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Ostfriesische Seniorenbeiräte diskutieren Zukunftsthemen und erfolgreiche Projekte im „Kleinen Campus”
Ostfriesische Seniorenbeiräte tauschten sich über Zukunftsthemen und erfolgreiche Projekte aus
Kürzlich trafen sich die Vertreter aller ostfriesischen Seniorenbeiräte zu einem bedeutenden Austausch im „Kleinen Campus“ in Ihrhove. Die Veranstaltung wurde von Günter Lendzian, Vorsitzender der ostfriesischen Seniorenbeiräte aus Wittmund, eröffnet und moderiert. Der Treffpunkt bot den Teilnehmern die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen der älteren Generation in Ostfriesland zu arbeiten.
Begrüßung und wichtige Impulse durch Bürgermeister Theo Douwes

Ostfriesische Seniorenbeiräte diskutieren Zukunftsthemen und erfolgreiche Projekte im „Kleinen Campus”
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bürgermeister Theo Douwes die Gäste und hieß sie herzlich in der Gemeinde Westoverledingen willkommen. In seiner Ansprache ging Douwes auf die historische Entwicklung der Gemeinde ein und erläuterte die Entstehung des „Kleinen Campus“ als modernen Treffpunkt für alle Generationen. Dieser Ort spielt eine zentrale Rolle im Gemeindeleben und fördert den Austausch zwischen jungen und älteren Bürgern.
Der Bürgermeister betonte in seiner Rede auch, wie wichtig die Arbeit der Seniorenbeiräte angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Bedürfnisse älterer Menschen sei. Besonders hervorzuheben sei die Umgestaltung vieler Spielplätze in Mehrgenerationen- oder Kommunikationsplätze, ein Projekt, das bereits in Westoverledingen erfolgreich umgesetzt wurde. Dies unterstreiche die Bestrebungen der Gemeinde, ein generationsübergreifendes Miteinander zu fördern.
Erfolgreiche Projekte des Westoverledinger Seniorenbeirats
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die erste Vorsitzende des Westoverledinger Seniorenbeirats, Thea Boelsen, die Arbeit ihres Beirates vor. Sie berichtete von mehreren Projekten, die sich als äußerst erfolgreich erwiesen haben, wie das Seniorenorchester im Orff-Studio, das bei den Seniorinnen und Senioren sehr beliebt ist. Besonders hervorzuheben sind auch die regelmäßigen Mittagsessen für Senioren, die immer gut besucht sind, sowie die Tagesfahrten, die jedes Mal ausgebucht sind.
Ein weiterer Erfolg des Westoverledinger Seniorenbeirats war der Umzug des Seniorenbüros in den „Kleinen Campus“. Dieser Schritt hat dazu beigetragen, dass mehr Senioren Rat und Unterstützung in Anspruch nehmen, was die Bedeutung dieses Zentrums für die ältere Generation weiter stärkt.
Impulspatenschaften – Ein innovatives Angebot für Senioren
Zu den besonderen Gästen der Veranstaltung gehörten Anja Lücht und Giulia Beekhuis von der Stabsstelle Ehrenamt und Freiwilligenagentur des Landkreises Leer. Sie stellten das Angebot der Impulspatenschaften vor, das sich an Freiwillige richtet, die eine Patenschaft für ältere Menschen übernehmen möchten. Die Freiwilligenagentur fungiert als Ansprechpartner und hilft dabei, die passenden Ehrenämter für Interessierte zu finden. Dieses Programm fördert nicht nur das Engagement junger Menschen, sondern unterstützt auch ältere Menschen in ihrer Lebensqualität und Teilhabe an der Gesellschaft.
Zukunftsperspektiven und Themen des Austauschs
Im Rahmen des Austauschs diskutierten die Teilnehmer auch über zukünftige Themen, die für die ältere Generation von Bedeutung sind. Ein zentraler Punkt war der geplante Besuch des Niedersächsischen Gesundheitsministers Dr. Andreas Philippi, der Ende 2025 zu einem Gespräch über die Bereiche „Gesundheit und Soziales“ eingeladen wurde.
Die Teilnehmer sprachen zudem intensiv über wichtige Themen wie die elektronische Patientenakte, die ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen, betreutes Wohnen und den sozialen Wohnungsbau. Diese Themen wurden als besonders relevant für die älteren Bürgerinnen und Bürger in Ostfriesland identifiziert, da sie einen direkten Einfluss auf ihre Lebensqualität und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.
Regelmäßiger Austausch der Seniorenbeiräte
Der Austausch der ostfriesischen Seniorenbeiräte findet mittlerweile regelmäßig etwa vier Mal im Jahr statt. Dies ermöglicht es den Beiräten, ihre Erfahrungen und Ideen zu teilen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu entwickeln, die die ältere Generation betreffen. Das nächste Treffen wurde bereits für Februar 2025 vereinbart, und es wird erwartet, dass auch dann wichtige Themen der Seniorenarbeit auf der Tagesordnung stehen werden.
Die Veranstaltung im „Kleinen Campus“ war ein voller Erfolg und zeigte, wie wichtig der Dialog und die Zusammenarbeit der Seniorenbeiräte für die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen in Ostfriesland sind.
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Kinderfeuerwehr Holthusen startet: Großes Interesse und bereits mehr als 20 Anmeldungen
Großes Interesse an neuer Kinderfeuerwehr in Holthusen
Informationsveranstaltung im Feuerwehrhaus stößt auf große Resonanz – bereits mehr als 20 Kinder und fünf Jugendliche aufgenommen
Holthusen – Im Feuerwehrhaus Holthusen herrschte am Samstag, 26. September 2026, reges Treiben. Zahlreiche interessierte Kinder aus Holthusen, Holthuserheide und Tichelwarf waren gemeinsam mit ihren Eltern der Einladung zu einer Informationsveranstaltung rund um die geplante neue Kinderfeuerwehr gefolgt.
Das Betreuerteam nutzte den Nachmittag, um den Kindern und ihren Eltern die Inhalte, Ziele und Abläufe der zukünftigen Nachwuchsarbeit ausführlich vorzustellen. Im Mittelpunkt steht dabei, bereits den Jüngsten die Welt der Feuerwehr auf spielerische und kindgerechte Weise näherzubringen. Dabei sollen vor allem Freude, Gemeinschaft und abwechslungsreiche Aktivitäten im Vordergrund stehen.
Das künftige Programm soll sowohl erste feuerwehrtechnische Grundlagen als auch verschiedene Freizeitaktivitäten umfassen. Die Kinder können dabei auf altersgerechte Weise erste Erfahrungen mit den Aufgaben und der Arbeit der Feuerwehr sammeln.
Die Aufnahme in die Kinderfeuerwehr ist für Mädchen und Jungen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr möglich.
Kinder standen im Mittelpunkt
Während sich die Eltern über die regelmäßigen Treffen und die Möglichkeiten zur Anmeldung informierten, wurde für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ein beliebtes Glücksrad sowie verschiedene Wasserspiele sorgten für viel Unterhaltung und leuchtende Kinderaugen.
Auch für das leibliche Wohl der Besucher war gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen, gegrillter Bratwurst und kühlen Getränken konnten sich die Gäste stärken und miteinander ins Gespräch kommen.
Begleitet wurde die Informationsveranstaltung unter anderem von Ortsbrandmeister Stefan Siemens und Stadtbrandmeister Jörg Fisser. Beide unterstützten damit die neue Initiative und die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr Holthusen.
Bereits mehr als 20 Kinder aufgenommen
Der Nachmittag wurde für die Feuerwehr Holthusen zu einem direkten Erfolg. Bereits im Rahmen der Veranstaltung konnten mehr als 20 Kinder für die Kinderfeuerwehr sowie fünf Jugendliche für die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden.
Damit ist das Interesse an der neuen Nachwuchsgruppe bereits kurz nach der Informationsveranstaltung groß. Die Feuerwehr möchte interessierten Kindern und Jugendlichen auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen.
Wer den Informationstermin am 26. September verpasst hat, kann sich daher weiterhin jederzeit anmelden. Für die Kinderfeuerwehr sind Mädchen und Jungen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr willkommen. Auch ältere Nachwuchskräfte können sich engagieren: Jugendliche ab zehn Jahren haben die Möglichkeit, sich bei der örtlichen Jugendfeuerwehr zu melden.
Mit der neuen Kinderfeuerwehr schafft die Feuerwehr Holthusen damit ein Angebot, bei dem bereits junge Kinder die Gemeinschaft der Feuerwehr kennenlernen und erste Einblicke in deren Arbeit erhalten können.
Foto: Joachim Rand
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Feuerwehrwettkampf in Ihrhove: Holtgaste gewinnt den Wettbewerb vor Folmhusen und Ditzum
Feuerwehrwettkampf in Ihrhove: Holtgaste sichert sich den ersten Platz
Am Freitagabend stand in Ihrhove ein Feuerwehrwettkampf nach alter Art auf dem Programm. Die Freiwillige Feuerwehr Ihrhove hatte zu dem traditionellen Wettbewerb eingeladen. Insgesamt 13 Gruppen gingen an den Start und stellten ihr Können unter Beweis.
Am Ende setzte sich die Feuerwehr Holtgaste durch und sicherte sich den ersten Platz. Den zweiten Rang belegte die Gruppe aus Folmhusen, auf Platz drei folgte Ditzum.
Die weiteren Platzierungen:
- Holtgaste
- Folmhusen
- Ditzum
- Breinermoor
- Wymeer
- Weener
- Jemgum
- Völlenerfehn
- Ihrhove
- Großwolde
- Flachsmeer
- Esklum
- Gruppe Gemeindekommando

Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten den Wettkampf und unterstützten die teilnehmenden Feuerwehrgruppen mit Anfeuerungsrufen. Damit bot der Abend nicht nur spannenden Feuerwehrsport, sondern auch Gelegenheit für Begegnung und Gemeinschaft.
Nach dem Wettkampf ließen die teilnehmenden Gruppen und die Gäste den Abend gemeinsam in geselliger Runde ausklingen.
Bildquelle: Markus Bruns
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CDU-Fraktion im Leeraner Stadtrat konstituiert sich: Ulf-Fabian Heinrichsdorff erneut Vorsitzender
Ulf-Fabian Heinrichsdorff wurde erneut zum Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der neuen Ratsperiode an der Spitze der Fraktion, die sich mit den Themen Sicherheit, solide Finanzen, wirtschaftliche Entwicklung und Stadtentwicklung beschäftigen will.
CDU-Fraktion Leer stellt sich für neue Ratsperiode auf
Ulf-Fabian Heinrichsdorff erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt
Leer. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leer hat sich am Montag für die neue Ratsperiode konstituiert und ihren Fraktionsvorstand gewählt. Dabei wurde Ulf-Fabian Heinrichsdorff erneut zum Fraktionsvorsitzenden bestimmt. Heinrichsdorff gehört dem Rat der Stadt Leer seit 15 Jahren an und steht seit fünf Jahren an der Spitze der CDU-Fraktion.
Zu seinen Stellvertreterinnen wurden Hiltrud Richmond und Julia Malchus gewählt. Das Amt des Fraktionsgeschäftsführers übernimmt Thomas Bruns. Weitere Mitglieder der neuen CDU-Fraktion sind Dirk Beening, Nico Janßen, Harm Diddens und Michael Weber.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der neuen Fraktion. Wir haben ein starkes Team und wollen gemeinsam mit klarer Haltung und einem guten Miteinander in die neue Ratsperiode starten“, erklärt Heinrichsdorff.
CDU will politische Arbeit weiterentwickeln
Das Ergebnis der Kommunalwahl sei zugleich ein klarer Auftrag, die politische Arbeit der CDU in Leer weiterzuentwickeln, so Heinrichsdorff. Die CDU wolle sichtbarer werden, ihre Positionen klar vertreten und zugleich offen für den Austausch mit anderen Fraktionen sein.
„Im Mittelpunkt müssen die Themen stehen, die für die Menschen in Leer im Alltag einen Unterschied machen“, betont der Fraktionsvorsitzende.
Ein Schwerpunkt der kommenden Fraktionsarbeit soll nach Angaben der CDU das Thema Sicherheit werden. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten im Wahlkampf deutlich gemacht, dass ihnen dieses Thema wichtig sei. Dies wolle die CDU ernst nehmen.
„Die Menschen sollen sich in Leer sicher fühlen können – auf den Straßen, in den Stadtteilen und auch abends in der Innenstadt“, sagt Heinrichsdorff. Die Fraktion wolle deshalb genau hinschauen, wo Handlungsbedarf bestehe, und sich für konkrete Lösungen einsetzen.
Finanzpolitik und wirtschaftliche Entwicklung im Fokus
Einen weiteren Schwerpunkt sieht die CDU-Fraktion in einer verantwortungsvollen Finanzpolitik und der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. Angesichts der finanziellen Herausforderungen müsse bei politischen Entscheidungen genau geprüft werden, welche Kosten entstehen und was sich die Stadt dauerhaft leisten könne.
„Wir müssen bei allen politischen Entscheidungen genau hinschauen, was sie kosten und was wir uns dauerhaft leisten können. Gerade angesichts der finanziellen Herausforderungen der Stadt müssen wir klare Prioritäten setzen und mit den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll umgehen“, erklärt Heinrichsdorff.
Gleichzeitig müsse Leer aus Sicht der CDU attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen, Arbeitsplätze und Investitionen schaffen. Solide Finanzen, wirtschaftliche Entwicklung und eine vernünftige Stadtentwicklung gehörten dabei zusammen.
„Eine Stadt kann langfristig nur gestalten, wenn ihre wirtschaftliche Grundlage stimmt. Deshalb gehören solide Finanzen, wirtschaftliche Entwicklung und eine vernünftige Stadtentwicklung für uns zusammen“, so der Fraktionsvorsitzende.
Wahlprogramm soll Grundlage für die kommenden fünf Jahre sein
Für die politische Arbeit der neuen Ratsperiode soll das Wahlprogramm der CDU die Grundlage bilden. Darin habe die Partei konkrete Ziele für die Stadt Leer formuliert, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.
Gleichzeitig kündigt Heinrichsdorff eine selbstkritische Betrachtung des Wahlergebnisses an. Die CDU wolle sich damit auseinandersetzen, wo sie Bürgerinnen und Bürger nicht erreicht habe und an welchen Stellen die politische Arbeit noch verbessert werden müsse.
„Unser Wahlprogramm ist dabei die Grundlage für die politische Arbeit der kommenden fünf Jahre. Wir haben darin konkrete Ziele für Leer formuliert und wollen diese jetzt Schritt für Schritt umsetzen. Gleichzeitig gehört für uns dazu, ehrlich auf das Wahlergebnis zu schauen und selbstkritisch zu hinterfragen, wo wir Bürgerinnen und Bürger nicht erreicht haben und wo wir unsere politische Arbeit noch besser machen müssen.“
Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen
Die neue CDU-Fraktion will geschlossen auftreten und zugleich konstruktiv mit den anderen Fraktionen im Leeraner Stadtrat zusammenarbeiten. Die eigenen politischen Positionen sollen dabei klar vertreten werden. Gleichzeitig sei die CDU bereit, über Fraktionsgrenzen hinweg nach gemeinsamen Lösungen für die Stadt zu suchen.
„Wir werden unsere Positionen klar vertreten. Gleichzeitig sind wir bereit, über Fraktionsgrenzen hinweg nach Lösungen zu suchen, wenn es um die Zukunft unserer Stadt geht“, erklärt Heinrichsdorff.
In den kommenden Wochen wird sich die neue Fraktion insbesondere auf die Arbeit in den Ausschüssen vorbereiten. Außerdem sollen Zuständigkeiten festgelegt und die politischen Schwerpunkte für die neue Ratsperiode weiter konkretisiert werden.
„Wir wollen auf der bisherigen Arbeit aufbauen und zugleich neue Impulse setzen. Unser Anspruch ist es, Verantwortung zu übernehmen, Leer weiter voranzubringen und für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar zu sein“, sagt Heinrichsdorff abschließend.
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