Blaulicht
Ladendiebstahl, Beleidigung und Widerstand in der Tankstelle an der Bremer Straße
Ladendiebstahl, Beleidigung und Widerstand
Leer — Gegen 03 Uhr des Samstages kam es in der Tankstelle an der Bremer Straße zu einem Ladendiebstahl durch einen 29-jährigen Leeraner. Dieser hatte sich mehrere Bierflaschen aus dem Verkaufsraum genommen und die Räumlichkeiten verlassen, ohne zu bezahlen. Der Diebstahl wurde jedoch von der Angestellten beobachtet und der Täter angehalten und angesprochen. Der Täter reagierte hierauf sehr aggressiv und beleidigte die Angestellte. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes durch die Polizei zeigte sich der Beschuldigte weiter sehr aggressiv, beleidigte und bedrohte die Beamten. Gegen die erforderlich werdende Ingewahrsamnahme wehrte er sich, muss sich folglich auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Beamten blieben unverletzt.
Diebstahl aus PKW ‑ZEUGEN gesucht-
Emden — Am Freitag wurde im Zeitraum von 13:45 bis 14:30 Uhr aus einem PKW Honda, der in der Bolardusstraße auf dem Parkplatz des dortigen Kindergartens abgestellt war, eine Geldbörse entwendet. Dabei gelang es dem unbekannten Täter offensichtlich durch das nicht ganz geschlossene Fenster des älteren PKW zu greifen und die Tür zu entriegeln. Anschließend konnte er die Fahrzeugtür öffnen und die Geldbörse samt Inhalt aus der im Fußraum abgelegten Handtasche entwenden. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 60 EUR.
Handtaschendiebstahl ‑ZEUGEN gesucht-
Emden — Am Freitag wurde gegen 14 Uhr in der Großen Straße einer Frau die Handtasche aus ihrem Fahrradkorb gestohlen. Sie hatte das Rad vor einer dortigen Bank abgestellt und hatte es kurz unbeaufsichtigt gelassen, um mit einem Mitarbeiter der Bank zu sprechen. Als sie wieder zum Rad zurückkehrte, war die Handtasche samt Inhalt verschwunden. Die Frau hatte zu ihrem Leidwesen einen hohen Bargeldbetrag von ca. 1800 EUR in ihrer Handtasche deponiert.
Gefährliche Körperverletzung ‑Zeugen gesucht-
Emden — Kurz nach Mitternacht von Freitag auf Samstag kam es in der Neutorstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einer größeren Personengruppe. Hierbei wurde ein 23-jähriger junger Mann aus Emden zunächst geschlagen. Als dieser infolge der Schläge zu Boden gegangen war wurde er dort durch einen weiteren Täter mehrfach gegen den Oberkörper und ins Gesicht getreten. Die Täter sind zurzeit unbekannt, Zeugen der Schlägerei werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden. Das Opfer wurde vor Ort medizinisch versorgt, ob eine stationäre Aufnahme erforderlich wurde, ist hier nicht bekannt.
Führen eines Pkw unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
Emden/Leer — Sowohl in Emden als auch in Leer konnten bei Verkehrskontrollen zwei Frauen angehalten werden, die im Verdacht stehen, ihr jeweiliges Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt zu haben. In Emden handelte es sich um eine 29-jährige junge Frau aus Emden, der Kontrollort ist hier nicht bekannt. Sie wurde gegen 02 Uhr des Samstages kontrolliert. Bei dem Fall in Leer handelte es sich um eine 39-jährige Frau aus Leer, die Kontrolle erfolgte in der Pferdemarktstraße am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr. In beiden Fällen erfolgte eine Blutentnahme und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Trunkenheit im Verkehr
Emden — Gegen 03:40 Uhr des Samstages mussten die Beamten bei der Kontrolle eines 21-jährigen Pkw-Führers aus Hinte im Harsweg eine erhebliche Alkoholisierung feststellen. Ein Vortest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
Emden — Am Freitag verließ ein Mann aus Emden (75 J.) mit seinem VW Tiguan gegen 11:10 Uhr das Gelände einer Waschstraße und fuhr nach rechts auf die Auricher Straße und dort auf die rechte der beiden Fahrspuren in Richtung Innenstadt. Ein anderer Mann aus Düsseldorf (83 J.) befuhr mit seinem Pkw Skoda Octavia bereits die Auricher Straße in dieselbe Richtung, allerdings auf der linken Fahrspur. Als er in Höhe der Waschstraße auf die rechte Fahrspur wechselte, kam es zum Zusammenstoß mit dem VW Tiguan. An beiden Fahrzeugen entstand relativ hoher Sachschaden in Höhe von ca. 8000 Euro. Verletzte gab es nicht.
Anzeige

Blaulicht
Sicher ins neue Jahr: So vermeiden Sie Unfälle an Silvester!
Sicherheit an Silvester: Feuerwehr und Brandkasse warnen vor unterschätzten Gefahren
Ostfriesland. Wenn um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wird, verwandelt sich der Himmel über Ostfriesland in ein buntes Lichtermeer. Doch die Freude an der Pyrotechnik hat oft eine Schattenseite: Schwere Augenverletzungen, Verbrennungen, Hörschäden oder sogar abgetrennte Finger sind jedes Jahr traurige Bilanz der Silvesternacht. Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben der Feuerwehrverband Ostfriesland und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse wichtige Sicherheitstipps.
„Kein Vergnügen ohne Vorsicht“
Friedhelm Tannen (Präsident) und Rainer Nagel (Sprecher) vom Feuerwehrverband sowie Signe Foetzki und Tammo Keck von der Brandkasse appellieren gemeinsam an die Vernunft der Bürger: „Bei allem Vergnügen bitten wir Sie, regionale Beschränkungen zu beachten und die Gefahren nicht zu unterschätzen.“ Oft führen Leichtsinn oder unsachgemäßer Umgang zu schweren Unfällen.
Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Feuerwerk:
-
Zulassung prüfen: Nur Feuerwerk mit offizieller CE-Kennzeichnung und BAM-Zulassung kaufen. Finger weg von Billigimporten oder selbst gebastelten Böllern!
-
Standsicherheit: Raketen niemals aus der Hand zünden. Nutzen Sie standsichere Rohre oder leere Flaschen in einem Getränkekasten.
-
Abstand halten: Zünden Sie Feuerwerk nur im Freien und halten Sie großen Sicherheitsabstand zu Menschen, Tieren und Gebäuden.
-
Blindgänger liegen lassen: Feuerwerkskörper, die nicht gezündet haben, niemals erneut entzünden oder aufheben.
-
Kein Feuerwerk in Kinderhände: Auch „Jugendfeuerwerk“ sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen verwendet werden. Bewahren Sie Böller für Kinder unerreichbar auf.
-
Alkoholisierte Personen: Wer getrunken hat, sollte die Finger vom Feuerzeug lassen.
Schutz für Haus, Hof und Tiere
Nicht nur Menschen sind gefährdet. Brennbare Materialien auf Balkonen oder Terrassen sollten vor Silvester weggeräumt werden. Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben (auch nicht auf Kipp!), damit keine verirrten Raketen ins Haus gelangen können.
Besonderes Augenmerk gilt den Tieren: „Denken Sie daran, dass Tiere ein viel sensibleres Gehör haben als wir“, betont Signe Foetzki. Haustiere sollten in der Silvesternacht im Haus bleiben, um Panikreaktionen zu vermeiden.
Einsatzkräfte unterstützen, nicht behindern
Für die Feuerwehren ist Silvester eine Zeit extremer Anspannung. Rainer Nagel berichtet von gefährlichen Erfahrungen: „Leider wurden Einsatzkräfte und Fahrzeuge schon mit Pyrotechnik beschossen. Bitte behindern Sie unsere Arbeit nicht!“ Er rät zudem, Löschmittel wie Gartenschläuche oder Feuerlöscher bereitzuhalten. Im Ernstfall gilt: Notruf 112 wählen.
Versicherungsschutz: Wer zahlt bei Schäden?
Trotz aller Vorsicht können Schäden entstehen. Hier greifen verschiedene Versicherungen:
-
Hausratversicherung: Ersetzt Schäden an Möbeln und Einrichtung durch Feuer.
-
Wohngebäudeversicherung: Zuständig für Schäden am Gebäude selbst.
-
Haftpflichtversicherung: Zahlt, wenn Gäste oder Kinder Schäden an fremdem Eigentum verursachen.
-
Teilkasko: Springt ein, wenn Autos durch Raketen in Brand geraten.
„Silvesterunfälle können leider bis zur Invalidität führen“, gibt Tammo Keck zu bedenken. Hier hilft eine private Unfallversicherung – doch Vorsicht bleibt der beste Schutz.
Friedhelm Tannen, Rainer Nagel, Signe Foetzki und Tammo Keck sind sich einig:
Anzeige„Wir wollen nicht als Bedenkenträger, Spaßverderber oder Besserwisser auftreten. Wir wünschen uns nur, dass das neue Jahr gut und vor allem gesund für alle Bürgerinnen und Bürger startet!“
Blaulicht
Zoll zieht sieben Tonnen gefährliche Pyrotechnik aus dem Verkehr
Beitragsbild: KI-Bild
Gefahr zum Jahreswechsel: Zoll warnt vor illegalem Feuerwerk – Über 7 Tonnen sichergestellt
Der Countdown für Silvester läuft, und die Vorfreude auf das bunte Spektakel am Himmel steigt. Doch das Hauptzollamt Oldenburg (HZA) spricht kurz vor dem Jahreswechsel eine dringende Warnung aus: Finger weg von Feuerwerk ohne gültige Zulassung! Besonders Pyrotechnik aus dem Ausland oder dubiosen Online-Shops kann lebensgefährlich sein.
Die Zahlen des Zolls sind alarmierend: Allein im Jahr 2024 stellten die Beamten bei Kontrollen und in Paketsendungen über sieben Tonnen gefährliche und nicht konforme Pyrotechnik sicher.
Unberechenbare Gefahr für Gesundheit und Leben
Viele Böller, die in Nachbarländern oder im Internet angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Jens Kloppmann, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, warnt eindringlich: „Nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar. Ihre Nutzung kann zu schwersten Verbrennungen, Verätzungen oder im schlimmsten Fall zum Verlust von Gliedmaßen und des Augenlichts führen.“
Das CE-Zeichen ist Pflicht
In Deutschland dürfen nur Feuerwerkskörper verkauft und gezündet werden, die offiziell getestet wurden. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das CE-Zeichen.
-
Vorsicht: Der Zoll weist darauf hin, dass Zulassungszeichen im Ausland oft gefälscht werden. Wer versucht, nicht zugelassenes Feuerwerk einzuführen, macht sich nach dem Sprengstoffgesetz strafbar.
-
Konsequenz: Illegale Pyrotechnik wird bei Kontrollen konsequent beschlagnahmt, zusätzlich drohen Strafverfahren.
Tipps für einen sicheren Start ins neue Jahr
Um sicher zu feiern, empfiehlt der Zoll, Feuerwerkskörper nur im seriösen Fachhandel vor Ort zu kaufen, wo die Herkunft klar nachvollziehbar ist. Für spezielle Kategorien von Feuerwerk ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Die Überwachung dieser Vorschriften erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zoll, den Landesbehörden und der Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung (BAM).
Wer sich unsicher ist, findet detaillierte Informationen zur Kategorisierung und den geltenden Bestimmungen auf den Internetseiten der BAM oder unter www.zoll.de.
Anzeige
Blaulicht
Schwerer Hausbrand und Unfallflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Montag, d. 29.12.2025
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ++ Brand eines Wohngebäudes
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Emden — In der Zeit von 01:30 Uhr bis 11:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am vergangenen Sonntag einen auf einem Parkplatz in der Gorch-Fock-Straße geparkten Pkw Skoda. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme gebeten.
Moormerland — Brand eines Wohngebäudes
Moormerland — Am Montagmorgen gegen 07:50 Uhr rückten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in die Freiligrathstraße zum Brand eines Wohngebäudes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Einfamilienhaus bereits stark durch das Feuer beschädigt. Der alleinige Hausbewohner konnte eigenständig aus dem Haus entkommen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden liegt der ersten Einschätzung nach im sechsstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Anzeige























