Blaulicht
Polizeimeldungen: Randalierer, Brand an Bushaltestelle, Unfälle und mehr
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 12.05.2024
Randalierer++Brand einer Holzvertäfelung einer Bushaltestelle++Führen eines E‑Scooters unter Drogeneinfluss++Verkehrsunfall durch gelösten Pkw-Anhänger++Verkehrsunfall zwischen Radfahrerin und Motorrad++Versuchte räuberische Erpressung++Körperverletzung++Fahren ohne Fahrerlaubnis++Ingewahrsamnahme nach Platzverweis, Beleidigung
Randalierer
Leer — Am Samstagabend musste die Polizei in Leer gegen 17 Uhr einen 22-jährigen Mann aus Neulehe (Emsland) in Gewahrsam nehmen. Dieser war schwer alkoholisiert und randalierte im Bahnhofsgebäude, warf dort mit Gegenständen um sich. Ein Vortest ergab einen Promillewert von 3,38. Verletzt wurde niemand.
Brand einer Holzvertäfelung einer Bushaltestelle ‑Zeugensuche-
Klostermoor — Aus bisher unbekannter Ursache ist am Samstagabend gegen 22 Uhr eine Holzvertäfelung der Bushaltestelle in der Straße Croneallee in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte zeitig den Brand löschen, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt. Die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen, mögliche Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn.
Führen eines E‑Scooter unter Drogeneinfluss
Leer — Bei einer Verkehrskontrolle durch Polizeibeamte in der Bremer Straße am Samstagabend gegen 20:30 Uhr musste die Beamten feststellen, dass der 20-jährige Führer eines E‑Scooters unter Drogeneinfluss steht. Zudem musste die Beamten feststellen, dass der E‑Scooter nicht versichert ist. Die Weiterfahrt wurde beendet und bei dem Leeraner eine Blutentnahme angeordnet. Der junge Mann war mit alldem nicht einverstanden und beleidigte die Beamten. Auch hierfür wird sich dieser verantworten müssen.
Verkehrsunfall durch gelösten Pkw-Anhänger
Weener — Viel Glück hatte ein 44-jähriger Pkw-Führer aus Weener am Samstagvormittag gegen 10 Uhr. Dieser hatte mit seinem Pkw samt Anhänger die Mühlenstraße befahren. Aus bisher unbekannter Ursache löste sich der Anhänger vom Pkw, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Betonzaun eines dortigen Hauses. Sowohl am Anhänger als auch am Zaun entstand Sachschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Verkehrsunfall zwischen Fahrradfahrerin und Motorrad
Langholt — Am Samstagnachmittag kam es gegen 13:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem Motorradfahrer, in deren Folge beide leicht verletzt dem Krankenhaus zugeführt werden mussten. Ein 13-jähriges Mädchen aus Rhauderfehn hatte bei der Querung der Kirchstraße mit ihrem Fahrrad einen in Richtung Burlage fahrenden Motorradfahrer übersehen. Der 23-jährige Motorradfahrer aus Bockhorst erkannte zwar das Missgeschick, konnte jedoch trotz einer Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
Versuchte räuberische Erpressung ‑Zeugensuche-
Emden — Am Samstag klopften gegen 22:55 Uhr in der Hansastraße zwei Personen an eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus. Als ihnen geöffnet wurde drangen die Personen in die Wohnung einer 39-jährigen Frau und eines 52-jährigen Mannes ein. Einer der Täter, ein 27-jähriger Mann aus Emden, der noch kurz zuvor dort zu Besuch war, forderte angebliche Geldschulden ein. Die Frau und der Mann verweigerten jedoch die Herausgabe von Geld, woraufhin der Mann zu Boden geschubst und dort liegend von den Tätern geschlagen und getreten wurde. Hierbei forderten sie weiterhin Geld. Der Frau gelang es dann die Polizei anzurufen und die Angreifer flohen ohne Beute in unbekannte Richtung. Bei dem zweiten Täter handelte es sich um eine derzeit unbekannte männliche Person, die zum Teil vermummt war und wie folgt beschrieben wird: Deutsch, leicht dunkler Teint, ca. 180 bis 190 cm groß, dunkle Haare, schwarzer Kapuzenhoodie, schwarze Jogginghose. Der niedergeschlagene Mann klagte über Schmerzen an Armen und Rücken, benötigte aber keine ärztliche Versorgung. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Angaben zur Tat und/oder dem 2. Täter machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
Körperverletzung ‑Zeugensuche-
Emden — Am Samstagabend wurde ein 40-jähriger Mann aus Brandenburg gegen 23:10 Uhr in der Große Straße von einem unbekannten Täter niedergeschlagen. Bei dem Sturz auf den Boden erlitt das erheblich alkoholisierte Opfer eine Kopfplatzwunde und musste ärztlich versorgt werden. Zuvor hatte der Mann sich aus unbekanntem Grund über eine Gruppe Männer aufgeregt, in deren Richtung er brüllte und gestikulierte. Schließlich gingen zwei Männer aus der Gruppe auf ihn zu und einer schlug ihn nieder. Anschließend entfernte sich die Gruppe in Richtung Burgplatz und konnte nicht mehr angetroffen werden. Zeugen der Tathandlung melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
Fahren ohne Fahrerlaubnis
Emden — In der Nacht von Samstag auf Sonntag befuhr ein 13-jähriges Kind aus Emden gegen 03 Uhr mit einem Leihmotorroller (Kleinkraftrad) den Bentinksweg, obwohl es nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Mit ihm saß ein 15-jähriger Jugendlicher auf dem Roller. Beide “Nachtschwärmer” wurden den Erziehungsberechtigten übergeben.
Ingewahrsamnahme nach Platzverweis, Beleidigung
Emden — Am Samstagabend pöbelte gegen 21:45 Uhr ein 36-jähriger Mann aus Nordfriesland in der Innenstadt, Neuer Markt, herum und belästigte Passanten. Einem erteilten Platzverweis durch die Polizei kam er nicht nach, so dass er zu dessen Durchsetzung in Gewahrsam genommen werden musste. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten. Er bekam folglich eine Anzeige wegen Beleidigung und eine, weil er dem Platzverweis nicht nachkam.
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Blaulicht
Sicher ins neue Jahr: So vermeiden Sie Unfälle an Silvester!
Sicherheit an Silvester: Feuerwehr und Brandkasse warnen vor unterschätzten Gefahren
Ostfriesland. Wenn um Mitternacht das neue Jahr begrüßt wird, verwandelt sich der Himmel über Ostfriesland in ein buntes Lichtermeer. Doch die Freude an der Pyrotechnik hat oft eine Schattenseite: Schwere Augenverletzungen, Verbrennungen, Hörschäden oder sogar abgetrennte Finger sind jedes Jahr traurige Bilanz der Silvesternacht. Damit es gar nicht erst so weit kommt, geben der Feuerwehrverband Ostfriesland und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse wichtige Sicherheitstipps.
„Kein Vergnügen ohne Vorsicht“
Friedhelm Tannen (Präsident) und Rainer Nagel (Sprecher) vom Feuerwehrverband sowie Signe Foetzki und Tammo Keck von der Brandkasse appellieren gemeinsam an die Vernunft der Bürger: „Bei allem Vergnügen bitten wir Sie, regionale Beschränkungen zu beachten und die Gefahren nicht zu unterschätzen.“ Oft führen Leichtsinn oder unsachgemäßer Umgang zu schweren Unfällen.
Die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Feuerwerk:
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Zulassung prüfen: Nur Feuerwerk mit offizieller CE-Kennzeichnung und BAM-Zulassung kaufen. Finger weg von Billigimporten oder selbst gebastelten Böllern!
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Standsicherheit: Raketen niemals aus der Hand zünden. Nutzen Sie standsichere Rohre oder leere Flaschen in einem Getränkekasten.
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Abstand halten: Zünden Sie Feuerwerk nur im Freien und halten Sie großen Sicherheitsabstand zu Menschen, Tieren und Gebäuden.
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Blindgänger liegen lassen: Feuerwerkskörper, die nicht gezündet haben, niemals erneut entzünden oder aufheben.
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Kein Feuerwerk in Kinderhände: Auch „Jugendfeuerwerk“ sollte nur unter Aufsicht von Erwachsenen verwendet werden. Bewahren Sie Böller für Kinder unerreichbar auf.
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Alkoholisierte Personen: Wer getrunken hat, sollte die Finger vom Feuerzeug lassen.
Schutz für Haus, Hof und Tiere
Nicht nur Menschen sind gefährdet. Brennbare Materialien auf Balkonen oder Terrassen sollten vor Silvester weggeräumt werden. Türen und Fenster müssen geschlossen bleiben (auch nicht auf Kipp!), damit keine verirrten Raketen ins Haus gelangen können.
Besonderes Augenmerk gilt den Tieren: „Denken Sie daran, dass Tiere ein viel sensibleres Gehör haben als wir“, betont Signe Foetzki. Haustiere sollten in der Silvesternacht im Haus bleiben, um Panikreaktionen zu vermeiden.
Einsatzkräfte unterstützen, nicht behindern
Für die Feuerwehren ist Silvester eine Zeit extremer Anspannung. Rainer Nagel berichtet von gefährlichen Erfahrungen: „Leider wurden Einsatzkräfte und Fahrzeuge schon mit Pyrotechnik beschossen. Bitte behindern Sie unsere Arbeit nicht!“ Er rät zudem, Löschmittel wie Gartenschläuche oder Feuerlöscher bereitzuhalten. Im Ernstfall gilt: Notruf 112 wählen.
Versicherungsschutz: Wer zahlt bei Schäden?
Trotz aller Vorsicht können Schäden entstehen. Hier greifen verschiedene Versicherungen:
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Hausratversicherung: Ersetzt Schäden an Möbeln und Einrichtung durch Feuer.
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Wohngebäudeversicherung: Zuständig für Schäden am Gebäude selbst.
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Haftpflichtversicherung: Zahlt, wenn Gäste oder Kinder Schäden an fremdem Eigentum verursachen.
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Teilkasko: Springt ein, wenn Autos durch Raketen in Brand geraten.
„Silvesterunfälle können leider bis zur Invalidität führen“, gibt Tammo Keck zu bedenken. Hier hilft eine private Unfallversicherung – doch Vorsicht bleibt der beste Schutz.
Friedhelm Tannen, Rainer Nagel, Signe Foetzki und Tammo Keck sind sich einig:
Anzeige„Wir wollen nicht als Bedenkenträger, Spaßverderber oder Besserwisser auftreten. Wir wünschen uns nur, dass das neue Jahr gut und vor allem gesund für alle Bürgerinnen und Bürger startet!“
Blaulicht
Zoll zieht sieben Tonnen gefährliche Pyrotechnik aus dem Verkehr
Beitragsbild: KI-Bild
Gefahr zum Jahreswechsel: Zoll warnt vor illegalem Feuerwerk – Über 7 Tonnen sichergestellt
Der Countdown für Silvester läuft, und die Vorfreude auf das bunte Spektakel am Himmel steigt. Doch das Hauptzollamt Oldenburg (HZA) spricht kurz vor dem Jahreswechsel eine dringende Warnung aus: Finger weg von Feuerwerk ohne gültige Zulassung! Besonders Pyrotechnik aus dem Ausland oder dubiosen Online-Shops kann lebensgefährlich sein.
Die Zahlen des Zolls sind alarmierend: Allein im Jahr 2024 stellten die Beamten bei Kontrollen und in Paketsendungen über sieben Tonnen gefährliche und nicht konforme Pyrotechnik sicher.
Unberechenbare Gefahr für Gesundheit und Leben
Viele Böller, die in Nachbarländern oder im Internet angeboten werden, entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Jens Kloppmann, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg, warnt eindringlich: „Nicht auf ihre Sicherheit getestete Böller sind unberechenbar. Ihre Nutzung kann zu schwersten Verbrennungen, Verätzungen oder im schlimmsten Fall zum Verlust von Gliedmaßen und des Augenlichts führen.“
Das CE-Zeichen ist Pflicht
In Deutschland dürfen nur Feuerwerkskörper verkauft und gezündet werden, die offiziell getestet wurden. Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das CE-Zeichen.
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Vorsicht: Der Zoll weist darauf hin, dass Zulassungszeichen im Ausland oft gefälscht werden. Wer versucht, nicht zugelassenes Feuerwerk einzuführen, macht sich nach dem Sprengstoffgesetz strafbar.
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Konsequenz: Illegale Pyrotechnik wird bei Kontrollen konsequent beschlagnahmt, zusätzlich drohen Strafverfahren.
Tipps für einen sicheren Start ins neue Jahr
Um sicher zu feiern, empfiehlt der Zoll, Feuerwerkskörper nur im seriösen Fachhandel vor Ort zu kaufen, wo die Herkunft klar nachvollziehbar ist. Für spezielle Kategorien von Feuerwerk ist zudem eine behördliche Erlaubnis erforderlich. Die Überwachung dieser Vorschriften erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zoll, den Landesbehörden und der Bundesanstalt für Materialforschung und ‑prüfung (BAM).
Wer sich unsicher ist, findet detaillierte Informationen zur Kategorisierung und den geltenden Bestimmungen auf den Internetseiten der BAM oder unter www.zoll.de.
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Blaulicht
Schwerer Hausbrand und Unfallflucht in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Montag, d. 29.12.2025
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ++ Brand eines Wohngebäudes
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Emden — In der Zeit von 01:30 Uhr bis 11:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am vergangenen Sonntag einen auf einem Parkplatz in der Gorch-Fock-Straße geparkten Pkw Skoda. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme gebeten.
Moormerland — Brand eines Wohngebäudes
Moormerland — Am Montagmorgen gegen 07:50 Uhr rückten Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr in die Freiligrathstraße zum Brand eines Wohngebäudes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Einfamilienhaus bereits stark durch das Feuer beschädigt. Der alleinige Hausbewohner konnte eigenständig aus dem Haus entkommen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden liegt der ersten Einschätzung nach im sechsstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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