Blaulicht
Leer/Emden: WhatsApp-Betrug, Anti-Rutsch-Matte von Auflieger gerutscht, Unfallflucht auf der Autobahn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 23.08.2023
WhatsApp-Betrug++Anti-Rutsch-Matte von Auflieger gerutscht++Unfallflucht auf der Autobahn++
Leer — WhatsApp-Betrug
Nach wie vor ist der sogenannte WhatsApp-Betrug aktuell. In der aktuellen Form dieser Betrugsart nehmen die Täter zuerst Kontakt per SMS auf. Bereits hier täuschen die Täter eine verwandtschaftliche Beziehung vor und geben sich zumeist als Tochter oder Sohn der Betroffenen aus. In dieser SMS wird mit der Ansprache “Mama/Papa” die Tat bereits vorbereitet, indem die Täter angeben, dass der persönliche Kontakt eine neue Telefonnummer hätte. Die Betroffenen werden aufgefordert, die altbekannte Telefonnummer ihres Familienmitgliedes zu löschen und unter dem Namen die überlieferte Nummer einzutragen. Ist das erfolgt, nimmt die Betrugstat ihren Lauf. In einer dann folgenden WhatsApp Nachricht wird die Übernahme eines Rechnungsbetrages in vierstelliger Höhe für das vermeintliche Kind gefordert. In einem aktuellen Fall in Leer geriet ein 65-jähriger Leeraner am vergangenen Montag zur Mittagszeit in einen solchen Betrugsprozess und überwies, in dem Glauben seine Tochter zu unterstützen, einen unteren vierstelligen Betrag auf ein niederländisches Konto. In weiteren Nachrichten wurde ein zweiter Betrag gefordert, welcher aber nicht mehr überwiesen wurde. Die Polizei weist in diesem Falle noch einmal dringlich daraufhin, auf diese Form von Nachrichten nicht zu reagieren. Bereits wenn eine SMS eingeht, die von einer völlig unbekannten Telefonnummer stammt, sollten Betroffene misstrauisch sein und diese Nummer auf keinen Fall in die bekannten Kontakte einfügen. Niemals darf Geld überwiesen werden, weil eine fremde Telefonnummer es fordert. In diesen Fällen ist es wichtig, telefonisch und persönlich mit den Familienmitgliedern/Kindern Kontakt aufzunehmen. Wenn diese nicht gleich umgehend erreichbar sind, sollte bis zum erfolgten persönlichen Kontakt unbedingt abgewartet werden. Wer geschädigt wurde, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten und schnellstmöglich nach der Überweisung die Hausbank kontaktieren.
Bunde/BAB 31 — Anti-Rutsch-Matte von Auflieger gerutscht
Auf der BAB31, Höhe Bunde in Fahrtrichtung Emden, machte eine Anti-Rutsch-Matte genau das, was sie nicht machen sollte. Sie rutschte am 22.08.23 gegen 07:10 Uhr von einem Sattelauflieger, auf welchem sie sich ungesichert befand. Die Matten, die in der Regel zur Ladungssicherung verwendet werden, wurden lose auf dem Sattelauflieger transportiert. Als die Matte sich löste, fiel sie vom Auflieger, rollte sich auf und blieb als Gefahrenstelle auf der Fahrbahn liegen, wo sie von einem direkt nachfolgenden Pkw überfahren wurde. Ob Schäden an dem betroffenen VW Transporter entstanden sind, wird noch geprüft. Gegen den 42-jährigen Fahrer des Sattelschleppers wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ladungssicherung ist ein wichtiges Thema im Straßenverkehr. Durch unzureichend gesicherte Ladung kommt es auf Autobahnen immer wieder zu Gefahrenstellen, die auch durchaus zu Schäden an nachfolgenden Fahrzeugen oder in einzelnen Fällen zu Unfällen führen können. Bei solchen Gefahrenstellen sind die Autobahnpolizei und die Autobahnmeisterei die Ansprechpartner zu Gefahrenabwehr.
Bunde/BAB 31 — Unfallflucht auf der Autobahn
Das Ein-und Ausfahren an Autobahnen sollte aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeiten immer mit besonderer Umsicht und Sorgfalt erfolgen. Oftmals kommt es an den Anschlussstellen zu Unfällen, die durch vorausschauendes Fahren vermeidbar gewesen wären. Bei Ausfahren von einer Autobahn ist es erforderlich, sich rechtzeitig und deutlich einzuordnen, um den weiteren Verkehr nicht zu gefährden. Ein plötzliches Einscheren vom Überholfahrstreifen auf den Hauptfahrstreifen ist in solchen Fällen nicht geeignet, wie ein Unfall am Autobahndreieck Bunde am 22.08.2023 gegen 11:40 Uhr deutlich aufzeigte. Zu diesem Zeitpunkt drängelte sich ein derzeit noch unbekannter Fahrer eines grün-türkisfarbenen Pkw Citroen Berlingo in eine Lücke zwischen einem vorausfahrenden Lkw und einem folgenden Kleinbus, um kurzfristig am Autobahndreieck auf die A 280 Fahrtrichtung Niederlande zu gelangen. Der 52-jährige Fahrer des belgischen Kleinbusses versuchte noch durch ein Bremsmanöver zu reagieren, konnte aber eine Kollision nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall geriet der Citroen ins Schleudern und prallte gegen die Außenschutzplanke. Nach dem Vorfall setzte der Pkw-Fahrer unvermittelt und erlaubt seine Fahrt fort und flüchtete von der Unfallstelle. Der Kleinbus wies einen Schaden im Frontbereich auf, blieb aber fahrbereit. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 52-jährige Fahrer nicht verletzt. An der Außenschutzplanke entstand ebenfalls Sachschaden. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder dem flüchtigen Pkw Citroen geben können, werden gebeten, die Autobahnpolizei zu kontaktieren.
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Blaulicht
Schwerer Unfall in Moormerland: Fußgänger lebensgefährlich verletzt
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 07.02.2026
Schwerer Verkehrsunfall in Moormerland
Moormerland- Am 07.02.26 befuhr ein 42-jähriger Moormerländer um 03:08 Uhr mit einem PKW die Kirchstraße (L 2) in Fahrtrichtung Moormerland, als ein 19-jähriger Fußgänger von links die Fahrbahn überquerte. Im Bereich der rechten Fahrbahnseite kam es in der Folge zum Zusammenstoß zwischen dem Fußgänger und dem PKW. Durch die Kollision wurde der ebenfalls aus Moormerland stammende Fußgänger lebensgefährlich verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der beschädigte PKW wurde beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Klärung des genauen Unfallherganges ist nun Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.
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Ostfriesland: Feuerwehreinsatz bei Schuppenbrand unter erschwerten Bedingungen
Schneller Feuerwehreinsatz verhindert Übergreifen der Flammen in Hinte
Hinte/Landkreis Aurich – Am Donnerstagabend, den 5. Februar, wurden die Feuerwehren Hinte und Groß Midlum sowie die IuK-Gruppe der Gemeinde Hinte um 19:49 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Kanalstraße alarmiert. Gemeldet war ein Schuppenbrand, der die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen forderte.
Brand direkt am Wohnhaus
Aus bislang ungeklärter Ursache war in einem Schuppen, der unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzt, ein Feuer ausgebrochen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Um eine Ausbreitung des Brandes auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern, wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.
Durch das schnelle Eingreifen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um ein erneutes Aufflammen sicher auszuschließen, räumten weitere Atemschutztrupps den Schuppen teilweise aus und löschten versteckte Glutnester gezielt ab. Parallel dazu schaltete der Energieversorger EWE den betroffenen Bereich stromlos.
Erschwerte Bedingungen durch Straßenglätte
Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie die Polizei und der Rettungsdienst vor Ort. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Erschwert wurde die Arbeit der Rettungskräfte vor allem durch die sehr glatten Straßenverhältnisse, die bereits bei der Anfahrt erhöhte Vorsicht erforderten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Zur genauen Brandursache liegen aktuell keine Informationen vor; die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Bericht: Florian Janssen (Pressesprecher Feuerwehr Gemeinde Hinte)
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Polizeimeldungem: Unfallfluchten, Diebstahl und Kontrollflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 06.02.2026
Armbanduhr aus Pkw entwendet ++ Ohne Fahrerlaubnis unterwegs — Fahrzeugführerin entzieht sich der Verkehrskontrolle ++ Verkehrsunfallfluchten — Zeugen gesucht! ++ Verkehrsunfall zwischen Gelenkbus und Lkw
Leer — Armbanduhr aus Pkw entwendet
Leer — Nachdem ein bislang unbekannter Täter die Fensterscheibe eines Pkw Mercedes-Benz zerstörte, entwendete dieser eine Armbanduhr aus dem Fahrzeug. Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen Mittwochabend und Donnerstagmittag. Der Mercedes-Benz stand zur Tatzeit auf dem Parkplatz der BBS I in der Straße “Blinke”. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.
Moormerland — Ohne Fahrerlaubnis unterwegs — Fahrzeugführerin entzieht sich der Verkehrskontrolle
Moormerland — Am gestrigen Abend beabsichtigte die Polizei in der Theodor-Heuss-Straße einen Pkw zu kontrollieren. Anlass hierzu war eine defekte Beleuchtungseinrichtung am Fahrzeug. Die Fahrerin missachtete die Anhaltesignale der Beamten und setzte die Fahrt fort. Kurze Zeit später stoppte der Pkw Audi und die beiden Fahrzeuginsassen tauschten ihre Plätze. Nunmehr fanden die Beamten einen Mann auf dem Fahrersitz vor. Letztlich waren sowohl die 27-jährige Fahrzeugführerin und der 29-jährige Beifahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen die Frau, die ursprünglich gefahren ist, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Verkehrsunfallfluchten — Zeugen gesucht!
Emden — Die Polizei sucht Zeugen zu zwei Verkehrsunfällen, die sich bereits am letzten Dienstag ereignet haben. Ein Verkehrsunfall ereignete sich um 18:10 Uhr an der Kreuzung Boltentorstraße Ecke Jungfernbrückstraße. Ein blauer Pkw Skoda wartete verkehrsbedingt an der Lichtzeichenanlage in der Boltentorstraße in Fahrtrichtung Abdenastraße, als ein silberner oder weißer Pkw aus der Jungfernbrückstraße nach rechts in die Boltentorstraße abbog und den Skoda dabei touchierte. Vor und hinter dem Skoda sollen weitere Fahrzeuge verkehrsbedingt gewartet haben, die den Unfall gegebenenfalls bemerkt haben könnten.
Zuvor, gegen 17:04 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem weiteren Fahrzeug. Der Rettungswagen befuhr die Friedrich-Ebert-Straße in Fahrtrichtung Petkumer Straße und musste verkehrsbedingt anhalten. In diesem Moment soll dem Rettungswagen ein weißer Transporter oder Kastenwagen entgegengekommen sein und den Außenspiegel des Rettungswagens touchiert haben. In beiden Fällen setzten die Verkehrsteilnehmer ihre Fahrt fort ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden daher gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Borkum — Verkehrsunfall zwischen Gelenkbus und Lkw
Borkum — Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Gelenkbus und einem Lkw kam es am gestrigen Mittag gegen 12:45 Uhr auf der Reedestraße. Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein Gelenkbus die Reedestraße stadtauswärts und beabsichtige eine Bushaltestelle in Höhe des Störtebeker Weges anzufahren. Aufgrund winterglatter Fahrbahn verlor der Fahrzeugführer die Kontrolle über seinen Bus und rutsche in den Gegenverkehr. Hierbei kollidierte der Bus mit einem Lkw. An beiden Fahrzeugen entstand lediglich Sachschaden. Der Bus war zum Zeitpunkt des Unfalles unbesetzt.
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