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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Kon­ti­nui­tät und Erfah­rung: Schef­fer­mann und Back­er lei­ten den Flug­platz Leer-Papenburg

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Karin Schef­fer­mann hat zum Jah­res­be­ginn die Geschäfts­füh­rung des Flug­plat­zes Leer-Papen­burg über­nom­men. Die­ter Back­er, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang inne­hat­te, bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin als Pro­ku­rist erhalten.

Neue Lei­tung beim Flug­platz Leer-Papenburg

Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung zum Jahresbeginn

Zum Jah­res­be­ginn hat es beim Flug­platz Leer-Papen­burg in Leer-Nüt­ter­moor einen Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung gege­ben. Karin Schef­fer­mann hat die Lei­tung von Die­ter Back­er über­nom­men, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang aus­ge­übt hat.

Kon­ti­nui­tät aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer

Wie ihr Vor­gän­ger stammt auch Karin Schef­fer­mann aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer. Die Geschäfts­füh­rung der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH über­nimmt sie – wie Back­er zuvor – neben­amt­lich im Ruhe­stand. Bereits seit einem Jahr war Schef­fer­mann als Pro­ku­ris­tin für die Gesell­schaft tätig und mit den betrieb­li­chen Abläu­fen bes­tens vertraut.

Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz erhalten

Der bis­he­ri­ge Geschäfts­füh­rer Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin ver­bun­den. Er hat die Funk­ti­on des Pro­ku­ris­ten über­nom­men und unter­stützt damit auch künf­tig die Arbeit der Flugplatzgesellschaft.

Bedeu­ten­der Ver­kehrs­lan­de­platz in Niedersachsen

Die Flug­platz­ge­sell­schaft besteht seit 1970 in Nüt­ter­moor. Der von ihr betrie­be­ne Flug­platz liegt nur weni­ge Hun­dert Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord. Mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zählt der Flug­platz Leer-Papen­burg zu den bedeu­tends­ten Ver­kehrs­lan­de­plät­zen in Nie­der­sach­sen.

Rund 20.000 Starts und Lan­dun­gen pro Jahr unter­strei­chen die füh­ren­de Posi­ti­on des Flug­plat­zes im Land.

Wich­ti­ger Fak­tor für Wirt­schaft und Infrastruktur

„Der Flug­platz ist ins­be­son­de­re für die regio­na­le Wirt­schaft ein wich­ti­ger Bestand­teil eines moder­nen Mobi­li­täts­kon­zep­tes und ein unver­zicht­ba­rer Teil der ver­kehr­li­chen Infra­struk­tur“, betont Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Vor­sit­zen­der der Gesellschafterversammlung.

Zu den Gesell­schaf­tern der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH gehö­ren unter ande­rem die Land­krei­se Leer und Ems­land sowie die Städ­te Leer und Papen­burg.

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Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeutung

Der Flug­platz Leer-Papen­burg mit Sitz an der Ems in Leer-Nüt­ter­moor ist ein leis­tungs­fä­hi­ger Ver­kehrs­lan­de­platz mit moder­ner Infra­struk­tur. Die 1.200 Meter lan­ge und 20 Meter brei­te Lan­de­bahn ermög­licht einen siche­ren Betrieb für unter­schied­li­che Luft­fahr­zeug­ty­pen. Am Platz ste­hen Betankungs‑, Befeue­rungs- und Prä­zi­si­ons­flug­an­la­gen zur Ver­fü­gung. Zwei Taxi­ways sowie sechs Han­gars erschlie­ßen das Gelän­de und gewähr­leis­ten rei­bungs­lo­se Abläu­fe im täg­li­chen Flugbetrieb.

Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeu­tung — Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Dank sei­ner ver­kehrs­güns­ti­gen Lage an der Bun­des­stra­ße 70 sowie nur rund 200 Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord der A 31/A 28 ver­fügt der Flug­platz über eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an die wich­tigs­ten Ver­kehrs­ach­sen der Region.

His­to­ri­sche Ent­wick­lung und Trägerschaft

Die Anfän­ge des Flug­plat­zes rei­chen bis in das Jahr 1968 zurück. Zwei Jah­re spä­ter, 1970, wur­de eine GmbH gegrün­det, die den zuvor pri­vat betrie­be­nen Flug­platz in ihre Trä­ger­schaft über­nahm. Neben pri­va­ten Unter­neh­men betei­lig­ten sich fort­an auch der Land­kreis Leer und die Stadt Leer an der Gesellschaft.

In den Jah­ren 1993 und 1994 tra­ten die Stadt Papen­burg sowie der Land­kreis Ems­land der Gesell­schaft bei. Seit­dem fir­miert der Stand­ort unter dem Namen Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH.

Aus­bau und heu­ti­ge Bedeutung

Im Jahr 2002 wur­den die Flug­platz­an­la­gen umfas­send um- und aus­ge­baut und auf ihre heu­ti­ge Grö­ße erwei­tert. Seit­her nimmt der Ver­kehrs­lan­de­platz mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zah­len­mä­ßig eine füh­ren­de Posi­ti­on in Nie­der­sach­sen ein. Auf­grund sei­ner zen­tra­len Lage wird der Flug­platz gele­gent­lich auch als „Luft­kreuz des Nor­dens“ bezeichnet.

Die Ost­frie­si­schen Inseln sind in rund 15 Flug­mi­nu­ten erreich­bar. Damit stellt die Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH im Unter­ems­ge­biet ganz­jäh­rig ein leis­tungs­fä­hi­ges Ange­bot für den Flug­ver­kehr auf hohem Sicher­heits­ni­veau bereit und leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur regio­na­len Mobi­li­tät und Wirtschaft.

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55 Jah­re Flug­platz Leer-Papen­burg: Kunst­flug, Sky­wri­ting & Flugshow-Highlights

Leer-Nüt­ter­moor – Der ers­te Tag des gro­ßen Jubi­lä­ums­wo­chen­en­des ist vor­bei – und er hät­te kaum ein­drucks­vol­ler sein kön­nen. Bei strah­len­dem Wet­ter fei­er­te der Flug­platz Leer-Papen­burg am … mehr lesen

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Telen­ot­fall­me­di­zin: Neue Fach­stel­le stärkt die Pati­en­ten­ver­sor­gung in Niedersachsen

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Mehr Sicher­heit für Pati­en­ten: Gos­lar koor­di­niert lan­des­wei­te Telenotfallmedizin

GOSLAR / NIEDERSACHSEN. Die medi­zi­ni­sche Not­fall­ver­sor­gung in Nie­der­sach­sen – und damit auch in Regio­nen wie Ost­fries­land – erfährt eine struk­tu­rel­le Stär­kung. Zum 1. Febru­ar 2026 nimmt im Land­kreis Gos­lar die lan­des­wei­te „Admi­nis­tra­ti­ve, koor­di­nie­ren­de und qua­li­täts­si­chern­de Stel­le für das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­sys­tem“ (AKQ-TNM) ihren Betrieb auf. Die­se Fach­stel­le soll sicher­stel­len, dass die Vor­tei­le der Telen­ot­fall­me­di­zin künf­tig ver­läss­lich und in hoher Qua­li­tät bei den Pati­en­ten im gan­zen Land ankommen.

Schnel­le­re ärzt­li­che Exper­ti­se am Einsatzort

Für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bedeu­tet das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Sys­tem (TNM) vor allem einen Zeit­ge­winn und zusätz­li­che Sicher­heit. Wenn der Ret­tungs­dienst ein­trifft, kön­nen Not­fall­sa­ni­tä­ter über Video- und Daten­ver­bin­dun­gen in Echt­zeit einen Telen­ot­arzt zuschalten.

Die­ser erhält sofort Ein­blick in die Vital­wer­te des Pati­en­ten und kann die Hel­fer vor Ort bei Dia­gnos­tik und The­ra­pie unter­stüt­zen. Beson­ders in weit­läu­fi­gen Gebie­ten wie Ost­fries­land, wo die Anfahrt des phy­si­schen Not­arz­tes mit­un­ter Zeit in Anspruch neh­men kann, ermög­licht die­ses Sys­tem den früh­zei­ti­gen Beginn ärzt­lich gelei­te­ter Maßnahmen.

Die Vor­tei­le für die Versorgungsqualität:

  • Beschleu­nig­te Behand­lung: Medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen kön­nen oft schon getrof­fen wer­den, bevor ein Not­arzt phy­sisch am Ein­satz­ort eintrifft.

  • Höchs­te Stan­dards: Durch die neue Fach­stel­le in Gos­lar wer­den lan­des­weit ein­heit­li­che Qua­li­täts­stan­dards über­wacht, sodass Pati­en­ten in allen Lan­des­tei­len die glei­che hoch­wer­ti­ge tele­me­di­zi­ni­sche Unter­stüt­zung erhalten.

  • Geziel­ter Res­sour­cen­ein­satz: Die Telen­ot­fall­me­di­zin ergänzt den klas­si­schen Ret­tungs­dienst und sorgt dafür, dass spe­zia­li­sier­te Res­sour­cen dort ein­ge­setzt wer­den, wo sie am drin­gends­ten benö­tigt werden.

Gos­lar als admi­nis­tra­ti­ves Zentrum

Am Don­ners­tag (15.01.2026) unter­zeich­ne­ten Innen­staats­se­kre­tär Ste­phan Man­ke und Land­rat Dr. Alex­an­der Sai­pa die ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung. Der Land­kreis Gos­lar wur­de auf­grund sei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in der Pilo­tie­rung die­ses Sys­tems als Stand­ort gewählt. Mit Lan­des­mit­teln in Höhe von 350.000 Euro jähr­lich wird die Fach­stel­le nun den Über­gang in den lan­des­wei­ten Regel­be­trieb koordinieren.

Staats­se­kre­tär Man­ke beton­te, dass das Sys­tem ein „wesent­li­cher Bau­stein für eine moder­ne und leis­tungs­fä­hi­ge Not­fall­ver­sor­gung“ sei. Ziel ist es, die Ver­läss­lich­keit der Ver­sor­gung flä­chen­de­ckend – von der Küs­te bis zum Harz – sicherzustellen.

Land­rat Dr. Sai­pa sieht in der Ver­ein­ba­rung einen wich­ti­gen Schritt für die Men­schen in ganz Nie­der­sach­sen: Die Exper­ti­se aus Gos­lar hel­fe dabei, die­ses Instru­ment für die Not­fall­ver­sor­gung „flä­chen­de­ckend aus­zu­rol­len und ver­füg­bar zu machen“.

Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

 

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Augen auf beim Ran­zen­kauf: So kommt Ihr Kind sicher zur Schule!

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Der rich­ti­ge Schul­ran­zen: Exper­ten geben Tipps für einen siche­ren Schulstart

OSTFRIESLAND – Mit dem Jah­res­be­ginn fül­len sich die Schau­fens­ter wie­der mit bun­ten Schul­ran­zen. Doch bei der Wahl für die künf­ti­gen Erst­kläss­ler soll­ten Eltern und Groß­el­tern nicht nur auf das Design ach­ten. Die Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se geben wich­ti­ge Rat­schlä­ge zu Ergo­no­mie und Sicherheit.

Der Kauf des ers­ten Schul­ran­zens ist für Kin­der ein Mei­len­stein, für Erwach­se­ne jedoch oft eine Her­aus­for­de­rung. „Bei der Wahl ist weni­ger das Design, son­dern viel­mehr die Ergo­no­mie und Sicher­heit ent­schei­dend“, betont Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Ein zen­tra­les Pro­blem: Vie­le Grund­schul­kin­der tra­gen zu schwe­re Taschen. Medi­zi­ner emp­feh­len, dass das Gewicht inklu­si­ve Inhalt maxi­mal 10 bis 15 % des Kör­per­ge­wichts betra­gen soll­te, um Hal­tungs­schä­den und Wir­bel­säu­len­pro­ble­men vorzubeugen.

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Ergo­no­mie: Anpro­bie­ren ist Pflicht

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, rät dazu, die künf­ti­gen Schü­ler zum Kauf mit­zu­neh­men: „Der Ran­zen muss ‘anpro­biert’ wer­den. Er soll­te robust sein, ein GS-Prüf­sie­gel besit­zen und über gepols­ter­te, ver­stell­ba­re Tra­ge­rie­men ver­fü­gen.“ Ein fes­ter Boden sorgt für Stand­fes­tig­keit, wäh­rend meh­re­re Innen­fä­cher hel­fen, das Gewicht rich­tig zu ver­tei­len. Ein wich­ti­ger Tipp für den All­tag: Schwe­re Bücher gehö­ren immer direkt an die Rücken­sei­te der Tasche, leich­te­re Din­ge nach vorne.

Sicht­bar­keit ret­tet Leben

Ein schö­ner Ran­zen nützt wenig, wenn das Kind im Stra­ßen­ver­kehr über­se­hen wird. Ein siche­res Modell soll­te zu min­des­tens einem Drit­tel aus fluo­res­zie­ren­den und reflek­tie­ren­den Mate­ria­li­en bestehen. „Leuch­ten­de Far­ben und Reflek­to­ren bie­ten auch bei schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen Sicher­heit“, erklärt Nowak. Zusätz­lich wird emp­foh­len, Kin­dern hel­le Klei­dung oder sogar eine Warn­wes­te über­zu­zie­hen, um die Sicht­bar­keit für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer zu maximieren.

Wer auf Lang­le­big­keit setzt, kann zu Model­len mit aus­wech­sel­ba­ren Moti­ven grei­fen – so wächst der Ran­zen optisch mit den Inter­es­sen des Kin­des mit.

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Aus­führ­li­cher Rat­ge­ber: Den per­fek­ten Ran­zen finden

Damit der Schul­start gelingt, soll­ten Eltern beim Kauf sys­te­ma­tisch vor­ge­hen. Hier sind die wich­tigs­ten Tipps für die Auswahl:

War­um der Fach­händ­ler vor Ort die bes­te Wahl ist

Der Online-Kauf mag ver­lo­ckend sein, doch beim Schul­ran­zen ist die per­sön­li­che Bera­tung durch nichts zu erset­zen. Ein Fach­händ­ler vor Ort bie­tet den ent­schei­den­den Vor­teil, dass ver­schie­de­ne Model­le direkt mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den kön­nen. Exper­ten im Laden sehen sofort, ob der Ran­zen zu breit für die schma­len Schul­tern des Kin­des ist oder ob die Rücken­plat­te zu lang aus­fällt. Zudem bie­ten loka­le Händ­ler oft einen Repa­ra­tur­ser­vice oder Leih­ran­zen an, soll­te mal eine Schnal­le brechen.

Die “Anpro­be” – Wor­auf Sie ach­ten müssen

Neh­men Sie Ihr Kind unbe­dingt mit. Der Ran­zen sollte:

  • Bün­dig abschlie­ßen: Die Ober­kan­te soll­te etwa auf Schul­ter­hö­he lie­gen, die Unter­kan­te knapp über dem Gesäß.

  • Gut anlie­gen: Zwi­schen Rücken und Ran­zen soll­te kei­ne gro­ße Lücke klaffen.

  • Ein­fach bedien­bar sein: Das Kind muss die Ver­schlüs­se selbst­stän­dig öff­nen und schlie­ßen kön­nen – auch mit dün­nen Handschuhen.

Umtausch und Garantie

Ach­ten Sie beim Kauf auf groß­zü­gi­ge Umtausch­rech­te. Da zwi­schen dem Kauf im Früh­jahr und der Ein­schu­lung im Spät­som­mer oft ein Wachs­tums­schub liegt, soll­te der Händ­ler garan­tie­ren, dass der Ran­zen auch dann noch pas­sen muss. Fra­gen Sie zudem nach der Her­stel­ler­ga­ran­tie, die bei Qua­li­täts­mar­ken oft weit über die gesetz­li­che Gewähr­leis­tung hinausgeht.

Pas­sen­des Zube­hör: Was wirk­lich sinn­voll ist

Oft wer­den Ran­zen im Set ange­bo­ten. Ach­ten Sie dabei auf fol­gen­de Ergänzungen:

  • Brust- und Hüft­gur­te: Sie ver­la­gern das Gewicht von den Schul­tern auf das sta­bi­le Becken.

  • Regen­hül­le: Auch wenn vie­le Mate­ria­li­en was­ser­ab­wei­send sind, schützt eine leucht­gel­be Regen­hül­le bei Stark­re­gen sowohl den Inhalt als auch die Sichtbarkeit.

  • Pas­sen­de Schul­tü­te und Sport­ta­sche: Vie­le Her­stel­ler bie­ten Designs an, die optisch abge­stimmt sind. Wich­ti­ger als das Aus­se­hen ist bei der Sport­ta­sche jedoch ein sepa­ra­tes Fach für nas­se Klei­dung oder Schuhe.

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