll mit Tötungs­vor­satz gehan­delt haben

Dem Ange­klag­ten wird vor­ge­wor­fen, dem Geschä­dig­ten zahl­rei­che kräf­ti­ge Faust­schlä­ge gegen das Gesicht, den Kopf und den Ober­kör­per ver­setzt zu haben. Dabei soll er mit Tötungs­vor­satz gehan­delt haben. Auf­grund der Schwe­re sei­ner Ver­let­zun­gen muss­te der Geschä­dig­te nach Anga­ben der Ankla­ge­schrift im Kran­ken­haus in ein künst­li­ches Koma ver­setzt werden.

Der Tat soll eine Aus­ein­an­der­set­zung des Ange­klag­ten mit einer wei­te­ren Geschä­dig­ten vor­aus­ge­gan­gen sein. Im Ver­lauf die­ses Streits soll der 28-Jäh­ri­ge die Frau unter ande­rem ins Gesicht geschla­gen und getre­ten haben.

Der Ange­klag­te befin­det sich inzwi­schen vor­läu­fig in einem psych­ia­tri­schen Krankenhaus.

Drei Ver­hand­lungs­ter­mi­ne angesetzt

Die Haupt­ver­hand­lung beginnt am Diens­tag, 13. Okto­ber 2026, um 9 Uhr im Saal 116 des Land­ge­richts. Den Vor­sitz führt der Vor­sit­zen­de Rich­ter am Land­ge­richt San­ders. Das Ver­fah­ren wird unter dem Akten­zei­chen 11 KLs 10/26 geführt.

Als wei­te­re Ver­hand­lungs­ter­mi­ne sind der 20. Okto­ber und der 5. Novem­ber 2026, jeweils um 9 Uhr in Saal 116, vorgesehen.

Für den ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­tag sind fünf Zeu­gen, ein Dol­met­scher und ein Neben­klä­ger geladen.

Unschulds­ver­mu­tung gilt bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Verurteilung

Im Ver­lauf der Haupt­ver­hand­lung soll geklärt wer­den, ob sich die erho­be­nen Vor­wür­fe bestä­ti­gen. Bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung gilt für den Ange­klag­ten die Unschuldsvermutung.

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Stadt­rat Leer ver­ab­schie­det 18 Mit­glie­der: Enge­li­ne Kra­mer war 38 Jah­re poli­tisch aktiv

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Stadt Leer ver­ab­schie­det 18 Rats­mit­glie­der: Enge­li­ne Kra­mer war rund 38 Jah­re poli­tisch aktiv

Leer – In der Stadt Leer steht ein per­so­nel­ler Umbruch im Stadt­rat bevor. Bei der letz­ten Sit­zung des Gre­mi­ums in der lau­fen­den Wahl­pe­ri­ode haben Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und Rats­vor­sit­zen­der Hau­ke Satt­ler am Don­ners­tag­abend 18 Rats­mit­glie­der ver­ab­schie­det. Wäh­rend 20 Man­dats­trä­ge­rin­nen und Man­dats­trä­ger auch dem künf­ti­gen Rat ange­hö­ren wer­den, waren 18 ent­we­der nicht erneut ange­tre­ten oder nicht wie­der­ge­wählt worden.

Die Ver­ab­schie­dung fand im Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses statt. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wür­dig­te das kom­mu­nal­po­li­ti­sche Enga­ge­ment der aus­schei­den­den Rats­mit­glie­der und dank­te ihnen für ihre Arbeit zum Woh­le der Stadt Leer.

Bür­ger­meis­ter wür­digt Enga­ge­ment im Stadtrat

In sei­ner Anspra­che beton­te Horst, dass es kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich sei, sich in der Rats­ar­beit zu enga­gie­ren. Dazu gehö­re auch Mut, zumal der Respekt, der den poli­tisch Akti­ven ent­ge­gen­ge­bracht wer­de, lei­der immer wei­ter abnehme.

„Dan­ke, dass Sie durch­ge­hal­ten haben“, sag­te der Bür­ger­meis­ter mit Blick auf die aus­schei­den­den Mitglieder.

Anschlie­ßend bat Horst jedes anwe­sen­de Rats­mit­glied ein­zeln nach vor­ne und wür­dig­te des­sen kom­mu­nal­po­li­ti­schen Ein­satz mit per­sön­li­chen Wor­ten. Dabei erin­ner­te er an das lang­jäh­ri­ge Enga­ge­ment und die unter­schied­li­chen Bei­trä­ge zur Ent­wick­lung der Stadt Leer.

Die­se 18 Rats­mit­glie­der schei­den aus

Im Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses wur­den fol­gen­de Mit­glie­der des Stadt­ra­tes verabschiedet:

  • Mih­di Acar

  • Sven Albert

  • Egon Diek­mann

  • Sieg­bert Knoop

  • Enge­li­ne Kramer

  • Gerd Lüb­bers

  • Fried­helm Penning

  • Gün­ter Podlich

  • Chris­toph Runden

  • Freya Schä­fer

  • Heinz-Die­ter Schmidt

  • Dr. Hei­ner Schröder

  • Susan­ne Smit

  • Bea­te Stammwitz

  • Chris­ti­na Stoye-Grunau

  • Her­mann Visser

Eben­falls nicht mehr dem künf­ti­gen Stadt­rat ange­hö­ren wer­den Katha­ri­na Birch und Olav Fri­cke. Bei­de konn­ten an der Ver­ab­schie­dung nicht teilnehmen.

Vier lang­jäh­ri­ge Kom­mu­nal­po­li­ti­ker beson­ders gewürdigt

Beson­ders aus­führ­lich fiel die Wür­di­gung von vier Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und Kom­mu­nal­po­li­ti­kern aus, die die poli­ti­sche Arbeit in Leer über vie­le Jah­re hin­weg geprägt haben.

Enge­li­ne Kra­mer war rund 38 Jah­re kom­mu­nal­po­li­tisch aktiv. Damit gehör­te sie zu den dienst­äl­tes­ten Mit­glie­dern des Stadt­ra­tes. Bür­ger­meis­ter Horst blick­te anhand älte­rer Zei­tungs­be­rich­te und Schlag­zei­len auf ihr Wir­ken, ihre poli­ti­schen Schwer­punk­te und ihre Erfol­ge zurück.

Heinz-Die­ter Schmidt gehör­te dem Rat 30 Jah­re lang an. Auch bei ihm erin­ner­te der Bür­ger­meis­ter an wich­ti­ge Sta­tio­nen sei­ner kom­mu­nal­po­li­ti­schen Arbeit.

Chris­ti­na Stoye-Gru­n­au war 29 Jah­re poli­tisch aktiv. Horst hob eben­falls ihre lang­jäh­ri­ge Mit­wir­kung und ihre Bei­trä­ge zur Ent­wick­lung der Stadt hervor.

Bea­te Stamm­witz enga­gier­te sich 25 Jah­re im Stadt­rat. Auch ihre poli­ti­schen Schwer­punk­te und Erfol­ge wur­den anhand älte­rer Zei­tungs­be­rich­te näher beleuchtet.

Die Rück­bli­cke mach­ten deut­lich, wie lan­ge die vier Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rin­nen und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker die Rats­ar­beit und damit die Ent­wick­lung der Stadt Leer mit­ge­stal­tet haben.

Enge­li­ne Kra­mer will sich wei­ter­hin für Leer einsetzen

Enge­li­ne Kra­mer nutz­te die Gele­gen­heit, um selbst auf ihre lang­jäh­ri­ge Zeit im Stadt­rat zurück­zu­bli­cken. Mit dem Aus­schei­den aus dem städ­ti­schen Gre­mi­um endet ihr poli­ti­sches Enga­ge­ment jedoch nicht voll­stän­dig: Sie wird wei­ter­hin dem Kreis­tag ange­hö­ren und sich dort nach eige­nen Wor­ten für die Belan­ge der Stadt Leer einsetzen.

Mit Blick auf die Zukunft rich­te­te sie einen Appell an Poli­tik und Bevöl­ke­rung. „Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und die Poli­tik müs­sen mehr mit­ein­an­der reden. Es geht dar­um, von­ein­an­der zu ler­nen“, beton­te Kramer.

Damit setz­te sie zum Abschluss ihrer Zeit im Stadt­rat ein Zei­chen für den Dia­log zwi­schen kom­mu­na­ler Poli­tik und Bevölkerung.

Per­so­nel­ler Wech­sel im Rat der Stadt Leer

Mit der Ver­ab­schie­dung von 18 Mit­glie­dern endet für zahl­rei­che Kom­mu­nal­po­li­ti­ker eine teil­wei­se jahr­zehn­te­lan­ge Tätig­keit im Rat der Stadt Leer. Gleich­zei­tig wer­den 20 bis­he­ri­ge Man­dats­trä­ge­rin­nen und Man­dats­trä­ger ihre Arbeit im künf­ti­gen Gre­mi­um fortsetzen.

Die letz­te Sit­zung der lau­fen­den Wahl­pe­ri­ode stand damit nicht nur im Zei­chen des Abschieds, son­dern auch der Aner­ken­nung für das ehren­amt­li­che poli­ti­sche Enga­ge­ment, das die Ent­wick­lung der Stadt über vie­le Jah­re beglei­tet hat.

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