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Siche­re Schul­we­ge: 10 Jah­re erfolg­rei­che Rad­fahr­aus­bil­dung mit der Brandkasse

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Die Vor­sit­zen­den und ihre Stell­ver­tre­ter der Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über das neue Unter­richts­ma­te­ri­al (v.l.n.r.): Hajo Reer­s­he­mi­us (VW Nor­den und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Hans-Frie­del Walt­her (VW Aurich), Wibran­dus Red­din­gi­us (VW Leer), Hol­ger Gärt­ner (VW Emden), Sascha Nowak und Man­dy Tho­mas (VW Witt­mund) und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se). Vorn im Bild: Clau­dia Wil­ting (Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen) mit den GS-Kin­dern Gre­ta und Las­se Harms.

Brand­kas­se unter­stützt Ver­kehrs­wach­ten: 10 Jah­re gemein­sa­me Kinder-Radfahrausbildung

Aus­bil­dungs­ma­te­ri­al im Wert von 23.000 Euro überreicht

Seit nun­mehr zehn Jah­ren sichert die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se gemein­sam mit den Ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten die Rad­fahr­aus­bil­dung für Kin­der in der Regi­on. In die­sem Jahr wer­den erneut Unter­richts­ma­te­ria­li­en im Wert von 23.000 Euro bereit­ge­stellt, um rund 5.000 Dritt- und Viert­kläss­lern in Ost­fries­land eine fun­dier­te Rad­fahr­aus­bil­dung zu ermög­li­chen. Neben Arbeits­hef­ten, Übungs- und Test­bö­gen sowie Fahr­rad­päs­sen ste­hen auch moder­ne digi­ta­le Lern­platt­for­men zur Ver­fü­gung, die eine inter­ak­ti­ve und spie­le­ri­sche Vor­be­rei­tung auf die Rad­fahr­prü­fung ermöglichen.

Ver­kehrs­wach­ten und Brand­kas­se sichern Aus­bil­dung für 5.000 Kinder

“Es ist wie­der so weit: Die jähr­li­che Rad­fahr­prü­fung in den Grund­schu­len steht vor der Tür”, erklärt Hajo Reer­s­he­mi­us, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. “Seit dem Beschluss des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums ist die Rad­fahr­aus­bil­dung für alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler der drit­ten oder vier­ten Klas­se ver­pflich­tend. Unser gemein­sa­mes Ziel mit der Brand­kas­se ist es, den Kin­dern nicht nur die Ver­kehrs­re­geln bei­zu­brin­gen, son­dern sie auch zu ver­ant­wor­tungs­vol­len Ver­kehrs­teil­neh­mern zu erziehen.”

Die­sen Gedan­ken unter­streicht auch Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se: “Heu­te erhal­ten die Ver­kehrs­wach­ten von uns ins­ge­samt rund 5.000 Aus­bil­dungs­ma­te­ria­li­en für die neu­en Dritt- und Viert­kläss­ler. Fahr­rä­der haben kei­ne Knautsch­zo­ne! Gera­de im länd­li­chen Raum, wo der Stra­ßen­ver­kehr oft weni­ger stark fre­quen­tiert ist, feh­len vie­len Kin­dern all­täg­li­che Übungs­mög­lich­kei­ten. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir sie früh­zei­tig an den siche­ren Umgang mit dem Fahr­rad im Stra­ßen­ver­kehr heranführen.”

Ein Blick auf die Unfall­sta­tis­tik zeigt, dass sich die kon­ti­nu­ier­li­che Prä­ven­ti­ons­ar­beit lohnt. “Die Anzahl der Rad­fahr­un­fäl­le mit Kin­dern bis 14 Jah­ren ist in den letz­ten zehn Jah­ren ins­ge­samt rück­läu­fig”, freut sich Foetzki.

Rück­gang der Kinder-Radfahrunfälle

Hans-Frie­del Walt­her, Vor­sit­zen­der der Ver­kehrs­wacht Aurich, ergänzt: “Bun­des­weit wur­den laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt im Jahr 2023 ins­ge­samt 9.336 Rad­fahr­un­fäl­le mit Per­so­nen­scha­den in der Alters­grup­pe bis 14 Jah­re regis­triert. In Ost­fries­land waren es 124. Ver­gleicht man die­se Zahl mit frü­he­ren Jah­ren, ist ein posi­ti­ver Trend erkenn­bar: 2014 zähl­ten wir noch 158 sol­cher Unfäl­le, 2019 waren es 140. Natür­lich bleibt jeder Unfall einer zu viel, doch die kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit zahlt sich aus.”

Die Rad­fahr­aus­bil­dung setzt dabei auf eine Mischung aus klas­si­schen und digi­ta­len Lehr­ma­te­ria­li­en. “Neben den bewähr­ten Arbeits­hef­ten nut­zen die Kin­der Online-Por­ta­le mit inter­ak­ti­ven Übun­gen, Spie­len und Lern­vi­de­os”, erklärt Reer­s­he­mi­us. “The­men wie ver­kehrs­si­che­re Fahr­rä­der, Vor­fahrts­re­geln oder Gefah­ren wie der tote Win­kel wer­den metho­disch abwechs­lungs­reich ver­mit­telt. Eltern berich­ten oft über uner­war­te­te Defi­zi­te in der Moto­rik ihrer Kin­der, die durch geziel­tes Trai­ning aus­ge­gli­chen wer­den können.”

Digi­ta­les Ler­nen mit per­so­na­li­sier­tem Avatar

Signe Foetz­ki ergänzt: “Rei­ne Mal­bü­cher sind längst Ver­gan­gen­heit. Heut­zu­ta­ge geht es um inter­ak­ti­ve Lern­platt­for­men mit per­so­na­li­sier­ten Ava­ta­ren, QR-Codes und indi­vi­du­el­len Zugangs­da­ten. So kön­nen die Kin­der sowohl im Unter­richt als auch zu Hau­se wei­ter­übun­gen. Das neue Umwelt- und Nach­hal­tig­keits­ka­pi­tel sen­si­bi­li­siert zudem für ein umwelt­be­wuss­tes Verkehrsverhalten.”

Posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Verkehrssicherheit

Clau­dia Wil­ting, Lei­te­rin der Grund­schu­le Tan­nen­hau­sen, bestä­tigt die posi­ti­ven Effek­te: “Unse­re Schu­le liegt an einer stark befah­re­nen Lan­des­stra­ße zur Nord­see­küs­te. Wir beob­ach­ten, dass sich die Kin­der in den letz­ten Jah­ren immer siche­rer im Stra­ßen­ver­kehr bewe­gen. Die neu­en Lehr­ma­te­ria­li­en hel­fen enorm – sowohl in der Lern­kon­trol­le als auch in der prak­ti­schen Umset­zung. Beson­ders schwä­che­re Schü­ler pro­fi­tie­ren von den digi­ta­len Übungsportalen.”

Alle Grund­schu­len in Ost­fries­land haben die Mög­lich­keit, ihren Mate­ri­al­be­darf bei den Ver­kehrs­wach­ten vor Ort anzufordern:

In zehn Jah­ren 45.000 Kin­der ausgebildet

“Wir haben seit 2016 ins­ge­samt 45.000 Kin­der mit die­sen Unter­la­gen aus­ge­stat­tet”, berich­tet Foetz­ki. “Ins­ge­samt haben wir dafür bereits rund 170.000 Euro inves­tiert. Die Ver­kehrs­wach­ten tra­gen einen Teil der Kos­ten, doch den Löwen­an­teil über­neh­men wir. Wir kön­nen zwar nicht zäh­len, wie vie­le Unfäl­le durch rich­ti­ges Ver­hal­ten ver­hin­dert wur­den – aber jeder ver­hin­der­te Unfall ist ein Erfolg!”

Hans-Frie­del Walt­her betont die Bedeu­tung der Rad­fahr­aus­bil­dung: “Am Ende der Schu­lung beant­wor­ten die Kin­der einen Test­bo­gen mit 20 Fra­gen. Wer besteht, erhält den offi­zi­el­len Fahr­rad­pass und einen Auf­kle­ber für das Rad – dar­auf sind die Kin­der beson­ders stolz.”

Reer­s­he­mi­us zieht abschlie­ßend Bilanz: “Dank der Unter­stüt­zung der Brand­kas­se konn­ten wir das Unter­richts­ma­te­ri­al auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­los an die Schu­len ver­tei­len. Die­se kon­ti­nu­ier­li­che Aus­stat­tung ist kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich – und dafür bedan­ken wir uns im Namen aller Eltern, Lehr­kräf­te und natür­lich der Kinder.”


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Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

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Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen: (v.l.) Minis­te­ri­al­rat Peter Rei­nert, Kul­tus-Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner, Karin Ger­des, Fach­be­ra­te­rin Nie­der­deutsch Regio­na­len Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) sowie Leh­re­rin OBS Uple­n­gen, Eve­lyn de Vries, Dezer­nen­tin beim RLSB, Schü­le­rin Enna Fecht, Klaas Krie­ger, Schul­lei­ter der Ober­schu­le Uple­n­gen, Schü­le­rin Lui­se San­ders­feld, Ulf Thie­le, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Leer. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ein his­to­ri­scher Mei­len­stein für Ost­fries­land: Platt­deutsch wird regu­lä­res Schulfach

Aurich / Uple­n­gen – Ein Mei­len­stein für den Erhalt der platt­deut­schen Spra­che: Ab dem kom­men­den Schul­jahr 2026/27 setzt die Ober­schu­le (OBS) Uple­n­gen ein lan­des­wei­tes Zei­chen. Platt­deutsch wird dort als regu­lä­re, prü­fungs­fä­hi­ge zwei­te Wahl­pflicht­fremd­spra­che eingeführt.

Am Don­ners­tag, den 4. Juni 2026, wur­de im Rah­men einer fei­er­li­chen Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung bei der Ost­frie­si­schen Land­schaft in Aurich Geschich­te geschrie­ben. Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner vom Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um über­reich­te der OBS Uple­n­gen die offi­zi­el­le Geneh­mi­gung per Erlass. Damit ist die Schu­le die ers­te in ganz Nie­der­sach­sen, die Platt­deutsch als voll­wer­ti­ges Unter­richts­fach eta­bliert, mit dem auch ein Schul­ab­schluss absol­viert wer­den kann.

Vor­rei­ter­rol­le durch Engagement

Dass die­se Neue­rung bereits jetzt – und damit deut­lich frü­her als ursprüng­lich geplant – umge­setzt wer­den kann, ist dem beson­de­ren Ein­satz des Kol­le­gi­ums zu ver­dan­ken. Obwohl die uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung von Lehr­kräf­ten für die­ses Fach noch läuft, konn­te die OBS Uple­n­gen die stren­gen Vor­aus­set­zun­gen bereits erfül­len: Die Schu­le ver­fügt über Lehr­kräf­te, die als Mut­ter­sprach­ler gel­ten und sich erfolg­reich auf dem anspruchs­vol­len C1-Niveau zer­ti­fi­ziert haben. Das Regio­na­le Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) Osna­brück bestä­tig­te die per­so­nel­le Absi­che­rung offiziell.

„Unse­re Hei­mat­spra­che ist lebendig“

Gro­ße Freu­de herrscht bei Ulf Thie­le, Mit­glied des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges, der den Pro­zess inten­siv poli­tisch beglei­tet hat: „Das ist ein rie­si­ger Erfolg für die Ober­schu­le Uple­n­gen und ein wun­der­ba­rer Tag für unse­re Regi­on! Wir zei­gen damit: Unse­re Hei­mat­spra­che ist leben­dig, modern und jetzt auch hoch­of­fi­zi­ell abso­lut gleich­be­rech­tigt mit ande­ren Fremd­spra­chen!“, beton­te Thie­le. Sein Dank galt ins­be­son­de­re Schul­lei­ter Claas Krie­ger und dem enga­gier­ten Lehrerkollegium.

Star­ke Signa­le für die Region

Neben der weg­wei­sen­den Geneh­mi­gung für Uple­n­gen wur­den sie­ben wei­te­re nie­der­säch­si­sche Schu­len für ihren Ein­satz zur För­de­rung von Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen gewür­digt. Unter ande­rem wur­den die Grund­schu­le Völl­ner­fehn, das Chris­ti­an-Gym­na­si­um Her­manns­burg sowie die IGS Bux­te­hu­de als „Platt­deut­sche Schu­le“ zer­ti­fi­ziert, wäh­rend wei­te­re Ein­rich­tun­gen erfolg­reich rezer­ti­fi­ziert wurden.

Mit die­sem Schritt unter­streicht die OBS Uple­n­gen ihre Vor­rei­ter­rol­le in Nie­der­sach­sen und leis­tet einen zen­tra­len Bei­trag, um das Platt­deut­sche als fes­ten Bestand­teil im moder­nen Bil­dungs­sys­tem zu sichern.

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Auf­bruch am Bahn­hof Leer: Kik-Abriss macht Weg frei für neue Stadtplanung

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Einen exklu­si­ven Blick auf das Gelän­de aus der Vogel­per­spek­ti­ve ermög­licht uns Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neukamperfehn.

Neu­er Stadt­teil am Bahn­hof? Abriss­ar­bei­ten ebnen Weg für städ­te­bau­li­che Visionen

Leer – Ein bekann­tes Gebäu­de ver­schwin­det, und damit öff­net sich ein neu­es Kapi­tel für die Stadt­ent­wick­lung. Mit dem Abriss des ehe­ma­li­gen Kik-Mark­tes schafft die Stadt Leer Platz für eine stra­te­gisch bedeut­sa­me Umge­stal­tung des Are­als zwi­schen Bahn­hof und Hafenkopf.

Was sich für vie­le Anwoh­nen­de der­zeit als Abbruch­bau­stel­le dar­stellt, ist in Wahr­heit der Start­schuss für eine wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Neu­aus­rich­tung. Die Stadt Leer wird Eigen­tü­me­rin der Flä­che, nach­dem eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer getrof­fen wur­de. Vor­aus­set­zung für den Über­gang war der Rück­bau des Kik-Gebäu­des – die Arbei­ten hier­für haben in die­ser Woche begonnen.

Ent­las­tungs­stra­ße wie­der im Fokus

Mit der Räu­mung des Gelän­des rückt ein Pro­jekt wie­der in den Fokus, das zuletzt ruh­te: die geplan­te Ent­las­tungs­stra­ße, die den Ver­kehr zwi­schen dem Bahn­hof und der Stra­ße Am Dock ent­zer­ren soll. Die­se Tras­se ist zen­tra­ler Bestand­teil des Bebau­ungs­plans Nr. 231 A, der bereits 2020 auf den Weg gebracht wurde.

Die Stadt­ver­wal­tung prüft der­zeit inten­siv, wel­che Ver­fah­rens­schrit­te am schnells­ten zum Ziel füh­ren. Dabei wird auch dis­ku­tiert, ob der Bau der Stra­ße los­ge­löst von wei­te­ren Bebau­ungs­plä­nen rea­li­siert wer­den kann. „Wir befin­den uns der­zeit in der Abstim­mung, wel­ches B‑Planverfahren mit wel­chem Inhalt schnellst- und best­mög­lich zum Ziel führt“, so die Stadt­ver­wal­tung. Die fina­le Ent­schei­dung hier­zu soll zeit­nah in den poli­ti­schen Gre­mi­en fallen.

Ein neu­er Ein­gang zur Stadt

Die Plä­ne für das Are­al sind ambi­tio­niert: Kom­bi­niert mit den Pro­jek­ten rund um die Hafen­kopf­be­bau­ung, das Post­ge­län­de und die bestehen­den Park­flä­chen, zeich­net sich hier die Visi­on eines völ­lig neu­en Quar­tiers ab. Zusam­men mit dem bereits 2021 vor­ge­stell­ten Hotel­pro­jekt und einem geplan­ten, moder­nen Wohn­mo­bil­stell­platz könn­te an die­ser Stel­le ein attrak­ti­ver „Ein­gang zur Stadt“ ent­ste­hen, der Leer für Rei­sen­de und Ein­hei­mi­sche glei­cher­ma­ßen aufwertet.

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt sich ent­schlos­sen, die­ses kom­ple­xe Gebiet – das durch Bahn­lärm, his­to­ri­sche Boden­nut­zung und logis­ti­sche Anfor­de­run­gen anspruchs­voll bleibt – nach­hal­tig zu entwickeln.

 

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POLITISCHER EMPFANG: Ihr­ho­ver Herol­de wer­ben im Land­tag für den Bottermarkt!

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Grup­pen­bild auf der Land­tags­trep­pe (von links): Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs, Nico Blo­em,  Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te, Herold Uwe Pru­in, Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies, Herold Joos­ten de Vries, Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Herold Hei­no Veene­kamp und Land­rat Mat­thi­as Groote.

Die Herol­de aus Ihr­ho­ve erobern den Land­tag: Ein beson­de­res Ständ­chen für den Bottermarkt

Hannover/Ihrhove – Tra­di­ti­on trifft auf Poli­tik: Die Herol­de des tra­di­ti­ons­rei­chen Ihr­ho­ver Bot­ter­markts mach­ten sich kürz­lich auf den Weg in die Lan­des­haupt­stadt, um das Par­la­ment für ein Wochen­en­de der ganz beson­de­ren Art zu begeistern.

Nor­ma­ler­wei­se ist es die Auf­ga­be der Herol­de, Bot­schaf­ten der Obrig­keit an das Volk zu ver­kün­den. Doch in Han­no­ver dreh­ten Uwe Pru­in, Hei­no Veene­kamp und der kurz­fris­tig ein­ge­sprun­ge­ne Joos­ten de Vries den Spieß kur­zer­hand um. „Heu­te sen­den wir Nach­rich­ten vom Volk an die Regie­rung. Das geht eben nur in einer Demo­kra­tie“, erklär­te Herold Uwe Pru­in schmunzelnd.

Bot­schaf­ter einer gan­zen Region

Der Besuch in Han­no­ver wur­de durch den SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner ermög­licht. Für Blo­em war die Ein­la­dung eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit: „Dies ist ein Dan­ke­schön und eine Wert­schät­zung für die Herol­de. Mit ihrem Aus­ruf machen sie nicht nur Wer­bung für den Bot­ter­markt, son­dern ver­kör­pern mit Herz und Hal­tung ein Stück wert­vol­ler Tra­di­ti­on unse­rer Region.“

Die Mis­si­on der Dele­ga­ti­on war klar: Den Bot­ter­markt, der am 27. und 28. Juni statt­fin­det, laut­stark aus­zu­ru­fen und natür­lich eine herz­li­che Ein­la­dung an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies aus­zu­spre­chen. Lies emp­fing die Grup­pe aus Ihr­ho­ve höchst­per­sön­lich auf den Stu­fen des Land­tags und nutz­te die Mit­tags­pau­se der Ple­nar­sit­zung für einen ange­reg­ten Austausch.

Pro­mi­nen­ter Empfang

Die Dele­ga­ti­on, zu der auch Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te und Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs zähl­ten, hin­ter­ließ in Han­no­ver mäch­tig Ein­druck. Selbst in der hek­ti­schen Sit­zungs­pha­se fan­den Regie­rungs­mit­glie­der wie Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne, Jus­tiz­mi­nis­te­rin Kat­rin Wahl­mann und Euro­pa­mi­nis­te­rin Mela­nie Wal­ter Zeit für ein gemein­sa­mes Foto. Auch der Leera­ner Land­rat Mat­thi­as Groo­te, der an die­sem Tag für eine kom­mu­na­le Kund­ge­bung in der Lan­des­haupt­stadt weil­te, schloss sich der Run­de an.

Der Tag war jedoch weit mehr als ein blo­ßer Foto­ter­min. Die Gäs­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen ver­folg­ten auf­merk­sam die Land­tags­de­bat­te und erhiel­ten eine exklu­si­ve Ein­la­dung von Land­tags­prä­si­den­tin Han­na Naber in ihr Büro, um über die Arbeit im Lan­des­par­la­ment zu diskutieren.

Ein Tag, der nachwirkt

„Wir haben nach die­sem Tag gro­ßen Respekt vor der Arbeit der Abge­ord­ne­ten und sind begeis­tert von der Offen­heit im Land­tag. Herz­li­chen Dank für die­sen tol­len Tag“, fass­ten die Herol­de ihren Besuch in Han­no­ver zusammen.

Die Vor­freu­de auf das Ende Juni anste­hen­de Event ist nun auch in Han­no­ver geweckt. „Wir sehen uns wie­der auf dem Bot­ter­markt“, gab Nico Blo­em sei­nen Gäs­ten mit auf den Weg. Wer das Spek­ta­kel haut­nah erle­ben möch­te, soll­te sich den 27. und 28. Juni bereits jetzt rot im Kalen­der markieren.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

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Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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