Blaulicht
Polizeibericht aus Leer & Emden: Sachbeschädigung, Verkehrsverstöße & Feuerwehreinsatz
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 02.02.2025
Ladesäule beschädigt++Verglasung Wintergarten eingeworfen++2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis++Verkehrsinsel im Kreisel übersehen++Rauchentwicklung durch defekten Ofen
Ladesäule beschädigt
Emden — Ein bisher unbekannter Täter hat in der Nacht von Freitag auf Samstag auf einem Parkplatz an der Straße Frickensteinplatz eine Ladesäule beschädigt. Augenscheinlich hat der Täter gegen die Anlage getreten, so dass diese komplett aus der Verankerung gerissen wurde und gänzlich auf dem Boden lag. Personen, die Zeugen der Tat wurden oder aber Hinweise auf den Randalierer geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
Verglasung Wintergarten eingeworfen
Emden — Augenscheinlich durch einen Steinwurf wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Teil der Verglasung eines Wintergartens in der Wolthuser Straße beschädigt. Der Wintergarten befand sich im 1. Obergeschoss des Hauses auf einem Balkon. Zeugen der Tathandlung oder mit Hinweisen auf den Täter melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
Emden — Gegen 15 Uhr am Samstag befuhr ein 58-jähriger Mann aus Emden mit seinem Pkw das Stadtgebiet, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Feststellen mussten dieses die Polizeibeamten bei einer Kontrolle in der Petkumer Straße. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Verfahren eingeleitet.
Gegen 19:40 Uhr des Samstages mussten die Polizeibeamten gegen einen 16-jährigen Mopedfahrer aus Hinte ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis einleiten. Dieser war zur genannten Zeit mit einem Kleinkraftrad auf der Auricher Straße unterwegs, obwohl dieser nur eine Prüfbescheinigung für sog. Mofa hatte. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Eltern über die Verfehlung in Kenntnis gesetzt.
Verkehrsinsel im Kreisel übersehen
Rhauderfehn — Kurz nach Mitternacht von Samstag auf Sonntag hat ein 24-jähriger Pkw-Führer aus Moormerland in der Ortschaft Collinghorst die Verkehrsinsel im Kreisel Hauptstraße/Schwarzmoorstraße komplett übersehen. Dieser hatte die Hauptstraße in Richtung Leer befahren und in der Ortschaft den Kreisel aufgrund des starken Nebels nicht rechtzeitig gesehen. Durch das Überfahren der Insel überschlug sich der Pkw und war anschließend nicht mehr fahrbereit. Sowohl der Fahrer als auch sein 24-jähriger Beifahrer aus Moormerland blieben unverletzt, waren aber sichtlich geschockt. An der Verkehrsinsel entstand leichter Schaden. Der Schaden am Pkw wird grob auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
Rauchentwicklung durch defekten Ofen
Leer — Kurz vor Mitternacht von Samstag auf Sonntag mussten die Feuerwehr und die Polizei zu einem Wohnhaus in der Dieselstraße. Ein Zeuge hatte von draußen eine erhebliche Rauchentwicklung in dem Haus erkannt. Der Sachverhalt bestätigte sich vor Ort und die Feuerwehr musste unter Atemschutz das Haus betreten. Glücklicherweise war niemand im Gebäude. Das Haus wurde gelüftet, so dass der Qualm abziehen konnte. Ursächlich für die starke Rauchentwicklung war augenscheinlich ein betriebener Holzofen, dessen Tür nicht richtig abdichtete.
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Blaulicht
Zeltlagerräumung, 40 Sturmeinsätze, Autobrände, Vandalismus und fehlender Versicherungsschutz
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag den 20.06.2026
Verstoß Pflichtversicherung ++ Sachbeschädigung ++ Fahrzeugbrand ++ Sturmschäden
Leer — Verstoß Pflichtversicherunggesetz
Durch Polizeibeamte wurde am Freitagvormittag ein Fahrzeug in der Bremer Straße festgestellt, dass nicht über den erforderlichen Versicherungsschutz verfügte. Die Weiterfahrt wurde untersagt
Emden — Sachbeschädigung
Am Freitagvormittag wurde in der Danziger Straße ein dort parkender Pkw der Marke Dacia beschädigt. Durch bisher unbekannte Täter wurde der Lack an mehreren Stellen der Karosserie zerkratzt.
Emden — Fahrzeugbrand
Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Samstagmorgen in der Ludwig-Uhland-Straße ein Pkw der Marke Citroen in Brand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr Emden gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, der Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.
Emden / Leer — Wetterlage
Im gesamten Einsatzgebiet von Leer und Emden kam es in der Nacht zu zahlreichen Einsätzen aufgrund des Sturmgeschehen. Die Polizei hatte um die 40 Einsätze abzuarbeiten. In Moormerland musste ein Zeltlager mit ca. 300 Kindern geräumt werden. In Emden wurden zwei geparkte Fahrzeug durch einen umgestürzten Baum beschädigt. Außer massiven Sachbeschädigungen kam es zu keinen Personenschäden.
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Blaulicht
Unwetternacht im Landkreis Leer: Großeinsatz und Zeltlager-Evakuierung
Heftiges Unwetter zieht über den Landkreis Leer: Zahlreiche Feuerwehreinsätze und Evakuierung eines Zeltlagers
Ein schweres Gewitter mit heftigen Sturmböen ist am Samstag über den Landkreis Leer gezogen und hat die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten die gesamte Nacht über in Atem gehalten.
Bis in die frühen Morgenstunden gegen 3:27 Uhr registrierte die Leitstelle rund 80 wetterbedingte Einsätze im gesamten Kreisgebiet.
Der Schwerpunkt des Einsatzgeschehens lag dabei auf der Stadt Leer sowie der Gemeinde Westoverledingen, wo die Retter vor allem mit der Beseitigung von Sturmschäden ausgelastet waren. In Westoverledingen stürzte unter anderem ein Baum direkt auf ein Wohnhaus.
Besonders dramatisch stellte sich die Situation in Moormerland dar. Dort wurde laut Kreisbrandmeister Ernst Berends vorsorglich ein sogenannter Massenanfall von Verletzten der Stufe 30 (MANV 30) ausgelöst, nachdem ein schweres Unwetter das Areal eines Zeltlagers getroffen hatte. Von den Wetterkapriolen waren rund 270 dort campierende Kinder betroffen. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Rettungskräfte konnte die Lage jedoch zügig gesichert werden. Alle Kinder wurden rechtzeitig und unverletzt aus dem Zeltlager evakuiert und in einer nahegelegenen Turnhalle sicher untergebracht, wo sie die restliche Nacht verbrachten.
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Unwettereinsätze im Stadtgebiet Weener: Feuerwehren in der Nacht im Dauereinsatz
Weener. Ein nächtliches Unwetter hat die Feuerwehren im Stadtgebiet Weener in den frühen Morgenstunden des Samstags, den 20. Juni 2026, intensiv gefordert. Die Einsatzkräfte waren über Stunden hinweg in Dauereinsatz, um die durch den Sturm verursachten Schäden zu beseitigen.
Die Serie der Hilfeleistungseinsätze zur Sturmschadenbeseitigung begann kurz nach 01:00 Uhr mit einer überörtlichen Unterstützung. Die Hubrettungsbühne der Feuerwehr Weener rückte nach Wymeer aus, um die dortige Feuerwehr Wymeer-Boen bei der Beseitigung von Sturmschäden zu unterstützen.
Nur kurze Zeit später folgte der nächste Alarm für die Einsatzkräfte im Stadtgebiet. Die Feuerwehr Weenermoor wurde auf die Weenermoorer Straße gerufen. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn, der von den Einsatzkräften zügig entfernt werden musste, um die Verkehrsbehinderung zu beheben.
Kaum war dieser Einsatz angelaufen, forderte die Wetterlage auch die Feuerwehr Holthusen. Auf der Katzenburger Straße waren zwei massive Äste abgebrochen und gefährdeten den fließenden Verkehr erheblich. Die Holthuser Einsatzkräfte sicherten die betroffene Stelle ab und beseitigten die Blockade mithilfe von Kettensägen.
Wie aus den Reihen der Feuerwehr zu erfahren war, wurden zum Zeitpunkt der Berichterstattung um 03:10 Uhr noch weitere Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet.
Foto: Joachim Rand
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Heftige Regenfälle fluten Straßen in Weener und Weenermoor – Feuerwehren im Dauereinsatz
Unwetter verursacht Feuerwehreinsätze in Weener und Weenermoor
Ein heftiges Gewitter hat in der Nacht zum Freitag, den 19. Juni 2026, zu mehreren Hilfeleistungseinsätzen im Stadtgebiet von Weener geführt. Die Feuerwehren aus Weenermoor und Weener waren ab den frühen Morgenstunden im Einsatz, um überflutete Straßen von den Wassermassen zu befreien und Gebäude vor eindringendem Wasser zu schützen.
Einsatz in Weenermoor
Der erste Alarm ging gegen 05:20 Uhr bei der Feuerwehr Weenermoor ein. In der Möwenstraße hatten die starken Regenfälle zu einem so hohen Wasserstand geführt, dass ein Eindringen in anliegende Wohnhäuser drohte. Durch das schnelle Öffnen der Gullys konnten die Einsatzkräfte den Abfluss des Wassers sicherstellen und die unmittelbare Gefahr für die Anwohner bannen.
Einsatz im Stadtgebiet Weener
Kurz darauf, um 05:39 Uhr, folgte die Alarmierung für die Feuerwehr Weener. Wie Stadtbrandmeister Jörg Fisser mitteilte, waren die Einsatzkräfte bis etwa 09:30 Uhr gefordert, um insbesondere die Königsberger Straße, die Berliner Straße sowie die Breslauer Straße von den Wassermassen zu befreien.
Da das Wasser auch dort drohte, in Wohngebäude einzudringen, kamen an mehreren Stellen Pumpen zum Einsatz. Die Feuerwehr Weener war mit insgesamt 13 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort, um die Straßen wieder passierbar zu machen und die Verkehrssicherheit in den betroffenen Bereichen wiederherzustellen.
Fotos: Joachim Rand / Feuerwehr Weener
























