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Thie­le: Lan­des­re­gie­rung setzt Breit­band­för­de­rung für Ost­fries­land aus

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Foto: Abge­hängt oder der Ste­cker gezo­gen wird offen­bar sei­tens der Lan­des­re­gie­rung die ost­frie­si­sche Ver­sor­gung mit Breit­band­an­schlüs­sen. Foto: Jür­gen Eden/Wahlkreisbüro Ulf Thiele

Thie­le: Lan­des­re­gie­rung stoppt Breit­band­för­de­rung für Ostfriesland

Schnel­les Inter­net? Beim erfor­der­li­chen Breit­band­aus­bau droht Ost­fries­land nun abge­hängt zu wer­den. Das befürch­tet der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le aus Stall­brüg­ger­feld. Denn der Wirt­schafts­mi­nis­ter der Rot-Grü­nen Lan­des­re­gie­rung, Olaf Lies, hat ange­kün­digt, die über­aus wich­ti­ge nie­der­säch­si­sche Ko-Finan­zie­rung der Bun­des­för­de­rung für den Breit­band­aus­bau nicht fort­zu­füh­ren. In einer klei­nen Anfra­ge for­dert Thie­le nun Ant­wor­ten vom zustän­di­gen Minis­ter Olaf Lies (SPD).

Wor­um geht es kon­kret? Um schnel­le Inter­net­ver­bin­dun­gen in Stra­ßen, in denen die Ver­le­gung von Glas­fa­ser­lei­tun­gen ohne Zuschüs­se für die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men zu teu­er und daher unwirt­schaft­lich ist. Die­se wur­den und wer­den in zwei Aus­bau­stu­fen mit Unter­stüt­zung des Bun­des und des Lan­des ange­schlos­sen. Es feh­len aller­dings noch vie­le Adres­sen, die ohne eine wei­te­re För­de­rung kei­ne Aus­sicht haben, einen Anschluss an das schnel­le Inter­net zu erhal­ten. Dies gilt für Pri­vat­häu­ser, aber auch für Gewer­be­be­trie­be und sogar für die gesam­te Insel Spie­ker­oog.  Genau hier will der Minis­ter für Wirt­schaft, Ver­kehr, Bau­en und Digi­ta­li­sie­rung, Olaf Lies, nun aber spa­ren. So hat­te er am 19. Juli 2023 ver­kün­det, dass das Land Nie­der­sach­sen bei der Kofi­nan­zie­rung zum Bundesförderprogramm für den Breit­band­aus­bau aussteige. 

Dabei gibt es in Deutsch­land beim Aus­bau des Breit­band­aus­baus noch viel zu tun. Laut einer Erhe­bung der Platt­form Speed­test liegt Sin­ga­pur klar vor­ne. Die Ver­bin­dungs­ge­schwin­dig­keit ist mit fast 250Bit pro Sekun­de drei­mal so schnell wie in Deutsch­land. Seit dem Jahr 2015 gibt es die „Gigabitförderung 2.0“ des Bun­des. Ziel ist es, den Aus­bau über­all dort zu unter­stütz­ten, wo pri­vat­wirt­schaft­li­che zu teu­er wäre. Auch Rest­ge­bie­te in bereits aus­ge­bau­ten Flä­chen pro­fi­tier­ten davon. Dies ist laut Thie­le auch des­halb unab­ding­bar, da der Aus­bau der 5G-Breit­band­tech­no­lo­gie für den Mobil­funkt eben­falls zwin­gend auf den flä­chen­de­cken­den Aus­bau der Breit­band­tech­no­lo­gie ange­wie­sen ist. „Ohne Breit­band auch kein leis­tungs­fä­hi­ger Mobil­funk! Breit­band­ver­bin­dun­gen sind Grund­la­ge für gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se in den länd­li­chen Räu­men, und sie sind zugleich zen­tra­le Wirt­schafts­för­de­rung. Und genau dage­gen ver­schließt sich der nie­der­säch­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter“, so Thie­le. Im Ver­gleich zu ande­ren euro­päi­schen Län­dern sei Deutsch­land mit der Errich­tung von schnel­len Inter­net­ver­bin­dun­gen ohne­hin eher auf dem Stand­strei­fen als auf der Über­hol­spur unter­wegs. Nie­der­sach­sen wer­de, wenn es bei die­ser Ent­schei­dung blei­be, jetzt auch inner­halb Deutsch­lands wei­ter zurück­fal­len. Die CDU-Land­tags­frak­ti­on habe, so Thie­le, im Rah­men von Haus­halts­an­trä­gen für Nach­trags­haus­hal­te in die­sem Jahr bereits zwei­mal bean­tragt, 120 Mil­lio­nen Euro für die wei­te­re För­de­rung bereit­zu­stel­len und aus der mit knapp einer Mil­li­ar­de Euro gut gefüll­ten Rück­la­ge des Lan­des zu finan­zie­ren. „Lei­der hat die rot-grü­ne Koali­ti­on dies bis­her abge­lehnt. Wir wer­den aber auch für das kom­men­de Haus­halts­jahr nicht locker­las­sen und wei­te­re Anträ­ge stel­len, um die För­de­rung fort­set­zen zu kön­nen“, kün­dig­te Thie­le an, der auch haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Frak­ti­on ist.

Die bis­he­ri­ge Finan­zie­rung sah vor, dass der Bund sich mit 50 Pro­zent an der nach­ge­wie­se­nen Wirt­schaft­lich­keits­lü­cke des Breit­band­aus­baus betei­ligt, das Land mit 25 Pro­zent und die Kom­mu­nen die ver­blei­ben­den 25 Pro­zent über­neh­men. „Dünn besie­del­te Gebie­te wer­den mit die­ser geplan­ten Strei­chung nun das Nach­se­hen haben. Die Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de aus Nie­der­säch­si­schem Land­kreis­tag, Nie­der­säch­si­schem Städ­te­tag und Nie­der­säch­si­schem Städ­te- und Gemein­de­bund bezeich­ne­ten den Schritt des Lan­des, sich aus der Breitbandförderung zurück­zu­zie­hen bereits als ein „fata­les Signal“ so Thie­le. In einer gemein­sa­men Stel­lung­nah­me zum Lan­des­haus­halt 2024 for­der­ten Sie unmiss­ver­ständ­lich eine Fort­set­zung der För­de­rung. Das sieht Thie­le genau­so und for­dert die Rück­kehr in die För­de­rung. „Für mich stellt sich die Fra­ge, wel­che Maß­nah­men die Lan­des­re­gie­rung künf­tig ergrei­fen möch­te, um Flä­chen­land­krei­se wie bei­spiels­wei­se die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund in Ost­fries­land mög­lichst voll­stän­dig mit Glas­fa­ser zu ver­sor­gen. Wie ist der aktu­el­le Stand und hat die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung über­haupt vor, die­se Unter­ver­sor­gung zu lösen“, so Thiele.

In sei­ner par­la­men­ta­ri­schen Anfra­ge will Thie­le auch wis­sen, wie­viel Poten­ti­al die Lan­des­re­gie­rung für Ost­fries­land sieht, den Lücken­schluss eigen­wirt­schaft­lich, also durch die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men und ohne För­de­rung, zu errei­chen. Außer­dem möch­te Thie­le vom Wirt­schafts­mi­nis­ter wis­sen, wel­che Pro­jek­te in die­ser Regi­on bis­her vom Land geför­dert wur­den. Da das Land selbst Eigen­tü­mer von Gebäu­den in der Regi­on ist, stel­le sich zudem die Fra­ge, wel­che Objek­te bereits mit einer Breit­band­ge­schwin­dig­keit von min­des­tens 1Gbit/s ver­sorgt und wo ent­spre­chen­de Mög­lich­kei­ten bereits vor­han­den sei­en. „Einen beson­de­ren Stel­len­wert haben bei der Betrach­tung natür­lich auch unse­re Unter­neh­men und Pri­vat­haus­hal­te. Nur wenn der Breit­band­aus­bau gut ist, kön­nen neue Betrie­be ange­sie­delt wer­den und vor­han­de­ne Unter­neh­men sich vor Ort ent­wi­ckeln. Sonst wer­den die struk­tu­rel­len Stand­ort­nach­tei­le für unse­re Regi­on noch grö­ßer“, so Thie­le. Das set­ze sich bei den Fach­kräf­ten mit ihren Fami­li­en, aber auch bei den Stu­den­ten und Schü­lern fort, denn auch sie sind auf schnel­le Inter­net­ver­bin­dun­gen angewiesen.


 

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Ost­frie­si­sches Platt mit KI-Stim­me: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht neue Sprachausgabe

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Inno­va­ti­on fürs Ost­frie­si­sche Platt: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht KI-Sprachausgabe

Wes­t­ov­er­le­din­gen, 16. Sep­tem­ber 2026 – „Sal ik fanóó­vend bii dii koomen?“ – die­ser Satz erklingt aus dem Smart­phone von Tido Specht. Die Stim­me stammt dabei weder von Specht selbst noch von einer ande­ren natür­li­chen Per­son. Sie wur­de mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erzeugt und gibt den von Specht ein­ge­ge­be­nen Text unmit­tel­bar auf Ost­frie­si­schem Platt wieder.

Damit gibt es erst­mals eine ent­spre­chen­de tech­ni­sche Lösung für die Sprach­aus­ga­be des Ost­frie­si­schen Platt. Das neu ent­wi­ckel­te Text-To-Speech-Sys­tem (TTS) wur­de am 13. Sep­tem­ber 2026 im Rah­men einer Prä­sen­ta­ti­on im Kukel­orum in Aurich-Rahe der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt und anschlie­ßend direkt freigeschaltet.

Rund drei Stun­den Ton­ma­te­ri­al für das KI-Modell

Für die Ent­wick­lung des neu­en Sys­tems hat das Team des Oost­frä­isk Insti­tuut im ver­gan­ge­nen Jahr inten­si­ve Pio­nier­ar­beit geleis­tet. Rund drei Stun­den hoch­wer­ti­ges Ton­ma­te­ri­al wur­den eigens für das Pro­jekt auf­ge­nom­men und anschlie­ßend für das Trai­ning der KI-Model­le verwendet.

Ziel war es, eine mög­lichst natür­li­che und prä­zi­se Sprach­aus­ga­be für das Ost­frie­si­sche Platt zu entwickeln.

Onno Dirk Feld­mann, 1. Vor­sit­zen­der des Oost­frä­isk Insti­tuut, ord­net die Ent­wick­lung in die bis­he­ri­gen Akti­vi­tä­ten des Insti­tuts ein: „Mit dem ‚Oover­set­ter‘ stel­len wir bereits seit Sep­tem­ber letz­ten Jah­res den ers­ten KI-basier­ten Über­set­zer für unse­re Spra­che bereit. Es war nur logisch, die­sen Ser­vice nun um eine Sprach­aus­ga­be zu erweitern.“

KI-Sprach­aus­ga­be ab sofort online verfügbar

Das neue TTS-Modell für Ost­frie­si­sches Platt ist ab sofort direkt in das Por­tal oostfraeisk.org inte­griert und kann dort genutzt werden.

Dar­über hin­aus stellt das Oost­frä­isk Insti­tuut das Sys­tem als freie Soft­ware (Open Source) zur Ver­fü­gung. Dadurch kön­nen auch ande­re Ent­wick­ler und Anbie­ter die Sprach­aus­ga­be in eige­ne Anwen­dun­gen integrieren.

„Wir set­zen bewusst auf offe­ne Stan­dards“, erklärt Tido Specht. „So ermög­li­chen wir Drit­ten die Ein­bet­tung in ihre eige­nen Anwen­dun­gen. Denn Sprach­aus­ga­ben sind in der heu­ti­gen digi­ta­len Welt – etwa im Bereich der Bar­rie­re­frei­heit – unverzichtbar.“

Neue Mög­lich­kei­ten für Barrierefreiheit

Nach Anga­ben von Onno Dirk Feld­mann eröff­net die KI-Sprach­aus­ga­be zahl­rei­che neue Mög­lich­kei­ten. So wäre es bei­spiels­wei­se denk­bar, eine kom­plet­te Anwen­dung soft­ware­sei­tig ins Ost­frie­si­sche zu über­set­zen und gleich­zei­tig mit­hil­fe der KI-Stim­me bar­rie­re­frei zugäng­lich zu machen.

Damit könn­te die Tech­no­lo­gie nicht nur zur Digi­ta­li­sie­rung des Ost­frie­si­schen Platt bei­tra­gen, son­dern auch dort ein­ge­setzt wer­den, wo digi­ta­le Inhal­te für Men­schen mit unter­schied­li­chen Ein­schrän­kun­gen zugäng­li­cher gestal­tet wer­den sollen.

Für die Zukunft ist zudem eine Sprach­er­ken­nung für Ost­frie­si­sches Platt geplant. Die tech­ni­sche Umset­zung ist nach Anga­ben des Insti­tuts aller­dings deut­lich kom­ple­xer und erfor­dert daher einen wei­te­ren Entwicklungsschritt.

Oost­frä­isk Insti­tuut arbei­tet an wei­te­ren KI-Projekten

Auch über die Sprach­aus­ga­be hin­aus treibt das Oost­frä­isk Insti­tuut die Digi­ta­li­sie­rung der Min­der­hei­ten­spra­che wei­ter voran.

„Wir arbei­ten par­al­lel an der Gene­rie­rung von Kon­ver­sa­ti­ons­trai­nings­da­ten, die wir vor­ran­gig für Dritt­an­bie­ter bereit­stel­len wol­len, damit sich der Sup­port gro­ßer Chat­bots fürs Ost­frie­si­sche Platt ver­bes­sern kann“, berich­tet Tido Specht.

Dar­über hin­aus arbei­tet das Insti­tut auch an eige­nen Chat­bot-Model­len. Dabei habe man bereits viel­ver­spre­chen­de Ergeb­nis­se erzielt.

Mit dem neu­en Text-To-Speech-Sys­tem, dem bereits ver­füg­ba­ren KI-Über­set­zer „Oover­set­ter“ und den wei­te­ren geplan­ten Anwen­dun­gen will das Oost­frä­isk Insti­tuut die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten für das Ost­frie­si­sche Platt kon­ti­nu­ier­lich erwei­tern und die Spra­che damit auch in der digi­ta­len Welt stär­ker verankern.

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Kli­ni­kum Leer: 23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

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Freu­en sich über ihren erfolg­rei­chen Abschluss: Okko Börg­mann, Sha­ri­na Broers, Caro­lin de Vries, Fem­ke Ennen, Jolin Ens­er­oth, Lina Gra­pe, Tabea Heyen, Anna­le­na Hin­richs, Mau­rice Holz, Eileen Jür­rens, Mal­te Kraft, Michel­le Lotysch, Ole Marx, Han­na Pajer, Jana Pen­ning, Michae­la Scha­de, Talea Schmidt, Mai­ke Ter­horst, Ruth Vick­tor, May Vis­ser, Lau­ra Wink­ler, Ali­na Win­ter­boer und Han­ne Winterboer.

23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung am Kli­ni­kum Leer erfolg­reich ab

Leer/Ostfriesland, 15. Sep­tem­ber 2026 – Erfolg­rei­cher Abschluss an der Schu­le für Phy­sio­the­ra­pie am Kli­ni­kum Leer: Ins­ge­samt 23 Aus­zu­bil­den­de haben ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum Phy­sio­the­ra­peu­ten bezie­hungs­wei­se zur Phy­sio­the­ra­peu­tin erfolg­reich been­det. Im Rah­men einer Fei­er­stun­de Anfang Sep­tem­ber erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Abschlusszeugnisse.

Die Aus­bil­dung am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit ver­bin­det theo­re­ti­schen Unter­richt mit fach­prak­ti­schen Aus­bil­dungs­in­hal­ten. Neben umfang­rei­chen Kennt­nis­sen, bei­spiels­wei­se über die Ana­to­mie des mensch­li­chen Kör­pers, erler­nen die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten ver­schie­de­ne prak­ti­sche Übun­gen und Behandlungstechniken.

Das erwor­be­ne Wis­sen wird wäh­rend der Aus­bil­dung auch prak­tisch ange­wen­det. In den prak­ti­schen Ein­sät­zen, unter ande­rem auf den Sta­tio­nen des Kli­ni­kum Leer, kön­nen die Aus­zu­bil­den­den ihre erlern­ten Fähig­kei­ten ver­tie­fen und Erfah­run­gen im beruf­li­chen All­tag sammeln.

Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le Emden/Leer

Eine wei­te­re Beson­der­heit der Aus­bil­dung ist die Koope­ra­ti­on des Kli­ni­kum Leer mit der Hoch­schu­le Emden/Leer. Dadurch haben die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten die Mög­lich­keit, ab dem zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr par­al­lel Unter­richts­ein­hei­ten für den aus­bil­dungs­in­te­grier­ten Bache­lor­stu­di­en­gang „Inter­dis­zi­pli­nä­re Physiotherapie/Motologie/Ergotherapie“ zu belegen.

Für die Aus­zu­bil­den­den bie­tet die­se Ver­bin­dung von Aus­bil­dung und Stu­di­um einen zusätz­li­chen Vor­teil: Sie kön­nen bereits wäh­rend ihrer Aus­bil­dung Kre­dit­punk­te für den Bache­lor­stu­di­en­gang sam­meln. Dadurch lässt sich die Stu­di­en­dau­er am Ende um ein Semes­ter ver­kür­zen.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss haben die 23 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten damit nicht nur ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung abge­schlos­sen, son­dern zugleich wich­ti­ge Grund­la­gen für ihren wei­te­ren beruf­li­chen bezie­hungs­wei­se aka­de­mi­schen Weg im Gesund­heits­we­sen gelegt.

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Wahl­pan­ne in Leer-Loga: CDU for­dert Auf­klä­rung nach 138 fal­schen Stimmzetteln

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CDU kri­ti­siert Wahl­pan­ne in Leer-Loga: „Das darf bei einer demo­kra­ti­schen Wahl nicht passieren“

138 fal­sche Stimm­zet­tel im Wahl­lo­kal Daa­ler­schu­le aus­ge­ge­ben – CDU for­dert voll­stän­di­ge Auf­klä­rung und zuver­läs­si­ge Kontrollen

Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer zeigt sich ange­sichts der bekannt gewor­de­nen Wahl­pan­ne im Wahl­lo­kal 021 in der Daa­ler­schu­le in Leer-Loga deut­lich ver­är­gert und fas­sungs­los. Bei der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber 2026 waren dort ins­ge­samt 138 fal­sche Stimm­zet­tel für die Wahl des Rates der Stadt Leer aus­ge­ge­ben worden.

Statt der für den Wahl­be­reich 2 vor­ge­se­he­nen Stimm­zet­tel erhiel­ten Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler zunächst Stimm­zet­tel für den Wahl­be­reich 1. Der Feh­ler wur­de erst im Lau­fe des Wahl­ta­ges bemerkt. Anschlie­ßend wur­de die Aus­ga­be der Stimm­zet­tel korrigiert.

CDU: Grund­le­gen­de Abläu­fe müs­sen bei einer Wahl funktionieren

„Bei einer demo­kra­ti­schen Wahl muss man erwar­ten kön­nen, dass die grund­le­gends­ten Din­ge funk­tio­nie­ren: Die Wahl­be­rech­ti­gung wird fest­ge­stellt und anschlie­ßend wird der rich­ti­ge Stimm­zet­tel aus­ge­ge­ben. Das ist kei­ne beson­de­re Her­aus­for­de­rung, son­dern eine abso­lu­te Selbst­ver­ständ­lich­keit einer ord­nungs­ge­mä­ßen Wahl“, erklärt Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer.

Beson­ders schwer wiegt nach Ansicht der CDU, dass die Pan­ne mög­li­cher­wei­se weit­rei­chen­de Fol­gen haben könn­te. Durch die feh­ler­haf­te Aus­ga­be der Stimm­zet­tel könn­te eine Teil­wie­der­ho­lungs­wahl für 999 Wahl­be­rech­tig­te erfor­der­lich werden.

„Dass ein sol­cher Feh­ler über­haupt pas­sie­ren konn­te, ist schon schwer genug nach­zu­voll­zie­hen. Dass dadurch nun mög­li­cher­wei­se eine Teil­wie­der­ho­lungs­wahl für 999 Wahl­be­rech­tig­te erfor­der­lich wird, macht die Ange­le­gen­heit noch gra­vie­ren­der“, so Heinrichsdorff.

Aus­wir­kun­gen auf Kan­di­da­ten und Parteien

Nach Ein­schät­zung der CDU sind die mög­li­chen Fol­gen nicht allein orga­ni­sa­to­ri­scher Natur. Die Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten hät­ten über Mona­te Wahl­kampf geführt und um das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger geworben.

Soll­te es zu einer Teil­wie­der­ho­lungs­wahl kom­men, wür­de die­ser Wett­be­werb in einem Teil des Wahl­ge­biets erneut begin­nen. Dabei gehe es nach Ansicht der CDU nicht nur um einen erneu­ten Wett­be­werb zwi­schen den Parteien.

Gera­de bei einer Per­so­nen­wahl mit meh­re­ren Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten auf den jewei­li­gen Lis­ten kön­ne auch inner­halb einer Par­tei ein zusätz­li­cher Wett­be­werb ent­ste­hen. Das kön­ne sich letzt­lich auf die Zusam­men­set­zung des Rates der Stadt Leer auswirken.

„Bei einer Per­so­nen­wahl mit meh­re­ren Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten auf den Lis­ten ent­steht auto­ma­tisch auch ein zusätz­li­cher Wett­be­werb inner­halb der eige­nen Par­tei. Das kann am Ende kon­kre­te Aus­wir­kun­gen auf die Zusam­men­set­zung des Rates haben. Das ist eine aus­ge­spro­chen schwie­ri­ge Situa­ti­on für alle Betei­lig­ten“, erklärt Heinrichsdorff.

CDU for­dert voll­stän­di­ge Auf­klä­rung der Wahlpanne

Die CDU-Frak­ti­on erwar­tet des­halb eine umfas­sen­de Auf­klä­rung des Vor­gangs. Die bis­he­ri­ge Erklä­rung, dass der­zeit nicht nach­voll­zo­gen wer­den kön­ne, ob der Feh­ler bereits bei der exter­nen Anlie­fe­rung der Stimm­zet­tel oder erst bei deren inter­ner Ver­tei­lung ent­stan­den sei, reicht der CDU nach eige­nen Anga­ben nicht aus.

Es müs­se geklärt wer­den, an wel­cher Stel­le die vor­ge­se­he­nen Kon­troll­me­cha­nis­men ver­sagt hät­ten. Gleich­zei­tig müs­se sicher­ge­stellt wer­den, dass sich ein ver­gleich­ba­rer Feh­ler bei zukünf­ti­gen Wah­len nicht wie­der­ho­len könne.

„Es muss geklärt wer­den, an wel­cher Stel­le die Kon­troll­me­cha­nis­men ver­sagt haben und wie ein sol­cher Feh­ler künf­tig zuver­läs­sig ver­hin­dert wer­den kann“, for­dert Heinrichsdorff.

Ver­trau­en in demo­kra­ti­sche Wahlen

Für die CDU steht dabei auch das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung von Wah­len im Mit­tel­punkt. Gera­de bei demo­kra­ti­schen Wah­len müs­se größt­mög­li­che Sorg­falt gewähr­leis­tet sein.

„Das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in unse­re Demo­kra­tie hängt auch davon ab, dass Wah­len kor­rekt, zuver­läs­sig und nach­voll­zieh­bar durch­ge­führt wer­den. Einen Feh­ler die­ser Grö­ßen­ord­nung darf man des­halb nicht als blo­ßes Ver­se­hen abtun“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Die CDU-Frak­ti­on will das wei­te­re Wahl­prü­fungs­ver­fah­ren auf­merk­sam beglei­ten. Soll­te eine Teil­wie­der­ho­lungs­wahl erfor­der­lich wer­den, müs­se die­se nach Auf­fas­sung der CDU trans­pa­rent vor­be­rei­tet und durch­ge­führt werden.

„Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger müs­sen sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass beim zwei­ten Mal wirk­lich alles stimmt“, so Heinrichsdorff.

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Motor­rad-Herbst­treff 2026 – das High­light für alle Biker in Augustfehn Wenn sich die Motor­rad­sai­son dem Ende zuneigt, ver­sam­melt sich die...

Lokal

Kom­mu­nal­wahl in Ost­fries­land: CDU bleibt zweit­stärks­te Kraft – Thie­le dankt Kan­di­da­ten und Helfern

Ulf Thie­le bei der Ana­ly­se der Wahl­er­geb­nis­se im Mari­ko in Leer. Der Vor­sit­zen­de der CDU Ost­fries­land kün­dig­te nach der Kom­mu­nal­wahl...

Lokal

Neu­er Land­Frau­en­ver­ein für Leer geplant: Ken­nen­lern­abend am 4. Novem­ber 2026

Die Müh­le Eik­len­borg in Leer-Log­abir­um ist am 4. Novem­ber 2026 Treff­punkt für den Ken­nen­lern­abend zum geplan­ten neu­en Land­Frau­en­ver­ein für das...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten auf A31 und in Emden sowie Fah­ren ohne Fahrerlaubnis

POL-LER: POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 13.09.2026     Ver­kehrs­un­fall­flucht auf der A31 ++ Sach­be­schä­di­gung an Pkw...

Lokal

Padel in Bun­de: Nico Blo­em tes­tet Trend­sport­art im Moti­ons Racket Club

Grup­pen­bild auf dem Padel-Platz (von links): Imke Sap, Kai Uwe Mey­er, Bür­ger­meis­ter Uwe Sap, Nico Blo­em, Mar­tin Sukal, Ilo­na Mey­er...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le: Zwei genuss­vol­le Aben­de in Apen Wein­fest 2026 in Apen-Hengst­for­de: Am 11. und 12. Sep­tem­ber ver­wan­delt sich...

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

25. Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein bun­tes Jubi­lä­um der Begegnung Am Sonn­tag, 6. Sep­tem­ber 2026, von 11 bis 18...

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Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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