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Thie­le: Lan­des­re­gie­rung setzt Breit­band­för­de­rung für Ost­fries­land aus

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Foto: Abge­hängt oder der Ste­cker gezo­gen wird offen­bar sei­tens der Lan­des­re­gie­rung die ost­frie­si­sche Ver­sor­gung mit Breit­band­an­schlüs­sen. Foto: Jür­gen Eden/Wahlkreisbüro Ulf Thiele

Thie­le: Lan­des­re­gie­rung stoppt Breit­band­för­de­rung für Ostfriesland

Schnel­les Inter­net? Beim erfor­der­li­chen Breit­band­aus­bau droht Ost­fries­land nun abge­hängt zu wer­den. Das befürch­tet der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le aus Stall­brüg­ger­feld. Denn der Wirt­schafts­mi­nis­ter der Rot-Grü­nen Lan­des­re­gie­rung, Olaf Lies, hat ange­kün­digt, die über­aus wich­ti­ge nie­der­säch­si­sche Ko-Finan­zie­rung der Bun­des­för­de­rung für den Breit­band­aus­bau nicht fort­zu­füh­ren. In einer klei­nen Anfra­ge for­dert Thie­le nun Ant­wor­ten vom zustän­di­gen Minis­ter Olaf Lies (SPD).

Wor­um geht es kon­kret? Um schnel­le Inter­net­ver­bin­dun­gen in Stra­ßen, in denen die Ver­le­gung von Glas­fa­ser­lei­tun­gen ohne Zuschüs­se für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men zu teu­er und daher unwirt­schaft­lich ist. Die­se wur­den und wer­den in zwei Aus­bau­stu­fen mit Unter­stüt­zung des Bun­des und des Lan­des ange­schlos­sen. Es feh­len aller­dings noch vie­le Adres­sen, die ohne eine wei­te­re För­de­rung kei­ne Aus­sicht haben, einen Anschluss an das schnel­le Inter­net zu erhal­ten. Dies gilt für Pri­vat­häu­ser, aber auch für Gewer­be­be­trie­be und sogar für die gesam­te Insel Spie­ker­oog.  Genau hier will der Minis­ter für Wirt­schaft, Ver­kehr, Bau­en und Digi­ta­li­sie­rung, Olaf Lies, nun aber spa­ren. So hat­te er am 19. Juli 2023 ver­kün­det, dass das Land Nie­der­sach­sen bei der Kofi­nan­zie­rung zum Bundesförderprogramm für den Breit­band­aus­bau aussteige. 

Dabei gibt es in Deutsch­land beim Aus­bau des Breit­band­aus­baus noch viel zu tun. Laut einer Erhe­bung der Platt­form Speed­test liegt Sin­ga­pur klar vor­ne. Die Ver­bin­dungs­ge­schwin­dig­keit ist mit fast 250Bit pro Sekun­de drei­mal so schnell wie in Deutsch­land. Seit dem Jahr 2015 gibt es die „Gigabitförderung 2.0“ des Bun­des. Ziel ist es, den Aus­bau über­all dort zu unter­stütz­ten, wo pri­vat­wirt­schaft­li­che zu teu­er wäre. Auch Rest­ge­bie­te in bereits aus­ge­bau­ten Flä­chen pro­fi­tier­ten davon. Dies ist laut Thie­le auch des­halb unab­ding­bar, da der Aus­bau der 5G-Breit­band­tech­no­lo­gie für den Mobil­funkt eben­falls zwin­gend auf den flä­chen­de­cken­den Aus­bau der Breit­band­tech­no­lo­gie ange­wie­sen ist. „Ohne Breit­band auch kein leis­tungs­fä­hi­ger Mobil­funk! Breit­band­ver­bin­dun­gen sind Grund­la­ge für gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se in den länd­li­chen Räu­men, und sie sind zugleich zen­tra­le Wirt­schafts­för­de­rung. Und genau dage­gen ver­schließt sich der nie­der­säch­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter“, so Thie­le. Im Ver­gleich zu ande­ren euro­päi­schen Län­dern sei Deutsch­land mit der Errich­tung von schnel­len Inter­net­ver­bin­dun­gen ohne­hin eher auf dem Stand­strei­fen als auf der Über­hol­spur unter­wegs. Nie­der­sach­sen wer­de, wenn es bei die­ser Ent­schei­dung blei­be, jetzt auch inner­halb Deutsch­lands wei­ter zurück­fal­len. Die CDU-Land­tags­frak­ti­on habe, so Thie­le, im Rah­men von Haus­halts­an­trä­gen für Nach­trags­haus­hal­te in die­sem Jahr bereits zwei­mal bean­tragt, 120 Mil­lio­nen Euro für die wei­te­re För­de­rung bereit­zu­stel­len und aus der mit knapp einer Mil­li­ar­de Euro gut gefüll­ten Rück­la­ge des Lan­des zu finan­zie­ren. „Lei­der hat die rot-grü­ne Koali­ti­on dies bis­her abge­lehnt. Wir wer­den aber auch für das kom­men­de Haus­halts­jahr nicht locker­las­sen und wei­te­re Anträ­ge stel­len, um die För­de­rung fort­set­zen zu kön­nen“, kün­dig­te Thie­le an, der auch haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Frak­ti­on ist.

Die bis­he­ri­ge Finan­zie­rung sah vor, dass der Bund sich mit 50 Pro­zent an der nach­ge­wie­se­nen Wirt­schaft­lich­keits­lü­cke des Breit­band­aus­baus betei­ligt, das Land mit 25 Pro­zent und die Kom­mu­nen die ver­blei­ben­den 25 Pro­zent über­neh­men. „Dünn besie­del­te Gebie­te wer­den mit die­ser geplan­ten Strei­chung nun das Nach­se­hen haben. Die Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de aus Nie­der­säch­si­schem Land­kreis­tag, Nie­der­säch­si­schem Städ­te­tag und Nie­der­säch­si­schem Städ­te- und Gemein­de­bund bezeich­ne­ten den Schritt des Lan­des, sich aus der Breitbandförderung zurück­zu­zie­hen bereits als ein „fata­les Signal“ so Thie­le. In einer gemein­sa­men Stel­lung­nah­me zum Lan­des­haus­halt 2024 for­der­ten Sie unmiss­ver­ständ­lich eine Fort­set­zung der För­de­rung. Das sieht Thie­le genau­so und for­dert die Rück­kehr in die För­de­rung. „Für mich stellt sich die Fra­ge, wel­che Maß­nah­men die Lan­des­re­gie­rung künf­tig ergrei­fen möch­te, um Flä­chen­land­krei­se wie bei­spiels­wei­se die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund in Ost­fries­land mög­lichst voll­stän­dig mit Glas­fa­ser zu ver­sor­gen. Wie ist der aktu­el­le Stand und hat die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung über­haupt vor, die­se Unter­ver­sor­gung zu lösen“, so Thiele.

In sei­ner par­la­men­ta­ri­schen Anfra­ge will Thie­le auch wis­sen, wie­viel Poten­ti­al die Lan­des­re­gie­rung für Ost­fries­land sieht, den Lücken­schluss eigen­wirt­schaft­lich, also durch die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men und ohne För­de­rung, zu errei­chen. Außer­dem möch­te Thie­le vom Wirt­schafts­mi­nis­ter wis­sen, wel­che Pro­jek­te in die­ser Regi­on bis­her vom Land geför­dert wur­den. Da das Land selbst Eigen­tü­mer von Gebäu­den in der Regi­on ist, stel­le sich zudem die Fra­ge, wel­che Objek­te bereits mit einer Breit­band­ge­schwin­dig­keit von min­des­tens 1Gbit/s ver­sorgt und wo ent­spre­chen­de Mög­lich­kei­ten bereits vor­han­den sei­en. „Einen beson­de­ren Stel­len­wert haben bei der Betrach­tung natür­lich auch unse­re Unter­neh­men und Pri­vat­haus­hal­te. Nur wenn der Breit­band­aus­bau gut ist, kön­nen neue Betrie­be ange­sie­delt wer­den und vor­han­de­ne Unter­neh­men sich vor Ort ent­wi­ckeln. Sonst wer­den die struk­tu­rel­len Stand­ort­nach­tei­le für unse­re Regi­on noch grö­ßer“, so Thie­le. Das set­ze sich bei den Fach­kräf­ten mit ihren Fami­li­en, aber auch bei den Stu­den­ten und Schü­lern fort, denn auch sie sind auf schnel­le Inter­net­ver­bin­dun­gen angewiesen.


 

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Spar­kas­se stärkt Bil­dung und Gemein­schaft in Leer

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Das Foto zeigt (v. l.): Cars­ten Löning (vhs-Fach­be­reichs­lei­ter Grund­bil­dung und Digi­ta­li­sie­rung), Ste­phan Kühl (vhs-Lei­tung), Jann-Edzard Mül­ler (Spar­kas­se Leer­Witt­mund), Sabi­ne Kasi­mir (vhs-Lei­tung) und Julia­ne Blech (Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, Pres­se- u. Öffentlichkeitsarbeit).

Star­ker Rücken­wind für Bil­dung und Spiel: Spar­kas­se unter­stützt vhs Leer mit 1.500 Euro

Leer – Bil­dung ist mehr als nur das Büf­feln von Voka­beln oder For­meln; sie lebt von Begeg­nung und Gemein­schaft. Um genau die­se Aspek­te zu för­dern, hat die Spar­kas­se Leer­Witt­mund der Volks­hoch­schu­le (vhs) Leer eine groß­zü­gi­ge Spen­de in Höhe von 1.500 Euro zukom­men lassen.

Inves­ti­ti­on in Sicht­bar­keit und Begegnung

Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung fließt in drei wich­ti­ge Berei­che der vhs-Arbeit. Ein Teil wird für die Gestal­tung eines neu­en Image­fly­ers ver­wen­det, der das viel­fäl­ti­ge Ange­bot der Volks­hoch­schu­le noch moder­ner und über­sicht­li­cher prä­sen­tie­ren soll.

Beson­ders span­nend wird es in der zwei­ten Jah­res­hälf­te: Die Spen­de sichert die Durch­füh­rung zwei­er High­lights im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der. Ende Sep­tem­ber kom­men Stra­te­gen bei der zwei­ten Table­top Con­ven­ti­on auf ihre Kos­ten, wäh­rend Anfang Novem­ber das tra­di­tio­nel­le 16. Spie­le­fest „Ost­fries­land spielt“ klei­ne und gro­ße Besu­cher zum gemein­sa­men Aus­pro­bie­ren und Ver­wei­len einlädt.

Ein Herz für das gesell­schaft­li­che Miteinander

„Auf die­se Wei­se kann ein Bereich unter­stützt wer­den, der uns beson­ders am Her­zen liegt: Ver­an­stal­tun­gen und Lern­or­te, die Men­schen zusam­men­brin­gen, per­sön­li­che Begeg­nun­gen schaf­fen und das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der stär­ken“, freut sich Sabi­ne Kasi­mir, Lei­te­rin der Volks­hoch­schu­le, über die Zuwendung.

Auch sei­tens des Kre­dit­in­sti­tuts sieht man den Mehr­wert für die gesam­te Regi­on. Jann-Edzard Mül­ler, Kom­mu­nal­kun­den­be­ra­ter der Spar­kas­se Leer­Witt­mund, betont:

„Die Volks­hoch­schu­le leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag für Bil­dung, Kul­tur und Gemein­schaft in unse­rer Regi­on. Die­ses Enga­ge­ment unter­stüt­zen wir sehr gerne.“

Mit die­sem finan­zi­el­len Impuls kann die vhs Leer auch wei­ter­hin als zen­tra­ler Ort der Bil­dung und des sozia­len Aus­tauschs fun­gie­ren. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön ging an die Spar­kas­se für die lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit und das Ver­trau­en in die päd­ago­gi­sche Arbeit vor Ort.


 

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Eltern-Talk in Leer star­tet mit gro­ßer Resonanz

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Auf dem Foto zu sehen (v. l. n. r.): Firi­da Bati­y­era, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Ger­trud Auge (Orga­ni­sa­to­rin), Arne Sal­ge (Fach­dienst Kin­der, Jugend und Gemein­we­sen­ar­beit), Nogin Ramo, Maren Struck­mann (Gemein­we­sen­ar­beit West­stadt), Din­da­re Özgey­ik­ci und Natia Machalikashvili.

Erzie­hung auf Augen­hö­he: Phä­no­me­na­ler Start für den „Eltern-Talk“ in Leer

In der Stadt Leer, in der Men­schen aus 124 Natio­nen zu Hau­se sind, ist ein neu­es Her­zens­pro­jekt des Prä­ven­ti­ons­ra­tes erfolg­reich ange­lau­fen. Unter dem Namen „Eltern-Talk“ hat die Stadt in Koope­ra­ti­on mit der Lan­des­stel­le Jugend­schutz Nie­der­sach­sen ein For­mat geschaf­fen, das Müt­ter und Väter direkt dort abholt, wo das Leben spielt: im eige­nen Wohnzimmer.

Aus­tausch im ver­trau­ten Rahmen

Das Kon­zept ist so sim­pel wie effek­tiv: Eine Gast­ge­be­rin oder ein Gast­ge­ber lädt fünf bis sie­ben ande­re Eltern zu sich nach Hau­se ein. In gemüt­li­cher Run­de wird etwa zwei Stun­den lang über die Her­aus­for­de­run­gen des Erzie­hungs­all­tags gespro­chen. Ob es um das rich­ti­ge Maß beim Taschen­geld, das „Han­dy-ABC“ oder die Grund­la­gen für ein gesun­des Auf­wach­sen geht – beim „Eltern-Talk“ ste­hen die per­sön­li­chen Erfah­run­gen der Teil­neh­men­den im Mittelpunkt.

Exper­tin­nen für das Gespräch

Beglei­tet wer­den die Run­den von geschul­ten Mode­ra­to­rin­nen, die den Dia­log mode­rie­ren und mit Bild­kar­ten wich­ti­ge Impul­se geben. Sie­ben Frau­en aus der Regi­on wur­den bereits für die­se Auf­ga­be qua­li­fi­ziert. Das Beson­de­re: Die Mode­ra­to­rin­nen stam­men unter ande­rem aus der Tür­kei, Syri­en und Geor­gi­en. Dadurch kön­nen die Talks in ver­schie­de­nen Spra­chen ange­bo­ten wer­den, was die Hür­den für Eltern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund deut­lich senkt.

Ger­trud Auge, die Regio­nal­be­auf­trag­te und Koor­di­na­to­rin des Pro­jekts, zeigt sich begeis­tert über die ers­te Reso­nanz und spricht von einem „phä­no­me­na­len Start“. Sie konn­te für das Pro­jekt auf enga­gier­te Frau­en zurück­grei­fen, die bereits in Sprach-Cafés oder thea­ter­päd­ago­gi­schen Pro­jek­ten aktiv waren.

Ein Gewinn für die Gemeinschaft

Auch Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst lobt die Initia­ti­ve aus­drück­lich. Für ihn ist der „Eltern-Talk“ weit mehr als ein Beratungsangebot:

„Die­se Frau­en tra­gen nicht nur dazu bei, die Erzie­hungs- und Medi­en­kom­pe­tenz der Teil­neh­men­den zu stei­gern. Sie för­dern durch ihre Arbeit auch das fried­vol­le Zusam­men­le­ben und das gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in unse­rer Stadt.“

Zukunft und Unterstützung

Das Pro­jekt ist lang­fris­tig ange­legt und wird für drei Jah­re über die Lan­des­stel­le Jugend­schutz finan­ziert. Geplant sind stol­ze 120 Talks pro Jahr.

  • Für Gast­ge­ber: Als Dan­ke­schön erhal­ten Gast­ge­ber einen Gut­schein sowie ein klei­nes Gastgeschenk.

  • Für Mode­ra­to­rin­nen: Die ehren­amt­li­chen Tal­ke­rin­nen erhal­ten eine Pau­scha­le von 50 Euro pro Einsatz.

Der „Eltern-Talk“ beweist ein­drucks­voll, dass die bes­ten Lösun­gen oft im direk­ten Gespräch von Mensch zu Mensch ent­ste­hen – ganz ohne Zei­ge­fin­ger, dafür mit viel Empa­thie und gegen­sei­ti­ger Unterstützung.


 

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Schü­ler enga­gie­ren sich für den Muse­ums­ha­fen – jun­ges Ehren­amt auf der „Fried­rich“

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Einig­keit auf der „Fried­rich“: Die Schü­ler­grup­pe der Guten­berg­schu­le posiert für ein Grup­pen­fo­to an Bord des his­to­ri­schen Tra­di­ti­ons­schiffs. Mit sicht­ba­rem Enga­ge­ment wid­men sie sich der Pfle­ge des mari­ti­men Erbes im Muse­ums­ha­fen Leer – ein Ein­satz, der nun für den „Löppt!-Mitnanner-Preis“ nomi­niert ist. Ab sofort kann online für die Jugend­li­chen abge­stimmt wer­den, um ihnen den Gewinn des Publi­kums­prei­ses zu ermöglichen.

Mari­ti­mes Erbe in jun­gen Hän­den: Aus­zeich­nung für die Schippergilde

Im Muse­ums­ha­fen von Leer hat sich eine Dyna­mik eta­bliert, die das Kli­schee vom schwin­den­den zivil­ge­sell­schaft­li­chen Enga­ge­ment Jugend­li­cher kon­se­quent wider­legt. Zwi­schen his­to­ri­schen Mas­ten und schwe­rem Tau­werk gehört eine Grup­pe von Schü­lern der Guten­berg­schu­le mitt­ler­wei­le zum fes­ten Inven­tar des Hafen­be­ckens. Die Jugend­li­chen im Alter von 14 bis 19 Jah­ren wid­men ihre Frei­zeit dem Erhalt der „Fried­rich“ und unter­stüt­zen damit die Arbeit der Schipper­gil­de sowie des Schip­per Klott­je Leer.

Hand­werk und Tra­di­ti­on am Museumskutter

Das Enga­ge­ment der Schü­ler erschöpft sich nicht in blo­ßer Anwe­sen­heit; es ist geprägt von phy­si­scher Arbeit und tech­ni­schem Ver­ständ­nis. Im Bauch der „Fried­rich“ wer­den Ober­flä­chen geschlif­fen und Lack­schich­ten auf­ge­tra­gen, wäh­rend an Deck die Instand­set­zung von Mas­ten und Blö­cken auf der Agen­da steht. Die­se hand­werk­li­chen Tätig­kei­ten, die oft unter Anlei­tung auf der Werft statt­fin­den, sind essen­zi­ell für die See­tüch­tig­keit und den reprä­sen­ta­ti­ven Zustand des Tra­di­ti­ons­schiffs – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf den dich­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der des Hafens.

Über die Kon­ser­vie­rung der Hard­ware hin­aus fun­gie­ren die Jugend­li­chen als Ver­mitt­ler mari­ti­mer Kul­tur. Bei Hafen­rund­fahr­ten für Schul­klas­sen über­neh­men sie Funk­tio­nen der Besat­zung und erläu­tern den Gäs­ten die his­to­ri­schen Zusam­men­hän­ge ihres Reviers. Auch im loka­len Brauch­tum sind sie ver­an­kert: Ob beim logis­ti­schen Auf­bau des Weih­nachts­mark­tes „ach­ter de Waag“ oder im Ver­kauf an Advents­sonn­ta­gen – die Grup­pe sichert durch ihre Prä­senz die Durch­führ­bar­keit kom­mu­na­ler Ereignisse.

 

Hoff­nung auf den „Löppt!-Mitnanner-Preis“

Die­se Kon­ti­nui­tät – vie­le Mit­glie­der sind bereits über Jah­re hin­weg aktiv – steht nun vor einer offi­zi­el­len Wür­di­gung. Die Schü­ler­grup­pe wur­de für den „Löppt!-Mitnanner-Preis“ des Land­krei­ses Leer nomi­niert. Unter dem pro­gram­ma­ti­schen Titel „Aus­ge­zeich­net! Wir wol­len uns bedan­ken!“ adres­siert die­ser Preis gezielt das Ehren­amt jun­ger Men­schen bis 25 Jah­re, die sich durch beson­de­re Ver­läss­lich­keit und Eigen­in­itia­ti­ve hervorheben.

Die Aus­zeich­nung ist mit einer Urkun­de und einem Preis­geld in Höhe von 500 Euro für den Trä­ger­ver­ein dotiert. Damit wür­de nicht nur die indi­vi­du­el­le Leis­tung gewür­digt, son­dern auch die insti­tu­tio­nel­le Basis gestärkt, die sol­che Lern- und Erfah­rungs­räu­me für jun­ge Men­schen erst ermöglicht.

Votum für das jun­ge Ehrenamt

Über die Jury-Ent­schei­dung hin­aus steht die Schü­ler­grup­pe nun zur Wahl für den Publi­kums­preis in der Kate­go­rie „#wir­ge­win­nen – ihr ent­schei­det“. Die öffent­li­che Abstim­mung bie­tet der Bevöl­ke­rung die Mög­lich­keit, ein Votum für die Ver­knüp­fung von Jugend­för­de­rung und Denk­mal­pfle­ge abzu­ge­ben. Ein Erfolg bei die­ser Wahl wäre ein deut­li­ches Signal für die Rele­vanz des jun­gen Ehren­amts in der Regi­on – und eine Bestä­ti­gung dafür, dass die Bewah­rung der Geschich­te in Leer eine Zukunft hat.

Hier kön­nen Sie für die Aus­zeich­nung „Löppt!Mitnanner 2026” abstimmen.

Bis zum 27. Mai 2026 ist Zeit für sei­nen Favo­ri­ten abzustimmen!

… zur Abstim­mung — bit­te Hier klicken!

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

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