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Kitas öff­nen am 8. März in fes­ten Gruppen

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Schritt­wei­se wei­te­re Schul­öff­nun­gen ab 15. März — Ton­ne: „Gro­ßer Schritt nach vor­ne bei den Kleins­ten, bis Ostern besu­chen alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schule”

In Nie­der­sach­sen ste­hen nach den Bund-Län­der-Bera­tun­gen am (gest­ri­gen) Mitt­woch wei­te­re Schrit­te zur Öff­nung des Bil­dungs­be­rei­ches an.

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wer­den bereits ab Mon­tag, 08.03.2021, geöff­net für den ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb („Kita-Sze­na­rio B”). Die Kitas sind damit im Grund­satz geöff­net und bie­ten Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße an, aber ohne Gruppenmischung.

Zwei Ände­run­gen im Schul­be­reich wer­den eben­falls am 08.03.2021 vor­ge­nom­men: So ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tra­gen. Zudem gilt wie­der, dass die Prä­senz­pflicht — mit Aus­nah­me der Risi­ko­grup­pen — wie­der­her­ge­stellt ist.

Eine Woche spä­ter, ab 15.03.2021, wird der Schul­be­reich geöff­net für Unter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schul­jahr­gän­ge 5–7 im Sekun­dar­be­reich I sowie den Schul­jahr­gang 12 im Sekun­dar­be­reich II. Außer­dem wer­den die Berufs­ein­stiegs­schu­len sowie Berufs­schul­klas­sen für Jugend­li­che mit son­der­päd­ago­gi­schem Unter­stüt­zungs­be­darf ohne Aus­bil­dungs­ver­hält­nis und die För­der­schu­len im För­der­schwer­punkt kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung und in För­der­schwer­punk­ten Hören und Sehen (Taub­blin­de) für Unter­richt nach Sze­na­rio B geöffnet.

Ab 22.03.2021 und damit noch vor den Oster­fe­ri­en kom­men dann alle Schu­len und Schul­jahr­gän­ge zurück in Sze­na­rio B.

Nie­der­sach­sens Kul­tus­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne zur Kita-Öff­nung: „Die letz­ten Wochen und Mona­te waren für vie­le Kin­der und Eltern eine gro­ße Belas­tung. Psy­cho­so­zi­al und auch öko­no­misch hat die Schlie­ßung der Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen vie­le Fami­li­en unter Druck gesetzt. Es ist auch ein kaum mach­ba­rer Spa­gat, im Home­of­fice zu arbei­ten und gleich­zei­tig klei­ne Kin­der zu betreu­en. Und wir alle mer­ken natür­lich, dass es den Kin­dern nicht gut­tut, wenn sozia­le Kon­tak­te feh­len; spie­len, malen, toben mit ande­ren dür­fen nicht dau­er­haft feh­len. Daher bin ich sehr froh, dass wir bei den Kleins­ten einen gro­ßen Schritt nach vor­ne machen. Der ein­ge­schränk­te Betrieb sieht ein Betreu­ungs­an­ge­bot für alle Kin­der vor, die in der jewei­li­gen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung einen Betreu­ungs­platz haben.  Das bedeu­tet, die Kitas kön­nen in gewohn­tem Umfang früh­kind­li­che Bil­dung und Betreu­ung anbie­ten. Das sind gute Bot­schaf­ten für Kin­der und Eltern. Um den Gesund­heits­schutz zu gewähr­leis­ten und die Hygie­ne­plä­ne ein­hal­ten zu kön­nen, sind offe­ne Grup­pen­kon­zep­te sowie die Durch­mi­schung von Grup­pen nicht zuläs­sig. Die­se päd­ago­gisch-qua­li­ta­ti­ve Ein­schrän­kung ist not­wen­dig und ver­tret­bar mit Blick auf den Infek­ti­ons- und Gesundheitsschutz.”

Die Schul-Öff­nung kom­men­tiert der Kul­tus­mi­nis­ter: „Wir wol­len und wir wer­den vor Ostern allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern Prä­senz­un­ter­richt im Wech­sel­mo­dell nach Sze­na­rio B anbie­ten. Mit Blick auf die Gesamt­ge­menge­la­ge — dif­fu­ses Infek­ti­ons­ge­sche­hen, Muta­tio­nen, Sta­gna­ti­on bei Inzi­denz —  bin ich froh, dass wir heu­te die­sen wei­te­ren Öff­nungs­schritt machen kön­nen. Wir befin­den uns nach wie vor im Span­nungs­feld zwi­schen Kin­des­wohl, Bil­dungs­chan­cen und Fami­li­en­freund­lich­keit einer­seits und Pan­de­mie-Bekämp­fung andererseits.

Ich habe mich immer dafür aus­ge­spro­chen, dass wir die­se Abwä­gung ver­ant­wort­bar im Sin­ne der Kin­der und Jugend­li­chen vor­neh­men — das haben wir ein­mal mehr getan und kom­men unterm Strich dazu, die Schu­len für deut­lich mehr Kin­der zu öff­nen. Wir machen das aller­dings behut­sam und acht­sam. Alle sol­len sicher Tritt fas­sen und die Schu­len sich nach und nach fül­len. Wir set­zen damit unse­re Linie fort, erst die Jün­ge­ren und die mit bald anste­hen­den Abschlüs­sen in die Schu­len zu holen. Das hat sich bewährt und wird ausgebaut.

Par­al­lel zu die­sen Schrit­ten flan­kie­ren wir über Imp­fen und Testen.

Ich gehe davon aus, dass noch im März die ers­ten Imp­fun­gen ange­bo­ten wer­den kön­nen. Die Impf­zen­tren gehen auf die Schu­len zu und bit­ten um Daten­über­mitt­lung, denn die Erhe­bung der Impf­da­ten ist der ers­te not­wen­di­ge Schritt.

Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat ein Test-Kon­zept erar­bei­tet und in Abstim­mung mit den ande­ren Res­sorts hier­für auch die nöti­gen Wei­chen gestellt. Wir wer­den aller Vor­aus­sicht nach in der letz­ten Schul­wo­che vor den Oster­fe­ri­en eine „Test­wo­che” an den nie­der­säch­si­schen Schu­len anbie­ten, um den Umgang mit den Selbst­tests ein­zu­üben. Nach den Oster­fe­ri­en wer­den wir wochen­wei­se und bei bestimm­ten Anläs­sen wei­te­re Tes­tun­gen vor­se­hen. Bei betrof­fe­nen Klas­sen gel­ten ohne­hin die Anord­nun­gen der ört­li­chen Gesund­heits­äm­ter mit Qua­ran­tä­ne und Tes­tun­gen, auch für die Kon­takt­per­so­nen, die kom­men dann noch dazu.

Wir sind also auf einem guten Weg und wer­den das Tem­po wei­ter hochhalten.

Mit der Kom­bi­na­ti­on aus Tes­ten, Imp­fen, Mas­ken plus Abstand, Hygie­ne und Lüf­ten erhö­hen wir die Sicher­heit immer wei­ter und schüt­zen Kin­der und Beschäftigte.”

Die Maß­nah­men für die Zeit ab dem 08.03.2021 bis zum Ende der Oster­fe­ri­en am 09.04.2021 im Überblick:

 

Sze­na­rio B in Kindertageseinrichtungen:

Die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen wech­seln in das Sze­na­rio B und sind damit im Grund­satz geöff­net. Es gilt damit der ein­ge­schränk­te Regel­be­trieb: Betreu­ung in Regel­grup­pen­grö­ße, aber kei­ne Gruppenmischung.

 

Sze­na­rio B in Schulen:

Ab dem 15. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø die Schul­jahr­gän­ge 5–7 und die Abschluss­klas­sen des Sekun­dar­be­reichs I

Ø die Schul­jahr­gän­ge 12 und 13 des Sekun­dar­be­reichs II, Abschluss­klas­sen an BBS

Ø die För­der­schu­len GE, KME, Taub­blin­de (alle Jahrgänge)

Ø Tages­bil­dungs­stät­ten

Ø Berufs­ein­stiegs­schu­len und Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einem son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf ohne Ausbildungsstelle

Ø den Primarbereich

Ab dem 22. März 2021 gilt das Sze­na­rio B für

Ø alle Schü­le­rin­nen und Schüler

 

Prä­senz­pflicht:

Ab dem 8. März 2021 gilt wie­der, dass kein frei­wil­li­ges Distanz­ler­nen mög­lich ist. Die Rege­lun­gen für vul­nerable Per­so­nen blei­ben wei­ter­hin bestehen.

Mas­ken­pflicht:
Ab dem 8. März 2021 ist im Unter­richt auch am Sitz­platz grund­sätz­lich in allen Jahr­gän­gen der Sekun­dar­be­rei­che I und II eine Mund-Nasen-Bede­ckung zu tragen.

 

Not­be­treu­ung Schule:

Not­be­treu­ung wird ange­bo­ten für die Kin­der der Schul­jahr­gän­ge 1–6 in der Regel zwi­schen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

 

Hot-Spot-Rege­lung:

Die beschrie­be­nen Öff­nun­gen von Kita und Schu­le gel­ten aus­schließ­lich für Ein­rich­tun­gen in Kreisen/kreisfreien Städ­ten, bei denen eine Sie­ben-Tage-Inzi­denz von bis zu 100 fest­ge­stellt wird. Bei über 100 kön­nen kei­ne wei­te­ren Öff­nungs­schrit­te gemacht wer­den, bis die Inzi­denz dann sta­bil — min­des­tens drei Tage — wie­der unter 100 gefal­len ist: Bei drei Tagen unun­ter­bro­chen unter 100 erfolgt der Wech­sel in Sze­na­rio B.


 

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Maas Logis­tik plant neue Lager­hal­le in Bun­de und setzt auf wei­te­res Wachstum

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Vor der Hal­le (von links): Lea Tim­mer, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Kai-Uwe Mey­er, Hol­ger Maas, Lukas-Enno Oltrop und Ilo­na Mey­er.
Bild: Schröder

Maas Logis­tik plant neue Lager­hal­le in Bunde

Bun­de. Das Bund­er Logis­tik­un­ter­neh­men Maas Logis­tik will sei­nen Stand­ort wei­ter aus­bau­en und plant den Bau einer neu­en Lager­hal­le in Bun­de. Beim Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em (Wee­ner) infor­mier­te Geschäfts­füh­rer Hol­ger Maas über die aktu­el­le Ent­wick­lung des Unter­neh­mens, geplan­te Inves­ti­tio­nen und die Her­aus­for­de­run­gen der Logistikbranche.

Maas Logis­tik setzt auf Wachstum

„Es läuft. Manch­mal tun sich plötz­lich neue Türen auf“, sag­te Hol­ger Maas beim Gespräch mit Nico Blo­em. Die geplan­te neue Lager­hal­le ist ein wei­te­rer Schritt in der Ent­wick­lung von Maas Logis­tik. Mit der Inves­ti­ti­on soll der Stand­ort in Bun­de wei­ter gestärkt und die Grund­la­ge für wei­te­res Wachs­tum geschaf­fen werden.

Neben dem Aus­bau von Maas Logis­tik über­nimmt Hol­ger Maas künf­tig eine wei­te­re unter­neh­me­ri­sche Auf­ga­be. Er wird als Geschäfts­füh­rer in die neu gegrün­de­te K&M Car­go-GmbH ein­tre­ten. Damit erge­ben sich für den Unter­neh­mer zusätz­li­che Per­spek­ti­ven im Bereich Spe­di­ti­on und Logistik.

Fach­kräf­te und Fah­rer wer­den gesucht

Eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für das Unter­neh­men ist wei­ter­hin die Suche nach qua­li­fi­zier­ten Berufs­kraft­fah­rern. „Wir bie­ten attrak­ti­ve Arbeits­plät­ze. Das Pro­blem ist nur, genug gute Fah­rer zu fin­den“, erklär­te Maas.

Wie in vie­len Berei­chen der Logis­tik­bran­che spielt die Ver­füg­bar­keit qua­li­fi­zier­ter Mit­ar­bei­ter auch bei Maas Logis­tik eine wich­ti­ge Rol­le für die wei­te­re Ent­wick­lung. Das Unter­neh­men sieht sich dabei gleich­zei­tig mit stei­gen­den Anfor­de­run­gen an Trans­port und Logis­tik konfrontiert.

Elek­tro­mo­bi­li­tät im Güterverkehr

Auch die mög­li­che Anschaf­fung von Elek­tro-Lkw wur­de bei dem Gespräch the­ma­ti­siert. Eine kon­kre­te Anschaf­fung sei der­zeit bei Maas Logis­tik nicht geplant und aktu­ell noch nicht umsetz­bar. Das The­ma wer­de das Unter­neh­men jedoch lang­fris­tig beschäftigen.

Maas mach­te deut­lich, dass sich die Ent­wick­lung im Bereich der alter­na­ti­ven Antrie­be wei­ter beob­ach­ten las­se. Wenn die tech­ni­schen und wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sei­en, wer­de sich das Unter­neh­men künf­tig ent­spre­chend mit der Elek­tro­mo­bi­li­tät im Güter­ver­kehr auseinandersetzen.

 

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Nico Blo­em lobt Ent­wick­lung des Unternehmens

SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em zeig­te sich beein­druckt von der Ent­wick­lung von Maas Logis­tik und dem per­sön­li­chen Enga­ge­ment von Hol­ger Maas.

„Hol­ger Maas und das gesam­te Team leis­ten groß­ar­ti­ge Arbeit. Per­sön­lich hat Hol­ger Maas Ver­ant­wor­tung über­nom­men und ein neu­es Unter­neh­men auf höchs­tem Niveau auf­ge­baut, das wei­ter­hin wächst. Dafür mei­nen gro­ßen Respekt und herz­li­chen Dank“, sag­te Bloem.

Die geplan­te Inves­ti­ti­on in eine neue Lager­hal­le wer­tet der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te zugleich als posi­ti­ves Signal für den Wirt­schafts­stand­ort Bun­de. „Es ist eine gute Nach­richt, dass in den Stand­ort Bun­de inves­tiert wird. Wo ich unter­stüt­zen kann, wer­de ich das sehr ger­ne machen“, beton­te Bloem.

Inves­ti­ti­on stärkt den Stand­ort Bunde

Mit dem geplan­ten Bau der neu­en Lager­hal­le und dem wei­te­ren unter­neh­me­ri­schen Enga­ge­ment von Hol­ger Maas ste­hen bei Maas Logis­tik die Zei­chen auf Wachs­tum. Die Inves­ti­tio­nen sol­len dazu bei­tra­gen, den Stand­ort Bun­de lang­fris­tig wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Vor­aus­set­zun­gen für die zukünf­ti­ge Arbeit des Unter­neh­mens zu schaffen.

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Sie­ben neue Groß­fahr­ge­schäf­te fei­ern Premiere

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Groß­fahr­ge­schäf­te: Sie­ben Pre­mie­ren auf einen Streich beim Gal­li­markt 2026

Leer – In weni­ger als fünf Wochen ist es wie­der so weit: In Leer heißt es „Radeau, Radeau, radit­jes­doe“, wenn Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst am 14. Okto­ber 2026 gemein­sam mit den drei Herol­den den Gal­li­markt, Ost­fries­lands größ­tes Volks­fest, eröffnet.

Zur fünf­ten Jah­res­zeit wer­den erneut rund 500.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher in Leer erwar­tet. Markt­meis­ter Micha­el Mey­er und sein Team befin­den sich bereits in der hei­ßen Pha­se der Vor­be­rei­tun­gen. Fest steht schon jetzt: Der Gal­li­markt 2026 wird auch bei den Fahr­ge­schäf­ten eini­ges zu bie­ten haben.

21 Groß­fahr­ge­schäf­te und zehn Kinderfahrgeschäfte

Auf dem rund 90.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Markt­ge­län­de, im Umfeld sowie auf der Gro­ßen Blei­che wer­den ins­ge­samt 21 Groß­fahr­ge­schäf­te auf­ge­baut. Hin­zu kom­men zehn Kin­der­fahr­ge­schäf­te sowie rund 250 Buden und Stän­de.

Damit erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher erneut eine Mischung aus Fahr­ge­schäf­ten, kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten, Schau­stel­ler­ge­schäf­ten und tra­di­tio­nel­ler Gallimarkt-Atmosphäre.

Beson­ders span­nend wird es bei den gro­ßen Fahr­ge­schäf­ten: Gleich sie­ben Groß­fahr­ge­schäf­te fei­ern beim Gal­li­markt 2026 ihre Pre­mie­re in Leer.

Wel­che spek­ta­ku­lä­ren Neu­zu­gän­ge genau auf dem Gal­li­markt ver­tre­ten sein wer­den, bleibt aller­dings zunächst noch ein Geheim­nis. Tra­di­tio­nell wer­den die Pre­mie­ren erst im Rah­men der Gal­li­markt-Pres­se­kon­fe­renz vorgestellt.

 

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Gal­li­markt-Pres­se­kon­fe­renz am 29. September

Das Geheim­nis um die sie­ben neu­en Groß­fahr­ge­schäf­te wird am 29. Sep­tem­ber 2026 gelüf­tet. Dann wird bekannt gege­ben, wel­che Attrak­tio­nen erst­mals auf dem Leera­ner Gal­li­markt zu erle­ben sind.

Einen klei­nen Vor­ge­schmack gibt es aller­dings bereits: Zum aller­ers­ten Mal in Leer dabei sein wird unter ande­rem der „Big Splash“.

Dabei han­delt es sich um eine rie­si­ge Was­ser­bahn mit einer Län­ge von 44 Metern und zwei Abfahr­ten. Vor allem die Schuss­fahrt ver­spricht ein sprit­zi­ges Erlebnis.

Wel­che sechs wei­te­ren Groß­fahr­ge­schäf­te erst­mals nach Leer kom­men, bleibt bis zur Pres­se­kon­fe­renz am 29. Sep­tem­ber spannend.

Fünf Tage Gal­li­markt in Leer

Der Gal­li­markt 2026 fin­det vom 14. bis 18. Okto­ber 2026 statt. Fünf Tage lang ver­wan­delt sich Leer damit wie­der in einen gro­ßen Festplatz.

Neben den zahl­rei­chen Fahr­ge­schäf­ten und rund 250 Buden und Stän­den gehö­ren auch zwei gro­ße Zel­te zum Gal­li­markt. Ins­ge­samt sind rund 250 Schau­stel­ler und Ange­stell­te im Einsatz.

Für die Besu­che­rin­nen und Besu­cher bedeu­tet das: Auf einer Gesamt­flä­che von rund 90.000 Qua­drat­me­tern gibt es wäh­rend der fünf Gal­li­markt­ta­ge viel zu ent­de­cken und zu erleben.

Die wich­tigs­ten Zah­len zum Gal­li­markt 2026

  • 14. bis 18. Okto­ber 2026
  • rund 90.000 Qua­drat­me­ter Fläche
  • rund 500.000 erwar­te­te Besu­che­rin­nen und Besucher
  • 21 Groß­fahr­ge­schäf­te
  • zehn Kin­der­fahr­ge­schäf­te
  • fünf Tage Kirmes
  • zwei gro­ße Zelte
  • rund 250 Schau­stel­ler und Angestellte
  • rund 250 Buden und Stände
  • Gesamt-Lauf­stre­cke: rund fünf Kilo­me­ter

Mit sie­ben neu­en Groß­fahr­ge­schäf­ten, dar­un­ter der bereits ange­kün­dig­te „Big Splash“, dürf­te der Gal­li­markt 2026 für vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher beson­ders inter­es­sant wer­den. Wel­che wei­te­ren Pre­mie­ren auf dem Markt­ge­län­de war­ten, wird am 29. Sep­tem­ber bekannt gegeben.

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Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt: Olaf Bade for­dert mehr Bür­ger­nä­he im Land­kreis Leer

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Olaf Bade zieht nach 16 Wochen Wahl­kampf Bilanz und for­dert nach der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt mehr Bür­ger­nä­he, Ver­läss­lich­keit und poli­ti­sche Zusam­men­ar­beit im Land­kreis Leer. Bei­trags­bild: Akka Olt­hoff von Akka Fotografie

Olaf Bade nach der Wahl in Sach­sen-Anhalt: „Poli­tik muss wie­der näher zu den Menschen“

16 Wochen Wahl­kampf im Land­kreis Leer: Mehr als 9.000 Kilo­me­ter, über 220 Ter­mi­ne und Gesprä­che mit meh­re­ren tau­send Menschen

Land­kreis Leer. Das Ergeb­nis der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt ist für den par­tei­lo­sen Land­rats­kan­di­da­ten Olaf Bade Anlass, grund­sätz­lich über das Ver­hält­nis zwi­schen Poli­tik und Bür­gern nach­zu­den­ken. In sei­ner Pres­se­mit­tei­lung betont Bade, dass Poli­tik die zuneh­men­de Distanz zu den Men­schen nicht ledig­lich bekla­gen dür­fe, son­dern sich selbst fra­gen müs­se, war­um sie vie­le Bür­ger nicht mehr errei­che. Die AfD wur­de bei der Land­tags­wahl mit 43,8 Pro­zent stärks­te Kraft.

„Ich glau­be nicht, dass man ein sol­ches Wahl­er­geb­nis auf einen ein­zi­gen Grund redu­zie­ren kann. Aber es soll­te uns allen zu den­ken geben“, sagt Bade. Wenn Men­schen das Gefühl hät­ten, dass ihre Sor­gen und Erwar­tun­gen von der Poli­tik nicht aus­rei­chend gehört wür­den, wach­se die Distanz.

„Die­se Distanz dür­fen wir nicht ein­fach bekla­gen. Poli­tik muss sich viel­mehr selbst fra­gen, war­um sie Men­schen nicht mehr erreicht.“

9.000 Kilo­me­ter durch den Land­kreis Leer

Wie wich­tig der direk­te Kon­takt zu den Men­schen sei, habe Bade wäh­rend sei­nes eige­nen Wahl­kamp­fes erfah­ren. In den ver­gan­ge­nen 16 Wochen war er mehr als 9.000 Kilo­me­ter unter­wegs, besuch­te alle zwölf Kom­mu­nen und zahl­rei­che Ort­schaf­ten und nahm an mehr als 220 Ver­an­stal­tun­gen und Ter­mi­nen teil.

Dabei führ­te er Gesprä­che mit meh­re­ren tau­send Men­schen – unter ande­rem bei Unter­neh­men und Land­wir­ten, in Schu­len und Kitas, Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­sern sowie bei Feu­er­weh­ren, Ver­ei­nen, Sport- und Kulturveranstaltungen.

„Wer Ver­ant­wor­tung für die Men­schen im Land­kreis Leer über­neh­men will, muss wis­sen, was die Men­schen bewegt. Dafür reicht der Blick aus dem Kreis­haus nicht aus. Man muss vor Ort sein, zuhö­ren und nachfragen.“

„Ich bin dank­bar für die Offenheit“

Bade berich­tet, dass sei­ne Par­tei­lo­sig­keit bei vie­len Begeg­nun­gen aus­drück­lich ange­spro­chen wor­den sei.

„Wenn ich gesagt habe, dass ich par­tei­los bin, habe ich sehr häu­fig eine aus­ge­spro­chen posi­ti­ve und offe­ne Reak­ti­on erlebt.“

Gleich­zei­tig habe er einen deut­li­chen Wunsch nach mehr Bür­ger­nä­he, Ver­läss­lich­keit und kon­kre­ten Lösun­gen wahrgenommen.

„Die Men­schen wol­len nicht stän­dig neue Ver­spre­chen hören. Sie wol­len, dass Din­ge funk­tio­nie­ren und dass ihre Anlie­gen ernst genom­men werden.“

Aus den Gesprä­chen hät­ten sich für ihn meh­re­re zen­tra­le The­men erge­ben: eine leis­tungs­fä­hi­ge Ver­wal­tung, bes­se­re Infra­struk­tur, gute Rah­men­be­din­gun­gen für Wirt­schaft und Ehren­amt sowie mehr Trans­pa­renz bei poli­ti­schen Entscheidungen.

„Gute Ideen dür­fen nicht an Par­tei­gren­zen scheitern“

Als par­tei­lo­ser Kan­di­dat sieht Bade einen Vor­teil dar­in, unab­hän­gig von par­tei­po­li­ti­schen Vor­ga­ben han­deln zu können.

„Für mich ent­schei­det nicht das Par­tei­buch dar­über, ob eine Idee gut ist. Ent­schei­dend ist, ob sie den Men­schen im Land­kreis Leer hilft.“

Er wol­le als Land­rat mit allen demo­kra­ti­schen Kräf­ten im Kreis­tag kon­struk­tiv zusam­men­ar­bei­ten. Poli­ti­sche Unter­schie­de gehör­ten zur Demo­kra­tie. Bei der Lösung kon­kre­ter Pro­ble­me müs­se jedoch das gemein­sa­me Ziel im Mit­tel­punkt stehen.

„Gute Ideen dür­fen nicht des­halb abge­lehnt wer­den, weil sie aus einer ande­ren Frak­ti­on kom­men. Ein Land­rat soll­te mode­rie­ren, zusam­men­füh­ren und, wenn nötig, auch schlichten.“

„Bür­ger­nä­he darf kein Wahl­kampf­slo­gan sein“

Die Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Wochen möch­te Bade auch auf die Arbeit als Land­rat übertragen.

„Bür­ger­nä­he darf nicht am Wahl­tag enden. Sie muss Teil des täg­li­chen Füh­rungs­ver­ständ­nis­ses eines Land­rats sein.“

Er wol­le regel­mä­ßig in den Kom­mu­nen unter­wegs sein und den direk­ten Aus­tausch mit den Bür­gern suchen. Gleich­zei­tig müs­se die Kreis­ver­wal­tung stär­ker von den Erfah­run­gen ihrer eige­nen Mit­ar­bei­ter profitieren.

„Vie­le Beschäf­tig­te wis­sen sehr genau, wo es im All­tag Pro­ble­me gibt. Die­ses Wis­sen müs­sen wir stär­ker nut­zen. Gute Ideen dür­fen nicht an Hier­ar­chien oder ein­ge­fah­re­nen Pro­zes­sen scheitern.“

Per­sön­li­che Bilanz

Nach 16 Wochen Wahl­kampf zieht Bade eine posi­ti­ve Bilanz.

„Ich bin dank­bar für jedes ein­zel­ne Gespräch, unab­hän­gig davon, ob wir einer Mei­nung waren oder nicht. Genau die­se unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven machen unse­ren Land­kreis aus.“

Für ihn steht des­halb fest:

„Wenn wir wie­der mehr mit­ein­an­der und weni­ger über­ein­an­der reden, wenn wir gute Ideen gemein­sam anpa­cken und wenn Poli­tik näher bei den Men­schen ist, kön­nen wir im Land­kreis Leer sehr viel bewegen.“

Bade ver­bin­det damit sei­nen Anspruch für das Amt des Landrats:

„Genau dafür möch­te ich als Land­rat Ver­ant­wor­tung übernehmen.“

Her­aus­ge­ber der Pres­se­mit­tei­lung:
Olaf Bade
Par­tei­lo­ser Kan­di­dat für das Amt des Land­rats im Land­kreis Leer

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